Zentralrat der Muslime kritisiert das Festkomitee Kölner Karneval

Der Zentralrat der Muslime hat den Rückzug des „Charlie Hebdo“-Karnevalwagens aus dem Kölner Rosenmontagszug kritisiert. Der Verbandsvorsitzende, Aiman Mazyek, findet die Entscheidung nicht nachvollziehbar und ermutigt das Festkomitee, den Wagen doch einzusetzen.

Die Kritik von Aiman Mazyek ist mehr als nachvollziehbar, denn mit der Entscheidung, den Persiflagewagen aus dem Rosenmontagszug zu nehmen, beleidigt das Festkomitee die Mehrheit der Muslime.

Der Persiflagewagen zeigt eine Friedenstaube und einen Clown, der sich mit einem Buntstift gegen die Brutalität von Waffen wehrt. Der Wagen spricht sich somit für Frieden, Freude und Meinungsfreiheit und gegen Gewalt, Fundamentalismus und Fanatismus aus.

Das Festkomitee hat diesen Wagen zurückgezogen aus Angst vor Anschlägen. Warum aber sollten Muslime sich von diesem Wagen beleidigt fühlen? Glaubt das Festkomitee etwa, ein Bekenntnis zu Frieden und Freiheit und gegen Gewalt und Fundamentalismus entspricht nicht den Werten des Islams?

Die Rücknahme des Wagens sei, so Ritterbach, „eine Entscheidung im Sinne der Menschen, die sich bedroht fühlten – unabhängig davon, ob eine reale Bedrohung überhaupt existiert.“

Man muss sich also nur bedroht fühlen. Der Kölner Karneval wird jedoch nicht von Fundamentalisten bedroht! Das Festkomitee glaubt nur, Muslime könnten austicken. Mit anderen Worten: Das Festkomitte kapituliert, weil es ein schlechtes Bild vom Islam hat! Nur weil einige Kölner glauben, Muslime könnten sich von einem öffentlichen Bekenntnis zu Frieden und einer Kritik an Fundamentalismus so beleidigt fühlen, dass sie zu barbarischen Akten der Gewalt greifen, wird ein Persiflagewagen mit Friedenstaube aus dem Rosenmontagszug genommen.

Wer sagt, ein Wagen für Frieden und Meinungsfreiheit und gegen Gewalt und Fundamentalismus widerspricht den Werten des Islams, erklärt damit alle Muslime zu Islamisten. Natürlich kann Aiman Mazyek ein solch zutiefst beleidigendes Bild vom Islam nicht akzeptieren und ermutigt das Festkomitee, ihre antimuslimischen Vorurteile abzubauen, indem sie den Persiflagewagen „Charlie Hebdo“ doch bauen.

Seit Jahrzehnten findet der Kölner Karneval statt, ohne das jemals eine Bedrohung von Seiten des Islams ausgegangen ist und das obwohl während der jecken Tage eine Menge unislamischer Dinge praktiziert werden. Es wird Alkohol getrunken, Schweinefleisch gegessen und Männer in Frauenklamotten tanzen mit gänzlich unverschleierten Frauen, mit denen sie weder verheiratet noch verwandt sind. All das tolerieren Muslime in Köln tapfer.

Jetzt aber kommt das Kölner Festkomitee und behauptet, ein Motivwagen für Frieden und gegen Gewalt könne Muslime beleidigen. Ich sag mal so: Es wurden schon Anschläge für deutlich geringere Beleidigungen durchgeführt!

Dieses Islam-Bild des Kölner Festkomitees ist meiner Meinung nach schlimmer als das Islam-Bild von PEGIDA. Wer hätte es gedacht: Zu Karneval 2015 marschiert in Köln ein Rosenmontagszug, der rechts von PEGIDA steht. Kölle Alaaf!

Ich hoffe, die Kritik von Aiman Mazyek wird vom Festkomitee ernst genommen. Sollte das Festkomitee jedoch bei seiner islamfeindlichen Haltung bleiben und den Wagen nicht fahren lassen, hoffe ich darauf, dass sich Köln quer stellt und diesen antimuslimischen Rosenmontagszug verhindert!

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68 Antworten zu Zentralrat der Muslime kritisiert das Festkomitee Kölner Karneval

  1. Pingback: Angst essen Jecken auf! | Tapfer im Nirgendwo

  2. Sophist X schreibt:

    Da hätten die vorher beim zuständigen Imam eine Fatwa für den Wagen erstellen lassen sollen, ob der Wagen die Rechtgläubigen zum Massenmord berechtigt oder nicht. Damit könnte man in Zukunft solche peinlichen Verwirrungen vermeiden.

