Post an Wagner

Lieber Franz Josef Wagner,

als Hauptargument gegen die Frauenbewegung heben Sie in der BILD mit galliger Vehemenz und hymnischer Begeisterung die Mütterlichkeit des Weibes auf den Schild, und die Verkümmerung der Kinder malen Sie als Menetekel den Emanzipationsbeflissenen an die Wand. Mein Name ist Hedwig Dohm. Ich habe mir gestattet, Ihnen bereits 115 Jahren vor Ihrer Glosse zu antworten.

Mit den sublimsten, innig poetischen Worten psalmieren Sie das hohe Lied von der Mutterherrlichkeit des Weibes. Neben der Mutterliebe und -Fürsorge ist es vornehmlich die erziehliche Tätigkeit der Mutter, die Sie durch die Unterminierarbeit der Frauenrechtlerinnen bedroht sehen. Sie sagen, die Erziehung der Kinder soll die eigentliche Tätigkeitssphäre der Frau sein. Sie fragen sich:

„Was ist aus unseren Müttern geworden? Sie sind Business-Frauen, Power-Frauen, sie trinken Smoothies, sie laufen sich im Fitnesscenter ihr Fett ab, sie sind Chefredakteurinnen, sie sitzen im Aufsichtsrat. Sie sind wie Männer. Sie sind keine Mütter mehr. Sie sind nicht in der Nacht dabei, wo ihr Kind Angst hat vor Donner und Blitz. Sie singen ihr Kind nicht in den Schlaf.“

Je älter ich werde, je mehr staune ich über die menschliche Virtuosität im Erträumen, Erdichten und freien Erfinden von Zuständen und Verhältnissen, die kaum irgendwo existieren, ich staune über die unverfrorene Dreistigkeit im Ableugnen und Hinwegsehen, Tatsachen gegenüber, die offen vor aller Welt liegen.

Dass die Mütter die geborenen und notwendigen Erzieherinnen ihrer Kinder sind, gehört zu den Erlogenheiten, die überall Kurs haben, und die man als Trumpf gegen die moderne Frauenbewegung ausspielt. Und doch bedarf es hier nicht einmal eines tieferen Nachdenkens – ein flüchtiges Hineinblicken in das positive Leben genügt, um zu erkennen, dass im Großen und Ganzen die Mütter die schlechtesten Erzieherinnen ihrer Kinder sind. Man frage nur die eine Mutter, was sie von der Erziehung der anderen Mutter hält, und man wird die härtesten und schroffsten Urteile hören.

Ja, nimmt man denn an, dass auch die vielen, vielen Frauen, die als Nichtmütter kaum den bescheidensten Ansprüchen an Moral und Klugheit genügen, als Mütter sich in Tugendspiegel und geistige Potenzen verwandeln? Dass sie, plötzlich von einem Drang zum Idealismus befallen, herrlich erzieherisch auf ihre Kinder wirken werden?

Ist es nicht wahrscheinlicher, dass Frauen als erziehende Mütter dieselben Eigenschaften an den Tag legen werden, die auch sonst im Leben an ihnen zu schätzen oder zu verwerfen sind? Eine oberflächliche törichte Frau wird ihre Kinder töricht erziehen, und es wäre in diesen Fällen ein Segen für die Kinder, wenn ihre Kraftentfaltung woanders als in der Kinderstube vor sich ginge.

Wo und wie soll denn auch die Frau – falls nicht die Kraft des Mutterinstinkts Wunder in ihr wirkt – die eminenten Fähigkeiten, die das Erziehungswerk erfordert, erwerben? Etwa in der höheren Töchterschule? Die Apologetinnen der Mütterlichkeit sperren sie ja schon von der Geburt des ersten Kindes an (das sie naturgemäß in jungen Jahren zur Welt bringt) in die Kinderstube, noch dazu mit der ungebildeten Kinderfrau zusammen.

Die meisten Mütter erziehen ganz willkürlich, regellos, in Anfällen, mit Plötzlichkeiten, je nach ihren Impulsen, ihrer subjektiven Stimmung. Zum Erziehungswerk aber gehören nicht nur die auserlesensten Geistes- und Gemütsqualitäten, es muss auch noch ein spezifisch pädagogisches Talent dazu kommen.

Warum hat Rousseau, der eins der epochemachendsten Bücher über Kindererziehung schrieb, seine fünf Kinder ins Findelhaus gegeben? Alle Wahrscheinlichkeit spricht dafür, dass er es tat, weil die Mutter der Kinder, Therese Lavasseur, nicht eine einzige der Eigenschaften hatte, die zur Erziehung taugen, und er die ungewisse Möglichkeit, die das Findelhaus bot, der gewissen Unmöglichkeit der mütterlichen Aufziehung vorzog.

Was ist eigentlich mit Ihren Kindern, Herr Wagner? Haben Sie welche? Und wenn ja, haben Sie sie zugedeckt, geküsst und Gute Nacht gesagt? Vermutlich nicht, denn sie sind ja ein Mann und Männer, so sagen Sie, machen Karriere, tragen Hosen, verdienen Geld und laufen Ihr Fett ab. Sie haben vermutlich keine Ahnung von Gefühlen! Ach, und Sie sollten öfter ins Fitnesscenter gehen! Sie bieten keinen schönen Anblick!

Nein, die Mutterliebe wirkt auf dem Felde der Erziehung keine Wunder. Gerade sie ist es, die die Erziehung eher hemmend als fördernd beeinflusst, die der Mutter das klare, objektive Urteil über den Charakter ihrer Kinder raubt, das die Vorbedingung jedes fruchtbaren erziehlichen Wirkens sein muss.

Die fast absolute Unkenntnis der meisten Mütter, was den Charakter ihrer Kinder betrifft, ist angetan, Staunen und Mitleid zu erregen. Das Mitleid freilich ist unangebracht, denn wüssten die Mütter oft, wer und was ihre Kinder sind, es öffnete sich ihnen eine unversiegbare Quelle des Grams. Wer wagt es, einer Mutter die Wahrheit über ihre Kinder zu sagen (und wäre es auch nur die, dass ihre kleinen Genies kaum Dutzendgeschöpfchen sind)? Nur wer sich nicht scheut, Wunden zu reißen, aus denen Herzblut quillt. Und sie wären auch unnütz, diese grausamen Verletzungen. Zeichne selbst der klügsten Frau ein treffendes Charakterbild ihres Kindes – sie wird es für eine unverschämte, lieblose Karikatur halten; dieselbe Frau, die vielleicht, wo es sich um die schlimmen Eigenschaften fremder Kinder handelt, den denkbar schärfsten Blick hat. Diese Klugen wären möglicherweise befähigt, fremde Kinder zu erziehen, ihre eigenen – nicht.

