„Ein Stück Realität“

„Ein Stück Realität“ hat der Deutschlandfunk zu Tage gefördert: Judenhass ist nur ein „anderes Israel-Bild“!

Nachdem der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, davor gewarnt hatte, in bestimmten Stadtvierteln in Deutschland eine Kippa zu tragen, erklärte der Vorstandsvorsitzender des Vereins „Gesicht zeigen“, Uwe-Karsten Heye, der Hass einiger muslimischer Flüchtlinge auf Juden in Deutschland sei mit einem anderen Blick der Flüchtlinge auf den Nahen Osten zu erklären. Diesen Blick solle man zur Kenntnis nehmen und keine „Kollektivhaftung“ vornehmen. Uwe-Karsten Heye erklärt zudem, Antisemitismus sei ein Problem, das man nur durch ein reflektierteres Miteinander lösen könne.

Diese Ruhe kann man wohl nur haben, wenn man kein Jude ist! Wäre ich ein Jude, es gäbe für mich nur eine Lösung des Problems: Der meinende Antisemit muss geächtet und der tätige Antisemit muss bekämpft werden! Aber auch als Nicht-Jude ist mir klar: Es gibt kein „reflektiertes Miteinander“ mit Judenhassern! Wer Juden hasst, hat mich gegen sich und zwar reflektiert! Uwe-Karsten Heye ist jedoch eher für ein Miteinander. Dirk-Oliver Heckmann vom Deutschlandfunk fragt ihn:

„Das heißt, das Problem sind aus Ihrer Sicht die Flüchtlinge, die dort aus dieser Region kommen und möglicherweise eine andere Wahrnehmung Israels und der Juden haben, und gar nicht so sehr jetzt die inländische muslimische Bevölkerung?“

Uwe-Karsten Heye antwortet:

„Ich weiß nicht, wie weit man da differenzieren kann. Aber ich glaube schon, wenn man als junger Mensch in Gaza aufgewachsen ist, hat man ein anderes Bild auf Israel, als wir es hier haben als Deutsche, und mit unserer eigenen Geschichte natürlich. Das ist wohl etwas, was man einfach schlicht zur Kenntnis nehmen muss.“

Wir nehmen zur Kenntnis: Ein Araber, der in Gaza unter der Hamas lebt, hasst nun einmal Juden! Da kann man nichts machen! Die Hamas knechtet zwar das eigene Volk, richtet Homosexuelle hin und verfolgt und ermordet Andersdenkende, aber Schuld ist der Jude. Wer sonst?

Die Hamas hält das eigene Volk in Hunger gefangen. Statt in wirtschaftlichem Aufbau und Bildung zu investieren, gibt die Hamas lieber alles Geld für Waffen aus, um Artikel 7 der Gründungscharta zu verwirklichen, in der es um die weltweite Vernichtung aller Juden geht. Zur Umsetzung dieses Vernichtungswahns nutzt die Hamas die eigene Bevölkerung als Schutzschild für die Vernichtungswaffen.

Die Hamas hasst Juden so sehr, dass sie Gaza als “judenreines” Gebiet beherrscht. Als im Jahr 2005 der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Die Hamas hat für Gaza verwirklicht, was Hitler für Deutschland vorhatte: ein Land ohne Juden. Ein Minister der Hamas erklärte jüngst im arabischen Fernsehen:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Im arabischen Fernsehen werden Kinder zu Kanonenfutter erzogen, die Freude daran verspüren sollen, Juden zu töten und wenn es sein muss sogar im Krieg gegen Juden zu sterben.

Das lustige Hamas-Häschen Assud ruft Kinder zum Krieg gegen Ungläubige auf. Zu seinem Hobby gehört es, Juden zu essen.

Die Hamas Mickey Mouse lässt Kinder Lieder über die heldenhafte Tat des Attentats singen.

