Refugees Welcome!

Immer wieder wird über eine Obergrenze in der Flüchtlingssituation diskutiert, ganz so, als müsse sie eingeführt werden. Es gibt sie aber schon! Am 8. Januar 2016 veröffentlichte Tapfer im Nirgendwo einen Artikel zur real existierenden Obergrenze und erklärte, warum diese Grenze geleugnet wird. Es lohnt sich, den Artikel erneut zu lesen:

Als vor einigen Wochen am Münchener Hauptbahnhof die ungewohnt hohe Zahl von Flüchtlingen aus Syrien ankam und sie empfangen wurden von applaudierenden Deutschen, da hörte ich überall die Sätze: „Jetzt zeigt Deutschland sein freundliches Gesicht“ und „Auf dieses Deutschland bin ich stolz!“

Mir waren die Deutschen, die das selbstergriffen patriotisch und tränengerührt stolz in die Kameras sagten, von Anfang an suspekt, weil ich nicht selten das Gefühl hatte, dass es ihnen gar nicht um die Flüchtlinge geht, sondern um ihr eigenes Image! Sie benutzen Flüchtlinge, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen. Ginge es ihnen um die Flüchtlinge, sie müssten sich der Verantwortung stellen, die mit der Hilfsbereitschaft einhergeht: Die Frage nach der Grenze der eigenen Kapazität.

Es herrscht in Deutschland eine grenzenlose Naivität im Umgang mit der Flüchtlingssituation. Die Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof ist ein Resultat dieser Naivität. Die Flüchtlinge nämlich, die unter anderem aus Syrien kommen, sind größtenteils durch Krieg traumatisierte und brutalisierte Männer, die aus zerbrochenen Clanstrukturen stammen, zusammengehalten von einer autoritären Religion, gegründet von einem patriarchalen Feldherren! Diese Männer brauchen individuelle Hilfe und intensive Betreuung. Diese Männer in überfüllte enge Räume und Zelte zu zwängen, nicht selten zusammen mit Menschen aus Ländern und Kreisen, mit denen sie in der Heimat im Krieg lagen, ist das Gegenteil von Hilfe. Es ist ein Fortführen des Kriegs mit anderen Mitteln! Natürlich ticken diese Männer in solcher Situation gehalten irgendwann aus!

Wer durch Krieg traumatisierten und brutalisierten Menschen helfen will, muss sich eingestehen, dass dies eine harte und verantwortungsvolle Arbeit ist, die verlangt, dass man sich der eigenen Grenzen und Leistungsfähigkeit bewusst ist.

Oft wurde ich gefragt, wo denn die Obergrenze für Flüchtlinge sei. Ich wurde gebeten, doch eine Zahl zu nennen. Es braucht aber keine Zahl! In einer Gemeinde, in der hoch traumatisierte und durch Krieg brutalisierte Flüchtlinge in Lager gepfercht werden, ist die Obergrenze erreicht!

Es ist deutlich menschlicher, einzugestehen, dass man nicht mehr helfen kann, als Hilfe vorzutäuschen! Ein Idealist, dem es nur um sich selbst und die Pflege des eigenen Gewissens geht, der die Verantwortung nicht ertragen kann, in hilfesuchende Augen schauend eingestehen zu müssen, nicht helfen zu können, macht lieber die Tore anderer auf und applaudiert dann selbstergriffen den Flüchtlingen zu, während sie in überfüllte Auffanglager abgeschoben werden, wo sich dann die Tore wieder schließen. Diese Idealisten handeln nach dem Motto: „Ich will morgens in den Spiegel schauen können!“ Menschen aber, die wahrlich helfen wollen, leben nach dem Motto: „Ich will morgens aus dem Fenster schauen können!“

Es ist menschlich, begrenzt zu sein und es ist die Fähigkeit der Vernunft, die Begrenzung zu erkennen. Daher muss der Mensch vernünftig sein!

