D’r Zoch kütt!

Am 22. Januar 2015 präsentierte das Festkomitee des Kölner Karnevals im Internet das beliebteste Motiv für die Motivwagen des diesjährigen Rosenmontagszug: Ein Karikaturist mit Bleistiftgürtel und roter Knollennase stopft einen Stift in den platzenden Gewehrlauf eines bärtigen Dschihadisten mit Dynamitstangen um den Bauch, dem Idefix ans Bein pinkelt. Der Zugleiter lobte den Wagen in höchsten Tönen:

„Dazu sagen wir ganz klar Ja, denn die Angriffe waren ein Anschlag auf die Meinungsfreiheit – im Karneval auch bekannt als Narrenfreiheit. Wir machen im Rosenmontagszug immer wieder auf politische und gesellschaftliche Missstände aufmerksam. Dass dies geht, ohne Menschen bloßzustellen oder gar ihre religiösen Gefühle anzugreifen, zeigt der von den Facebook-Nutzern ausgewählte Wagen vorbildlich.“

Am 28. Januar beschloss das Festkomitee, diesen Wagen nicht fahren zu lassen:

„Wir möchten, dass alle Besucher, Bürger und Teilnehmer des Kölner Rosenmontagszuges befreit und ohne Sorgen einen fröhlichen Karneval erleben. Einen Persiflagewagen, der die Freiheit und leichte Art des Karnevals einschränkt, möchten wir nicht. Aus diesem Grund haben wir heute entschieden, den Bau des geplanten ‚Charlie Hebdo‘-Wagens zu stoppen und den Wagen nicht im Kölner Rosenmontagszug mitfahren zu lassen.“

Liebes Festkomitee,

habt Ihr sie noch alle? Nicht der Persiflagewagen schränkt die Freiheit und leichte Art des Karnevals ein, sondern Eure widerliche Feigheit!

Der Charlie Hebdo Motivwagen steht für Meinungsfreiheit, Frieden und Satire und spricht sich gegen Gewalt, Fundamentalismus und Fanatismus aus. Was ist daran so schlimm?

Ich rufe alle Jecken auf, dieser Feigheit entschlossen entgegenzutreten! Verkleidet Euch zu Karneval im Sinne von Charlie Hebdo! Kommt massenhaft zum Rosenmontagszug verkleidet als Karikaturist oder als Dschihadist oder noch besser: als Karikatur von Ihr wisst schon wem!

All Ihr Jecken, die Ihr den schönsten Motivwagen gewählt habt, aber nun vom Festkomitee gesagt bekommt, dass auf Eure Meinung gedrisst wird, zeigt den Feiglingen, dass der eine Satz des Kölner Karnevals immer noch gilt:

D’r Zoch kütt!

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97 Antworten zu D’r Zoch kütt!

  1. Pingback: Angst essen Jecken auf! | Tapfer im Nirgendwo

  2. Aiello schreibt:

    Liebesfest Komitee,

    habt ihr sie noch alle, der Charlie Hebdo Wagen steht für Meinungsfreiheit, Frieden, und Satire!!!!

    Was für ein feiges Pack seid ihr zieht euren Schwanz ein. !!!!!

  3. Pingback: Die Unterwerfung gehört zu Deutschland | Aron Sperber

  4. Pingback: Sehr geehrter Oberbürgermeister der Stadt Köln, | Tapfer im Nirgendwo

  5. ceterum censeo schreibt:

    Nur halb OT und nur falls jemand diesen Klassiker von Dietmar Wischmeyer nicht kennt:
    KARNEVAL IN KÖLN
    Die Hölle auf Erden hat einen Namen, Karneval in Köln. Als Norddeutscher durch widrige Umstände in die frohsinnverseuchte Kloake gespült, schreit und fleht man nach der heiteren Gelassenheit niedersächsischer Beerdigungen, dem gezügelten Amüsement einer Leichenöffnung in Visselhövede, der zuckenden Würde eines Berges gekeulter Mastschweine in Vechta. Denn was an den tollen Tagen in der Hauptstadt der Bekloppten und Bescheuerten geschieht, könnte nicht fremder sein als die Kastrationswochen in Burundi oder der Winterschlußverkauf in Ouagadougou. Tausende sogenannter Jecken fluten ihre bemalten Zombiehüllen mit obergärigem Schankbier, das rüpelige Urinkellner durch die prallgefüllten Gaststuben schwenken. Da dieses Gebräu außer Harndrang keine körperlichen Reaktionen hervorruft, muß sich der User anderweitig in Verzückung setzen. Probates Mittel ist das Grölen dämlicher Absichtsbekundungen, wie zum Beispiel: „Mer lasse de Dom in Kölle, den da gehört er hin“. Was in diesen harmlosen Zeilen mitschwingt, ist nichts anderes als die nackte Angst, der rechtmäßige Besitzer könnte den Dom wieder abholen. Hätte nicht die preussische Besatzungsmacht im 19. Jahrhundert den Dom nach über 600 Jahren endlich fertiggestellt, die Pappnasenfritzen würden immer noch auf eine Baustelle glotzen. Konrad Adenauer war es, der Preussen zerschlug, um den Dom endlich für seine Heimatstadt zu sichern. Doch die Angst bleibt. Betäubt nur durch die jährlichen Pseudosaturnalien, bei denen frierende Schnapsleichen durch die Straßen torkeln, in die Kaufhauseingänge urinieren und einander Papierschlangen an die Geschlechtsteile blasen. Kölner Karneval, so grausam kann Fröhlichkeit sein. Lachend geht die Welt zugrunde. Wieviel Wahrheit steckt doch in diesem Satz. Was müssen das für Menschen sein, die stolz in der Fremde erzählen, bei ihnen in Kölle – Hurra, Hurra – da sei man schweinelustig und nicht so ein Haufen grummelnder Selbstmordgefährdeter, wie in Norddeutschland. Nun zeugt ja die ständige Bereitschaft zum Selbstmord von einer gewissen realistischen Sicht der Dinge. Grundlose Fröhlichkeit hat eo ipso etwas blödes. Frohsinn als durchgeknallte Wehrsportübung wie in Köln etwas extrem unverständliches. Es ist als würde ein Kölner, wenn er von den karnevalistischen Vorzügen seiner Stadt berichtet, erzählen: „Hurra, Hurra wir sind so doof, einmal im Jahr können wir’s vor Schmerz nicht mehr aushalten, dann müssen wir es in die Welt hinausschreien.“ Ja, wer hätte da kein Verständnis. Ansonsten habe ich mir schon immer lieber die Militärparade zum Jahrestag der Oktoberrevolution auf dem Roten Platz in Moskau angeschaut, als den Kölner Karnevalsumzug. Jaja die Sowjets, die haben wenigstens Humor!