Aber nicht nur durch Verblendungen der Liebe, auch durch Härte und Strenge sündigen Mütter oft genug an den Kindern. Wehe den Kindern, wenn ihre strengen, energischen Mütter nicht zugleich mit starker Intelligenz, mit Güte und feinstem Verständnis für die Kindespsyche begabt sind. Sind sie es nicht, so fällt ihre Prinzipienstrammheit vergällend und vergiftend auf die zarten Jugendblüten, macht die derber Gearteten dickfellig, die zarter Organisierten werden verschüchtert oder gebrochen. Solche hartnervigen Damen mit plumpen Händen und groben Seelen verwechseln Abrichtung mit Erziehung, und verraten nicht selten eine gefährliche Neigung zur Prügelpädagogik, die scheußlichste aller Erziehungsmethoden, die einen Stich ins Henkerhafte hat. Schon die Vorstellung davon müsste jeder Mutter Blut zum Zorn aufpeitschen, und ich begreife nicht, dass die Mütter, deren Kinder in den Schulen von Lehrern grausam gemisshandelt wurden, diesen Lehrern nicht an die Kehle springen und sie würgen, würgen bis sie – halbtot sind.

Kann man verhindern, dass die Mutter, die jedes pädagogischen Talents bar ist, erzieherisch auf die Kinder einwirke? Nein – das kann man nicht. Ob sie will oder nicht will, ob sie dem Kinde schadet oder nützt, sie tut es in jeder Stunde ihres Lebens, in der sie mit den Kindern zusammen ist.

Herzlichst,
Hedwig Dohm

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92 Antworten zu Post an Wagner

  1. yoyojon schreibt:

    Sortiere gerade meine Blogsammlung etwas aus… und stoße gleich auf diesen ganz hervorragenden Artikel von Hedwig Dohm. (Nicht nur inhaltlich hervorragend, auch stilistische ganz hervorragend geschrieben und schön zu lesen). Wenn Dohms Erkenntnisse erst einmal in die Köpfe gekommen und dort verankert sind, dann wird man natürlich auch erkennen, dass damit noch nicht alle Probleme gelöst sind. Dann kommt erst die Einzelfallbetrachtung und die Einzelfalllösung usw. Allerdings sind wir davon noch so weit entfernt, dass es wohl erst nach weiteren 115 Jahren lohnt erneut hinzusehen. Das lässt sich auch leicht an etlichen der Kommentare erkennen.

  2. benwaylab.com schreibt:

    Den Kommentar von Franz Josef Wagner finde ich wie fast alle seine Texte bizarr und befremdend, so dass ich nicht weiter auf ihn eingehen will. Den Text von Hedwig Dohm finde ich jedoch umso interessanter. Bis vor sehr kurzer Zeit, eigentlich bis vor 10-15 Jahren, wurde die Erziehungsrolle ganz selbstverständlich und unhinterfragt der Kindesmutter zugeteilt. Es ist evident, dass diese enge Bindung ganz wesentlich das Wesen und den Charakter prägt, und je älter ich werde, desto häufiger frage ich mich angesichts des Verhaltens mancher Zeitgenossen und -genossinen, wie wohl deren Mutter war…
    Jetzt, wo ein Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt und den Paarbeziehungen stattfindet und Männer mehr Verantwortung bei der Kindererziehung übernehmen – ich bemerke das, seit ich selbst Kinder habe -, denke ich nicht selten, wenn ich Mütter in der Interaktion mit ihren Kindern sehe: oh je, zum Glück ist da noch der Vater, der bei diesen hysterischen, egozentrischen Neurotikerinnen gegensteuert.
    Ich möchte betonen, dass das nicht auf alle Mütter zutrifft, aber doch mehr, als ich mir das früher vorgestellt habe.

  3. abusheitan schreibt:

    Wir sind schon seit einem knappen Vierteljahrhundert wieder Kriegsgeneration.

    • A.S. schreibt:

      Das ist richtig, aber immerhin werden die Kriege aus anderen Motiven heraus geführt. Keiner käme auf die Idee das Elsass oder Danzig per Krieg wieder zu holen. Und sie laufen heute deutlich zivilisierter ab als früher. Da ist zwar immer noch Luft nach oben, aber es hat sich schon einiges getan.

      • abusheitan schreibt:

        Ich versuche, bisher allerdings vergeblich, eine elsässensische Befreiungsfront zu gründen, die die französischen Siedler vertreibt und ein Heimkehrrecht für alle Nachfahren von Vertriebenen erkämpft. Dazu möchte ich eine elsässensische Exil-Verwaltung aufbauen, deren hochdotierte Posten von der EU bezahlt werden. Zum Führer und Präsidenten bin ich legitimiert, weil mein Opa vor 80 Jahren im Elsaß lebte.

        • Bachatero schreibt:

          Guter Rat beim Aufbau der Befreiungsfront: Lass‘ den Präsidentenkrams sein und werde Führer, warum erst der Umweg und macht auch ’n besseren Eindruck? Präsident höchstens mit Vorbild Papa/Baby Doc Duvalier: président à vie. (Nachteil, die Amtszeit ist oft kürzer, als beim Führer)..

          • Dante schreibt:

            Generalsekretär der eigenen Befreiungsfront oder Partei ist noch besser. Klingt als Titel bescheiden, als ein Amt unter vielen, war jedoch mal mit der Macht eines Gottkaisers ausgestattet. Nominell an der Staatspitze mag ein anderer stehen, aber an den erinnert später sich kein Mensch mehr, besonders, wenn man ihn beizeiten als Volksfeind „entlarven“ und zur Unperson erklären lassen kann.

        • Dante schreibt:

          Schöne Palästinenser – Parallele. Allerdings mit einem Haken: Frankreich würde auch ohne das Elsass noch existieren und wäre unwesentlich kleiner. Wer hingegen Israel in Frage stellt, stellt die Existenz seines Volkes in Frage.

        • A.S. schreibt:

          Das wird schwer. Deutsche sind aus Prinzip keine Opfer. Versuch eine Bürgerinitiative, die ein Flüchtlingsheim für GAZA-Palis (mit deutscher Sozialhilfe für die Bewohner) im Elsass bauen möchte, das aber nicht kann und daher die Flüchtlinge leider in GAZA verbleiben müssen. Das wird garniert mit vielen Bildern von süßen traurigen Kindern und jungen Frauen. Wichtig: Sprengstoffgürtelbilder aussortieren nicht vergessen!!!
          Dann hast du vielleicht Chancen…….

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Ich habe mich lange gefragt, warum ein dermaßen verschmockter, nein: schlichtweg dummer Text wie der von Wagner („Was ist aus unseren Müttern geworden? Sie sind Business-Frauen, Power-Frauen, sie trinken Smoothies, sie laufen sich im Fitnesscenter ihr Fett ab, sie sind Chefredakteurinnen, sie sitzen im Aufsichtsrat. Sie sind wie Männer. Sie sind keine Mütter mehr. Sie sind nicht in der Nacht dabei, wo ihr Kind Angst hat vor Donner und Blitz. Sie singen ihr Kind nicht in den Schlaf.“) überhaupt Zustimmung finden konnte. Wenn ich nun aber lese, Kriege liefen „heute deutlich zivilisierter ab als früher“, es sei einerseits „zwar immer noch Luft nach oben“, andererseits aber habe „sich schon einiges getan“, dann wundert mich gar nichts mehr. Und selbst wenn damit Kriege mit deutscher Beteiligung gemeint seien: weniger dumm wird diese Aussage keineswegs, sondern bleibt ein bodenlos zynischer Unfug.

        • A.S. schreibt:

          Darf ich daraus schließen, dass sich nach ihrer werten Meinung die Bundeswehr in Afghanistan oder bei der Piratenbekämpfung ähnlich benimmt wie die Wehrmacht im Osten?