    Mein Favorit ist Jacques Tilly (Jeckenchef in Düsseldorf): „Ein Mohammed fährt auf jeden Fall nicht mit, ich bin doch nicht lebensmüde.“
    Da spricht der Pragmatiker.

  3. schum74 schreibt:

    Außerhalb von Köln ist man schon weiter:

    Karneval in Belgien

    « Afin de ne pas mécontenter la population musulmane, plusieurs bourgmestres ont déjà décidé d’interdire le port de tout masque pendant les festivités carnavalesques dans leur commune, se soumettant ainsi à la charia, la loi islamique. C’est déjà le cas à Bastogne et à Nivelles. D’autres communes se limitent à interdire les masques représentant Mahomet ! Ahurissant ! Les photos et les vidéos de Mahomet étant rares (!), cela empêche sa représentation fidèle sous la forme d’un masque… On peut donc considérer que ce sont tous les masques représentant un personnage barbu portant un turban qui seront interdits. Pour ceux qui voudront de déguiser en Abraham ou en Moïse, c’est raté ! »

    [Um die muslimische Gemeinschaft nicht zu verdrießen, haben schon mehrere Bürgermeister beschlossen, in ihren Gemeinden das Tragen aller Karnevalsmasken scharia-konform zu verbieten. Das ist schon der Fall in Bastogne und in Nivelles. Andere Gemeinden beschränken sich darauf, Mohammed-Masken zu verbieten. Nicht zu fassen! Da Mohammed-Fotos und -Videos häm selten sind, ist eine genaue Kopie nicht leicht zu bewerkstelligen. Also muss man davon ausgehen, dass alle Masken von Bärtigen mit Turban verboten werden. Wer sich als Abraham oder Moses verkleiden wollte, hat Pech gehabt.]

  4. Paul schreibt:

    Lieber Gerd, Du schreibst:
    >…hoffe ich darauf, dass sich Köln quer stellt und diesen antimuslimischen Rosenmontagszug verhindert!<
    Das hoffe ich auch und zwar im Interesse aller Kölner.
    Also, wenn ich Kölner wäre, hätte ich am Rosenmontag eine Riesenangst, das es zu einem Anschlag von Muslimen kommt, wegen der den Islam beleidigenden Entscheidung des Festkomitees.
    Lieber Gerd, deshalb rate ich Dir, fahre zum Rosenmontag nochmal in die Alpen. Das schreibe ich nicht aus Angst um Dich, sondern aus Sorge um mich, weil ein toter Gerd ist dann, vermute ich, in des Wortes wahrer Bedeutung, tapfer im Nirgendwo.
    Was hab ich davon?
    Wer schreibt dann Deinen Blog?

    "Mit brennender Sorge", Paul

  5. schum74 schreibt:

    Ist endlich auch bei Aiman Mazyek der Groschen gefallen?

    Der Karnevalswagen ist schwer geladen. Zu sehen sind: ein Clown, ein Dschihadist, ein Hund, eine Taube, Fotos von Karikaturisten, ein Buntstift, viele Stifte, ein Gewehr, die Worte „Pressefreiheit“, „Meinungsfreiheit“, „Ich bin Charlie“. Hab ich was vergessen?

    Die Überfrachtung verbirgt das Wesentliche: Es gibt keine Mohammed-Karikatur, nicht einmal die zahme aus der Neuausgabe von Charlie-Hebdo.
    Man zeigt die Konterfeis der toten Karikaturisten, hütet sich aber, sie nachzuahmen.
    Man schreibt „Freiheit“, bezeugt sie aber nicht. Man schreibt „Ich bin Charlie“ und kuscht in der Tat.
    Motivwagen nennt sich das, das das Mordmotiv unter der Fülle versteckt?

    Man ahnt das Arrangement, das in den nächsten Jahren gelten soll: Der Westen darf die Wörter behalten, solange er in der Sache nachgibt.
    Das hat der DITIB-Vorsitzende, der den Rückzug des Wagens begrüßt hat, nicht verstanden. Deswegen ist nicht er, sondern Aiman Mazyek Vorsitzender des Zentralrats der Muslime geworden.

    • schum74 schreibt:

      Eine leerer Wagen und darin eine riesige Mohammed-Karikatur: Das wär’s gewesen. Freiheit ohne Worte, eine Hommage an die Ermordeten.