Vor 25 Jahren wurden an einem Tag, nämlich am 3. Oktober 1990, etwas mehr als 16 Millionen Menschen Deutsche im Sinne des Grundgesetzes. Es war die größte Einwanderung in der Geschichte der BRD. Sie entflohen einem unmenschlich, autoritären System der Überwachung und Unfreiheit. Zum Glück brachten diese Flüchtlinge ein eigenes Land mit. Sie mussten nicht in Sammellagern gehalten werden. Dennoch hat sich eine Generation später besonders unter diesen Neubundesdeutschen ein radikales Gedankengut entwickelt, das Tausende von Menschen in Dresden, Leipzig und Heidenau mit menschenverachtenden Parolen auf die Straße treibt.

Als 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde, von kriegstraumatisierten Männern und Frauen, da brauchte es zum demokratischen Erfolg eine jahrzehntelange Besatzung durch Amerikaner, Engländer und Franzosen. Als sich dann in den sechziger und siebziger Jahren, also eine Generation später, die Jugend mit den kriegstraumatisierten Eltern auseinandersetzte, da wäre dieses Deutschland fast im Terrorismus versunken.

Wenn Deutsche somit schon Schwierigkeiten haben, kriegstraumstisierten Deutschen zu helfen, woher nimmt sich dann dieses Deutschland die Anmaßung zu glauben, grenzenlos Flüchtlingen aus fremden Kulturen helfen zu können? Was für eine Hybris! Es ist deutscher Größenwahn zu glauben, man könne ohne Obergrenze helfen und deutscher Größenwahn hat auf der Welt nicht gerade den besten Ruf.

Europa ist eine Figur der griechischen Mythologie. Eine weitere bekannte Figur ist Ikarus! Er war der Sohn des Dädalus und wurde zusammen mit seinem Vater von König Minos im Labyrinth des Minotauros auf Kreta gefangen gehalten. Zur Flucht erfand Dädalus Flügel für sich und seinen Sohn, indem er Federn mit Wachs an einem Gestänge befestigte. Vor dem Start schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fliegen, da sonst die Hitze der Sonne beziehungsweise die Feuchte des Meeres zum Absturz führen würde. Zuerst ging alles gut, aber dann wurde Ikarus übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte. Der verzweifelte Dädalus benannte die Insel, auf der er seinen Sohn beigesetzt hatte, zur Erinnerung an sein Kind Ikaria.

Wenn sich der deutsche Übermut und Größenwahn im Idealismus nicht bald legt, läuft Europa Gefahr, in Ikaria umbenannt zu werden. Es reicht eben nicht, Flüchtlinge reinzulassen. Ihnen muss auch geholfen werden. Dazu gehört es, sich der Gefahren bewusst zu sein. Eine Gefahr besteht darin, dass jeder Flüchtling rückfällig werden kann. Es ist keine Seltenheit, dass Frauen, die aus gewalttätigen Umfeldern in Frauenhäuser geflüchtet sind, hinterher wieder in gewalttätige Arme zurückkehren. Es ist somit unausweichlich, dass ein Teil jener Menschen, die aus islamischen Diktaturen geflüchtet sind, nach einiger Zeit in die Arme deutscher Islamisten flüchten. Das heißt nicht, dass Deutschland keine Flüchtlinge mehr aufnehmen soll; die Frauenhäuser sollen schließlich auch nicht schließen, aber jedes Haus hat Wände und daher nicht unendlich Platz.

