Es ist Terrorismus!

Können Sie sich vorstellen, die deutsche Regierung ließe sich auf Gespräche mit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ein, allerdings nur unter der Bedingung, vor Beginn der Verhandlungen Beate Zschäpe frei zu lassen? Können Sie sich vorstellen, bedeutende Zeitungen nennen die Terroristen des NSU Widerstandskämpfer und Demonstranten?

Nein, das können Sie sich nicht vorstellen! Wenn es jedoch um Israel geht, werden Terroristen oft zu Widerstandskämpfern und Demonstranten erklärt!

Am 10. Oktober zeigte Sky News das Bild eines bewaffneten arabischen Terroristen und schrieb darunter:

„Ein palästinensischer Demonstrant am israelischen Grenzzaun bei Gaza“

„A Palestinian protester at the Israeli border fence at Gaza“

Für das Bild klicken Sie hier!

In der Abendzeitung stand vor zwei Jahren:

„Die Regierung in Jerusalem hatte zuvor die letzte Hürde für die Vorgespräche aus dem Weg geräumt und die schrittweise Freilassung von 104 palästinensischen Langzeithäftlingen angekündigt. US-Außenminister John Kerry hatte als Vermittler mit Diplomatie und Druck beide Seiten dazu bewegt, Forderungen aufzugeben und Zugeständnisse zu machen, um die ersten direkten Gespräche seit September 2010 zu ermöglichen.“

104 Terroristen ließ Israel damals frei. Was bekam Israel im Gegenzug? Mehr Terror! Seit einem Monat eskaliert der Terrorismus in Israel!

14. September: Ein Jude wird von einem arabischen Terroristen in Jerusalem durch Steinwürfe ermordet, weil er Jude ist.

17. September: Ein Jude wird von arabischen Terroristen in Jerusalem durch Steinwürfe attackiert, weil er Jude ist und dabei schwer verletzt.

17. September: Mahmud Abbas von der Fatah erklärt:

„Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der um Jerusalems Willen vergossen wurde. Dieses Blut ist rein, es ist pures Blut, vergossen für Allah und für seinen Willen. Jeder Märtyrer wird einen Platz im Paradies finden und jeder Verwundete von Allah belohnt werden.“

18. September: Israel wird aus Gaza mit Raketen angegriffen.

19. September: Israel wird erneut aus Gaza mit Raketen angegriffen.

21. September: Ein arabischer Terrorist zündet in Nablus eine Brandbombe. Ein israelischer Soldat wird dabei schwer verletzt.

22. September: Ein israelischer Soldat wird von arabischen Terroristen in Hebron mit Messern angegriffen.

29. September: Israel wird aus Gaza mit Raketen angegriffen.

30. September: Mahmoud Abbas von der Fatah erklärt, sich nicht mehr an den Osloer Nahost-Friedensprozess zu halten. Er kündigt die Verpflichtung der Fatah auf, nicht mehr öffentlich die Vernichtung Israels zu fordern, denn das war der Kern des Vertrags! Abbas erklärt somit den Willen zur Vernichtung Israels.

1. Oktober: In der Al Aqsa Moschee verschanzen sich Terroristen, horten Steine, Brandbomben und andere Waffen und liefern sich tagtäglich Zusammenstöße mit den Sicherheitskräften. Es kommt zu kurzfristigen Sperrungen, damit die Sicherheit für Muslime, Christen und Juden gewährleistet werden kann.

1. Oktober: Ein jüdisches Ehepaar wird vor den Augen ihrer vier Kinder in Itamar Samaria von arabischen Terroristen der Hamas durch Schüsse ermordet, weil sie Juden sind.

3. Oktober: Zwei Juden werden von arabischen Terroristen in Jerusalem ermordet, weil sie Juden sind.

3. Oktober: Vier Juden werden von arabischen Terroristen in Jerusalem attackiert, weil sie Juden sind und schwer verletzt. Darunter befindet sich ein zweijähriges Kind. Zur Gefahrenabwehr errichten die Sicherheitskräfte kurzfristig Straßensperren.

