Ich bin nicht Hatice Özgür!

Heute habe ich einen Artikel auf Facebook gefunden. In dem Artikel geht es um den Berliner Travestie-Künstler Stefan Kuschner. Zu seinen Kunstfiguren gehört Hatice Özgür, eine islamische Frau mit Kopftuch.

Versehen ist der Artikel allerdings mit einem Bild, das mich zeigt.

Hiermit erkläre ich: Ich bin nicht Hatice Özgür! Das Bild mit mir und Kopftuch entstand, als ich zum Islam konvertiert bin. Es war beeindruckend leicht zu konvertieren. Ich musste nur in Anwesenheit von ein paar Muslimen diesen Satz sagen:

لَا إِلٰهَ إِلَّا الله مُحَمَّدٌ رَسُولُ الله.

Hab ich gemacht. Jetzt bin ich Muslim und ich erwarte, dass meine Entscheidung ernst genommen wird. Der Islam hat mich am Arsch wie Pierre Vogel. Selber Schuld! Wenn der Islam so Deppen wie mich nicht haben will, soll er sich gefälligst bessere Türsteher besorgen und den Eintritt nicht so leicht gestalten!

Bei den Juden wird man nicht so leicht aufgenommen. Ohne einen Rabbi geht schon mal gar nichts. Außerdem wird man mindestens drei Mal wird den Satz zu hören bekommen: „Du kommst hier nicht rein!“

Immer wieder höre ich, es gäbe zu wenig Selbstkritik im Islam. Das möchte ich ändern. ‏إن شاء الله‎ Es gibt keinen Grund, Kritik zu scheuen! ‏الله أَكْبَر‎

Liebe Brüder und Schwestern,

immer wieder wird behauptet, nur ein bis zwei Prozent unter uns Muslimen seien Fanatiker, die Juden hassen. Nun, selbst bei nur zwei Prozent Muslime, die Juden hassen, sind das mehr judenfeindliche Muslime als es Juden auf der Welt gibt. Einen Juden beruhigen wir damit nicht!

Wer behauptet, IS oder Hamas hätten nichts mit dem Islam zu tun, kann auch gleich behaupten, die Kreuzzüge hätten nichts mit dem Christentum zu tun und die Nazis nichts mit Deutschland.

Natürlich sind nicht alle Muslime Terroristen. Damals waren auch nicht alle Deutschen Nazis, aber von 1933 bis 1945 gaben die Nazis den Ton an in Deutschland. Zur Zeit haben wir im Islam leider zu viele üble Gestalten an der ersten Geige sitzen.

Wenn wir wollen, dass sich Leute für den Islam interessieren, dann müssen wir Vertrauen schenken und nicht Angst einjagen. Wir müssen durch Werbung gewinnen nicht durch Gewalt!

6. Vielen Deutschen ist der Hinduismus egal! Das ist gut. Der Hinduismus nervt nicht. Die Buddhisten sind auch vielen Deutschen egal. Sie nerven auch nicht! Unter uns gibt es leider viel zu viele Fundamentalisten, die es nicht zulassen wollen, dass einem der Islam egal ist!

Niemand wird anfangen, den Koran zu respektieren, nur weil Muslime zum Terror greifen. Der Respekt wird erst kommen, sobald der Islam so verspottet werden kann wie jede andere Religion auch, sobald der Koran wie das Buch der Mormonen auf dem Broadway verarscht werden kann, ohne Angst vor blutigen Ausschreitungen haben zu müssen.

Es gibt Menschen, die nutzen den Koran, um damit Feuer zu machen. Andere wiederum nutzen den Koran, um in seinem Namen zu morden. Ich finde, die zweite Gruppe von Menschen beleidigt den Islam, nicht die erste!

Ein Mensch, der gegen das Verbrennen eines Buchs auf die Straße geht, aber zum Morden von Menschen im Namen dieses Buchs schweigt, hat ein ganz schwerwiegendes Problem.

Man darf nicht von einem Muslim auf den ganzen Islam schließen. Wer behauptet, Islam bedeute Terror, nur weil ein paar Muslime Terroristen sind, gehört kritisiert. In der gleichen Logik ist es aber auch falsch zu behaupten, Islam bedeute Frieden, nur weil ein paar Muslime friedlich sind.