      Aber der Wagen wäre nicht erst zur Auswahl gelangt. Niemals. Allein die Nachricht, dass es ihn gibt, würde von Pakistan bis Nigeria, vom Iran bis zum Gazastreifen alles auf den Plan rufen, was bläkt, zündet und mordet. Der Verantwortliche wäre schon untergetaucht, müsste jetzt unter Polizeischutz leben. Die Presse würde wahlweise Broder und seine Schwestern oder PEGIDA bezichtigen. Heiko Maas würde den Dialog der Religionen fordern, Aiman Mazyek eine neue Moschee.
      Genug, Miss Sophie, wir kennen den Film.

      Aber nein. Wir schreiben nur: „Pressefreiheit“, „Meinungsfreiheit“. Zum Heulen.

      Wie sich die Zeiten geändert haben. 1942 war das Gedicht von Paul Éluard, „Liberté“ („Au rendez-vous allemand“), der Besatzungsmacht gefährlich. Sie wissen ja:

      „Auf meine Schulhefte
      Auf mein Pult und die Bäume
      Auf den Sand auf den Schnee
      Schreib ich deinen Namen …

      Et par le pouvoir d’un mot
      Je recommence ma vie
      Je suis né pour te connaître
      Pour te nommer

      Liberté.

      Und durch die Macht eines Wortes
      Beginn ich mein Leben neu
      Ich bin geboren dich zu kennen
      Dich zu nennen

      Freiheit.“

      (Übers. Hans Zimmermann)

      Damals waren Wörter noch gefährlich. Ihnen entsprach was in der Wirklichkeit. Wie haben wir’s bloß geschafft, die Wörter zu entmachten?

  6. mike hammer schreibt:

    Herr Meiseneck betreibt Takija, hier der Mainstream.

    sie würden auch Maiseneck köpfen hätte er nicht Takija als ausrede.

  7. abusheitan schreibt:

    „Ein Wagen für Frieden und Meinungsfreiheit und gegen Gewalt und Fundamentalismus widerspricht den Werten des Islams.“
    Stimmt leider.
    Ein Blick in tausend Jahre Geschichte von Gewalt und Unterdrückung durch Islam und auf die heutigen islamischen Länder der Welt genügt.
    Wer sich um ein schlechtes Bild des Islam mehr sorgt als um den Verlust der Freiheit, gerät leicht in den Verdacht, zu den Biedermännern zu gehören.

    • abusheitan schreibt:

      Der Historiker Egon Flaig warnt:
      Wo der Islam als herrschende Religion Platz greift, gibt es bald keine Volksversammlungen und keine sich selbst verwaltende Bürgerschaft mehr und das öffentliche Leben kommt zum Erliegen . Dann wird nicht die Scharia gemäß dem Grundgesetz, sondern die Verfassung nach der Scharia ausgelegt werden.
      Es ist die Aufgabe des säkularen Staates, solchen Bestrebungen unmissverständlich entgegenzutreten.

  8. ceterum censeo schreibt:

    Hier ist mal wieder einer der täglichen traurigen Anlässe, die unsere Traumtänzer und Wohlgesinnten hier scheinbar nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Und bei der Lektüre sollte man erkennen, daß es drei Kategorien von Menschen hierzulande gibt: Uns, sie und freiwillige oder unfreiwillige Kollaborateure. Der Artikel läßt befürchten, daß letztere die überwältigende Mehrheit stellen. Pfui Deibel!

  9. ceterum censeo schreibt:

    Hier ist auch eine, die sich einseifen lassen hat. Ihr kann man wenigstens noch jugendlichen Leichtsinn vorwerfen. Naja, zu spät. Mir tun nur die Eltern leid. Ich würde als Vater derart Rache üben, daß man noch in Jahren Gedenkfeiern abhält.
    http://www.bild.de/regional/berlin/trauer/marsch-fuer-tote-maria-39581306.bild.html

    • Dante schreibt:

      Ein grausamer Mord, und ich hoffe, dass die Täter nicht mehr rauskommen.
      Im Gegensatz zu den Pariser Morden allerdings scheint mir dieser Mord eher persönliche als explizit religiöse Motive gehabt zu haben, wenngleich natürlich die Missachtung des Lebens einer Frau unter Muslimen verbreiteter sein dürfte als in anderen Glaubensgemeinschaften oder unter Agnostikern.l
      Diese Reaktion jedenfalls ist absolut widerwärtig, und der Typ ist nicht wirklich besser als etwa ein Muslim, der die Untat als eine Art gerechtfertigter Hinrichtung bezeichnen würde.
      Ich glaube allerdings, dass es derer nur verschwindend wenige gibt, denn soweit ich weiß, ist selbst im radikalen Islam die Tötung eines ungeborenen Kindes nicht vorgesehen.