4. Oktober: Ein Jude wird, weil er Jude ist, von arabischen Terroristen in Jerusalem durch Messerstiche schwer verletzt.

4. Oktober: Ein Araber wird von arabischen Terroristen in Kiriyat Arba durch Messerstiche schwer verletzt, weil sie dachten er sei ein Jude. Ein israelischer Krankenwagen eilt dem arabischen Opfer zu Hilfe und wird mit Steinwürfen gezielt angegriffen.

4. Oktober: Zwei arabische Terroristen werden verhaftet. Bei ihnen findet man ein M16 Gewehr. Bei der Hausdurchsuchung werden mehrere Sprengsätze für verherrende Terroranschläge gefunden.

4. Oktober: Israel wird aus Gaza mit Raketen angegriffen.

4. Oktober: Arabische Terroristen, darunter Jugendliche und Kinder, greifen Juden an, weil sie Juden sind. Beim Eingreifen der Sicherheitskräfte werden zwei Angreifer getötet.

7. Oktober: Eine junge Araberin sticht auf einen Juden ein. Sicherheitskräfte schalten die Terroristin aus.

9. Oktober: Rund zweihundert Araber stürmen eine Grenze von Israel und attackieren die Grenzsoldaten. Bei der Verteidigung durch die Grenzsoldaten sterben vier Araber.

9. Oktober: Der Sprecher der Hamas, Mushir Al-Masri, erklärt vor einer jubelnden Menge:

„Die Jerusalem Intifada wurde ins Leben gerufen, und so Allah will, wird sie unumkehrbar sein. Wir müssen jetzt alle zur Jerusalem Intifada zusammenkommen, alle palästinenseischen Fraktionen. Wurde das reine Blut nicht gesegnet? Wurden die stolzen Waffen nicht gesegnet? Wurden die heiligen Steine ​​nicht gesegnet? Wurden die gesegneten Messer nicht gesegnet? Heute sagen wir Netanyahu und allen Führer der Besatzung: Das ist unsere Wahl. Das Messer ist unsere Wahl! Das Messer symbolisiert die Schlacht um die Westbank und um Jerusalem.“

http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/5099.htm

9. Oktober: Der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ hält folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah:

„Brüder, wir müssen die Welt und alle, die es vergessen haben, stets daran erinnern, die Welt soll es hören und die Kameras, die das hier aufzeichnen und über das Internet in die Welt verbreiten: Gaza ist der Ort der Gräben und Gewehre. Die Westbank ist der Ort der Bomben und Messer. Jerusalem ist der Ort der Sodaten unseres Propheten Mohammed. Darum Brüder, wollen wir uns daran erinnern, was Allah den Juden angetan hat. Wir wollen uns daran erinnern, was er ihnen in Khaybar angetan hat (die totale Vernichtung). Meine Brüder in der West-Bank: Stecht zu! Stecht den Juden den Mythos des Talmuds in ihre Köpfe. Stecht den Juden den Mythos ihres Tempels in ihre Herzen! Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

http://www.memri.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/5098.htm

10. Oktober: Ein jugendlicher Araber sticht auf Menschen ein, weil er sie für Juden hält. Israelische Sicherheitskräfte schalten den Terroristen aus.