Dieser Hass ist der Grund, warum Gaza im Kriegszustand ist. Gaza könnte schon morgen im Frieden mit Israel sein, wenn die Menschen von Gaza nur auf die Worte der ehemaligen Premierministerin Golda Meir hören würden:

“Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten. Wir werden erst Frieden mit den Arabern haben, wenn sie ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.”

Sobald die Menschen von Gaza ihre Hände von den Waffen lassen und zur Freundschaft reichen, wird die Unabhängigkeitserklärung Israels greifen. Dort steht im Gegensatz zur Charta der Hamas nichts von Krieg sondern folgender Appell der Freundschaft:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Die Hamas aber hasst Juden und will alle Juden vernichten. Diesen Judenhass soll Deutschland zur Kenntnis nehmen? Uwe-Karsten Heye fährt fort:

„Ich glaube, dass alles, was dazu von dort beizutragen ist, ebenfalls darin münden muss, ins Gespräch zu kommen mit denen, die zu uns kommen und die ihre traumatischen Erlebnisse auch im Nahen Osten haben, nicht nur mit dem Hinweis, dass das alles Antisemitismus sei, zurückgewiesen werden dürfen, sondern die auch ernst zu nehmen haben, dass es dort Erfahrungen gibt, die ein anderes Israel-Bild hervorrufen, als wir es uns wünschen und wie wir es brauchen und wie es notwendig wäre, damit überhaupt eine Friedensperspektive im Nahen Osten möglich ist, und die Widersprüche, die dort entstehen und zu uns getragen werden, nicht das Leben hier vergiften.“

Der Wunsch der Hamas, alle Juden zu vernichten und die Brutalität, mit der die Hamas diesen Hass in die Köpfe und Seelen der Flüchtlinge hämmert, soll nicht unseren Umgang mit den Flüchtlingen vergiften? Was redet der Mann da?

Der Hass ist nur ein „anderes Israel-Bild“, das „zur Kenntnis“ genommen werden muss, um ein „Miteinander“ zu ermöglichen. Das nenne ich mal ein gehöriges Stück deutsche Realität!

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31 Antworten zu „Ein Stück Realität“

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  3. Adolf Breitmeier schreibt:

    Lieber Muslimischerjudenhasser, wie gut Sie mich doch kennen 🙂 – aber den Koran kennen sie anscheinend doch nicht so richtig – oder wir beide haben ein anderes Verständnis für Hass und Mordaufträge. Der Koran strotzt nur so von Hassaufforderungen, Diskriminierungen und Tötungsbefehlen, im Neiuene Testament findet man solches nicht. Aber ich fürchte, Ihr Pseudonym ist ECHT, da kann man mit einer echten Argumantation nichts ausrichten. Bald haben wir Pfingsten, vielleicht haben wir beide ja Glück 🙂 (Das war Satire)

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  5. Adolf Breitmeier schreibt:

    Wer zwangsläufig fünf Mal am Tag Verse aus dem Koran betet (oder den Ahadith oder Gesetze der Scharia), der/die betet im Laufe seines Lebens oftmals die Verse, die zum Ermorden und Vernichten insbesondere der Juden (neben all dem anden ungläubigen Geschmeiß) verlangt. Da bleibt schon eine Menge im Bewußtsein hängen, da wird das Gedankengut zum Mechanismus. Ungläubige sind Kuffr, Lebensunwerte, Juden werden auch noch von Allah oder Mohammed in die Kategorie ,,Schwein“ und ,,Affe“ eingeordnet. Der Hass kommt aus dem Koran, den ahadith und der Scharia! PUNKT!

