Was ist das Gegenteil von Jude?

Wenn ich in Berlin bin, wohne ich meistens am Halleschen Tor. Dort wohnt nämlich Burkhard Schmiester, ein wunderbarer Mann, der viele Shakespeare-Stücke inszeniert hat, in denen ich mitwirken durfte. Dort wohnt ebenfalls Isabel Rohner, mit der ich seit fast zehn Jahren feministisches Kabarett über Hedwig Dohm mache. Außerdem befindet sich dort das Gretchen, wo ich schon Goethes „Faust“ und Shakespeares „Othello“ spielen durfte. Nicht zuletzt ist dort die Taverna Athene, wo ich nicht selten nach meinen Aufführungen gegessen habe und wunderbare Menschen kennengelernt habe, Sandra Kreisler, Tuesday Porter, Elio Adler, Martin Niewendick und all ihr anderen, seid lieb gegrüßt! Am Halleschen Tor gab David Serebrjanik mir ein Privatkonzert und dort bin ich selig mal mit Tilman Tarach mal mit Karharina Stüber über Cocktails versackt. Für mich ist das Hallesche Tor ein Ort voller schöner Erinnerungen.

Heute morgen, 25. Oktober 2015, wurde am Halleschen Tor gegen 6:30 Uhr ein 25-jähriger Mann geschlagen, weil er als Jude angesehen wurde. Der Tagesspiegel berichtet:

„Ein junger Mann steigt aus und wird in diesem Augenblick von einem Unbekannten gefragt, ob er Jude sein. Obwohl das Gegenteil stimmt, bejaht der 25-Jährige die Frage, und da setzt es schon einen Schlag.“

Jetzt frage ich mich: Was ist da in meinem Kiez los? Und: Was ist das Gegenteil von Jude?

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96 Antworten zu Was ist das Gegenteil von Jude?

  1. Dante schreibt:

    @echsenwut, 02.11.2015, 08:01

    Da aber 95 Prozent aller Muslime auf der Welt ihre Ehefrauen nicht als Vieh betrachten und behandeln,…

    Das tut der Typ auch nicht. Sein Vieh wird wohl wenigsten von sexuellen Übergriffen verschont bleiben, denke ich mal. O.K., ich weiß ja, wie es gemeint ist. Dass aber wirklich 95% aller Männer irgendeiner Religionsgemeinschaft ihre Ehefrauen bzw. Frauen überhaupt mit dem Respekt behandeln, der ihre Menschenwürde verlangt (beider Menschenwürde, übrigens), scheint mir optimistisch geschätzt.

    …ist es exakt die gleiche Herabwürdigung, wenn einem Muslimen diese “Predigt” um die die Ohren gehauen wird.

    Ich habe sie nicht Ihnen als Muslim um die Ohren gehauen, sondern als Beispiel für eine Anschauung aufgeführt, die man nicht respektieren kann, ohne gleichzeitig einer ganzen Gruppe Menschen (nämlich in diesem Fall Frauen) den Respekt zu verweigern.

    Dieser seltsame “Prediger” hat, da er entgegen des GG “argumentiert”, das Basis allen Handelns aller Bundesbürger in Deutschland ist,…

    Sein sollte, nicht ist.
    Niemand, der eine Predigt hält, beruft sich auf das GG, sondern ein Christ auf die Bibel und ein Muslim auf den Quran. Er muss natürlich auf dem Boden des GG bleiben, wenn er nicht zu Recht Schwierigkeiten bekommen will.
    Es geht nicht um das GG als solches, sondern die in ihnen anerkannten Normen, allen voran die Würde des Menschen. Diese ist keine national gedachte Norm, d.h. eine, die wir nach meinem Verständnis des GG für unser Land im GG für verbindlich anerkannt hätten, sondern eine an sich universell gedachte Norm, die wir einfach in aller Demut anzuerkennen haben (und jeder andere Staat eigentlich auch anzuerkennen hätte). Dies wird in der Formulierung …ist die Verpflichgtung aller statlicher Gewalt deutlich. Es ist Naturrecht.

    Muslime, die einen toleranten, weltoffenen Islam pflegen, betrachten diesen in der Tat als unauflöslichen Bestandteil ihrer eigenen Würde.

    Die anderen erst Recht, und das ist das Problem, da dies impliziert, dass die Würde an die Religion gebunden gedacht wird. Wer sie nicht hat, hat auch keine, so zumindest das Verständnis der Jihadisten.

    Sie können nichts dazu, dass den meisten Westlern Werte nur etwas bedeuten, wenn sie sich zu ihrem Vorteil verwenden lassen.

    Dies halte ich für einen Wesenszug von Menschen überhaupt. Der oben erwähnte Prediger predigt ja einen Islam, der einem egoistischen Mann durchaus zu Passe kommen kann. Auch sonst wurden und werden Werte bzw. Normen derart hingebogen, dass sie den jeweils Mächtigen sehr gut zu Pass kamen, und zwar in allen Religionen, egal ob sie viele, einen oder gar keinen Gott kannten (es mag anmuten, dass ich einen Keingottglauben als Religion bezeichne, aber z.B. der Kommunismus trägt bis auf die fehlende Gottheit alle Kennzeichen einer Religon).

  2. Dante schreibt:

    @echsenwut, 02.11.2015, 08:01

    Natürlich verstehe ich dass es dem entsprechend Interessierten Spaß macht, Derartiges auszugraben.

    Wie ich schon oben geschrieben habe, ist es überhaupt nicht ein Anliegen, den Finger speziell auf den Islam zu richten. Sonst hätte ich wohl kaum auf die Rechtslage in Deutschland vor der Reform des Sexualstrafrechts 1997/98 verwiesen, die ja nun mit dem Islam wirklich nichts zu tun hatte, sowie auf den Widerstand einiger Konservativer gegen die Reform. Vielleicht haben Sie das überlesen.

    Wissen Sie, ich habe da selbst eine ähnlich bedeutsame Anekdote parat, nach welcher vor Jahren irgendwo im Osten zwei Nonnen eine dritte ans Kreuz geschlagen…

    Gebunden, nicht geschlagen. Allerdings hat die Frau deshalb vermutlich umso länger gelitten. Das war 2005 in Rumänien. Es war nicht schwer, die Geschichte zu finden. Und ja, ein solches Christentum ist rückständig und grausam. Das einzige, was man mildernd anführen kann, ist, dass sie Täter(innen) ihrem Opfer nach ihrem eigenen Verständnis nicht letztlich schaden wollten. Und natürlich ist dies keinesfalls eine Herabwürdigung, dies auch so festzustellen.
    <blockquote…>mir muss klar sein, dass ein Christ viel seiner Würde aus seiner Religion bezieht…
    Tut er nicht. Er bezieht nicht Würde, er hat sie, und zwar aufgrund der Tatsache, dass er ein Mensch ist. Als Christ (bzw. allgemeiner als Monotheist) wird er natürlich annehmen, dass er von Gott bei seiner Erschaffung mit dieser ausgestattet wurde, aber dies ist sein atheistischer Mitmensch auch, und der mag ebenfalls von einer unantastbaren Würde des Menschen ausgehen. Natürlich glaubt dies nicht jeder Atheist, aber auch nicht jeder Monotheist.
    Wie auch immer, die Würde liegt im Menschsein, nicht im Glauben oder der Ideologie im Kopf des Menschen.

