Religion bedeutet Frieden

Schluss mit dem Unsinn! Religionen sind nicht friedlich! Religiöse Menschen können friedlich sein, aber nicht eine Religion mit dem Anspruch, einen allmächtigen Gott zu haben, dem man sich (und mag er auch noch so barmherzig sein) schlussendlich nur unterwerfen kann!

Im jüdischen Tanach steht bei Kohelet (Prediger) 3, 1-14:

„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz; eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steinesammeln, eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen, eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren, eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen, eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden, eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden. Wenn jemand etwas tut – welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt?“

Jesus sagt laut Matthäus, 10, 34-35:

„Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.“

Und im Koran steht in Sure 5:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Krieg ist ein Faktum jeder Religion! Krieg taucht in der Tora, der Bibel und im Koran auf. An einigen Stellen wird der Krieg sogar erschreckend deutlich als Mittel zum Zweck unter gewissen Umständen beschrieben. Das ist Religion!

Es hat einige Zeit und nicht wenig Blut gekostet, bis die Schriften des Christentums, die mein Leben nicht unerheblich geprägt haben, kritisiert und ausgelacht werden konnten. Ich bin nicht bereit, diese Errungenschaft der Aufklärung zu opfern. Wer sagt, eine Religion bedeute Frieden, lügt und bekommt daher meine ganze Breitseite Kritik!

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35 Antworten zu Religion bedeutet Frieden

  1. Jesus schreibt:

    ALLE Religionen sind Mist. Insbesondere die Mutter aller Religionen: Die Selbstanbetung (Atheismus / Humanismus, Anbetung / Verehrung der Schöpfung bzw. des Geschöpfes Mensch, statt des Schöpfers). 😉
    Faschismus nur auf der anderen Seite der Münze. Erkenntnis über Gut & Böse ist in sich selbst böse und entspringt der Intelligenz der menschlichen Seele und bläht das Ego(-/Seelenleben) auf (Stichwort Stolz, PS: FunFact: Stolz ist immer ein blinder Fleck der sich selbst nicht erkennt, daher sind jene die leugnen religiös zu sein (Atheisten), also die religiösesten aller Religiösen) –> Baum der Erkenntnis –> Endergebnis = immer Faschismus weil Antrieb aus eigener, verdorbener, gefallener, fleischlicher/seelischer Natur.
    Ohne Wiedergeburt / Neuschöpfung durch Glaube an Jesu Werk, kein Friede! Das zukünftige 1000 j. Friedensreich Jesu auf dieser Erde wird einzig dazu existieren, um das in Praxis zu beweisen. Deshalb wird noch kommen, was kommen muss. ;-(
    lieben Gruß =)

  2. Kanalratte schreibt:

    Keine Religion ist komplett friedlich, aber auch nicht alle Religionen sind gleich friedlich. Im Islam z.B. spielen Gewalt und Eroberung eine besondere Rolle, da schon der Begründer Prophet Mohammed kein friedlicher Mensch war.

  3. A.S. schreibt:

    Religion bedeutet selbstverständlich Frieden!

    Und wenn du das nicht sofort zugibst, wirst du wahlweise gesteinigt, verbrannt oder enthauptet.

  4. Sven Koether schreibt:

    Gewalt und Krieg findet man in der Geschichte des Menschen schon bevor es Religionen gab. Auch Schimpansenstämme bekriegen sich. Erst als die kognitiven Fähigkeiten des Menschen so weit entwickelt waren, dass er sein Handeln mit Gründen unterfüttern musste, kam die gleichzeitig entstandene Fähigkeit zu transzendentem Denken ihm zu Hilfe, wenn es darum ging, Gewalt zu legitimieren.

    Ohne ein Experte zu sein würde ich sagen, nur dem Judentum ist es gelungen, diese Legimitation in eine rein spirituelle Kraft umzuwandeln. Das Christentum ist kurz vor dem Ziel stehen geblieben (und hat derzeit starke Tendenzen den Rückweg anzutreten). Der Islam in den meisten seiner Ausprägungen hat dagegen den ganzen Weg noch vor sich.

  5. Malte S. Sembten schreibt:

    Es gibt durchaus spirituelle Religionen, die friedlich sind (wenn auch ihre Anhänger es nicht immer sind), ich denke z.B. an den Buddhismus und an zahlreiche kleinere sektenartige Gemeinschaften. Dass viele Relionen kriegerische und gewalttätige Aspekte haben, liegt daran, dass sie in Zeiten entstanden, als Krieg und Gewalt nicht als furchtbar, sondern als normal angesehen, ja oftmals sogar verherrlicht wurden. Die polytheistischen Götterwelten der Römer und Griechen etwa waren voller Gewalt und Kriegsherrlichkeit.
    Insofern ist die vor 2000 Jahren verkündete Friedenbotschaft Jesu schon etwas Besonderes unter den alten Religionen. Die oben ziterte Stelle des NT, Matthäus, 10, 34-35, meint ja nicht wörtlich Krieg mit dem Schwert, sondern besagt bildlich, dass die Botschaft Jesu die Menschen entzweien wird, in Anhänger und Gegner.