          Falls ich mit meinem Schluss falsch liege könnten Sie begründen warum das „bodenlos zynischer Unfug“ sein soll.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Weil Krieg und Zivilisation nicht zusammengehören. Selbst der Krieg, den die Rote Armee gegen die Barbarei, die Sie als „Wehrmacht im Osten“ bezeichnen, führen musste, war ein unfassbares Blutbad. Und die einzige zivilisatorische Konsequenz aus dieser deutschen Barbarei konnte nur sein, dass Deutsche nie wieder Krieg führen dürfen. Nirgendwo, weder in Afghanistan noch gegen Piraten.

          • Dante schreibt:

            Und die einzige zivilisatorische Konsequenz aus dieser deutschen Barbarei konnte nur sein, dass Deutsche nie wieder Krieg führen dürfen.

            Eeh. Das ist mehr gutdeutsche Ideologie als eine vernunftgemäße Schlussfolgerung. Dass der Zweite Weltkrieg so „barbarisch“ war (eigentlich eine Beleidigung für alle richtigen „Barbaren“), lag nicht am Deutschsein der Wehrmacht, sondern an der nationalsozialistischen Ideologie ihrer Führung bzw. ihres Oberbefehlshabers. Und dem wurde nicht durch gutes Zureden das Handwerk gelegt, sondern durch Krieg. Krieg, den übrigens keineswegs nur die Rote Armee führte (und allein wohl auch nicht oder allenfalls unter einem mehrfachen der Todesopfer gewonnen hätte), sondern ebenso die Armeen der Westalliierten. Und es war moralisch richtig (sprich: das kleinere Übel), diesen Krieg zu führen, weil es gegen eines der mörderischsten Regime der Geschichte ging. Ein entsetzliches Blutbad war er dennoch.

            Nirgendwo, weder in Afghanistan noch gegen Piraten.

            Weil es ja ach so zivilisiert ist, Länder Terrorregimen zu überlassen oder Verbrecher einfach machen zu lassen? Wenn das zivilisiert ist, bin ich gern Barbar.
            Die „barbarischen“ Kelten sind ohnehin in mancher Hinsicht zivilisierter mit Menschen umgegangen (etwa mit Behinderten) als die Vertreter der römischen Hochzivilisation.

          • A.S. schreibt:

            Stören Sie sich jetzt an dem Begriff Zivilisation im Kontext Krieg oder weigern Sie sich einen Unterschied zwischen der heutigen Bundeswehr und der wie sie es treffend nennen Barbarei zu machen?
            Letzteres wäre ziemlich daneben. Wer keine Unterschiede macht hat irgendwann keinen Maßstab mehr zur Hand.
            Ersteres: Krieg ist manchmal die Bedingung für Zivilisation wenn Barbaren diese bedrohen, siehe Rote Armee und US-Armee vs. Wehrmacht. Leider gehören Krieg und Zivilisation engstens zusammen, selbst wenn die Vermeidung von Krieg ein Ideal einer Zivilisation darstellt.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Wir liegen, so denke ich, in diesem Punkt nicht allzu weit auseinander. Nur ist es eben nicht so, dass die Bundeswehr überall auf der Welt Terrorregime und Verbrecher unschädlich zu machen versucht, sondern nur dort, wo es ihren Auftraggebern strategisch angebracht erscheint.

          • Dante schreibt:

            Na ja, jedes Terror-Regime, das existiert, ist eines zu viel, und jedes, das stürzt – und nicht durch etwas noch Schlimmeres ersetzt wird wie im gegenwärtigen Irak – ist ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn andere fortbestehen. Dass der Stalinismus fortbestand, macht die Zerschlagung des Dritten Reiches durch die Alliierten nicht schlechter. Ich halte auch nicht viel von Idealismus, zumal dieser (a) missbrauchbar (viele Terroristen und Terrorherrscher bzw. deren Mitstreiter, wie Maos Rote Brigaden, waren und sind Idealisten), (b) unzuverlässig und (c) leicht enttäuschbar ist, und ein enttäuschter Idealist wird Zyniker.
            Besser ist ein Ethos, das die Verfolgung von Eigeninteressen – denen Politik letztlich immer dient – flankiert und dazu führt, dass sie nicht jede Grenze überschreitet und ihr alles unterordnet, und noch besser die Schaffung von Strukturen, die Gutes tun belohnen. Es ist nämlich viel zuverlässiger (s. Punkt (b)), wenn jemand aus eigenem Interesse etwas tut, was auch für Andere gut ist. Genau deshalb halte ich nichts von freiwilligen Selbstverpflichtungen und irgendwelchen Absichtserklärungen etwa von Firmen in Bezug auf Umwelt- oder Verbraucherschutz, da sie die Diskrepanz zwischen den Eigeninteressen der Firmen und das, was für die Gesellschaft gut wäre, nicht behebt.

          • A.S. schreibt:

            Hätte mich auch sehr gewundert wenn wir da weit auseinander liegen. Krieg mögen wir hier vmtl. alle nicht. Nur lässt es sich halt manchmal nicht vermeiden, bzw. nur zu einem unmöglichen Preis.
            Das immer wieder Schindluder getrieben wird ist wohl wahr, aber immerhin ist eine gewissen Besserung zu sehen.

  4. Chaya schreibt:

    Die Katzen bei mir im Garten sind ein besseres Elternpaar als viele der emanzipierten Eltern in Deutschland des 21.Jahrhunderts.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Im Gegensatz zu den Eltern davor, die es nicht geschafft haben, eine Generation ohne Krieg zu erziehen!

      • abusheitan schreibt:

        Wir sind schon seit einem knappen Jahrhundert Kriegsgeneration. Unsere Truppen stehen auf dem Balkan, verteidigten unsere Freiheit am Hindukusch und holen uns bald unsere Ukraine zurück. 😉

        • serebrjanik schreibt:

          Die Geschichte der sich zivilisierenden Menschheit ist eine Geschichte der Befreiung. Und unsere Generation ist freier, als die, unserer (Groß) Eltern. Ja.

          • A.S. schreibt:

            Das ist richtig, aber das hat seinen Preis. Z.B. Altersarmut…… Schon zum Verständnis was Altersvorsorge voraussetzt ist die Generation nicht mehr fähig, von „Bestandserhaltung“ mal ganz abgesehen. Unsere Generation ist nicht mehr in der Lage das eigene Überleben zu sichern.

          • Dante schreibt:

            Das ist richtig, aber das hat seinen Preis. Z.B. Altersarmut…

            Für viele, ja. Die verhältnismäßig wenigen Privilegierten haben jedoch ihre Schäfchen im Trockenen, und genau dies war zu früheren Zeiten, ohne die heutigen Freiheiten, ebenso. Wer in früheren Jahrhunderten in der Jugend arm war, war es im Alter auch – so er es denn überhaupt erreichte. Wirklich besser waren die Verhältnisse vor allem in der alten Bundesrepublik, in der Epoche relativer sozialer Sicherheit, in der jemand, der einmal eine Stellung gefunden hatte, sie für gewöhnlich den Rest der Zeit bis 65 behalten konnte und auch die Arbeitsbedingungen sich stetig verbesserten (was viel entscheidender ist als dass die Verhältnisse gut sind).