      • abusheitan schreibt:

        Wieso ist jemand absolut widerwärtig, der auf Hintergründe und Verantwortlichkeiten eines grauenhaften Verbrechens hinweist?
        Widerwärtiger ist, wer verschweigt, vertuscht und verleugnet, was in einem bestimmten Kulturkreis Alltag ist und auch bei uns immer mehr Raum einnimmt.
        An den Händen dieser Biedermänner klebt Blut.

        • Dante schreibt:

          Es ist natürlich nicht widerwärtig, auf Risiken hinzuweisen. Es ist aber sehr wohl wieder fertig, ein Opfer einer Gewalttat noch zu verhöhnen.
          Fehlt nur noch, dass dieser Fall in „1000 Wege, ins Gras zu beißen“ gezeigt und der Ermordeten der Darwin Award verliehen wird.
          Die reaktion des tikida man es jedenfalls schien mir fast er schadenfroh denn von Trauer geprägt zu sein.

          • Dante schreibt:

            Der letzte Satz ist entstellt dargestellt. Ich bin zu früh auf den Antwort-Button gekommen.

      • ceterum censeo schreibt:

        Häme ist in der Tat nicht schön. Jeder kann sich ja selbst einen Reim darauf machen. Ansonsten muß ich Abusheitan Recht geben.

  10. anti3anti schreibt:

    Die Geschichte kommt mir bekannt vor: Biedermann und die Brandstifter.
    Doch wer ist hier der Biedermann und wer sind die die Brandstifter?

    • quer schreibt:

      Wenn Ihre Frage ernsthaft gestellt ist, dann befinden Sie sich in der Rolle von Biedermann. Wer das besagte Stück kennt, erkennt die (jeden) Brandstifter sofort. Das ist der Grund, warum diese Literatur nie in Vergessenheit geraten kann. Sie trifft auf alle Epochen und jedweden Zeitgeist zu. Heute wissen das auch die Brandstifter. Das ist der Grund, warum sehr daran gearbeitet wird, möglichst viele Biedermanns zu erzeugen, erziehen und zu hätscheln. Der Zuwachs an Biedermännern war in den letzten zehn Jahren deshalb enorm. Einfach mal die „Zeitung(en)“ lesen.

  11. quer schreibt:

    Wenn Herr Mazyek Moslem ist (wer will das bezweifeln?) dann sollte man nicht vergessen, daß er immer im Sinne des Islam und des Koran handelt und spricht. Das bedeutet u.a. daß er auch einer seiner daraus erwachsenen Pflichten nachkommt: Täuschen und belügen der „Ungläubigen“, so es dem Islam nützt. Jedwede Äußerung eines Moslems ist deshalb in ihren Zusammenhängen kritisch zu hinterfragen. Alles andere ist (frommer) Selbstbetrug.

    • winnie schreibt:

      Taquiia at it’s best. Mazyeks Geseihere mal ein Jahr lang ignorieren, und er begeht Selbstmord vorm Spiegel.

    • Aristobulus schreibt:

      Wobei Abdel-Samad sich als Moslem sieht und völlig anders drauf ist, nicht?
      Sogar Mohammed Zoabi (und das in Nahost unter Arabern) ist Moslem und hat überhaupt keinen Hass in sich.
      Das GIBT es also. Woraus folgt, dass für alle Moslems die Option für diesen anderen Moslemismus besteht, für den von Abdel-Samad und Zoabi.

      • abusheitan schreibt:

        Nach eigenen Aussagen ist Hamed Abdel-Samad konvertiert.
        Vom Glauben zum Wissen.
        Er ist zwar der Herkunft und Prägung nach Kulturmoslem, hat aber wesentliche Glaubensinhalte aufgegeben.
        Daher ist er „par ordre du mufti“ zum Abschuss freigegeben.

        • quer schreibt:

          So ist es. Es kommt nicht darauf an, wie wir (Ungläubige) „Festhalten am Glauben“ beurteilen oder feststellen, sondern wie die „Rechtgläubigen“ dies in überwältigender Mehrheit sehen.

          • Bachatero schreibt:

            Es kommt darauf an, daß wir uns den Islam vom Halse halten. Was irgendein Recht- oder Schlechtgläubiger dazu denkt oder meint, ist irrelevant. Der Islam ist kein Partner, sondern ein Gegner. Der Islam ist nicht Buddhismus, Judentum, von mir aus Christentum. Der Islam kooperiert nicht, er unterwirft. Der Islam muß weg aus Europa, zurück in den Teil der Welt, zu dem er gehört, wirklich gehört, den er sich nach seinem Bilde geschaffen hat und „wir“ müssen dafür sorgen, daß er dort bleibt. Forever.