  6. Paul schreibt:

    Jedes Jahr wird das „Unwort“ des Jahres gekürt.

    Die jüngste Entwicklung in Deutschland ist für mich Veranlassung alternativ
    DAS WORT DES JAHRES
    festzulegen.

    Habe auch gleich einen Vorschlag für 2015:
    EINKNICKEN.

    Nach den Terroranschlägen auf Charlie Hebdo und den jüdischen Supermarkt ist Deutschland beständig mit Einknicken vor dem Islam beschäftigt:

    — Eingeknickt ist der Bundesjustizminister Heiko Maas, der einen Tag nach den Terroranschlägen (am 9.1.), eine Moschee in Berlin aufsucht und zum Dialog zwischen den Muslimen und der Mehrheitsgesellschaft in Deutschland aufruft.

    — Eingeknickt ist Aldi Süd, weil es ein Produkt, welches auf dem Etikett Teile der Hagia Sophia abbildet, nach Beschwerden von Muslimen aus den Regalen nimmt.

    — Eingeknickt sind die Politiker in Dresden, die wegen diffuser Morddrohungen gegen den Organisator von PEGIDA, die Durchführung von Demonstrationen in Dresden für einen Tag verboten und damit gegen das Grundgesetz verstoßen haben.

    — Eingeknickt ist der Kölner Karneval.

    ( Wer meint, dass ich übertreibe, kann Links zu den von mir angeführten Ereignissen bekommen.)

    Vielleicht gibt es noch mehr Beispiele.
    Bin für entsprechende Hinweise dankbar.

    Meine Frage:

    WER KNICKT ALS NÄCHSTES EIN?

    Wo soll das noch hin führen, wo wird es enden?

    Fragt sehr besorgt, Paul

    • Aristobulus schreibt:

      … dann müsste Dein Unwort nicht Einknicken heißen (weil Du damit völlig richtig ein Faktum beschreibst), sondern Rücksichtnahme auf die Muslime.

      Weil das Unwort jemanden beim Wort nimmt. Also soll das, was da gesagt wird, das Unwort sein.

      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Paul, Du meintest aber Dein „Wort des Jahres“, nicht Dein Unwort des Jahres. Hmmm, ein Wort des Jahres müsste was Positives sein. Einknicken ist aber ein Gegenwartsfluch, ein faktisches Kapitulieren vor Drohungen.

        P.P.S.
        Habe Dir nun den Dante gemacht 🙂

        • Dante schreibt:

          Und der Dante fragt sich nun, ob es wirklich notwendig war, den Stevemuc so zu beharken und ob man ihm nicht behutsam hätte beibringen können, dass manche Formulierungen von ihm ziemlich unangebracht und manche Aussage schlicht falsch ist. Ich hätte gern weiter mit ihm diskutiert.
          Na gut, er war schwach. Nur die Harten kommen in’n Garten.

          • Aristobulus schreibt:

            Hast ja Recht.
            Wobei ziemlich unangebracht äußerst wohlmeinend formuliert ist 🙂
            Und mit ihm zu diskutieren ist wohl nicht möglich, weil Du zwar diskutierst, er aber nicht. Den Unterschied erkennt er jedoch nicht. Er hält’s beides für Meinungsäußerung, hält die andere Meinung dann für falsch, ja diffamierend, weil ihm widersprechend.

          • stevemuc70 schreibt:

            Ich bin nicht so schnell wie ihr. Deine Formulierungen finde ich sehr wohlwollend und auch verständlich. Mit manchen anderen Sachen kann ich nicht so viel anfangen. Nicht, dass ich keine Ironie verstehe, für mich klingt das einfach herablassend, sorry ist nun mal so. Schwach bin ich nicht, ich steh da schon drüber… Ich bin dem Tod schon von der Schippe gesprungen, von da Herr stimmt auch dein letzter Satz.. Ich schau trozdem mal wieder vorbei….

            S.H.

          • Aristobulus schreibt:

            Jeeez, und wie er sich selbst überschätzt, indem er annimmt, man wolle das wissen.