    Davon unbeschadet ist die Annahme, Religionen sei per se friedlich, in der Tat abwegig. Religion bedeutet nicht Frieden.

    • abusheitan schreibt:

      Der Mythos vom friedlichen Buddhismus scheint nicht tot zu kriegen.
      Der tibetische Buddhismus verkörpert einen „im Kern atavistischen, fundamentalistischen, sexistischen und kriegerischen Kulturentwurf, der eine globale Buddhokratie anstrebt.“ (Trimondi)

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Ich hol schon mal Popcorn!

      • ceterum censeo schreibt:

        Er ist in der Tat derart ekelhaft, daß ein normaler Mensch sich angewidert abwenden müßte. Aber seine Anhänger rekrutieren sich eben aus analphabetischen asiatischen Bauern sowie frigiden Weibern und vertrockneten veganen Catweazles westlicher Provenienz, denen es derartig gut geht, daß ihnen nur noch der Weg aufs Eis bleibt.

  6. Lusru schreibt:

    @Tapferer

    WIEDER MAL EIN ECHTER BUURMANN !!

    Deswegen schaue ich hier vorbei.
    Brauchst du Hilfe – Rufen genügt.
    Und alle anderen Religionisten und Agnositizisten hier:
    Religion kann nie mehr sein, so sie ehrlich (aufrecht und aufrichtig) gelebt wird, als ein Geländer durch das eigene Leben, wie jede andere menschenwürdige Haltung auch. Wer mehr aus Religion machen möchte – im Guten wie im Gegensatz dazu – begibt sich bereits in den administrativen Fundamentalismus, der zwangsläufig in Terror, Krieg und Unterdrückung zunächst andere Völker und schliesslich des eigenen Volkes endet.
    Also, jedem sein Geländer – aber keinem von uns solches als Waffe.
    Denke mal, das erfreut nicht nur Humanisten sondern auch JEDEN GOTT, wo immer er sich auch verbirgt oder – es war nicht der Gott.

    • scottberlin schreibt:

      „Religion kann nie mehr sein, so sie ehrlich (aufrecht und aufrichtig) gelebt wird, als ein Geländer durch das eigene Leben, wie jede andere menschenwürdige Haltung auch. Wer mehr aus Religion machen möchte – im Guten wie im Gegensatz dazu – begibt sich bereits in den administrativen Fundamentalismus, der zwangsläufig in Terror, Krieg und Unterdrückung zunächst andere Völker und schliesslich des eigenen Volkes endet.“
      Wer ist es denn, der mehr aus Religion macht? Die RELIGIOTEN. Und was ist ihr Fundament? RELIGIONEN, die monotheistischen. Imagine theirs no heaven, and no religion, too. Das wäre mal ein wichtiger Schritt zur Überwindung der Verblödung des Menschen durch den Menschen.

    • A.Bundy schreibt:

      Verquastes Geschwätz. Wie immer.

  7. Bergstein schreibt:

    Religionen (gemeint sind nur die monotheistischen) sind Weltanschauungen mit einem Gottesbezug und sind durch diesen Bezug weder friedlicher oder aggressiver, als anderen Weltanschauungen, sondern nur beständiger. Eine Weltanschauung die Krieg oder Gewalt gänzlich ablehnt, ist nicht überlebensfähig, da man ihre Anhänger früher oder später abschlachtet.

    Der Ausdruck Gott verlange Unterwerfung ist äußerst missverständlich bzw. typisch für eine polytheistische Religion. Ein Atheist käme nicht auf die Idee, dass Schwerkraft oder Magnetismus seine Unterwerfung verlangen, obwohl er sich diesen Naturkräften eindeutig unterwirft. Zumindest nach Judentum sind Gott und Natur nicht getrennt. Die Welt ist danach nun mal so geschaffen, dass bestimmte Taten bestimmte Konsequenzen haben. Einige dieser Taten haben unmittelbare körperliche Konsequenzen wie der Sprung aus dem neunten Stock, einige haben mittelbare Konsequenzen wie der Ehebruch. Doch das Gebot nicht aus einem Hochhaus zu springen und das Gebot nicht die Ehe zu brechen, sind ansonsten beide ein Teil des gleichen göttlichen Regelwerkes. Der Tod durch den Sprung aus dem Fenster ist quasi eine Strafe Gottes, bzw. die Konsequenz des Verstoßes gegen das göttliche Regelwerk. Gott verlangt keine Unterwerfung, sondern weist nur dezent darauf hin, dass einige Taten bestimmte Konsequenzen nach sich ziehen, auch wenn der Mensch den Zusammenhang nicht immer (sofort) erkennt.

