„Ich hasse Antideutsche, sehen alle scheiße aus!“

Nach Dieter Hallervordens Hit „Ihr macht mir Mut“ kommt jetzt ein neuer Schlager von Thawra und Kaveh zum Mitsingen: „Antideutsche“.

Hier eine kleine Auswahl der schönsten Reime:

„Ich hasse Antideutsche, sehen alle scheiße aus,
Mit ihren Stars and Stripes und ihrem Weiß und Blau.
Sie finden Panzer geil und IDF und seine Fraun.
Der deutsche Staat als Feind interessiert keine Sau.“

Da muss man erstmal drauf kommen.

„Sie lieben Israel, denn ihr Geist ist okkupiert.“

Ganz besonders toll ist der Refrain:

„Tahya Falastin, tahya Falastin,
Kein Frieden mit dem Besatzungsregime.
Tahya Falastin, tahya Falastin,
Rote Fahnen über Gaza und Jenin!
Freiheit für Falastin, Freiheit für Falastin!
Kein Frieden mit dem Apartheidregime!
Freiheit für Falastin, Freiheit für Falastin,
Rote Fahnen über al-Quds und Tal Abib!“

Ein bißchen sauer bin ich ja schon. Ich werde in dem Lied gar nicht erwähnt.

„Für Antiimperialisten wünschen sie sich Tourverbote.
Ihre Organe heißen Jungle World und Ruhrbarone,
Konkret, Bahamas oder Achse des Guten.
Die Empathie ist hinter ihrer Maske verblutet.
Ich würds ja gerne sachte versuchen,
Doch muss ich ihre Menschenverachtung verfluchen.
Sie freuen sich, wenn Israel das Land zerbombt.
Es sichert seine Kolonie dadurch, dass die Panzer kommen.
Egal ob von der Osten-Sacken oder BAK Shalom:
Ihre Köpfe sind so hohl wie n leerer Pappkarton.
Völlig verloren wie ein entgleister Nachtwagon
Feiern sie Israel als wäre es ein Marathon.“

Was für Reime! Broder kriegt auch sein Fett weg!

„Hässlich wie Pepsi und Cola, Henryk M. Broder,
Fragt sich wann Israel Gaza endlich erobert.
Menschlich so boshaft, entsetzliche Ohnmacht,
„Boykott Israel!“ aus dem Gefängnis die Botschaft.
Martin Niewendick aka Roni87
Würde wenn er könnte mich und meine Homies abschieben.
Er liebt die IDF und ist fleißig am Schießen.
Halt deine Fresse Junge und reiß dich am Riemen!
Henryk Broder und Gregor Gysi sind ein cooles Paar
Alles ist easy, denn es gibt ja die USA.“

Das lasse ich mal alles so stehen. Es spricht für sich selbst!

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95 Antworten zu „Ich hasse Antideutsche, sehen alle scheiße aus!“

  1. Couponschneider schreibt:

    Habt ihr das „Antilopen-T-Shirt“ gesehen? Die wurden genauso wie Achse und Broder durch dieses Video als „antideutsch“ bezeichnet und somit geadelt. Wer die „Antilopen“ nicht kennt, sollte einfach mal „Beate Zschäpe hört U2“ auf Youtube suchen.

  2. Eitan Einoch schreibt:

    Diese pseudolinken Spinner meinen, sie seien „gegen den Strom“. Tatsächlich sind sie Mainstream pur.
    Meine Botschaft an diese Komiker wäre:
    Willst du mutig sein? Ein Rebell und echter Querdenker, der gegen den Strom schwimmt?
    Kein Problem. Oute dich als Israelfreund!
    Oder, noch besser, als (pro-)zionistisch!
    Und wenn du den ultimativen Kick suchst: Sag, du hast nichts gegen die „Siedler“.
    Am besten in einer Moschee. Ich hoffe, du kannst schnell rennen…

    • Dante schreibt:

      Oder bei dir ist ein fieser Tumor, die Alzheimersche Krankheit oder irgendwas Seltenes aber umso fieseres diagnostiziert worden….

    • unbesorgt schreibt:

      Ob die Neuankömmlinge in Deutschland siedeln wollen?
      Sowas machen doch sonst nur Juden..?
      Hab schon lange nicht mehr „Die Siedler von Catan“ gespielt, gibts das noch oder wurde es aus Gründen der political Correctness aus dem Programm genommen?

    • A.S. schreibt:

      Wenn die wirklich gegen den Strom stehen wollen, dann sollten sie in ein katholisches Kloster eintreten, mit der entsprechenden Kleidung rumlaufen, öffentlich Ratzinger, Mixa und Meisner loben und fordern, dass christliche Schulkinder während der Fastenzeit von Schulprüfungen befreit sind.
      Dann würden die erleben was „gegen den Strom“ tatsächlich bedeutet.

      • Dante schreibt:

        Damit würde man zwar gegen den Strom schwimmen, aber Leute wie Malter Wixa (oh, pardon, Buchstabendreher) oder Joachim der-nicht-als-Hassprediger-bezeichnet-werden-darf Meißner zu loben, nur um gegen den Strom zu schwimmen, erscheint mir doch eher als etwas jugendliche Fundamentalopposition denn als reifes kritisches Bewusstsein.

      • Dante schreibt:

        Ach, der Meisner schreibt sich mit einfachem „s“? Sorry.