Wer Flüchtlingen ein Aussteigerprogramm aus der Welt der Gewalt und Unterdrückung anbietet, muss die Gefahr der Rückfälligkeit bedenken und daher Pläne für die Möglichkeit eines Rückfalls bereit halten. Alles andere ist verantwortungslos! Nach der Silvesternacht in Köln erklärte die Kölner Polizei, sie sei von der „völlig neuen Dimension der Gewalt“ vor dem Kölner Dom überrascht. Was dort geschah, ist jedoch keine völlig neue Dimension der Gewalt. Es war eines der ältesten Verbrechen der Welt, nämlich religiös und kulturell motivierter Frauenhass! Es ist schockierend, wie unfähig die Kölner Polizei in der Silvesternacht im Umgang mit dieser Gewalt war. Köln war nicht vorbereitet und wurde daher Opfer einer Horde Männer, die aus patriarchalen und zum Teil zerbrochenen Clanstrukturen kommen, einige vor ein ein paar Wochen, andere vor einigen Jahren, aber alle mit einer autoritären Religion im Nacken, die in ihrer extremen Form Frauen zu Freiwild erklärt, wenn sie ihren Körper nicht komplett verhüllen; Männer, an denen die Aufklärung vorbei gegangen ist und die eher in Gruppen und Clans denken als in Individuen; Männer, die die Ehre eines im siebten Jahrhundert verstorbenen Soldaten aus Mekka, den sie als Propheten verherrlichen, höher schätzen als die Würde einer lebendigen Frau; Männer, die wegen einer pervertierten Idee von Ehre eher eine Frau töten, als ihre eigene Religion zu hinterfragen; Männer, die Frauen eher in ein Gefängnis aus Stoff zwängen, als männlichen Sexualverbrechern Handschellen anzulegen; Männer, die Frauen als Schlampen bezeichnen, wenn sie ihr Recht auf einen Orgasmus einfordern; Männer, für die Frauen nichts weiter sind als Ware auf dem Markt der Macht.

In Köln ist so ziemlich alles schief gelaufen, was schief laufen kann. Es gab keinen Plan für das mehr als denkbare Szenario einer Rückfälligkeit einiger der vielen Flüchtlinge in Köln. Und was ist das Resultat dieser Unfähigkeit. Fremdenfeindliche Arschlöcher, die Flüchtlinge hassen, weil sie Fremde sind, gewinnen Oberwasser und gehen auf die Straße. Ihnen entgegen stellen sich die Deutschen, die um das „freundliche Gesicht“ Deutschlands besorgt sind. Und plötzlich demonstrieren besorgte Bürger gegen besorgte Bürger. Die Einen sind besorgt, weil Fremde nach Deutschland kommen, die Anderen sind besorgt, weil Fremdenfeindlichkeit dem Image Deutschlands schadet. Alle sind besorgt und denken doch nur an sich. An die Flüchtlinge denkt da kaum wer.

In Deutschland bestimmt das komplizierte Verhältnis der Deutschen zu sich selbst den Umgang mit der Flüchtlingssituation. Man könnte überspitzt sagen: Hitler bestimmt die deutsche Flüchtlingspolitik. Ich sag mal so, es gibt bessere Gründe, um hilfsbereit zu sein.

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53 Antworten zu Refugees Welcome!

  1. anti3anti schreibt:

    Durch Krieg Traumatisierte brauchen kompetente professionelle Hilfe, Helfen wollen reicht nicht aus. Doch woher wissen wir, dass die jungen muslimischen Araber kriegstraumatisiert sind? Sind alle Auffälligen fachmedizinisch untersucht worden? Und woher wissen wir, dass bei den Kriegstraumatisierten das sexistische und diebische Verhalten den Krieg zum Auslöser oder gar zur Ursache hat? Ist nicht eher ihre Kultur, die sie ein Leben lang zivilisiert hat, für ihr uns zuweilen fremd anmutendes Verhalten verantwortlich?

    Einem Kriegstraumatisierten kann man medizinisch helfen, oft mit Erfolg. Aber einem Kulturgeschädigten? Mit Hilfe von Teddybären, Weihnachtsmännern und bald auch Osterhasen, die man an nach ihnen wirft? Oder lieber mit homöopathischer Volksweisheit, die frei und billig zugänglich ist?

    Deutschland verhält sich wie ein marodes Krankenhaus, das Patienten des Geldes wegen aufnimmt, ohne sie behandeln zu können. Bezahlt wird nach Verweildauer. Gerd hat Recht! Solche Kranken dürfen wir nicht aufnehmen. Wir tun ihnen und uns nichts Gutes an. Wir helfen nicht, wir täuschen Hilfe vor. Pfui Deibel. Wie die Gaffer bei einem Unfall, die die Sanitäter am Helfen hindern.

