Nordkorea mordet Romeo und Julia!

Der nordkoreanische Verteidigungsminister Hyon Yong-chol soll vor den Augen vieler Funktionäre hingerichtet worden sein. Wie der südkoreanische Geheimdienst NIS meldet, soll die Hinrichtung durch ein Flakgeschütz geschehen sein. Der Grund für die Hinrichtung: Herr Hyon soll bei einer öffentlichen Veranstaltung eingeschlafen sein und sich so der Missachtung des Führers schuldig gemacht haben.

Die Brutalität dieser Diktatur ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Das Lächerliche kann aber höchst bestialisch sein. Nordkorea ist ein Land der lächerlichen Grausamkeit! Deshalb schreibt Tapfer im Nirgendwo nichts weiter über das Regime in Nordkorea und erwähnt dem Namen des Diktators hier nicht. Stattdessen soll ein Opfer des Regimes zu Wort kommen. Ihr Name ist Park Yeon-mi (Yeonmi Park)!

Yeon-mi Park ist eine Menschenrechtsaktivistin und musste im Jahr 2007 aus Nordkorea flüchten. Am 19. Oktober 2014 hielt sie eine Rede bei dem One Young World Treffen in Dublin. Tapfer im Nirgendwo hat die Rede übersetzt.

Bitte teilt heute auch diese Rede von Yeon-mi Park und nicht nur die brutale Hinrichtung im Auftrag des nordkoreanischen Diktators!

Nordkorea ist ein unvorstellbares Land. Es gibt nur einen Fernsehsender und kein Internet. Wir sind nicht frei zu singen, sagen, tragen und denken, was wir wollen. Nordkorea ist das einzige Land in der Welt, in dem Menschen hingerichtet werden, wenn sie unerlaubte Ferngespräche am Telefon führen. Nordkoreaner werden terrorisiert.

Als ich in Nordkorea aufwuchs, sah ich niemals Liebesgeschichten zwischen Männern und Frauen. Es kannte keine Bücher, keine Lieder, keine Presse und keine Filme über die Liebe. Es gibt kein „Romeo und Julia“ in Nordkorea. Jede Geschichte war nur Propaganda der Diktatorenfamilie Kim, um unsere Gehirne zu waschen.

Ich wurde im Jahr 1993 geboren und schon bei meiner Geburt verschleppt, um nie die Worte Freiheit und Menschenrechte kennenzulernen. Nordkoreaner streben verzweifelt nach Freiheit und sie sterben dafür, auch in diesem Augenblick.

Als ich neun Jahre alt war, sah ich die öffentliche Hinrichtung der Mutter von Freunden. Ihr Verbrechen: Sie hatte einen Hollywoodfilm geschaut. Die Äußerung von Zweifel an der Größe des Regimes kann drei ganze Generationen einer Familie ins Gefängnis bringen oder den Tod bedeuten.

Als ich vier Jahre alt war, warnte mich meine Mutter, ich solle nicht mal flüstern, weil die Vögel und Mäuse mich hören könnten. Ich gestehe, ich dachte, der Diktator könnte meine Gedanken lesen.

Mein Vater starb in China, nachdem wir aus Nordkorea flüchten konnten. Ich musste ihn heimlich um drei Uhr morgens begraben. Ich war vierzehn Jahre alt. Ich konnte nicht einmal weinen. Ich hatte eine zu große Angst, nach Nordkorea zurückgeschickt zu werden.

An dem Tag, an dem ich aus Nordkorea flüchten konnte, sah ich, wie meine Mutter vergewaltigt wurde. Der Vergewaltiger war ein chinesischer Makler. Er nahm auch mich ins Visier. Ich war dreizehn Jahre alt. Es gibt ein Sprichwort in Nordkorea: „Frauen sind schwach, aber Mütter sind stark.“ Meine Mutter ließ sich vergewaltigen, um mich zu beschützen.

Dreihunderttausend nordkoreanische Flüchtlinge befinden sich zur Zeit ungeschützt in China. Siebzig Prozent aller Frauen im Jugendalter in Nordkorea werden Opfer sexualisierter Gewalt. Manchmal werden sie für gerade mal zweihundert Dollar verkauft.