    • Dante schreibt:

      Nach „festzustellen“ muss es natürlich weitergehen wie folgt:

      …mir muss klar sein, dass ein Christ viel seiner Würde aus seiner Religion bezieht…

      Tut er nicht. Er bezieht nicht Würde, er hat sie,…

  3. Dante schreibt:

    Fortsetzung:
    @echsenwut, Oktober 30, 2015 um 2:30 nachmittags
    Anschauungen können m.E. invasiv sein oder auch nicht. Unter invasiv verstehe ich, dass eine Anschauung nicht vereinbar ist dem dem mir überaus sympathischen Grundsatz leben und leben lassen.
    Je invasiver eine Anschauung ist, desto weniger kann man sie respektieren, ohne gleich mit ihr übereinstimmen zu müssen, desto eher kann man sie nur entweder radikal ablehnen oder sich zu eigen machen.
    Es ist ein bisschen mit der Situation eines Überfalls, dessen Zeuge man wird und bei dem man die Möglichkeit hat, einzugreifen und ein Gewaltverbrechen zu vereiteln, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Wer nicht gegen den Angreifer Partei ergreift, ergreift für ihn Partei; bei dem oder der Überfallenen ist es genau umgekehrt.

  4. Dante schreibt:

    @echsenwut, Oktober 30, 2015 um 2:30 nachmittags

    Durchdenken Sie manchmal, was Sie schreiben?

    Oh ja, meistens. In seltenen Fällen ist mal was mit der heißen Nadel gestrickt.

    Sie haben zwar gem. GG ein Recht auf Würde, dieselbe darf aber folgenfrei mit Füßen getreten werden?

    Der Ausdruck „Recht auf Würde“ ist m.E. unglücklich gewählt. Der Mensch hat Würde bzw. ein Recht auf Achtung.
    Genau den in diesem Zitat beklagten Widerspruch habe ich in meinem Kommentar von 14:32 selbst angemeckert. Genau deshalb gehen Menschen unbedingt vor Ideen und Weltanschauungen.
    Wenn nun der Gedanke

    Was für einen Wert hätte wohl ein Gesetz, auf dessen bezeichnete Freiheiten man zwar ein Recht, aber kein Recht auf dessen Durchsetzung hätte?

    auf meine Einschränkung

    …dass man die Ansicht als graue Theorie “respektiert”, nicht aber als gelebte Wirklichkeit.

    beziehen sollte, bitte ich noch einmal genauer und aufmerksam nachzulesen.

    Es bezieht sich auf Anschauungen wie die, eine Frau habe – zumindest ihrem Mann gegenüber – kein sexuelles Selbstbestimmungsrecht. Es ist offensichtlich, dass man eine solche Anschauung allenfalls als graue Theorie respektieren darf. Räumt man jemandem, der diese Ansicht vertritt, das Recht auf deren Durchsetzung ein, negiert man damit zugleich selbst und automatisch das Recht der betroffenen Frau auf sexuelle Selbstbestimmung.

    Fortsetzung folgt…

  5. Dante schreibt:

    @echsenwut, Oktober 30, 2015 um 8:39 vormittags

    “Artikel 1: (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.” In einem demokratischen Staat geht alle Gewalt vom Volke aus. Es darf also gelesen werden: “Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung des deutschen Volkes”. In Bezug gesetzt zu Artikel 2, 1 u. 3 und Artikel 4, 1 u. 2 ergibt sich für den Staatsangehörigen Deutschlands daraus die Pflicht, niemandes Anschauung zu beleidigen, herabzuwürdigen, zu verbieten und verlangt, sich derartigen Versuchen entgegenzustellen, die von anderer Seite aus hierzu unternommen werden.

    Das trifft höchstens teilweise zu. Die Würde des Menschen selbst erstreckt sich nicht auf seine Anschauungen, die ja durchaus eine Negierung der Würde des Menschen zum Inhalt haben können. So etwas wäre widersinnig und würde, wenn das GG dergestalt zu verstehen wäre, bedeuten, dass sich das GG selbst widerspräche.
    Nehmen wir beispielsweise die hier zitierte Predigt. Die hieraus hervorgehenden Ansichten sind offensichtlich unvereinbar mit der menschlichen Würde, aus der ja auch das sexuelle Selbstbestimmungsrecht folgt. Ähnliches gilt übrigens für die Ansichten der Unionschristen, die 1997 die laut Art 1 (1) damals schon seit 48 Jahren überfällige Umgestaltung des Sexualstrafrechts verhindern wollten.
    Es ist schlicht unmöglich, beides zu respektieren, solche Ansichten und das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von Frauen, es sei denn, man verstehe unter „respektieren“, dass man die Ansicht als graue Theorie „respektiert“, nicht aber als gelebte Wirklichkeit. Tut man hingegen Letzteres, respektiert man das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Frauen automatisch nicht, denn man lässt zu, dass es verletzt wird.

    • echsenwut schreibt:

      Natürlich verstehe ich dass es dem entsprechend Interessierten Spaß macht, Derartiges auszugraben. Wissen Sie, ich habe da selbst eine ähnlich bedeutsame Anekdote parat, nach welcher vor Jahren irgendwo im Osten zwei Nonnen eine dritte ans Kreuz geschlagen und dort drei Tage haben hängen lassen. Irgendwann einmal kam ein Krankenwagen vorbei und konnte nur noch den Tod der Gekreuzigten feststellen. Mir ist natürlich völlig klar, wie abstrus, wie selten diese Geschichte ist und wie einfach man damit einfachen Menschen „klar machen“ kann, wie gefährlich das Christentum ist. Wenn ich dann den Bogen argumentativ über mehrere tausend (!) vom Vatikan genehmigte und häufig lethal endende Exorzismen pro Jahr schlage, verstummen meine jeweiligen Gegenüber zumeist. Eine Absicht in einer Diskussion, Christen mithilfe dieser Geschichten als „rückständig, mittelalterlich, bösartig und grausam“ darzustellen, würde ich durchaus als Herabwürdigung betrachten. Solches ist mir als Deutscher kraft GG und als Muslim kraft Qur’an nicht gestattet; mir muss klar sein, dass ein Christ viel seiner Würde aus seiner Religion bezieht und ich muss wissen, dass weit mehr als 95 Prozent aller Christen weder kreuzigen noch exorzieren. Da aber 95 Prozent aller Muslime auf der Welt ihre Ehefrauen nicht als Vieh betrachten und behandeln, ist es exakt die gleiche Herabwürdigung, wenn einem Muslimen diese „Predigt“ um die die Ohren gehauen wird. Dieser seltsame „Prediger“ hat, da er entgegen des GG „argumentiert“, das Basis allen Handelns aller Bundesbürger in Deutschland ist, zumindest dazu einvernommen zu werden. Muslime, die einen toleranten, weltoffenen Islam pflegen, betrachten diesen in der Tat als unauflöslichen Bestandteil ihrer eigenen Würde. Sie können nichts dazu, dass den meisten Westlern Werte nur etwas bedeuten, wenn sie sich zu ihrem Vorteil verwenden lassen.

