Norwegisches Filmfestival boykottiert Film über Kinder mit Behinderungen!

„The Other Dreamers“ ist ein Film über Kinder mit Behinderungen. In wunderbaren Bildern begleitet der Regisseur vier Kinder mit Behinderungen und zeigt, wie sie ihre Träume, Wünsche und Ziele verwirklichen. Der Film wurde bereits an Filmfestspielen in den USA, Spanien, Italien, Australien und Indien gezeigt.

Ein norwegisches Filmfestival hat diese Dokumentation nun mit einer abenteuerlichen Begründung abgewiesen!

„Es tut mir leid, aber wir können den Film nicht zeigen“, heißt es in einem Brief des „Human Rights Human Wrongs“ Filmfestivals in Oslo an den Regisseur Roy Zafrani. „Wir unterstützen den akademischen und kulturellen Boykott Israels, und es sei denn die Filme handeln von der illegalen Besetzung, oder von der Blockade des Gazastreifens, oder der Diskriminierung von Palästinensern in irgendwelcher Weise, können wir sie nicht zeigen.“

Um es auf den Punkt zu bringen: Selbst Kinder mit Behinderung werden diskriminiert wenn sie jüdisch sind!

Roy Zafrani kommentiert die Entscheidung so:

„Das ist absurd. Ich bin kein politischer Mensch. Ich bin nicht für die Handlungen meiner Regierung verantwortlich. Es ist ein völlig unabhängiger Film, ohne Finanzierung durch öffentliche israelische Zuschüsse. Filme werden dazu gemacht, Menschen zusammenzubringen und nicht, um sie auseinanderzutreiben. Ich sehe mir Filme aus der ganzen Welt an, von Syrien bis Iran, und erfahre dabei viel über die Menschen dort, jenseits ihrer politischen Führung. Niemand würde einen iranischen Regisseur boykottieren wegen dem, was seine Regierung tut. Dieser Boykott besteht nur, weil der Film eine andere, eine schöne Seite Israels zeigt.“

Die Diskriminierung des Films ist ein „Erfolg“ der BDS-Bewegung, die auf der ganzen Welt nach Juden sucht und die Mitmenschen auffordert, sie zu boykottieren. Erst jüngst wurde ein amerikanischer Musiker vom „Rototom Sunsplash Reggae Festival“ in Spanien ausgeschlossen, weil er Jude ist. Tapfer im Nirgendwo berichtete.

Israel wird aufgrund der Hetze der BDS-Bewegung immer öfter boykottiert, israelische Professoren und Professorinnen werden von Universitäten vertrieben, Theaterstücke, Konzerte und Lesungen von Israelis werden gestört, Sportveranstaltungen mit israelischen Mannschaften werden bedroht und internationale Künstler und Wissenschaftler aufgerufen, Israel zu meiden.

Jetzt werden auch noch behinderte Kinder diskrimiert, weil sie in Isrsel leben!

Was gerade in Norwegen geschieht, hat eine lange Tradition in Europa! In Irland wurde der jüdische Professor Alan Johnson angebrüllt, er solle den Campus verlassen:

In der Royal Albert Hall in England wurde ein Konzert des Israel Philharmonic Orchestra gestört:

In Berlin wurde ein Klavierkonzert gestürmt:

Aber auch in den USA wird das Klima für Juden härter. In der Universität von Chicago wurde Ehud Olmert an seiner Rede gehindert:

In der Universität von Kalifornien in Irving wurde der israelische Botschafter Michael Oren an der Ausübung seiner Redefreiheit gehindert:

Vor einigen Jahren wurde in Berlin ein Konzert der Comedian Harmonists gestört:

Das ist zwar schon etwas her, aber der Geist ist der selbe.

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17 Antworten zu Norwegisches Filmfestival boykottiert Film über Kinder mit Behinderungen!

  1. Geist schreibt:

    @ ws
    (August 21, 2015 um 3:31 nachmittags)

    Borderline-Störung?
    Das ist doch Unfug. Unrecht gegen die Leute, die tatsächlich schlimme (traumatisierende) Erfahrung in ihrer Kindheit hatten. Was oft der Grund für eine Borderline-Störung -wie auch immer- ist.

    Vielmehr handelt es sich tatsächlich um geplanten Aktionismus, wie Du schon anmerkst.
    Störungen dieser Art (zB plötzliches und heftiges Anschreien…) sprechen bei den Angegriffenen direkt die Instinkte an. Kein Umweg über Ratio. Es wird mit entsprechend heftiger (oder schlicht irritierter) Gegenreaktion gerechnet, weil man das wieder als „Gewalt der Feinde“ (oder gar unfreiwillige Komik, usw) abfilmen kann. (Humor für Feinschmecker.)