    • Muslimischerjudenversteher schreibt:

      Ihre Bibelkenntnisse lassen zu wünschen übrig. sie scheinen dass erste Testament bereits vergessen zu haben!
      Hier nur einige kurze Zitate, das große Gemetzel lasse ich aus:
      2. BUCH KÖNIGE 15,16: Menachem eroberte Tifach. Er tötete alle Bewohner der Stadt und ließ ihren schwangeren Frauen den Leib aufschlitzen.
      2. BUCH KÖNIGE 6,25/28f: Hungersnot im belagerten Samaria. Eine Frau sagte zum König: Diese Frau hat von mir verlangt: Gib deinen Sohn her, damit wir ihn heute aufessen. Meinen Sohn werden wir morgen verzehren. So haben wir meinen Sohn gekocht und aufgegessen.
      JOEL 4,9f: Ruft den Heiligen Krieg aus! Schmiedet Schwerter aus euren Pflugscharen und Lanzen aus euren Winzermessern!
      EXODUS 32, 27f: Mose sagte zu ihnen: Zieht durch das Lager von Tor zu Tor. Jeder erschlage seinen Bruder, seinen Freund, seinen Nächsten. Vom Volk fielen an jenem Tag gegen dreitausend Mann.
      LEVITIKUS 24,16: Wer den Namen des Herrn schmäht, wird mit dem Tod bestraft. Die ganze Gemeinde soll ihn steinigen.
      DEUTERONOMIUM 17, 2f/5: Wenn in deiner Mitte jemand anderen Göttern dient, sollst du ihn zum Stadttor führen und steinigen.

      • A.Bundy schreibt:

        Ihre vermeintlichen Bibelkenntnisse können sie sich dahin stecken, wo ihnen die Sonne nur beim Beten hinscheint.
        Und es heisst (aus gutem Grund) altes Testament und nicht erstes.
        Im übrigen ist die Bibel hauptsächlich ein Geschichtenbuch, während die Scheußlichkeiten im Koran angeblich ja direkt von Allah stammen sollen.
        Wer hat hier also die Arschkarte gezogen? Genau. 😀

        • Adolf Breitmeier schreibt:

          Mag sein, dass mit zunehmendem Alter meine Bibelkenntnisse nachlassen: Aber es gibt zwei Teile der Biblischen GESCHICHTE, das Alte Testament und das Neue Testament. Für Christen gilt das Neue Testament (in dem viel vom Alten drinsteckt, schließlich war Jesus ein Jude, ebenso seine Jünger). Aber es gab ein paar ganz eklantante Änderungen: Abschaffung von Steinigung und Todesstrafe, Gebot der Nächstenliebe, Eigenverantwortung, Teilung von Kirche und Staat … Im Koran findet man nichts dergleichen, nur Hass und Eroberungswillen – ob mit List oder Gewalt.

          • Muslimischerjudenversteher schreibt:

            In diesem Fall haben allein Sie die Arschkarte gezogen. Ich erinnere gerne daran dass das Alte Testament also die fünf Bücher Moses die Tora ergeben. Des juden heiliges Buch. Das neue Testament wurde nach Jesu geschrieben.
            Ihre minderwertige Intelligenz scheint auf Ihr Ausdrucksvermögen zu schlagen, der Koran wurde von Mohammed geschrieben der seine Erlebnisse und Geschichten darin wiedergibt.
            Sie haben wahrscheinlich in der Schule keine Lyrik gelesen und wissen deshalb nicht was Interpretation bedeutet.
            Heilige Bücher liegen der freien interpretation aus, wenn Sie innerlich nur „Hass und Eroberungswillen“ empfinden werden Sie auch nur dies raus lesen können.
            Mein Beileid. Pegida ruft..

          • A.Bundy schreibt:

            @Muslimischerjudenhasser
            Sie sind so strunzdämlich, dass es brummt.

            „Ich erinnere gerne daran dass das Alte Testament also die fünf Bücher Moses die Tora ergeben.“
            Ich erinnere gerne daran, dass sie offensichtlich keinerlei Ahnung haben, aber davon reichlich.

            http://de.wikipedia.org/wiki/Tora
            vs.
            http://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Testament

            „Ihre minderwertige Intelligenz scheint auf Ihr Ausdrucksvermögen zu schlagen…“
            …lallt ausgerechnet der Schwachmat, der solcherlei Bullshit absondert:

            „…der Koran wurde von Mohammed geschrieben der seine Erlebnisse und Geschichten darin wiedergibt.“

            LMFAO :)))
            Mohammed, du Dödel, war Analphabet und der Koran entstand erst nach seinem Tod.