          • Bachatero schreibt:

            MuckiSteve, der Dante hat sich verschrieben, beim letzten Satz, das heißt: Nur mim Harten spring‘ von der Schippe in’n Garten. Und vor dem Springen die 70 Gehirn Muckis anspannen, das hilft. Denk‘ an Oppa und versuch’s noch einmal. Die Jungs hier sind in echt ganz nett, man merkt es nur nicht. 😉

          • Aristobulus schreibt:

            Yeppesen, wir sind ganz gold hier. Aber lieber untereinander 🙂

        • Dante schreibt:

          Ja, Du hast ihm den Dante gemacht. 😉

      • stevemuc70 schreibt:

        Ich setze meine Antwort jetzt einfach unter diesen Thread, auch wenn sie da nicht hinpasst. Ich binden Konversationsstrang nochmal durchgegangen. Und siehe da:
        Nachdem ich aus diesem heillosen Durcheinander ausgestiegen bin, wird immer noch über mich hergezogen bzw. sich über mich lustig gemacht. Es sei Euch vergönnt:

        Aus einem anderen Thread (Einfach drüber):

        @Bachatero
        „Also, wenn ich in meiner polnischen Ursuppe etwas rühre und sogar vom Namen der deutschen Seite her, bringe ich es auch bestimmt noch zum Juden….shapeshifting“

        Antwort hierzu:

        Ich muss nicht in meiner Ursuppe rühren: Da genügt ein Blick in den Stammbaum, der bis ins frühe 18. Jht. nachweislich vorliegt. Die linke Seite hat sich auch geographisch nach links bewegt, sprich ist in die USA ausgewandert, um 1900, dort leben meine jüdisch-gläubigen US-amerikansischen Verwandten in San Francisco.
        Die rechte Seite des Stammbaums sieht nicht so „rosig“ aus. Da stehen viele „died in cc“.

        @Aristobulus

        .. „sonst könnt sich der Stevemux in was mit Flossen, Schuppen und Wiederkäu’ verwandeln nebst gespaltenen Hufen oben dran, und dann wär er doppelt koscher bis zurück zum Urgroßonkel.“

        Ihre ironischen Herabwürdigungen meiner Person können Sie stecken lassen.
        Und verwechseln Sie nicht ständig Onkel mit Vater, es gibt eine direkte jüdische Linie in meiner Familie, wobei mir das persönlich nicht SO wichtig ist, da ich christlich getauft bin, auch meine Oma eine christliche Erziehung genossen hat (Gott sei Dank, sonst wäre ich nicht der der ich bin, da sonst meine Oma ebenfalls in der Gaskammer gelandet wäre)…

        Sollten Sie nicht in der Lage sein vernünftige Antworten zu formulieren, rate ich Ihnen, ohne dies böse zu meinen, mal einen Psychologen/ Psychiater zu konsultieren, vielleicht kann der Ihnen weiterhelfen.

        • Aristobulus schreibt:

          Huuuh, Sie armes, unverstandenes Opfer, das nicht begreift und nicht begreift, dass niemand hier einen müden Centime für Ihre Familienkochwäscheberge, Ihre smoothen Befindlichkeiten oder Ihre Soßenvorlieben gibt.
          Sowas penetrant Selbstbezogenes nervt doch recht sehr. Alle nervt das.

          Tip zum Tag für Sie, etwas Lebensgestaltung für zwischendurch: Man spielt einfach kein Elendspoker, und man schreibt sich auch nicht „Opfer!“ aufs Hemd, und man hölt in der Fußgängerzone auch keine Predigten. Weil salz-, geschmack- und sinnlos, das.
          Kapiert?
          Der Tip war kostenlos.

          • Aristobulus schreibt:

            … hÄlt. Mit Ä wie äntsätzläch.

          • stevemuc70 schreibt:

            Schließen Sie doch nicht ständig von sich auf andere.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Und merken Sie mal, wie geschmacklos und kläglich dieses ewige Rekurrieren auf irgend jüdische Linien in Ihrer Familie ist.
            Sind Sie selber deswegen ein besserer Mensch? Haben Sie deswegen jemandem was voraus? Mit Juden in der drittvorigen Generation aufzutrumpfen, aber selber den Namen G“ttes gern als dumme Provokation auszuschreiben, mit Befindlichkeiten zu nerven und hier Sondersympathie einzufordern, argh, das klebt so.
            Verstehen Sie nicht?
            Sehen Sie wieder als Diffamierung?
            Tja.

          • stevemuc70 schreibt:

            Ich habe hier weder versucht mit irgendetwas aufzutrumpfen, noch habe ich mich hier als besseren Menschen dargestellt. Das ist ihre ganz eigenen Sichtweise. Außerdem lag es mir fern diesen Namen als Provokation auszuschreiben, ich bin Agnostiker. Ferner habe ich nicht vor Symphatien hier einzufordern, was soll das. Was Sie alles in meine angebliche Erwartungshaltung hineininterpretieren ist schon fast pathologisch. Vielleicht gestehen Sie mir auch meine persönliche Familiengeschichte zu, die nun einmal so ist, wie sie ist. Sie haben ja auch ihre Vergangenheit, die Sie mal ansatzweise in einem taz-Interview zu Protokoll gegeben haben. Wo ist also ihr Problem mit mir? Ich fordere hier lediglich einen nicht-herabwürdigenden Umgang miteinander und Sie ziehen (fast) alles ironisch durch den Dreck (was meine Person betrifft)… Was bezwecken Sie damit?

          • Aristobulus schreibt:

            „Schließen Sie doch nicht ständig von sich auf andere.
            Retourkutschen sind leider dumm 😉 , und man merkt es undkichert. Ist Ihnen derlei nicht peinlich?