  8. Kwezi schreibt:

    Deorum offensae Diis curae

    Beleidigungen, die den Göttern widerfahren, müssen die Götter selbst rächen. (römischer Senat)

    (Copyright: Unbesorgt)

    • unbesorgt schreibt:

      Copyright Römischer Senat.
      Der hatte irgendwann einfach die Nase voll von Typen, die ihre Götter von anderen verunglimpft sahen und sich deshalb mit Rachegedanken an des Senat wandten. Leider sind heutige Regierungen zu derart pragmatischen Urteilen nicht mehr fähig.

  9. Eliyah schreibt:

    Da warst Du aber sehr gnädig mit dem Judentum. Die Stelle, die Du zitierst, kann man ja eigentlich nur als Zustandsbeschreibung bezeichnen. Krieg ist eben real. Aber „Alles ist ein Haschen nach Wind“. Und: Es ist Kohelet, nicht die Torah.
    Da stehen aber viel direktere Aufrufe zum Krieg, etwa der Befehl, das Volk Amalek auszulöschen. G-tt wird dort auch regelmässig der HaShem Zevaot, also der G-tt der Heerscharen genannt! Ein Kriegsgott, der für Israel Vergeltung bringt!
    Aber auf der anderen Seite haben wir diese Gnade auch verdient. Wir feiern gerade Channukka. Das ist das Fest der Lichter und der Pfannekuchen. Der Grund ist, dass bei der Wiedereinweihung des Tempels ein kleines Fläschchen Öl für ganze acht Tage Licht im Tempel gereicht hat.
    Alles dreht sich um Licht und Öl an diesem Tag. Die Pfannekuchen sind in Öl gebacken und die Kerzen werden mit Olivenöl betrieben. Dabei feiern wir doch eigentlich den militärischen Sieg über die Griechen! Einen Krieg! Juden feiern aber keine Kriege. Sie feiern den Frieden danach. Und daher stürzen wir uns so sehr auf das Öl und nehmen den dazugehörigen Krieg hin.

    • Sophist X schreibt:

      viel direktere Aufrufe zum Krieg, etwa der Befehl, das Volk Amalek auszulöschen

      Das ist eben der Unterschied. Sicher nicht die feine Art von Gott, aber danach ging’s wieder zur Tagesordnung.
      Kein Befehl, bis zum jüngsten Tag irgendjemanden zu verfolgen oder zu vernichten, wie es im Koran angeordnet wird.

      • Eliyah schreibt:

        Naja, Amalek müssen wir bis zum Jüngsten Tag verfolgen und nicht nur physisch, auch die Erinnerung daran auslöschen. Allerdings ist es uns offenbar gelungen, denn niemand weiss mehr von diesem Volk.
        Buurmann wirft den Religionen vor, dass sie Krieg predigen. Krieg ist aber real. Und eine Religion, die sich dem verschliesst, ist nicht ernst zu nehmen. Ob also eine bestimmte Religion Krieg oder Frieden „ist“, lässt sich nicht an den Büchern, sondern nur an seinen Mitgliedern ablesen.

      • scottberlin schreibt:

        Ja da sieht man dass Gott auch anders kann, Ja ja so isser.

  10. Dante schreibt:

    Der biblische Gott ist aber nicht einer, dem man sich einfach nur zu unterwerfen hat. Man kann sogar regelrecht mit ihm handeln, wie gerade die Geschichte von Abraham und der Debatte um das Schicksal der Städte Sodom und Gomorrha hervorgeht.

  11. anti3anti schreibt:

    Religion bedeutet Frieden, den Frieden nach dem Tod,

  12. Nordland schreibt:

    Das ist doch gerade die Diskrepanz: Das Christen- und Judentum darf ich ungestraft kritisieren und ins Lächerliche ziehen. Niemand würde deswegen einen Aufstand veranstalten. Kritik am Islam dagegen – ich muss wohl nicht genau beschreiben, was diese auslöst.

    Auf Zeit Online war neulich ein lesenswerter Kommentar dazu: http://www.zeit.de/2015/49/rassismus-fluechtlinge-islam-juden-antisemitismus

    Joffe beschreibt darin die Tendenz, einer Kultur ja nichts negatives zuzuschreiben, es sei denn, der eigenen. Man sieht es immer wieder an den Themen Homophobie und Antisemitismus. Diese werden bei uns radikal bekämpft, sofern man reaktionäre Deutsche dahinter vermutet. Nicht jedoch, wenn sie von Einwanderern kommen.