Zwei bedeutende Menschen, die sich mit dem Buch der Juden auseinandergesetzt haben und auf deren Leben neue Religionen gegründet wurden, hießen Jesus und Mohammed. Jesus war ein dem Alkohol zugeneigter Hippie, der auch schon mal zur Peitsche griff. Mohammed wiederum war ein Feldherr, der Alkohol verabscheute und Kriege führte. Unterschiedlicher können zwei Männer nicht sein.

Wenn ein Muslim einen Terroranschlag verübt, sollten wir uns nicht dadurch hervor tun, dass wir uns Sorgen um das öffentliche Bild vom Islam machen. Wir sorgen uns schließlich auch nicht um das öffentliche Bild vom Mann, wenn ein Mann eine Frau vergewaltigt hat. Es ist übrigens unanständig zu fragen, was eine Frau, die vergewaltigt wurde, getan haben könnte, um die Vergewaltigung zu provozieren. Genauso unanständig ist es, nach einem Terroranschlag zu fragen, was die Opfer des Anschlags getan haben könnten, um einen solchen Anschlag zu provozieren.

Religionen sind wie Fürze. Jeder glaubt, nur die der Anderen stinken!

Ich bin jetzt deutscher Moslem. Der Islam und Deutschland haben viel gemein. Damals besudelten die Nazis alles, worauf man als Deutscher historisch, kulturell und gesellschaftlich stolz oder froh sein konnte. Was unter den Nazis geschah, kann und darf niemals vergessen werden. Der Ruf Deutschlands wird für immer einen Makel tragen. Der „Islamische Staat“ hat dies für den Islam getan. Die Erinnerung an den brutalen Judenhass, an die Gewalt, Unterdrückung und die Morde, die im Namen des Islam begangen wurden, wird bleiben.

In diesem Sinne,
Grüß Allah!

Ja, ich bin Moslem, aber nicht Hatice Özgür! Übrigens, Gülây Akÿn vom Verein Gays and Lesbians aus der Türkei findet Hatice Özgür gar nicht komisch. „Das ist klar rassistisch“, empörte sie sich. „Da stellt sich ein weißer Mann auf die Bühne und reproduziert Klischees, um das Publikum zu belustigen“, sagte sie dem Tagesspiegel. Akÿn ist sich sicher, dies habe „mit Humor nichts zu tun“ und erklärt, durch diese Darstellung würden „Menschen durch Reproduktionen von Klischees gedemütigt“.

Liebe Gülây Akÿn,

Travestie war schon immer ein Spiel mit Klischees! Haben Sie sich schon mal angeschaut, wie Mary, Olivia Jones und RuPaul Frauen darstellen? Glauben Sie wirklich, die durchschnittliche Frau sieht im Alltag aus wie Olivia Jones bei dem NPD-Parteitag? Wenn die Kunstfigur Hatice rassistisch ist, dann sind Mary, Olivia Jones und RuPaul sexistisch! Und überhaupt: Rassistisch? Seit wann ist der Islam eine Rasse? Der Islam ist nicht mal ein Volk. Der Islam ist eine Religionsgemeinschaft! Rassistisch ist es, wenn jemand ob seiner Herkunft diskriminiert wird. Wenn jedoch jemand ob seiner Überzeugungen verarscht oder kritisiert wird, nennt man das Aufklärung! Für seine Herkunft kann niemand was, für seine Überzeugungen schon! Der Islam ist eine Überzeugung. Ihn zu verarschen ist Aufklärung und Travestie ist ein Mittel der Aufklärung. Travestie hat dabei schon immer mit Klischees gespielt.

Travestie hinterfragt geltene Geschlechterrollen, die nicht selten religiös bestimmt werden. Eine Verballhornung religiöser Prinzipien ist somit in der Travestie unvermeidbar! Darum, liebe Gülây Akÿn, wir sind alle Menschen und darum kann ein Mann eine Frau klischeehaft persiflieren, ein Christ einen Moslem und eine schwarze Lesbe eine weiße Schwuppe. So unterschiedlich sind wir nämlich alle nicht. Stefan Kuschner spielt Hatice Özgür mit Liebe und Hingabe und jede Religion sollte sich stolz schätzen, eine Frau wie Hatice Özgür oder einen Mann wie Stefan Kuschner zu haben.