            Da nehm ich Sie mal beim Wort, so wie Dante (der hiesige) das täte: Ihre Abwehr geht völlig fehl, weil grad ich nie mit Befindlichkeiten nerve, nix über meine Familie äußere und keine Symapthie will.
            HamSe das nu verstanden?

          • Aristobulus schreibt:

            Zu 2:40 Nachmittags:
            Denken Sie doch mal für einen Moment nach, wenn Sie können.
            Sie spielen hier Zielscheibe für Lustigmachereien. Lesen Sie herum, wer sich sonst wie zur Zielscheibe macht: Keiner.
            Und ein Interview in der Taz, lol!, sehen Sie den Unterschied nicht? Da wird man was gefragt, weil die was wissen möchten. Lassen Sie sich von ’ner Zeitung interviewen, danach erörten wir das weiter.

          • stevemuc70 schreibt:

            Ich spiele hier nicht Zielscheibe für Lustigmachereien. Sie verdrehen hier Ursache und Wirkung. Und was ihr Interview mit der taz betrifft: Haben Sie denen eine erfundene Geschichte erzählt?

          • Aristobulus schreibt:

            „Außerdem lag es mir fern diesen Namen als Provokation auszuschreiben, ich bin Agnostiker.“
            Na das isses ja in nuce. Was Sie sind, ist ohne Belang, wenn es um Provokationen oder um allgemeine Höflichkeiten geht. Sie wedeln ja auch nicht vor einem trockenen Alkoholker mit einer Flasche Korn herum, bloß weil Sie im Getränkehandel tätig sind. Oder Sie zwingen ja auch keinen zum Lesen eines Rosamunde Pilcher-Buchs, der halt gern schwierige Gedichte liest, um sich dann zu beschweren, dass die Ablehnung Sie diffamiert.
            Es sei denn, Sie wären Moslem oder Narzisst 😀

            So, mein Soll für heut ist getan, habe mich nun genug mit Ihnen beschäftigt.

          • stevemuc70 schreibt:

            Mit ihren weit hergeholten phantasievollen Vergleichen kann ich zwar was anfangen, ändert aber am Weithergeholtsein nichts. Sie fühlen sich schon durch alleiniges Aussreiben des besagten Namens provoziert, hauen aber sonst auf alles andere, was nicht in IHR Weltbild passt so gnadenlos drauf, dass Gegenüber nur zwei Möglichkeiten bleiben:

            1. Versuchen den Wind aus den Segeln zu nehmen (passt zu ihrem Avatar) oder
            2. falls nicht erfolgreich, weil Brett vorm Kopf, das Weite zu suchen

            Da hier rein schriftlich „gekämpft wird“, werde ich mir überlegen, ob ich den literarischen Kampf, den ich ob ihrer durchaus sprachlichen Gewandtheit wohl nicht gewinnen kann, aufnehme, um vielleicht auf Augenhöhe mit zu diskutieren, falls erlaubt….

            Einen angenehmen Noun, Ihnen

          • Dante schreibt:

            Ich würde dem Ausschreiben des Namens Gottes nicht so eine geringe Bedeutung beimessen. Wir Nichtjuden sind das verhältnismäßig unsensibel, als Christen und erst recht als Agnostiker oder Atheisten.
            Auf jüdischen Sicht ist das ein No-Go.
            Die gute Nachricht ist, es wird sie dafür kein Jude umbringen.

          • Dante schreibt:

            Es muss natürlich
            Aus jüdischer Sicht…
            heißen.

          • stevemuc70 schreibt:

            Hallo Dante,
            erst mal danke für deine Infos zum Umgang mit dem Antwort-Button hier. Ich habe diesen Benachrichtigen-Haken bisher nicht gesetzt, da ich eigentlich nicht mit e-Mails zugeballert werden will. Hier mach ich nun mal eine Ausnahme. Und falls du es bemerkt hast und auch Aristobulus habe ich den Namen auch nicht mehr ausgeschrieben. :-), weil ich eben so sensibel bin, dass ich das auch verstanden habe…
            S.H.

          • Aristobulus schreibt:

            lol, über mein Weltbild wissen Sie überhaupt nischt, haben aber mal wieder eine Meinung. Analog zum Strickmuster.
            Noun?, le nain oder noon, high, the?
            Das sollte keine Frage sein.

          • stevemuc70 schreibt:

            שבת, ist heut nicht Schabat? Das sollte auch keine Frage sein. In diesem Sinne.

      • Dante schreibt:

        Er hat „Einknicken“ das Wort des Jahres genannt. Ansonsten hätte ich das angemeckert.

  7. Horst Nietowski schreibt:

    „dass auf Eure Meinung gedrisst wird“ hat mit der koelschen Sprache nichts zu tun. Wenn jemand Wert darauf legt, erklaere ich es gerne.

  8. schum74 schreibt:

    Der Charlie-Hebdo-Wagen würde nicht „die Freiheit und leichte Art des Karnevals“ einschränken, sondern im Gegenteil die Freiheit und leichte Art feiern. Das weiß der Schreiber auch, der im Satz davor den Wunsch äußert, die Kölner möchten den Karneval „ohne Sorgen… erleben“. Also keine Sorgen vor Attentat haben müssen und den Karneval überhaupt erleben und nicht sterben.