            Schon zum Verständnis was Altersvorsorge voraussetzt ist die Generation nicht mehr fähig, von “Bestandserhaltung” mal ganz abgesehen.

            Bestandserhalt = durchschnittlich 2 Kinder auf 2 Erwachsene (ursprünglich hatte ich „pro erwachsenem Paar“ geschrieben, aber das reicht natürlich nicht, denn nicht alle Erwachsenen finden sich zu Paaren zusammen). Meine Schwester und mein Schwager haben 3. Wenn ich eine Frau finden sollte, die sowohl Kinder bekommen kann und will als auch zu mir passt (was hinreichende Interessenüberschneidungen und nicht zu gegensätzliche Lebenseinstellungen voraussetzt), könnten wir noch 2 bekommen und zumindest für unseren Familienzweig wäre es geritzt. Das rettet nicht den Bestand der Deutschen, aber wer Mängel beseitigen will, muss im Kleinen anfangen.
            In dem Fall wären wir aber keinesfalls auf das traditionalistische (ich sage bewusst nicht „traditionelle“) Ernährer-Glucke-Küken- Modell festgenagelt. Austragen müsste zwar nach wie vor meine Frau das Kind, aber ansonsten könnte und wollte ich das weitgehend selbst übernehmen.
            Man sollte aber auch eines nicht vergessen: Viele müssen oder müssten das Kinderhaben gegen gesellschaftliche Widerstände (Arbeitgeber, Vermieter etc.) durchsetzen, statt von dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem sie leben, unterstützt zu werden, und es ist verständlich, wenn sich viele diese zusätzliche Anstrengung nicht aufbürden mögen. Man kann nicht ernsthaft von den Menschen fordern, Kinder in die Welt zu setzen, wenn man gleichzeitig zulässt, dass andere Menschen ihnen Steine in den Weg legen.

            Unsere Generation ist nicht mehr in der Lage das eigene Überleben zu sichern.

            Na ja, sicher ist der Tod. Wir können unser Überleben wahrscheinlicher machen, mehr nicht.

          • David Serebrianik schreibt:

            A.S: sorry, können Sie sich vorstellen, wie Altersarmut im Mittelalter, nein, auch gern später ausgesehen hat? Welche fucking-altersarmut, wenn in Deutschland und vielen anderen Ländern der Welt finanziell paradiesische Zustände herrschen? An diesen Zuständen des Wohlstandes muss man sich orientieren. Und nicht immer das böse Amerika für alle Sünden der WElt verantwortlich machen (das machen Sie ja nicht, aber ich meine es allgemein)

          • A.S. schreibt:

            Wir leben aber nicht mehr im Mittelalter und die damaligen Zustände sind kein Maß für heute. Der hiesige Lebensstand ist nun mal teuer. Schon die „Lebensgrundkosten“ Krankenversicherung, Miete, Heizkosten, GEZ-Steuer, Telefon usw. denen man sich kaum entziehen kann summieren sich gut auf. Da kommt man mit manchen Renten nicht weit.
            Und wenn zu wenig Kinder da sind wird auch das Rentenniveau weiter sinken. Da hilft übrigens auch eine kapitalgedeckte Vorsorge nichts.

      • Bergstein schreibt:

        Das war keine Frage der Erziehung. Kriege setzen nunmal voraus, dass die Anzahl der jungen Männer, die Anzahl der alten Männer übersteigt. Keine oder wenige Kinder bedeuten auch keine Kriege.

  5. Melanie schreibt:

    Ich finde, Hedwig Dohm liegt insofern falsch, als dass m.E. Kinder sehr wohl jemanden brauchen, der sie „bemuttert“. Sprich, jemanden, der auf sie aufpasst, der für sie da ist, der/die Tränen trocknet, der/die Pflaster aufklebt und „Heile Gänschen“ singt, der/die zuhört, vorliest, Kuchen im Sandkasten mitbackt, die ersten Lagerfeuer ausrichtet, das Schnitzen mit einem scharfen Messer beibringt, den ersten Sprung vom 3-er beklatscht, sich täglich die News aus KiTa/Schule anhört, der/die sie ins Bett bringt, mit ihnen kocht, Freunde einlädt, radfahren beibringt, der/die sie umsorgt und ihnen das Gefühl von Geborgenheit gibt. Sowie vieles andere mehr. Der/die sich die Zeit nimmt und klare Prioritäten setzt, solange man kleine Kinder hat. Ich gebe an dieser Stelle Wagner Recht.

    Hedwig Dohm liegt insofern richtig, als dass dies alles nicht einzig und allein von Frauen erwartet werden kann und darf. Auch Väter können sich kümmern und Geborgenheit schaffen, oder Tanten/Omas/Onkels/Opas, …. Sie wendete sich dagegen, dass das Kümmern um Kinder ausschließlich von Müttern/Frauen erwartet wurde und ausgehen sollte. An dieser Stelle hinkt Wagner wiederum um 150 Jahre zurück. Und leider nicht nur er, tssem 😦

    Und das wiederum macht Hedwig Dohm zu einer der wichtigsten, witzigsten, intelligentesten deutschen Vordenkerinnen, die sich getraut haben, Dinge öffentlich auszusprechen, für die mann (aber insbesondere frau bis 1921) damals noch ins Kittchen wandern konnte. Diese Befürchtung muss Herr Wagner heute nicht mehr haben. Ist auch gut so.

    Ich bin froh, dass ich heute, 150 Jahre später lebe; aber die Leute, die was riskiert haben, um ihre Meinung zu sagen (und hundertfuffzich Jahre später ist man/frau immer schlauer), sollten nicht in Vergessenheit geraten. Danke, Herr Buurmann.

    • Bachatero schreibt:

      Melanie, schön ausbalanciert und durchaus zustimmungswert, aber:

      „Auch Väter können sich kümmern und Geborgenheit schaffen, oder Tanten/Omas/Onkels/Opas, …. Sie wendete sich dagegen, dass das Kümmern um Kinder ausschließlich von Müttern/Frauen erwartet wurde und ausgehen sollte. “

      Das Problem, ganz heute und praktisch, ist eben, das nicht “ Väter … oder Tanten/Omas/Onkels/Opas, …“ die Alternative sind sondern Kitas, wo sie ja nun wirklich 100 % pussy whipped und PC konditioniert werden . Da würde ich fast den Gottseibeiuns vorziehen.

      • Melanie schreibt:

        Und was war die Alternative vor 150 Jahren? S gab keine! 😦 Unausgebildete, analphabetische andere 15-jährige Mädchen. – Und wer hat heutzutage die Wahl? Mama, Papa. Wer kann heute bestimmen, ob beim GV ein Kind draus wird? Frau und Mann. (Im optimalen Fall. Verhütung zB. Bei mir wars auch nicht optimal 🙂 ) Wer kann mithelfen bei der Geborgenheit? Oma, Opa, Tante, Onkel .. Und wenn man/frau arbeitet? KiTa, die bietet vormittags viel mehr Möglichkeiten an Sozialkontakten, Spielen und Gemeinsamkeit als frau das zuhause jemals alleine anbieten könnte. Nachmittags und abends kann ich ja immer noch da sein (Prioritäten setzen!).