Nur Fundamentalisten haben ein Problem mit Travestie! Darum, liebe Gülây Akÿn, legen Sie die beleidigte Bettwurst ab. Sie steht Ihnen nicht, Schätzchen. Öffnen Sie lieber mal Ihr schwul-lesbisches Döschen aus der Türkei und lachen einfach mal! Seien Sie doch nicht so verbittert. Das ist voll ungay!

Sollten Sie weiter so humorlos und griesgrämig durch die schwul-lesbische Welt stampfen, habe ich einen Rat für Sie: In der jüdischen Tora findet sich im dritten Buch Mose dieser Spruch: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Ich darf mir gestatten, Ihnen zu sagen, dass Sie sich selber lieben sollen. Ich kann es aber auch auf türkisch formulieren: Fuck you!

Alles Liebe,
Gerd Buurmann

PS: Ich finde, Frauen mit Kopftuch sehen irgendwie aus wie unbeschnittene Penisse. Ich finde eine Religion amüsant, die die Eicheln der Männer offen legt, aber die Köpfe der Frauen verhüllt.

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28 Antworten zu Ich bin nicht Hatice Özgür!

  1. LOL schreibt:

    Lol… Hätte er eine Figur namens „Jidl Rosencrantz“ im Portfolio, die mit jüdischen Klischees beladen wäre, wär Buurmann der erste, der Auftrittsverbot fordern würde…

  2. Sophist X schreibt:

    Man darf nicht von einem Muslim auf den ganzen Islam schließen.

    Da ist ja das Haar in der Suppe. Das ist, mit Verlaub, etwas unglücklich geraten.
    Ich schließe nicht von einem Moslem auf alle Moslems, aber ich schließe aus einem Koran auf den ganzen Islam.

    P.S. Zusammenhanglos, aber den kann mir nicht verkneifen: Adolf Hitler hat den Antisemitismus nur falsch verstanden.

    • Lusru schreibt:

      Nun, nachdem endlich die Hitlerei des Adolf ihre fast schon vermisste Erwähnung fand, bitte mal zurück zu Text und Bild der Frau Gerd Buurmann, der Frau Konvertitin, die es gern „recht“ machen möchte:
      Selten, verehrter Gerd Buurmann, so gelacht, ja richtig leer gelacht, wie verklapst muss sich denn nun Hatice Özgür vorkommen, wenn sie derart pointiert auf ihr eigenes Sie selbst und ihrem Amt verfehlt vorauseilendes herkunftgeprägtes Gehorsam aufmerksam gemacht wird. Jetzt wissen es alle:
      Etwas vom Erdoganismus hat sie wohl doch nicht abgelegt, etwas das tief mit Demokratie und Freiheit der Kunst zu tun hat und irgendwie uns erinnert, daß im Islam bestimmte Dinge nicht gehen.
      Aber in der Demokratie, Frau Hatice Özgür doch auch nicht, der Travestiekünstler hat doch nicht den Mohammed gegeben ….
      Fazit:
      Endlich wieder mal ein originaler Gerd Buurmann, zum Ausschütten vor Lachen ohne Ende

    • A.S. schreibt:

      Als Zusatz: Man darf aber von den ganzen Moslems auf den ganzen Islam schließen. Z.B. darf man aus der Tatsache Rückschlüsse ziehen, dass ein lustiges Mohammedbildchen weit mehr Empörung hervorrufen kann als der ganze IS.

      • Lusru schreibt:

        Nldchen“ isö, ich mach das nit, ich schließe nicht von „ganzen“ Moslems, mir reicht schon ein halber – wenn er einer ist. Und mit dem „Bildchen“ ist das doch ganz einfach: Was dem einen sein Mohammedbildchen, ist dem anderen das Verbot der frühkindlichen Vorhautbeschneidung, oder wie?
        Tabus Andersdenkender verlachen ist eine Tugend, ja wo finde ich denn die, immer wieder …., vor allem wann?
        Wenn kein greifbares Argument zur Hand aber geschmäht werden soll, nur was das bringen soll, was das sein soll (außer Insideronanie), bleibt völlig in der Dämmerung.