    Abstoßender als die Feigheit der Tat finde ich die Feigheit des Wortes. Ok. Ihr habt Angst vor den Anhängern der Friedensreligion. Wer nicht? Aber dann schreibt schwarz auf weiß: Wir haben Angst vor den Anhängern der Friedensreligion. Seid wenigstens noch frei im Geist, wenn euer Körper zittert!

    PS. Verraten Sie einem Bürger mit Migrationshintergrund, was „D’r Zoch kütt!“ heißt? Hat es was mit Penispumpe zu tun? Oder noch schlimmer: mit Schere? „kütt“ ist „schneiden“, nicht? Demnach wäre „Zoch“… Um Himmels willen! Befreien Sie mich von dieser Sorge! Was ist ein Leben ohne Zoch noch wert? Gerade zu Karnevalszeiten?

  9. anti3anti schreibt:

    Im Judentum gilt das Bilderverbot nur für Juden, im Islam für jeden.

  10. Stevemuc70 schreibt:

    Die Tatsache, dass man eine Religion nicht beleidigen kann, leuchtet ein. Auch das man Gott nicht beleidigen kann, dürfte unstrittig sein. Aber wie sieht es eigentlich mit dem generellen Bilder- bzw. Abbildungsverbot insb. im Judentum und eben auch im Islam aus? Im Christentum gibt es dieses Abbildungsverbot eigentlich NICHT.

    • anti3anti schreibt:

      Im Judentum gilt das Bilderverbot nur für Juden, im Islam für jeden.

      • Stevemuc70 schreibt:

        Man muss natürlich auch noch bemerken, dass bei den „Erfindern“ des „Einen G“tts“ von der „reinen Lehre“ sprechen kann (da gibt’s eigentlich überhaupt keine Bilder, Gott ist SEIN…. alles was danach kam mit Christentum, Islam den ganzen Propheten ist ja nur „scheinheilig“…:-)

    • abusheitan schreibt:

      Doch.
      Ikonodulen vs. Ikonoklasten!
      100 Jahre Klopperei, dann war 843 der Streit vorbei…
      (Die Bildergegner argumentierten unter dem Einfluss der ISLAMISCHEN Lehre der Unverfügbarkeit Gottes, Christus als wahrer Gott sei nicht darstellbar.)

  11. anti3anti schreibt:

    WER STÖRT DEN ÖFFENTLICHEN FRIEDEN? WEITERE UNTERSTÜTZTER FÜR DIE BUNDESTAGSPETITION ZUR ABSCHAFFUNG DES „GOTTESLÄSTERUNGSPARAGRAPHEN“ GESUCHT

    Nach § 166 StGB gefährden Satiriker den „öffentlichen Frieden“, wenn Fundamentalisten sie mit dem Tod bedrohen. Eine solche Umkehrung des Täter-Opfer-Verhältnisses sollte nicht länger möglich sein, weshalb gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags eine Petition zur Abschaffung des Paragraphen eingereicht hat (wir hatten darüber im letzten gbs-Sondernewsletter berichtet).

    Über offene Petitionsplattformen im Internet (etwa change.org) lassen sich natürlich sehr viel leichter Unterstützer finden, jedoch müssen sich Politiker nur mit solchen Petitionen beschäftigen, die offiziell beim Petitionsausschuss eingereicht wurden. Listen von Unterzeichnern, die über andere Petitionsportale gewonnen wurden, werden vom Petitionsausschuss nicht berücksichtigt.

    Seit letzter Woche wurde die gbs-Petition von über 6800 Personen unterzeichnet. Das sind weit mehr Unterstützer als die allermeisten Bundestagspetitionen in der gesamten Zeichnungsfrist von vier Wochen erhalten – aber wohl nicht genug, um die Mitglieder des Petitionsausschusses zu beindrucken. Daher bitten wir alle, die die Kunstfreiheit höher gewichten als die „verletzten Gefühle“ religiöser Fanatiker, a) die Petition zu unterzeichnen und b) uns zu helfen, sie noch etwas bekannter zu machen.

    Direkter Link zur Petition:
    https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2015/_01/_08/Petition_56759.html

    Infos zur Petition:
    http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/petition-166-stgb

    Facebook-Seite zur Petition (hierzu können Sie ggf. auch Ihre FB-Freunde einladen):
    https://www.facebook.com/events/1380049848970918/

    • Aristobulus schreibt:

      Um diese Petition zu unterschreiben, muss man erst denken, nicht?, also über Meinungs- und Kunstfreiheit nachdenken und schlussfolgern, was die mit Verboten zu tun haben.
      6802 Unterschreibende haben darüber nachgedacht und gefolgert, dass dieser Verbotsparagraph sofort ersatzlos gestrichen gehört.

      Weswegen jedoch Zehntausende ohne nachzudenken irgendwelche Anti-Pegidapetitionen unterschreiben, weil die nichts mit Freiheit oder gar mit Nachdenken zu tun haben.

  12. Pingback: D’r Zoch kütt! | Jihad Watch Deutschland

  13. Chaya schreibt:

    Zum Kotzen.
    Der Masse wird’s sicherlich sche*issegal sein.