    Die verbale Aggression (als Auslöser von Gewalt wie auch immer) wird fälschlicherweise von außen kaum als Aggression gewertet. Durch solche Aktionisten rational einkalkuliert.
    Es ist Aggression. Was jeder weiß, bzw wissen kann, oder wer ist in seinem Leben noch nicht ungerecht (und heftig) angegangen worden?

    Die Fäuste sind die Argumente des „Verstummten“, sagt man. Dem man gerne noch dessen „Argumentelosigkeit“ um die Ohren haut. Provokation, um ein gewünschtes Ergebnis (etwa heftige Gegenwehr, hilflose Wut, Scham…) zu erzielen.

    Es gibt in der Tat Soziopathen, die auch das so tun.
    Und einige „etwas gewitztere Normalos“ (also schlicht Unsympathen) auch.
    Vielleicht (wahrscheinlich) auch unter den hier angesprochenen Aktionisten.
    Das ist jedoch nur ein „Zufall“, wenn. Oder auch bewußt mit eingebaut, der Soziopath (Unsympath, usw) kann schließlich ebenso manipuliert werden durch die Strategen unter den Aktionisten.

    Nur tatsächliche Soziopathen (oder/bzw „Verrückte“) lassen sich kaum kontrollieren; schlecht für strategisch vorgeplanten Aktionismus.

    Es braucht beim „Verstummten“ (dem Angegriffenen, der einfach „baff“ ist) wiederum viel Kraft, bzw Selbstbeherrschung, um nicht den („nur“ verbalen) Aggressor körperlich anzugehen.
    Natürlich auch eine Sache von Temperament, Erfahrung und Umstände.

    Freilich würden sich nur sehr sehr wenige dieser Aktionisten wagen, einen –sagen wir mal- Boxer derart anzugehen. Soviel Mumm haben diese Leute nicht.
    So verrückt (zB wegen Borderline-Störung) sind solche Aktivisten nicht.
    Sie handeln rational, wie Du sagst.

    Sie mögen allerdings emotional fehlgeleitet sein. Wenn man ihnen eben die „Schauergeschichten“ beibringt, wie sie sogar in den Qualitäts-Zeitungen veröffentlicht werden. ZB „Israel tötet Kinder!“
    Wer, der das aus welchen Gründen auch immer „einfach so“ glaubt ist davon nicht zutiefst emotional verstört? Gerade so aber bekommen -zB IS, zB solche Aktionisten- Mitkämpfer auf ihre Seite.
    Gaukelei der ganz üblen Sorte.
    Und nichts neues.
    Gerade Judentum (oder „Zigeuner“ usw) weiß das zu genau.

    Aber zB haben diese Aktionisten „Mumm“ gegenüber israelischen Soldaten oder Polizei, weil sie wissen, daß diese sehr gut geschult sind, und so auch ihre Gefühle (Instinkte) im Griff haben, um nicht temperamentvoll überzureagieren.
    (Ausnahmen –die es gibt- bestätigen die Regel.)

    Im Gegensatz zu „Boxer Normalverbrauer“.
    Den sie daher nicht derart angehen.

    Und, auch „Böse“ sind oft keine Psychopathen, sondern ganz „normale Menschen“.
    Bis sie beim böse Tun enttarnt werden.

  2. ws schreibt:

    Was mir bei solchen „Aktivisten“ (der Begriff stinkt mittlerweile) immer wieder Respekt abnötigt, ist die Fähigkeit, auf Knopfdruck sich zu empören, die Fassung zu verlieren und wie ein Soziopath wildfremden Menschen ins Gesicht zu schreien (oder Schlimmeres). Für mich ist das, ganz ohne Polemik, nur ein rationalisierter Ausdruck einer Borderlinestörung.

  3. peter schreibt:

    BDS laesst Stueck fuer Stueck die Maske fallen.
    In Phase 1 ging es noch darum, lediglich die „illegalen Siedlungen“ zu boykottieren. In Phase 2 wurde es dann erweitert auf Israelis,die sich nicht von den „Siedlungen“ distanzieren (der in diesem Blog beschriebene Versuch, einer israelischen Theatertruppe den Auftritt in UK zu verweigern, zaehlt dazu). In Phase 3 brauchte es nicht mal mehr die Siedlungen, es genuegte schon Unterstuetzung durch israelische Behoerden in Anspruch zu nehmen (der Fall der israelischen Filmstudentin, der von staatlichen Stellen die Kaution fuer einen UK-Filmfestival-Aufenthalt gestellt wurde, gehoert dazu). Ab Phase 4 trifft es Israelis, sofern sie nicht bereit sind mit Hamas/Fatah zu kollaborieren (d.h. jeden Israeli mit Verstand bzw. Selbsterhaltungstrieb). Dabei ist ueberhaupt nicht mehr von Belang, ob diese Israelis irgend etwas mit „Siedlungen“ oder der Regierungspolitik zu tun haben. Der hier beschriebene Fall gehoert dazu. In Phase 5 geht’s dann gegen Juden allgemein (sie muessen nicht Israelis sein), sofern sie sich nicht von Israel distanzieren. Matisyahu ist der erste mir bekannte Fall dieser Kategorie.
    Bei Betrachtung dieser Entwicklung ist es sehr leicht zu prognostizieren, wie Phase 6 aussehen wird, ja zwingend aussehen muss: Es wird gegen Juden allgemein gehen, und Israel wird ueberhaupt kein Thema mehr sein.
    Und kann keiner sagen, er haette von nichts gewusst.
    Es bleibt nur zu hoffen, BDS wird gestoppt, so lange es noch ohne Gewalt geht. Bei den Nazis war das nicht mehr moeglich. Ist man heute klueger?

  4. Philipp schreibt:

    Dagegen sind die feigen Arschl*cher vom Reggae-Festival ja richtige „Chorknaben“. Die Deppen hier geben ganz offen zu, antisemitische Faschos zu sein.

  5. Eitan Einoch schreibt:

    Ab sofort steht „The Other Dreamers“ auf meiner Kaufliste. Und Norwegen auf meiner Fickt-euch-ins-Knie-Liste!.

    • Dante schreibt:

      Warum gleich ganz Norwegen?

      • Eitan Einoch schreibt:

        Es ist jedenfalls nicht das erste Mal, dass Norwegen sich auf diese Weise präsentiert.

        • Geist schreibt:

          Eitan, warum gleich ganz Norwegen?
          Laut Polizeistatistik werden an die 100% aller Vergewaltigungen (Oslo, …) an (beinahe nur) norwegischen Mädchen und Frauen durch „Migranten“ begangen.
          Norwegen braucht Deine Verachtung nicht. Sie haben dafür ihre eigene Regierung sowie „Meinungsmacher“, die wie in diesem Beispiel jüdische Filme abwehren.
          Und solche wiederum haben bestimmt volles Verständnis für die Vergewaltigungen (anderer Leuts Töchter).
          Denn dafür kann doch auch nur Israel die Schuld tragen?

        • Geist schreibt:

          Eitan,
          auch das ist „interessant“. Beispiel: Schweden.
          Und bitte mich nicht mißverstehen,
          wir stehen auf der gleichen Seite,
          und ‚kennen‘ uns bereits persönlich
          Denke, Du weißt das.
          Bitte bleib stark und mutig!
          Und alles Gute für Deine Familie!

          http://de.gatestoneinstitute.org/5223/schweden-vergewaltigung

          (Die Vergewaltiger sind in absoluter Mehrheit Ausländer oder Migranten!
          Sie kommen meist aus den sogenannten „MENA-Ländern“*
          Gruppenvergewaltigung ist keine „schwedische Erfindung“!
          Schwedische Medien belügen die Bevölkerung über die Herkunft der Täter!)

          [*] MENA = MiddleEast(Nahost) und NorthAfrica (inkl. Somalia).

          • Geist schreibt:

            Noch eine kleine (ungefähr OT) Anmerkung.
            Wenn unser Haudegen Mike Hammer zum Schutz der Kinder bzw Enkelkinder sich entscheidet dieses Land (mitsamt Familie) zu verlassen, dann ist das bemerkenswert.
            Nein?
            Wir haben nicht mehr viel Zeit uns verbal zu ergehen, zumal die freie Meinungsäußerung in der EU mehr und mehr unter Strafandrohung steht.
            Siehe zB, „ein Fall in the six counties“, Belfast.
            http://de.gatestoneinstitute.org/6386/belfast-pastor-beleidigung-islam

          • Eitan Einoch schreibt:

            Lieber Geist,
            ja, wir stehen auf derselben Seite – auf der Seite des Lebens. Ich kann es mittlerweile kaum ertragen, wenn ich solche Nachrichten lese. Es bereitet mir seelische Schmerzen! Es erschreckt mich jeden ein bisschen mehr, welch verhängnisvollen Kurs „westliche Staaten“ wie U.K., Schweden und eben auch Deutschland eingeschlagen haben und zu welchen „Highlights“ dieser führt. Und ich bange um die Zukunft meiner Kinder.

