Es ist nicht die Sprache!

Immer wieder wird behauptet, das Hauptproblem bei der Integration seien jene, die die deutsche Sprache nicht sprechen. Das ist aber gehöriger Quatsch, der über das eigentliche Problem der Integration hinwegtäuscht.

Alle Werte des deutschen Grundgesetzes sind in jeder Sprache der Welt zu verstehen. Die Würde des Menschen, Gleichheit vor dem Gesetz, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Schulpflicht, Versammlungsfreiheit und das Wahlrecht sind nicht nur auf deutsch verstehbar! Deutsch eignet sich zur Aufklärung wie jede andere Sprache.

Es gibt Menschen, die leben seit zwanzig Jahren in Deutschland, essen fremde Speisen, sprechen fremde Sprachen, feiern fremde Feste und leben doch voll und ganz auf dem Boden des Grundgesetzes. Ihre Kultur ist ohne deutsch mit dem Grundgesetz kompatibel. Sie leben zwar in einer Parallelgesellschaft, aber an keiner Stelle durchkreuzt diese Parallelgesellschaft die Werte der deutschen Verfassung. Diese Menschen zahlen Steuern wie alle anderen auch!

Dann gibt es Imame, die sprechen fließend Deutsch und hauen in dieser Sprache die ekelhafteste, fundamentalistischste Scheiße raus. Da ist alles dabei: offener Schwulenhass, brutaler Sexismus und mörderischer Judenhass.

Das Problem ist somit nicht die Sprache! Das Problem ist die Ideologie!

Wer Einigkeit und Recht und Freiheit nicht auf seiner Sprache versteht, der wird es auch nicht auf deutsch verstehen, bevor er nicht seinen oft religiös geprägten Fanatismus ablegt!

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13 Antworten zu Es ist nicht die Sprache!

  1. Pingback: Zitate | abseits vom mainstream - heplev

  2. max schreibt:

    Lieber Gerd, mit Verlaub, das ist jetzt einfach Käse, was Du schreibst. Gelungene Integration ist nun mal nicht monokausal. Sprache ist eine der Voraussetzungen, gewissermassen eine conditio sine qua non, aber nicht die einzige. Du widersprichst Dir in Deinem Aufsatz ja selber, sprichst zuerst von Integration und dann von Parallelgesellschaften. Das sind zwei Dinge, die sich gegenseitig ausschliessen. Eine Parallelgesellschaft kann bis zu einem gewissen Mass toleriert werden, so stört die japanische Gemeinde in Düsseldorf wahrscheinlich niemanden. Das ist, selbst bei den als eher als zurückhaltend empfundenen Japanern nur so lange kein Problem, so lange diese Gruppe klein ist, die Auswirkungen eines eben nicht angepassten Verhaltens für nur wenige erfahrbar sind. Das ändert sich, wenn eine kritische Grösse erreicht ist. Diese Entwicklung ist z.B. im Schulalltag der letzten 30 Jahre deutlich zu erkennen, vielleicht nicht in Gymnasien, in den unteren Stufen dafür deutlich. Wenn man sieht, wie vielerorts deutsche Kinder den Slang der vor allem türkischen Kinder übernehmen und ihre eigene Sprache nicht mehr beherrschen, stellt sich schon die Frage, wer hier wen integriert. Und ob es nicht besser wäre, statt auf den schwammigen begriff Integration nicht doch eher auf Assimilierung zu setzen.

    Noch etwas zum Leben im Einklang mit dem Grundgesetz: Da zäumst Du meiner Meinung nach das Pferd am Schwanz auf. Die Leute, die das tun, sind sich gesellschaftlich bereits im Voraus gewöhnt, so zu leben. Da spielt z.B. eine westliche Prägung entscheidend mit. Ich glaube nicht, dass jemand, der ganz andere Traditionen hat, nach Deutschland kommt, das Grundgesetz liest und dann findet, passt scho, des machmer. Der wird das, wenn die Parallelgesellschaft genügend gross ist, so dass er auf die Autochtonen nicht angewiesen ist (Sozialtransfers jetzt mal ausgenommen) in der grossen Mehrheit eben nicht integrieren.

  3. Eckhardt Kiwitt schreibt:

    Welche Religion gewährleistet „alle Werte des deutschen Grundgesetzes“ ?

    Dieses Land kann zwar dulden und ertragen, was so manche religiös-ideologisch stark geprägten Menschen von sich geben und tun.
    Aber können diese religiös-ideologisch stark geprägten Menschen dulden und ertragen, was dieses Land tut — und was unser GG vorgibt und gewährt ?