Wir gingen durch die Wüste Gobi, stets den Kompass im Blick. Als der Kompass versagte, folgten wir den Sternen zur Freiheit. Ich hatte das Gefühl, nur die Sterne seien mit mir.

Die Mongolei war unser Augenblick der Freiheit. Tod oder Würde. Mit Messern bewaffnet waren wir bereit, uns selbst zu töten, wenn wir nach Nordkorea zurückgeschickt worden wären. Wir wollten leben wie Menschen!

Ich werde oft gefragt: Wie können wir den Menschen in Nordkorea helfen? Es gibt viele Möglichkeiten, aber ich möchte hier nur drei nennen.

Erstens: Informieren Sie sich, damit Sie Aufmerksamkeit schaffen können für die humanitäre Katastrophe in Nordkorea.

Zweitens: Helfen und unterstützen Sie die nordkoreanischen Flüchtlinge, die versuchen, in die Freiheit zu fliehen.

Drittens: Ersuchen Sie China, die Rückführung von Flüchtlingen nach Nordkorea zu stoppen.

Wir müssen Licht streuen über den dunkelsten Platz der Welt.

Es sind nicht nur die Menschenrechte der Nordkoreaner betroffen. Unser aller Menschenrechte werden von den nordkoreanischen Diktatoren seit sieben Jahrzehnten geschändet.

Wir brauchen die Regierungen der ganzen Welt, um China dazu zu bringen, die Rückführung der Flüchtlinge nach Nordkorea zu stoppen.

Nordkorea ist unbeschreiblich. Kein menschliches Wesen verdient es, unterdrückt zu werden, nur aufgrund seines Geburtsorts. Wir müssen uns weniger auf das Regime konzentrieren und dafür mehr auf die Menschen, die vergessen wurden.

Ich bin eine Frau, die das Regime unsichtbar machen wollte. Als ich die Wüste Gobi durchquerte, in Todesangst, da dachte ich, niemand würde sich kümmern. Ich dachte, nur die Sterne seien bei mir.

Sie haben mir heute zugehört. Sie haben sich gekümmert.

Danke.

***

Yeonmi Park konkretisiert in einer späteren Version ihrer Rede den Moment, da sie für die Ideen der Freiheit entflammt wurde und begann, der nordkoreanischen Diktatur den Rücken zu kehren. Es war ein Hollywoodfilm, den sie heimlich auf dem Schwarzmarkt erworben hatte. Der Film handelt von einem Menschen, der nicht für ein Regime und einen Diktator stirbt, sondern für die Liebe. Der Film heißt: „Titanic“ Yeonmi Park erkannte, dass Filme nicht Propaganda sein müssen, sondern Kunst von Menschen für Menschen sein können.

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71 Antworten zu Nordkorea mordet Romeo und Julia!

  1. winnie schreibt:

    Plesher ist mir persönlich unbekannt. Vielleicht meinten sie pleasure? Zurück zu Nordkorea…Wem der Bericht von Frau Park nicht ans Herz geht, ist verloren. Andererseits: Nordkoreas Absurditäten sind seit längerem bekannt. Was kann, was soll vom „Westen“ gemacht werden? Muss etwas gemacht werden? Moralitäten sind schwierig mit der Wirklichkeit zu vereinbaren. Bei Palis und Israel klappt es hingegen wunderbar bezüglich Opfer und so…

  2. reheller77 schreibt:

    Also wenn wir Nordkorea nicht (mehr) hätten, müssten wir uns doch glatt irgendwo sonst eine gleichzeitig absolut inhumane und super bescheuerte Diktatur aufbauen. Sowas bekämpft man doch nicht, sowas hält man sich …
    Danke übrigens an die diversen Kommentatoren for the most enjoyable reading plesher!

