Heimat

Die Entstehung des Volks der Deutschen kann frühesten im Mittelalter lokalisiert werden. Viel früher jedoch lebte schon das Volk der Juden am Rhein. Vielleicht sind deshalb so viele Deutsche auf der Seite des palästinensischen Volkes, weil im Nahen Osten wie am Rhein Juden schon lange siedelten bevor das palästinensische und das deutsche Volk überhaupt erfunden waren. Es ist die tief verdrängte Tatsache, dass das Volk, zu dem sie selber gehören, erst sehr viel später kam. So viel zum Thema Heimat!

Juden lebten bereits in Köln, Speyer, Worms, Trier, Kempten und Augsburg bevor es die deutsche Identität gab. Auch das Christentum kam erst nach den Juden an den Rhein! Die älteste noch heute praktizierte Religion am Rhein ist das Judentum! Als Köln den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium erhielt, gab es das Christentum mit dem Evangelium noch nicht. Der Evangelist Lukas schrieb sein Evangelium erst, da war Colonia schon über 30 Jahre alt.

In den ersten Jahren hieß Köln Oppidum Ubiorum, benannt nach dem Stamm der Ubier, die geholfen hatten, die Siedlung zu errichten. Die Ubier, die rechts vom Rhein gesiedelt hatten, wurden durch den römischen Feldherrn Marcus Vipsanius Agrippa während einer seiner Statthalterschaften in Gallien auf das linke Ufer in den römischen Herrschaftsbereich umgesiedelt. Sie gründeten dort das Oppidum Ubiorum (Zivile Siedlung der Ubier), nachdem Gaius Iulius Caesar den bis dahin dort lebenden Stammesverband der Eburonen bei einem Rachefeldzug ausgelöscht hatte. Später wurde die Ortschaft umbenannt, da die Ehefrau von Kaiser Claudius und Mutter des späteren Kaiser Nero in Oppidum Ubiorum geboren wurde, was für einen römischen Kaiser damals in etwa so peinlich war, wie wenn heute die Ehefrau eines Kölner Bürgermeisters in Düsseldorf geboren wäre. Daher wurde das Dorf von Kaiser Claudius umbenannt in Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinenser)

Colonia wurde also als Stadt römischen Rechtes unter Hilfe der Ubier gegründet. Die Ubier beteten die Matronen an. Die Matronen waren Muttergottheiten und wurden immer zu dritt dargestellt. Auf vielen Darstellungen halten sie Kinder in ihren Armen oder aber Fruchtkörbe, Schatzkästchen, Brote, Fische oder Schriftrollen. Auch wenn Köln noch heute bekannt ist für die drei Matronen Trude Herr, Hella von Sinnen und Dirk Bach so gibt es die Religion der Ubier heute nicht mehr. Die Römer beteten Jupiter, Mars, Venus und Diana an. Die Dämmerung dieser Götter liegt auch schon einige Jahrhunderte zurück. Zur selben Zeit wie die Ubier und die Römer lebten dort Juden als religio licita (erlaubte Religion). Sie waren allerdings lange Zeit von öffentlichen Ämtern ausgeschlossen, da die Grundvoraussetzung für die Bekleidung eines öffentlichen Amtes das Kaiseropfer und das Opfer an die römischen Staatsgötter war, was Juden aufgrund ihrer Religion verweigerten. Die Juden gibt es im Gegensatz zu den Jupiter- und Matronengläubigen noch heute!

Am 28. Februar 380 verabschiedeten der oströmische Kaiser Theodosius I., der weströmische Kaiser Valentinian II. und dessen mitregierender Halbbruder Gratian in Thessaloniki ein Dekret, mit dem das Christentum zur Staatsreligion erklärt und die Ausübung heidnischer Kulte unter Strafe gestellt wurden:

„Alle Völker, über die wir ein mildes und maßvolles Regiment führen, sollen sich, (…) zu der Religion bekehren, die der göttliche Apostel Petrus den Römern überliefert hat, (…) und zu dem sich der Pontifex Damasus klar bekennt wie auch Bischof Petrus von Alexandrien (…). Das bedeutet, dass wir gemäß apostolischer Weisung und evangelischer Lehre eine Gottheit des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes in gleicher Majestät und heiliger Dreifaltigkeit glauben. Nur diejenigen, die diesem Gesetz folgen, sollen, (…) katholische Christen heißen dürfen. Die übrigen, die wir für wahrhaft toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande ketzerischer Lehre zu tragen. Auch dürfen ihre Versammlungsstätten nicht als Kirchen bezeichnet werden. Endlich soll sie vorab die göttliche Vergeltung, dann aber auch unsere Strafgerechtigkeit ereilen, die uns durch himmlisches Urteil übertragen worden ist.“

Dieses Dekret trat fast 60 Jahre nach einem anderen Dekret Kaiser Konstantins aus dem Jahre 321 in Kraft, in dem die Verwaltung Kölns maßgeblich verändert wurde. In diesem Dekret heißt es:

„Allen Stadträten gestatten Wir durch allgemeines Gesetz, Juden in die Kurie zu berufen. Damit ihnen aber eine gewisse Entschädigung für die frühere Regelung verbleibt, lassen Wir es zu, dass immer zwei oder drei das Vorrecht genießen sollen, durch keinerlei Berufung (zu Ämtern) in Anspruch genommen zu werden.“

In einer weiteren Urkunde von 341 ist vermerkt, dass die Synagoge mit kaiserlichen Privilegien ausgestattet wurde. Der Bau eines Gotteshauses lässt davon ausgehen, dass zu dieser Zeit schon eine größere Gemeinde vorhanden war. Das Judentum gehört somit zu Köln bevor das Christentum Teil der Stadt wurde. Das Judentum ist somit Kölns älteste noch heute praktizierte Religion! Die Juden kamen mit den Römern nach Köln und brachte die Geschichten von Adam und Eva, Noah, Abraham, Sarah, Rebecca und Moses an den Rhein.

Der Name „Rhein“ geht übrigens vermutlich auf die indogermanische Wortwurzel H,reiH– für „fließen“ zurück. Aus dieser Wurzel entstanden auch das deutsche Verb rinnen, das lateinische rivus, das spanisch rio, das englisch river und das altgriechische Verb ῥέω, das wir von dem griechischen Philosoph Heraklit kennen: „πάντα ῥεῖ“ („panta rhei“). Alles fließt!

Mit dem christlichen Dekret aus dem Jahre 380 begann die radikale Verfolgung aller Religionen, die nicht christlich waren. Der Eroberung durch das Christentum fielen all jene Menschen zum Opfer, die zu Jupiter oder den Matronen beteten oder andere Kulte ausübten. Nur die Juden überlebten! Das Judentum ist die einzige Religion, die den Feldzug der christlichen Missionierung überlebt hat. Vielleicht schloss der Vatikan nur deshalb ein Konkordat mit Hitler, um die Ausrottung der letzten Religion zu befördern, die vor dem Erscheinen des Christentums in dem Gebiet siedelte, das mittlerweile das Deutsche Reich hieß.

Juden siedelten in Köln, Speyer, Worms, Trier, Kempten und Augsburg schon lange, bevor dort Christen siedelten und schon lange bevor sich die ersten Siedler Deutsche nannten.

Die Vorstellung einer ethnisch-kulturellen Einheit der Deutschen gibt es im Grunde erst ab etwa Beginn des 19. Jahrhunderts. Zu der Zeit wurden die Kriege gegen die napoleonische Herrschaft zur wichtigsten Grundlage des deutschen Nationskonzepts. Da kein deutscher Nationalstaat existierte, konstituierte sich das Konzept der Volksgemeinschaft nicht über einen Staat, sondern über die Vorstellung einer angeblichen kulturellen und sprachlichen Identität und gemeinsamer Abstammung. Man muss nur einmal dabei gewesen sein, wenn sich ein Münchener und eine Hamburgerin versuchen zu unterhalten, um zu erkennen, welch deutsche Gemeinsamkeiten es da gibt!