    • A.mOr schreibt:

      Oute dich als Pandabären-Verspeiser!

  3. Kanalratte schreibt:

    Den Begriff „Antideutsche“ kenne ich hauptsächlich aus einem völlig aufgeblähten linken Wikipedia-Artikel (ja, Wikipedia ist politisch links) und aus Diffamierungen von Linken und Rechten gegenüber linken Pro-Israel Aktivisten auf einschlägigen Internetseiten.

    Hier der subobjektive Artikel:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Antideutsche#Israel_als_Projektionsfl.C3.A4che

    Es stimmt, dass es solche Leute gibt, aber diese sind selbst eine Minderheit unter den radikalen Linken. Linker Pro-Arabischer-Nationalismus ist wesentlich häufiger anzutreffen. „Antideutsch“ sind aber fast alle radikalen Linken.

    • Kanalratte schreibt:

      *Link verrutscht

      Gehen Sie mal auf linksradikale Seiten wie indymedia und sehen sie sich an wie groß der Hass der normalen „Antifa“ auf Israel und Amerika ist. Da wundert es mich nicht wenn es selbst Linke gibt, die diesen Kurs nicht mitgehen wollen. Die nennt man dann „Antideutsch“, so als wären andere Linke Pro-Deutsch eingestellt.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Ach, Moshe Zuckermann… Interessante Person:

      „Zuckermann gilt als Kritiker der israelischen Politik und Gesellschaft. Er steht politisch links und strebt langfristig eine Konföderation zwischen Israel und einem unabhängigen Staat Palästina an. (…) Er unterstützt die Tierrechtsbewegung und lehnt im Sinne der „Versöhnung von Mensch und Natur“ den Speziesismus ab.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Moshe_Zuckermann)

      Ein Jünger Peter Singers also. Schade, fast hätte es zum „guten Juden“ gereicht.

  4. Streesbook-Wächter schreibt:

    Gehört dieses Multikultiliedgut eigentlich auf den Hassindex von Herrn Maas?
    Oder gibt es in solchen Fällen Ausnahmen, weil es von fehlgeleiteten Integrationsopfern stammt?

  5. Sophist X schreibt:

    Ich hab das schon hier und da gelesen, aber so richtig kapiert habe ich die Definition von antideutsch noch nicht.
    Ist es deutsch, die moslemische Scharia- und Terrormafia geil zu finden? Dann bin ich wohl antideutsch. Mal was neues.

    • Dante schreibt:

      Wenn ich die Leuts richtig verstehe, sind die auch nicht auf Scharia scharf, sondern eher auf Sozialismus. Sonst würden sie wohl kaum von roten Fahnen schwärmen, und die Frau wäre vollverschleiert oder gar nicht da.
      Abgesehen davon und obwohl es vielen Rechtsextremen von heute nicht bewusst ist, die so gegen den Islam wettern, ein prominenter Vertreter des Rechtsextremismus hielt den Islam für eine geeignetere Religion für die Deutschen als das Christentum. Ich spreche von Heinrich Himmler.

    • Cole schreibt:

      Das Problem ist, dass „antideutsch“ vor allem zu einer Fremdbezeichnung geworden ist – und dann lässt sich der Begriff nicht mehr wirklich begreifen.

      Beim „deutsch“ in „antideutsch“ geht es aber nicht primär um die deutsche Nation (auch wenn die Ablehnung derselben eine Konsequenz ist) sondern um „deutsche Ideologie“ – ein Begriff, den Marx seinerzeit für die Junghegelianer prägte. Antideutsche Kritik nutzt nun diesen Ideologiebegriff und die Kritik daran, um radikal in Frage zu stellen, was gesellschaftlich an Konsens existiert, aber auch, was in der Linken selbst passiert.

      Daraus ergibt sich eine enge Nähe zur Kritischen Theorie (Horkheimer und Adorno gehören zu den meistrezipierten Denkern unter Antideutschen) und zum wichtigsten, wenn es um die Analyse von Antisemitismus geht, gehört Moishe Postone.

      Das ist alles eine eher intellektuelle Linke bei denen viel gelesen und gehört wird und auch deswegen bleibt diese Szene solch Mackern vom antiimperialistischen Sektenwesen ein einziges Rätsel.

      • Sophist X schreibt:

        Aha! Ich hatte schon ‚antideutsche‘ Texte gelesen (z.B. Bahamas) aber konnte die Verbindung zum Begriff nicht erkennen.
        Im Unterschied zu den üblichen linkenrechten Textgeneratoren haben die also eine Theorie und können begründen, was sie sagen.

  6. Dante schreibt:

    Thomas ex Gotha, Oktober 10, 2015 um 1:31 vormittags

    In denjenigen Passagen des Songs, die Buurmann nicht abgedruckt hat, zeigt sich, dass dieser Song, wie jeder deutsche Schlager mit irgendwie politischer Aussage, eine rundum abgesicherte pro-bono-contra-malum-Haltung einnimmt:
    “Keine Angst die Hamas hasse ich sehr
    Nur Antideutsche hass ich noch mehr (…)
    Zuletzt, Brüder und Schwestern, ich hoff wir haben Einigkeit
    Die jüdische Verschwörung ist ne Lüge, mancher fällt drauf rein
    Aber wenn du wirklich Juden hasst, du feiges Schwein
    Könn wir nur Feinde sein, dann komm heraus und kämpf allein (…)

    Diese Passagen sind mir natürlich entgangen. Sie relativieren das Ganze ein bisschen, verharmlosen andere Menschen doch selbst Hamas und die antijüdischen Übergriffe, namentlich WH, aber auch Judith Butler.
    Lieber Gerd, das muss ich schon anmeckern. Es wäre ein Gebot der Fairness gewesen, solche Passagen auch abzudrucken. Jemandem, der das andere liest und daher wie ich gar keine Lust mehr hat, sich den Song noch anzuhören, entgehen die Zeilen. Es sind zwar wenige, im Vergleich zu denen gegen Israel, aber damit immer noch mehr als man vom Botschafter des Hasses erwarten könnte.