          • quer schreibt:

            Gut!

      • Dante schreibt:

        DANKE!

  12. Dante schreibt:

    Ich begrüße die Reaktion des Zentralrates der Muslime als Bekenntnis zu den Werten, auf die sich auch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bezieht und mit denen eigentlich alle Menschen leben können.

    • bruriah schreibt:

      Das Problem dabei ist nur, dass Herr Mazyek für die wenigsten Muslime in Deutschland spricht. Auch wenn sich sein Verein „Zentralrat“ nennt, werden nur etwa 1/5 aller Muslime durch ihn vertreten, noch dazu auch Muslime, die für andere keine sind (Ahmadyye), Aber „Zentralrat“ hört sich toll an und schon denken alle, alles in Butter.

    • ceterum censeo schreibt:

      So leicht ist es, Sie übers Ohr zu hauen? Der größte aller Listenschmiede hätte seine Freude. Ist nicht böse gemeint, Sie sind eben herzensgut.
      Das Islamisierungsspielchen läuft besser als die Rechtgläubigen sich jemals erträumten. Die doofen Ungläubigen zanken sich um den Islam, der ihnen eigentlich in einem „nicht von Islamisierung bedrohten Land“ am Arsch vorbeigehen müßte, und die Herzchen können sich zurücklehnen und genießen.
      Erinnert mich irgendwie an die Szene, die ein Demonstrant aus Frankfurt beschrieb: Deutsche Normalbürger, die gegen Islamisierung demonstrieren und aufgepeitschte, regelrecht vertierte Gegendemonstranten, die nach Blut lechzen, und daneben Moslems mit verschränkten Armen, die übers ganze Gesicht grinsen.

      • A.S. schreibt:

        Was sollte Herr Mazyek machen damit sie ihn für glaubwürdig halten? Halten Sie jeden Moslem gleich für einen Freiheitsfeind?

        • quer schreibt:

          Der Herr kann im Sinne der Frage 1 nichts „machen“. Jemand, der den Koran kennt, muß ihn als Lügner vermuten.

          Jeder, der erklärt, daß der Koran für die Gestaltung seines Lebens verbindlich ist, muß von jedem, dem der Koran am A… vorbeigeht, als Feind der Freiheit betrachtet werden.

          Das „Geniale“ des Koran besteht u.a. darin, daß er Mißtrauen säht und bestärkt und damit übergreifende Freundschaft ausschließt. Verstärkt durch die Pflicht zur Lüge.

        • abusheitan schreibt:

          Herr Mazyek atmet den Geist des NSU.
          Einen Anhänger einer totalitären, menschenverachtenden Ideologie kann man wohl kaum für einen Freiheitsfreund halten.
          Herr Mazyek kann noch so viel Kreide fressen und von „unserem Land“ faseln, man spürt die Absicht und ist verstimmt.

        • ceterum censeo schreibt:

          Er kann gar nichts machen und ja, das halte ich. Ein „richtiger“ Moslem lebt nach dem Koran und muß also ein Feind der Freiheit und unser Feind insbesondere sein, oder er ist eben kein Moslem. Und er ist ausdrücklich zur Lüge uns Lebensunwerten gegenüber aufgefordert. Punkt. Wie oft muß man es denn noch wiederholen?
          (Waren wir nicht schon mal beim Du?)

          • A.S. schreibt:

            Also müssen wir Nichtmoslems alle Moslems als Feinde betrachten? Und ein Moslem hat nur die Wahl seinen Glauben komplett über Bord zu werfen oder ein Feind zu sein?
            (Stimmt, wir waren beim Du, das vermisch ich immer wieder mal 🙂

          • Dante schreibt:

            Als geborene Feinde, wie ich ceterum censeo richtig verstanden habe. In einer Religionsgemeinschaft wird man ja meist hineingeboren. Als geborener Moslem hat man also die Arschkarte: Entweder Feind oder auf der Todesliste der Islamisten wegen Apostasie.
            Und wir? Müssen Sie alle Tschetniks werden?

