15. Goldener Orwell für Spiegel Online

In unregelmäßigen Abständen vergibt Tapfer im Nirgendwo den Goldenen Orwell.

Der Goldene Orwell wird an sogenannte Qualitätsmedien für Berichte verliehen, die dem Parteislogan aus George Orwells Roman „1984“ alle Ehre machen: „Krieg ist Frieden!“

Unbedingte Voraussetzung für den Goldenen Orwell ist die ideologische Verdrehung einer Nachricht in ihr genaues Gegenteil, zum Wohle des besseren Einfügens in ein gefestigtes Weltbild.

Der 15. Goldene Orwell geht an Spiegel Online für diese Schlagzeile:

„Israel zwang Steinmeier zu langem Umweg“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/steinmeier-musste-wegen-israel-umweg-fliegen-a-1036201.html

In dem Artikel behauptet Spiegel Online folgendes:

„Bei seiner Nahostreise Mitte Mai ist Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) nach Informationen des SPIEGEL in schwieriges diplomatisches Gelände geraten: Da Israel bei seiner Nahost-Reise nicht auf seinem Besuchsplan stand, reagierte Jerusalem verärgert und zwang ihn zu einem Umweg.“

Auf Nachfrage des Journalisten Ulrich Sahm erklärte jedoch ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin, dass Israel aus Sicherheitsgründen grundsätzlich keine direkten Flugbewegungen aus dem libanesischen in den israelischen Luftraum erlaube und es daher einen „unfreundlichen Akt“ Israels nicht gegeben habe:

„Israel hat dem Sonderflugzeug von Außenminister Steinmeier auf dem Weg von Beirut nach Amman den Überflug über den israelischen Luftraum nicht verweigert.“

Spiegel Online hat diesen „unfreundlichen Akt“ Israels somit erfunden. Es ist eine Lüge! Prompt wurde diese Lüge auf allen einschlägigen Seiten des Judenhasses als Beweis für Israels Rachsucht und Boshaftigkeit geteilt.

Es ist die zweite große Lüge über Israel, die der Spiegel in wenigen Tagen in die Welt posaunt hat. Am 20. Mai 2015 behauptete der Spiegel wahrheitswidrig, Palästinenser müssten in Israel separate Busse nehmen. Tapfer im Nirgendo berichtete.

Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis der Spiegel behauptet, Israelis würden Brunnen vergiften und Kinder rituell ermorden.

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181 Antworten zu 15. Goldener Orwell für Spiegel Online

  1. schum74 schreibt:

    „Wir sind froh, dass die Kampagne gegen Israel Früchte trägt“, erklärt der Fatach-Sprecher Achmed Assaf nach der Rückzugsabsicht von „France-Telekom“ (Maariv, 04.06.2015)

    http://www.nrg.co.il/online/1/ART2/698/703.html?hp=1&cat=402&loc=1

    „Wir sind nicht mit dem letzten Regen zur Welt gekommen“, merkt Raphaël Draï auf Radio J (01.06.2015) an. Unsereiner hat Erfahrung in Sachen Verleumdung: Gerüchte über Brunnenvergiftungen, über Hostienschändungen, über Christkinder-Ermordungen; Gerüchte über einen Eselskopf, der im Allerheiligsten gestanden hätte… Was nicht? Jetzt also Landraub, Wasserklau, Organdiebstahl und Moslemkinder-Ermordungen.

    Zufällig bringt unser National-Rebbe Raschi (11. Jh.) zum jetzigen Tora-Abschnitt eine Klage von David ha-Melech, die eben diese jahrtausendalte Erfahrung belegt:
    „… sche-neemár u-Messan’écha nass’ú Rosch … al Amcha jaarimu Ssod“ ‒
    denn es steht geschrieben (Tehilim 83): und deine Hasser erhoben den Kopf … über dein Volk werden sie Geheimnisse anhäufen.

    אלוקים אַל דמי לָך, אַל תֶחֱרַש ואל תשקוט אֵל. כי הנה אויביך יֶהֱמָיון, ומְשַנאֶיך נשאו ראש. על עמך יערימו סוד, ויתיעצו על צפוניך.

    Jetzt müssen wir durch, meint Raphaël Draï. Es hat 2000 Jahre gedauert, bis die katholische Kirche das jüdische Volk „unseren älteren Bruder“ genannt hat. Auf die nächsten 2000!

    • Markus Leuthel schreibt:

      Hmmm… *an zeitmaschinen-branche denk*

      • schum74 schreibt:

        Kannst Du‘s so drehen (Zeiger 2 x nach rechts), dass Du uns 4015 (Jahr der Hijra 3393) mitten ins berühmte Al-Azhar-Konzil hineinplatzen lässt, das die Juden als Menschen anerkennen wird?

        • Aristobulus schreibt:

          … aber wenn wir da reinplatzen, wird sich wieder die Unmenschenfraktion durchsetzen. Auf reinplatzende Jiddn ham‘ die nur gewartet – nein, werden gewartet haben.

          • schum74 schreibt:

            A propos Unmenschen:

            Sagte R. Mosche aus Kubrin: Mein Vater (Secher ha-Zadik li-Wracha) war der Meinung, dass zu den vier gedruckten Büchern des „Schulchan aruch“ (die von Halacha handeln: Wie verhält man sich zu Haschem) noch ein fünftes hätte hinzukommen sollen: Wie verhält man sich zu den Menschen. Ich vermisse noch ein sechstes: Wie verhält man sich zu den Unmenschen.
            (Aus der Kommentarsammlung von Jehoschua Spiegel: Rischpej Tora – Tora-Funken, Givataim 1987, S. 292)

            Schawua tow, Ari!

          • Aristobulus schreibt:

            🙂

            A gutte woch Dir.

  2. mike hammer schreibt:

    Zwei Raketen aus Gasa schlagen in Israel ein.
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/196258#.VW9lck_tmko

    • Eitan Einoch schreibt:

      Offenbar versucht jetzt auch der IS in den Palästinensergebieten Fuß zu fassen. Sollte sich Hamas an den Waffenstillstand halten, werden dafür andere Gruppen schießen und versuchen, der Hamas den Rang abzulaufen. Ach, es ist eine total hoffnungslos katastrophale Situation…

      • mike hammer schreibt:

        PFLP, PLO, PA, HAMAS, HISBOLLA, ALKAIDA, NUSRA,
        JIHAD ISLAMI, AL AKSA BRIGADEN, IS, ISIS…..

        ist wurscht wie sie sich nennen, bombst du einen ist es der richtige.

  3. Eitan Einoch schreibt:

    Ich hatte heute Nacht einen Traum. Und zwar habe ich geträumt, US-Präsident Obama und die sogenannte internationale Gemeinschaft hätten endlich ihr Hirn eingeschaltet und angefangen, die Dinge so gesehen, wie sie wirklich sind. Durch die Presse ging folgende Meldung:

    — US-Präsident Barack Obama hat den palästinensischen Regierungschef Mahmud Abbas in einem Interview mit dem palästinensischen Fernsehen vor einem Glaubwürdigkeitsverlust gewarnt. Zudem warf Obama ihm vor, den Friedensprozess mit den Israelis zu behindern.

    „Die Gefahr hierbei ist, dass die palästinensische Autonomiebehörde als Ganzes an Glaubwürdigkeit verliert“, sagte Obama angesichts widersprüchlicher Äußerungen von Abbas und der Palästinenserführung zu einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview. „Schon jetzt glaubt die internationale Gemeinschaft nicht, dass die Palästinenser es mit einer Zwei-Staaten-Lösung ernst meinen“, fügte der US-Präsident hinzu. (…)

    „Wenn es in Wirklichkeit keine Perspektive für einen tatsächlichen Friedensprozess gibt, dann wird es schwierig, sich mit denen auseinanderzusetzen, die besorgt über die antisemitische Hass-Propaganda, den Terror der Hamas und die Nichtanerkennung von Israels Existenzrecht sind, die besorgt über die gegenwärtige Lage sind“, führte Obama aus. —

    Als ich heute morgen aufwachte und einen Blick auf die News warf, erblickte ich Folgendes:

    — US-Präsident Barack Obama hat den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in einem Interview mit dem israelischen Fernsehen vor einem Glaubwürdigkeitsverlust gewarnt. Zudem warf Obama ihm vor, den Friedensprozess mit den Palästinensern zu behindern.

    „Die Gefahr hierbei ist, dass Israel als Ganzes an Glaubwürdigkeit verliert“, sagteObamaangesichts widersprüchlicher Äußerungen Netanjahus zu einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview mit dem privaten Sender Kanal 2. „Schon jetzt glaubt die internationale Gemeinschaft nicht, dass Israel es mit einer Zwei-Staaten-Lösung ernst meint“, fügte der US-Präsident hinzu. (…)

    „Wenn es in Wirklichkeit keine Perspektive für einen tatsächlichen Friedensprozess gibt, dann wird es schwierig, sich mit denen auseinanderzusetzen, die besorgt über den Siedlungsbau sind, die besorgt über die gegenwärtige Lage sind“, führte Obama aus. (…) —

    Quelle: http://www.focus.de/politik/ausland/haltung-im-nahost-konflikt-obama-attackiert-netanjahu-israel-behindert-friedensprozess_id_4725106.html

    Schade, es war nur ein Traum…

  4. mike hammer schreibt:

    und SPIEGEL beschuldigt die J U D E N !