  14. Dante schreibt:

    Es gibt im Karneval eine schlechte Tradition, über genau diejenigen unter Ausreizung oder Überschreitung der Grenzen des guten Geschmacks herzuziehen, von denen keine Bedrohung ausgeht, und umgekehrt diejenigen zu schonen, die das am ehesten verdient hätten, gerade weil sie mit Gewalt darauf reagieren würden.
    Heute zieht man nach allen Regeln der Kunst über Politiker hier. Das macht Sinn, denn wir leben in einer Demokratie, und so geht von den Politikern keine Bedrohung aus. Von Dschihadisten schon. Dies führte offensichtlich zu dem Entschluss, diesen in vorauseilendem Gehorsam zu willfahren und sich nicht über sie lustig zu machen.
    1937 war das anders. Damals konnte man sich über Politiker nicht lustig machen, ohne sein Leben zu riskieren.
    Keine Bedrohung ging damals von den Juden aus, auch wenn die Nazis ständig das Gegenteil behaupteten. Sie konnte man also gefahrlos mit allen antisemitischen Klischees ausgestattet am Galgen baumelnd darstellen, und das hat man auch getan.
    Mal ehrlich: Wer nicht über die richtigen Leute lachen kann, sollte eigentlich besser gar nicht lachen. Ein Karneval nach dem Geschmack totalitär eingestellter Gewalttäter, egal ob Obrigkeit oder nicht, ist überflüssig wie ein Kropf.;

    • Stevemuc70 schreibt:

      „Keine Bedrohung ging damals von den Juden aus“….

      Von den Juden ging eigentlich noch NIE eine Bedrohung aus. Das sind alles Verschwörungstheorien. Aber mal ganz ehrlich… Nur mal so zum Nachdenken:
      Im Deutschen Reich zwischen Weimarer Republik und dem Beginn der Nazi-Diktatur 1933 lebten etwa 500.000 Juden (60.000 sind seit 1925 in weiser Voraussicht schon ausgewandert), das waren gerade einmal 0,8% der Gesamtbevökerung. Die meisten von Ihnen lebten in Berlin (auch mein Urgroßvater). Heute haben wir zwischen 4 und 7 Mio. Muslime in Deutschland, das sind roundabout 4-6% der Bevölkerung.
      Könnte es nicht sein, dass im Zuge der Wahrung des sozialen Friedens und um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen, das Festkommitee diese Entscheidung getroffen hat? Dass man jetzt erst mal über den Islam in Deutschland mit den entsprechenden Verbänden sprechen muss, wie sie sich hier eigentlich ihr Leben vorstellen, um hier mal klar Kante zu zeigen? …. Nur mal so als Denkanstoß… Vor potenziellen Radikalen aus einer ca. 7 Mio. Fraktion sollte man sich schon eher fürchten, als vor einem wehrlosen, friedlichen Völkchen der Juden, die eine eigentlich zahlenmäßig unbedeutende Minderheit waren/ sind. Einstein hat das mal so ausgedrückt (Zitat).

      „Und das jüdische Volk, zu dem ich gern gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht, ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppierungen, wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts ‚Auserwähltes‘ an ihm wahrnehmen.“

      Freundliche Grüße

      S. H.

      • Dante schreibt:

        Könnte es nicht sein, dass im Zuge der Wahrung des sozialen Friedens und um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen, das Festkommitee diese Entscheidung getroffen hat?

        Natürlich, aber das ist doch gerade das Problem! Der „Friede“, den man auf diese Weise sichern mag, ist ein fauler Friede. Es ist Grabesruhe. Vor allem aber ist es ein fatales Signal, das derjenige Recht bzw. seinen Willen bekommt, der am meisten mit Gewalt droht.
        Welchen solchen Gewalttätern entgegentritt, riskiert es, vielleicht sein Leben zu verlieren. Wir Ihnen aber willfahrt, hat sein Leben bereits freiwillig aufgegeben.

        Vor potenziellen Radikalen aus einer ca. 7 Mio. Fraktio sollte man sich schon eher fürchten, als vor einem wehrlosen, friedlichen Völkchen der Juden, die ein eigentlich zahlenmäßig unbedeutende Minderheit waren/ sind.

        Genau deshalb ist es ja so billig (im schlechtesten Sinne dieses Wortes) sich über Letztere lustig zu machen, und deshalb ist es angebracht, Erstere auf die Schippe zu nehmen, und zwar gerade diejenigen, die wirklich radikal und gewaltbereit sind.

        • Stevemuc70 schreibt:

          Hm, sehr scharfsinnig: „Genau deshalb ist es ja so billig (im schlechtesten Sinne dieses Wortes) sich über Letztere lustig zu machen.“ Ich würde vielleicht noch weiter gehen:

          Man kann sich über das Volk der Juden gar nicht lustig machen, weil alles was die Konnotation von sog. „Lustigmachen“ über Juden nicht lustig ist/ war. Es sind reine Vorurteile und Ressentiments. Das Volk der Juden bietet eigentlich außer dumpfer Neid-Verschwörungen keinerlei Angriffsfläche…. und da es diese Angriffsfläche nicht gibt, sucht man sich hanebüchene Assoziationen, um die Juden zu verunglimpfen…

          Freundliche Grüße

          S. H.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber selbstverfreilich kann und oll man sich über Juden lustigmachen. Über manche Juden. Etwa über die Tochter Hecht; Vorschlag: Die als Haifisch mit wegoperierter Ex-Hakennase und wasserstoffblonder Löckchenperücke, eine Palästinflagge schwenkend, während sie ihren Vater mit dem Stiefel ins Genick tritt.
            Lustig?
            Doch, schon.

          • Dante schreibt:

            IHG mag Jüdin sein, aber das bedeutet noch lange nicht, dass Witze über sie „Judenwitze“ wären. Schließlich geht es um individuelle Charakterzüge, nicht um antisemitische Klischees.