      • Dante schreibt:

        Um wieder Missverständnissen vorzubeugen: Die Predigt dient hier NICHT als „Beweis“ dafür, dass so der Islam sei – auch wenn der Prediger selbst dies vermutlich glaubt. Nicht zuletzt deshalb habe ich auch die Rechtslage von vor 1997 und deren Verteidiger erwähnt, um deutlich zu machen, dass Wertvorstellungen dieser Art kein Alleinstellungsmerkmal islamischer Kulturen sind, und ich behaupte auch nicht, alle oder jedenfalls „die echten“ Muslime teilten diese Vorstellungen.
        Mir geht es darum, aufzuzeigen, dass bestimmte Anschauungen (bestimmte Auffassungen vom Islam, siehe IS, die Taliban etc. eingeschlossen) nicht toleriert werden können, ohne sie sich gleich zu eigen zu machen und die Würde etwa der Hälfte aller Menschen dadurch automatisch zu missachten.
        Und, natürlich, dass Menschen vor Anschauungen gehen, so wichtig letztere ihren Anhängern sein mögen.

  6. O.Paul schreibt:

    Und in der Kriminalstatistik wird die Tat unter „Rechtsextrem“ abgelegt….. Denn nur böse deutsche Rechte tun so etwas. Kulturbereichernde, sehr gut ausgebildete Araber und andere Bückbeter machen so was nicht.

    • Dante schreibt:

      Geschichtsklitterung live.

    • echsenwut schreibt:

      „Bückbeter“? Geben Sie mir da bitte mal eine Definition? Ist das sowas ähnliches wie „Krautfresser“, „Knödelgermane“, „Piefke“, „Boche“? Oder geht das eher in die Richtung „Gottesfresser“ für die Katholiken? Und wenn jetzt ein Krautfresser zum Bückbeter wird, ist das dann ein Krautbeter oder ein Bückfresser?
      In Ihrem Jargon kenne ich mich nicht aus, das muss ich noch lernen. Unterschichten-/Bildungsfernenslang ist mir fremd.

      • Dante schreibt:

        So was nennt man Ethnophaulismen, und die sind natürlich nicht politisch korrekt und auch nicht besonders nett, aber sie bringen niemanden um. Besonders dann nicht, wenn man humorvoll mit ihnen umgeht und sie nicht allzu ernst nimmt.
        Richtig bösartig wird’s aber, wenn schon die ganz normale Bezeichnung einer ethnischen, religiösen oder ethnoreligiösen Gruppe als Schimpfwort benutzt wird wie „Jude“ auf deutschen Schulhöfen. Und die, die das tun, heißen heutuztage nicht Hans, Karl oder Fritz…

        • echsenwut schreibt:

          Vorsicht! „Jude“ war SCHON IMMER ein Begriff im Range eines Schimpfworts in Deutschland! Schon lange, bevor Leute ins Land kamen, die nicht Hans, Karl oder Fritz geheißen haben! In meiner Kindheit kannte ich das Wort „Jude“ und verband es wie selbstverständlich mit Gemeinheit, Niedertracht, Gier, Bösartigkeit und Verlogenheit. Erst als Jugendlicher habe ich mich aus eigener Kraft aus diesem Denken befreit – und meine westfälisch-ländliche Umgebung zeigte mir dafür einen Vogel. Als ich mich vor gut vierzig Jahren ernsthaft, intensiv und nachhaltig dafür interessierte, meine Zivildienstzeit über die „Aktion Sühnezeichen“ in einem Kibbuz zu verbringen (was leider nicht geklappt hatte), habe ich mir damit eine ganze Reihe Feinde gemacht – komme mir keiner und behaupte, Antisemitismus sei von außen über Muslime hier hereingetragen worden. Das wäre (absichtsvoll?) nichts als eine Lüge.

          • Dante schreibt:

            Vstehen Sie mich nicht miss, ich möchte keinesfalls behaupten, erst Muslime hätten Judenhass nach Deutschland gebracht. Auch dass Judenhass auch schon lange vor und auch nach der NS-Zeit in Deutschland virulent war, ist mir klar.
            Freilich war der Judenhass nach 1945 immer eher verpönt, eine Sache der extemen Rechten. Die extreme Linke (Kunzelmann & Co.) verstand es, ihren Judenhass als Antizionismus zu verbrämen. Sie hat den „rechten“ Antisemtismus dabei weiterhin vehement abgelehnt, aber gleichzeitig dem von Muslimen als scheinbar unvermeidbarer Folge des Nahostkonflikts Verständnis entgegengebracht, was sich auch in der Mehrheitsgeselllschaft niedergeschlagen hat. Dabei gab es diesen Hass schon vor dem Nahostkonflikt (al-Husseini als dessen wichtigster Vertreter) und hat ihn seinerseits erst zu dem unerbittlichen Konflikt gemacht, der er dann während des Palästinensischen Bürgerkrieges (1947-1948) und später war.
            Das Perfide Albion, um einen antibritischen Kamfbegriff der Weltkriege zu verwenden (also cum grano salis zu verstehen), hatte gehörig Anteil daran, denn ohne dessen Eingreifen wäre vielleicht das Faisal-Weizmann-Abkommen von 1919 nicht im Ansatz gescheitert. Sie waren es auch, die al-Husseini überhaupt zum Mufti gemacht haben.

          • Dante schreibt:

            Aber ich bin abgeschweift: Judenhass gab es in Nachkriegsdeutschland immer schon, aber, wie angedeutet, wohl nicht so offen. Wer das Wort „Jude“ öffentlich als Schimpfwort verwendete, stand sofort in der rechten Ecke, war ein Nazi.
            Bei Leuten, die selbst Ausländer sind, scheint man jedoch davon auszugehen, dass etwa „Rassen“- oder andere Überlegenheitsdünkel diesen Menschen fremd sein müssten, und noch heute in den Nachrichten wird ja jeder Ausdruck von offenem Judenhass aus dieser Richtung als Ausdruck von „Verzweiflung“ abgetan und entschuldigt. Wer braune Haut hat, kann keine braunen Hemden tragen, scheint die dahinter steckende Denke zu sein. Er könne gar nicht rassistisch sein, und als Araber erst recht nicht antisemitisch, da er selbst Semit sei, so das häufig zu hörende Argument. Ist natürlich Quatsch, denn das Wort hat nichts mit Abneigung gegen Sprecher semitischer Sprachen zu tun, sondern ist ein Euphemismus für Judenhass. Letzteres verwende ich daher bevorzugt.