    • caruso schreibt:

      Lieber Mike, wen sonst soll er beschuldigen? Hast Du immer noch nicht begriffen:-)))))), daß die Juden an A L L E M schuld sInd?
      lg
      caruso

    • aurorula a. schreibt:

      Der Spiegel ist in dem Konflikt sowieso mehr als nur ein Bißchen Banane:

      Die Hamas transportiert Raketen mit dem Sanka und schießt sie aus Krankenhäusern ab. Die Hamas schießt Raketen aus UN-Schulen ab. Die Symbole des Roten Kreuzes und der UN fälschlich zu führen ist ein Kriegsverbrechen (Art. 38). – Der Spiegel sagt nix dazu.
      Die Hamas mißbraucht Zivilisten als menschliche Schutzschilde und schießt aus ihren Wohnungen. Zivilisten in kriegerische Handlungen zu verwickeln ist ein Kriegsverbrechen. Menschliche Schutzschilde sind ein Kriegsverbrechen. – Der Spiegel sagt nix dazu.
      Die Hamaskämpfer unterscheiden sich nicht eindeutig von Zivilisten (das muß keine Uniform sein – etwas wie daß nur die Hamasniks Arafatwindeln umbinden und daß das alle tun würde reichen; Hauptsache sie sind auf Entfernung zu erkennen als das was sie sind – spätestens dann wenn sie konkret in Auseinandersetzungen verwickelt sind). Sich fälschlich als Zivilisten auszugeben ist ein Kriegsverbrechen (Art. 37). Abzeichen und Waffen nicht offen zu tragen ist ein Kriegsverbrechen. – Der Spiegel sagt nichts dazu. (Dieser Artikel 37 des vierten Zusatzprotokolls der Genfer Konventionen verbietet auch das Vortäuschen von Verletzungen – Pallywood ist allerdings keine kriegführende Partei im klassischen Sinne, nicht wasserdicht hier.)

      Bei einer derartig selektiven Nicht-Wahrnehmung von Sachen die passieren, wundert irgendjemanden ernsthaft die selektive Wahrnehmung von Sachen die nicht passieren? Mich nicht.

      Wer eine nicht ganz so staubtrockene Beschreibung lesen will was im Krieg nicht erlaubt ist (über die Liebe sage ich schon garnix (; ) klixt hier: http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/UsefulNotes/TheLawsAndCustomsOfWar (aus der amerikanischen Perspektive geschrieben, auf englisch.)
      Auch ganz nützlich um nachzugucken warum solche Sachen wie daß der IS Gefangene einfach abschlachtet verboten sind, oder wieso Terroristen im allgemeinen nicht unter den Schutz der dritten Genfer Konvention fallen, welche Waffen verboten sind, oder wo das absolute Folterverbot steht.

  5. mike hammer schreibt:

    Beim Treffen mit Prinz Ali Ben Hussein ist Abdul Abbas,
    der Palestinenserpresident, rausgerutscht das
    Palestinenser und Jordanier ein Volk
    mit zwei Staten sind.

    Jordanien wurde unrechtmäßig und gegen Beschlüsse
    des Völkerbunds verstoßend auf über 70%
    des Landes das als Mandats Palestina
    zur schaffung eines jüdischen
    staates vorgesehen war
    von GB 1946
    instaliert.

    es zahlt sich
    aus das in israel
    arabisch die zweite
    fremdsprache an schulen
    ist. Man versteht was sie sagen.
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/196194#.VW3myE_tmkp

    Unterdessen
    kommt heraus das der VATIKAN
    EU-Steuergelder als Mildtätige Spenden an
    als NGOs getarnte Antisemitische Organisationen mit
    Genozidären Zielen Linker Gruppen und
    Arabisch Islamischer Terroristen
    geschleust hat, Millionen von
    € und das über Jahre.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/196192

    wird weder in der du mont, springer noch augsteinpresse so erscheinen

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @mike hammer: „Jordanien wurde unrechtmäßig und gegen Beschlüsse des Völkerbunds verstoßend auf über 70% des Landes das als Mandats Palestina
      zur schaffung eines jüdischen staates vorgesehen war von GB 1946 instaliert.“

      Der Landhunger unserer jordanischen Kamelfreunde war mir bekannt. Indessen nicht, dass erst 70 % des Protektorates Palestina zur Sättigung beitrug.
      Danke
      Mike

  6. mike hammer schreibt:

    BLATTER tritt zurück

  7. Adam Poznanski schreibt:

    Natürlich ist es völlig richtig sich über des SPIEGELs Antisemitismen zu empören, wie die Gurus der deutschen Kostümjudenszene(KJ) es tun, hier an Hand Gerd Buurmanns Zeilen. Was aber diese KJ von echten Juden unterscheidet, ist die Fähigkeit weiter denken zu können als diese arischen Hochstapler(KJ), von denen sich KEINER die FRAGE stellt, wie diese doch sensible und geheime Information über die Flugrouten namhafter Politiker an die Presse gelang und wie es zu dieser antisemitischen Wertung des SPIEGELS kommen konnte? Die Antwort beinhaltet zuerst eine Frage: „Wer hat uns verraten? und dann die Lösung: Sozialdemokraten!“ Wie blöde müssen diese KJ sein, um daran nicht zu denken? Sehr blöde, zu blöde, um von Juden akzeptiert zu werden. Mua ha ha
    Daher Herr Buurmann, darf ich Ihnen den Vorschlag unterbreiten, Ihren Blog doch in „Tapfere KJ im Damenklo“ umzubenennen. 😉

    • Krokodil schreibt:

      Was machen Sie im Damenklo?
      Sie Lustmolch.

      • Adam Poznanski schreibt:

        Ich bin bekennender… nein – missionierender Lesbier und sammele auf Damenklos Unterschriften zwecks einer Petition auf Lesbenkongressen Reden halten zu dürfen. Kann ich aus Sie hoffen, Krokodil?

        • Krokodil schreibt:

          Keine Ausreden, bitte.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Adam Poznanski: „Ich bin bekennender… nein – missionierender Lesbier …“

          Wie missioniert man denn sowas?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            P. S.
            Wie ich außerdem zugeben muss, kenne ich Lesbier nicht. Am liebsten trinke ich Altenmünster.

          • mike hammer schreibt:

            lesbier sind männliche bewohner
            von lesbos und die dürfen auch nicht
            aufs damenklo.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @mike hammer: „… und die dürfen auch nicht aufs damenklo.“

            Was vermutlich ihre Nerven schont.

          • mike hammer schreibt:

            # Gutartigster

            nur mit gehörschutz und atemmaske überlebt man das,
            ultra & infraschalltöne greifen ins hirn, allerlei chemische kampstoffe
            aus haarspray und kosmetik wollen die lungen zerfressen…….
            Hölle….

            wie Sie das aushalten?

          • mike hammer schreibt:

            ich finde Schexxxe das diese Transgender Zeugs mit der Inklusion
            nicht vor gut 30 jahren da war. ich hätte einen weg mit
            den mädchen zu duschen gehabt. sicher
            wäre die halbe klasse
            lesbische transexuelle jungs…… das hätte was gegeben, meine güte!

          • ceterum censeo schreibt:

            Hört mal Jungs, ist Euer Gedächtnis schon so schlecht, oder habt Ihr nicht gerafft, daß der Polanski da Euch meint, ihr Kostümjuden, ihr arischen? Ich meine, es ist schon sehr schwer verdauliche Kost, aber mit ein bißchen gutem Willen…

            „Adam Poznanski schreibt:
            Mai 19, 2015 um 4:28 nachmittags

            Buurmannegida®, Bössegida® – die Broderegidas® von der rechtsgermanoiden(!) Kostümjudenfront Dolchlands – mit illegitimer Themenvermischung zwecks jüdischen Alibis ihres AfD-Pegida-Rassistenvereins und des “nicht Vergessenwerdens” ihrer angeblichen “Israel-Loyalität”. Als polnischer Jude in Deutschland mit israelischem Pass und felsenfester zionistischer Überzeugung, erachte ich das Israelflaggenschwenken von Nazi-Goyim bei Pegida-Fackelzügen für identisch mit diesem Buurmann’schen Themenkompott, welchen er sich hierbei ganzhändig aus der Buurmann’schen Arier-Nase[sic] popeln musste. Diese Kostümbande um Broder missbraucht des weltoffenen Israels aufgezwungenen Kampf gegen den Islamismus/Extremismus nur als Alibi für ihre xenophobe Marschrichtung und hat NICHTS mit Freundschaft Deutschland-Israel zu tun, sondern ist die heutzutage perfideste Variante von Antisemitismus auf dem Markt kranker Profilneurotiker à la Achgut/PI/Pegida-Putinisten.“

          • mike hammer schreibt:

            # centrum cenceo

            klar, aber der BOSS mag es nicht wenn man Trölle grillt.

            na las mich mal sehen,

            # Atenbel Polanazi
            tagid li, polani masrich, kibalta makot mi ischtecha ha goya
            oh lochetz lecha ha tschulent im chasir la moach, sche atha kotew kan kase sewel?
            smolanim masrichim kamocha anachnu ochlim kan im ha azamot,
            ma atha choschew ja debil menuwal, rak lecha
            jesch darkon?

