PEGIDA – Die falschen Patrioten

Ein Essay von Heinrich Heine geschrieben für die Augsburger Allgemeine Zeitung im Jahr 1854. In Zeiten von PEGIDA und weiteren Massenaufläufen in Deutschland ist dieser Text wieder erschreckend aktuell.

Dieses Bekenntnis, dass die Zukunft den Kommunisten gehört, dieses Bekenntnis machte ich im Ton der Besorgnis und äußersten Furcht, und -ach! das war keineswegs Verstellung!

Wahrhaftig, nur mit Schauder und Schrecken denke ich an die Zeit, da diese finsteren Bilderstürmer zur Herrschaft gelangen werden; mit ihren schwieligen Händen werden sie erbarmungslos alle Marmorstatuen der Schönheit zerbrechen, die meinem Herzen so teuer sind; sie werden all jene Spielereien und phantastischen Nichtigkeiten der Kunst zerschmettern, die der Dichter so liebte; sie werden meine Lorbeerhaine zerstören und dort Kartoffeln anpflanzen; die Lilien, die weder spinnen noch arbeiten und doch ebenso herrlich gekleidet waren wie der König Salomo in seiner Pracht, sie werden ausgerissen werden aus dem Boden der Gesellschaft, es sei denn, sie nehmen die Spindel zur Hand; die Rosen, jene müßigen Bräute der Nachtigallen, wird das gleiche Geschick treffen; die Nachtigallen, jene unnützen Sänger, werden vertrieben werden, und – ach! – mein Buch der Lieder wird dem Gewürzkrämer dazu dienen, Tüten zu drehen, in die er den armen alten Frauen der Zukunft Kaffee und Tabak schütten wird.

Ach! Ich sehe all dies voraus, und ich bin von einer unaussprechlichen Traurigkeit ergriffen, wenn ich an den Untergang denke, mit dem das siegreiche Proletariat meine Verse bedroht, die mit der ganzen romantischen Welt vergehen werden.

Und dennoch, ich bekenne es mit Freimut, übt eben dieser Kommunismus, so feindlich er allen meinen Interessen und Neigungen ist, auf meine Seele einen Reiz aus, dem ich mich nicht entziehen kann; zwei Stimmen erheben sich in meiner Brust zu seinen Gunsten, zwei Stimmen, die sich nicht zum Schweigen bringen lassen wollen, die vielleicht im Grunde nur teuflische Einflüsterungen sind – aber was immer sie seien, ich bin davon besessen, und keine Macht der Teufelsbeschwörung kann sie bändigen.

Denn die erste dieser Stimmen ist die der Logik. Der Teufel ist ein Logiker! sagte Dante. Ein fürchterlicher Syllogismus hält mich umstrickt, und wenn ich diesen ersten Satz nicht widerlegen kann, ›dass alle Menschen das Recht haben zu essen‹, so bin ich gezwungen, mich allerlei anderen Folgerungen zu unterwerfen. Wenn ich daran denke, so laufe ich Gefahr, den Verstand zu verlieren. Ich sehe alle Dämonen der Wahrheit mich im Triumph umtanzen, und schließlich bemächtigt sich meines Herzens eine großmütige Verzweiflung, und ich rufe aus: sie ist schon seit langem gerichtet, verurteilt, diese alte Gesellschaft! Möge die Gerechtigkeit ihren Lauf nehmen! Möge sie zerbrochen werden, diese alte Welt, wo die Unschuld zugrunde ging, wo die Selbstsucht gedieh, wo der Mensch vom Menschen ausgebeutet wurde! Mögen sie von Grund auf zerstört werden, diese übertünchten Grabstätten, in denen die Lüge und die Verderbnis herrschen! Und gesegnet sei der Gewürzkrämer, der einst aus meinen Geschichten Tüten drehen wird, um Kaffee und Tabak für die armen, alten Weiber hineinzuschütten, die sich vielleicht in unserer jetzigen Welt der Ungerechtigkeit eine solche Annehmlichkeit haben versagen müssen – Fiat Justitia, Pereat Mundus!

Die zweite der beiden gebieterischen Stimmen, die mich umstricken, ist noch mächtiger und noch infernalischer als die erste, denn sie ist die des Hasses, des Hasses, den ich gegen eine Partei hege, deren schrecklicher Gegner der Kommunismus und die aus diesem Grunde unser gemeinsamer Feind ist. Ich spreche von der Partei der so genannten Repräsentanten der Nationalität, von jenen falschen Patrioten, deren Vaterlandsliebe in nichts anderem besteht als in einer idiotischen Abneigung gegen das Fremde und gegen die Nachbarvölker, und die jeden Tag ihre Galle verspritzten.

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80 Antworten zu PEGIDA – Die falschen Patrioten

  1. Dante schreibt:

    Ich habe – nicht zum ersten Mal – via E-Mail eine Petition mit dem Titel „Ihre Stimme gegen PEgIdA“ (Schreibweise von mir) erhalten. Diese werde ich nicht unterschreiben, und zwar nicht aus Sympathie mit PEgIdA, sondern weil ich deren Existenz quasi für eine Strafe Gottes für die antijüdischen Demonstrationen im letzten Jahr halte.
    „Deutschland, mach die Augen auf“, stand da. Denen hätte ich am liebsten zugerufen: „Wir machen sie auf, und was wir sehen, gefällt uns nicht“, um jetzt nachzulegen: „Deutschland hat die Augen aufgemacht, sah die Demos und jetzt gibt es PEgIdA. Da habt ihr den Salat.“

    • A.mOr schreibt:

      Finde ich nachvollziehbar.
      Wobei ich keine Vorstellung davon habe, inwiefern die Leute von Pegida die antijüdischen Paraden (inklusive Pogrom-Absicht) des Sommers 2014 in Deutschland und Europa überhaupt zur Kenntnis nahmen. Zumindest einen gewissen „Islamisierungseffekt“ hat man wahrnehmen können.

      ps/
      Deine Schreibweise ist mir aufgefallen, ist eben korrekt.
      Aber mir zu aufwendig auszuschreiben. Weiß ja auch so jeder was gemeint ist.

  2. A.mOr schreibt:

    Milen Radev (Oktober 20, 2015 um 8:03 nachmittags.)

    Schwierige Sache, Milen Radev.
    Putin sollte man nicht unterschätzen oder schönreden, schon klar.
    Nehme ich als freundlichen Hinweis.

    Und wie gesagt, bin nicht so vertraut mit der PEGIDA-Bewegung.
    Kann die Ablehnung von Islam (als missionierende und herrenmenschliche Bewegung) jedoch nicht verdammen.
    Bei aller Religionsfreiheit, es ist bei den Moslems nunmal so, daß die „Starken“ den Ton angeben, die mit der Waffe in der Hand und der ernstzunehmenden Bedrohung. Vollkommen gleich, ob es welche gibt, die den Koran „anders auslegen“.
    Was haben solche schon zu sagen?

    Tachless!