    • unbesorgt schreibt:

      Nein, diese Zeilen reißen es nicht raus.
      Die Welt ist voll von Leuten, die Israel zum Teufel wünschen aber sicher nett zu Juden sein möchten. Wenn die nicht auf diesem blöden Staat bestehen würden, könnte man doch mit ihnen klar kommen. In kleinen Gruppen, wenn sie sich ordentlich benehmen, Kopfsteuer zahlen und die Oberhoheit der Muslime anerkennen. Hat doch jahrhundertelang funktioniert, könnte wieder funktionieren. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Imam oder Vorbeter.

      Ich schlucke diese Beruhigungtextstücke nicht. Die richten sich an die Polizei, die dann sagen kann „na, der gibts aber allen kräftig“ ergo: glatt kosher.

      • Dante schreibt:

        Nein, diese Zeilen reißen es nicht raus.

        Behaupte ich auch nicht, wenn ich von einem Gebot der Fairness spreche. Fairness ist Chancen-Fairness. Ist ja auch vor Gericht so. Wenn jemand, der z.B. des Mordes beschuldigt wird, einen fairen Prozess bekommt, heißt das nicht, dass er nicht am Ende doch lebenslang im Bau landet. Im Gegenteil, nur wenn der Prozess fair ist, wird das Urteil auch halten.

        Die Welt ist voll von Leuten, die Israel zum Teufel wünschen aber sicher nett zu Juden sein möchten.

        Wie es Männer gibt, die stramm antifeministisch sind und, wenn es nach ihnen ginge, auch das Wahlrecht auf Männer beschränken, persönlich aber zu Frauen galant sind und selbst auch nie einer gegenüber gewalttätig werden würden. Was aber nichts daran ändert, dass Frauen in der von diesen Leuten angestrebten Gesellschaft eine respektvolle Behandlung huldvoll gewährt würde, statt ihr Anrecht zu sein.

        Ich schlucke diese Beruhigungtextstücke nicht.

        Ich auch nicht. Für mich sprechen die wüst antizionistischen Passagen definitiv für sich.

        Die richten sich an die Polizei, die dann sagen kann “na, der gibts aber allen kräftig” ergo: glatt kosher.

        Vielleicht, vielleicht auch nicht. Auch ein ausgemachter „Chauvi“ kann brutale Vergewaltiger ehrlichen Herzens verabscheuen, um im Bild zu bleiben. Ändert aber an der rechtlosen Stellung der Frau in der von ihm angestrebten Gesellschaft nichts.

  7. Kanalratte schreibt:

    Die Kommentare unter dem Video sprechen für sich. Normalerweise ist man sich einigermaßen einig wenn es gegen Israel geht, aber solch primitive und peinliche Zeilen sind dann auch dem Normalbürger zu viel des Guten. Man hat außerdem den Eindruck, dass umso stärker dieses absurde Palästinagefasel gepaart mit arabischen Machogehabe in Deutschland ankommt, desto mehr Einheimische sich von dieser vorwiegend linken Vorstellung eines „friedlichen Palästinas“ abwenden.

    Nach wie vor sind aber große Teile der Zuneigung und Sympathie zu diesem „Palästina“, dass nur in den Medien existiert, eben jener medialen Berichterstattung anzulasten, die uns jeden Tag die Welt in „Gut“ und „Böse“ einteilt.