          • Stevemuc70 schreibt:

            Hecht-Galinskis Vegleiche sind dermaßen daneben, da gehe ich mit Ihrer Karrikatur mit. Lustig, ja!

          • stevemuc70 schreibt:

            Lol:
            IHG mag Jüdin sein, aber das bedeutet noch lange nicht, dass Witze über sie “Judenwitze” wären. Schließlich geht es um individuelle Charakterzüge, nicht um antisemitische Klischees.

            „Mag“ Jüdin sein… Also ist sie’s oder ist sie’s nicht…. Da geht‘ s schon wieder los….

            Deswegen sagt Shlomo Sand: Aus dem exklusiven Club der Juden steig ich aus…. ich bin atheistischer Israeli…… Die einzig vernünfitge und logische Konsequenz. Ich glaub‘ nicht mehr an JWHW, bin kein religiöser Jude mehr und schwupp….. in kürzester Zeit gäb’s keine Juden Psydojuden, Kostümjuden, Alibijuden, Assimilierungsjuden in fünfter Generation oder was weiß ich nicht alles für Juden… und schwupp der Antisemitismus wäre Geschichte….. aber bis das soweit ist, muss erst noch der Messias kommen

            Gute Nacht….:-)

          • Dante schreibt:

            Die Formulierung „mag Jüdin sein“ bedeutet nicht, dass sie es sein kann oder nicht, sondern dass es egal ist. Wenn sie zur Zielscheibe für bitterböse Karikaturen wird, die nicht ihre jüdische Herkunft, sondern ihre Wallrhaarmann- und damit HaSSmas-freundliche Haltung auf’s Korn nimmt, ist das kein Sich über Juden lustig machen, das wollte ich damit sagen.

          • Dante schreibt:

            Einen ziemlichen Stuss erzählt er da übrigens, der Herr Sand. Nicht so sehr, weil er sachlich Unrecht hat – der Antisemit denkt nach dem Göring zugeschriebenen Motto „wer Jude ist, bestimme ich“ und „ernennt“ zum Juden, wer immer ihm nicht passt – sondern weil er den Hassern Recht gibt, indem er in der Existenz von Juden das Problem sieht.
            Da könnte man ebensogut behaupten, wenn es keine Kinder gäbe, könnten auch keine missbraucht werden.

      • quer schreibt:

        „…..mit den entsprechenden Verbänden sprechen muss, wie sie sich hier eigentlich ihr Leben vorstellen, um hier mal klar Kante zu zeigen?“

        In nüchterner Erkenntnis eines Eroberungsvorgangs und in hausgemachter Wehrlosigkeit ist es wichtig, sich mit den künftigen Herren gut zu stellen. Oder so. Das gibt’s dann auch kein Lachen mehr.

      • Aiello schreibt:

        Liebesfest Komitee,

        habt ihr sie noch alle, der Charlie Hebdo Wagen steht für Meinungsfreiheit, Frieden, und Satire!!!!

        Was für ein feiges Pack seid ihr zieht euren Schwanz ein. !!!!!

        • Aristobulus schreibt:

          Das Doppelpack Meinungsfreiheit & Satire scheint derzeit die Option Frieden auszuschließen, Aiello.
          Weil die feige-Pack-Fraktion das weiß, es sich aber nicht zu sagen traut, knicken sie lieber ein und lügen sich und Andere so tief in die Tasche, bis man da unten drin erstickt.

      • Dante schreibt:

        Einstein kann ich hier allenfalls teilweise Recht geben. Menschen sind zunächst einmal einfach Menschen, unter denen es natürlich auch Arschlöcher und monströse Psychopathen gibt.
        Allerdings sind mitnichten alle Kulturen gleichartig, was Menschenfreund- oder -feindlichkeit betrifft. Das gilt natürlich insbesondere auch für Religionen. Eine Religion, die nicht missioniert, wird nicht die Eroberung der gesamten Welt anstreben. Eine Religion, zu deren Kultur es gehört, über den Glauben immer wieder zu diskutieren und in der nicht Dogmen verkündet werden, wird nicht zum Totalitarismus neigen. Eine Religion, die das („diesseitige“ – das einzige, über das wir überhaupt irgendetwas wissen) Leben wertschätzt und nicht bloß als Testlauf für ein künftiges und angeblich eigentliches Leben betrachtet, wird mit dem Töten nicht so schnell sein.

        • Frase0815 schreibt:

          Und genau aus den von Dir genannten Gründen gibt es bessere und schlechtere Religionen – selbst aus atheistischem Blickwinkel. Zumindest sollten die Atheisten, Säkularen etc. das so sehen, wenn sie noch nicht völlig in ihrem regressiven Selbsthass alles Westlichen aufgegangen sind. Wenn man es dann erst einmal so sieht (und WIE klar liegt es vor uns), ist es auch gar nicht mehr schwer die Religion zu benennen, die the mother lode of bad ideas ist (Zitat Sam Harris).

  15. quer schreibt:

    Karneval hat schon immer in Düsseldorf und erst recht in Mainz stattgefunden. Ein gewisses Niveau jedenfalls. Und in Basel erst! Beißender Spott und Humor über alles, was sich auf Erden so regt. Oben in der Rangfolge von gnadenlosem Spott und Karikatur, gepaart mit sprachlicher Finesse finde ich Basel und Mainz. Dann kommt lange nix zwischen Düsseldorf und einigen Schwaben.
    „Narrenfreiheit“, schon seit dem Mittelalter ein hohes Gut. Köln dagegen schon immer platt und niveaulos: Eine Persiflage der Persiflage; wenn das überhaupt geht. „Lustisch“ nur beim Alkohol.