        Sorry, aber WIR haben mittlerweile die Wahlfreiheit, nicht mehr vorgegeben wie bei unseren Müttern/Omas/Urgroßmüttern: Wie schön! 🙂 Und ich glaube, auf die Wahlfreiheit wollte Wagner etwas hinaus. Dass mann/frau aber auch eine Wahl treffen MUSS. (Keine Ahnung, ich habs nicht gelesen, aber so könnt ichs mir vorstellen 😉 )

        • Bachatero schreibt:

          Ja, so könnte es sein, in Deiner Vorstellung. 😉

          • Dante schreibt:

            Es besteht heutzutage zumindest eher eine Wahl als vor 100 oder 150 Jahren – zumindest ist es leichter, Mutter zu sein und zugleich eine berufliche Tätigkeit von einigem Ansehen und Einfluss ausüben zu können. Wir leben heute sicherlich nicht in einer idealen Welt, aber das Leben im 19. Jahrhundert sollte man sich nicht zu idyllisch vorstellen. Manche Zustände, die es in Entwicklungs- und Schwellenländern heute noch gibt, gab es damals auch bei uns. Mit einem (auf gleicher sozialer Stufe stehenden) Menschen der damaligen Zeit würde ich nicht gern tauschen. Schon als Mann nicht, als Frau noch weniger.

        • A.S. schreibt:

          Ja, heute kann man wählen. Und was wählen die Leute wenn sie tatsächlich ne Wahl haben? Mehrheitlich das klassische Familienmodell mit Vollzeitmama oder Vollzeitpapa. Die meisten Doppelverdienermodelle gibt es aus Geldmangel und sie stellen ein Risiko für die Kinder dar. Schöne emanzipierte Welt, in der schon 2jährige nach Arbeitszeiten der Freizeiteltern funktionieren müssen. Immerhin lernen die Kinder dann schon früh was sie ihren Eltern wert sind………….
          Und was hört man von der hohen Politik? Kein Betreuungsgeld mehr und statt dessen mehr Kitaplätze. Vmtl. damit gerade Frauen sich voll und ganz auf ihre Kariere an der Aldi-Kasse konzentrieren können, um die Kita-Gebühren und 1200 Euro monatliche Subventionen erwirtschaften zu können. Dafür darf man gerne den Kindern ein Vollzeitfamilienleben vorenthalten.
          Das ist Politik für Rabeneltern.

      • A.S. schreibt:

        Das Problem ist ein ganz anderes. Es ist die Entwertung von Elternarbeit und Familienleben. Irgendwie ist ein Klima geschaffen, in dem ein Leben ohne Berufstätigkeit als Nachteil oder unausgesprochen als Minderwertig betrachtet wird. Erwerbsarbeit wird plötzlich zum Lebenssinn hochgehyped.
        Dass die meisten Menschen Erwerbsarbeit (und damit ihre Karieren) als Belästigung, als Störung im Leben empfinden und lieber per Lottogewinn zum Privatier werden als Aufsichtsratsmitglied, das findet in dieser Weltsicht keinen Platz mehr. Statt dessen macht man feministische Politik für Rabeneltern, für Menschen die Kinder als Störung im Kariereweg empfinden. Und das gegen den Wunsch der breiten Mehrheit der Gesellschaft. Diese Form des Feminismus agitiert gegen die Interessen von Müttern, Vätern und (am wichtigsten) Kindern.
        Manchmal denke ich, Kinderlose Menschen sollten über Themen wie Mutter- und Vaterrolle einfach schweigen, auch wenn ich mir dann diesen Kommentar nicht hätte erlauben dürfen.

        • Bachatero schreibt:

          A.S. ich dachte du seist Lehrer. Wenn so, dann hast Du aber ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Nur zu, sag’s uns … ich kann Deinen Ausführungen, auch hier oben, fast immer zustimmen. Die Melanie klingt jung und ist möglicherweise von diesem System lorenzisiert worden, da dappeltse dann schön gaensisch hinterher. Tschuldigung, wenn nicht 😉 , klingt ja sonst ganz sympathisch.

          • A.S. schreibt:

            Danke. Lehrer bin ich z.Z. nicht (mehr), aber in 1 oder 2 Jahren werde ich wohl wieder in ner Schule aufschlagen und armen hilflosen Jugendlichen etwas von Kernzerfallsgleichungen erzählen. 🙂
            In der Schule bekommt man als Lehrer Familiäres nicht mit, allen tollen Sonntagsreden zum Trotz, dafür sind die Schulen einfach zu anonym und bieten keinen Raum für persönliche Gespräche.
            Aber als Nachhilfelehrer in meiner Studentenzeit hatte ich jahrelang sehr viel mit Problemfällen zu tun und hab auch die familiären Hintergründe und deren Wirkungsweisen gesehen. Seit dem bin ich recht empfindlich wenn Kinderinteressen unter denen der Eltern stehen und da betreiben z.Z. Feminismus und Genderismus extrem unheilvolles.
            Väter, die ihre Kariere über die Familie stellen sind schon eine häufige Problemquelle und jetzt versucht man den Kindern auch noch die Mütter zu nehmen und durch „professionelles“ Personal zu ersetzen. Das find ich unmöglich.

        • Dante schreibt:

          Raben sind übrigens in Wirklichkeit gute Eltern. Sie kümmern sich um die Jungen, bis diese flügge sind und werfen sie dann aber auch aus dem Nest, auf dass sie auf eigenen Beinen stehen und mit eigenen Flügeln fliegen sollen.

          • A.S. schreibt:

            Das wäre ein interessantes Modell. Das beißt sich aber etwas mit der extrem langen Ausbildungszeit die bei uns häufig vorkommt.

          • Dante schreibt:

            Das beißt sich aber etwas mit der extrem langen Ausbildungszeit…

            Etwas, aber nicht total, denn wir haben eine doch noch etwas komplexere Lebensweise als Raben. Deren Junge sind entweder im Nest und werden von ihren Eltern gefüttert, oder sie sind flügge und suchen sich ihre Nahrung selbst. Zumindest ist das mehr oder minder so. Beim Menschen gibt es unterschiedliche Stufen der Selbständigkeit/Unselbständigkeit von totaler Bemutterung bis hin zu völliger Selbständigkeit.

          • A.S. schreibt:

            Ich hatte mal Kontakt zu einer religiösen Gruppierung, bei denen häufig so ab Pubertätsalter, also 14/15/16 Jahren Eltern „Kinder getauscht“ haben. Die Jugendlichen wohnten dann bei anderen Leuten. Natürlich nur solange alle einverstanden waren und die „neuen“ Mitbewohner sich schon kannten.
            Ich konnte das nicht lange verfolgen, aber es schien jede Menge Reibungspunkte zu umgehen und auch einen merkbaren Reifungsprozess zu starten.

          • Dante schreibt:

            Wie hieß diese Gruppierung?

          • A.S. schreibt:

            „Integrierte Gemeinde“, was auch immer das genau bedeuten mag 🙂 Aber wäre ich wirklich gläubig, dann hätte mich das schon interessiert.

  6. American Viewer schreibt:

    Ich arbeite viel mit schwer gestörten Kindern zusammen. In 80% dieser Fälle ist die fehlende oder gestörte Mutter eine wichtige Ursache, wenn nicht die Ursache der Probleme. So viel zum Thema Bedeutung der Mutter für die psychische Gesundheit eines Kindes.