Als im 19. Jahrhundert die Deutsche Nation erfunden wurde, wurde auch gleich ein Mythos dazu geboren: Herrmann! Angelegt war Herrmann an die historische Figur Arminius, der um 17 vor bis um 21 nach moderner Zeitrechnung gelebt hat. Er war natürlich kein Deutscher. Deutsche gab es damals nicht. Er war war Cherusker! Die neuen Deutschen erklärten Arminius jedoch zum Urvater der Deutschen. Das Interessante daran ist, Arminius‘ Biographie ist recht jüdisch.

Arminius diente längere Zeit im römischen Heer und wurde so mit dem römischen Militärwesen vertraut. Er erlernte die lateinische Sprache, erwarb sich das römische Bürgerrecht stieg sogar in den Rang eines Ritters auf. Zu Beginn der modernen Zeitrechnung kehrte er in sein cheruskisches Stammesgebiet zurück, erkannte dort, wie unterdrückerisch das Römisch Reich gegenüber seinem Geburtsvolk vorging und organisierte er einen Aufstand gegen die Römer, der den Römern im Jahre 9 in der Varusschlacht mit der Vernichtung von drei Legionen eine ihrer verheerendsten Niederlagen beibrachte.

Arminius wurde unter Fremden groß und berühmt und führte dann sein Geburtsvolk erfolgreich in einem Aufstand gegen das Volk, in dem er groß geworden ist. Das ist exakt die Biographie des Freiheitshelden der Juden: Moses! Moses war ein fürstlicher Jude unter Ägyptern. Armenius war ein fürstlicher Cherusker unter Römern. Spannend, dass sich die Deutschen gerade einen solchen Mann zum Urvater machten.

Juden und Deutsche haben noch eine wichtige Sache gemein! Deutscher ist nicht, wer auf deutschem Boden geboren wurde, Deutscher ist, wer eine deutsche Mutter hat. Jüdischer geht es kaum noch!

Als Vorfahren der Deutschen werden im allgemeinen die östlich des Rheins angesiedelte Westgermanen angenommen, die sich während der Völkerwanderung zu Großstämmen formierten. Sie nannten sich Sachsen, Thüringer, Franken, Alemannen und Baiern. Die Finnen nennen die Deutschen bis zum heutigen Tag Sachsen. Die Franzosen nennen die Deutschen Alemannen. Ein anderer großer Teil der Welt nennt die Deutschen Germanen. Deutsche sind sie für sie nicht! So viel zum Thema gemeinsamer deutscher Identität!

Im heutigen West-, Mittel- und Süddeutschland lebten lange Zeit Kelten. Diese wurden in den Gebieten bis zu den Grenzen des römischen Reiches relativ schnell assimiliert oder vernichtet. Südwestlich des Limes lebten bis in die Spätantike somit romanisierte Kelten. Diese Gallo-Romanen trugen insbesondere zur Entstehung der Alemannen und Bajuwaren bei. Ab dem 7. Jahrhundert wanderten in den östlichen Gebieten des früheren und heutigen Deutschland zunehmend Slawen ein, assimilierten sich und wurden somit ebenfalls zu einer wichtigen Vorfahrengruppe der heutigen Deutschen.

Durch die Eroberung der Alemannischen, Baiuwarischen, Rheinfränkischen und Thüringischen Gebiete vereinigten die salischen Franken diese Großstämme in einem politischen Gebilde. Die Alemannen wurden zum Teil 496, endgültig 536 unterworfen, die Thüringer 531, die Baiern 536. Die Friesen des norddeutschen Marschlands und die Sachsen blieben dagegen vorerst weitgehend unabhängig und standen den Engländern lange näher als den Alemannen und Bajuwaren. Für manche Friesen und Sachsen ist das heute noch so!

