Spanisches Reggae Festival wirft Juden raus!

Der US-amerikanische Musiker Matisyahu wurde aus dem international berühmten spanischen Festival „Rototom Sunsplash Reggae Festival“ rausgeworfen, weil er Jude ist.

Als bekannt wurde, dass Matisyahu bei dem Festival auftreten würde, kamen die Organisatoren des Festivals unter den Druck der BDS-Bewegung. Die Tätigkeit der BDS-Bewegung ist leicht erklärt. BDS sucht auf der ganzen Welt nach Juden und fordert die Mitmenschen auf, sie zu boykottieren.

Israel wird aufgrund der Hetze der BDS-Bewegung immer öfter boykottiert, israelische Professoren und Professorinnen werden von Universitäten vertrieben, Theaterstücke, Konzerte und Lesungen von Israelis werden gestört, Sportveranstaltungen mit israelischen Mannschaften werden bedroht und internationale Künstler und Wissenschaftler aufgerufen, Israel zu meiden.

Matisyahu wurde aufgefordert, eine politische Erklärung gegen Israel abzugeben. Nach Angaben der spanischen Zeitung El Pais wurde ihm sogar ein Ultimatum gesetzt: Er müsse, schriftlich oder in einem Video, öffentlich Unterstützung für die Palästinenser zeigen. Als er sich weigerte, nur weil er Jude ist, eine der BDS-Bewegung genehmen politischen Erklärung abzugeben, wurde sein Auftritt für den 22. August 2015 von den Betreibern des Festivals abgesagt.

Alhambra is back!

Was heute in Spanien geschieht, hat in Europa Tradition! In Irland wurde der jüdische Professor Alan Johnson angebrüllt, er solle den Campus verlassen:

In der Royal Albert Hall in England wurde ein Konzert des Israel Philharmonic Orchestra gestört:

In Berlin wurde ein Klavierkonzert gestürmt:

Aber auch in den USA wird das Klima für Juden härter. In der Universität von Chicago wurde Ehud Olmert an seiner Rede gehindert:

In der Universität von Kalifornien in Irving wurde der israelische Botschafter Michael Oren an der Ausübung seiner Redefreiheit gehindert:

Vor einigen Jahren wurde in Berlin ein Konzert der Comedian Harmonists gestört:

Das ist zwar schon etwas her, aber der Geist ist der selbe.

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