  3. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Rassistisch ist es, wenn jemand ob seiner Herkunft diskriminiert wird.“

    Nö! Rassistisch ist es, wenn jemand ob seiner Rasse diskriminiert wird. Wenn eener ob seiner Herkunft diskriminiert wird, ist es Standesdünkel.
    Ansonsten vielen Dank, Gerd Buurmann, für Ihren tollen Artikel!

    • Couponschneider schreibt:

      Es gibt keine „Rassen“.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Wassen Glück! Dann gibts ja auch keinen Rassismus.

        • Lusru schreibt:

          Ja, eigentlich, aber eben nur eigentlich, denn das ist etwa so:
          Weil es keinen Weihnachtsmann gibt, kann es ja dann auch kein Weihnachten geben, oder was?

          Das Dumme daran ist, alle wissen das, das was es gibt und nicht gibt, und sehen dennoch einmal im Jahr Weihnachten.

          Und das mit der Rasse ist simpel:
          Natürlich gibt es Rassen, das sind Zuchterfolge des Menschen in der Domestifizierung und Aufzucht von Nutztieren, Rasse ist das angestrebte kulturelle Zuchtergebnis, das jeweilige, und wer genau das auf den Menschen bezogen befürwortet, der ist wie auch immer:
          RASSIST.
          Schwierig nur für die, die sich selber für eine Rasse halten, sie müssen sich ständig eingestehen, daß sie nicht mehr original naturell sind, daß sie eine kultürliche (menschgemachte) Adaption seien – was auch Schwierigkeiten bereiten kann und meist als etwas selberdämlich verlacht wird, denn das wären dann alles
          Rassisten.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Sie haben recht, verehrtes Lusru, nochmals recht und abermals recht! Weder gibt es Rassen noch verschiedene Hautfarben.
            Alle Menschen sind grün, manche dunkler, manche heller!

          • Lusru schreibt:

            @Gutartiges Geschwulst
            Kann es sein, dass auch Sie RASSE mit Hautfarbe verwechseln? oder mit Religion? oder mit X- oder O-Beinen?
            Wie es aussieht sind das verschiedene Rassen bei Ihnen, in Ihrer Vorstellungswelt, wenn etwas „anders“ aussieht. Aus wie vielen solcher Rassen besteht dann wohl Ihre Familie?lägigen Lexika nach, z.B. auch Wikipedia, die erklären
            Oder anders: Schauen Sie mal in den einschlägigen Lexika nach bei Rasse, und wen n Sie nicht bei „Zuchtergebnis in der Tierwelt“ landen, haben Sie etwas gut .
            Sagen Sie es ehrlich: Solche „Zuchterfolge“ hätten’s a gern bei einigen Menschen, oder?
            Was meinen Sie wohl, warum Rassismus (das wäre das dann) so geächtet ist?

  4. wreinerschoene schreibt:

    Wir reden und schreiben immer noch über eine Religion. Je mehr sich diese Religionsanhänger wehren, die Leute beschimpfen die der Religion nicht angehören, die Leute die mit der Religion nichts am Hut haben zwingen sie zu respektieren, sich teilweise zu unterwerfen und zu akzeptieren, um so schwerer fällt es sie als Religion zu sehen, sondern eher als Ideologie. Keinen sollte eine Religion aufgezwungen werden, und das Weltweit. Religion ist eine private Angelegenheit und so lange sie dort bleibt kann jeder machen was er will. Sobald aber diese Religion etwas von den Nichtanhängern verlangt bzw. an die Öffentlichkeit geht, kann und darf man sie auch der Lächerlichkeit preisgeben und notfalls auch hassen.

    • Couponschneider schreibt:

      Religion gehört nicht in den privaten Raum gebannt. Jeder Mensch darf für seine Sache in die Öffentlichkeit (oder auf den Markt) gehen und werben, ob Politik, Religion oder Esoterik. Auch Atheismus ist ein Glaube und wer fordert, dass religiöse Symbole aus der Öffentlichkeit gebannt werden, nimmt einseitige Partei für den atheistischen Glauben.