          • echsenwut schreibt:

            Wir wollen hier nicht allzu tief in die Geschichte greifen …. ich stimme Ihnen jedenfalls in einigen Teilen durchaus zu (meine genaue Position zu Israel entnehmen Sie bitte der speziell dafür erstellten Seite meines blogs).
            Wir sind uns offensichtlich darin einig, dass Islamhass und Antisemitismus bzw. Antijudaismus letztlich das Werk weniger Interessierter sind, die daraus für sich irgendwelches Kapital geschlagen haben oder dies noch immer tun. Tragisch daran ist, dass sich immer genug finden, die solchem kritiklos folgen und sich wie Vieh vor deren Karren spannen lassen. Wenn Sie mich als radikal empfinden: ich bin es. Ich bin im besten (Grundgesetz-!) Sinne radikal „gleichmacherisch“. Den humanistischen und freiheitlichen Anspruch des Grundgesetzes verteidige ich genauso mit Zähnen und Klauen wie den daraus resultierenden Schluss, dass ALLEN Menschen Respekt gebührt. Die Leute hier haben nach dem Weltkrieg etwas wirklich Großartiges zustandegebracht; ich halte persönlich das Grundgesetz für die beste Verfassung, die es gibt. Damit GIBT es WIRKLICH etwas zu verteidigen!

  7. Pingback: Buurmann und das Gegenteil von Jude | Hessenhenker – der Galgenhumor-Blog

  8. Dante schreibt:

    Antisemitische Verschwörungstheorien gibt es z.B. auch beim Linken Ken Jebsen. Gehen Sie mal auf eher linke Montagswahnmachen für den “Frieden” und sprechen sie über Rothschild und Co,…

    Und, nicht zu vergessen, die FED, die für sämtliche größeren Kriege (zumindest die mit US-Beteiligung) seit hundert Jahren verantwortlich gemacht wird. Ihr wird unterstellt, die US – Regierungen quasi dazu gedrängt zu haben.
    Komisch, da sagt niemand was, obwohl das sowas von LTI ist, dass es raucht.

  9. anti3anti schreibt:

    Frage an die Tagesspiegel-Redaktion:
    Was ist das Gegenteil von einem Juden?

    Antwort:
    Sie haben natürlich völlig recht mit Ihrer Frage. Das war ein völlig sinnfreie Formulierung, sie wurde geändert.

    Mit freundlichen Grüßen

    Martina Weigel
    Redaktion Berlin/Brandenburg

  10. Phillip K schreibt:

    Einfach nur falsch ausgedrückt. Besser ist „Obwohl er es nicht ist,…“.
    Denn ein Gegenteil von Juden gibt es nicht, da Juden eine Volksbezeichnung oder auch eine Religionsbezeichnung ist, und Völker und Religionen gibt es viele, ohne das es Gegenteile dafür gibt. Sonst müsste es auch Gegenteile von Russen, Chineses, US-Amerikanern, Arabern, aber auch von Muslime, Hindus und Christen geben.

  11. robinmcbeth schreibt:

    Nichtjude. Goj. NEXT!

  12. Alreech schreibt:

    Der Mann konnte also mit einem Ariernachweis beweisen, das er das Gegenteil eines Juden ist ? sehr interessant…

    • Dante schreibt:

      Nein, er hat ja gerade behauptet, Jude zu sein, obgleich das nicht stimmt. Da er deshalb verprügelt wurde, ist das unbhängig von seiner eigenen Identität ein judenfeindlicher Übergriff.

  13. A.S. schreibt:

    Jude und Nichtjude. Mehr würde ich da jetzt auch nicht hinein interpretieren, auch wenn der Begriff Gegenteil nicht wirklich passend ist.
    Erschreckend ist die Reaktion auf die Bejahung.

    • Dante schreibt:

      Erschreckend ist die Reaktion auf die Bejahung.

      Erschreckend sagen utopische Optimisten (respektive solche, die das vor Kurzem noch waren); realistischere, skeptische Optimisten wűrden eher sagen enttäuschend.
      Mich erfüllt sie mit Hass.

      • A.S. schreibt:

        Jetzt könnte ich sagen, enttäuscht kann nur sein wer vorher getäuscht wurde.

        • Dante schreibt:

          Niemals enttäuscht werden kann nur der Pessimist. Allerdings produziert Pessimismus über die SFP tendentiell genau die (negativen) Ergebnisse, die der Pessimist erwartet hat.
          Erschrecken freilich impliziert Überraschung, und das heißt erst recht eine gewisse vorherige Arglosigkeit.

    • Paul schreibt:

      Jetzt mische ich mich mal ein.
      Das Gegenteil von Jude ist Muslim, weil das Gegenteil von friedfertig kriegerisch ist.
      Soviel Polemik sollte schon mal erlaubt sein.
      Obwohl: Ist das wirklich Polemik?

      Herzlich, Paul

      • A.S. schreibt:

        Hm, es fällt schwer zu widersprechen …..

      • Dante schreibt:

        Als Polemik zur Zeit brauchbar, aber viele Muslime sind eben nicht kriegerisch. Die Jihadschreier und Judenasser sind freilich die lauteren und die mit der größten Wirkung.

      • echsenwut schreibt:

        Das ist so sinnreich, als würde ich sagen: das Gegenteil von Paul ist Intelligenz. Was Sie da betreiben, ist keine „Polemik“ – das ist nur undifferenzierte und höchst triviale Hetze, für die sich Deutschland schämen muss.

        • Eliyah schreibt:

          Deutschland muss sich schämen? Geht’s auch ’ne Nummer kleiner?

          • echsenwut schreibt:

            Auf keinen Fall. Gerade für Deutschland gilt aufgrund seiner entsetzlichen Geschichte, dass sich die Menschen zusammenreißen müssen mit dem, was sie sagen. Dümmliche Hetze dürfen wir Deutsche uns nicht erlauben. Und das, was „Paul“ dazu sagt, ist schlimmer als das. Wir haben kollektiv dafür einzustehen, dass in unserem Land solche dämlichen Sprüche nicht mehr gekloppt werden. Broder hält uns insgesamt wegen solcher und ähnlicher Dinge für ein „etwas blödes“ Volk – und in DIESEM Punkt stimme ich ihm sogar zu!

          • Eliyah schreibt:

            Mag ja alles sein, aber wenn man davon spricht, Deutschland möge sich schämen und dabei vergisst, dass man selbst einer der Deutschen ist, dann ist das schon fast lächerlich komisch.
            Ich schäme mich nicht für andere, denn das ist eine Selbsterhöhung über diese anderen. Du pathetisierst hier rum gegen einen Spruch von Paul, der von ihm selbst als Polemik markiert wurde. Dafür kann man sich auch schämen.

          • Dante schreibt:

            Demzufolge hätten die die Demos, auf denen „Jude, Jude, feiges Schwein“ und Ähnliches stand, verboten werden müssen? Ich erinnere daran, dass es nun mal die Juden, nicht irgendwelche „Ausländer“ waren, die man deutscherseits versucht hat auszulöschen.

          • echsenwut schreibt:

            Unsinn. Ich habe nie vergessen, Deutscher zu sein. Und was daran „lächerlich“ sein soll, dass man sich für sein Land und seine Landsleute schämt, wenn man (was mir verschiedentlich passiert ist) im Ausland auf solcherlei Widerwärtigkeiten aus der Heimat angesprochen wird, will mir nicht in den Kopf. Wenn es um Fußballweltmeisterschaften und Päpste geht, dann sind „wir“ plötzlich „stolz“ auf unser Land und laufen mit den Landesfarben Arm in Arm grölend durch die Fremde. Wenn es um derartige Ausfälle geht, dann sind wir aber auf einmal alle nur Individuen? Und niemand hat mit einem anderen was zu tun? Zudem hat „Paul“ die Bezeichnung „Polemik“ selbst in Frage gestellt was impliziert, dass er durchaus ernsthaft hinter diesem Unsinn steht.