            „Der Koran oder Qur’an [qurˈʔaːn] (arabisch ‏القرآن‎ al-qurʾān ‚die Lesung, Rezitation, Vortrag‘) ist die Heilige Schrift des Islams, die gemäß dem Glauben der Muslime die wörtliche Offenbarung Gottes (arab. Allah) an den Propheten Mohammed enthält, vermittelt durch „Verbalinspiration“ des Engels Gabriel („Diktatverständnis“ des Korans).“
            http://de.wikipedia.org/wiki/Koran

            „Sie haben wahrscheinlich in der Schule keine Lyrik gelesen und wissen deshalb nicht was Interpretation bedeutet.“
            Sie haben wahrscheinlich in der Schule oft zu hören bekommen: „Thema verfehlt, 6-setzen!“.
            Der Koran, sie Depp, wurde nämlich in Prosa verfasst, genauer gesagt in Reimprosa.
            Lyrik dagegen hat mit Interpretation so wenig zu tun, wie sie mit einem echten Moslem.
            Dafür jede Menge mit Analyse, Rhetorik und Semantik. Die Begriffe können sie bei Bedarf gerne nachschlagen.

            „Heilige Bücher liegen der freien interpretation aus…“
            Was genau an „wörtliche(r) Offenbarung Gottes“ haben sie nicht verstanden?

            „Mein Beileid. Pegida ruft..“
            Dito und viel Spass bei Pegida.

  6. Couponschneider schreibt:

    Obwohl ich kein Jude bin, wurde ich schon als Jude beschimpft, der ins KZ müsste. Die Person hat hat auch schon öfter mir mit dem Tode gedroht. Es ist ein autochtoner Deutscher, rechtsextrem und alkoholsüchtig. Er könnte aber genausogut die Linkspartei wählen; er verklärt regelmäßig die DDR-Vergangenheit, die er gar nicht bewusst miterlebt hat (Jahrgang 1988). Wenn ich ihn zum Konflikt zwischen Russland und der Ukraine befrage, bin ich mir sicher, dass ich putinversteherische Antworten erhalte.

    Aber bei ihm vernehme ich auch die eigenartige Mischung aus Größenwahn und Fatalismus, wie man sie bei Arabern sieht, die ihrem Antisemitismus freien Lauf lassen. Natürlich weiß und kann er alles besser, aber den Beweis bleibt er schuldig. Seine Erwerbsbiographie ist doch recht kurz und zeugt nicht gerade von Ehrgeiz und Disziplin. Gleichzeitig wirft er seiner Familie sowie den Ausländern, sie hinderten ihm am wirtschaftlichen Fortkommen. (Was kann der Ausländer dafür, dass er alle Termine versäumt?)

    Die arabischen Gesellschaften haben ein Problem, das sie nur erklären können, weil es Juden und den Staat Israel gibt. Das ist krankhaft, das ist das Verschließen der Augen vor der Realität, das darf man denen nicht durchgehen lassen. Wer es dennoch tut, sucht wohl selber Erklärungsmuster für sein latentes antisemitisches Weltbild.

  7. mike hammer schreibt:

    Uwe-Karsten Heye

    wenn die frau nach ihrem wurf ihr balg uwe karsten nennt,
    kann aus dem kind doch nichts anderes werdn,
    die reden alle so, die doppelnamen
    geschädigten, karsen uwes,
    peter michaels, ulf andreas, herrman florian günters….

    der junge hat doch schon mit der vatermilch gekifft………….

    • Dante schreibt:

      Gilt das Deiner Meinung nach auch für Leute, die Jens Philip heißen?