Nach der Auswanderung der Angelsachsen bildeten die festländischen Sachsen mit den von ihnen unterworfenen Teilstämmen ein besonderes Volk für sich, mit eigenen staatlichen Einrichtungen. Seit der Merowingerzeit standen die Sachsen immer wieder in loser Abhängigkeit zum Frankenreich, was sich aber in der Regel auf Tributzahlungen und das Stellen von Truppen beschränkt haben dürfte. Erst ihre politische und religiöse Zwangseingliederung in das Fränkische Reich Karls des Großen führte sie seit 797 dem späteren deutschen Staatsverband zu. Noch länger dauerte es, bis an der deutschen Nordseeküste lebende Friesen bereit waren, sich auch als Deutsche zu sehen. So war noch 1463 von „Freschen boden oder grunt“ im Gegensatz zu „Duitschen grunt“ die Rede. Noch bis weit in die Neuzeit begann für Friesen erst landeinwärts der Grenze ihrer Siedlungsgebiete „Deutschland“.

Der Ursprung Deutschlands beruht letztendlich nur auf dem systematischen Eroberungswillen und den organisatorischen Fähigkeiten der Merowingerkönige und Karls des Großen sowie auf der Auseinanderentwicklung des Ostfränkischen und Westfränkischen Reiches. Der Begriff deutsch, als Selbstbezeichnung für die germanisch sprechenden Bewohner im alten Deutschen Reich taucht erst im hohen Mittelalter auf.

Einer Erklärung nach geht das Wort „deutsch“ auf „thi u tisk“ zurück, was soviel heißt wie „wie das Volk“. Entstanden ist diese Formulierung in der Zeit Karls des Großen. Gemeint war damit die Sprache des einfachen Volkes auf dem Marktplatz, die im Gegensatz zum Latein des Klerus und des Fürstenhof gesprochen wurde. Deutsch ist demnach, wer deutsch spricht. Eine passende Definition, für was Deutschland ausmacht, liefert die Sprache jedoch nicht. Im
Norden Deutschlands wird Friesisch gesprochen. Wer jedoch außer einem eingefleischten Friesen versteht den folgenden Text?

Als das Volk der Deutschen erfunden wurde, da waren Juden schnell die Erzfeinde und die christliche Kirche half kräftig mit bei der Verfolgung.

Im Jahr 1096 kam es im Verlauf des Ersten Kreuzzuges zu mehreren Pogromen. Am 27. Mai 1096 fielen in Mainz Hunderte von Juden Gewaltexzessen zum Opfer. Ähnliches geschah im Juli desselben Jahres in Köln. Im Jahre 1146 wurden mehrere Juden bei Königswinter von einem aufgebrachten christlichen Mob erschlagen, kurz vor Beginn des Zweiten Kreuzzuges. Nach dem Vierten Laterankonzil im Jahr 1215 waren alle Juden dazu angehalten, sich durch ihre Kleidung deutlich als Nichtchristen auszuweisen. In den Jahren 1287 und 1288 kam es zu einer wahren Verfolgungswelle gegen Juden. Auch in Andernach, Altenahr, Bonn und Lechenich wurden Juden getötet und ihre Häuser teils geplündert. In den zwanziger Jahren des 14. Jahrhunderts wurde im Kölner Dom die sogenannte „Judensau“ auf einer der Stuhlwangen des Domchores angebracht. In Köln wurden im Jahr 1424 alle Juden vertrieben. Das Volk, das in Köln länger gesiedelt hatte als Christen wurden zu illegalen Siedlern erklärt und vertrieben! Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit Napoleon und dem Code Civil, in dem das aufklärerische Ideal der Religionsfreiheit festgehalten war, kehrten Juden in Köln zurück. Ein Jahrhundert später sollten Juden wieder zu illegalen Siedlern erklärt werden, diesmal von den Nazis.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es viele jüdische Siedlungen in Europa. Sie wurden Schtetl genannt. Für die Nazis waren diese Schtetl jedoch illegale jüdische Siedlungen, die sie vernichteten und mit ihnen einen Großteil der jüdischen Bevölkerung Europas. Die Nazis erkärten, Juden könnten keine Deutsche sein, eine nationale Identität, die erfunden wurde, lange nachdem Juden bereits in deutsche Lande gesiedelt hatten. Das Judentum ist die älteste noch heute praktizierte Religion Deutschlands! Die Nazis aber erklärten, Juden könnten keine Deutsche sein, verfolgten und ermordeten sie und die Katholische Kirche schloss ein Konkordat mit ihnen. Erst mit den Alliierten kehrte die Relifionsfreiheit nach Deutschland zurück.