          • Dante schreibt:

            Ich kann nichts Negatives dabei finden, grölend in Landesfarben (Schwarz-Rot-Gold, die Farben des demokratischen Deutschland, das schon von den Nazis, aber auch von National“demokraten“ als „Judenrepublik“ bezeichnet wurde) durch die Straßen zu ziehen, auch wenn das nicht mein Stil ist.
            Vor allem aber ist es mir, wenngleich unangenehm, lieber, im Ausland als Deutscher kritisch angeschaut zu werden, als wegen des Holokaust umarmt zu werden.

          • Dante schreibt:

            Ich fürchte nein. Wenn nicht die Großhirnrinde beteiligt ist, sondern die früher als „R-Komplex“ („R“ wie „Reptil“) bezeichnete Gehirnregion die Steuerung übernimmt, ist nur ein ganz-oder-gar-nicht-Denken möglich.

          • echsenwut schreibt:

            „Vor allem aber ist es mir, wenngleich unangenehm, lieber, im Ausland als Deutscher kritisch angeschaut zu werden, als wegen des Holokaust umarmt zu werden.“
            Nunja. Es ist sicherlich ein zweifelhaftes „Vergnügen“, sich in Kairo kritisch und lange mit einem Muslimen auseinanderzusetzen, der es völlig unproblematisch und womöglich auch noch amüsant fand, einen Deutschen wegen des Judenhasses unter Hitler loben zu wollen.
            Ich habe das getan.

          • Dante schreibt:

            Dafür ziehe ich den Hut. Ich weiß nicht, ob ich den Mut hätte oder lieber die Klappe hielte. Ich weiß ja nicht, wie schnell diese Bewunderung in das Gegenteil umschlagen kann.

          • echsenwut schreibt:

            Nunja. Fast alle Muslime sind erheblich besser als ihr Ruf. 🙂 Vergessen Sie bitte nicht: es gibt immerhin 1,5 Milliarden von uns. Muslime wollen respektiert werden, dann lassen sie auch sehr gern mit sich reden. Sie sind Argumenten zumeist sehr zugänglich. Man muss auch den Menschen hinter ihnen sehen; Muslime, die unmittelbar unter realem Kriegseindruck stehen, reagieren wie jeder andere Mensch (!) auch ganz erheblich radikaler und verständnisverkürzter als unter „beruhigten“ Umständen. Sie würden staunen, worüber und wie man im Frieden bei einem Chai und in Harmonie so alles reden kann! Deshalb war diese Diskussion für mich damals durchaus ärgerlich und unerfreulich – aber zu keinem Zeitpunkt jemals kritisch.

          • Eliyah schreibt:

            Respekt muss man sich verdienen. Den gibt es nicht geschenkt.

          • Dante schreibt:

            Kommt drauf an, welchen Begriff von Respekt man meint. Ist gemeint, dass man als Mensch behandelt wird, wäre es fatal, wenn man sich das erst verdienen müsste.

          • Eliyah schreibt:

            Da haben Sie sich aber ein argumentatives Ei gelegt, liebe Echse. Sie wollen Respekt für Muslime und wenn ich anmerke, dass man sich den verdienen muss, dann wollen Sie auf einmal als Mensch und nicht als Muslim Respekt.
            Ich respektiere keinen Muslim dafür, dass er Muslim ist. Warum auch? Ich respektiere höchstens, dass er Muslim ist, so wie ich möchte, dass keiner daran Anstoss nimmt, dass ich Jude bin.
            Und wenn jemand oder eine Gruppe Respekt möchte, für das was sie tut und nicht für das, was sie ist, dann muss sie diesen Respekt verdienen. Deutlich genug?

          • Dante schreibt:

            Lieber Eliyah,
            da haben Sie sich ein argumentatives Ei gelegt. Ich bin nicht @echsenwut, sondern @Dante, von Religion reformierter Christ, und der Respekt, von dem ich als einem spreche, den man sich nicht verdienen müssen sollte, ist nichts anderes als die grundlegende Achtung vor der Würde des Menschen, die man z. B. auch dem notwendigerweise noch verdienstlosen Kleinkind zu erweisen hat, indem man es z.B. nicht misshandelt oder sexuell missbraucht. Auf Respekt vor Bekenntnissen habe ich keinen Bezug genommen.

        • Dante schreibt:

          Wenn Sie die Hetzschilder auf der Kölner Domplatte der auch auf den Pappschildern bei den antiisraelischen und antijüdischen Demonstrationen des letzten Jahres genau so beurteilen, ist diese Kritik sogar ernstzunehmen.

          • echsenwut schreibt:

            Danke für die Steilvorlage: Ja. JEDE Herabwürdigung von Menschen ist ganz grundsätzlich abzulehnen; Antisemitismus, Antijudaismus und Islamhass sind nach meiner Überzeugung nur Kennzeichen von frech- wie lautgewordener Dummheit. Ich würde jedem Antisemiten sein blödes Pappschild genauso aus der Hand nehmen und in den Rinnstein werfen wie einem Rechtsradikalen, einem Linksradikalen, einem Islamhasser oder sonstigen Fanatikern. Ich bleibe dabei: ausgerechnet uns Deutschen sollte solches Denken fremd sein. Die Welt und die Geschichte haben Deutschland wegen seiner Verbrechen zu Recht zu einem Mahnmal gemacht – also sollten wir uns auch so verhalten, als hätten wir die Lektion gelernt.

          • Dante schreibt:

            Die Welt und die Geschichte haben Deutschland wegen seiner Verbrechen zu Recht zu einem Mahnmal gemacht…

            „Die Welt und die Geschichte“ sind recht große Worte, einer Glocke aus Erz gleich. Sie tönen besonders oll, weil sie hohl sind. Ich kann damit nicht viel anfangen. Was „die Welt“ betrifft, im Sinne der sogenannten Weltgemeinschaft, so hat sie damals versagt und später versagt, etwa, als sie dem Schlachten in Rwanda zusah wie die Deutschen damals dem Holokaust. Den Deutschen kann man noch zugute halten, dass ihnen eine Gestapo im Nacken saß und viele von ihnen nicht nur behauptet haben, sie hätten über das wahre Ausmaß der Shoah nichts gewusst, sondern es ihnen tatsächlich nicht klar war.

          • Dante schreibt:

            Ich bleibe dabei: ausgerechnet uns Deutschen sollte solches Denken fremd sein.

            Das nützt nur leider herzlich wenig, besonders, wenn wir Deutschen dieses Denken für uns selbst nicht zulassen wollen, bei anderen aber dulden, als könne nur ein weißer, blonder und blauäugiger Deutscher mit „Arier“nachweis bis 1800 etwa ein Antisemit sein.