    Kommt mal einer, der den Kern der Sache („Vorbild Mohammed“) unter die Lupe nimmt (zB neulich: Hamed Abdel-Samad, Mohammed: Eine Abrechnung) so wird dieser mit Mord bedroht. So sieht es aus, so einfach. Und dann wird Widerstand gegen solchen Wahnsinn als „rechtsradikal“ denunziert? Der Wahnsinn hat Methode? (Anmerkung: bei „Methode“ denke ich auch, wie ein anderer hier, zB an ex-KGB. Nur wer belegt uns das, wer deckt uns das auf, wer ist wer?)

    Wie mit solchem Widerstand (gegen Islam) gewöhnlich umgegangen wurde (und wird!) zeigen die Geschichtsbücher, die vom Blut nur so triefen, welches mohammedanische Eroberer hinterließen.
    Vielleicht, wenn’s welchen so wichtig ist, sollte man vor dem her-gejubelten „Euro-Islam“ zunächst mal den Islam in Islamländern reformieren, bevor man glaubwürdig an einen vor-bejubelten „Euro-Islam“ bastelt und inbrünstig „glaubt“? Was sollte denn das sein? Wieviele Morde gehen auch schon in Europa auf das Konto jener Mohammedaner? Und wieviel sogenannte „Todes-Fatwas“ gegen „Abtrünnige“ wurden schon gegen Europäer oder Gäste Europas ausgesprochen? Wollen sich die „gemäßigten Moslems“ darauf verlassen, daß der sanfte Christenmensch so lange die Wange hinhält, bis den Mohammedanern die Lust daran vergeht ihnen dieselbe zu küssen, während das Messer bereits den Kopf abschneidet?
    Kann das mal jemand den Christen im Orient erklären? Oder uns, den Juden?
    Oder meinetwegen auch den Hindus, u s w.

    Zur anderen Sache: in solchen Zeiten in Deutschland (und Europa) wie diesen sind schon jene als „Freunde“ Israels zu zählen, die nicht gegen das Selbstbestimmungsrecht der Juden sich stark machen und andere zur Seite abdrängen. Kann sein, daß Judenhasser auch bei PEGIDA mitlaufen, aber mir scheint, daß viele von denen eher zu Israel als dagegen stehen. Ich hoffe.

    Es ist ein Wunder bei der Medienlandschaft zB in Deutschland, daß nicht bereits alle Deutschen wieder Antisemiten sind. Zumal die Mehrheit der Deutschen sich wohl nichtmal bewußt darüber ist, daß sie von den „Qualitäts-Medien“ (angeführt im Vertrauensmißbrauch von GEZ-Medien) sehr übel hinter’s Licht geführt werden. Mindestens in Dingen Israel/Nahost.
    Die wenigen Ausnahmen, die es mal gibt: besser als nichts, und doch kaum Gewicht. Und doch wichtig!

    Man bildet in Deutschland inzwischen schon (wieder) von Kindesbeinen an Antisemiten heran, so wie auch die Araber ihre Kinder zu Antisemiten erziehen.
    Ganz allgemein gesprochen. Ich freue mich über jeden Menschen, den ich als Ausnahme dieser Regel betrachten darf.

    Wer uns nicht mag weil wir Juden sind, der braucht auch keine Deutschen mögen weil sie Deutsche sind, Russen weil sie Russen sind, Moslems weil sie Moslems sind, usw.
    Da mache ich es mir einfach. Antisemiten sind Menschenfeinde. Ganz einfach.

    ps/ Milen Radev: Es gibt kein “kleineres Übel, das man hinnehmen müsste” in diesem Fall.
    Mag sein, aber PEGIDA brauchen wir nicht dazu zählen, oder? Und wenn es darunter Putin-Fans gibt, ich hoffe: trotzdem besser als Hitler-Fans, oder? Die findet man reichlich unter Mohammedanern.
    Und trotz aller „harten“ Worte von meiner Seite: ich bin kein „Moslem-Hasser“ oder „Araber-Hasser“. Niemand kann etwas für seine/ihre Geburt, und natürlich gibt es auch schöne Menschen unter Moslems, Arabern, usw. So wie es sogar häßliche Deutsche geben soll. Was es nicht alles gibt!
    Alles Gute, Milen!

  3. Minus schreibt:

    Der ist ein echter Schweinehund,
    dem je der Sinn für Heine schwund!

    EM

  4. O.Paul schreibt:

    Ich wohne in Sachsen und muss sagen, dass Kollegen und Freunde immer ungehaltener über die Aussagen von Politikern und Medien über PEGIDA werden. Jetzt setzt soetwas wie eine Trotzreaktion ein. Es werdwen immer mehr werden, die Montags nach Dresden fahren. Und es tun sich immer mehr Paraellen zum Jahr 1989 auf. Die gleiche Hetzte der Regierung gegen das Volk, der Unmut der Bevölkerung gegen die Bevormundung von Staat und Medien. Die politische Spannung ist wie vor 25 Jahren.

    • ceterum censeo schreibt:

      War vorige Woche auf Heimatbesuch dort. Erfrischend zu sehen, daß sich die Verhaltensweisen von West- und Ostdeutschen umgekehrt haben. Hier betasten sich die Leute erst und schauen dann über die Schulter, ehe sie Klartext reden, wie wir Ossis, über die sie immer gelächelt haben, seinerzeit unter den Mauermördern.
      Im schönen Sachsen geht’s direkt zur Sache. Jeder schimpft wie ein Rohrspatz in aller Öffentlichkeit. Vielleicht kann man eines Tages rückblickend sagen, daß der verhaßte Soli gut angelegtes Geld war, wenn die Ossis uns allen den Arsch gerettet haben.
      Hach, schon wieder Fäkalsprache!

  5. American Viewer schreibt:

    Ich spreche von der Partei der so genannten Repräsentanten der Nationalität, von jenen falschen Patrioten, deren Vaterlandsliebe in nichts anderem besteht als in einer idiotischen Abneigung gegen das Fremde und gegen die Nachbarvölker, und die jeden Tag ihre Galle verspritzten.

    Weiß jemand, ob Heine hier konkret eine ganz bestimmte Partei meint? Es klingt ja so. Und wenn ja, welche?

    • Krokodil schreibt:

      Steht doch oben, der meinte pegida.
      (Der Zug, in dem er saß, dort hat er übrigens den flux capacitor erfunden.
      wurde später unter anderem Namen verfilmt.)

      • American Viewer schreibt:

        Mich würden ernsthaftere Antworten interessieren, zumal es zu dieser Zeit wahrscheinlich wenig bis keine politische Parteien gab. Entweder Heine meint keine reale Partei oder vielleicht die Vorläufter der nationalkonservativen Parteien, die es später im Kaiserreich gab.