  3. Stutz René schreibt:

    ich habe 25 Jahre in Israel gelebt und gearbeitet. Was hier negatives über die Juden zu lesen ist, kann nur als Blödsin betitelt werden. Die grossschnauzigen Kerle sollten zuerst einmal minimum 2 Jahre in Israel leben. Ich habe beide Seiten kennen gelernt, habe gesehen, wie in Israel von den linken Film und Zeitungen gemacht wird. Paliwood in Ramalla, Nablus etc. dreht Filme schon bevor die Probleme starten, weil die Probleme genau eingeübt werden, weil man weiss, wie die Soldaten reagieren. so 20 kg Betonbloks vom Dach oder Brücke in einen israelischen Jeep mit Blachenverdeck und dieSoldaten dürfen sich erst wehren, wenn sie tot sind. Meine Söhne waren auch je drei Jahre in der Armee und haben erkannt, wie BBC oder andere Linke Nachrichten weiter geben..

    • mike hammer schreibt:

      Stutz René

      wie ich sehe arbeitest du auch an der endlösung der judenfrage,
      läster also nicht über die linken, dein tun ist genausoschlimm,
      missionar elendiger.

  4. A.S. schreibt:

    Es gibt immer wieder so Fälle, die das ganze Menschrechtsgeschwafel als Heuchelei entlarven. Nordkorea ist so ein Beispiel. Seit Jahrzehnten schaut die ganze Welt zu wie ein äußerst brutales Regime eine ganze Bevölkerung als Sklaven hält und Sippenhaft der übelsten Sorte praktiziert. Ohne jede Reaktion. Guantanamo, da regen wir uns so richtig drüber auf. Oder über die Vorgänge in Abu Ghraib. Aber Nordkorea? Weitgehend schweigen. Keiner findet das gut, aber für Empörung reicht die Solidarität halt nicht. Über die Banken, da kann man sich dann wieder richtig gut empören oder über die NSA oder über die Tea-Party-Bewegung. Aber ein kommunistisches Regime? Da klappt es nicht so wirklich mit der Empörung.
    Kann es sein, dass die Dauerempörten in Deutschland nicht auf dem rechten, sondern auf dem linken Auge blind sind?

  5. mike hammer schreibt:

    OT
    Vatikan erkennt den Palestinänser staat an, damit ist der irre vom dom auf linie.

    • Aristobulus schreibt:

      Irrsinn, nicht?, der Methode hat.
      Bis der Vatikan einst Israel anerkannt hatte, vergingen Jahre auf peinlichste Art. Aber da ekennen sie jetzt ein Terroristennest als Staat an, das noch nichtmal existiert.
      Warum dieses und das Andere so lange nicht: Weil es da um Juuuden geht. Nope, gegen.

  6. mike hammer schreibt:

    ein kunstwerk

  7. Bergstein schreibt:

    Das eigentliche Problem an Nordkorea ist aus Sicht des (sozialdemokratischen) Europas, heißt Südkorea. Das Problem an Israel sind auch nicht die Juden als solche (die Juden sind nur in USA das Problem, haben sich doch ihren Opferstatus verraten und haben sich doch glatt aus der ärmsten Minderheit ohne jegliche Unterstützung des Staates innerhalb von zwei Generationen zu reichsten entwickelt), sondern der relative Reichtum Israels im Verhältnis zu seinen Nachbarn. Beide Staaten haben aus einer Wüste (im Fall von Südkorea einer Bombenlandschaft) blühende Staatswesen geschaffen und das durch ganz viel Fleiß (im Fall von Südkorea unvorstellbar viel Fleiß) einen kapitalistischen (im Fall von Israel am Anfang sogar mit viel Sozialismus vermischt) Wirtschaftsstil und dass ohne ihre Traditionen und Nationalstaatscharakter aufzugeben, ohne Entwicklungshilfe, ohne das Vorhandensein von Rohstoffen und trotz der früheren Kolonialisierung.

    Nordkorea und die arabischen Staaten um Israel herum haben es dagegen mit Sozialismus (bzw. Kommunismus) trotz ungleich besserer Ausgangslage eher wenig Erfolg gehabt. Da ist man doch als Sozialdemokrat völlig verzweifelt. Und weil etwas nicht geben kann, was nach eigenem Weltbild nicht geben darf, muss man dem entsprechend das Offensichtliche leugnen, verdrehen oder nicht beachten.