  8. Thomas ex Gotha schreibt:

    In denjenigen Passagen des Songs, die Buurmann nicht abgedruckt hat, zeigt sich, dass dieser Song, wie jeder deutsche Schlager mit irgendwie politischer Aussage, eine rundum abgesicherte pro-bono-contra-malum-Haltung einnimmt:
    „Keine Angst die Hamas hasse ich sehr
    Nur Antideutsche hass ich noch mehr (…)
    Zuletzt, Brüder und Schwestern, ich hoff wir haben Einigkeit
    Die jüdische Verschwörung ist ne Lüge, mancher fällt drauf rein
    Aber wenn du wirklich Juden hasst, du feiges Schwein
    Könn wir nur Feinde sein, dann komm heraus und kämpf allein (…)
    Ihr seid krank und habt Angst wie Eliten
    An Mitgefühl so sparsam wie ne Bank mit Krediten
    Am liebsten wollt ihr unsere Ansicht verbieten
    In Wirklichkeit seid ihr die wahren Antisemiten“
    Naja, undsoweiter.
    Zwei Anmerkungen noch zu diesem deutschen, antiantideutschen Liedgut:
    1.) Die „Achse des Guten“ soll antideutsch sein? Schön wär’s, nur leider tragen dort seit geraumer Zeit bizarre Autoren unermüdlich ihre Sorge ums Vaterland vor, und dies in einer Sprache, die mit Deutsch nur wenig zu tun hat, heute z.B., ein „Hans-Martin Esser“: „Historisch wird Merkel vielleicht als eine Art Chamberlain, nicht als Churchill, denn das Mantra von „wir schaffen das“ ist mehr ängstliche Beschwichtigung als heroische Pose, der selige Franz Josef Strauß würde sagen…“ oder der wohl nur noch pathologisch zu erklärende „Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn“: Die Deutschen, doziert er, „haben eine schöne Heimat, aber schaffen bei den Alteingesessenen nur gut die Hälfte der erforderlichen Kinderzahl. Einwanderer helfen ihnen beim Überleben, solange sie vergleichbare Kompetenzen mitbringen oder gar tüchtiger sind als der hiesige Durchschnitt“ und seien ferner „Menschen, deren Kinder in unserern (sic!) Schulen noch schlechter lernen als der heimische Nachwuchs und dann mit Zorn über schlechte Chancen den Lebenskampf aufnehmen“. Man kann nur hoffen, dass ihnen dieser Lebenskampf ein Studium bei Prof. Heinsohn erspart.
    2.) Antideutsche „sehen alle scheiße aus“? Nun, ich habe diverse Herren meines Vertrauens befragt und alle stimmten darin überein, dass dies auf mich keinesfalls zutreffe.

    • A.S. schreibt:

      Die „vernünftigeren“ Passagen wirken sehr nach der üblichen Absicherung. Das ist deren Art zu sagen „Ich bin kein Rassist, aber …“

      • Dante schreibt:

        Ein guter Punkt – freilich ein Grund mehr, die entsprechenden Passagen mitzuveröffentlichen und so, ganz im Geist des Liberalismus, darauf zu vertrauen, dass Freiheit funktioniert, d.h. dass sich die meisten Leser durch solche Passagen nicht einlullen lassen. Man kann die eigene Einschätzung ja hinzusetzen und es dem Leser überlassen, diese zu teilen oder es anders zu sehen.
        Vorteil: Die entsprechende Passage kann nicht mehr als Trumpf ausgespielt werden.
        Allerdings glaube ich auch nicht, dass die Passage wirklich eine rein beschwichtigende, gleichsam die Immunabwehr der deutschen Öffentlichkeit gegen offenen Judenhass unterlaufende Funktion hat, jedenfalls nicht subjektiv, aus der Sicht der Leutz selbst. Ich denke, die glauben tatsächlich an ein sozialistisches einig Palästina, wo es keine Rolle spielen soll, ob wer Jude oder Araber ist. Dass das objektiv unrealistisch ist, steht auf einem anderen Blatt.

        • A.S. schreibt:

          Die “ ich hab nix gegen, aber…..“ Leute meinen das i.d.R. immer ehrlich und oft stimmt es auch. Es ist einfach eine unbeholfene Art mit echten oder eingebildeten Tabus umzugehen. Die Einschätzung hängt dann vom Inhalt ab.
          Gerd hätte die anderen Passage auch veröffentlichen können, aber in diesem Fall ist das nach meiner Meinung keine Verfälschung. Erstens ist die Quelle verlinkt und man kann erwarten dass sich jemand vor dem Kommentar selber kundig macht. Zudem fällt auf, dass die sich ausschließlich mit Israel befassen und die Hamas wirklich nur in der Beschwichtigung vorkommt. Wie so oft wird der palästinensische Gewaltmotor als unbedeutende Nebensache gesehen.

    • Paul schreibt:

      Antideutsche “sehen alle scheiße aus”? Nun, ich habe diverse Herren meines Vertrauens befragt und alle stimmten darin überein, dass dies auf mich keinesfalls zutreffe.

      Hallo TeG,
      da ich den Geschmack der Herren Deines Vertrauens nicht kenne, müsstest Du schon, um mich zu überzeugen, ein Bild von Dir rüberwachsen lassen. Anschließend schreibe ich Dir ob ich der Beurteilung zustimmen kann. Da verlasse ich mich aber auf das Urteil meiner Frau, weil ich das Aussehen von Männern, da sie potentielle Konkurrenten sind, nicht objektiv beurteilen kann.
      Schwule Männer können das schon. Da meine ich jetzt aber nicht die Herren Deines Vertrauens.

      Also, lass ein Bild sehen. Aber nicht schummeln.

      Herzlich, Paul
      (Der schönste Mann von Pankow und aller umliegenden Dörfer.)

      • Krokodil schreibt:

        😀
        Zu dem muss man „SIE“ sagen.
        Ansonsten hat er mal wieder den Tick seinen Selbsthass
        auf seine Mitmenschen („Die “Achse des Guten” soll antideutsch sein? Schön wär’s, „)
        zu übertragen.
        Gehst Du heute zur anti-Teetipp Demonstration?
        (hat glaub ich schon begonnen…)

        • Paul schreibt:

          Hallo Krokodil,
          wenn es eine Pro-Teetipp-Demonstration geben würde, würde ich hingehen.
          Wir haben derartige Vereinbarungen mit ich weiß nicht wie vielen Länder.
          Warum nicht auch mit Amerika?