          • Dante schreibt:

            Antisemitismus, Antijudaismus und Islamhass…

            Sind völlig unterschiedliche Dinge. Ersteres ist in der Tat ein Rassenhass. Antisemiten lehnen nicht nur eine Idee ab, sondern hassen Menschen, und zwar aufgrund ihrer Herkunft. Antijudaisten lehnen das Judentum ab, und zwar entweder in völliger Unkenntnis desselben oder im Dünkel, etwas diesem weit Überlegenes zu besitzen. Es ist also ein Zeichen von Torheit, besonders wenn man als Christ jemanden verehrt, der selbst nie etwas anderes als Jude war. Islamhass – anders als Moslemhass – ist ebenfalls Ablehnung einer Idee, nämlich des Islam, in emotionaler Form.
            Der freilich begründet sich in dem Islam selbst, wie er von strenggläubigen Muslimen höchstselbst präsentiert wird. Ich spreche da nicht von den Al-Qaida-Fuzzis mit ihren unausgegorenen Ideen und ihrem gelegentlichen Anschlägen, sondern von ausgebildeten Theologen, die in deutschen Moscheen einen Vergewaltigungs-Islam predigen („die Frau hat kein Recht, „nein“ zu sagen“) oder eben an IS-Chef al-Bagdadi, der im Unterschied zu Herrn bin Laden Theologe ist.
            Jeder freiheitsliebende Mensch der Welt wird angesichts solcher Predigten und der daraus folgenden Taten sagen: „Wenn das Islam ist, bin ich zu Recht „islamophob“.“

          • echsenwut schreibt:

            „Den Deutschen kann man noch zugute halten, dass ihnen eine Gestapo im Nacken saß.“ Das kann man ihnen NICHT zugute halten. Die Gestapo-Leute waren erstens keine Aliens und zweitens nicht in der Überzahl. Deutschland bestand ja nicht aus 80 Millionen Opfern. Viele dieser Leute, die kurz nach der Kapitulation plötzlich alle „verfolgte Demokraten und Menschenfreunde“ gewesen sein wollen, hatten nur Monate zuvor noch der Gestapo Tips gegeben, damit die für sie ein begehrtes Objekt etwa „arisierten“, das Juden gehörte. Und: nochmals nein; die gern genommene Ausrede, man habe ja von alledem nichts gewusst, stimmt in tausend Fällen ganz sicherlich höchstens fünfmal. Sie haben es fast alle gewusst. Statt die Verbrechen des Dritten Reiches offen als solche anzugehen, begegnet man ihnen heute mit viel zu viel Verständnis und Entschuldigungen. Nennen wir Täter doch endlich Täter – dann haben wir eine Chance, daraus auch zu lernen. Es mag ja sehr schade für viele Deutsche sein, ihre Vorfahren plötzlich als widerliche Rassisten wahrnehmen zu müssen. Aber die waren sie nun mal.
            Mein Großvater mütterlicherseits war selbst eine Nazi-Größe in seinem Heimatort. Glücklich macht mich das auch nicht und dass seine Untaten und Verbrechen lange Zeit verschwiegen, geschönt oder mit zahllosen Entschuldigungen zugekippt worden sind, hat mich selbst unnötige Jahre verhaftet gelassen, Jude zu sein sei etwas ganz furchtbares. Wäre in meiner Kindheit offen mit meinem Großvater umgegangen und der Diskurs ehrlich geführt worden, dann wären diese Jahre in dieser Hinsicht keine verlorenen gewesen.

          • Dante schreibt:

            “Den Deutschen kann man noch zugute halten, dass ihnen eine Gestapo im Nacken saß.” Das kann man ihnen NICHT zugute halten.

            Nicht absolut gesehen, aber relativ zur „Weltgemeinschaft“, die nicht einmal das zu ihrer Entschuldigung vorbringen kann, etwa was Rwanda betrifft. In diesem und nur in diesem Sinne ist das zu verstehen.
            Die Beteuerungen, man habe nichts gewusst, glaube ich generell auch nicht. Zumindest wird die Mehrheit geahnt haben, was vor sich ging. Das war auch ganz im Sinne der NS-Führung. Mit ganz offenen Karten zu spielen traute man sich nicht, aber die Ahnung war vielleicht gerade ein Grund genug, die Rache der Sieger zu fürchten und weiter für den Fööhrer zu kämpfen, solange es noch irgend möglich war – ob sie selbst Nazis waren oder nicht.
            Nein, Verständnis für „Schlussstrich-Deutsche“ habe ich sicherlich nicht. Ich fände es nur fatal, wenn Deutsche denken, nur deutscher Judenhass sei böser Judenhass.

        • Dante schreibt:

          Allerdings: Wieso muss sich Deutschland für die Äußerungen eines einzelnen Deutschen schämen?

          • echsenwut schreibt:

            Weil wir eine aus der Vergangenheit erwachsene Verantwortung haben. Komischerweise begreift das die ganze Welt – bloß die Deutschen maulen und jammern darüber. Wenns was zu bekommen und zu erreichen gilt, dann sind sie plötzlich alle solidarisch. Wenn ernsthaft Verantwortung für das Land zu übernehmen gilt – dann sind plötzlich alle weg.

          • echsenwut schreibt:

            „Demzufolge hätten die die Demos, auf denen “Jude, Jude, feiges Schwein” und Ähnliches stand, verboten werden müssen?“
            Selbstverständlich. Wobei ich es tatsächlich schon für insgesamt extrem widerlich halte, dass ein solches Verbot überhaupt ausgesprochen werden müsste. Diese und solche Leute empfinde ich nun wirklich als überaus peinlich – GERADE für Deutschland. Wenn ich mir das bloß nur vorstelle! Mein eigener Arzt ist Jude und er weiß, dass ich Muslim bin. Wir sind uns sehr zugetan und haben ein herzliches und amüsantes Verhältnis zueinander. Wir necken uns gegenseitig damit, kneifen uns ein Auge zu und lachen. Ihm gegenüber ist es mir schon sehr unangenehm, dass Deutsche (wieder einmal!) mit solchen Sprüchen durchs Land laufen! Ich würde mich selbstverständlich für ihn bei Bedarf genauso überzeugt und mit aller Kraft verwenden wie er dies für mich täte.
            SO muss das sein. Dies Deutschland wäre ein richtiges.

          • Paul schreibt:

            Hallo echsenwut, (Oktober 29, 2015 um 1:26 nachmittags),
            nicht nur Sie haben Muslime als Freunde.
            Mein Muslimfreund hat zu meiner Polemik (auf Grund Ihres Einwurfs zweifle ich immer mehr, dass dies Polemik ist) bemerkt: „Leider hast Du recht. Es gibt viele von uns, die so denken – zu viele.“ (Nein, ein Auge haben wir dabei nicht zu gekniffen. Alle beide nicht.)
            Diese Meinung wird natürlich dadurch noch verstärkt, dass gerade die judenhassenden Muslime sehr öffentlichkeitswirksam agieren, sehr medienpräsent sind. Schauen Sie nur die UNO-Resolutionen nicht nur der letzten Jahre an und Sie verstehen was ich meine. Die UNO ist fest in der Hand der Judenhasser. Das ist jetzt keine Polemik, sondern Fakt.
            Denken Sie darüber mal nach.