    • quer schreibt:

      Besonders im Fall Südkorea hat man in der Vergangenheit ein genaues Augenmerk auf innenpolitische Entwicklungen in Richtung „Rechts“ gelegt. Dabei aber fest an Nordkorea vorbeigesehen. Im Ausblenden sind sie groß, die sozialen Demokraten.

      • Aristobulus schreibt:

        Wobei Südkorea in der Tat eine recht miese Diktatur gewesen ist – die sich dann selbst befreit hat.

        Auch dieses ist für den europäischen Sozialdemokraten-An-Sich selbstverständlich sehr verdächtig, denn Unterdrückte dürfen nur international befreit werden, etwa durch die UNO, und dann müssen sie Gedenkstätten bauen, links werden und gegen Israel sein.

      • quer schreibt:

        Tja, besser hätte ich es auch nicht sagen können. Ist das eigentlich Neid auf so manche Selbstheilungskäfte?

        • mike hammer schreibt:

          „….Selbstheilungskäfte?“
          bist du krank @ quer?

          • quer schreibt:

            Nach intensiver Prüfung meines Korpus und meines Geistes kann ich klar antworten: Nein.

          • mike hammer schreibt:

            # quer
            und wovor willst du selbstheilung?

          • quer schreibt:

            Vor Diktatur. Nennt man Revolution o.ä. @Hammer

          • mike hammer schreibt:

            Aha, Revolution?
            Ebbes kleiner gehts nicht?
            Deutsche sind keine Revolutzer nur die
            Franzmänner bringen so was und die Balkanesen.
            die sind entweder machtlos am erhalt der
            territorialen integrität oder derart
            überbevölkert mit islam
            das es zu spät ist, mach also deine revolution in der badewanne,
            da tust du dir nicht weh und keiner tut dir was.

          • ceterum censeo schreibt:

            Ach hammer, das hast Du gut gesagt, die Sache mit der Zonenrevolula ( das Wort benutze ich übrigens gern, weil es der olle Ulianov in seinen letzten syphiliszerfressenen Tagen noch sehr gern gelallt haben soll). Ich hab’s damals miterlebt, und sag es den Leuten seitdem: wenn ein einziger Schuß gefallen wäre, wär’n wir alle heulend kacken gegangen.
            Ohne Reagan würde es heute in der Zone noch genauso aussehen, wie bei Kim Babyface.
            Obwohl….wenn die Roten Europa noch ein paar Jahre bearbeiten….., mal sehen, wann die ersten Klimaleugner oder Multikultiskeptiker mit der Flak hingerichtet werden.

          • mike hammer schreibt:

            # centrum censeo

            ich höre eigentlich dauernd witze,
            aber du schmeisst mich regelmäßig um!

          • Aristobulus schreibt:

            Ceterum 😀

  8. mike hammer schreibt:

    es gibt grausam berichte in der TUBE, das verlinken sprengt den ramen hier.

    PS.: Auf 3 – Sat sind Judenhass Tage bei denen Linksdrehende Judenhasser
    mit Hilfe von Alibijuden gegen Juden hetzen, nach „guter“ alter Väter Site.

  9. unbesorgt schreibt:

    Wir foltern zurück. Ich frage mich oft was jene Nordkoreaner denken, welche die Reissäcke mit den „US Aid“ Stempeln in „neutrale“ umfüllen. Vielleicht sind die ganzen Raketentests, Provokationen und Grausamkeiten nur nach innen gerichtet. Um der Bevölkerung das ganze als Erpressung der USA durch den allmächtigen Kim zu verkaufen…

  10. wreinerschoene schreibt:

    Nordkorea ist ein Land was von einem Irren regiert wird. Berichte über die Flüchtlinge sind mehr als herzergreifend. Das schlimmste an der Sache ist aber, hat man die Flucht geschafft, sitzt man in China fest und die liefern aus, zurück nach Nordkorea. Bei allen Besuchen von Regierungsvertretern aller Länder, werden dort die wirtschaftlichen Interessen zur Sprache gebracht und evtl. die Menschenrechtsverletzungen Chinas, aber niemand geht auf Nordkorea – Flüchtlinge ein die dort Schutz suchen müssen.