          • Geist schreibt:

            Ja.

  6. Dante schreibt:

    Nach dieser Logik müssten künftig norwegische Filme, um international gezeigt zu werden, Themen wie die Diskriminierung der Tyskerbarna nicht nur thematisiert, sondern Norwegen als Land darob dämonisiert.

  7. Dante schreibt:

    Vielleicht sollte denen mal jemand sagen, dass Norwegen nicht mehr von der Deutschen Wehrmacht besetzt ist.

    • Couponschneider schreibt:

      Unter der Okkupation durch die Deutschen mussten sich die Norweger kaum verbiegen was ihre antisemitische Einstellung anging: http://www.zeit.de/2007/35/A-Antisemitismus-Norwegen

      2007 war ich ZEIT-Abonnent und ich las den Artikel damals sehr interessiert. Der Artikel hat sich fest in mein Langzeitgedächtnis eingebrannt, weshalb die Wiederauffindung über Google sehr rasch zustandekam.

      Damals wurde mir klar, dass Antisemitismus ein tief sitzendes kulturelles Erbe aller Europäer ist, das mit ein paar Sonntagsreden nicht zu bändigen ist. Und selbst wenn antisemitische Einstellungen nicht vollends überwinden kann, sollte man doch wenigstens antisemitische Handlungen eindämmen.

      Jeder kann sagen: „Dante, ich kann Sie nicht ausstehen, aber ich verteidige Ihre Grundrechte.“ – Warum soll niemand sagen dürfen: „Ich mag Juden nicht, aber ich verteidige ihre Grundrecht und das Existenzrecht Israels.“ – Komisch, dass das niemand sagt. Alle sagen: „Ich mag Juden, habe jüdische Freunde, aber das Existenzrecht Israels gibt es nicht.“ – Klarer Fall von Antisemitismus; von „unaufrichtigem Antisemitismus“, was ich irgendwo mal las. (Vielleicht beim Broderchen.)

      Aber die Selbstverleugnung ging ja noch weiter. Ich kenne einen, der Nazi-Musik hört, der sich mit Neonazis trifft, der „Jude“ als Schimpfwort gebraucht und mit dem KZ droht (traurig, aber wahr), der schwarz-weiß-rote Blechschilder bei sich montiert hat (Derartiges: https://www.google.com/search?q=deutsches+schutzgebiet+schild&safe=off&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0CAcQ_AUoAWoVChMIoeKU1eqyxwIVypUsCh2Alw4w&biw=1376&bih=666) und rechtsradikale Einstellungen hat. Ich sagte ihm, er sei rechtsradikal. Die Antwort eines rechtsradikalen Trottels: „Ich bin nicht rechts. Ich bin politisch neutral.“ – Und das ist kein Witz!

      Die Leute lernen, dass es sich nicht gehört, den Nationalsozialismus zu glorifizieren bzw. „rechts“ zu sein, jedenfalls öffentlich nicht. Die Fassade muss stimmen; so hat’s man auch schon in der DDR gelernt. Nach außen hin war man antifaschistisch, aber in der Gesellschaft feierten xenophobe und antisemitischen Einstellungen fröhliche Urständ. „Rock gegen rechts“ und solcher Mist hat dazu geführt, dass selbst die Rechtsradikalen nicht unterscheiden vermögen zwischen den moderaten Rechten und den extremen Rechten. Die Partei Bibeltreuer Christen beispielsweise sehe ich als gemäßigt rechte Partei, von der keine Gefahr für unsere Demokratie ausgeht. Ich teile viele Positionen dieser Partei genausowenig wie ich Positionen der SPD oder der Grünen nicht teile.

      Hätte er geantwortet, dass er patriotisch wäre, gemäßigt rechts, aber nicht rechtsradikal, hätte es noch einen Sinn ergeben, wenn auch das nicht plausibel ist, wenn man die KZ-Sprüche bedenkt. Man merkt schon einen Unterschied, ob man einen rhetorisch geschickten Nazi vor sich hat (z. B. den promovierten Udo Voigt) oder einen Feld-Wald-und-Wiesen-Nazi, wie man ihn in der ostdeutschen Provinz leicht findet.

      • A.Bundy schreibt:

        Oder in der west-, süd- oder norddeutschen Provinz. 😉
        Kein Wunder übrigens, dass Nazis nichts gebacken kriegen, wenn schon stammelnde Schwachmaten wie Udo Voigt als „rhetorisch geschickt“ gelten.

  8. caruso schreibt:

    Idiotische, gewissenlose Bande!, sage ich ohne jeden Respekt
    lg
    caruso

Seid gut zueinander!

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