        • Dante schreibt:

          Das Wort „Partei“ muss nicht unbedingt im fest umrissenen Sinne einer organisierten politischen Partei mit Parteibuch etc. gemeint sein, es kann auch weiter gefasst sein. Jedenfalls dürfte Heine in der Tat die nationalkonservativ Gesinnten, aber vor allem die Nationalliberalen bzw. deren Vorläufer gemeint haben, die das Teutsche besonders betonten, und die Burschenschaften – die damals keineswegs konservativ, sondern eher progressiv-demokratisch gesinnt waren und noch keinen „Arier“paragraphen kannten (Ferdinand Lasalle z.B. war auch Burschenschafter). Heine war sicherlich kein Konservativer, aber in der Frage, welchen Stellenwert die Nation habe, den damaligen Konservativen näher als den progressiven Nationalisten.

        • Krokodil schreibt:

          Drüben im Artikel zu den „altdeutschen Narren“ steht etwas, ganz oben, was des Rätsels Lösung sein könnte.

  6. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Heinrich Heine, stellvertretend für Tapfer im Nirgendwo: „Ich spreche von der Partei der so genannten Repräsentanten der Nationalität, von jenen falschen Patrioten, deren Vaterlandsliebe in nichts anderem besteht als in einer idiotischen Abneigung gegen das Fremde und gegen die Nachbarvölker, und die jeden Tag ihre Galle verspritzten.“

    Die Wehrlosigkeit toter Dichter sollte nicht dazu missbraucht werden, ihre Werke auf unseren armseligen Zeitgeist herunterzuschnippeln.
    Gibt es Beweise dafür, dass PEGIDA „gegen die Nachbarvölker“ irgendwelche „Galle“ verspritzt hat? Wer die PEGIDA-Satzung selbst gelesen hat, wird, sofern er des Lesens mächtig ist, noch nicht einmal eine „Abneigung gegen das Fremde“ nachweisen können.
    Hätte Heinrich Heine PEGIDA verurteilt oder befürwortet?
    Wir, die wir es nicht wissen, sollten diesbezüglich nicht spekulieren, sondern schweigen.

    • Sempronius Densus Bielski schreibt:

      Es gibt Beweise, dass öffentlich bei PEGIDA Veranstaltungen „Galle“ verspritzt wurde, gegen die Ukraine. Nicht umsonst sind bei vielen PEGIDA Aufzügen übermäßig viele russische Flaggen zu sehen. Auch die Flagge der sogenannten Separatisten war bei mindestens einem Aufzug der PEGIDA zu sehen. Wie auch die Ukraine sind die USA keine unmittelbaren Nachbarstaaten Deutschlands, haben aber doch auf PEGIGA Veranstaltungen verspritzte „Galle“ ab bekommen.

      Heinrich Heine lebt nicht mehr. Das Essay aus dem Jahr 1854 von Heinrich Heine ist noch vorhanden.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Sempronius Densus Bielski

        Vielen Dank, Sempronius Densus Bielski, für Ihre verwertbare Aussage. Darüber lässt sich nachdenken.

      • ceterum censeo schreibt:

        Die Beweise möchte ich bitte sehen.
        Soweit ich weiß, wurde Galle gegen die Kriegstreiberei der EU und die ungeheuerliche Unterstützung von ukrainischen Nazis ( in dem Falle ausnahmsweise mal echten widerlichen Nazis ) gespuckt.
        Das Thema führt jetzt aber zuweit. Solange ich nicht die Fahne Nordkoreas oder des IS dort sehen muß, gibt es dringendere Probleme.
        PS. Gibt es eigentlich Neuigkeiten bei den Ermittlungen um die erschossenen Demonstranten auf dem Maidan, oder wird gar nicht mehr ermittelt. Das holländische Ermittlerteam zum Flugzeugabschuß hat ja plötzlich noch mal nachgedacht, und ist zu der Erkenntnis gekommen, daß man sich beim ersten Mal geirrt hat. Jetzt waren es gottseidank doch die Russen. Oder Soros sei dank? Ich glaube, das Thema führt doch nicht zu weit. ,-)

        • Sempronius Densus Bielski schreibt:

          Die Beweise sind für jeden deutlich bei den PEGIDA Veranstaltungen zu sehen und zu hören. Die Fahnen in den Aufzügen und die Aussagen in den Reden vom Podium bzw. von Kleinlastwagen als Bühne.

          Selbst, wenn die durch Russland erfundenen jüdischen Nazis in der Ukraine, wie zum Beispiel; Ihor Walerijowytsch Kolomojskyj, Arsenij Petrowytsch Jazenjuk, Micheil Saakaschwili, wirklich Nazis wären, hätten die Russen nicht Georgien und die Ukraine angreifen müssen und bräuchten auch nicht Teile Moldawiens besetzt zu halten.
          Die Ukraine wäre für Russland frei und erfolgreich ein „schlechtes“ Beispiel vor der „Haustür“ gewesen. Dies ist der einzige Grund.

          Die russischen Destabilisierungen nach alter KGB Art machen auch vor EU Staaten nicht halt. Davon ist nicht nur das Baltikum betroffen, sondern offensichtlich fördert Russland auch die PEGIDA in Dresden, was nichts mit dem Tal der Ahnungslosen und nichts mit Putin Aufenthalt in Dresden zu tun hat.

          • ceterum censeo schreibt:

            Bei manchem hast Du wohl Recht. Die Nazis habe ich leider bei youtube zur Genüge gesehen und die Presse hat auch nur gelogen. Ich erinnere nur an die billigen falschen Panzerbilder. Im Übrigen bin ich wahrlich kein Freund russischer Kommunisten. Jedoch scheinen mir die Russen momentan mit Putin besser bedient als die Amerikaner mit Obama.
            Sei es wie es sei, laß uns das Thema ruhig wieder aufgreifen, Hammer ist ja leider nicht mehr da. 🙂
            Gute Nacht.

          • A.mOr schreibt:

            Hammer, davon gehe ich aus,
            wird Dir ebenfalls sagen:
            (drücke ich’s galant aus)
            unterschätze Putin nicht.
            (Meine Vermutung.)

          • ceterum censeo schreibt:

            Weiß ich doch, und mach ich nicht.

      • Kanalratte schreibt:

        Ist der grassierende Antiamerikanismus (gemeint ist eine übermäßig politische Amerikafeindschaft) nicht ein gesamtgesellschaftliches Problem in diesem Land? Wenn sich viele Linke und Rechte Gruppen über etwas einig sind, dann darüber dass der von den USA geführte Westen böse ist. Das Argument von Sempronius würde nur dann zutreffen, wenn PEGIDA im Vergleich zur übrigen Bevölkerung oder sonstigen Demos im besonderen Maße USA-Feindlich und Pro-Russisch eingestellt wäre. Dies wage ich zu bezweifeln.

      • Milen Radev schreibt:

        Ja, das ist leider wahr!