    Eckhardt Kiwitt, Freising

    • Dante schreibt:

      Sie können. Ob sie wollen, ist eine andere Frage.
      Wer streng religiös ist, kann auch so leben, auch wenn das vielleicht nicht einfach sein mag. Auch das gehört zur Freiheit. Allerdings ist diese Freiheit nicht primär, sondern folgt aus der Würde des Menschen. Eine „Freiheit“ zur Verknechtung und Misshandlung anderer Individuen – selbst der „eigenen“ Kinder – gibt es nicht.

  4. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Gerd Buurmann erschreckt mich, denn er kann in mein Hirn schauen und schreibt hier was ich denke und in meinem Bekanntenkreis sage.

    Nicht nur das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift macht den islamischen Terroisten gefährlich, sondern auch der Zugang zu Beruf und Univeristät.

  5. Christine Jansen schreibt:

    sozusagen lieber ein GEbot zu viel als ein VERbot zu viel.

  6. Christine Jansen schreibt:

    Ja aber……………… um sich mit gewissen Werten vertraut machen zu können, um sie verstehen zu können, braucht man doch die Sprache? Sicher, Gesten, Hände, Freundschaften helfen auch………aber doch nicht mental? Nicht intellektuell? Sicher ist die nonverbale Kommunikation zunächst das wichtigste…….ein Lächeln versteht jeder. Aber um zu VERSTEHEN…..braucht es die Sprache. Beispiel Burkaverbot. Es nützt nichts, die Burka zu verbieten. Wie bei der Prohibition….der Schuß geht nach hinten los. Die Burka setzt sich umso mehr in den Köpfen der Menschen ( Frauen ) fest. Genau um solch unsinnigen Verboten entgegen wirken zu können, braucht es eine Veränderung in den Köpfen der Menschen. Um grundsätzlich über Werte (in dem Fall halt die westlichen) sprechen zu können, braucht es die Sprache. Um die ganzen anderen bescheuerten Verbote überflüssig machen zu können.

  7. Dante schreibt:

    Essatte!

  8. Phillip K schreibt:

    „Alle Werte des deutschen Grundgesetzes sind in jeder Sprache der Welt zu verstehen. Die Würde des Menschen, Gleichheit vor dem Gesetz, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Schulpflicht, Versammlungsfreiheit und das Wahlrecht sind nicht nur auf deutsch verstehbar!“

    Sie übersehen, dass Flüchtlinge meistens aus Ländern kommen, in denen es keine Würde des Menschen gibt, keine Gleichheit vor dem Gesetzt, keine Meinungsfreiheit, keine Religionsfreiheit, keine Schulpflicht, keine Versammlungsfreiheit und keine freien Wahlen gibt. Denn Flüchtlinge fliehen nicht nur vor Krieg, sondern, weil es oben genannte Dinge in ihren Staaten meist nicht gibt.
    Außerdem ist es schon wichtig, die Sprache des Landes zu lernen, in dem man leben will. Zwar verstößt kein Mensch gegen die Werte, aber zur Kommunikation ist es unerlässlich, dass man sich sprachlich verständigen kann.

  9. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @Gratulation, Gerd Buurmann!

  10. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    wenn Du auch ein wenig übertreibst –

    Es gibt Menschen, die leben seit zwanzig Jahren in Deutschland, essen fremde Speisen, sprechen fremde Sprachen, feiern fremde Feste und leben doch voll und ganz auf dem Boden des Grundgesetzes. Ihre Kultur ist ohne deutsch mit dem Grundgesetz kompatibel. Sie leben zwar in einer Parallelgesellschaft, aber an keiner Stelle durchkreuzt diese Parallelgesellschaft die Werte der deutschen Verfassung. Diese Menschen zahlen Steuern wie alle anderen auch!

    so hast Du doch in der Sache recht.
    Wohlverhalten als unterste Schwelle der „Integration“ reichen aus, um mit uns Deutschen konfliktfrei zusammen zu leben.

    Das geht bei Einzelnen. Ab einer gewissen Masse, z.B. 100 000 in Kreuzberg, würde es mich schon stören. Wenn es etwas ähnliches in Köln gäbe, würde es Dich nicht stören?
    (Paracelsus sagte: „Auf die Dosis kommt es an.“)

    Chinatown in den NY stört auch keinen Amerikaner. Was sagen die Einheimischen dazu?
    Ach so, es gibt keine Einheimischen mehr? Siehst Du, genau das meine ich.

    Herzlich, Paul

    • Dante schreibt:

      (Paracelsus sagte: “Auf die Dosis kommt es an.”)

      Das ist sehr frei nach Paracelsus. Genauer, aber noch nicht wörtlich sagte er: „Die Dosis macht das Gift.“
      Es ist freilich nicht nur die Zahl derer, die nicht einheimisch sind. Ein einziger „Bushido“ stört beispielsweise – besonders wenn man Jude, weiblich (und nicht extremmasochistisch) oder schwul ist – weit mehr als Hunderttausende aus dem Land des (richtigen) Bushido…

Seid gut zueinander!

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