10. Oktober: Israel wird aus dem Gazastreifen massiv mit Raketen beschossen!

11. Oktober: Der Spiegel schreibt:

„Israel reagiert auf die zunehmenden Attacken zumeist junger oder jugendlicher Palästinenser, die mit Steinen oder Messern bewaffnet sind, mit scharfen Polizeikontrollen und militärischem Druck. Gut ausgebildete Soldaten und Polizeikräfte gegen Teenager mit Küchenmessern und selbst gebauten Brandsätzen – es ist eine Spirale der Gewalt mit ungleich verteilten Mitteln.“

Eine echte Frechheit, dass die Juden sich nicht einfach so von jungen Männern abstechen lassen. Wie sangen doch einst die jungen Männer in Deutschland:

„Wenn der Sturmsoldat ins Feuer geht, ei, dann hat er frohen Mut, / und wenn’s Judenblut vom Messer spritzt, dann gehts nochmal so gut.“

Vor fünfundsiebzig Jahren hätte Der Spiegel vermutlich geschrieben:

„Deutschland baut nur Duschen. Juden in Warschau reagieren mit Gewalt!“

All die Verbrechen der Hamas und Fatah sind Terrorakte wie die terroristischen Aktionen des NSU um Beate Zschäpe. Diese Terroristen sind keine Widerstandskämpfer!

Genausowenig wie der Nationalsozialistische Untergrund gegen Muslime demonstriert, demonstriert die Fatah und die Hamas gegen Juden. Wir haben es hier mit brutalem Terrorismus zu tun, der durch nichts entschuldigt werden kann.

Die Gewalt kann auch nicht erklärt werden, schon gar nicht mit den Handlungen von Juden. Sonst können auch die Taten des NSU mit den Handlungen von Muslimen erklärt werden.

Jeder, der in dieser Situation von Widerstandskämpfern und Demonstranten spricht, ist ein Sympathisant des Terrors und gehört geächtet wie jede Person, die es nicht fertig bekommt, uneingeschränkt den NSU zu verurteilen.

Israel ist ein Opfer der Fatah und der Hamas, so wie die Menschen auf der Keupstraße Opfer des NSU wurden. Da gibt es nichts zu deuteln!

Obwohl seit Wochen der judenmordende Mob wütet, erklärte Benjamin Netanjahu am 1. Oktober vor den Vereinten Nationen:

„Präsident Abbas, ich weiß, es ist nicht einfach. Ich weiß, es ist schwer. Aber wir schulden es unseren Völkern, es nochmal zu versuchen, es immer wieder zu versuchen, denn gemeinsam, wenn wir tatsächlich verhandeln und damit aufhören, darüber zu verhandeln, ob wir überhaupt verhandeln sollen, wenn wir uns tatsächlich hinsetzen und versuchen, diesen Konflikt zwischen uns zu lösen, uns einander anerkennen und einen palästinensischen Staat nicht als Sprungbrett für eine weitere islamistische Diktatur im Nahen Osten verwenden, sondern als ein Land, das in Frieden neben dem jüdischen Staat leben möchte, wenn wir das tatsächlich tun, dann können wir bemerkenswerte Dinge für unsere Völker erreichen.“

Wer sich jetzt nicht klar für die Sicherheit der Menschen in Israel positionieren kann, muss sich die Frage gefallen lassen, welches Ressentiment ihn leitet.

Wer im Lichte der aktuellen Gefahrenlage, Israel daran hindert, das Leben von Juden zu verteidigen, wer jetzt zum Boykott Israels aufruft oder die Mörder als Widerstandskämpfer verharmlost, wer jetzt nicht klar Position ergreifen kann, gegen den Aufruf zum Völkermord an Juden, wer Israel schwächt oder Juden eine Mitschuld am Judenhass gibt, wer behauptet, Israel eskaliere die Gewalt im Versuch, dem Aufruf zur Judenvernichtung und dessen Umsetzung zu begegnen, wer behauptet, Israel drehe an der Gewaltspirale, die sich um den Völkermord an Juden dreht, wer Israel in der Bemühung um Selbstverteidigung kritisiert in Zeiten des Vernichtungskriegs, der macht sich schuldig am Judenmord.

Spätestens jetzt heißt die Frage nicht mehr, was hättest Du getan, als die Nazis zum Judenmord aufriefen, jetzt lautet die Frage: Was tust Du jetzt?

Dieser Beitrag wurde unter Israel, Nachrichten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.