    Auch ein Blick auf die „Aktiven“ lohnt sich. In Basel und in Mainz findet sich eine große Ballung von Akademikern. Ein Großteil Ärzte, Anwälte. In Köln eher Kleingewerbe, Handwerk. Man hört’s und sieht’s.

    • Aristobulus schreibt:

      Puh. Handwerker (gute) haben meistenteils viel mehr Erfindungsreichtum, Improvisationskunst und räumliches Vorstellungsvernögen als „Ärzte, Anwälte“. Ich feier lieber mit Handwerkern als mit diesen „Ärzten, Anwälten“.

      Und „Niveau“ bei einem organisierten Volksfest? Ach nee. Toberei und Vereinsheimer mit angeschlossenem Seitengespringe mit Niveau? Na, das hätt‘ man gerne mal 😉

      • Aristobulus schreibt:

        … à propos Fasching in Basel: Keinerlei Spur von „Spott und Humor“ dorten, jedenfalls nicht dass ich wüsste. Der lokale Morgenstreich ist antilustig, weil ein Einbruch des kollektiven Unbewussten in die frierende Welt der Nacht, etwa so.
        Morgens um vier drängen sich Vogelgestalten unter brutalem Geflöte (Märsche aus dem achtzehnten Jahrhundert, Azathoth winselt aus der Ferne) in die Menge, man wird von ihnen umgerempelt, und die Gassen Basels werden von diesen Vogelgestalten beherrscht, die kommen von überall, nächtlicher als die Nacht – derweil man selber in kerzenflackernde Beisl geht, deren Fenster mit Decken verhängt sind, um drinnen dicke Suppe zu löffeln.
        Fett, das, einfach nur fett.
        Und définément nicht lustig 😉

        • quer schreibt:

          Und das einem Basler! Die Fasnacht jenseits des „Morgestaichs“ zu verstehen ist nicht jedem gegeben. Merkt man alle fünf Meter, wenn man rechts und links schaut. Unverständnis. Warum kommen die „Jecken“ aus D. bloß ?? Die können natürlich nicht die Laternen lesen und halten Maulaffenfeil. Wir lachen uns darob fast so kaputt, wie über die losgelassenen Cliquen.

          In der Meenzer Bütt gab es mehr Ärzte/Zahnärzte als Publikum im Saal. Die waren die ätzensten und schärfsten Angreifer. Verfolge das schon mehr als 60 Jahre.

  16. Cuchillo schreibt:

    Arsch hu, Zäng usenander. Äver nur wenn et nix koss. Zivilcourage oder Charakter zum Beispiel.

  17. Pingback: Einfach drüber! | Tapfer im Nirgendwo

  18. Frase0815 schreibt:

    @CC: Ja, den Gratismut haben sie gehabt

    Was für ein widerliches Gesindel.

  19. ceterum censeo schreibt:

    Ich habe mal einen Kommentar geklaut, von einem, der auch nicht ganz Unrecht hat:

    #28 Das_Sanfte_Lamm (29. Jan 2015 10:31)

    Liebe Kölner Stadtväter und – -mütter!

    Köln ist eine der hässlichsten Städte, die ich in meinem ganzen Leben gesehen habe, Euer Karneval ist die dümmste und proletenhafteste Veranstaltung seit der Mensch den aufrechten Gang erlernte und Euer Dialekt ist eine Beleidigung und Vergewaltigung der deutschen Sprache.
    Das Gesöff, das Ihr als Bier verkauft, eignet sich allenfalls zur Blasenspülung bei einer Harnwegsinfektion – kein Mensch mit einem normal entwickelten Geschmackssinn würde jemals auf die Idee kommen, so etwas regelmäßig zu sich zu nehmen.
    Künstlerisch habt Ihr nichts, aber auch NICHTS hervorgebracht ausser notorisch talentbefreite und ungebildete Musiker-Darsteller die sich Bläck Fööss, BAP oder die Höhner nennen, deren Gesangsdarbietungen sich allenfalls zur Magenreinigung durch Erbrechen eignen.

    Also:
    tut dem Rest Deutschlands einen Gefallen:
    erklärt Euch zur ersten von Deutschland unabhängigen türkischen Enklave und verschont den Rest Deutschland mit Eurer Angehörigkeit,
    Danke.

  20. ceterum censeo schreibt:

    Ihr kennt doch noch das Bild aus der Nazizeit: Mottowagen, der die vertriebenen Juden im widerlichen kölner Kauderwelsch verspottet.
    Couragiert waren sie halt schon immer, wenn´s nichts kostet und man auf der Seite der dumpfen Menge steht.
    Heute fühlen sie sich eben den neuen Machthabern verbunden und werden wohl eher einen Wagen zusammenleimen, der Pegida alles Böse unterjubelt.
    Wie sagte Voltaire: „Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.“

    • Kwezi schreibt:

      Nicht nur 1 Bild, ceterum censes, antisemitischen Wagen scheinen ab 1934 äußerst beliebt gewesen zu sein,

      Nehmen wir zu Gunsten der Jecken an, dass sie aus den damaligen Entgleisungen gelernt haben.

  21. anti3anti schreibt:

    Die Rücknahme wird zurückgenommen werden, wenn statt dem Djihadisten Idefix einem Juden anpinkeln würde.

Seid gut zueinander!

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