Edler im Gemüt

Es ist unmöglich, im Krieg keine Fehler zu machen! Es sterben immer Unschuldige. Diese Erkenntnis wissen jene Menschen zu nutzen, die den Krieg wollen.

Am 3. Februar 2015 postete der Rapper Tamar Nafar ein Selfie, das ihn auf einer vermeintlichen Flucht vor israelischen Polizisten zeigte. Das Selfie verbreitete sich auf Facebook und Twitter wie ein Lauffeuer. Es dauerte nicht lange, bis auch Spiegel online das Bild direkt vom Account des Rappers veröffentlichte und dazu diesen Kommentar verfasste:

“Der arabische Rapper Tamar Nafar drückte auf den Auslöser, als er von der israelischen Polizei verfolgt wurde.”

Es gab nur ein Problem: Das Foto war eine Fälschung! Die angeblichen Polizisten in dem Selfie waren Bandmitglieder des Rappers. Als Spiegel Online dies erfuhr, wurde folgender Satz unter dem Kommentar hinzugefügt:

„(Nachtrag: Das Bild wurde gestellt, die beiden „Polizisten“ sind Nafars Bandkollegen.)“

So funktioniert arabische Propaganda und Spiegel online fällt darauf rein!

Im Nahen Osten gibt es mehrere Staaten und Organisationen, die den Krieg gegen Israel wollen, schüren und treiben. Die Hamas zum Beispiel hat den Krieg gegen Juden zu ihrer Aufgabe erklärt und in ihrer Gründungscharta die Vernichtung des jüdischen Volkes mit Artikel 7 zur Doktrin erklärt. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah wiederum predigte Mufti Muhammad Hussein, der von Mahmud Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt wurde, diesen Hass:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben“

Hamas und Fatah wollen den Krieg mit Juden. Israel jedoch will den Krieg mit Arabern nicht. In der israelischen Unabhängigkeitserklärung heißt es nach wie vor unverändert seit der Gründung Israels:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Genau diese „Hand zum Frieden“ sorgt dafür, dass Israel in der Welt einen so schlechten Ruf hat. Die Hamas feuert in regelmäßigen Abständen Raketen auf Israel ab. Ziel eines jeden Angriffs ist es, so viele Menschen wie möglich zu töten. Deshalb werden manchmal auch Raketen in Richtung eines Atomreaktors abgefeuert. Der einzige Grund, warum der Massenmord misslingt, ist die beste Verteidigungsanlage, die die Menschheit jemals gesehen hat. Das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ holt nahezu alle Raketen vom Himmel, die abgefeuert wurden, um so viele Menschen wie möglich zu töten. Die Hamas will so viele Tote wie möglich, denn die Hamas will den Krieg!

Israel jedoch sehnt sich nach Frieden und versucht so viele Tote wie möglich zu vermeiden. Vor jedem Angriff werden Flugblätter mit Warnungen abgeworfen, SMS verschickt und die Raketen mit genauester Präzision abgeworfen, um so wenig Zivilisten wie möglich zu gefährden und zu töten. Israel will jeden Fehler vermeiden! Jeder Fehler, der nicht vermieden werden konnte, bekommt Israel jedoch von der kritischen Weltgemeinschaft vorgehalten. Zwar ist jedem klar, dass die Hamas ihre Raketen bewusst aus dicht besiedelten Gebieten abschießt und ihre Waffen in Schulen lagert, damit so viele Zivilisten und Kinder wie möglich sterben, aber die Schuld an den Toten trägt für viele Beobachter nur Israel.

Der Hamas kann man schlicht nicht vorwerfen, Kinder zu töten, weil sie kein Problem damit hat. Die Hamas will den Krieg und lässt dafür auch Kinder sterben. Israel jedoch will den Krieg nicht und verzweifelt daher über jedes Kind, das in diesem Krieg sterben muss. Die ehemalige Premierministerin Golda Meir sagte einst:

“Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Auf arabischer Seite jedoch werden Kinder zu Kanonenfutter erzogen, die Freude daran haben, Juden zu töten und wenn es sein muss sogar im Krieg gegen Juden zu sterben.

Menschen, die Kinder missbrauchen und solche Filme produzieren, kann man keine moralischen Vorhaltungen mehr machen. Nur Menschen mit einer einigermaßen intakten Moralvorstellung kann man kritisieren. Die Hamas weiß, dass Israel den Krieg nicht will und an die Werte der Freiheit, der Gleichberechtigung und des Friedens glaubt. Dieser hohe Anspruch Israels wird von der Hamas als Schwäche erkannt und ausgenutzt.