          • Aristobulus schreibt:

            Eine Romangestalt von mir heißt Poznansky, hat ein Alkoholproblem und fürchtet sich so sehr vor dem allmählichen Kahlwerden, dass er fast ausschließlich daran denkt.
            Und daran, naturgemäß kein Alkoholproblem zu haben. Weil er währenddessen versucht, bloß nichts ans Kahlwerden zu denken.

            Verflixt, wenn ich zuvor den Poser da oben gelesen hätte, würde mein Poznansky anders heißen. Der hat nämlich dann doch etwas Würde, Trotz Allem.

          • mike hammer schreibt:

            steht einer mit ner israelfahne auf ner demo tut er mehr für mich als
            der ZJD der sich mit all denen solidarisiert die letzten
            herbst juden ins gas wünschten.
            wenn er also bei
            pegida für mich steht, steht ein stück von mir mit ihm.

          • Aristobulus schreibt:

            😀

            Tuvia Tenenbom und seine Frau sind großartig, sehr liebe Menschen, und sie sprühen vor Geist.
            Bis 120!

          • mike hammer schreibt:

            # Adam Popogesichtski

            keine antwort?
            klappts nicht mit der übersetzungsmaschiene was?
            der jude schreibt hebräisch mit lateinischer schrift, was?

            blääd gelaufen, bist doch nur so ein sozialistischer
            antisemit mit endlösungsphantasien.

            geh mal üben oder suchst du nen übersetzer du kostümjude?
            gib acht, die intergalaktische zionistische weltverschwörung ist
            dir auf dem fersen.

          • schum74 schreibt:

            Danke für das Tenenbom-Video, Aristobulus!

            Es gibt Tage, die sind voll heures noires. So der Tag, an dem ich von der UNO-Absicht gelesen habe, Zahal als Terrororganisation einzustufen, und vorige Woche bei einem France-Soir-Artikel, auf den France-Israel hingewiesen hatte.
            Der Titel « Mai 1948, Joseph Kessel assiste à la naissance d’Israël » ‒ Mai 1948: Joseph Kessel wohnt der Geburt Israels bei ‒ ließ Erfreuliches erwarten. Man kennt Joseph Kessel, den Schriftsteller, den Widerständler, den Co-Autor mit seinem Neffen Maurice Druon vom Partisanenlied, den Freund des jüdischen Volkes. Und dann patatras!
            Nicht wegen Kessel, der nicht enttäuscht, sondern wegen France-Soir, der die Wirklichkeit nur waffelmustrig (danke, Markus) wahrzunehmen in der Lage ist. Nicht anders als der Spiegel, wenn auch vielleicht in größeren Mustern.

            Da druckt also France-Soir am 23.05.2015 eine Reportage nach, die Joseph Kessel der Zeitungsredaktion Mitte Mai 1948 zugeschickt hat.
            « A HAÏFA, j’ai obtenu le visa d’entrée n°1 de l’Etat d’Israël » ‒ In Haifa habe ich das Eintrittsvisum Nr. 1 für den Staat Israel bekommen – so der Titel des Hauptartikels, der am 19. Mai 1948 erscheint.

            Für France-Soir eine Gelegenheit, paar Fakten über den jüdisch-arabischen Konflikt in Erinnerung zu bringen? Weit gefehlt! Für France-Soir eine Gelegenheit die Geschichte zu fälschen:

            « La Palestine, sous mandat britannique depuis 1922, avait fait l’objet d’un plan de découpage approuvé par l’ONU en novembre 1947. Mais ce plan avait été rejeté de part et d’autre et le conflit entre juifs et arabes s’était immédiatement amplifié. »

            So erfährt man, dass Britisch-Palästina nach einem Plan geteilt worden sei, den beide Seiten im November 1947 abgelehnt hätten. Beide Seiten, Du liest richtig. Die jüdische und die arabische. Daher eine Eskalation, die zur Mobilmachung der umliegenden arabischen Länder geführt habe. Zwangsläufig. Naturgemäß. Weil nämlich beide Seiten ‒, nicht wahr?

            Kommt dann Kessels erster Satz:
            « Et mon avion fut le premier à toucher le sol de la Palestine libre » ‒ Und mein Flugzeug war das erste, das im freien Palästina gelandet ist.
            Und wie kommentiert ihn das heutige France-Soir? Mit den Worten:
            « A l’époque, l’expression „Palestine libre“ n’avait pas le même sens qu’aujourd’hui, c’était plutôt l’inverse » ‒ Zu jener Zeit hatte der Ausdruck freies Palästina eine andere Bedeutung als heute; es meinte eher das Gegenteil.

            Die naheliegende Frage, wie‘s zur Umkehrung der ursprünglichen Bedeutung kommen konnte, wird natürlich nicht gestellt.

            Der damalige Chefredakteur der Zeitung, Pierre Lazareff, redet klar vom „Kampf der Araber gegen den neuen Staat Israel“. No comment des heutigen Blattes. Kessel selbst erwähnt in seinem Artikel, dass Jerusalems „heilige Stätten“ unter Zerstörungsdrohung stünden. Haben die Juden etwa gedroht, die heiligen Stätten zu zerstören? Kein Wort darüber vom jetzigen France-Soir. Schade. Das hätte geholfen, die europäische und päpstliche Forderung nach einer Teilung Jerusalems in den richtigen Kontext zu stellen. Überhaupt lehrt die Geschichte seit 1400 Jahren, dass man Mohammedanern die Wahrung antiker Schätze ruhig anvertrauen kann.

            Es ist so, wie Raphaël Draï in seiner Chronik auf Radio J (01.06.2015) sagt: Dieser Propagandakrieg, den die Fantastinenser und ihre Helfer seit 1967 gegen uns führen, « vise à rien de moins qu’au pourrissement de l’âme du peuple juif » ‒ zielt auf nichts weniger als die Verfaulung der Seele des jüdischen Volkes.

            Und so fühlt man sich oft wirklich: beschmutzt, innerlich faul, geschändet. Über Enormes, Groteskes, kann man immer weniger lachen.

          • mike hammer schreibt:

            Nach Operation Gideons Schwert hat der Mossad in Europa geschlafen.
            Es ist höchste Zeit einigen Redaktören in den
            Medien ne Kopfnuß zu
            verpassen.

            damit z.b.
            hat auch erzieherische wirkung
            auf kolegen, wenn er im zweirad in der redaktion rumrauscht.

            (gehören rollstühle zu den zweirädern?)

          • ceterum censeo schreibt:

            Hammer, da ich nur Kostümjude, nebenbei bemerkt höchstens halbarisch bin, muß ich leider nach der Sprache fragen, in der Du oben auf den Spinner eingehst. Klingt sehr phantasievoll. Ist es klingonisch oder ferengi? Bin nämlich leider auch nur Kostümklingone bzw. -ferengi.

          • mike hammer schreibt:

            häbr.

          • mike hammer schreibt:

            # centrum censeo

            da wird ihm klingonisch leichter fallen zu verstehen.
            ich kann es nicht zu 100% garantieren,
            aber ihm gehts wie dir,
            er versucht nun lateinische buchstaben mit häbr.
            zu ersetzen, was misson impossible ist
            und nun ist er beleidigt, die
            pösen juden sind
            pöse zu ihm,
            dabei ist er links und die sind sogar beim genozid schuldlos. 😉

          • ceterum censeo schreibt:

            Klang nur diesesmal einen winzigen Tick anders für mein harmonisches Ohr als sonst, Hammer. Hast wohl übermäßig viele Schimpfworte eingebaut.

          • mike hammer schreibt:

            # centrum censeo

            Hmmmmmpf
            erstens erhöhts die
            übersetzungsherausforderung
            und zweitens motivierts ungemein, wer einen dutzend monate
            in israel war kennt die netten worte
            und die erwiederungen
            auch. 😀

          • Aristobulus schreibt:

            Liebe Schum (Juni 3, 2015 um 3:47 nachmittags), man hat seit den Zeiten Kaiser Hadrians (nein, seit den Zeiten Amaleks) fortwährend und in jeder (jeder!) Generation versucht, die Jiddn innen drin elend und schmutzig und selbsthassend zu machen, nicht?