      Und man darf alles der Lächerlichkeit preisgeben, auch eine im privaten Raum verbliebene Religion. Und im Gegenzug darf man einen Satiriker, der sich beispielsweise über den Islam lustig macht (z. B. einen Kurt Westergaard oder Dieter Nuhr), kritisieren und verbal angreifen. Was nicht geht: körperliche Gewalt.

      Jeder kann sich der Lächerlichkeit preisgeben. Die Angst davor, lächerlich zu wirken, hindert viele Menschen daran, sich öffentlich zu äußern, wenn sie von einer Sache nichts verstehen. Wenn es doch einer tut und seine Argumente einfach nicht überzeugen (z. B. Erhat Toka), dann lachen wir über ihn. Vielleicht hilft ihn das, dass er seinen Unsinn überdenkt. Man sollte aufhören, gegen vermeintliche falsche Thesen oder Argumente immer sofort die Justiz zu bemühen, sondern dagegen argumentieren oder sich drüber lustig machen.

      Deswegen finde ich es auch verkehrt, wenn überall zensiert, gerade auch rechtsradikalen und antisemitischen Müll. Ich möchte den Unsinn lesen und dagegen argumentieren. Dank Youtube und der dahinterstehenden amerikanischen Diskussionskultur, bekommt man plötzlich Sachen zu lesen, die man vorher nie zu lesen bekam. Nun kann auch niemand behaupten, seine Kritik an Israel würde wegzensiert. Bei Youtube kann man diesen Mist doch überall lesen. Und ich kann dagegen argumentieren. Aber wie kann ich gegen etwas argumentieren, was ich nie gelesen habe und wenn diese Heinis andeuten, ihre berechtigte Kritik fiele der Zensur zum Opfer? Das Problem des Antisemitismus bekommt man heute ohne Filter vorgeführt. Gerade auch den linken Antisemitismus. Die wichtigsten deutschen Medien haben ja jahrelang so getan, als sei Antisemitismus nur Rechtsextremisten vorbehalten.

      • A.S. schreibt:

        Unterschreib ich, bis auf eine Sache. Atheismus ist kein Glaube.
        Bzw. nur dann, wenn eine Glatze eine Frisur ist.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Ist sie doch, wenn sie durch Rasur entsteht und erhalten wird…

          • A.S. schreibt:

            Und ein leerer Teller ist dann auch eine Mahlzeit….

          • Lusru schreibt:

            @A.S. schmeißt mit seinem „leeren Teller Mahlzeit“-Beispiel mal wieder Form (Teller) und Inhalt (Mahlzeit) durcheinander, da kann das ja nix werden mit dem Atheismus, seinem Glauben daran, daß der kein Glauben sei oder brauche …
            Nur weil der Glaubensinhalt ein anderer ist, muß man ihn doch nicht gleich diskriminieren, z.B wohl auch noch mit „raus“ ?
            Glauben und glauben ist eben oft ein großer Unterschied, will schon mal gelernt sein, egal welcher …

    • Lusru schreibt:

      wreinerschoene, das mit der „privaten Angelegenheit der Religion“ ist etwa so, wie meine Ideologie dich nichts angeht, alles klar?
      (die ist nämlich noch privater)
      Sobald deine Privatheit die meinige beeinträchtigt, ist Schluss mit lustig und „privat“, und das gilt für Religion wie für Ideologie.
      Falls ich das richtig verstanden habe, geht es bei diesem Berliner Beispiel wohl genau darum:
      Da fühlte sich eine „Privatheit“ von einer anderen gedemütigt, holte kraft ihrer Wassersuppe der Position mal kurz au, und die andere Privatheit hatte mal eben ihren Löffel abzugeben,
      Nö, nö, da spielt auch nicht nur klischeehafte Voreingommenheit, ausgestanztes formales Denken und nichtbegreifen von Demokratie die primäre Rolle, ja: noch nicht in der Demokratie mit ihrer künstlerischen Freiheit angekommen, trotz Amt und Würden …
      Das soll so ähnlich im Erdoganismus auch laufen …