          Herzlich, Paul

          PS: So unsympathisch ist er mir nun auch wieder nicht, dass ich ihn Siezen würde. Obwohl, einen leichten Sprung in der Schüssel hat er schon.
          Aber mal ehrlich: Wer hat den nicht?

    • Dante schreibt:

      “Keine Angst die Hamas hasse ich sehr
      Nur Antideutsche hass ich noch mehr (…)

      Also mehr als Hamas. Wer Israel verteidigt (und hier offenbar das Etikett „Antideutsch“ verpasst bekommt), ist den Leuten also mehr verhasst als jemand, der es für eine religiöse Pflicht hält, die Juden zu ermorden…
      Eine die stramm antiisraelische Position relativierende Passage sieht anders aus.

  9. ceterum censeo schreibt:

    Pack oder Abschaum, das ist hier die Frage.

  10. peter schreibt:

    „Fragt sich wann Israel Gaza endlich erobert“. – hmm, 1967? Was fuer Dummschwaetzer…

    • Dante schreibt:

      Es gab schon die Idee einer Rückeroberung des Gazastreifens, die sich jedoch nicht durchgesetzt hat. Die Lebensverhältnisse der Menschen in Gaza würden sich mittelfristig zweifellos bessern. Anders als Judaea und Samaria, das vor 1967 zu Jordanien gehörte, war der Gazastreifen nie offiziell direkt Bestandteil eines anderen Staates, auch wenn es Ägypten unterstand. Die Ägypter hatten jedoch nie die Freundlichkeit, die Bewohner des Gazastreifens zu eigenen Staatsbürgern zu machen. Vielleicht wird das eines Tages Israel tun, mit denjenigen, die sich vorstellen können, mit Juden zusammenzuleben, ohne über sie zu herrschen. Der Rest könnte dann immer noch nach Jordanien gehen; angeblich soll König Abdallah mal seine Bereitschaft signalisiert haben, Palästinenser aufzunehmen und zu naturalisieren, die nicht Israelis werden wollen.

  11. Dante schreibt:

    @Gerd und jeden, den es sonst noch interessieren könnte: Auch wenn es vielleicht ein klein wenig off-topic ist, kann mir mal jemand hier ein wenig zur Seite springen?

    • Clas Lehmann schreibt:

      Ich habe da reingelesen und halte den für ein untaugliches Objekt für den Versuch, Argumente zur Geltung zu bringen… Wenn einer es fertig bringt, Israel historisch als ERgebnis von Landraub herzuleiten und dann Richtigstellungen als irrelevant, da die Vergangenheit betreffend, abzutun…?

  12. Nordland schreibt:

    Ist meines Erachtens schon okay, denn das sieht aus wie ein Streit unter Linken. Offenbar haben die beiden Angst, dass sich die deutsche Linke in eine falsche Richtung entwickeln könnte. Ich habe schon von den Antideutschen gehört. Wenn schon solche Lieder gegen sie fabriziert werden, dann scheint der Einfluss der israel- und amerikafreundlichen bzw. der islamkritischen Linken ja zuzunehmen. Die Palästinafreunden haben womöglich Angst davor, ihre Felle wegschwimmen zu sehen.

    Daher war damals der Aufstand wegen Sarrazin auch so groß: Weil er ist in der SPD ist. Und daher regt man sich auch immer so auf, wenn vermeintliche Rechte pro Israel argumentieren. Das passt einigen nicht in ihre Rollenmuster.

    • Dante schreibt:

      Die Palästinafreunden haben womöglich Angst davor, ihre Felle wegschwimmen zu sehen.

      Das sind keine Palästinafreunde, sondern Israelfeinde. Das ist ein Unterschied, ebenso wie Nationalsozialisten ja nicht wirklich deutschlandfreundlich sind, sondern bloß Juden- oder, wahlweise auch ausländerfeindlich, oft Beides.

      • Nordland schreibt:

        Ist mir relativ Latte. Ich finde es jedenfalls lustig, wie die beiden krampfhaft ihren Boykott israelischer Boykotte verteidigen oder wie sie sich von der Hamas abzugrenzen versuchen, während sie gleichzeitig den Antideutschen Islamfeindlichkeit zuschieben wollen.

        Das ist, wie gesagt, das Festhalten am hergebrachten Rollenbild: Als Linker hat gegen Israel, die angebliche Besatzungsmacht, und gegen die imperialistischen USA zu sein. Böse, wer da nicht mitmacht und Coca Cola trinkt.

        Ich finde das lustig…

        • Dante schreibt:

          …wie sie sich von der Hamas abzugrenzen versuchen,…

          Habe ich gar nicht mitbekommen. Aber Hamas ist ja bekanntlich auch ein zionistisches Projekt, genauso wie IS, der Nationalsozialismus oder das schlechte Wetter…

  13. Kuhrahn schreibt:

    Antideutsche…. das macht doch gar keinen Sinn im Kontext wie es diese Leute da verwenden??!
    Ansonsten ein perfektes Beispiel für gelungene Integration, gut dass wir jetzt noch viele weitere Millionen Solcher dazubekommen. Mindestens genauso gut: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/eine_bereicherung_fuer_weimar

  14. danielanderson1502 schreibt:

    Deutsch ist eine schwere Sprache, ganz offensichtlich, Reimen in deutsch ist noch schwerer, ganz offensichtlich, Bildungsferne ist ein hohes gut, dass ich Deutschland alimentiert wird, damit dann so ein Haufen Scheiße in der Welt landet. Aber bitte, die Gedanken sind frei – auch meine.