    Muss man die Geschädigten trotzdem aufnehmen, weil niemand ihnen die kompetente Hilfe anbietet? Jawohl. Ins Tollhaus, was man in Deutschland als Kirche bezeichnet.

    „Vor 25 Jahren wurden an einem Tag, nämlich am 3. Oktober 1990, etwas mehr als 16 Millionen Menschen Deutsche im Sinne des Grundgesetzes.“

    Lieber Gerd, das ist ein dicker Irrtum. Alle Deutschen, ob in der DDR oder anderswo, sind ab Geburt Deutsche im Sinne des Grundgesetzes. Sie haben wie die meisten DDR’ler damals keinen deutschen Pass, dennoch die deutsche Staatsbürgerschaft. Die kranken Araber nicht. Sie dürfen sich die deutsche Staatsbürgerschaft verdienen. Sieht nicht aus, als ob die Diebe und Sexualtäter vom Kölner Hauptbahnhof daran interessiert sind.

    „Europa ist eine Figur der griechischen Mythologie.“ Stimmt. Sie stammt aus dem heutigen Libanon, also aus Assyrien, dem heutigen Islamischen Staat, den jetzt auch Deutschland bekämpft, indem es den türkischen Verbündeten Informationen gibt, wo Kurden kämpfen, damit die Türken unsere Verbündeten umbringen. Ich liebe Mythologien.

    Leider werden weiterhin Flüchtlinge ohne Obergrenze aufgenommen werden. 2015 waren es 1,6 Millionen, was sich mit einigem Aufwand aus den sich widersprechenden offiziellen Daten und der tatsächlichen Zahl der Flüchtlinge in vielen Städten und Gemeinden schätzen lässt. Wenn sich nichts ändert, wovon ich ausgehe, wird 2016 die Zahl der neuen Flüchtlinge die 2-Millionen-Grenze bei weitem übersteigen. Deutschland könnte noch viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, wenn man nur die finanzielle Seite betrachtet. Betrachtet man zusätzlich die medizinische, so gibt es in Deutschland bereits jetzt mehr Flüchtlinge, als wir behandeln können, erkennbar an den liegengebliebenen Asylanträgen.

    Es ist bedeutend schwieriger, Flüchtlinge nach Gesetzesverstößen auszuweisen, als sie à priori an der Grenze abzuweisen. Vor Kurzem bin ich auf Augustin gestoßen, der zwar Antijudaist, wie man die damaligen Antisemiten bezeichnet hat, jedoch nicht allgemein fremdenfeindlich gewesen ist. Er hat bereits im 5. Jahrhundert über Flüchtlinge nachgedacht! In „Ordo amoris“ (Die Rangordnung der Liebe) schreibt der bis heute auch im katholischen Köln anerkannte Kirchenlehrer:

    Liebet die Flüchtlinge, insbesondere euere Glaubensbrüder!

    • A.mOr schreibt:

      anti3anti.

      „Einem Kriegstraumatisierten kann man medizinisch helfen, oft mit Erfolg“

      Nur, wenn sie Hilfe annehmen, dh. brauchen.
      (Und die Kapazitäten vorhanden sind; schon vor der verstärkten Zuwanderung ein schweres Feld.)
      Und damit, so scheint mir, beantworte ich schon einen Großteil des Dilemmas, wie Du es ansprichst.
      (Und.) Es geht um Geld? Ein Spiel? Spielgeld?

      ps/ das Europa aus Assyrien kommt möchte ich, schon aus „romantischen Gründen“, stark anzweifeln! 😉 Die Assyrer haben uns anno dazumal vorgemacht, wie eine effektive Herrschaft funktioniert. Dadurch, daß sie ganze Völker umsiedelten minimierten sie das Risko autochthoner Unterworfener im Aufstand, weil sie die Solidarität der Unterworfenen rein physisch erschwerten…
      Was die Assyrer mit der EU zu tun haben könnten, ist mir schleierhaft. 🙄
      Europa indes ist von der EU unterworfen, Helfershelfer haben ihren Anteil, auch in Köln, vor Jahren schon in Griechenland (ließ ich mir den Hinweis geben), und Zeus der weiße makellose Stier liegt besoffen auf’m Olymp herum.
      Schawua tow.