    • Aristobulus schreibt:

      Ja. Danke, dass Sie die Diskussion wieder auf’s Thema zurückbugsieren.
      – Es ist einfach nur furchtbar

    • quer schreibt:

      Spärliche Berichte aus dem Landesinneren sind noch furchtbarer. Das ganze Land erscheint (ist) ein gigantisches Konzentrationslager, in welchem es viele kleinere besonders schlimme KZ’s gibt. Ich setze diesen Vergleich bewußt neben die Todeslager bis 45. Einwände?

      • Aristobulus schreibt:

        Die Gleichsetzung (nicht Vergleich!) passt besser mit dem KZ Dachau oder mit Katyn…

      • quer schreibt:

        Die Berichte aus den Mini-Kz’s im landesweiten KZ deuten darauf hin, daß diese ausdrücklich eine Todesmaschine sind.

        • mike hammer schreibt:

          # quer
          ist dir der unterschied von konzentration versklavter
          landsleute die in erster linie zur arbeit
          gezwungen und zum hungern
          verurteilt sind
          und
          dem überfall
          auf nachbarstaaten
          mit dem ziel einige/alle „fremden rassen“ auszurotten
          nicht klar?

          lager in denen menschen eines hungernden diktaturen
          verhungern ist nichts besonderes und keine
          erfindung der sozialisten, aber
          das ganze in weitestgehend befriedetem gebiet zur auslöschung
          bestimmter nichtkombatantervolksgruppen einzurichten, ist
          doch einzigartig, auch wenn ich für die
          schnellstmögliche liqidierung
          von blutdiktatoren bin,
          auch und vor allem mittels abschuß ihrer Presidentenmaschienen!

          • ceterum censeo schreibt:

            Genau das haben wohl die Ukrainer mit der russischen Präsimaschine versucht. Leider war’s ein fast identisches Flugzeug, was zur gleichen Zeit im selben Luftraum unterwegs war.
            Aber im Prinzip hast Du Recht, obwohl ich Putin nicht ganz als Blutdiktator bezeichnen würde. Und was ein richtiger Diktator ist, reist in der Regel im Panzerzug. 🙂

          • mike hammer schreibt:

            @ centrum censeo

            klar, die ukrainer
            wollen Putin mittels
            russischer soldaten
            und russischer
            waffen abschießen
            während er in
            moskau weilt und
            georgien hat übrigens russland überfallen, genau
            wie in WW2 belgien
            deutschland überfallen hat,
            kennen wir, nicht? 😉

            PS.: ist die ladung großgenug kannst du panzeraüge durchaus aus der luft
            abschießen,
            wenns sein muß, oder so.. 😀

        • quer schreibt:

          Der Unterschied ist mir sehr wohl klar. Aber das ist den Betroffenen – welcher Motive auch immer – ziemlich egal. In beiden Fällen steht am Ende der Tod. Und das Schreckliche daran ist, daß man nach wie vor nichts dagegen tun kann, ohne einen wirklich großen Krieg auszulösen.

          • mike hammer schreibt:

            # quer
            der tod wartet auf jeden von un., du kannst nicht jeden
            schrecken mit auschwitz gleichsetzen UND
            du mußt es auch nicht, oder?

          • mike hammer schreibt:

            korektur
            ………jeden von uns………

        • quer schreibt:

          „…die schnellstmögliche liqidierung…“
          …von der ich träume ist, daß dieser famose Kim wochenlang alle Leiden seines Volkes durchleiden muß und ihn am Ende seine treuen Hunde lebendig auffressen.