  15. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Großes Lob an Thawra und Kaveh! Unter Verwendung einer gewissen animalischen Unschuld transportiert ihr großartiges Video in 5:07 Minuten beinahe so viel Dummheit, wie irgendein rot-grün-schwarzer Parteitag.

  16. Eitan Einoch schreibt:

    Die passende Antwort auf dieses Kackvideo:

    • A.mOr schreibt:

      Get you, Eitan, kol tov.

      More information on shi360?
      There you go.
      Interview included.

    • A.S. schreibt:

      Das ist ne gute Antwort.
      Auch wenn ich persönlich eher wenig mit Hip-Hop anfangen kann, man merkt, dass da jemand mit Musikgefühl agiert. Der Song hat „eine Seele“.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Hier auch mal der Text des SHI360-Songs. Es sind verdammt starke Verse, die ins Mark treffen:

      Are we still resisting? Are we still fighting? Still struggling for our independence? Still defending our home?

      We forgive and forget before tears are even dry,
      We let it slide, when it goes against our pride.
      They kill themselves to kill us and innocents have died.
      I want to close my eyes, but the third is open wide.

      It’s an image of hate, burnt tires and barb wire.
      Innocents in the crossfire forced to retire.
      How do you think the cameraman is close to the fire?
      The work is for hire. Showing what they want to inspire.
      I’m sowing seeds of love, but my crop fields hate.
      I got no tears for fears, my thought relates.
      Now my image victimized in the media’s eyes.
      Controlled by the new world, yeah, divide and organize.
      They keep on saying we’re on the wrong side of the fence,
      Won’t quite til nobody’s left on our defense
      F** that; we did it before, we’ll do it again.
      We’re survivors, no matter how you try to explain.
      But for real, why you gotta get your children involved, huh?
      Your 10 year-old, should play with toys and not a revolver.
      Cowards hide behind their kids is f**** up son!
      5 or 10 g’s will never worth the life of my son.

      We forgive and forget before tears are even dry,
      We let it slide, when it goes against our pride.
      They kill themselves to kill us and innocents have died.
      I want to close my eyes, but the third is open wide.

      Who’s the oppressor? Please; you’re a 100 to 1.
      Don’t ever give me that shit about you not owning a gun.
      From day one you preached the meaning of death.
      Sacrifice your family just to finish my breath.
      Still fanatics with the static, f**** addicts to the automatics,
      Shots sporadic; saying holy war is not barbaric.
      What’s the difference? Premeditated and intentional.
      You’re gonna play my congregation as irrational?
      All around the world the face of hate is out the closet.
      They burn our synagogues and you do nothing about it.
      In the capital they’re burning flags and you just watched.
      Probably wanna go and start another kristalnacht.
      Oh no! We ain’t having that, it won’t happen.
      If it’s up to us there wouldn’t be no guns clapping.
      I see violence increase – through it all, I’m still for peace.
      But touch my niece? I swear I’ll leave them all deceased.

      But for real, why you gotta get the children involved, huh?
      Your 10 year-old, should play with toys and not a revolver.
      Cowards hide behind their kids is f**** up son!
      5 or 10 g’s will never worth the life of my son. (Never!)

      We are still resisting, trying to survive. All this pain of living is killing me inside.
      I don’t want no struggles. I don’t want no lies.
      Don’t wanna go through hell just to get to paradise.

      We forgive and forget before tears are even dry,
      We let it slide, when it goes against our pride.
      They kill themselves to kill us and innocents have died.
      I want to close my eyes, but the third is open wide.

      I don’t wanna cry no more. We’re still resisting. We’re still trying to survive. Too many mothers crying. A whole nation dying.I see your pain, I know you see my pain.
      I been here forever I never left. They tell me to go back home…I never left! I gotta fight for my independence? I gotta fight to prove that this is my home? I gotta fight for my right to be here? Come on man, the media is feeding you and feeding you and feeding you.Don’t be blind man.Let’s give back the power to the people.

      Extend our hands out and put our arms down.

  17. caruso schreibt:

    Eine so scheußliche „Musik“ selten gehört, einen solch idiotisch-haßerfüllten Text noch seltener. Das ist nicht einmal Neandertal-Niveau. (Bitte um Verzeihung, liebe Neandertaler!).
    lg
    caruso

    • Dante schreibt:

      Das Niveau (des abgedruckten Textes, gehört habe ich den „Song“ nicht; so was muss ich mir nicht antun) erfordert eigentlich einen größeren Planeten, denn hier ist bei ca. -6370000m Schluss.

  18. wreinerschoene schreibt:

    „Ich hasse Antideutsche“ ist das ein Lied über sie selbst? Aber was kann man von solchen Leuten besseres erwarten. Ja das leben „Wir lieben’s bunt“ ist schon toll, unter „bunt“ wird „rot“ verstanden, oder „Schwarz“ wie die Antifa.