    • A.S. schreibt:

      Ich hab die Vermutung, dass kriegstraumatisierte „echte“ Flüchtlinge nicht beteiligt waren. Ein Mensch, der in einer fremden Kultur Schutz sucht und bekommt, benimmt sich nicht so. So benehmen sich Invasoren ihren Untertanen gegenüber, nicht Schutzsuchende ihren „Rettern“ gegenüber.
      Die Beteiligten sind keine Flüchtlinge. Das haben sie klar und deutlich bewiesen.

  2. Thomas Zieringer schreibt:

    ps. Ein Artikel von mir zum Thema in meinem Kommentar auf Tichys Einblick: http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/ohne-seele-kein-leben/

  3. Thomas Zieringer schreibt:

    Es war vorauszusehen. Doch die vernünftigen Stimmen aus der Mitte die nicht so leichtfertig das Willkommen aussprachen wurden sogleich „im Kampf gegen Rechts“ oder mit „bunt und ganz bestimmt ohne braun“ diffamiert. Folglich bleiben nur Radikale übrig, die sicherlich nichts voneinander lernen wollen. Das Ganze hat also nicht nur im deutschen Idealisieren seine Ursache, sondern auch in einer schlecht bewältigten Vergangenheit: „Deutschland zeigt voller Stolz sein freundliches Gesicht!“, vor nicht langer Zeit hörte ich zweimal bei der Einweihung von 3 Stolpersteinen den stolzen Satz „Wir errichten hier das größte dezentrale Mahnmal der Welt“ – der Größenwahn ist ja bekannt aus der deutschen Geschichte und wiederholt sich eben doch. Vor ein paar Tagen sagte eine Frau nebenan am Tisch in einem Cafe in Jerusalem zu mir, dass dieses verrückte Verhalten der Deutschen (wieder mal) dann auch nicht die toten Juden wieder lebendig machen würde.

  4. Kuhrahn schreibt:

    Da die Armlänge Abstand zurückgenommen wurde oder zumindest irgendwie, gibts hier nun die aktuell besten Tipps für (unverschleierte) Frauen: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/warum_das_in_koeln_wirklich_passiert_ist

  5. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Wer Hilfe braucht, hat Hilfe verdient.
    Wer helfen kann, muss helfen

    Die von Arabern verfolgten Frauen in der Silvesternacht brauchten Hilfe und haben Schutz bei Türstehern von Hotels und Clubs gesucht und auch bekommen.

    Die Türsteher konnten helfen.

    Die von Arabern verfolgten Frauen in der Silvesternacht brauchten Hilfe und haben keinen Schutz bei der Polizei gesucht und auch keinen bekommen.

    Die Polizei konnte nicht helfen.

  6. Paul schreibt:

    Wie viele andere auch, habe ich in diesem Jahr in vielen Fernsehberichten die über die Grenze gehenden Flüchtlingskolonnen gesehen. Dabei ist mir der hohe Anteil der gut gekleideten jungen Männer aufgefallen. Lederjacke, Jeans und immer das Handy am Ohr passten sie nicht zu meinem inneren Bild, das ich von Flüchtlingen habe.