  7. A.S. schreibt:

    Also solange es keine einzige feministische Initiative gibt, die fordert, dass im Falle einer Trennung im Zweifelsfall der Vater die Kinder an der Backe hat und nicht die Mutter, erlaube ich mir, das nicht ganz ernst zu nehmen.
    Man kann nicht einerseits den Emma-Spruch „Väter sind Täter“, der die Rechtslage geradezu vergiftet hat, unkommentiert stehen lassen und gleichzeitig die treudoof-naive Mutterromantik von Wagner mit Sätzen wie „dass die Mütter die geborenen und notwendigen Erzieherinnen ihrer Kinder sind, gehört zu den Erlogenheiten ….“ kommentieren.

  8. Eliyah schreibt:

    Manche Sachen sind so verkehrt, dass nicht mal das genaue Gegenteil davon richtig ist. So verhält es sich mit der „Post von Wagner“ und obiger Erwiderung.
    Für ein Kind ist ausser in seltenen Extremfällen (Drogenabhängigkeit, exzessive Gewalt, etc.) eine „schlechte“ Mutter besser als gar keine Mutter. Diese Tatsache lässt sich hier in Israel auf traurige Art empirisch nachweisen. Diejenigen Halbweisen, die bei einem Anschlag ihre Mutter verloren haben, haben deutlich schlimmere psychische Probleme also die, die ihren Vater verloren haben.

    • Bachatero schreibt:

      Eliyah, vielleicht hat der arme Gerd keine Mutter (mehr) und man hat ihn zufällig beim Bettenmachen gefunden und dann bei einer Schauspielschule abgegeben? Da müßte man schon nachsichtig sein, er kann ja dann nicht wissen, wie das bemuttert werden so ist und täte dann unter den schlimmen psychischen Problemen leiden, die Du erwähnst. Als Schauspieler ist er aber was? geworden, auch ohne Mutter, oder doch mit? Würde man den Unterschied merken?

    • A.S. schreibt:

      Liegt das am Verlust der Mutter, oder daran, dass in den meisten Fällen eine Vollzeitmutter Hauptbezugsperson war? Ich würde vermuten, dass es ähnlich wäre bei „Hausmännern“. Dann dürfte sich der Vaterverlust stärker auswirken.

      Gott, was schreib ich hier gerade? In welcher Geschmacksrichtung Scheiße weniger unverträglich ist…….

      • Bachatero schreibt:

        Ist aber wichtig zu wissen, denn Scheiße müssen wir alle fressen, dann sollse auch einigermaßen schmecken.

  9. caruso schreibt:

    Wie in jedem Beruf – Muttersein ist beiweitem nicht nur Beruf, aber auch das – gibt es hervorragende,
    gute, weniger gute und auch schlechte. So ist es auch bei den Müttern. Man soll nicht pauschalieren.
    Sage ich, die mit ihrer Mutter nicht viel Glück hatte, die mir aber trotzdem das eine oder andere
    Gute vererbt hat. Dafür danke ich ihr, dabei war sie ziemlich schwer auszuhalten.
    lg
    caruso

  10. Bachatero schreibt:

    Ah, die weise Natur, hat ihre Kinder passend so (miss)gestaltet, das sie ihre perversen Mütter meistens doch sehr lieben können dürfen. Und Liebe, das ist doch, neben Glück, alles was „wir“ wollen können sollen. Die gute Hedwig glaubte, als Feministin der ersten Stunde, an die Sozialisation, das ein Bär, wenn er in Buenos Aires geboren wird, Tango tanzt, wenn er tanzt.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ein Bär nicht, aber ein Mensch!

    • Dante schreibt:

      Ich bin nicht hundertprozentig sicher, ob meine Interpretation richtig ist, aber mich deucht, es ist Kritik an Frau Dohm dafür, dass sie „die Natur“ ignoriere nach dem Motto, ein Bär bleibt ein Bär, auch wenn er in Buenos Aires tanzt, und es wird kein Tangotänzer draus. Wobei man natürlich noch anmerken muss, dass tanzende Bären in keinster Weise der Natur des Bären gemäß leben, sondern das Tanzbärenwesen Tierquälerei ist. Allerdings stehe ich solchen Tiervergleichen gegenüber generell skeptisch bis ablehnend gegenüber, denn sie spielen die Komplexität und Flexibilität des Menschen herunter. So etwas wie die Natur des Menschen oder beispielsweise die Natur der Frau gibt es nicht.

      • Bachatero schreibt:

        Alles richtig, Dante, bis auf diese leidige „Natur“. Wer oder was ist das eigentlich: zurück zur Natur, komm‘ raus in die Natur, das liegt in seiner Natur … kriegt immer schlechte Kritiken, die Natur und sie ist ja auch keine Freundin der Menschen, sie bringt uns ja alle um, liegt in ihrer Natur. Aber meine Kritik richtete sich gegen den Glauben der lieben Hedwig an die unbedingte Sozialisation des Bären. Ein kleinwüchsiger Bär wird bei den Harlem Globetrotters nix werden, auch wenn er bei denen aufwächst und 3x am Tag einen Kuß bekommt, Tango mag er tanzen, aber ob’s jemand begeistert, steht dahin. Mathematiker könnte er werden ohne Limits oder Schriftsteller, sogar Schauspieler, was weiß ich noch … aber den Tyson wird er nur als Sniper erlegen können oder vielleicht mit Gift? What’s the deal? The deal ist die Frage, was sind die Vorgaben der Sozialisation, was ist schon da und kann nicht mehr verändert werden und wie wird dadurch die Sozialisation bestimmt und begrenzt? Bueno, man könnte auch auch einfacher fragen: was ist der Mensch, was kann er sein? Das wissen ja nun gottseidank viele. Na, da hoer‘ ich jetzt aber ein Antwortsgewimmel aus aller Herren Richtungen, von denen, die’s wissen. Ist der Mensch etwa Natur? 1.Mose 1:27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde … demnach nicht, aber wer glaubt schon alten Büchern? Hedwig?

  11. jsbielicki schreibt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  12. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    ich werde jetzt mal emotional und persönlich. Meine es aber nicht böse. Wirklich nicht. Es sind nur die Gedanken, die mir beim Lesen de Artikels gekommen sind:
    Manometer, muss diese Frau eine schreckliche Mutter gehabt haben.
    Ich hätte so nicht über meine Mutter schreiben können. Je älter ich werde und je länger meine Mutter tot ist, desto dankbarer bin ich dafür, was sie für mich getan hat.
    Traurig bin ich nur darüber, dass ich, als Zeit und Gelegenheit dazu war und auch die Notwendigkeit, ihr so wenig zurück gegeben habe. Damit muss ich leben. Das ist jetzt leider nicht mehr zu ändern. 😦

    Herzlich, Paul

    • wollecarloscarlos schreibt:

      Lieber Paul,
      dem, was Sie schrieben schließe ich mich an. Und 2,678 Milliarden anderer Menschen (Mütter) auch!
      Um den ganzen Irrsinn ab absurdum zu führen, ersetze man mal das Wort „Mütter“ durch „Politiker“.