  19. A.S. schreibt:

    Was ist denn das für ein Quark? Nicht nur die eher begrenzte musikalische Kreativität fällt auf (oder ab), auch deren Wahrnehmung scheint dezent anders als meine zu sein
    „Antideutsche“, die sich zur Antifa zählen und sich unkritisch mit Israel und USA solidarisieren gibt es nach meiner Wahrnehmung fast überhaupt nicht.
    Aber ok, wer das für gute, veröffentlichungswürdige Musik hält hat wohl generell eine andere Wahrnehmung ……

    • Alreech schreibt:

      Jeder Linke (und Rechte) der die Politik der USA & Israel nicht in Bausch und Bogen verdammt ist Antideutsch, da er sich dem Deutschen Konsens aus Antiamerikanismus und Antizionismus entzieht.

      • A.S. schreibt:

        Blöd nur, dass dieser Konsens sich va. bei den Antideutschen findet. Bei selbsternannten Linken treten Antipatriotismus, Antiamerikanismus und Antizionismus (bzw. -semitismus) i.d.R. immer nur gemeinsam auf.
        Vielleicht ist der Unterschied zwischen Links- und Rechtsextrem auch nur das Wegbleiben oder Auftreten von Patriotismus.

        • Dante schreibt:

          Nationalismus, nicht Patriotismus, jedenfalls nach Weizsäckers Definition von 1985, nach der Patriotismus Liebe zu den Seinen, Nationalismus hingegen Hass auf die Anderen sei.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Nach meinem Verständnis ist „Nationalist“, wer für die Gründung bzw. Existenz von Nationalstaaten eintritt. In diesem Sinne bin ich auch Nationalist.

          • Dante schreibt:

            Nationalismus hat viele Gesichter. Er trat und tritt als Einigungsbewegung in Erscheinung, wenn die Einwohner verschiedener Einzelstaaten sich als Nation verstehen, als Befreiungsbewegung bzw. Separatismus, wenn ein Teilgebiet eines größeren Staates mehrheitlich von einer (nicht notwendigerweise ethnischen in einem mehr oder weniger „völkischen“ Sinne) Gruppe bewohnt wird, die sich selbst als eigene Nation betrachtet (beachte das Wort „als…betrachtet“; es ist keinesfalls selbstverständlich, dass sich die Deutschen und nicht etwa die Bayern, die Rheinländer etc. sich als eigene Nationen verstehen; die Österreicher tun dies heute auch, obwohl das nicht immer so war). In beiden Fällen ist die Gründung eines Nationalstaates das Ziel. Natürlich kann aber Nationalismus auch existieren, wenn es einen Nationalstaat bereits gibt. Er ist dann zum Beispiel auf den Erhalt dieses Staates ausgerichtet. Alle diese Formen von Nationalismus können friedlich oder auch aggressiv sein, bis hin zur Unterdrückung und Zwangsassimilation ethnischer Minderheiten – oder umgekehrt dem Versuch, sie zu vertreiben oder zu vernichten. Zudem ist Nationalismus durchaus mit Imperialismus vereinbar und drückt sich dann im Streben nach der Vorherrschaft der eigenen Nation innerhalb des Imperiums aus.
            Der Nationalsozialismus vereinigte und vereinigt alle aggressiven Formen des Nationalismus in sich.

          • A.S. schreibt:

            Die Weizsächer-Definition macht nur zum Teil Sinn. Leute, die nach eigenem Dafürhalten stolz auf ihre Nation sind nennen sich selber gerne Nationalisten, auch ohne dass das mit Hass verbunden sein muss.

          • Dante schreibt:

            Nu ja, dafür nennen sich manche Leute „Patrioten“, die in Wahrheit rassistische, aggressive Nationalisten respektive Chauvinisten sind. Das Wort ist aber negativ besetzt. Wahr ist freilich, dass weder alle Formen des Nationalismus aggressiv sind noch alle nicht aggressiven Formen des Nationalismus sich generell einfach als „Patriotismus“ bezeichnen lassen. Wenn es z.B. einem Nationalisten darum geht, einen einigen oder unabhängigen Nationalstaat überhaupt erst zu schaffen, geht das nicht ohne Weiteres.

          • Dante schreibt:

            Zum Thema Nationalismus habe ich mich aber auch schon mal ausführlicher ausgelassen.

          • A.S. schreibt:

            Die Weizsäcker-Definition stellt ein Gut-Böse Schema auf, das der Sache nicht gerecht wird. Es ist zwar richtig, dass der Nationalismus enorm anfällig für Hass usw. ist, aber er definiert sich nicht durch den Hass. Nationen sind etwas anderes als die Überzeugung besser als der Rest zu sein.
            Aber da möchte ich auch nicht wirklich weitergehen, auch weil ich persönlich bis heute keine für mich brauchbaren Definitionen gefunden habe.

      • Dante schreibt:

        Es gibt keinen deutschen Konsens aus Antiamerikanismus und Antizionismus. Ich zum Beispiel bin weder das eine noch das andere und sicher deutscher als so manche Flitzpiepe, die es für besonders deutsch hält, die USA und Israel zu hassen.

    • Couponschneider schreibt:

      Angesichts des schwachsinnigen Liedtextes, musste ich überlegen, ob die es ernst meinen oder satirisch. Die meinen es ernst… Ich habe mich daran gewöhnt, dass Verschwörungstheoretiker und „Israelkritiker“ Probleme mit der Wahrnehmung und mit Schlussfolgerungen haben.