  7. Robert Rubekula schreibt:

    Ich glaube nicht, dass viele der Pegidisten Patrioten sind. Die meisten sind Menschen, die eine Veränderung kommen sehen, die sie nicht wollen. Das hat nicht mal unbedingt was mit „Angst“ zu tun (wie ja immer behauptet wird). Jeder weiß, dass dieses Land gerade verändert wird und es gibt eine Menge von Bürgern, die das nicht möchten. Egal, ob man diese Veränderungen nun bejubelt oder ablehnt: es wird unseren Alltag verändern, unsere Kinder, unsere Schulen und unsere Geldbeutel. Braucht es mehr Berechtigung für eine Demo?
    Zumal ja jede andere Form der Einflussnahme von unseren Politikern abgewürgt wird. Es gab nie Wahlkampf zu dem Thema, kritische Stimmen werden bestenfalls als „nicht hilfreich“ abgetan und in den Medien (besonders den GEZ-Medien) gibt es nur das alternativlose „Grenzen auf“ im hellen Deutschland und die Bedauernswerten im Dunkeldeutschland, die noch nicht erkannt haben, wie gut das alles unserem Land tun wird, wie wir alle profitieren und an die Hand genommen werden müssen, um unsere „diffusen Ängste“ abzubauen.
    Auf jeder Anti-TTIP-, Anti-Gentechnik-, Anti-Atomkraft-Demo etc pp. wird wahrscheinlich mehr Unsinn erzählt und Ressentiment abgeladen als auf einer der meist friedlichen Pegida-Demos, nur wird über diese völlig anders berichtet.

    • Kanalratte schreibt:

      Dem kann ich mich nur anschließen.

      PS: Von der Guillotine für Sigmar Gabriel auf der Anti-TTIP Demo vor einer Woche hat man auch nichts mehr gehört. Bei PEGIDA ist aber ein Galgen gleich Volksverhetzung.

    • Krokodil schreibt:

      „Ich glaube nicht, dass viele der Pegidisten Patrioten sind.“

      Doch, sind sie. Sie nennen sich sogar so. Pegida ist nämlich eine Abkürzung.
      Sie appellieren an den europäischen Patriotismus, um Nachfragen vorzubeugen.

      Das war aber nur Polemik (meinerseits). Ansonsten stimme ich weitgehend zu.

    • ceterum censeo schreibt:

      Volle Zustimmung! Warum soll man nicht das Recht haben, gewisse Veränderungen abzulehnen? Jedes Volk darf das. Wir setzen uns dafür ein, daß kein Mensch die Amazonasindianer ungefragt in ihrem schönen Wald stören darf und die Tibeter von den Chinesen in Ruhe gelassen werden. Hat man jemals Forderungen vernommen, nach denen Afrika oder Asien BUNTER werden muß? Das wäre ja ausnahmsweise wirklich mal Rassismus. Pfui!

  8. A.mOr schreibt:

    Aus dem Artikel:
    „…deren Vaterlandsliebe in nichts anderem besteht als in einer idiotischen Abneigung gegen das Fremde und gegen die Nachbarvölker,…“ (H. Heine)

    Bin kein Experte für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (PEGIDA)“, aber soweit mir bekannt, steht dieses „Bürgerbündnis“ gegen die Islamisierung Europas, nicht gegen „das Fremde“ allgemein. Selbst wenn sie für sich stehen und somit auch für ihren Begriff von „Patriotismus“. Sind Pegida Gegner von Chinesen, Italienern oder nicht-moslemischen Afrikanern von wo auch immer?
    Und sind sie nicht viel eher „Verbündete“ der Nachbarvölker, die so wie sie die Islamisierung Europas ablehnen?

    Mein Eindruck: Heine meint nicht Pegida mit der Bezeichnung „Partei der so genannten Repräsentanten der Nationalität, von jenen falschen Patrioten,…“

    Allerdings glaube auch ich, daß sich solche von Heine Gemeinte (Rechts-Nationalisten sowie Links-Kommunisten usw mit extremen Hang zur „Missionierung“) bei Pegida mit einbringen, einmischen, wie auch immer.
    Sie, wie sie es immer tun, nutzen den Frust in der Bevölkerung für ihre eigenen politischen Ziele.
    Das sollte niemanden überraschen.

    Und ganz sicher dürften sich auch einige „Primitivlinge“ dort einbringen, so wie bei allen Bewegungen, ob sie sich „politisch“ nennen oder „besorgt“ oder „wie auch immer“.
    Scheint mir, und ob’s die „Logik“ untermauert?, auch bei den Regierungsparteien (inklusive Regierungsoppositionsanhängsel, vulgo: die „politische Klasse“) der Fall. Und freilich bei den „Qualitäts-Nachrichtenmagazinen“, wo die „Gläubigen an journalistischer Sorgfalt“ inzwischen schon vergaßen, daß man „Informationslieferer“ hin und wieder auch auf den Gehalt der Botschaften überprüfen sollte. Gerade dann, wenn die „Informationslieferanten“ einen so erheblichen Einfluß haben wie bei genannten „Qualitäts“-Fällen!
    Man hat sich längst eine Generation der Erwachsenen heran „gezüchtet“, die reflexionslos diesem Glauben an der antisemtischen Karikatur (nur zB!) anhängen, und teils als „Journalisten“ daran arbeiten, daß es so bleibt. Weil alles andere den Ausschluß aus dem „great flow“ bedeuten würde, mag’s letztlich auch „great flood“ bedeuten?

    Frage: warum wird die Ablehnung von Islamisierung (oder einfach auch Islam) gleichgesetzt mit Nationalem Radikalismus ala NSDAP?

    Weiß nicht, ob Pegida oder Geert Wilders (usw) spezifisch „pro-jüdisch“ eingestellt sind, aber soweit mir bekannt sehen sie im Staat Israel zumindest ein zu respektierendes Beispiel dafür, daß man nationale Souveränität auch gegen radikal (bzw konkret) ausgeführten Dschihad behaupten kann.

    Während die NS den Islam selbst eher als erstrebenswerte „Religion“ für deren perverse Logik als unterstützend werteten. Und umgekehrt NS bei Moslems viele Anhänger findet bis heute.
    Beispiele dieser Art wurden auch häufiger in diesem Blog auf Artikelebene veranschaulicht.

    Wenn man also gegen Judenhasser auf die Straße geht, dann ist man nach „neudeutscher Beliebigkeits-Logik“ ein Judenhasser?

    • Paul schreibt:

      Lieber A.mOr,
      da es hier für Kommentare keine Akklamationsmöglichkeit gibt, auf diesem Wege mein ganz dickes
      GEFÄLLT MIR!

      Herzlich, Paul

    • Milen Radev schreibt:

      Im Sinne dessen, was Sie w.o. geschrieben haben, A.mOr: die russischen Fahnen vor der Semperoper gestern Abend und die ausgesprochene Affinität vieler Pegidisten und AfDler für das heutige Russland, für den Massenmörder auf dem Thron im Kreml sind für mich ein böses Omen.
      Es gibt kein „kleineres Übel, das man hinnehmen müsste“ in diesem Fall.
      Beide Übel sind von der übelsten Sorte. Beide genauso fatal für unsere Welt.

      • Krokodil schreibt:

        Als wenn „Massenmörder auf dem Thron des “ xyz ein Alleinstellungsmerkmal wäre.
        Kleineres oder größeres Übel hin oder her, wenn man nicht selber was hin bekommt (was somit auch bei Ihnen der Knackpunkt wäre) muss man aus dem vorgesetzten Angebot wählen.