            Herzlich, Paul

            PS: Es ist übrigens in Deutschland leider zur guten Sitte geworden, obwohl es eine Unsitte ist, Meinungsgegner zu diffamieren (Deutschland muss sich für Sie schämen), statt beim Thema zu bleiben.
            Übrigens, es gibt (noch) kein Gesetz, dass wir alle einer Meinung sein müssen.

        • Paul schreibt:

          Danke, lieber Herr echsenwut!
          Habe nicht gewusst, dass ich so wichtig bin.
          „Ganz Deutschland“ muss sich dafür schämen, was ich schreibe, meine, sage.
          Ganz Deutschland? Wirklich?
          Ach so, Danke für das Kompliment.
          Meine Frau ist da noch besser. Ab und zu sagt sie zu mir: „Ach Du lieber Gott“. Angebetet hat sie mich auch mal.

          Nun man kann nicht alles haben. Ihre Bewertung ist mir schon Kompliment genug.

          Herzlich, Paul

          • echsenwut schreibt:

            Es wird tatsächlich Zeit, dass sich das ganze Land darüber Gedanken macht, wie man Menschen daran hindert so zu werden wie Sie. Sie kopieren und plappern ja nur – deshalb nehme ich Sie als Individuum weder ernst noch wichtig; Ihre Äußerungen verraten ja nur den üblichen und bekannten Hass. Von mir aus drucken Sie sich das gern als „Kompliment“ aus und hängen es sich über Ihr Bett – Sie dürfen auch Lorbeer darum flechten, wenn Sie das brauchen. Sie sind kein Problem, Sie gehören lediglich zum Symptom.

          • Eliyah schreibt:

            Boah… schon wieder muss „das ganze Land“ etwas tun. Sind Sie eigentlich demokratisch legitimiert, hier für das ganze Land zu sprechen oder warum sonst nehmen Sie sich das heraus?

          • Paul schreibt:

            Hallo echsenwut,
            verstehen Sie das unter Diskussion, Meinungsaustausch?
            Wenn Sie mich als „Individuum weder ernst noch wichtig“ nehmen, warum gehen Sie dann auf meinen Beitrag überhaupt ein?
            Da das alles hier nur auf unproduktive und nicht zielführende Beschimpfung und Verunglimpfung hinaus läuft, ist für mich jetzt Schluss!

            Tschüss, Paul

          • echsenwut schreibt:

            Man nennt das „Meinungsfreiheit“. Und Sie haben selbstverständlich die Freiheit, meine Kommentare nicht zu lesen oder/und sie zu kritisieren. Was eigentlich nehmen Sie sich heraus, mich nach einer „Legitimation“ zu fragen? Wer sind Sie?

          • Eliyah schreibt:

            Wer ich bin? Eliyah. Und Sie? Haben Sie auch einen Namen? Der einzige, der sich hier etwas heraus nimmt, sind Sie: Sie sprechen in Ihren Beiträgen zum Volk, das dieses oder jenes tun oder lassen soll. Da wird doch eine vorsichtige Nachfrage erlaubt sein, wie sie auf so eine bekloppte Idee gekommen sind. Kann ja sein, dass sie gewählt wurden von irgend jemanden oder ein Nachfahre Karls des Großen sind. Ich will nichts ausschliessen.

          • echsenwut schreibt:

            „warum gehen Sie dann auf meinen Beitrag überhaupt ein?“
            Sowenig individuell er auch ist, so bleibt er dennoch gemeinsames Kennzeichen einer unglückseligen Bewegung im Land. Statt Hinz hätte ich auch Kunz von Pegida fragen können und vermutlich wortgleich den gleichen Stuss gehört. Ihre Art zu denken ist eben arg vorherseh- und austauschbar. Hat man einem bildungsfernen Islamhasser zugehört, kennt man die Denke von allen. Sie sind austauschbar.

          • echsenwut schreibt:

            Sie dürfen mich Faisal nennen. Die „bekloppte Idee“ heißt übrigens „Grundgesetz“ – schauen Sie da mal zur Abwechslung rein. Echt aufschlussreich. Versprochen. Allerdings sind nicht viel Bilder drin, dafür aber auch keine allzu schweren Wörters. Und mit etwas Glück finden Sie schon auf den ersten Seiten, in den ersten Artikeln ziemlich genau wieder, wovon ich spreche – manchmal (fast) wortwörtlich. Welcher bizarren Diktatur entspringen Sie um dies als „bekloppte Idee“ zu bezeichnen?
            Und danke der Nachfrage – bis zu Karl schaffe ich es leider nicht. Dokumentiert wird meine Abstammung bis hinunter ins Jahr 1677. Und ich habe einen waschechten Piraten in der Ahnengalerie. Ich wurde von meiner wundervollen Frau gewählt.
            Ich kann aber wirklich nichts dafür, dass ich der Mehrheit nicht entspreche und mich nicht wie alle wegducke, wenn ich am Grundgesetz mal nicht verdiene, sondern dafür etwas tun soll. Tut mir leid. Ich gelobe keine Besserung, das Grundgesetz immer dann als wertlose, schale Absichtserklärung zu empfinden, wenn es mir nicht persönlich grad zufällig nutzt.

          • Eliyah schreibt:

            Im Grundgesetz steht drin, dass man sich ohne demokratisches Mandat dazu aufschwingen darf, dem Volke zu erzählen, was es zu tun und zu lassen hat? Spannend. Dann müssen Sie eine andere Ausgabe gelesen haben, als ich sie kenne.

          • Dante schreibt:

            Natürlich hat jeder das Recht dazu – nur keinen Anspruch darauf, dass dies auch befolgt wird, und auch keinen Anspruch darauf, dass einem nicht widersprochen werde. Genau das ist Meinungsfreiheit. Übrigens hat auch ein Gewählter keinen Anspruch darauf, dass man tut, was er will, von Ausnahmen wie gesetzlichen Bestimmungen oder Vorschriften abgesehen.

          • Eliyah schreibt:

            Man hat sogar das Rech, zum Islam zu konvertieren und sich gleichzeitig aufs Grundgesetzt zu berufen.
            Sie merken nicht mal, dass ihr Habitus abstossend ist. Ich stimme inhaltlich mit vielem von dem, was Sie sagen überein, aber diskutieren kann man mit Ihnen trotzdem nicht.

          • Dante schreibt:

            Erstens bin ich nicht zum Islam konvertiert, und zweitens verstehe ich nicht, wieso mein Habitus abstoßend sein soll. Was habe ich geschrieben, das diese harten Worte begründet?

          • Eliyah schreibt:

            @Dante ich meinte die Echse. Nicht Sie.

          • Dante schreibt:

            @Eliyah
            Hab ich mir fast gedacht. Es war aber nicht eindeutig formuliert, und das System hat in der E-Mail den Kommentar als Antwort auf meinen geführt.