  5. Hein schreibt:

    „Wer behauptet, IS oder Hamas hätten nichts mit dem Islam zu tun, kann auch gleich behaupten, die Kreuzzüge hätten nichts mit dem Christentum zu tun und die Nazis nichts mit Deutschland.“ Die Kreuzzüge hatten damit zu tun, dass die im Nahen Osten lebenden Christen verfolgt wurden, keinen Zugang zu ihren ihnen heiligen Stätten hatten. Die Verbrechen, die die Kreuzzügler begangen, hatten etwas mit der damals vorherrschenden Kriegsführung zu tun, mit der Bergpredigt sicherlich nicht. IS, Hamas, Boko Haram usw. können sich viel besser auf ihre unheiligen Schriften, wie sie im Koran und in den Hadithen aufgeschrieben sind, berufen.

    • Lusru schreibt:

      Gut Hein, nun sag uns nur noch, in welcher Moschee das gelehrt wird, sollte eine Kirche dabei sein, auch diese.
      Solltest du allerdeings dann noch behaupten, daß die Kreuzzüge nichts mit Christentum zu tun gehabt hätten, weil die damalige grausame Kriegsführung nicht zum „üblichen“ Christentum passte, und ach ja, wer bitte verfolgte denn die Christen im heiligfen Land, bevor (!) die Kreuzritter meinten eingreifen zu müssen?
      Übrigens war es auch für die damalige Zeit schon etwas seltsam, wenn da Kriege in fremden Ländern im Namen einer Religion und Glaubensgemeinschaft, die den Nächsten liebt, wie sich selbst, geführt werden sollten, nur um denen mal richtige Dmokratie beibringen zu wollen (natürlich auf deren Kosten) – äh pardon: Ich meine natürlich nicht Demokratie sondern den „rechten Glauben“, damit nicht etwa ein „linker“ sich etabliert …
      Und wetten Hein, daß wir all die Seltsamkeiten, auf die du da anspielst, die genau genommen den eigenen Glauben verhöhnen, auch in den christlichen Testamenten wiederfinden – nur dort waren sie schon lange vor dem Islam – oder soll ich dir die Seitenzahlen auflisten, auf denen die Schreiber der Bibel mit schlafwandlerischer Sicherheit ihren eigenen Glauben in die Irre der Menschenfeindlichkeit führen und dabei meinen, sie täten das Gegenteil (was ja gelegentlich auch heute noch vorkommen soll) ?

  6. Couponschneider schreibt:

    Irgendwie krank. Bloß nicht eingknicken. Der Tagesspiegel erwähnt ja auch das „Blackfacing“. Ich finde, darüber wurde sich in den letzten Jahren auch zu sehr aufgeregt, denn erstens sind wir nicht in den USA, wo es diese Minstrel-Shows gab und zweites ist ein schwarz angemaltes Gesicht etwas, was man dem Zuschauer durchaus zumuten kann. Wenn es die Rolle verlangt, dann ist es so. Und selbst ein guter Witz („Ich bin ein Obama.“) ist okay und kein Rassismus. Wir lachen über Holländer, wir lachen über Polen, wir lachen über die englische Küche, wir lachen über Klischees von Deutschen, Amerikanern und vielleicht Afroamerikanern im speziellen. Wie beschäftigt man eine Gruppe junger Schwarzer? Wirf ihnen einen Basketball zu.

    Witze über Klischees sind gesund. Man braucht sie für die persönliche psychische Hygiene. Der Verzicht auf diese Witze führt nicht dazu, dass wir uns besser verstehen. Wenn Kartoffeln und Kümmeltürken gemeinsam übereinander lachen, dann ist das der Integration förderlich. Diese Gender- und Queer-Leute sind ziemliche humorlose Gesellen und das macht sie gefährlich.

  7. Eitan Einoch schreibt:

    Das ist besser:

  8. Hessenhenker schreibt:

    Nee nee. mach ich nicht.
    ich liebe nur meinen Schatz wie mich selbst.

  9. Hessenhenker schreibt:

    “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
    Wenn das jeder macht . . .

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