        • Milen Radev schreibt:

          Ob ich selber was hin bekomme oder nicht, können Sie, glaube ich, nicht wissen.
          Unter den Vorbildern und Bezugsgrößen bei den erwähnten Aufzügen/Organisationen habe ich eben kein anderes massenmörderisches Regime (Wohnhaussprengungen im Herbst 1999 in mehreren russischen Städten, Angriffskriege gegen Tschetschenien, Georgien, Ukraine usw) als das russische und keinen Diktator als Putin festgestellt. In dem Sinne war das schon ein Alleinstellungsmerkmal.

          • Krokodil schreibt:

            Sie können eben die Russen nicht leiden.
            Ist ja Ihr gutes Recht.
            Argumentativ unterscheiden Sie sich da allerdings nicht von jenen, die Sie zu kritisieren versuchen.
            Die genannten „Angriffskriege“ sind hingegen
            schon wieder kein Alleinstellungsmerkmal.
            Sie können ruhig versuchen hier das Handeln verschiedener Staaten in ähnlichen Konflikten zu ergründen.
            Zu hin bekommen:
            Was Sie hin bekommen haben ist eben Ihr recht einfaches Weltbild.
            Weil Sie es nicht mal selber erfinden mussten. Sie brauchten nur den Fernseher einzuschalten, und zwischen den Ohren aus.

      • A.mOr schreibt:

        Milen, Antwort ist unten.
        Danke allen für die Zustimmung.
        Hoffentlich für die richtige Sache!

    • ceterum censeo schreibt:

      Schließe mich Paul und Caruso herzlich an.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @A.mOr

      Manchmal sind Sie mir zu weitschweifig, lieber A.mOr, aber diesmal, uff, aber diesmal gebe ich Ihnen mein höchstes Kompliment!

  9. ceterum censeo schreibt:

    Ich kann mich einfach nicht abregen. Wenn deutsche Patrioten schon Scheiße sind, hört man vielleicht wenigstens auf einen zugereisten Patrioten, zumal einen Künstler. Aber wahrscheinlich ist der auch Rassist. Verzeiht mir die Platzverschwendung, obwohl ich hoffe, daß es keine ist!

    Rettet Deutschland!

    Offener Brief des libanesischen Regisseurs Imad Karim:

    Am 05.12.1977 kam ich mit 19 in West-Berlin als Student an. Ich studierte, las und versuchte mich zu informieren über meine Umgebung, über die Menschen, deren Alltag ich von nun an teilen werde. Ich ging in Museen, besuchte die Dauerausstellung ” Deutsche Geschichte” im damaligen Reichstag an der Mauer. Ich begann rückwärts, zuerst bei der Geschichte der BRD, der deutschen Teilung, dem zweiten Weltkrieg, der 12.jährigen NS-Herrschaft, der Weimarer Republik, dem ersten Weltkrieg und tauchte weiter in der “Vormärz-Zeit” 1848/49 und tiefer zurück. Ich liebte die Vielfalt, wanderte durch Deutschland, erfreute mich über Bayrische Trachten und Gesänge, genoss die Weinfeste der Hessen und der Pfälzer, bewunderte die Kohlen-Malochen der Ruhgebieter und ihre polnischen Nachnamen, versuchte mit Freude die Anglistischen Lieder der Norddeutschen zu entziffern und kehrte nach Berlin zurück, setzte mich in einer Urkneipe und bestellte “Berline Weiße mit Schuss”.

    Ich las die “Dreigroschenoper” in Deutsch, nachdem ich sie zuvor in Arabisch las. Ich lernte die Namen der Politiker auswendig, bewunderte Helmut Schmidt für seine unbeirrten Entscheidungen, den RAF-Terror zu bekämpfen, sang mit den Linken internationale Lieder, diskutierte mit Rechtskonservativen Deutschlandbilder und konnte bereits damals vieles, was sie mir erzählten, nachvollziehen und verstehen.

    Damals wohnte ich in der Weisestraße gegenüber dem Hasenheide-Volkspark im Stadtteil Neukölln. Da gab es das Restaurant “zum Jäger” mit den besten Schweinschnitzeln, den Italiener mit den tollen Pizzen und der scharfen Ehefrau, den Cevapcici-Jugoslawen, der den ganzen Tag schimpfte ohne dass jemand jemals wusste, worüber er schimpfte, den schüchternen Türken mit dem leckeren Döner und den eingebildeten Libanesen mit seinem angeblich besten Falafel der westlichen Hemisphären. Ich erfreute mich, heute Falafel zu essen und morgen Bockwurst oder Schweinschnitzel oder einen Döner.

    Ich besuchte arabische Familien und ging mit ihnen grillen. Gemeinsam mit ihren deutschen Nachbaren legten sie die Fleischstücke auf dem Grill, rechts Rind und Lamm, links Schwein und Würste.
    Das Leben war schön, bunt und friedlich.

    Ich ging mit einigen Arabern und anderen deutschen Linken demonstrieren, gegen Nato und den “Imperialismus”. Ich engagierte mich in der Arbeit der “Dritte-Welt-Läden”, ich besuchte den Deutschen Evangelischen Tag mehrere Male. Ich suchte die Verständigung und glaubte, wir können diese wertvolle und humane Gesellschaft ausbauen und aus den humanistischen Werten der Deutschen viel lernen. Ich kämpfte von Anfang an gegen die Reduzierung der deutschen Geschichte auf 12 Jahre NS-Herrschaft und wiederholte oft und nicht so selten den Begriff “Deutschland, Land der Dichter und Denker” längst bevor irgend jemand den Begriff von mir stahl.

    Ich wurde vor vielen Jahren eingebürgert. Mein Sachbearbeiter, der von mir wusste, dass ich als Fernsehautor arbeite, sagte mir schmunzelnd, ich solle ihm per Sprachtest nachweisen, dass ich der deutschen Sprache mächtig bin. Ich erwiderte “Es solle geschehen” und ich setzte fort “Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz”. Er lachte und ich lachte mit und daraus entstand eine gute Bekanntschaft und lange Freundschaft. Bis heute, wenn wir privat telefonieren, fängt immer einer von uns an mit “Fischers Fritz …”

    Vor Jahren besuchte ich Neukölln und erkannte den Stadtteil nicht mehr. Ich dachte, ich befinde mich in Kabul. Die arabischen linken Freunde von damals sind heute alte bärtige Männer. Sie haben noch einmal geheiratet, nach dem sie sich von ihren deutschen Frauen zuvor scheiden ließen. Ihre neuen Frauen sind junge Araberinnen, Cousinen von ihnen, die sie hierher holten. Alle sind fromme und gläubige Moslems geworden, die felsenfest überzeugt sind, Deutschland wird in naher Zukunft islamisch und die Christen oder Juden, die sich nicht zum Islam konvertiert werden wollen, müssten dann Kopfsteuer (Jizia الجزية) zahlen und sich damit abfinden, Menschen zweiter Klasse zu sein. Meine “Freunde” von damals sagten mir auf meine Frage hin, “ja, wir müssen Hindus, Buddhisten und sonstige Götzenanbieter töten. Bitte verstehe uns nicht falsch, wir haben nichts gegen diese Menschen, aber wir müssen Gottes Befehl folgen.”