Wenn man sich die Kölner Geschichte genau anschaut, so war das Leben dort unter den Römern, Franzosen und Amerikanern deutlich besser als unter den Preußen und Deutschen. Komisch, dass ausgerechnet die Römern, Franzosen und Amerikanern für viele als Besatzer gelten. Für mich sind sie Befreier!

Mit dem Untergang der Nazis kehrte auch die Religionsfreiheit nach Deutschland zurück, aber es sollte nicht lange dauern, bis in Deutschland ein neuer Trick gefunden worden war, Juden zu illegalen Siedlern zu erklären. Diesmal jedoch woanders, in Palästina. Dabei ist das Judentum auch in Palästina die älteste noch heute praktizierte Religion!

Im Jahr 2013 lebten über 8 Millionen Palästinenser in einem demokratischen Land mit garantierten Menschen- und Bürgerrechten, in dem die Geschlechter gleichberechtigt und die Kunst, Presse, sexuelle Identität und Religionsausübung frei sind. Zu diesen 8 Millionen Palästinensern gehören über 1,6 Millionen Muslime und über 6 Millionen Juden. Das Land heißt Israel!

Palästinische Juden gab es bereits in der Antike, als es noch keinen Islam gab und noch kein Christentum. Der Begriff „Palästina“ hat sogar einen hebräischen Ursprung. Die erste bekannte Schriftquelle zu „Palästina“ ist die Septuaginta. Hier wird der Begriff als Ableitung von dem hebräischen Begriff „Pleschet“ verwendet. Als Pleschet wurde ursprünglich die Ebene bezeichnet, welche das Volk der Philister bewohnte. Das Volk der Philister gibt es nicht mehr, aber einen Philister kennt jedes Kind: Goliath.

Der Begriff Palästina ist lediglich eine Gebietsbeschreibung und keine Volksbeschreibung.

Es gibt keine palästinensische Sprache, keine unabhängige palästinensische Kultur, aber dafür eine Menge Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen und Nationalitäten, die durch den Umstand vereint werden, dass sie in einem Gebiet leben, das Palästina genannt wird. Der mit Abstand größte Teil Palästinas liegt im heutigen Jordanien. Weitere Gebiete Palästinas sind Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Gebiete von Ägypten und Saudi-Arabien. Nur ein sehr kleiner Teil Palästinas befindet sich in Israel, aber alle, die in dem Gebiet Palästina leben, mögen es nun Jordanier, Israelis, Araber, Juden, Christen oder Moslems sein, sind Palästinenser!

In der Moderne wurde der Begriff „Palästina“ nur deshalb wieder so geläufig, weil damit das Gebiet bezeichnet wurde, das nach dem 1. Weltkrieg durch den Untergang des Osmanischen Reiches herrschaftslos wurde. Palästina war der Begriff, mit dem der Völkerbund, der ab 1922 das Gebiet verwaltete, das Gebiet und alle dort leben Menschen beschrieb, ob sie nun christlich, muslimisch, jüdisch oder heidnisch waren. Heute gibt es in der Region die unterschiedlichsten Länder, aber nur ein Land ist demokratisch: Israel! 1948 wurde Israel von überwiegend jüdischen Palästinenser gegründet. Sie glaubten an die Möglichkeit einer friedlichen Demokratie im Nahen Osten. In der Unabhängigkeitserklärung Israels heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

An dem Tag, an dem diese Erklärung verlesen wurde, erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem kleinen Land Israel den Vernichtungskrieg. Im Zuge dieses bis heute anhaltenden Krieges verließen 500.000 Menschen ihre Heimat im Glauben an die Versprechungen der arabischen Nationen, nach der Vernichtung Israels könnten die Araber als Sieger in die Region zurückkehren. Israel bot jedoch allen Menschen innerhalb der neuen Grenzen an zu bleiben, um sich in Demokratie und Selbstbestimmung frei zu entfalten, schließlich waren sie alle Palästinenser. 160.000 Araber nahmen das Angebot an und blieben. Mittlerweile sind über 20 Prozent aller Israelis arabische Bürgerinnen und Bürger, mit allen Rechten.

