„Soweit ich das sehe, hat die dritte Intifada bereits begonnen.“

Am 16. September 2015 sagte Mahmoud Abbas:

„Al Aqsa ist unser, die Kreuzigungskirche ist unser, alles ist unser. Sie haben kein Recht diese Stätten mit ihren dreckigen Füßen zu entweihen.“

Am 30. September 2015 erklärte er, sich nicht mehr an die Osloer Verträge zu halten. Dort verpflichtete sich die Vorläuferpartei der Fatah (PLO) aus ihrer Charta alle Passagen zu streichen, die die Vernichtung Israels forderten. Dennoch ließ Abbas bei der 47-Jahr-Feier der Fatah, bei der Juden als Nachkommen von Affen und Schweinen bezeichnet wurden, Mufti Muhammad Hussein, den er als “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” bezeichnet, folgende Predigt halten:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Am 1. Oktober 2015, nur ein Tag nach Abbas Erklärung, öffentlich wieder zu der Vernichtung aller Juden stehen zu wollen, machten sich einige Jugendliche nach der Schule auf zu einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Bethlehem und bewarfen dort ein Auto, in dem auch jüdische Kleinkinder saßen, mit schweren Felsbrocken. Sie zertrümmerten dabei alle Fensterscheiben. Ein Kind im Wagen wurde von den umherfliegenden Splittern verletzt. Die Polizei konnte kurz nach der Attacke einen Angreifer fassen. Es handelte sich um einen 15-jährigen Palästinenser. Beim Verhör erklärte er:

“Ich hatte nach der Schule einfach Lust, Juden zu töten.“

In den Schulen der palästinensischen Autonomiebehörde wird seit Jahren die Vernichtung der Juden propagiert!

Später am Tag wurde südlich von Nablus ein jüdisches Ehepaar aus Neria vor den Augen ihrer Kinder von einer Terrorgruppe, die zum bewaffneten Teil der Fatah gehört, in ihrem Auto erschossen.

Zwei Tage später, am 3. Oktober 2015 wurde in Jerusalem ein 15-jähriger Jude niedergestochen. Am selben Tag wurden an einen anderen Ort in Jerusalem auf offener Straße Juden abgestochen. Einige hatten ihre Kinder dabei. Eine junge Mutter quälte sich blutend und schwer verletzt mehrere hundert Meter durch die Gassen Jerusalems, bis sie auf ein paar Polizisten traf. Zwei Männer, darunter ein Vater eines zwei Jahre alten Kindes, starben. Kurz vor der Tat schrieb einer der Mörder auf Facebook:

„Soweit ich das sehe, hat die dritte Intifada bereits begonnen. Das Volk wird sich der Intifada zuwenden.“

Mehrere „Fanseiten“ auf Facebook feiern die Mörder! Ein Sprecher der Hamas ruft zu weiteren solchen Taten auf und gelobt, seine Organisation werde „für die Seele des Märtyrers beten“.

Am 1. Oktober 2015 erklärte der Premierminister Israels, Benjamin Netanjahu:

“Präsident Abbas, ich weiß, es ist nicht einfach. Ich weiß, es ist schwer. Aber wir schulden es unseren Völkern, es nochmal zu versuchen, es immer wieder zu versuchen, denn gemeinsam, wenn wir tatsächlich verhandeln und damit aufhören, darüber zu verhandeln, ob wir überhaupt verhandeln sollen, wenn wir uns tatsächlich hinsetzen und versuchen, diesen Konflikt zwischen uns zu lösen, uns einander anerkennen und einen palästinensischen Staat nicht als Sprungbrett für eine weitere islamistische Diktatur im Nahen Osten verwenden, sondern als ein Land, das in Frieden neben dem jüdischen Staat leben möchte, wenn wir das tatsächlich tun, dann können wir bemerkenswerte Dinge für unsere Völker erreichen.”

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