      Beiden gemein ist, daß sie keine Ausbildung für ihre Tätigkeit haben, sie aber dennoch -zum Wohle der Menschheit?- ausübern!

    • wollecarlos schreibt:

      Lieber Paul,
      dem, was Sie schreiben schließe ich mich voll und ganz an.
      Und mindestens 2,8976 Milliarden Menschen (Mütter!?) auch.

      Um den ganzen Irrsinn von Buurmann/Dohm ab absurdum zu führen,
      ersetze man mal das Wort „Mutter“ durch „Politiker“.

      Beide haben keine Ausbildung für ihren Beruf, üben ihn aber dennoch -wohl mehrheitlich- zur Zufriedenheit aus.

    • Dante schreibt:

      Frau Dohm schreibt nicht, dass Mütter grundsätzlich keine Kinder erziehen könnten, sie bestreitet jedoch, wie ich meine, zurecht, dass allein die Mutterrolle oder gar, dass frau darin zur Gänze aufgehe, schon zur guten Erzieherin für Kinder qualifiziere.
      Auch ich bin meiner Mutter dankbar für das, was sie für mich getan hat, aber auch dafür, dass sie Manches nicht für mich getan hat.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Sie war eine von 18 Kindern. Die älteste Tochter. Paul, Ihr Familienbild in allen Ehren! Aber hier haben wir es mit dem 19. Jahrhundert zu tun!

      • Chaya schreibt:

        Dann hatte sie aber eine richtig scheiß Familie, verzeih für den Ausdruck. Das heißt noch lange nicht, dass sie ihr kaputtes Mutterbild und ihre Komplexe auf den Rest der Menschheit anwenden soll, oder dass du sie nimmst als Beispiel fuer eine Art Erziehungsideal. Ein Glueck, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung keine Ahnung hat von dieser Hedwig Dumm, ehm, Dohm. Dein Post beweist allerdings, dass Feminismus aus einer gestörten psychischen Verfassung aus entstanden ist. So sieht auch genau sein Resultat aus.

        • A.S. schreibt:

          Feminismus ist eher ein Medikament. Und wie alle Medikamente ist er eine toxische Substanz, die in Überdosis oder in der falschen Situation angewendet Vergiftungen hervorrufen kann. Z.Z. ist gesellschaftliche Unfruchtbarkeit eine der Vergiftungsfolgen. Die Entwertung der Mutter nimmt einer Gesellschaft die Zeugungsfähigkeit. Und daran wird gearbeitet.

          • Bergstein schreibt:

            Im Hinblick auf Ihren Kommentar von weiter unten:

            Bekanntermaßen waren Nazis keine Freunde von Feminismus gleichwohl stieg unter ihnen die Frauenbeschäftigung enorm, da alle Männer einbezogen waren. Veränderungen werden durch äußere Umstände und wirtschaftliche Entwicklungen bestimmt und nicht durch schöne Reden.

          • A.S. schreibt:

            Va. ist Feminismus ja nicht nur durch Frauenbeschäftigung definiert. Dann wäre ja auch jeder Sklavenhalter, dem Geschlecht egal ist, ein Feminist.
            Z.Z. gibt es aber eine deutliche Fixierung auf Erwerbsarbeitsquoten und damit Gleichmacherei. Auch daher hat der Feminismus inzwischen einen sehr schlechten Ruf, wie man an den Kommentaren dazu ja unschwer erkennen kann.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Wow, so gehst Du mit einer politischen Heldin um! Chapeau!

          • Chaya schreibt:

            Meine Heldin ist sie nicht. Ueber Helden laesst es sich streiten.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Aber für das Wahlrecht streiten und Gleichberechtigung ist schon was.

          • Chaya schreibt:

            Ah, und ausser ihr gab es wohl keine intelligenteren Menschen, die darum gestritten haben?…..

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Sie war die Vorreiterin, indeed!

          • Bergstein schreibt:

            1. Die Frage die sich stellt, ist ob Frauenwahlrecht oder die Gleichberechtigung dank der Feministinnen kam oder denen zu trotz. Ich glaube wie hätten heute auch Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung ohne eine einzige Feministin.

            2. Die gute Frau hat auch vertreten, dass geschlechtsspezifische Verhaltensweisen auf die kulturelle Prägung und nicht auf biologische Determination beruhen, insoweit ist wohl kaum eine gute Ratgeberin.

            3. Meine beiden Kinder besuchen seit frühester Kindheit eine KiTa (meine Frau ist erwerbstätig) jedoch würde ich niemals den Größenwahn besitzen, zu behaupten, dass die KiTa für alle Kinder gut ist oder dass Eltern, die ihre Kinder nicht in die KiTa schicken, schlechte Eltern sind.

          • Dante schreibt:

            Ich glaube wie hätten heute auch Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung ohne eine einzige Feministin.

            Wie kommen Sie zu der Einschätzung? Weil der Mensch dafür bekannt ist, dass er Privilegien, die er jahrhundertelang genossen und liebgewonnen hat, freiwillig aufgibt, sei es aus lauter Gerechtigkeitssinn oder weil er auf den Kalender guckt und findet, sie seien der Jahreszahl wegen nicht mehr zeitgemäß? Unwahrscheinlich. Einzelne natürlich schon, aber das Gros wohl eher nicht. Und diese Einzelnen, wenn sie nicht nur für sich so handeln wollen, sondern sich generell für die Rechte von Frauen einsetzen, kann man dann durchaus als Feministen bezeichnen.

            Die gute Frau hat auch vertreten, dass geschlechtsspezifische Verhaltensweisen auf die kulturelle Prägung und nicht auf biologische Determination beruhen, insoweit ist wohl kaum eine gute Ratgeberin.

            Als Korrektiv in einer Zeit, in der selbst anerkannte Wissenschaftler verquaste „Theorien“ von der Natur des Weibes verbreitet haben, die auch im Allgemeinen keiner genaueren Beobachtung standhalten, schon.

          • A.S. schreibt:

            „Ich glaube wie hätten heute auch Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung ohne eine einzige Feministin.“
            Jetzt muss ich tatsächlich mal den Feminismus verteidigen. Das will was heißen. 🙂 Ich vermute eher, ohne den Feminismus hätten wir bis heute kein Frauenwahlrecht, keine Ärztinnen, keine Frauenhäuser, keine legale Möglichkeit der Ehescheidung und auch keine Rechtsform für Homosexuelle Paare. Da hat schon vieles seinen Anfang. Nur werden heute längst gewonnene Schlachten weitergeführt. Und da der Widerstand völlig fehlt drehen die durch driften teilweise in den Wahnsinn ab. Was heute unter der Fahne der Gleichberechtigung (oder in der schon überzogenen Form als Gleichstellung) daherkommt ist inzwischen oftmals eher ein Schritt zurück und will Freiheiten einschränken statt schaffen, siehe die Diskussion ums Betreuungsgeld.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Hedwig Dumm, so nannten sie die Nazis wohl auch, als sie die Bücher ihres Verlags verbrannten, ihre Nachkommen vergasten und ihre Haltung zur Mütterlichkeit geißelten!