    Vor paar Wochen ging ich mit meiner Frau in meiner badischen Stadt türkisch essen. Ich bestellte ein Bier, bekam ich es aber nicht. Die Kellnerin erklärte mir, es gebe hier in allen acht Restaurants am Marktplatz keinen Alkohol. Sie ergänzte, “wer Alkohol trinke, sei schlecht und ohne Moral, bald werde man dafür sorgen, dass Alkohol nur in den vier Wänden getrunken werden dürfe”.

    Ein arabischer Freund von mir betreibt eine Pizzeria. Bei ihm gibt es Pizza mit Schinken und Salami, Bier und billigen Wein. Er erzählte mir, dass er von Fundamentalisten verstärkt die Aufforderung erhält, seine Speisekarte auf islamisch umzustellen und den Alkohol zu verbannen, sonst würde er mit Konsequenzen rechnen müssen.

    Da wusste ich, ich bin im Begriff, mein Deutschland zu verlieren.

    Ich kam als Fremder nach Deutschland und es nahm mich mit allem seiner Kraft auf. Heute kommt Deutschland fremd zu mir und ich weine Bluttränen, weil ich es nicht schützen kann.

    Beim letzten Telefonat mit meinem Einbürgerungsbeamten sagte ich diese mal “Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz NICHT mehr”. Er stimmte resigniert zu.

    Ich bin mit 57 nicht mehr jung, aber Ihr, meine Kinder, rettet Deutschland und das ist ein humanistischer und kein chauvinistischer Aufruf. Stoppt den Siegeszug der Barbarei. Sagt Merkel und der gesamten politischen Elite, den Grünen, den Medien, der Gerichtsbarkeit und allen, dass Ihr entscheidet, wer zu Euch kommt und wer nicht, denn das ist Euer legitimes Selbstbestimmungsrecht als Volk. Erinnert Cem Özdemir daran, dass ich nicht den Film “Cem Özdemir – Der Spätzletürke” gemacht hätte, wenn ich gewusst hätte, dass er über die Köpfe der Menschen hier entscheidet, wer oder was zu Deutschland gehört.

    Und vergesst nicht, mir mein altes Deutschland wiederzugeben, auch, wenn ich nicht mehr da bin.

    Imad Karim

    • Paul schreibt:

      Danke, lieber cc,
      für dieses Dokument , das ich zur weiteren Verwendung in meine „Waffenkammer“ gelegt habe. Nein, das ist keine Platzverschwendung. Karim schlägt in die gleiche Kerbe, wie Pirincci. Mit Letzterem gehen leider manchmal die „Pferde durch“. Dadurch schadet er sich und dem was er eigentlich verkünden will: Seinen Stolz auf Deutschland, seine Liebe zu Deutschland.

      Manch ein geborener Deutscher ist nicht so stolz auf seine Heimat, wie diese geborenen Ausländer. Ist das nicht beschämend? Ja, diese Ausländer, so manch anderer auch, sind eine Bereicherung für Deutschland.
      Leider sind sie aber die „Perlen im Misthaufen“.

      Herzlich, Paul

    • D.S. schreibt:

      Ist das jetzt auch ein Freund von dir?
      Dein „Freund Akif“, wie du ihn zärtlich nanntest und auf den du dich ja so gefreut hast, war ja gestern selbst den frigiden Pegiden zu peinlich.
      Du solltest vielleicht etwas kritischer in der Auswahl deines Umgangs sein, sonst könnte man dich leicht für einen Trottel halten.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @D.S.: „Dein “Freund Akif”, …, war ja gestern selbst den frigiden Pegiden zu peinlich. Du solltest vielleicht etwas kritischer in der Auswahl deines Umgangs sein, sonst könnte man dich leicht für einen Trottel halten.“

        Vielleicht sollten Sie etwas kritischer in der Auswahl Ihrer Argumente sein, sonst könnte man Sie weiterhin für einen Trottel halten. Inwiefern hängt der Wert einer Aussage davon ab, ob sie irgendwem peinlich ist?

    • Milen Radev schreibt:

      Danke für diesen Essay vom Imad Karim, cetero censeo!
      Ein großartiger Mann. Eine Entdeckung für mich. Nochmals- danke.

    • A.mOr schreibt:

      ceterum censeo (Oktober 20, 2015 um 3:33 nachmittags.)

      Platzverschwendung? Wahrlich nicht!
      Danke für’s Herzeigen, ceterum censeo.
      Dus is a mentsch: Imad Karim!

      ps/ Paul, Dir einen Dank für den link. 😉

  10. ceterum censeo schreibt:

    http://www.barenakedislam.com/2015/10/19/jerusalem-just-some-of-the-palestinian-muslim-terrorist-attacks-on-jews-in-less-than-a-week/
    Wenn man sich mal so anschaut, was unter der Grünen Flagge des Propheten an ein zwei Tagen so vollbracht wird, egal ob in Israel, Takatukaland oder Welcomenistan (einfach mal beherzt ein zwei Artikel runterscrollen, wer schon zu Mittag gegessen hat), kann man sich nur noch über Menschen wundern, die vor friedlichen Demonstranten in Dresden Angst, und ansonsten keine anderen Sorgen haben.
    Wer noch einen Funken Restverstand hat, sollte Nachts nicht mehr schlafen können vor Angst. Angst vor unserer Regierung und vor der Medizin, die sie uns in Überdosis verordnet hat.

  11. Krokodil schreibt:

    Wer Heine, den Kommunismus, die deutsche Geschichte nicht versteht, warum soll der ausgerechnet pegida verstehen?

  12. abusheitan schreibt:

    Patrioten von „anno dunnemals“ mit Pegida von heute zu vergleichen ist ungefähr so sinnvoll wie die Gleichsetzung der Athener Demokratie mit der heutigen. Da durften Frauen und Sklaven nämlich nicht wählen.

  13. bruriah schreibt:

    Auch ich liebe Heine, aber in diesem Zusammenhang fällt mir Kurt Tucholsky ein:

    … Und ihr, die freien Herren da drüben,
    ihr meine alten Freunde rechts,
    ihr fischt nun still im Trüben,
    und nutzt die Stürme des Gefechts.
    Wir haben es noch nicht vergessen,
    warum dem Land das Rückrat bricht.
    Ihr wollt zu tadeln euch ermessen?
    IHR NICHT!
    Und rechts und links die Terroristen
    und jeder der Gewalt verehrt,
    ihr Reventlow´s, ihr Spartakisten (1),
    und wer von Unterdrückung zehrt –
    Ihr sollt nicht raten und nicht taten.
    Denn gegen jene Unterschicht,
    da helfen nur wahre Demokraten!

    (1) heute Anarchos oder Pegida …. einsetzen.