            Tiens, was kam dabei heraus: Marginalitäten wie die tolle Hechtin und wie der keck fälschende, wirr lügende und dämlich hassende Poser-Verranztki da oben. Die kann man an einer Hand abzählen (na gut, an zehn Händen vielleicht, aber nicht an mehr!).

            So viel grandiosen Erfolg haben diese permanenten, schwitzigen, teuren und selbstopfernden Mühen der Amaleks, Hadrians und SPIEGEL- oder France-Soir-Journaillistiker. Seit dreitausend Jahren versuchen sie’s, und als Resultat krähen da nur ein paar Vorgartenzwerge wie Abraham M’el’zer oder der späte Avnery. Mehr nicht!
            Dabei haben sich die Ssojnim doch solche Mühe gegeben. Ja haben alles gegeben, was sie so haben.
            Lass uns Mitleid mit denen haben 🙂

    • Phillip K schreibt:

      “Wer hat uns verraten? und dann die Lösung: Sozialdemokraten!”

      Das war eine Parole der Kommunisten 1918, denen es nicht gefiel, dass in Deutschland keine kommunistische Revolution ausbrach. Aber seien wir ehrlich: Wäre die Geschichte wirklich besser verlaufen, wenn Deutschland seit 1918 eine kommunistische Diktatur geworden wäre.
      Kein Mensch kann das beantworten, aber Deutschland und Russland hätten wahrscheinlich gemeinsame Sache gemacht. Und was dann da passiert wäre, daran will ich nicht denken.

    • Kanalratte schreibt:

      @Adam Poznanski:

      Und wen überfällt der Putin morgen?

  8. Sophist X schreibt:

    Man muss beim Ausdenken von Lügen nicht sehr subtil sein, wenn es Lügen sind, die das Publikum hören will. War ’33 auch so.

    „Spiegel Online ist ein ernstzunehmendes Medium.“
    „Oh, ja danke für das Kompliment.“

    „Israel hat den Reichsaußenminister nicht so fliegen lassen, wie er wollte.“
    „Oh, ja, typisch für diese Leute.“

    • Phillip K schreibt:

      Wozu braucht Merkel überhaupt nen Außenminister? So wie die angesehen ist in der Welt und so oft, wie die rumreist, kann sie die Besuche nach Israel selber machen. Bei der hätten die israelischen Behörden nix gesagt und sie kreuz und quer über Israel fliegen lassen.

      • mike hammer schreibt:

        du nix lesen
        geisenpeter?

      • Sophist X schreibt:

        >Bei der hätten die israelischen Behörden nix gesagt und sie kreuz und quer über Israel fliegen lassen.

        Und zwar in der Hoffnung, dass es ihr letzter Flug wird? Aber Herr K!

        >Wozu braucht Merkel überhaupt nen Außenminister?

        Genau. Deshalb hat sie ja auch keinen Außenminister, sondern Steinmeier.

        • Phillip K schreibt:

          Merkel ist beliebt, weil sie im Ausland gut angesehen ist, weil sie eine Frau ist, weil sie Regierungschef eines der wirtschaftlich wichtigsten Staaten ist. Dazu kommt noch die deutsch-israelische Verbundenheit, die aufgrund des Völkermords in der Vergangenheit, natürlich viel stärker positiv ist, als es sonst wäre.
          Kurz: Merkel hätte keine Probleme und wird wohl auf der ganzen Welt gern gesehen sein und hat somit keine Probleme, wenn sie nach Israel fliegt.

          • Krokodil schreibt:

            Angela!
            Du hast ja immer noch den Schlafanzug an!
            Mach mal den Computer aus und komm erstmal frühstücken!

          • Sophist X schreibt:

            Wegen der schrecklichen Vergangenheit muss Angela so tun, als würde sie Israel mögen, aber das bedeutet doch nicht, dass die Israelis so tun müssen, als würden sie Angela mögen. Da kollabiert mein Analogieuniversum.

          • Krokodil schreibt:

            Bring sie nicht zum heulen!

          • mike hammer schreibt:

            wer zum geier ist das?

          • Krokodil schreibt:

            nje snaju

          • Phillip K schreibt:

            Weil die arabischen Staaten defactokommunistisch waren und den Ostblock anhingen und Israel ein westlicher Staat war und ist, wurde der armen kleinen Angela von der ersten Klasse an gesagt, dass Juden und Israel die Bösen sind. Mit sowas ist die aufgewachsen, ich frag mich, ob sich ihre Meinung zu Israel in den letzten 25 Jahren überhaupt geändert hat.

  9. mike hammer schreibt:

    • unbesorgt schreibt:

      Ja, sie lieben die Freiheiten, die ihnen die USA bieten. Die Freiheit, sich eine schicke Benutzeroberfläche für den Knopf auszusuchen, der die Bombe im eigenen Kopf zünden kann. Muslim, nutze deine Freiheit, such dir eine Farbe für den Knopf aus, das Material, den Ort…am Ende liegt deine verbohrte, menschenverachtende Religion und Ideologie von ganz alleine offen und sorgt dafür, dass dir unser Misstrauen zurecht entgegen schlägt. Du kannst mit knapper Not aus Somalia entkommen sein, du kannst in den USA ein schönes, freies Leben führen. Wenn die Flöte deines Propheten erklingt, macht es „klick“, und du läufst mit tausend anderen Lemmingen zu den Klippen der Dummheit und Intoleranz, um dein Leben und das deiner Kinder wegzuwerfen.

      • ceterum censeo schreibt:

        Deren Leben könnte uns ja noch meilenweit am Arm vorbeigehen, es ist leider unseres und das unserer Kinder, welches sie bedrohen.

    • ceterum censeo schreibt:

      Und diese beschissenen Orks holen westliche Politiker massenhaft in unsere Länder, damit wir sie fettfüttern, bis sie uns alle umbringen. Zur Hölle mit ihnen, oder wenigstens zurück in ihre wunderschöne Heimat!
      Und während die den Ruf ihres Satans hören und die Messer wetzen, debattieren wir über Kindereien wie die Homoehe. Sind wir alle wahnsinnig?

      • A.S. schreibt:

        „debattieren wir über Kindereien wie die Homoehe. Sind wir alle wahnsinnig?“
        Den Eindruck hab ich öfter.
        Der Euro fliegt uns um die Ohren, die europäische Einigung steht wieder aufm Spiel, die Ukraine ist ein Chaos, es droht ein neuer kalter Krieg, der mittlere Osten brennt, die USA verlieren evtl. ihre Weltmachtposition an China, Deutschland entvölkert sich, die geburtenstarken Bevölkerungsteile (die vielleicht mal die Mehrheit stellen) schaffen oft weder den Bildungsanschluss noch die Sozialisation in diese Gesellschaft, das Prinzip der Menschenrechte ist (einer bestimmten Religion sei Undank) auch in Dt. längst wieder umstritten, die Energiewende ist ein Desaster, Schulabschlüsse haben fast jede Aussagekraft verloren, selbst Abiturienten sind oft für Ausbildungen ungeeignet, Uniabschlüssen sind auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit, der Staat ist trotz Rekordsteuereinnahmen völlig überschuldet und kommt gleichzeitig aus Geldmangel keiner seiner Aufgaben korrekt nach und lässt u.a. die Infrastruktur zerfallen, usw….

        Und wir debattieren über Ampelfrauchen, Unisextoiletten, Homoehe und welche Schreibweise auch Zwischengeschlechter mit einbezieht.
        Manchmal hab ich schon den Eindruck, das Ganze ist ein Irrenhaus in dem die Insassen die Leitung übernommen haben.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Das Wahnsinnigste aber ist, statt sich mit den wirklich wichtigen Themen zu beschäftigen, kommentieren Sie diesen Artikel!

          • A.S. schreibt:

            Sollte ich jemals in einem Parlament sitzen werde ich keine Kommentare mehr kommentieren, sondern mich mit den wichtigen Themen beschäftigen. Versprochen. 🙂

          • Krokodil schreibt:

            Das ist ein klassischer Fall von Fehlprojektion.
            Als Stilmittel in der Kunst, wie fast alles, aber erlaubt.
            Wahnsinnig ist der, der den Wahnsinn benennt.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Gerd schrub daselbst:
            „Das Wahnsinnigste aber ist, statt sich mit den wirklich wichtigen Themen zu beschäftigen, kommentieren Sie diesen Artikel!“

            So ist das wohl.
            Kaum sacht mer wat, jibbet Antwoord.