          • echsenwut schreibt:

            „Artikel 1: (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ In einem demokratischen Staat geht alle Gewalt vom Volke aus. Es darf also gelesen werden: „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung des deutschen Volkes“. In Bezug gesetzt zu Artikel 2, 1 u. 3 und Artikel 4, 1 u. 2 ergibt sich für den Staatsangehörigen Deutschlands daraus die Pflicht, niemandes Anschauung zu beleidigen, herabzuwürdigen, zu verbieten und verlangt, sich derartigen Versuchen entgegenzustellen, die von anderer Seite aus hierzu unternommen werden. Artikel 1 sagt aber auch: „(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.“, und bestimmt hiermit dass die gesamte Gewaltenteilung des Staats diesen Grundsätzen unterliegt – und die wiederum wird aus dem Volk rekrutiert, gewählt oder entlassen. Im logischen Umkehrschluss bedeutet das natürlich (!), dass alle Staatsangehörigen auf diese Regeln verpflichtet sind – da sie ja sonst dazu gezwungen wären, entweder auf demokratischem Wege eine Grundgesetzänderung herbeizuführen, oder aber eben das Land zu VERLASSEN. Ego sum, qui sum – Sie dürfen sich ja ein anderes Grundgesetz und ein anderes Land wünschen, aber nicht so tun, als existiere dies bereits. Somit haben wir das Problem, Elemente wie „Paul“ in Deutschland integrieren zu müssen, denn er stellt sich offensiv gegen das Grundgesetz.

          • Eliyah schreibt:

            Sie argumentieren mit dem GG, übrigens völlig abstrus, um dann Paul das Recht auf eine eigene Meinung abzusprechen, während sie sich bei Ihrem Unsinn auf die im GG garantierte Meinungsfreiheit berufen. Alle Achtung!

          • Dante schreibt:

            Es wird mir hier zu schmal, ich mache einen neuen Diskussionsstrang auf.

          • echsenwut schreibt:

            @ Eliyah: Zitieren Sie mal bitte die Textstelle, in der ich „Paul“ (s)eine Meinung verbiete. Ich sorge mich um seine Integration und mache mir einen Kopf, wie er in Deutschland integriert werden könnte – aber denken darf er soviel und was er will (solange es nicht den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt). Und was soll die (etwas dümmliche) Stichelei, dass man „sogar“ konvertieren und sich auf das Grundgesetz berufen könne? Ich verstehe daraus, dass Ihnen das GG ziemlich fremd ist, denn sonst hätten Sie diesen Unsinn nicht geschrieben. Das bricht Ihnen einen Zacken aus der Krone, denn dumm wirken Sie sonst eigentlich nicht. Worin Sie mit mir „übereinstimmen“ wollen, kann ich nicht erkennen.
            @ Dante: Was für einen Wert hätte wohl ein Gesetz, auf dessen bezeichnete Freiheiten man zwar ein Recht, aber kein Recht auf dessen Durchsetzung hätte? Durchdenken Sie manchmal, was Sie schreiben? Sie haben zwar gem. GG ein Recht auf Würde, dieselbe darf aber folgenfrei mit Füßen getreten werden? Gehts noch? Und diesem Recht auf Würde kann und darf natürlich auch nicht widersprochen werden. Denken Sie in der Praxis: wenn ich jetzt z.B. linker Sozialist wäre, dann darf man selbstverständlich meiner Meinung widersprechen. Meinem Recht auf freie Meinungsäußerung jedoch kann natürlich NICHT widersprochen werden – es sei denn, ich äußerte mich verfassungsfeindlich.

          • Dante schreibt:

            @echsenwut,heute, 14:30
            Um besser über Angesprochenes diskutieren zu können, bitte ich Sie um eine Präzisierung bezüglich der Frage, worauf sich dies bezieht. Zitate sind immer hilfreich.

  14. Chaya schreibt:

    Gegenteil von Jude ist Nichtjude.
    Formulierung hoert sich natuerlich etwas schief an, aber boeswillige Unterstellungen wuerd ich da nicht machen.

  15. Pingback: Was ist Gegenteil von „Jude“? | Kirche und Judentum

  16. Horst Nietowski schreibt:

    Ist nur missverstaendlich ausgedrueckt. Er hat lediglich, entgegen der Wahrheit, gesagt, er sei Jude. So koennte ich auf solche eine daemliche Frage auch mit Ja reagieren, obwohl ich nur ein Heide bin. Schon alleine um zu erfahren, was solch ein Spinner mit seiner Frage bezweckt.

    • Dante schreibt:

      Aber lernen Sie vorher Krav Maga.

      • Horst Nietowski schreibt:

        Ich war ein talentierter Boxer, hatte sogar Sportfoerderung von Bayer und bin UKB
        aufgewachsen. Das reicht in der Regel.

        • Dante schreibt:

          Hauptsache, es tut dem richtigen Leuten richtig weh, und sie können beim nächsten mal nur noch „Pob bem Pfiomifpm“ sagen….

    • Dante schreibt:

      …obwohl ich nur ein Heide bin…

      Wieso nur?
      An wie viele und welche Götter glauben Sie?

      • Horst Nietowski schreibt:

        Ich habe meinen eigenen, privaten Gott. Der ist nur fuer mich da und ich gehe keinem anderen damit auf den Sack. Missionieren ist Menschenverachtung.

        • Dante schreibt:

          Meine Frage war nicht „inquisitorisch“ gemeint, sondern bezog sich auf das Wort „Heide“. Viele verstehen darunter heute, gänzlich nichtgläubig zu sein, und das ist eigentlich falsch.
          Ich kenne jemanden, der ist wirklich Heide und glaubt an die Asen.
          Higgins aus Magnum glaubt an Zeus und Apollon und deren Schutz. 😉

  17. Kanalratte schreibt:

    Der Täter hieß wahrscheinlich nicht Hans-Peter, sondern Hassan.

  18. anti3anti schreibt:

    Was macht ein Jude um 6:30 Uhr? Er steigt aus einer Straßenbahn??
    Das Gegenteil von einem Juden ist ein normaler Mensch, der um 6:30 Uhr aus einer Straßenbahn steigt.
    Der Antisemit ist sicherlich auch kein Jude!

  19. Dante schreibt:

    Was die Schläger betrifft: Wenn sie Deutsche sind: Rein in den Knast.
    Haben sie eine fremde Staaatbürgerschaft: Rein in den BW-Flieger.

  20. Hessenhenker schreibt:

    Erinnert mich an die Frage des AXA-Regulierungsbeauftragten nach dem zunächst nicht als Anschlag erkannten Brand meines Hauses zum Hitlergeburtstag, ob ich Jude sei.
    Meine Antwort: „Wieso, ist das jetzt Pflicht, oder ist das schon wieder verboten?“
    wurde mit einem schadenfrohen und um zwei Ecken sehr hetzerischen „Wenn Sie kein Jude sind, dann gilt’s nicht“ beschieden.
    Sitzt die AXA mit ihrem einverleibten deutschen NORDSTERN nicht auch in Köln?
    („zunächst nicht erkannt“ traf nur auf mich zu. Selbstverständlich wußte die AXA es aus der Ermittlungsakte besser!)

Seid gut zueinander!

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