  11. quer schreibt:

    Es handelt sich um die bisher gelungenste Adaption von Orwells „1984“. Sozialismus in seiner bisher reinsten Art. Bemerkenswert, daß Sozialisten in aller Welt darüber hinwegsehen. Eigentlich wundert es nicht. Jenseits davon scheint jeglicher missionarische Eifer zugunsten der Freiheit (als solcher und des Individuums) erfroren zu sein. Das läßt ahnen, wie leicht es fallen wird, allgemein die Flamme der Freiheit zum Erlöschen zu bringen.

    • Aristobulus schreibt:

      Hören Sie endlich auf, über Sozialismus zu quatschen wie ein Propagandist des toten Kiesinger.
      Achten Sie Nordkoreaner so gering, dass Ihnen als Allererstes wieder Ihre Sozialismus-Besessenheit einfällt?!, unerträglich.

      Es geht um ein TOTALITÄRES Land. Welchen Ismus es sich anheftet, ist so unerheblich wie nur was.

      • quer schreibt:

        Nee, es geht um Ursache und Wirkung

        • Aristobulus schreibt:

          Sie geben vor, dass es um Grundsätzliches gehe, dabei möchten Sie nur wieder Ihre antiquierte Besessenheit, Ihren pseudopolitischen Tunnelblick, Ihren ideologischen Monoideismus, Ihre lemurisch-pseudokonservativistische Voreingenommenheit und Ihre pseudoabstrakten Feindlichkeiten abladen.

          • Aristobulus schreibt:

            Aber ich mag Sie trotzdem.
            Weil Sie mir Gründe geben, mich schwarz zu ärgern 😉

          • quer schreibt:

            Stimmt, ich konzentriere mich gerne auf das Grundsätzliche. Ich habe gelernt, daß Nebenstraßen selten zum Ziel führen und den Blick vernebeln. Es macht auch gegen Ablenkungsmanöver immun. Irgendwie zahlt sich jesuitische Strenge in der Argumentation aus. Ich kann kaum mißverstanden werden. Man hüte sich vor semantischer Besoffenheit.

          • quer schreibt:

            „…lemurisch-pseudokonservativistische…“

            Aber, aber! Sehen Sie mich als schreibender Schweizer der etwas ist, was es in D. schon lange nicht mehr gibt: National-Liberal. Bis auf die Knochen.

          • Aristobulus schreibt:

            … sagt der in dieser einen immergleichen Angelegenheit semantisch Allerbesoffenste überhaupt, zumal just Sie sich gern in allerlei sich steigerndem Pathos ergehen, wenn es gegen irgend Sozialismus geht (oder gar um das löbliche, fair-militärische Vorgehen der deutschen Wehrmacht, nicht wahr.)

          • Aristobulus schreibt:

            … so nationaliberal, wie Alexander von Stahl es sein wollte.
            Dabei war der nur pseudokernig drauf 😉

          • quer schreibt:

            Keine Ablenkungsmanöver bitte. Wir kommen vom Thema ab und dann ärgern Sie sich wieder schwarz (oder grün?)

          • quer schreibt:

            Wenn ich wieder mal oben im Norden bin, sollten wir mal zusammen ein Bier trinken.

      • Aristobulus schreibt:

        Bravo, das war der allerdümmst vorstellbare Kommentar nebst eingebauter Drohung an den Jud‘, er möge gefälligst die Nazis nicht verharmlosen.

        Dämlicher geht’s nimmer

      • Aristobulus schreibt:

        Eine völlig schwachsinnige Gleichsetzung, die immer schwachsinniger wird, je häufiger man sie wiederholt.
        Wo sind wir denn hier; beim Studi-VZ?!

        TOTALITÄR, das sind Stalin, Hitler, IS. Diese Größenordnung.
        Es führte schon immer in die Irre, dann im Kleinkleinen durchzutüfteln, ob nun Franco oder Perón oder Pinochet oder doch Arafat oder Chavez schlimmer oder totalitäter waren als vielleicht Hitler. Woraufhin dann gleich einer kommt und schwallt, dass Merkel und Stalin usw. usf., und dass auch die Zionisten.