        • caruso schreibt:

          „Manchmal hab ich schon den Eindruck, das Ganze ist ein Irrenhaus in dem die Insassen die Leitung übernommen haben.“ – Tut mir leid, aber diesen Eindruck habe ich nicht nur manchmal, sondern seit langem immer häufiger.
          lg
          caruso

          • Markus Leuthel schreibt:

            Hmja. Ich empfinde es eher so, daß es an sehr seltenen, ausgewählten Tagen genau andersrum ist, zumindest ganz gelegentlich mal für einige Mikrosekunden: niemand dreht durch, bläst sich auf, halluziniert oder schwalabert vor sich hin. Meist tief in der Nacht, wenn alle schloofen und niemand spricht, und es regnet oder schneit… (ist jetzt aber nicht auf die hiesige Forengemeinde gemünzt)

          • Aristobulus schreibt:

            … oder in der blauen Stunde (l’heure bleue), wenn die Schatten tief werden und die Welt weit, und wenn man da mal aus dem Fenster sieht und kurz dran denkt!, dass es da was Wirkliches gibt (um nicht was Wichtiges zu schreiben!, denn wirklich wichtich is‘ halt sonst alles)

          • Markus Leuthel schreibt:

            Schön! Denn es ist ja wirklich das Blau, welches Hoffung auf ein Besseres im sich Entwickelnden gibt. Blau ist Zeichen dessen, da noch nicht ganz ist, das aber bereits wirkt, das sich bewirkt, und das Anderes bewirkt, und überhaupt für sich genommen bewirkt. L’heure bleue, die besondere, aber sich erst heranbahnende Stunde, die leise, vorsichtige Entwicklung inmitten des Offensichtlichen, zwischen den Trägern des aufgespannten Rahmens alles Manifestierten.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Die Ärmsten… würden so gern wieder in ihrer wunderschönen Heimat unter der Scharia leben. Ich finde, wir sollten ihnen den Wunsch erfüllen, oder?

      • caruso schreibt:

        „Ich finde, wir sollten ihnen den Wunsch erfüllen, oder?“ – Nix oder.
        Wunscherfüllung :JA!
        lg
        caruso

        • mike hammer schreibt:

          die sind derart hirngewaschen da ist längst hopfen und maltz verloren
          und die wäscherei nennt sich mosche, in der mit dem
          schädlichen korangift gewaschen wird.

          ANSEHEN, ich wette das es zum teil EU finanziert ist, was ihr hört.

          • mike hammer schreibt:

            Es ist der IMAM der ALAKSA der da LÜGT

          • Aristobulus schreibt:

            In der Al-Aksa wird jeden verdammten Tag derlei gesagt, gekräht oder geschrieen, in wechselnder Besetzung und mit wachsender Begeisterung.

          • Aristobulus schreibt:

            Dieser lustige Imam quatscht zwar über amerikanische Vampirefilme wie ein Experte, aber er hat nie einen gesehen. Sonst wüsste er genau, dass Sarah Michelle Gellar da einen Vampir nach dem anderen pfählt, damit seinesgleichen nicht einfach so ausgesaugt wird, sondern sein dummes Expertenleben weiterleben kann 🙂

          • Markus Leuthel schreibt:

            Man glaubt es kaum: diese gar schauerliche Erzählung! Dem lust’gen Imame wurd‘ diese zum gar inniglichen Quran-Waschgange! Nun suchet er nuro noch nach des Prophetens Pflock und Silberkugel, um sich daselbst alsbalde zu entleyben.

          • unbesorgt schreibt:

            Die Juden und die Freimaurer also wieder mal! Und erst die Freimaurerjuden! Die opfern immer gleich zwei Kinder! Das schlimme ist leider, das dieses Gelaber nicht eine Folge Akte X ist, sondern eine Predigt eines dummen, indoktrinierten Imam, der dumme, indoktrinierte Menschen andächtig lauschen. Al Aqsa heißt ja „die entfernte“. Offensichtlich entfernt von Sinn und Verstand.

            Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

          • Clas Lehmann schreibt:

            Einfach so geschmissen… Ohne Einweisung in den Gebrauch… Da wird nix von.

          • Bachatero schreibt:

            Das tut dann eher richtig weh.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Vor allem, sollte es tiefgekühlt sein…

          • Clas Lehmann schreibt:

            Ich soll es nicht, um die Zeit. Nu hängt es hier neben dem Faden und der Bachatero ahnt aus formalen Gründen nicht, dass es sich doch auf ihn bezieht…

  10. Phillip K schreibt:

    Aber der Spiegel ist doch links, warum stellt der Israel negativ dar?

    • Phillip K schreibt:

      Ich sehe in der Rubrik, dass das schon der 4. Orwell für den Spiegel ist , genauer Spiegel Online. Kann es sein, dass in der Onlineredaktion Leute sitzen, die Antiisraelisch sind?
      Ich lese das Spiegelmagazin nicht, ist das auch antiisraelisch eingestellt?

      • unbesorgt schreibt:

        Gegen oder für was der Spiegel ist, entzieht sich immer mehr der logischen Schlussfolgerung. Ein Beispiel: Der Bericht über gefälschte russische „Beweise“ für ukrainische Schuld am MH-17 Abschuss von gestern.

        SPON zensiert im Forum fast alles, was in Richtung Kreml-Kritik geht, lässt aber die bezahlten Kreml-Trolle im Forum gewähren – und schließt/löscht später lieber den gesamten Thread und unterbindet die Diskussion komplett. Das ist so hammermäßig blöd, dass einem die Worte fehlen! Vielleicht sollte man bei SPON Recherche und Zensur nicht nach Gaza und Moskau outsourcen.

        Der Orwell ist jedenfalls hochverdient! Der Preisträger aber nur stellvertretend für viele Beiträge in letzter Zeit. Das Blatt samt Online-Ableger verkommt zusehens.

    • mike hammer schreibt:

      sozialisten

      • Aristobulus schreibt:

        Phillip K mit seinem notorischen, enervierenden, sinnlosen, kläglichen und krampfhaft laienhaften DEPPENGESCHWÄTZ soll sich verpissen, so, wie er sich schon mit drei oder vier anderen Dämlich-Pseudonymen verpisst hat.

    • unbesorgt schreibt:

      Weil links und rechts keine Begriffe sind, die man mit pro oder kontra Israel assoziieren kann. Das dürfte mittlerweile auch dem letzten Deppen klar sein. Na ja, fast allen.

      • Aristobulus schreibt:

        Wo Du Recht hast, hast Du Recht.

      • Phillip K schreibt:

        Gibt es überhaupt proisraelische Medien in Deutschland außer Tapfer im Nirgendwo? 🙂

        • aurorula a. schreibt:

          Ein objektives Medium das das hinschreibt was passiert, wenn es passiert, und Information betreiben möchte statt mitwirken an der Meinungsbildung; des glangt a scho.
          Beispiel?
          Beispiel:

          .

          • aurorula a. schreibt:

            huppla, zu früh abgeschickt!
            Die Orwell-Version dieser Schlagzeile lautete: „Israel droht mit Selbstverteidigung“

          • Phillip K schreibt:

            Ich kenne mich mit den Gesetzen nicht so aus, aber warum sorgt eigentlich nicht mal der Rest der Welt für Ruhe im Nahem Osten? In der Vergangenheit haben die Großmächte doch auch sich auch überall eingemischt.

          • Aristobulus schreibt:

            Warum immer weiter mit diesem sinnlosen und runterziehenden Geschwätz, Phillip K / M.Umin / Petra / Lanzelotz / usf. ?

            Antwort auf diese sinnlose Frage: Im Nahen Osten mischt sich seit Jahrzehnten die Splitter-Großmacht Mohammedanistan ein. Sie sorgt mit allen Splitterungen stets dafür, dass der lokale Krieg Aller gegen Alle ständig am Kochen bleibt. Damit er in die Welt getragen werde.

        • Kanalratte schreibt:

          Ja doch, aber sobald sich bemüht wird den „Pressekodex“ zu wahren, gibt es die bekannte antiisraelische Haltung.

  11. mike hammer schreibt:

  12. mike hammer schreibt:

    UNO anerkennt die HAMAS ORGANISATION Palestinian Rights Center (PRC)
    als ein ofizielles NGO bei der UNO anerkannt.

    Terrormörder belohnt!
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/196147#.VWzCnk_tmko

    • schum74 schreibt:

      Dafür überlegt die UNO, Zahal als Terrororganisation neben Al-Kaida, Boko Haram, IS und Taliban in ihre Schwarze Liste aufzunehmen.

      Israel heute, 28.05.2015: „Vereinte Nationen: Israel und Boko Haram auf einer Stufe?“
      http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/28632/Default.aspx

      Spätestens jetzt weiß man mit Sicherheit: 2 + 2 = 5.

      • schum74 schreibt:

        Zum Schluss noch die im Original markigen Worte des Anwalts und Publizisten Gilles William Goldnadel an den Chefredakteurs des SPIEGEL-Zwillings Le Monde (14.05.2015):

        « M. le rédacteur en chef, les Juifs ont construit leur État précisément pour ne pas continuer à être traité en parias. Ils croient au principe d’humanité, mais également en celui d’équité. S’ils acceptaient de continuer à se soumettre au rite truqué de l’accusation obsessionnellement unilatérale auquel vous, comme l’ONU, les convoquez en permanence, la raison d’être même de leur État, et du sacrifice de tant de ses enfants, perdrait tout fondement. »

        [Herr Chefredakteur,
        die Juden haben ihren Staat aufgebaut, gerade um nicht weiterhin als Parias behandelt zu werden. Sie glauben an das Prinzip der Menschlichkeit, aber auch an das der Gerechtigkeit. Wenn sie beim verlogenen Ritual der zwanghaften und einseitigen Beschuldigung, zu dem Sie wie die UNO sie ständig auffordern, weiter mitmachen würden, so würde ihr Staat seine Existenzgrundlage und die Opferung so vieler seiner Kinder jeden Sinn verlieren.]