  14. Kanalratte schreibt:

    Ich brauche nicht Pro-Pegida zu sein um zu sehen, dass viele selbsterklärten Pegida-Gegner weniger Demokratie und Rechtsstaatlichkeit besitzen, als die so gerne beschimpfen und an den Pranger gestellten „pösen Rechten“.
    Dass bei Pegida offiziell z.B. keine Gewalt und Hetze geduldet wird hat man gestern wieder gesehen, als man Akif Pirincci, der über die Stränge schlug, das Mikro ausschaltete und sich offiziell von den schrecklichen Taten in Köln (die Pegida im Übrigen nur schaden) distanzierte.
    Das mag (und muss) alles nicht für Pegida sprechen, aber dann bitte auch nicht gegen Pegida.

    Wenn die Welt so einfach ist, dann erklärt mir warum der Widerstandskämpfer Carl Friedrich Goerdeler von der rechtsextremen Deutschnationalen Volkspartei! (DNVP) von Anfang an ein erklärter Gegner Adolf Hitlers und dessen Judenverfolgung war. Am Tag des Boykottes jüdischer Geschäfte hat Goerdeler bewusst jüdische Geschäfte aufgesucht, um seine Solidarität mit der ansässigen jüdischen Bevölkerung zu zeigen. Weil das Mendelssohn-Denkmal in Leipzig abgerissen wurde, ist Goerdeler sogar von seinem Amt als Bürgermeister von Leipzig zurückgetreten.

    • ceterum censeo schreibt:

      Danke für die Info. Stell Dir vor, den kannte ich als alter Leipziger gar nicht. Bei uns gab es nur kommunistische Helden. Auch im KZ waren nur Kommunisten und Rotarmisten von „den Faschisten“ umgebracht worden.

      • Kanalratte schreibt:

        Der Widerstand gegen Hitler kam, soweit ich weiß, genauso aus dem rechten- und bürgerlichen Lager wie aus dem linken Lager. Stauffenberg, den ich persönlich nicht für den beeindruckensten Widerstandskämpfer halte, war sogar selbst ein Nationalsozialist.

  15. Max schreibt:

    Der Text zeigt nur wie einfältig Heine hier ist. Aus dem Recht (also der zugestandenen Freiheit) zu Essen folgt nicht die Pflicht oder der Zwang für Alle sich um diese Erfüllung zu kümmern.
    Ein Recht enthält eben nicht die materialle Umsetzung dieses Rechtes durch andere.
    Und der Spruch „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ ist eben nur ein Spruch. Freundschaft definiert sich anders.
    Ich verstehe nicht warum der Text speziell im Bezug auf PEGIDA wieder akteull sein soll.

    • A.mOr schreibt:

      Max, ich glaube, daß Du selbst Heine hier mißverstehst.
      Die „Logik“ erfolgt aus dem Mitleids-Effekt, der von „Volkswohltätern“ (welche politische Richtung auch immer) gezielt bei den potentiellen Wählern, Mitläufern usw angesprochen wird. Es geht eben nicht nur um die rationale Ebene, diese ist nur das Vehikel um die Botschaften zu transportieren. Das Ziel des „Enterhakens“ aber ist das Herz (das Mitleid) der Menschen.

      Genauso funktioniert auch zB „Pallywood“. Erst werden „Geschichten“ entworfen bzw karikiert (stets im Sinne „aggressiver Israeli verletzt oder mordet wehrlosen Araber/arabisches Kind“), und dann an das Herz der Abnehmer solcher Geschichten appelliert. Der Erfolg solcher Methode ist uns „Eingeweihten“ hier doch hinlänglich bekannt. Der Erfolg ist schlicht immens, und die UNO (sogenannte „Völkergemeinschaft“) selbst einer der wichtigsten Transporteure der „antiisraelischen/antijüdischen Karikatur“ über die Jahrzehnte nun schon.

      Anderes Beispiel: wie sind die Moslembrüder in Ägypten oder die Hamas in Gasa an die Macht gekommen? Zu einem nicht unerheblichen Teil wegen ihrer Wohltätigkeit an den ärmeren Bevölkerungsschichten.
      Schon Hitler-NS hat das Stimmenpotential bei den Armen in Deutschland für die eigenen politischen Ziele nutzen können.
      Zu diesem Thema: Rolf Winter, „Hitler kam aus der Dankwartsgrube (und kommt vielleicht mal wieder). Eine Kindheit in Deutschland.“

      (Max, habe hoffentlich Dich nicht mißverstanden. 🙄 )

      • Hein schreibt:

        Aus Biedermann und die Brandstifter:
        Eisenring, einer der Brandstifter, zu Biedermann: „Scherz ist die drittbeste Tarnung. Die zweitbeste: Sentimentalität. Was unser Sepp so erzählt: Kindheit bei Köhlern im Wald, Waisenhaus, Zirkus und so. Aber die beste und sicherste Tarnung (finde ich) ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand.“
        Die Tarnung Sentimentalität ist allgegenwärtig in den Medien. Nach der Wahrheit muss man im Internet suchen. Ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=oLZTPHvGgO4

  16. Kanalratte schreibt:

    Linke Krawallmacher gestern bei der Pegida-Demo:

    • Kanalratte schreibt:

      Die einzigen die sich mal wieder danebenbenommen haben waren….natürlich die Linken!

    • Hein schreibt:

      Hier sehen wir die Folgen der Hetze von Maas, Gabriel und Gauk.

      • Kanalratte schreibt:

        Ohnehin paradox von Bürgern zu fordern mit der Hetze aufzuhören, während man als Politiker selbst jeden Tag mit hetzerischen Parolen das ganze befeuert. Es ist eine Schande, dass in Deutschland Demonstranten als „Pack, Rattenfänger, Pöbel“ genannt werden dürfen, nur weil sie aus dem rechten Lager kommen.

        Würde man als Politiker dagegen linke oder noch schlimmer islamische Demonstrationsteilnehmer als „Pack“ bezeichnen hätte man schneller ein Verfahren wegen Volksverhetzung am Hals als man schauen könnte.

        Die momentan schleichende Auflösung des Rechtsstaates und der Demokratie ist viel gefährlicher als eine Pegida-Demonstration mit ein paar verwirrten Teilnehmern, die es auf jeder Demo gibt. Ich bin mir im Übrigen zu 100% sicher, dass auf linken Demos auch Rassisten und Demokratiefeinde mitlaufen, nur kümmert das niemanden.

    • ceterum censeo schreibt:

      Wenn das die reaktionären Dresdner täten. Gar nicht auszudenken. Spaß beiseite, ich finde, es wird Zeit, daß diese verzogenen und entmenschlichten Milchreisbubis den Arsch von ihren Eltern, die wohl komplett bei der Erziehung versagt haben, versohlt kriegen, ehe noch ernsthaft jemand böse auf sie wird.
      Weiterhin müssen Regierung und Parlament vor Gericht, weil sie sich nicht gescheut haben, eine ganze Generation von Kindern zu verblöden und als Schutzstaffel gegen ihre eigenen Eltern zu mißbrauchen.
      Das muß man sich mal vorstellen, wie weit es schon ist: demnächst zerren dich diese Kinder bei Straßenkontrollen aus dem Auto, und die Polizei schaut zu. Wie seinerzeit am November oder heute im Iran. Zeit, sich zu wehren! Alles Gute, PEGIDA!