Die Israelis sind die freiesten Palästinenser der Welt!

Sie sind die einzigen Palästinenser, die einen Regierungschef haben, der innerhalb einer Demokratie legitim gewählt wurde. Mahmud Abbas wurde zwar 2005 als Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Demokratisch kann Jordanien somit nicht genannt werden, allein schon deshalb nicht, weil alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. In Syrien sind die Palästinenser entrechtet und werden in Lager gesperrt. Im Januar 2014 kesselt die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und lies sie dort verhungern. In Gaza herrscht die Hamas. Sie wurde zwar gewählt, aber nach der Wahl tauschte sie sofort Demokratie gegen Staatsterror aus. Seit dem herrscht die Hamas in Gaza ohne Legitimation. In kaum einem Gebiet der Erde werden Palästinenser brutaler unterdrückt als in Gaza. Der ganze Horror kommt in der Charta der Hamas zum Ausdruck. Artikel 7 legt fest:

„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‚Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!’“

Die Hamas erklärt somit, dass man nicht palästinensisch und jüdisch sein kann, so wie die Nazis einst behaupteten, es wäre nicht möglich, deutsch und jüdisch zu sein. Deshalb läßt die Hamas ihre Minister auch Reden im Stil von Joseph Goebbels halten. Am 28. Februar 2010 erklärte der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, in einer öffentlichen Rede:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Diese Rede klingt eins zu eins wie eine Rede von Adolf Hitler und dererlei Reden finden sich überall im Nahen Osten. Es sind Tyrannen und Terroristen, die diese Reden schwingen.

Israel jedoch ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung wählen und vor allem wieder abwählen kann. Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, wo Palästinenser wählen können! In Israel sind alle Religionen gleichberechtigt. Wenn es einen Regierungschef gibt, der von sich beanspruchen kann, in freien Wahlen von einem palästinensischen Volk gewählt worden zu sein, so ist es der Premierminister von Israel! Genau das stört die Regierungen vom Schlage der Hamas. Sie erklären, dass Palästinenser keine Juden sein können und weil dies in Israel anders gesehen wird, Israelis eben keine Palästinenser sind und daher von den wahren Palästinensern „befreit“ werden müssen, so wie die Nazis einst glaubten, das deutsche Volk befreien zu müssen. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß.

Letztendlich scheiterten die Nazis mit ihrem Versuch, Europa “judenrein” zu machen. Die Hamas jedoch ist bisher sehr erfolgreich. Alle Juden wurden im Jahr 2005 innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen an vertrieben. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden den Gazastreifen über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Es folgten zudem heftige innerarabische Kampfhandlungen vereinzelter arabischer Klans und der Bewegungen Hamas und Fatah untereinander. Viele Hundert arabische Zivilisten verloren ihr Leben. Seit der Vertreibung der Juden aus Gaza wird Israel ununterbrochen und teilweise täglich mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen. Mit der Vertreibung der Juden begann der Krieg und der moralische Niedergang.

Es ist heute im Nahen Osten wie in Europa damals. Obwohl Juden schon in Palästina lebten bevor es Muslime gab, erklären Muslime heute Juden zu illegalen Siedlern im Nahen Osten. Europäische Politiker nehmen diese Rhetorik auf. Sie haben vergessen, dass es ihre Vorfahren genauso gemacht hatten. In Europa wurden Juden vertrieben, obwohl sie schon zu Gott beteten bevor es Christen gab.

„Warum ist es am Rhein so schön?“

Juden wussten es schon lange vor Christen und Deutschen; sie tranken ihren Wein auf die Schönheit des Rheins bevor es Christen und Deutsche taten. Dennoch wurden sie später von Deutschen und Christen als illegale Siedler vertrieben und ihre Bedeutung für die Kultur Europas negiert.

הכול זורם 

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