Der Hamas sind tote Kinder egal, Israel nicht. Darum wird jedes Opfer ausschließlich Israel vorgehalten! Viele westliche Medienvertreter spielen dieses perfide Spiel mit. Was sollen sie auch auch Hamas kritisieren für etwas, das sie aus vollster Überzeugung tun.

Was passiert aber in Zeiten, da Israel recht erfolgreich ist bei der Vermeidung ziviler Opfer? In dieser Zeit werden Opfer erfunden. Das Ergebnis ist Pallywood. Und wieder spielen viele westliche Medienvertreter mit! Ein typisches Beispiel für Pallywood ist
dieses Bild. Was sehen Sie? Ein Herr, der dieses Bild vor einiger Zeit auf Twitter teilte, schrieb darunter, was er sah:

„Israelischer religiöser Fanatiker hindert Palästineserin daran an der Al Aqsa Moschee in Jerusalem zu beten.“

Was man jedoch wirklich sieht, ist ein Jude, der lediglich ruhig beten wollte, aber von einer Gruppe Palästinenserinnen angebrüllt wurde. Eine Frau griff ihn schließlich an und riss ihm das Gebetsbüchlein weg. Auf dem Bild hat sie das hebräische Buch noch in den Händen. Hier das ganze Video des Vorfalls:

Warum wurde der Jude angebrüllt? Weil es die Überzeugung der Palästinenserinnen in diesem Video ist, dass es Orte gibt, die „judenrein“ sein müssen. Der Jude hatte in ihren Augen dort nichts zu suchen! Mahmud Abbas hat kürzlich erst wieder mitgeteilt, Juden hätten an dem Ort nichts zu suchen. Er rief alle Muslime auf, jeden Juden, der es wagt, den Tempelberg zu betreten, von dort zu vertreiben.

Einst kontrollierte Israel das Gebiet um den Tempelberg uneingeschränkt. Zu der Zeit konnten sich jüdische Kinder dort aufhalten, ohne angeschrien oder angespuckt zu werden, so wie alle Menschenkinder dort frei sein konnten, da unter Israels demokratischer Hand dort Religionsfreiheit herrschte. Seit Monaten greift jedoch unter dem Hausrecht der islamischen „frommen Stiftung“ Waqf immer mehr der Terror gewalttätiger Gruppen um sich.

Der Herr auf Twitter sah, was er sehen wollte, nämlich eine israelische Aggression und nicht wenige Medien verbreiten diese Ansicht. Sie wollen israelische Aggression einfach sehen und kritisieren, weil sie Günter Grass gelesen haben oder eine Bundestagsdebatte geschaut haben. Es interessierte sie nicht, was im Nahen Osten wirklich geschieht! Es gibt noch mehr Beispiele für Pallywood:

20120912-144725.jpg Quelle: Wikipedia

Was sehen Sie? Einen israelischen Soldaten, der einen palästinensischen Jungen zusammengeschlagen hat? Ähnliches sah wohl auch die New York Times und schrieb unter dem Bild diese falsche Behauptung. In Wirklichkeit aber sehen wir einen jungen Juden, der von Arabern zusammengeschlagen wurde und einen Polizisten, der ihm zur Hilfe eilt. Der Junge heißt Tuvia Grossman. Der Polizist heißt Gideon Tzefad.

Man sieht, was man sehen will!

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Was sehen Sie auf diesem Bild? Einen israelischen Soldaten, der ein kleines Mädchen quält? Falsch! Sie sehen einen Ausschnitt aus einem propagandistischen Straßentheater zur Förderung des Hass‘ auf Israel. Dennoch kursiert dieses Bild tausendfach bei vielen Israelkritikern als Beweis für angebliche israelische Unmenschlichkeit.

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Was sehen Sie auf diesem Bild? Ein palästinensisches Mädchen, das von Israelis ermordet wurde? So sah es wohl auch die Frau, die dieses Bild twitterte und dabei Israel anprangerte. In Wirklichkeit aber ist dieses arme Mädchen bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Das ist Pallywood, eine Propaganda, die nur aus einem einzigen Grund so erfolgreich ist: weil Israel Frieden will! Wenn uns wirklich etwas am Frieden im Nahen Osten liegt, dann sollten wir alle dafür sorgen, dass schnell mit der unseligen Tradition gebrochen wird, Israel stets und ständig für Dinge zu zu kritisieren, die bei allen arabischen Ländern toleriert werden.

Es wird Zeit, das demokratische Israel nicht schlechter zu machen als es ist und stattdessen die Diktaturen um Israel herum als das zu erkennen, was sie sind: abgrundtief schlecht!

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