    • Paul schreibt:

      Liebe Kanalratte,
      danke für dieses Video. Bis jetzt hatte ich eine gewisse Sympathie für PEGIDA. Nachdem ich dieses Video gesehen habe ist Schluss damit, Aber endgültig.

      PEGIDA ist schuld an diesen Ausschreitungen. Hätte PEGIDA nicht von seinem Demonstrationsrecht Gebrauch gemacht, hätte es diese Gegendemonstration, diese verständliche Wut, diesen Krawall nicht gegeben.

      PEGIDA ist für die Messerüberfall in Köln verantwortlich.
      PEGIDA ist für die Ausschreitungen in Dresden verantwortlich.
      PEGIDA ist an allem Schuld.*

      KRAMBA MIR KOCHT DER BLUT

      Herzlich, Paul
      *Auch daran, dass die vielen Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Die haben sie extra her gelotst. Beweis? Ohne die Flüchtlinge gäbe es PEGIDA nicht. Kapito?

      • Hein schreibt:

        Paul, Sie haben schnell gelernt. Die Voraussetzungen für die Meisterprüfung eines ARD-Intendanten sind hiermit übererfüllt. MIR SCHWILLT DIE KAMM

      • Max schreibt:

        Mit dieser Argumentation ist auch die Frau mit dem Minirock schuld an der Vergewaltigung, oder Israel schuld am Terror.
        Jemand der seine Rechte (Freiheiten) nutzt ist nicht Schuld daran, wenn die Reaktion darauf illegitime Initiation von Gewalt ist.

        • Hein schreibt:

          Lieber Max, Paul hat es mit seiner Ironie auf die Spitze getrieben. Natürlich gibt er Pegida nicht die Schuld an den Linksextremistischen Ausschreitungen.

          • Paul schreibt:

            Danke Hein!
            Ich habe es nicht gekennzeichnet weil ich davon ausging, dass jeder das als Ironie erkennen würde.
            Entweder hat Max uns rein gelegt oder er bewegt sich in Gegenden des Internet, in denen so was als Meinung steht. Habe mal vor Jahren solche Seiten aufgestöbert. Nein, Bluthilde meine ich nicht. Es gibt Blogs die wirklich unvorstellbar sind. Ich weiß nicht, ob es die heute auch noch gibt.
            Also Max, hier sind alle sehr seriös. Na ja, meistens. 🙂

            Herzlich, Paul

  17. Hein schreibt:

    „und die jeden Tag ihre Galle verspritzten.“ Die Gastredner der gestrigen Pegida Versammlung waren aus Tschechien, Italien und den Niederlanden. Von Ausländerfeindlichkeit war nicht die Rede. Gewöhnungsbedürftig ist die Sprache von Akif Pirinçci, er ist in der Türkei geboren. Kann es sein, dass deutsche Medien in dieser Angelegenheit genauso unzuverlässig informieren wie über Israel?

    • Kanalratte schreibt:

      Ja, die Medien lügen hier genauso wie über Israel. Die Art und Weise wie versucht wird den Bürger medial zu beeinflussen gleicht sich fast 1 zu 1. Pegida ist böse, Israel ist böse, Rechte sind böse, Amerika ist böse. Linke sind gut, der Islam ist gut, Ausländer sind gut…

    • Kanalratte schreibt:

      Pegida ist als europäische Idee internationaler als diese linke Sülze, die ausschließlich für Islamstaaten und muslimgeprägte schwarzafrikanische Länder steht und auf alle anderen Länder jeden Tag einen Haufen setzt.

      Möchte mal wissen wieviel von diesen linken Idioten etwas spenden gehen! Ich bin Rechts und spende für afrikanische Kinder.

      • ceterum censeo schreibt:

        Der Schweinestaat gibt diesen internationalen Helden von Mamas Gnaden zuwenig Geld von den Reichen. Dann könnten sie auch was spenden für die Geknechteten dieser Welt. Vielleicht würden sie es aber auch einfach nur versaufen. Ich vermute nämlich schon seit längerem, daß denen die hungernden Kinder und und armen Hühner im KZ scheiß egal sind. Sind einfach nur gelangweilt und wollen Blut sehen, möglichst nicht ihr eigenes. Würden am liebsten nach Syrien gehen und Kinder massakrieren. Trauen sich aber nicht so richtig. Könnte ja gefährlicher sein als unter Polizeischutz Rentner krankenhausreif prügeln und dafür noch Kohle von Staat und Gewerkschaft abzugreifen.

        • Kanalratte schreibt:

          @ceterum censeo:
          „Ich vermute nämlich schon seit längerem, daß denen die hungernden Kinder und und armen Hühner im KZ scheiß egal sind.“

          Bitte nicht der grünen „Peta-Sprache“ bedienen, die schlechte Tierbedingungen mit den Konzentrationslagern gleichsetzt, in denen Menschen vernichtet wurden!!!

          Das Bild des Linken als: „wohltätigen, menschenfreundlichen und gerechten Menschen“ sollte dringend überdacht werden. Viele Linke sind tatsächlich nur selbstgerecht und praktizieren ihre Meinung, weil es gerade „in“ ist so zu denken. Weil die Masse das ja angeblich so toll findet. Genausowenig ist „der Rechte“ ein böser Menschenfresser.

          Blümchen hier, Blümchen da,
          Küsschen hier, Toleränzchen da,
          und Kinder verhungern in Afrika.

          • ceterum censeo schreibt:

            Hab mich absichtlich der Ökonazisprache bedient. Muß ich es als Satire kennzeichnen?

      • caruso schreibt:

        nm.1,25 – eine sehr gute Zusammenfassung. –
        nm.1.33 – so ist es. – Ich bin weder rechts noch links, spende doch nicht, nicht weil ich es nicht wollte, sondern weil ich kein Geld habe. Leider. Auch in meiner Bekanntenkreis gibt es einige, die Hilfe brauchen könnten und ich kann ihnen such nicht helfen. Kein gutes Gefühl, weder im ersten Fall noch im zweiten.
        lg
        caruso

  18. ceterum censeo schreibt:

    Pegida ist weder der Kommunismus noch der Islam, deren Früchte Heine so treffend beschrieb, sondern erst einmal das Gegenmittel. Was danach kommt, bleibt abzuwarten.
    Alles scheint momentan besser, als das, was die Herrschaften da oben für uns als alternativlos beschlossen!

  19. Hein schreibt:

    Als ich Heines Befürchtung über die Zerstörung der Statuen las, dachte ich an den vom Koran inspirierten IS, nicht an Bachmann, Festerling und Höcke. Aber vielleicht bin ich islamophob.

Seid gut zueinander!

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