        Gilles William Goldnadel, « À Monsieur le Rédacteur en chef d’un journal crépusculaire », ACTUALITE JUIVE – N° 1344, 14.05.2015
        http://blognadel.over-blog.com/2015/05/a-monsieur-le-redacteur-en-chef-d-un-journal-crepusculaire.html

        • schum74 schreibt:

          Hier eine weniger schlechte Übersetzung des Goldnadel-Textes.
          Kein Interesse? Kann ich mir vorstellen. Aber was wollen Sie? Sprache ist meine Macke. Immer noch weniger gefährlich als UNO-Pathie.

          [Herr Chefredakteur,
          die Juden haben ihren Staat gegründet, gerade um nicht länger als Parias behandelt zu werden. Sie glauben an das Prinzip der Menschlichkeit, aber auch an das der Gerechtigkeit. Wenn die Juden weiter mitmachen würden beim verlogenen Ritual der zwanghaft einseitigen Beschuldigung, zu dem Sie wie die UNO sie ständig vorladen, so würde deren Staat seine Existenzberechtigung und die Opferung so vieler seiner Kinder jeden Sinn verlieren.]

          • Markus Leuthel schreibt:

            Gute Macke (Sprache). Und immer lesenswerte Gedankengänge von dir. Mal am Rande großen Dank an dich, werte Schum.
            Herrn Goldnadels direkte Ansprache finde ich im Übrigen sehr gut, und sie erscheint mir auch dringend notwendig.

      • Markus Leuthel schreibt:

        Die UN haben schlicht einen an der Waffel.

        • Aristobulus schreibt:

          Das ist wie mit den Ecken oben, nicht? Erst einen an der Waffel haben, und dann bricht die Waffel in viele Ecken, und die Ecken werden alle, alle zu immer mehr abben solchen.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Aber ja… und wenn sie alle ab sind, die vielen und mehreren Ecken, und als so immer neue, eckige Ecken entstehen, bleibt nur noch das Muster übrig, das feine und rautigspitze, aus Belgien, das in Weichheit des Teigs direkt an der teigigen Oberfläche geborene Waffelmuster. Das Muster selbst beginnt nun von sich aus zu schweben, es löst sich fast ein wenig widerwillig von der letzten abben Ecke und schwebt weiter, und schwebt immer weiter, bis in die gänzliche Virtualität alles Musterhaften, und so schwebt es am Immersten weiter, hin in die ganze, gesamte und samtige Weite, um sich irgendwann, was auch immer da neu herankomme, um und auf eine neue Waffel zu legen. Dort läßt sich das Muster, das rautigspitze Muster des Waffeligen-an-sich, nieder, es sinkt heran und in die Oberfläche alles Waffelhaften, ganz sachte, es manifestiert sich und tariert sich aus, am noch nicht Krümeligen des Waffelteigoberflächlichen, und mustert sich in die Weichheit hinein,.Es überwindet allen Widerstand und liegt dann ganz inmitten der Oberfläche, wo es für sich und alles Waffeloberflächliche dann ruhend ruht. So entsteht dann immerzu die nächste und nächste Waffel.

          • Aristobulus schreibt:

            … Goethe nannte das Phänomen Polarität und Steigerung, so als Prinzip.
            Also bei Waffeln hatte er définément Recht.

            À propos, mitten in Uruguay stand anno 1973 ein belgisches Etablissemang, l’Auberge genannt, in dem ausschließlich belgische Waffeln gebraten, verzehrt und bezahlt wurden. (Die mit Zitronensoße waren die besten.)
            Irgendwie voll UNO, das da 🙂 , mitten in der uruguayanischen Wildnis ein belgischer Betonklotz (Polaritäten galore) mit immer wafflerigen Waffeln (Steigerung).
            Dazu voll SPIEGEL, das, weil so irreal und einfach nur so an und für sich.

          • Markus Leuthel schreibt:

            Danke, Ari. Das mit dem Goethe-Prinzip werde ich mal bei Gelegenheit in seinen Texten zu finden versuchen. Der alte Hellene, der! Leider war ich noch nie in Südamerika, aber die Waffeloption hört sich spannend an. Wäre mir auch lieber als eine Brezeloption (schon wegen der Teigknoten und so).
            Gut Schabbes dir und @ all.

          • Aristobulus schreibt:

            A guttn Schabbes in die Runde 🙂

        • caruso schreibt:

          „Die UN haben schlicht einen an der Waffel.“ Nicht einen sondern mehrere!
          lg
          caruso

          • Markus Leuthel schreibt:

            Liebe caruso: ich gebe zu, ich hatte da stark untertrieben. Die UN haben derzeit ein ganzes Waffelmuster-Museum massivst an der Hauptwaffel.

      • Clas Lehmann schreibt:

        Pi. Oder e. 5 ist eine rationale Zahl.

      • caruso schreibt:

        „Spätestens jetzt weiß man mit Sicherheit: 2 + 2 = 5.“ – Nein. 2 +2 = 7, mindestens.
        lg
        caruso

    • mike hammer schreibt:

      # schum 74
      vielen dank, ich habe im eifer der gefechte den ganzen stang hier verpasst. 😦

      😉

      • schum74 schreibt:

        Jetzt hätte ich beinah diese achla schel Karikatura verpasst.
        🙂

        • mike hammer schreibt:

          rak bischwilach. 😉

          äh jesch li od maschu.

          • Krokodil schreibt:

            Würg.

          • aurorula a. schreibt:

            Bin das nur ich, die dieses Bild der Baumanbeterin spontan auf eine Dartscheibe montiert sehen will?

            Gut jedenfalls, daß es die Sorte Pille danach, die den Eisprung um ein paar Tage verzögert, aber sonst keine Auswirkungen hat, inzwischen rezeptfrei gibt.
            Da wird die aus dem Bild zwar einen von Chemiiiiiiieeeee und unnatürlich schreien, weil ihr das Spielzeug Schwangerschaften anderer genommen wird – aber hey, noch ein Grund mehr sich für jede Frau zu freuen die deshalb garnicht erst in das Dilemma kommt vielleicht ungewollt schwanger zu werden und sich von jemandem wie ihr da oben sagen lassen zu müssen was sie tun soll.

  13. Couponschneider schreibt:

    Eule Steinmeier war im Gaza-Streifen. Schon gelesen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/frank-walter-steinmeier-plaediert-fuer-ende-der-gaza-blockade-a-1036582.html

    Der Terror der Hamas wird nur am Rande angeschnitten. Wer das liest, könnte denken, das ganze Unglück existiere nur, weil Israel keine Zwei-Staaten-Lösungen haben wolle.

    • ceterum censeo schreibt:

      Den ganzen Tag das Geleier von dem Widerling im Volksempfänger gehört. Es stimmt wirklich: Politiker sind die Negativauslese des bescheuerten Volks.

  14. anti3anti schreibt:

    In der Dürener Zeitung wird (noch) versteckt propagiert, dass jüdische Ärzte die Deutschen ausrotten wollen.

    • Aristobulus schreibt:

      … -. Wìe steht es steht denn da ausformuliert??

      (Ich frage übrigens nur aus rein sachlichem, ja professionellem Interesse. Von Neugier keine Spur 🙂 )

      • anti3anti schreibt:

        Bericht über ein Ehepaar, das 60 Jahre verheiratet ist.
        „Gisela Hompesch ist aufgrund eigener Erfahrungen von der germanischen Heilkunde überzeugt, hierzu hält sie in Düren Vorträge.“
        Germanische Heilkunde ist gerichtlich als Hetze gegen Juden anerkannt, da sie nicht nur in Köln stattfindet. Die Vorträge der Greisin in Düren sind nicht öffentlich.

        • Aristobulus schreibt:

          Ah ja, Ryke Geert Hamer und seine widerliche Paralügwissenschaft von Kurpfuscherei. Der hat immer noch Anhänger?, oder hat er wieder welche? Und wieso stellt dieses Käseblatt seine Gschpusis gar als Vortragende mit ähm ‚eigenen Erfahrungen‘ dar? „Bericht“, harr harr.

          Hompesch (glaube mich zu erinnern) hieß übrigens der letzte Obere eines dekadenten Ritterordens, als er unterging. Der Ritterorden. Und der Hompesch auch.