    Deswegen lese ich Buurmanns Blog so gerne, weil er in diesem Punkt konsequent ist.

    • Kanalratte schreibt:

      Ich hoffe dieser weitverbreitete Irrglaube, dass die Nazis die Juden wegen ihrer Religion verfolgten hört endlich mal auf. Zum Judentum gehörige ethnisch aber nichtjüdische Personen wurden i.d.R. NICHT verfolgt. Dagegen wurden zum Christentum konvertierte Juden ausnahmslos wegen ihrer Abstammung verfolgt.

      • Dante schreibt:

        Im Wesentlichen stimmt das. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das immer symmetrisch war. Wer jüdischer Abstammung war, wurde verfolgt. Ob jemandem, der zum Judentum konvertiert war, generell nichts passiert wäre/ist, ist eine andere Frage. Viele Konvertiten in diese Richtung dürfte es nicht gegeben haben.

        • Eliyah schreibt:

          Konvertiten galten bei den Nazis auch als „Volljuden“.

          • Dante schreibt:

            Mein‘ ich nämlich auch. Die nationalsozialistische „Rassen“-„Theorie“ ist nämlich alles andere als stringent und konsistent. Ich meine schon in Haffners Anmerkungen zu Hitler gelesen zu haben, dass etwa Marilyn Monroe, die zum jüdischen Glauben konvertiert sei, im Nationalsozialismus als „Volljüdin“ gegolten hätte.
            Andererseits soll Otto Ohlendorf als Chef einer Einsatzgruppe, die auf zwei Dörfer gestoßen war, von denen eines von Juden mit nichtjüdischen und eines von Nichtjuden mit jüdischen Vorfahren bewohnt wurde, auf Nachfrage hin entschieden haben, Letztere umzubringen und Erstere nicht, es gehe schließlich um die „Rasse“. So ganz einig scheint man sich also nicht gewesen zu sein.

  13. ceterum censeo schreibt:

    Der Spruch aus Matthäus 10 meint doch, daß sich die Menschen um Jesu Willen leider entzweien werden. Das ist wohl nun kein Beleg für ein kriegerisches Christentum, wie ich als Agnostiker Ihnen wohl nicht erklären muß.
    Fehlanzeige wohl auch beim jüdischen Beispiel.
    Es bleibt dabei: Die einzige „Religion“, die zu Mord und Totschlag aufhetzt, ist der Islam. Das wissen Sie doch ganz genau. Was soll der Blödsinn denn? Wir können`s uns 24 Stunden am Tag wie ein Mantra vorstammeln, daß Islam Frieden bedeutet, es wird dadurch nicht wahr, und kein Mord geschieht dadurch täglich auf der Welt weniger.

    • Sophist X schreibt:

      Ja, G.B. ist doch ansonsten ein trittsicherer Exeget.
      Das Schwert im Sinne eines gewaltsamen Todes ereilte elf der zwölf Jesus-Jünger plus Paulus. Das könnte eine der Bedeutungen des Zitats gewesen sein.
      Das Schwert ist bekanntlich neben der Mondsichel eins der Glaubenssymbole des friedlichen, missverstandenen Islam, und wer sich am falschen Ort zu Jesus bekennt, dem bringt er eben nicht den Frieden, sondern das Schwert.

  14. Eckhardt Kiwitt schreibt:

    Also, Islam zumindest ist eine friedliche und tolerante Religion.
    Das zeigt sich insbesondere in Saudi-Arabien, wo ja schließlich islamische Gesetze gelten und wo Islam obendrein Staatsreligion ist.

    Dort ist es friedlich — dafür sorgt die Religionspolizei.

    Und man ist dort tolerant — mindestens so tolerant wie die Religionspolizei.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  15. Hessenhenker schreibt:

    „Religionen sind nicht friedlich! Religiöse Menschen können friedlich sein, aber nicht eine Religion mit dem Anspruch, einen allmächtigen Gott zu haben, dem man sich (und mag er auch noch so barmherzig sein) schlussendlich nur unterwerfen kann!“

    Satz 1 bezieht sich auf Religionen allgemein,
    Satz 2 nicht.
    Das ist manipulativ.

  16. caruso schreibt:

    Eine Religion kann nicht besser sein als die Menschen. Schließlich haben sie sämtliche Religionen erfunden. Diese sind ja nicht vom Himmel gefallen.
    lg
    caruso

Seid gut zueinander!

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