          • Chaya schreibt:

            Soll das eine Begruendung sein, dass man ihre Ansichten heute nicht verurteilen soll?
            Sorry, ich mag keine heiligen Kuehe.
            Wen die Nazis verbrannt haben, interessiert mich an dieser Stelle nicht, ich lasse mir nicht von den Nazis meine Werte oder Unwerte diktieren, sondern von meinen Vorstellungen von Wert und Wichtigkeit.
            Ich habe die Frau zuvor nie gekannt, aber anhand des Textes, den du hier hineingestellt hast, finde ich sie aeusserst unklug und unsympatisch und ihre politische Botschaft reichlich haesslich. Mag sein, dass sie auch andere Dinge gesagt hat, aber du hast ja diesen Text online gestellt. Also beziehe ich mich darauf.

          • ceterum censeo schreibt:

            Wenn man nicht wüßte, was Nazikeule bedeutet, spätestens jetzt wäre man aufgeklärt. Das ist Ihrer nicht würdig, Herr Buurmann.
            Übrigens, nach den Anweisungen dieser politischen Heldin, oder sollte man lieber kranken Frau sagen, haben Stalin, Pol Pot und kurioserweise auch Adolf die Jugend erzogen, egal ob er ihre Schwarten verbrannt hat oder nicht. Das Mutterkreuz gabs fürs Werfen, danach übernimmt die HJ , wahlweise Grüne Jugend.

          • Dante schreibt:

            Wenn man nicht wüßte, was Nazikeule bedeutet, spätestens jetzt wäre man aufgeklärt.

            Kann man vielleicht so sehen, wenn man es dahingehend interpretiert, der Sprecher setze das Verhalten seines Gegenübers mit dem der Nazis gleich. Um nicht im sprichwörtlichen Glaushaus zu sitzen, sollte man dann allerdings nicht selbst alles Mögliche gleichsetzen, indem man z.B. HJ und Grüne Jugend in einem Atemzug nennen.
            Konkrete Anweisungen, wie man Kinder erziehen sollte, habe ich den Äußerungen von Frau Dohm nicht entnehmen können, schon gar keine hitleresken oder stalinesken Erziehungsmodelle.

        • DerSerebrjanik schreibt:

          Es ist ein wunderbar durchdachter und im besten Sinne kritischer Text. Die wahrascheinlichkeit, dass man eine blöde Kuh als Mutter erwischt liegt vermutlich um die 50%. Die Mutter zu idealisieren ist genauso falsch, wie sie zu entwerten. Eine Mutter ist auch nur ein Mensch. Dohm steht für mich in einer Reihe mit Freud.

          • DerSerebrjanik schreibt:

            Centrum Senseo, ich habe keine Nahikeule nirgends hier gesehen. Sie aber hantieren mit einer Nazikeulen-Keule.

          • ceterum censeo schreibt:

            Eher bei neunzig, aber auch eine blöde Mutterkuh ist besser als der Jugendwerkhof, auf den letztlich wieder hingearbeitet wird.

          • Dante schreibt:

            Das ist etwas polemisch, nicht? Wenn auf etwas angeblich hingearbeitet wird, dann auf die Krippe. Der Jugendwerkhof war eine Art Bautzen II oder Hoheneck für Minderjährige. Es muss die Hölle gewesen sein, und besser als die Hölle ist fast alles. Leider gab es Pendants dazu auch im ach so freien und demokratischen Westen, teilweise unter kirchlicher Trägerschaft.

        • Dante schreibt:

          Das heißt noch lange nicht, dass sie ihr kaputtes Mutterbild und ihre Komplexe auf den Rest der Menschheit anwenden soll,…

          So habe ich Dohms Worte nicht verstanden. Sie zieht zu Felde gegen dieses überhöhte Ideal der Mütterlichkeit, das zu ihrer Zeit vor allem dazu diente, es den Frauen schmackhaft zu machen, auf ihre „natürliche Rolle“ reduziert zu werden, d.h. nicht nur einfach Kinder zu haben, sondern möglichst viele und diese zum alleinigen Lebensinhalt zu machen und nur ja keine anderen, möglicherweise die Kreise der „Herren der Schöpfung“ störenden Ambitionen zu entwickeln. Es mag sein, dass sie über das Ziel hinausschießt, aber ihre Kritik an diesem starren Menschenbild, dem zufolge sich jede Mutter mehr oder weniger allein um jeweils ihre Kinder zu kümmern und ansonsten des Ernährers zu harren habe, kann man unterschreiben – ebenso wie die, eine Frau mit allenfalls mittelprächtigem Charakter werde durch Mutterschaft plötzlich zur Supermutter.

          Ein Glueck, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung keine Ahnung hat von dieser Hedwig Dumm,..

          Ich denke nicht, dass diese Verballhornung angebracht ist, aber abgesehen davon haben dafür umso mehr Menschen Ahnung von Leuten, die wirklich dumme und verquaste Ansichten verbreiten, etwa Islamistenprediger, die Gewalt gegen Frauen predigen und ähnliches Kroppzeug.

          Dein Post beweist allerdings, dass Feminismus aus einer gestörten psychischen Verfassung aus entstanden ist.

          Nein, Feminismus ist aus einer Situation heraus entstanden, in der die Vorurteile von Nichtfrauen gegenüber Frauen mitten in einer Epoche des Fortschritts nicht abnahmen, sondern sich sogar noch verschärften – wie der Zionismus seine Existenz Vorurteilen der Nichtjuden gegenüber Juden verdankt, ebenso als Gegenreaktion.

          • David Serebrianik schreibt:

            Nichtfrauen! :-)))) You made my evening!

          • Dante schreibt:

            Ich nehme an, dass Du verstanden hast, dass ich „Nichtfrauen“ in Anlehnung an „Nichtjuden“ geschrieben habe.

          • Dante schreibt:

            Von wo aus schreiben Sie/schreibst Du eigentlich? Wegen „evening“.

          • David Serebrianik schreibt:

            Frag nicht, von wo, sondern von wann. Ich schrieb nachts – Du nachmittags.

            Jaja, schon klar. Man müsste noch für Nichtfrauen ein entsprechendes Wort, wie „Goy“ bei NIchtjuden erfinden…

          • Dante schreibt:

            Wieso erfinden? Das gibt’s doch schon.

          • Serebrjanik schreibt:

            Und zwar?

          • Dante schreibt:

            Na, Goy (oder Goj, nach deutschen Schreibgewohnheiten), halt. Das Wort für „Nichtjude“ ist Goj. Ich gestehe freilich ein, dass ich daran nicht gleich gedacht habe. Wiederum freilich wäre „Männer“ – „Gojim“ eine weniger plakative Parallele gewesen als „Nichtfrauen“ – „Nichtjuden“.

          • DerSerebrjanik schreibt:

            Ich meinte deswegen erfinden, weil es kein ähliches Wort (wie „Goy“ für Nichtjuden) für Nichtfrauen gibt. Deswegen müsste man es erfinden. Ist aber nicht einfach. „Schwanz“ ist zu platt und eindeutig, z.B….

          • Dante schreibt:

            Ich meinte deswegen erfinden, weil es kein ähliches Wort … für Nichtfrauen gibt. Deswegen müsste man es erfinden. Ist aber nicht einfach.

            Hmm, wie wär’s mit „Männer“?

            “Schwanz” ist zu platt und eindeutig, z.B….

            Nun, es ist ein Pars Pro Toto.

Seid gut zueinander!

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