Die fünf Säulen des Islams laut Tomas Avenarius

Ich habe schon viele Auslegungen des Islam gelesen, aber was Tomas Avenarius in der Süddeutschen Zeitung erklärt, ist schon besonders bemerkenswert. In dem Artikel „Möchtegern-Reformatorin Ayaan Hirsi Ali. Eine Nicht-mehr-Muslima erklärt den Islam“ beschreibt er die Politikwissenschaftlerin und Feministin Ayaan Hirsi Ali wie folgt:

„Die bekennende Nicht-mehr-Muslima trägt den eineinhalb Milliarden Noch-Gläubigen vor, was sie am besten zu tun hätten, und sie stellt dabei en passant das Gesamtgebäude dieser Religion in Frage.“

Immer wieder wird behauptet, den Islam gäbe es nicht, aber jetzt kommt Tomas Avenarius und erklärt uns die fünf Säulen Islams. Dies sind die fünf Behauptungen Alis, die das Gesamtgebäude Islam in Frage stellen sollen.

Erstens: „Der Koran sei nicht von Gott verkündet worden, sondern von Menschen geschrieben und müsse daher historisch verortet werden.“

Es gibt viele Christen, die nicht glauben, Gott persönlich habe das Evangelium verkündet. Auch die meisten Juden sind sich sicher, dass die Welt etwas älter ist als knappe 5800 Jahre. Wer jedoch nicht glaubt, der Koran sei von Gott persönlich verkündet, ist kein echter Muslim!

Zweitens: „Der Prophet Mohammed sei kein inoffizieller Heiliger, sondern gehöre als Religionsstifter und Mensch so richtig kritisiert.“

Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing, dem kaum eine Droge fremd war und der sich weigerte, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen. Die Hauptfigur des Korans ist ein Feldheer mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren, der kriegerisch ins politische Weltgeschehen eingriff und im Namen Gottes erklärte, wie man sich am besten unterwirft. Warum soll man den Feldherren nicht kritisieren dürfen, auch als Moslem.

Mohammed war nur ein Soldat vor ungefähr 1400 Jahren. Jeder lebendige Bäcker aus Mekka bekommt von mir mehr Respekt als ein vor über tausend Jahren verstorbener Soldat, der im vermeintlichen Namen Gottes erklärt hat, wen man hassen soll und was man ihm wo abhacken soll.

Drittens: „Das koranische Recht, die Scharia, müsse samt aller Zusatztexte dem weltlichen Recht untergeordnet werden.“

Laut Avenarius ist es eine Grundfeste des Islams, die fünfte Sure des Korans, in der erklärt wird, wann man wem die Hände und Füße abhacken soll, über das Grundgesetz zu stellen?

Viertens: „Das Gerede vom Dschihad, dem „Heiligen Krieg“, müsse aufhören.“

Der „Heilige Krieg“ gehört zum Islam!

Fünftens: „Und vor allem sei dem diesseitigen Leben endlich der Vorrang vor dem Jenseits einzuräumen.“

Das sind die fünf Säulen des Korans laut der Süddeutschen Sure des Avenarius:

1. Gott hat den Koran persönlich geschrieben!
2. Kritik an Mohammed ist verboten!
3. Die Scharia steht über das Grundgesetz!
4. Islam bedeutet „Heiliger Krieg“
5. Der Tod ist wichtiger als das Leben!

Wer hat den Islam besser verstanden, Tomas Avenarius oder Ayaan Hirsi Ali?

Menschen, die einem Kulturkreis von außen erklären und diktieren wollen, was ihre eigene Kultur bedeutet, nennt man Kulturimperialisten!

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