      • Dante schreibt:

        Um es gleich zu sagen, sollte die Antwort „ja“ lauten, befindest Du Dich auf dem Holzweg, denn der von mir Gemeinte ist Zionist ohne jedes Verständnis für Judenhass, dem auch dieses ewige Lamento über „“Islamophobie“ mächtig auf den Sack geht.

  8. brathering schreibt:

    Uwe-Karsten Heye antwortet:

    “Ich weiß nicht, wie weit man da differenzieren kann. Aber ich glaube schon, wenn man als junger Mensch in Gaza aufgewachsen ist, hat man ein anderes Bild auf Israel, als wir es hier haben als Deutsche, und mit unserer eigenen Geschichte natürlich. Das ist wohl etwas, was man einfach schlicht zur Kenntnis nehmen muss.”

    Brathering antwortet::

    Jaaaa, genau! Ich bin ja auch als junger Mensch aufgewachsen, zwar nicht in Gaza oder im Westjordanland, aber dafür im Schwabenland. Und da habe ich natürlich ein anderes Bild auf die USA. Die ist nämlich 1945 in Deutschland einmarschiert. Wehrmacht und Waffen-SS haben heroisch versucht dies zu verhindern. Und aus lauter Protest dagegen, habe ich nicht nur was gegen alles amerikanische, aus Protest habe ich das aufwachsen noch vor dem 180igsten cm eingestellt und mir zusätzlich eine genauso vollpfostige Denke angeeignet wie der Uwe.

    Eine Frage hätte ich aber noch: Wie hoch ist der Anteil der Flüchtlinge aus dem islamischen Teil der Welt, die wegen Israel nach Europa flüchten mussten? … „Uweeeee“?… Hallo?

    • Dante schreibt:

      Gute Analogie! Wer einer Hass-Ideologie Verständnis entgegen bringt, tut dies indirekt mit Hass-Ideologien generell. Gesichtszeiger gegen Rassismus, die Arabern Judenhass zunächst einmal zugestehen (auch wenn sie ihn durch „Dialog zu überwinden suchen), den sie bei Deutschen deutscher Herkunft nicht tolerieren würden, sind tatsächlich Rassisten, nur dass sie sich das nicht klar machen.

  9. A.S. schreibt:

    Antisemitismus durch Reflektion lösen? Das wäre neu. Oder anders gesagt: Sobald Reflexion losgeht ist der Antisemitismus gelöst. Der Antisemit reflektiert seinen Antisemitismus nicht, er pflegt ihn einfach. Er reflektiert gerne viel drum herum, aber er denkt nie darüber nach warum er gerade die Juden nicht mag. In dem Moment, in dem der Antisemit zu reflektieren anfängt ist er keiner mehr. Und dazu nutzt ein Dialog oft wenig.

  10. American Viewer schreibt:

    Der Uwe-Karsten ist ein Komiker. Offenbar kennt er keinen einzigen Palästinenser persönlich, wie er selbst sagt, „glaubt“ er nur zu wissen, was diese Leute dort zu denken haben. Bei uns arbeitet ein Palästinenser aus Gaza als Arzt und so wie er das immer erzählt, haben viele Leute in Gaza genug von Hamas und Krieg. Die Gazabewohner bekommen die Hamas nur nicht los, weil die Hamas brutale anti-demokratische Mafiosi sind, die Jahr für Jahr mit Milliardensummen von den arabischen Staaten, den Muslimbrüdern und der EU versorgt werden.

  11. schum74 schreibt:

    Sie kontern klug und geschickt, lieber Buurmann, aber diese Heyesche Liebe zu Allen, die Juden hassen, können Sie nicht erschüttern. Blinde Parteinahme für Judenhasser ist Argumenten nicht zugänglich.
    Uwe-Karsten Heye: ein dickes Stück deutscher Realität, das einem im Hals stecken bleibt.