          • ceterum censeo schreibt:

            Wie Du sie betrachten sollst, mußt Du selbst herausfinden. Aber ich sage es gerne zum tausendsten Mal:
            Der überwältigende Teil der Deutschen hatte sicher wenig Sympathien für die Nationalsozialisten und wohl auch kein Parteibuch. Genützt hat es KEINEM einzigen toten Juden, verdammt noch mal! Als was hättest Du also als Jude die Deutschen betrachtet? Im Zweifelsfall hat kein Deutscher damals je suis Jude gesagt. Die haben zugeschaut oder mitgemacht bei der Endlösung, genauso, wie Moslems überall auf der Welt begeistert zuschauen oder sich den Extremisten gleich anschließen, wenn ans Schlachten ihrer Nachbarn geht.
            Und ja, der Moslem hat nur die Wahl, von der Du schreibst. Oder zeig mir einen ihrer internen Kritiker, der nicht abgefallen ist! Man kann nicht Moslem sein und gleichzeitig den Islam kritisieren.

          • Aristobulus schreibt:

            Mitten auf den Punkt, Ceterum. Danke für Deinen konstruktiven Pessimismus 😉

          • Dante schreibt:

            So konstruktiv finde ich diesen Pessimismus auch wieder nicht. Ich fange langsam an zu bedauern, dass ich wahrscheinlich kaum eine Chance gehabt hätte, in die engere Auswahl für ein One-Way-Ticket zum Mars zu kommen.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Nicht schlecht, dass diese Type für ihre Apologien („Der überwältigende Teil der Deutschen hatte sicher wenig Sympathien für die Nationalsozialisten…“, man sollte ergänzen: nach 1945) auch noch Beifall erhält. Warum sie dann „zugeschaut oder mitgemacht“ haben „bei der Endlösung“, erschließt sich so wenig wie die Parallele, dass die „Moslems überall auf der Welt begeistert zuschauen oder sich den Extremisten gleich anschließen, wenn ans Schlachten ihrer Nachbarn“ gehe, was ja, zumindest was die Kurden betrifft, auch wieder nicht stimmt, wie überhaupt die ganze manische „Wir-gegen-die“-Konstruktion, durch welche Faschisten zu „deutschen Normalbürgern“ mu-, Gegendemonstranten aber „regelrecht vertieren“, mehr über den Geisteszustand des Verfassers aussagt, als dem lieb sein dürfte.

          • quer schreibt:

            „…..begeistert zuschauen oder sich den Extremisten gleich anschließen, wenn ans Schlachten ihrer Nachbarn” gehe,…“

            Das ist eine präzise Darstellung der Vorgänge in Mossul 2014, als es um die dortige große Christengemeinde und den Bischofssitz ging.

          • A.S. schreibt:

            Ich will ja nix sagen, aber wir redeten von Mazyek und sind jetzt beim „Schlachten der Nachbarn“ angekommen. Egal ob man ihn mag oder nicht, in die Reihe der Schlächter gehört der nicht rein.
            Zudem: Wir bemängeln hier einerseits, dass es zu wenige Moslems gibt, die sich gegen Gewalt stellen und gleichzeitig unterstellen wir den wenigen die es tun dass sie lügen. Das ist unredlich.

          • ceterum censeo schreibt:

            Was die Vergangenheit angeht, lasse ich mich von den Historikern hier gerne belehren. Und zur Gegenwart mit den moslemischen Tatsachen auf dieser Erde warte ich noch auf Fakten, die Anlaß zum Optimismus geben. Vielen Dank im voraus!
            Kleiner Tip vielleicht noch an die ganz verbohrten: einfach beim Kommentieren den Rundfunkempfänger laufen lassen! Auch heute geben die Ereignisse, obschon nur marginalisiert, wieder dem pessimistischen Verstande Recht, und nicht dem linken Stammtisch.

          • besucher schreibt:

            Aha. Also ist man im Umkehrschluss nur ein guter Katholik wenn man Pius-Bruder ist. Und ein guter Protestant wenn man der Southern Baptist Convention angehört.

          • ceterum censeo schreibt:

            Vier mal die Welt, wie sie den Thomassen aus Gotha gefällt. Keine Angst, bald ist es wieder soweit, dann brauchst Du nicht mehr verbal um dich zu schlagen. Dann kannst du wieder die Uniform anziehen, und zur Tat schreiten.
            https://quotenqueen.wordpress.com/2015/01/28/schuler-zur-demo-gezwungen/

            https://quotenqueen.wordpress.com/2015/01/28/steine-und-farbbeutel-auf-hauser-von-afd-kandidaten/

            https://quotenqueen.wordpress.com/2015/01/28/eilmeldung-oerthel-und-tallacker-weichen-der-gewalt/

            https://quotenqueen.wordpress.com/2015/02/01/bilder-eines-parteitages/

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Die Welt, wie sie mir gefällt, ist eine, die Schlagzeilen wie die folgende produziert: „AfD dampft ihre Spitze ein“, welche sich auf der von Ihnen (wir waren, wie ich fest überzeugt bin,beim Sie, merke er sich das) verlinkten Seite „quotenqueen“ (was es alles gibt!) findet, und wenn sie auch anders gemeint ist als sie da steht, so stimmt sie mich doch heiter und lässt mich darüber hinwegsehen, dass mir, seltsam verquast, Uniformfetischismus unterstellt wird.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @A.S.: „Was sollte Herr Mazyek machen damit sie ihn für glaubwürdig halten?“