        👿

      • unbesorgt schreibt:

        Ja, der Kiesinger. Seine Ohrfeigerin Klarsfeld hat heute übrigens das Bundesverdienstkreuz erster Klasse bekommen. Zurecht. 😀

        • abusheitan schreibt:

          Besser als die 2000 DM damals von der SED?

          • Aristobulus schreibt:

            Aber diese Ohrfeige-An-Sich-Und-Einfach-So in just dieses feiste Gesicht war schon eine ziemlich verdammt gute.

          • unbesorgt schreibt:

            Ich hätte dem für weniger eine gezimmert. Kein Problem.

          • ceterum censeo schreibt:

            unbesorgt
            Für was denn dann überhaupt noch, muß ich fragen, nachdem ich mir den langatmigen Wikipediaartikel zu Gemüte geführt habe? Wenn die schon nichts finden, dann weiß ich wirklich nicht weiter. Hast Du vielleicht ’ne Ahnung, was Du damit genauer meinst?

    • Schiller schreibt:

      Das ist sachlich falsch. Nordkorea hat sich längst vom Sozialismus verabschiedet und folgt seinem eigenen Weg – der allerdings vieles aus dem klassischen Sozialismus übernommen hat. Aber Nordkorea ist weder sozialistisch noch kommunistisch.

      • Aristobulus schreibt:

        Ach nein?
        Die DDR war ja auch nichts weniger als sozialistisch, sondern wahrscheinlich imperialistisch-spätbürgerlich unterwandert. Und gar Pol Pot hatte mit dem Linkssein auch auch nicht das Allergeringste vom Allermindesten zu tun.

        À propos, auch nen grad in der Gegenwart ist das so!, der Islamismus hat auch mim‘ Islam nichts oder nur was Geringes irgend zu schaffen, so nicht und so nicht, so wie Nordkorea auch kein totalitär stalinistisches, sondern ein ähm durchaus eigenes Land von erstaunlichem Charkter ist, und auch die Palästinenser sind keine Araber, sondern vom Jud‘ unterdrückte, bessere Deutsche.

        Zufrieden, Sie Goethe?

  12. Adolf Breitmeier schreibt:

    Das sind echte Flüchtlinge, haben ,,wir“ schon welchen davon geholfen?

    • Aristobulus schreibt:

      Es werden Mohammedaner bevorzugt, weil die schreien, dass die Zionisten ihnen keinen Respekt erwiesen. Dmit haben sie sich den besten Grund des Universums erfunden.

  13. unbesorgt schreibt:

    Der Grad der Freiheit der Kunst ist ein guter Indikator für die Menschenrechte in einem Land. In Nordkorea ist sogar jede künstlerische Regung einem unmenschlichen Drill unterworfen – von Zensur mal ganz zu schweigen.

    Im Gegensatz zu den hierzulande allgegenwärtigen Palästinenserverstehern halten sich die Nordkorea-Fans aber sichtlich zurück. Ich frage mich, warum nur? Die Informationslage zum Nahostkonflikt ist ungleich besser als alles, was wir über Nordkorea wissen. Ich weiß warum: Im Gegensatz zu einer Anti-Palästina-Demo muss man im Fall einer Pfui-Nordkorea-Demo kaum mit Bombenlegern und gefühlsverletzten Religiösen rechnen. Lasst uns also gegen die Kim-Bande demonstrieren, das ist gesünder und der schert sich einen Dreck um die Weltöffentlichkeit.

  14. anti3anti schreibt:

    Lieber Gerd, wer Verfolgten aus Nord-Korea hilft, macht sich in Deutschland nicht verdient. Wir sollten deshalb das Narrativ verbreiten, dass in Nord-Korea Palästinenser von Juden unterdrückt werden. Dafür genügt ein Plakat mit den Worten: Die Palästinenser Nord-Koreas werden von den Regierenden Juden ermordet! Dazu die bekannte, juristisch einwandfreie Karikatur eines Juden, der ein palästinensisches Kind verspeist.
    Da das Plakat zu schwer für einen ist, gehe ich mit Dir zum Dom. Wir stellen uns neben HW und warten auf die Polizei.

Seid gut zueinander!

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