19. Goldener Orwell für die ZEIT

Im Jahr 2015 wurde Israel nicht nur an diversen Tagen mit Raketen beschossen, es fanden auch unzählige Anschläge mit Messern statt. All diese Anschläge wurden von selbsternannten Palästinensern auf Juden verübt, einzig und allein aus dem Grund, weil sie Juden waren, die es wagten, unabhängig im Nahen Osten zu leben. Der Hass der Attentäter hat nichts mit Israel zu tun, wie führende muslimische Prediger der Region betonen:

„Überließen uns die Juden Palästina, würden wir dann beginnen, sie zu lieben? Natürlich nicht! Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht!“

„Wir werden die Juden als Feinde betrachten, selbst wenn sie uns Palästina zurück geben. Weil sie Ungläubige sind!“

Hier wurden Juden ermordet, weil sie Juden waren!

Dank des Staates Israels und seiner Sicherheitskräfte konnten jedoch viele Anschläge verhindert werden, indem die Mörder bei dem Versuch ihrer Tat ausgeschaltet wurden. Hätten die Mörder nicht gemordet, wären ihre Opfer und sie selbst noch am Leben! Die ZEIT kommentiert dies in einer mittlerweile geänderten Nachricht wie folgt:

„Seit Oktober sind bei fast täglichen Messerangriffen und Schießereien in Israel und Palästina mehr als 150 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer sind Palästinenser.“

Die meisten Opfer sind Palästinenser!

In unregelmäßigen Abständen vergibt Tapfer im Nirgendwo den Goldenen Orwell.

Der Goldene Orwell wird an sogenannte Qualitätsmedien für Berichte verliehen, die dem Parteislogan aus George Orwells Roman „1984“ alle Ehre machen: „Krieg ist Frieden!“

Unbedingte Voraussetzung für den Goldenen Orwell ist die ideologische Verdrehung einer Nachricht in ihr genaues Gegenteil, zum Wohle des besseren Einfügens in ein gefestigtes Weltbild.

Der 19. Goldene Orwell geht diesmal an die ZEIT für die Behauptung, Judenhasser, die an ihrem Versuch, Juden zu ermorden, gehindert werden, seien Opfer!

Zudem lügt die ZEIT dreist. In dem Artikel heißt es:

„Auslöser für die Gewalt ist der Streit um den Tempelberg, einem sowohl für Muslime als auch für Juden heiligen Ort in Jerusalem. Die israelische Polizei hat dort die Sicherheitshoheit, Palästinenser erhalten nur unter bestimmten Auflagen Zugang. Bisweilen, etwa während jüdischer Feiertage wie Rosch ha-Scha­na, dürfen nur Juden den Tempelberg betreten.“

Das ist eine dreiste Lüge!

Der Zugang zum Tempelberg ist über elf Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Alle Tore werden von israelischen Polizisten und von Angestellten des Waqf überwacht, da der Zutritt dort nur für Muslime erlaubt ist. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten und nur möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Der Felsendom darf nur von Muslimen betreten werden! Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Die Zeit schreibt:

„Bisweilen, etwa während jüdischer Feiertage wie Rosch ha-Scha­na, dürfen nur Juden den Tempelberg betreten.“

Wahr ist:

„Bisweilen dürfen nur Muslime den Tempelberg betreten!“

Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.

Für die Lüge der ZEIT, es sei bisweilen nur Juden erlaubt, den Tempelberg zu betreten, reicht daher nicht der Goldene Orwell aus! Für diese Lüge gibt es den Goldenen Stürmer!

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