          Was wohl? Ein überaus beschissenes Buch, Koran genannt, fordert meine Tötung oder Versklavung, bezeichnet mich und geliebte Menschen als Affen und Schweine, wird jedoch von Mazyek als Grundlage seiner Religion betrachtet.
          Was sollte Mazyek also machen, damit ich ihn für glaubwürdig halte?
          Was sollte ein geläutertes Nazischwein machen, damit ich es für glaubwürdig halte?
          Wer sich von säuischen Vorbildern nicht klar distanziert, sondern in Relativierungen Zuflucht sucht, ist eben nicht glaubwürdig.
          Also Leute, Moslems und Nazis, grabt Eure Idole aus, und rammt ihnen ihre Bücher, „Koran“ oder „Mein Kampf“ genannt, in die verschrumpelten Ärsche! Dann seid Ihr glaubwürdig.

          • A.S. schreibt:

            Also ich würde nicht so weit gehen jeden Moslem vor die Wahl zu stellen: „Schmeiß deinen Glauben völlig über den Haufen oder ich seh dich als Feind.“
            Man muss den Menschen, besonders gläubigen, Mittelwege lassen, auch wenn man (wie wir hier) nicht verstehen kann was man am Islam toll finden sollte. Sonst landet man im Totalitarismus.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @A.S.: „Also ich würde nicht so weit gehen jeden Moslem vor die Wahl zu stellen: “Schmeiß deinen Glauben völlig über den Haufen oder ich seh dich als Feind.”

            Warum eigentlich nicht? Einen Nazi, dessen Glaubenssätze ja keineswegs menschlicher sind, würde man doch jederzeit vor diese Wahl stellen.

            @A.S.: „Man muss den Menschen, besonders gläubigen, Mittelwege lassen, …“

            Sind es nicht gerade die besonders Gläubigen, die Allahs Mordbefehle befolgen, wie es der Koran vorschreibt?

            @A.S.: „… sonst landet man im Totalitarismus.“

            Hätten sich nicht einige Totalitarismen verhindern lassen, gerade durch rechtzeitiges Verschließen der Mittelwege? (siehe Appeasement)
            Damit keine Missverständnisse entstehen, A.S., ich möchte Ihre Argumente lediglich verstehen, nicht zerpflücken.

          • A.S. schreibt:

            Der Mittelweg zwischen „Islam ist nur scheiße“ und Gotteskrieger ist doch nicht Appeasement. Appeasement ist, wenn man seine eigenen Werte nicht einfordert, wenn man z.B. religiös begründete Parallelwerte akzeptiert.
            Mittelweg wäre von Moslems die Akzeptanz hiesiger Werte zu verlangen und es deren Problem sein zu lassen, wie sie das mit dem Koran vereinbaren. Nur das Ergebnis wird vorgeschrieben. Die Deutungshoheit über den eigenen Glauben haben schließlich immer noch die einzelnen Gläubigen, nicht eine europäische Glaubensbeurteilungskommision. Und wenn Leute die Freiheiten mit ihrem Glauben nicht in Einklang bringen können und entsprechend handeln sind sie Kriminelle und gehören aus der Gesellschaft entfernt. Zuerst Gefängnis, und falls das nichts hilft wäre Psychiatrie angemessen und eine militante Form von Islam könnte als entmündigungsbringende Krankheit anerkannt werden.

            Aber man muss Menschen immer auch das Recht lassen sich eine Verbindung zwischen persönlichen Überzeugungen und herrschendem Recht zu basteln. Es hat einen guten Grund warum man Gedanken eigentlich nicht sanktionieren darf.

          • Dante schreibt:

            Guter Kommentar! Nur mit „hiesige Werte“ hab‘ ich so meine Probleme. Menschenrechte können nur universell gedacht werden – ansonsten wären sie keine, sondern nur schnöde Privilegien für bestimmte Menschen in bestimmten Gegenden.
            Namentlich die Würde des Menschen ist definitiv keine Folklore, umgekehrt Massenvergewaltigung auch nicht.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @A.S.
            Danke, A. S., mit diesen Aussagen kann ich leben.