  15. anti3anti schreibt:

    In der Dürener Zeitung von heute wird in einem belanglosen Artikel (nich) versteckt geschrieben, dass

  16. ceterum censeo schreibt:

    „Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis der Spiegel behauptet, Israelis würden Brunnen vergiften und Kinder rituell ermorden.“
    ICH frage mich, wie lange es noch dauert, bis den Leuten klar wird, daß wir tatsächlich so etwas wie “ Nürnberg 2.0″ brauchen. Man muß ja nicht gleich alle wie Streicher behandeln, einfaches Teeren und Federn wäre doch ein Anfang für diese schreibenden Ungeheuer.

  17. Kuhrahn schreibt:

    Das muss der Spiegel (noch) nicht schreiben, dafür hat er seinen Kommentarbereich und willfährige Helfer die dort den Jud beschimpfen, übrigens ohne das eine Spiegel-Moderation eingreift! Wer sich da nun was böses denkt…hat Recht.

    • Markus Leuthel schreibt:

      Allein mit dem Gehalt einer einzigen Woche foren-ideologischen Gelümmels und Getümmels auf „Spiegel Online“ könnte ein mittelgroßes, deutsches Amtsgericht ein ganzes Jahr lang beschäftigt werden. Aber Folter ist ja zum Glück in Deutschland verboten (arme Staatsanwälte, arme Rechtspfleger, arme Amtsrichter, armes Justizverwaltungspersonal, arme Rechtsanwälte, armes Publikum, armer Steuerzahler). Es sei, denn, man zöge sich den hetzerischen Stinkekäse des den Kommentarbereich bewohnenden „neuen Netzlumpenproletariats“ auf „Spiegel Online“ freiwillig rein, um ihn anschließend als molkereitechnisch gewollten Alptraum zu verdrängen. Das ginge dann wahrscheinlich als Netzmasochismus sowie als erweitertes Angst- und Konflikttraining durch. Kurz: wenn der Nachbar zu spinnen anfängt, braucht der eher weniger Aufmerksamkeit, als mehr.

  18. jsbielicki schreibt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  19. schum74 schreibt:

    In Verwechslung von Wunsch und Wirklichkeit ist der Spiegel davon ausgegangen, dass es Israel nicht mehr gebe (chass we-chalila! 3 Davidsterne! oder wie die Beschwörungsformel lautet). Beweis: Israel stand nicht auf dem Besuchsplan des Bundesaußenministers.
    Als sich später herausstellte, dass Frank-Walter Steinmeier doch noch nach Israel geflogen war, schloss der Spiegel scharf, dass es das Land wohl geben müsse, aber als unnötigen Umweg.
    War nicht bös gemeint.

    • Aristobulus schreibt:

      🙂

      Aber wie haben die Israelis dann des armen Steinmeiers Überflug verweigert, wenn es sie dorten nicht gibt? Und vor Allem warum? Und wieso flog Steinmeier dann doch zu denen, hat er nicht den SPIEGEL fragen können, wen oder was es da so west oder nichtwest?, und ist Steinmeier überhaupt vor seinem Umweg da hingeflogen, wo was nicht west, oder danach?, und inwiefern war das dann ein Umweg?
      Und was kostet überhaupt ein Liter Kerosin heutzutage, und hätte Steinmeier nicht mit dem Fahrrad?

      Fragen über Fragem.

      • brathering schreibt:

        Oder mit einem separaten Bus?
        Oder mit der Mavi Maramar übers Meer?

        • brathering schreibt:

          Mavi Marmara natürlich!
          Ein kleines a zu viel – sorry, reicht doch, wenn es beim Spiegel mindestens eins zu viel gibt.

    • Markus Leuthel schreibt:

      Nein nein, das war sicher nicht bös gemeint.
      Man will ja immer nur helfen, helfen, helfen.
      Auf die Seite des Guten will man sich stellen, bei „Spiegel Online“.
      Eigentlich überall, und das ist auch erstmal menschlich verständlich, insofern es der Stärkung des Guten in der Welt immer bedarf. Es ist generell selten und nicht allzu stark glaubwürdig vertreten, das Gute in der Welt.

      Sogar das häufig (jedoch nicht immer, wohlgemerkt) unsäglich un-neutral berichtende Medien-Outlet von GMX / 1und1 / United Internet berichtet hier momentan journalistisch korrekter, nämlich indem der im folgenden verlinkte Artikel mittels Publikationsverweis „von Severin Weiland, in Kooperation mit Spiegel Online“ signiert wird. Nun, so kann man sich natürlich auch aus der Affäre ziehen @ liebe Online-Redaktion von „Global Message Exchange“. 😉

      http://www.gmx.net/magazine/politik/bundesaussenminister-frank-walter-steinmeier-besuch-gaza-30679176

      Dort heißt es unter Anderem:

      Zitat 1:
      „Dann wiederum: An einer der Straßen zum Hafen, durch die die Kolonne fährt, hängt ein übergroßes Plakat – es verherrlicht die Soldaten und ihre Raketenwerfer. Im Gazastreifen dominiert die radikalislamische Hamas, die von der EU als Terrororganisation geführt wird. Die Raketenangriffe auf Israel, die im vergangenen Sommer die Luftangriffe der Israelis zur Folge hatten, gehen auf ihr Konto. Die Lage bleibt angespannt, in den vergangenen Wochen gab es wieder Raketenangriffe und israelische Gegenmaßnahmen. Ein erneuter Gaza-Krieg ist daraus bis jetzt nicht geworden, doch die Gefahr einer erneuten Eskalation existiert.“
      [/ Zitat]

      Das ist insoweit erstmal nicht ganz falsch dargelegt, obgleich doch etwas sehr euphemistisch formuliert (= meine stilistische Retourkutsche für die Latinismenhäufung „Eskalation existiert“). Die Hamas „wird“ nämlich nicht nur „als xyz geführt“, sondern ist de facto eine Terror-Organisation. Jedoch:

      Zitat 2:
      „Man könne nicht warten mit der Verbesserung der Lebensverhältnisse im Gazastreifen, bis die Gespräche über eine Zwei-Staaten-Lösung wieder in Gang kommen, sagt er [Frank-Walter Steinmeier] der Familie Hamada und den anderen Angehörigen in der Schule. Es müsse „dringend etwas geschehen“. Die Menschen wollten nicht auf Dauer von humanitärer Hilfe leben, sie bräuchten eine Perspektive.“
      [/ Zitat]

      Ach… wie unverbindlich. „Es müsse… etwas“. Adressat unbekannt verzogen, weggewandert, unsichtbar geworden, Milch verschüttet. Ah, ja. Hier wertet Severin Weiland stillschweigend, ohne sich „israelkritisch“-frontschweinmäßig festzulegen. Wie überaus wohlwollend. Abgesehen davon, daß hier noch genauer zu klären ist, wer genau nun mit „man“ gemeint ist, wird nur ein paar Sätze später mehr oder weniger Israel allein für die Zustände in Gaza verantwortlich gemacht, jedoch ohne Israel explizit zu nennen und ohne mögliche, weitere Adressaten klar zu benennen [Sinnfragen: wer ist denn nun mit „man“ gemeint: ganz Israel? „Der“ weltverschwörerische Jude im Kriegsbunker? Oder gar „die“ jüngste Politik Israels? Oder die harmlose, stets um ein „friedliches Miteinander“ bemühte Nureinbißchen-Terrororganisation Hamas? Oder gar alle am Dauerkonflikt Beteiligten?]. Und zwar durch das rhetorische Stilmittel der argumentativen Auslassung. Diese vollzieht sich dann in den wahrscheinlich schon seit Urzeiten durch automatisches Schreiben geschulten Köpfen potentieller Leser durch beliebiges Auffüllen mit politisch-historischem Halbwissen und Emotionen. Wie funktioniert das? Es funktioniert hauptsächlich so: die vorherige, eindeutige Nennung der Hamas, sowie die unterlassene Nennung der arabisch-fundamentalistischen und europäischen Kreise, welche bekanntlich u.a. auch die Hamas als ideologisch-paramilitärische „Speerspitze“ gegen Israel auch mit regelmäßigen finanziellen Hilfen unterstützen, werden eben genau nicht als der eigentliche Grund für die Zustände in Gaza verknüpft und als Handlungskomplex adressiert, sondern genau dieser Teil des Nahost-Komplexes wird einfach heruntergespielt, in Form scheinbar ausreichend recherchierter, rhetorischer Einräumung „politischer Mißstände“ im vorher angedeuteten Kontext („romantisches Urlaubsland Gaza, manchmal ungebührliche Hamas“), welche aber dann im weiteren Verlauf des Textes – so auch hier – ohne echte Konsequenzen bleibt. Der Rest setzt sich dann halb- und vollautomatisch in den Köpfen der Leserschaft zusammen. Genau so funktioniert diese moderne, gossenjournalistische Masche, deren Ziel es ist, Israel als die Kraft alles Alleinschuldigen im seit 1948 bestehenden Nahost-Konflits zu zementieren. Hier setzt sich die für „Spiegel Online“ mittlerweile typisch gewordene Simulation journalistischer Ausgewogenheit ungehindert fort. Und das wiederum zieht aufgrund der Widerholung der immergleichen Masche den streckenweise glaubwürdig neutral erscheinen wollenden Artikeltext insgesamt in den nächstbesten Gully des Boulevards, aus dem regelmäßig mangels geeigneten Wartungspersonals die Motivation zu solch billigen, journalistischen Maschen empor schwappt. Und:

      Zitat 3:
      „Der Status Quo schaffe für keine Seite wirkliche Sicherheit. Steinmeier appelliert an die Israelis, die Autonomiebehörde und an jene, die in Gaza „Einfluss“ hätten (womit er indirekt die Hamas anspricht), ihrer Verantwortung für die Menschen gerecht zu werden. „Das kann und darf so nicht bleiben“, beschreibt er seine Eindrücke von der Lage.“
      [/ Zitat]

      Das klingt wie: „Piep, piep, piep, wir ham uns alle lieb“.
      Gemeinplätzchen für alle, und Hauptsache unverbindlich.
      Aber man muß ja immer mal nach Gaza gefahren sein, um dort – ganz unpaternalistisch und unkolonialselbstherrlich – selbst nach dem Rechten gesehen zu haben, nicht wahr?
      Indes gibt es nicht einen Raketenbausatz der Hamas aus dubiosen Quellen weniger. Nicht ein Kind in Gaza bekommt besseren (weil säkularen) Schulunterricht. Nicht eine einzige, israelische Familie hat weniger Grund zur Angst vor erneuten Terror-Angriffen aus Gaza. Nicht ein Erwerbsloser in Gaza bekommt einen neuen, ihn mit echten Lebensperspektiven erfüllenden Job (idealerweise natürlich aus EU-Mitteln zu finanzieren, denn das ganze andere Geld… ). Nicht ein Bürger Israelis wird stärker respektiert oder einfach als solcher multimedial in Ruhe gelassen.
      Hauptsache, alles bleibt unverbindlich, und wabert, und schwappt, und so weiter. Nun zum letzten Absatz:

      Zitat 4:
      „Am Hafen von Gaza, vor den zumeist palästinensischen Journalisten, hat sich Steinmeier eine wichtige Botschaft noch aufgespart. Hier, vor einem Wald von TV-Kameras, spricht er Israels Bedürfnisse an. Der Gazastreifen dürfe keine „Start-Rampe“ für neue Raketenangriffe sein. Sicherheit für Israel, mahnt er die Verantwortlichen in Gaza an, müsse die Gegenleistung sein für eine Verbesserung der Lage für die Menschen. [Absatz]
      Ob seine Worte Gehör finden? ‚Hier im Nahen Osten ist nichts einfach‘, sagt der deutsche Außenminister. ‚Gleichwohl müssen wir es versuchen.‘ “

      Jaja. Danke, Herr Severin Weiland.
      Danke, lieber Herr Grüßonkel Steinmeier.
      Die stets und alles gut Meinenden… rette sich, wer kann.

      • Aristobulus schreibt:

        Danke für Deine Analyse des Steinmeierschen Generellunfugs.
        Um nicht ‚die Steinmeiersche furchtbar dämliche Generell-Verlogenheit‘ zu sagen.

        Noch eins: „Es müsse “dringend etwas geschehen”. Die Menschen wollten nicht auf Dauer von humanitärer Hilfe leben, sie bräuchten eine Perspektive.”“
        Ah ja, Perspektive? Welche könnte das sein: „Eine Perspektive für die Menschen“ wird mit der Gründung eines Staats Palästina verknüpft. Sie wird als davon abnhängig hingestellt, als großes Staatsideal. Mitten in einem Gespinst aus gespenstischem Irrealismus gaukeln sich Steinmeier, die ganze EU und fast alle Zeitungen und TV-Sender diesen einen, großen Sinn eines Staates Palästina vor: ‚Ne „Perspektive für die Menschen“!

        Nu, welche reale Perspektive haben die Syrer und die Iraker? Und die Libanesen, die sich ihre reale eigene Hisbollah-Hölle geschaffen haben, und die Jemeniten, und auch die Ägypter. Dolle Perspektiven haben die alle. Von all denen ist steinmeierseits nie die Rede. Nur diese Fantastinenser sollen auf einmal erlöst ja schweizerisch werden, so bald man ihnen ihren 23 arabischen Staat finanziert haben wird.

        Vom endlosen Gruppenterrorismus weiter zum endlosen Staatsterrorismus, die einzige Perspektive dort. Und was für eine.

        • Markus Leuthel schreibt:

          Eben genau hier muß eingehakt werden, denn es gibt keinerlei ethisches Anrecht irgendeines Staates ode Staatenverbundes, irgendwelche Staats- und Identitätsfantasien willkürlich auf ganze Gruppen von Personen zu übertragen. Dieser Kritikpunkt geht sowohl an die arabische Welt, als auch an die grundsätzlich ziemlich selbstherrlichen Polit-Europäer.
          Wenn, dann kann Identität / Identifikation nur eine positive Anregung an Individuen sein, und diese können nur frei entscheiden, ob sie sich identifizieren wollen, oder nicht.
          Ich bezweifle, daß die oben genannten Akteure hier auch nur im Mindesten Irgendjemandes individuelle Förderung im Sinn haben, sondern es soll vielmehr ein „von oben“ gewollter Zustand hergestellt werden.
          Die arabische Welt wurde durch europäische Großmachtfantasien so lange unter massiven Druck gesetzt, so daß man nun nach dem von innen und außen zerstörten Arabischen Frühling versucht, sie durch anti-israelische Ideologie und Dauerkampagnen zu beschwichtigen. Wie primitiv, und wie bösartig! So etwas kann immer nur weiteres Leid erzeugen, und immer neue Spaltungen überall.
          Europa und der Westen als Ganzes will die arabische Welt spalten und besitzen und anhand dieser Spaltung und Inbesitznahme beherrschen, und das tut „man“ wohl absichtlich, vor allem auch durch die mutwillige Opferung Israels *und* all der verstoßenen (zumeist) Jordanier, deren Geburts- und Bürgerrechte in Jordanien durch das geradezu grauenhaft archaische, jordanische Königshaus genau so negiert werden, wie durch arabische Nachbarn Jordaniens und durch die Europäer.
          Steinmeier ist so gesehen ein kultur- und demokratiefeindlicher Laberhannes. Ein Mann mit der geistigen Auffassungsgabe eines Menschen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, umgeben von Möchtegern-Königen aus dem 4. bis 7. Jahrhundert, die wohl mit ihm zusammen zu denken scheinen, mittels Restrukturierung „von oben“ all der mittelöstlichen Gesellschaften in archaische Gesellschaften sei irgend etwas zu gewinnen.

  20. mike hammer schreibt:

    durch die blume schreibt der spiegel dich andauernd von jüdischen
    ritualmorden, wenn israel
    versehentlich die lieblingsdeckung der
    Balastinenser, ihre kinder, mit erwischt.
    und wenn von wasser raub phantasiert wird, ohne israel gäbe es da
    keins, meint man dochs
    brunnenvergiften,
    nicht?
    .

    • Markus Leuthel schreibt:

      „Ja aber die Siedler, die Siedler, die Siiiiedler…“
      (klingt phonetisch ähnlich wie der rhetorische Ankerbegriff „Ja aber die Kinder, die Kinder, die Kiiiiinder…“ der ganz und gar unsäglichen Ursula von der Leyen).

      Emotionen in den Massenmedien werden stets anhand ideologischer Filterung und durch den psychologisch raffinierten Appell an bestimmte Konditionierungen geweckt.

      Und ja: man meint das Brunnenvergiften (das angebliche), das Pestilenzverbreiten (das angeblichere), das den Herrrn Jesulein Lästern (das angeblichste), das den Herrn Marx Mißbrauchen („pöööser Zionismus“), das alles meint „man“. Wenn „man“ mal wieder meint, „es“ meinen zu müssen.
      Same, same, nothing new.

  21. abusheitan schreibt:

    Der Brunnenvergiftermythos wurde inzwischen verfeinert: Die Israelis, womit die Juden gemeint sind, stehlen den Palästinensern, womit die Araber gemeint sind, das Wasser.
    Die Ritualmordlegende wurde säkularisiert:
    Die israelische Armee, womit waffenstarrende Juden gemeint sind, erschießen auf offener Straße palästinensische Kinder, womit arabische auf Zivilfahrzeuge Steine werfende Jugendliche gemeint sind.
    Ein leuchtendes Beispiel für Paliwood: Die angeblich gezielte Ermordung des 12jährigen Mohammed al-Dura durch Israelis.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fernsehen/im-gespraech-esther-schapira-was-geschah-mit-mohammed-al-dura-1922381.html

  22. Stutz René schreibt:

    ich glaube, dass so eine Behauptung schon in den Köpfen von Spiegel – Mitarbeitern steckt.
    Sie sind intelligent und doch haben diese „eine Ecke“ ab.

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