      In der Tat ist „Jungle World“ eine Zeitung, die den Mainstream-Antisemitismus regelmäßig aufspießt, aber sonst ist die Zeitung links. Ich bin nicht links, freue mich aber, dass es „Jungle World“ gibt, die zeigt, dass man, um links zu sein, nicht in antisemitisches Fahrwasser abgleiten muss, wenn man sich für „Unterdrückte“ einsetzt. Sowas wie die SZ fasse ich nicht mal mit der Kneifzange an. Ich lese auch die „Achse“… die ist liberal und zentristisch. Ich glaube, viele Leser dort sind FDP-Wähler (wie ich auch einer bin). Buurmann ist ja auch in der FDP, was ja kein Zufall sein kann. „Zettels Raum“ ist bei FDP-Wählern bestimmt auch beliebt. Aber was davon ist „antideutsch“? „Deutschland abschaffen“ skandiert doch nur der schwarze Block der Antifa und die sind regelmäßig bei den Palästinenser-Kundgebungen zugegen.

      Dieser Rapper-Vollpfosten hier erinnert mich fatal an die 20er und 30er Jahre. Wir hatten NSDAP und KPD. Inhaltlich sehr ähnlich ausgerichtet, haben sie sich doch ständig gegenseitig die Köpfe eingeschlagen. Hoffentlich merken diese „Palästinenser“ nicht, sie eigentlich sowohl bei den Links- als auch bei den Rechtsextremen anbandeln können, bei den Elsässern und KenFM-Weltverbesserern.

      • A.S. schreibt:

        „Ich habe mich daran gewöhnt, dass Verschwörungstheoretiker und “Israelkritiker” Probleme mit der Wahrnehmung und mit Schlussfolgerungen haben.“

        Das scheint mit die wesentliche Voraussetzung für diese Haltung zu sein. Fast schon lustig ist es, dass gerade die „Israelkritiker“ und Verschwörungsphantasten, die jeden Vorwurf gegen Israel oder die CIA ohne jede Überprüfung glauben, sich selber für die wahrhaft kritischen Leute halten.

        Und zu diesen „Rappern“: Die sind ja dermaßen schlecht. Man fragt sich was platter ist: Der Textinhalt, Reimqualität und Sprachrhythmus oder die „Musik“. Dagegen ist Bushido ja richtig pfiffig ……..

  20. Dante schreibt:

    Im gleichnamigen Film spielte Dieter Hallervorden jemanden, der Honig im Kopf hatte. In seinen Liedern offenbart er eher etwas anderes…

    • Dante schreibt:

      Vielmehr in seinem Lied, dem eingangs erwähnten. Die beiden Herrschaften hier zeigen hier aber ebenfalls, dass Alzheimer nicht immer das Schlimmste ist.

  21. heplev schreibt:

    Rote Fahnen über Gaza und Jenin? Der ist farbenblind, schätze ich mal, die Fahnen dort werden lediglich grün (und nicht das Grün einer so bezeichneten deutschen Partei…)

  22. Paul schreibt:

    Es war ganz gut,lieber Gerd, dass Du uns diesen Haufen Sch… zugänglich gemacht hast.
    Denn in diesem Nirgendwo können sich nur ganz Tapfere bewegen. An mir und, ich vermute mal, den meisten Deiner Leser, wäre es sonst vorbei gegangen.
    Den Didi und die Rapper verbindet eine Seelenverwandschaft. Sie bewegen sich im Nirgendwo wie die Fische im Wasser. Kein Wunder. Sie müssen auch nicht tapfer sein, weil sie dort zu hause sind.
    Was die wohl im Kopf haben? Nein, ich gebrauche das Wort nicht noch mal. Aber im Judenhass sind sie sich einig.
    Mich erschüttert nichts mehr.

    Herzlich, Paul

  23. Spiessbratenbrötchen schreibt:

    Ab und zu werden Ihre Beiträge auch auf der Achse verlinkt, im weiteren Sinne werden Sie also doch erwähnt.

  24. anti3anti schreibt:

    Rote Fahnen über Gaza und Jenin?
    Lieber Rote Fahnen über Duisburg und Berlin!
    Tachya die Grenze zwischen Frankreich und Polen!
    Falastin mögen der IS und der Teufel sich holen!
    Dann wird der Meschiach erbauen den Tempel
    und ihr singt mit Didi weiter euren Krempel.

  25. unbesorgt schreibt:

    Bin gerade dabei, meine Gesichtszüge wieder einzusammeln. Und sauer bin ich auch: Ich mag die IDF auch und werde nicht angerapt…Frechheit! Dafür dass Thawra und Kaveh sicher kein Schweinefleisch essen, sieht ihr Text doch ziemlich stark wie Mett aus. Riecht auch so – wenn es zehn Tage in der Sonne gelegen hat.

    FÜR wen die beiden sind, wird schnell kar. Aber GEGEN wen eigentlich? Irgendwie gegen alle, oder?

    1-2-3-4-Eckstein, Verstand muss versteckt sein!

  26. Hessenhenker schreibt:

    Ich dachte, die Hitparade gibt es nicht mehr.
    Ist das die neueste deutsche Welle?

  27. max schreibt:

    Aehem, ja. Deutschland, das Land der Dichter und Denker eben…

  28. Eike schreibt:

    Wer immer der Herr Rapper ist (was mich allerdings nicht interessiert), eins steht fest: die jüngere Geschichte von Gaza ist ihm völlig unbekannt. Ich nehme an, er interessiert sich so wenig für Geschichte, wie ich für Rapper.

Seid gut zueinander!

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