          • A.S. schreibt:

            Bitte. Wie so oft liegt man am Ende doch ned weit auseinander, sondern redet etwas aneinander vorbei. Z.B. was genau ein „Mittelweg“ ist. 🙂

    • A.S. schreibt:

      Dem schließe ich mich an. Hoffentlich gibt’s derartige Reaktionen öfter und auch veröffentlicht.

    • M.S. schreibt:

      Ich begrüße Mazyeks Reaktion auch, Dante. Du schriebst: „Als geborene Feinde, wie ich ceterum censeo richtig verstanden habe. In einer Religionsgemeinschaft wird man ja meist hineingeboren. Als geborener Moslem hat man also die Arschkarte: Entweder Feind oder auf der Todesliste der Islamisten wegen Apostasie.
      Und wir? Müssen Sie alle Tschetniks werden?“. Ja, das müssen sie wohl, sind es im „Geiste“ bereits. Mitte vorigen Jahres brachte es in diesem Blog ein bayerischer Gastwirt mit kaukasischem Migrationshintergrund, frenetisch sekundiert durch einen Hamburger Autorendarsteller, doch auf den Punkt: Nur ein toter Moslem sei ein guter Moslem. Moslem wohlgemerkt – nicht Terrorist, Islamist oder was es der fleischgewordenen Scheußlichkeiten sonst noch gibt. Das ist der „Geist“, den das Gros der hier habituell Kommentierenden atmet – Dir, dem Blogbetreiber selbst (wobei ich nicht verstehe, warum er derlei durchgehen lässt), Thomas ex Gotha, A.S., metropolenmond und einigen anderen Vernunftbegabten zum Trotz.

  13. Malte S. Sembten schreibt:

    „… eine Entscheidung im Sinne der Menschen, die sich bedroht fühlten – unabhängig davon, ob eine reale Bedrohung überhaupt existiert.“

    Auch de Pegida-Leute fühlen sich bedroht – aber man lacht sie aus, nennt die Nazipack, will sie zusammenschlagen. Weil die Bedrohung, vor der sie warnen, angeblich nur gefühlt ist und real überhaupt nicht existiert. Nanu? Müsste man dann nicht auch hier Entscheidungen im Sinne dieser Menschen fällen, die sich bedroht fühlen?

    • Aristobulus schreibt:

      À propos bedroht: Moslems fühlen sich bedroht von der Angst vorm Islam (von der Angst der Aneren, und von ihrer eigenen Moslemangst vorm Islam, also eine doppelte Angst), weswegen Aiman Mazyek sich wegen der Angst vorm Islam (wegen seiner eigenen Islamangst und wegen der Islmangst der Unislamischen) FÜR den Kölner Karnevalswagen verwendet, wobei das doch ziemlich kompliziert ist mit der Angst und den Moslems immerzu!, und wobei nicht klar ist, ob andere Moslems Trotz Aiman Mazyek nicht die größte Angst vor diesem Kölner Karnevalswagen haben!, nämlich wegen irgend Freiheit (weia-weia, der schlimme Begriff war im Zusammenhang gemurmelt worden), vor der sie solche Angst haben, dass sie dann einen Freieren abmessern oder mit Pistolenmaschinen herumschießen wegen der Freiheit.

      Worin besteht der Unterschied zwischen der Redaktion von Charlie Hebdo und dem Kölner Karnevalswagen? Weia!!, da ist gar keiner!, denn es geht denen und jenen um FREIHEIT pour le dire en toute simplicité.

      Wobei es den Kölnern schon sehr, sehr wenig um Freiheit geht, ja immer weniger, weil Freiheit im Zusammenhang mit dem Islam ein schlimmer Begriff ist, der sich laufend verschlimmert – so schlimm, der, fast schon rassistisch. Oder so gut wie rassistisch. Oder überhaupt rassistisch.

      Warum: Bloß wieder wegen Pegida. Weil Pegida 1) Rassisten und 2) für Freiheit sind, folglich kann was mit der Freiheit nicht stimmen – womit bewiesen wär, dass Köln wegen der Angst vor der Freiheit moslemisch ist, um nicht rächts und für Freiheit zu sein.

      Aber ist Aiman Mazyek jetzt noch Moslem? Oder schon *flüstert* Häreeetiker?! Solle mer ihm neilosse?

Seid gut zueinander!

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