  12. Malte S. Sembten schreibt:

    Uwe-Karsten Heye erklärt zudem, Antisemitismus sei ein Problem, das man nur durch ein reflektierteres Miteinander lösen könne.

    Sehr seltsam. So lange der Judenhass vor allem bei Neozanis verortet wurde, klang das weniger kulant und versöhnlich.

  13. Dante schreibt:

    Zur Kenntnis nehmen muss man diesen „anderen Blick“ wohl, aber bei Heye klingt das zumindest mir zu sehr nach Akzeptieren, was absolut keine Option ist. Judenhass ist und bleibt inakzeptabel, und so weit es mich betrifft, werde ich niemals Nazis in Schutz nehmen, auch nicht vor anderen Nazis.

  14. Philipp schreibt:

    Der Herr sollte mal meine Schwester bezüglich ihrer Erfahrungen fragen. Sie arbeitet in der Erwachsenenbildung in Wien und unterrichtet Deutsch für Ausländer. Der überwiegende Teil ihrer Schüler sind Muslime. Sie und ihre KollegInnen sind immer wieder schockiert über den offen zu Tage tretenden Antisemitismus eines erheblichen Teils ihrer muslimischen Schüler – und von denen kommt keiner aus Gaza. Das sind hauptsächlich Türken, Afghanen und Tschetschenen. Es lässt sich auch kein klarer Zusammenhang mit dem sehr unterschiedlichen Bildungsniveau ihrer Schüler erkennen.

    Ein Schüler erklärte ihr gar einmal, er habe das Angebot einer Sozialwohnung im 2. Wiener Bezirk abgelehnt, “weil dort zu viele Juden wohnen“….

    • sonya schreibt:

      Das kann ich voll und ganz bestätigen! In meiner Arbeit mit Migranten erlebe ich Antisemitismus bei Nicht-Muslimen und bei Muslimen! Aber der muslimische Antisemitismus hat eine besondere Qualität, da er kollektiv vorhanden ist und teilweise sehr aggressiv ausgelebt wird. Ich denke, dass Antisemitismus zur gemeinsamen Identität der Muslime weltweit gehört – von Marokko bis Pakistan! Im übrigen gibt es statistisch wenige Palästinenser in Deutschland, also die Migranten, die nach der Logik des Herrn Heye direkt betroffen sind und damit legitimiert wären, einen „anderen Blick“ zu haben!

      Ein paar Kostproben – alles Originalzitate: „Die Juden müssen in Deutschland keine Versicherung bezahlen!“ – „ALDI, das sind alles Juden!“ – „Die Juden haben das bekommen, was sie verdient haben!“ (bezogen auf den Holocaust) – „Die Juden sind böse!“ – „Die Juden sind nur wenige, aber sie haben viel Macht!“ und natürlich der Klassiker: „Die Juden haben viel Geld!“

      • mike hammer schreibt:

        Der Muslimidische Judenhass kommt aus dem Kloran

        deshalb ist der judenhass der muslimiden arabiens, schwartzafrikas, indonesiens
        und waschingtons-halbweissen völlig identisch.

      • ceterum censeo schreibt:

        „In meiner Arbeit mit Migranten…“
        Nichts gegen Sie persönlich, aber das halbe Land scheint ja bei der Migrationsindustrie untergekommen zu sein. Eine Zukunftsbranche scheinbar, wie die „Erneuerbaren“. 🙂

    • Frase0815 schreibt:

      Ich hab da auch noch einen, hat meine Freundin, die auch in der Migrationsindustrie arbeitet, vom Halalfleischlieferer syrischer Herkunft gehört: „die Iraner sind noch schlimmer als die Juden.“ 😀
      Weißte Bescheid…

  15. Chaya schreibt:

    Tja, das Gebot, daran zu denken, was uns Amalek getan hat, haben eben nur wir bekommen, nicht der Rest der Welt…Somit ist das Boese fuer uns klar,und fuer andere eine Frage der Relation…

Seid gut zueinander!

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