    Die Flüchtlinge kommen aus unterschiedlichen Gründen. Es gibt politisch Verfolgte sowie Wirtschaftsflüchtlinge, aber und dieser Eindruck verstärkt sich bei mir immer mehr, auch Kriminelle, die sich der Bestrafung in ihrem Heimatland entziehen wollen.
    Es gibt in jedem Land Verbrecher. Warum sollen diese sich nicht der Verfolgung in ihrem Land entziehen wollen? Warum sollen sie nicht ihre kriminelle Karriere in Deutschland fortsetzen?
    Bei der „Einwanderung“ nach Deutschland kann niemand dies verhindern. Eine Rückfrage mit dem Heimatland ist nicht möglich. Wenn sie keine Papiere haben, kann nicht einmal ihre Identität festgestellt werden.
    Gibt es einen Politiker der sich dieser Problematik bewusst ist? In der Öffentlichkeit jedenfalls wurde darüber noch nicht gesprochen.
    Unter diesem Aspekt wundere ich mich über Kriminalität im Zusammenhang mit diesen Flüchtlingen nicht.
    Diese Kriminellen sind nicht die Dümmsten. Sie sind körperlich fit und haben einen wachen Geist. Sie verstehen es ausgezeichnet für sich zu sorgen.

    Herzlich, Paul

  7. quisa schreibt:

    Lieber Herr Burmann,

    frohes neues Jahr. Mich interessieren die von Ihnen erwähnten Clanstrukturen sehr. Welche der Flüchtlinge kommen denn genau aus den zerbrochenen Clanstrukturen? Wie nennen sich diese Clans? Wann und wie wurden genau diese Clanstrukturen zerbrochen? Wie lange ist es her, seitdem diese Clanstrukturen nicht mehr existieren (wenn sie zerbrochen sind, gehe ich davon aus, dass sie nicht mehr existieren. Inwieweit ist ihre heutige Lebensweise durch diese nicht mehr existierenden Clanstrukturen beeinflusst) Und auch zu den Verdächtigen vom Kölner Hauptbahnhof: Welchem zerbrochenen Clan gehörten sie an? In den Nachrichten wurden die Nationalitäten genannt: Welchem gehörten die Algerier, die Marokkaner, die Syrer, die Iraner, die Osteuropäer und der genannte US-amerikanische Täter an?

    Fragen über Fragen, aber interessant;)

  8. Peter Wörmer schreibt:

    Im Gegensatz zu Ihren sonstigen Artikeln, die ich kenne, trifft hier wohl einiges daneben. Neben dem, was andere schon erwähnt haben, auch dies:
    „1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde, von kriegstraumatisierten Männern und Frauen, da brauchte es zum demokratischen Erfolg eine jahrzehntelange Besatzung durch Amerikaner, Engländer und Franzosen. Als sich dann in den sechziger und siebziger Jahren, also eine Generation später, die Jugend mit den kriegstraumatisierten Eltern auseinandersetzte, da wäre dieses Deutschland fast im Terrorismus versunken.“ Ich habe die Zeit sehr bewusst miterlebt: So war das nicht. Die lange Besatzung hat die Demokratie keineswegs gefördert, war auch dazu nicht nötig. Auch hat sich nicht „die“ Jugend auseinandergesetzt. Die 50 oder so Linksterroristen haben auch die Republik nicht „fast im Terrorismus“ versinken lassen. Und so einfach war es gewiss um die Ursachen zweier Weltkriege auch nicht bestellt, wie längst durch seriöse in- und ausländische Historiker belegt.

    • A.mOr schreibt:

      Wie ist das gemeint: „Und so einfach war es gewiss um die Ursachen zweier Weltkriege auch nicht bestellt,…“?

      • Peter Wörmer schreibt:

        Dazu z.B.(!) Prof. Christopher Clark, ,Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog.‘ Stefan Scheil, ,Fünf plus Zwei. Die europäischen Nationalstaaten, die Weltmächte und die vereinte Entfesselung des Zweiten Weltkriegs‘. John Maynard Keynes, einer der renommiertesten Ökonomen, war Mitglied der britischen Versailles-Delegation und schied unter Protest aus, weil er nicht an der weiteren Zerstörung Europas mitwirken wollte. ,Spiegel‘, 6.7.09, Titelaufsatz: ,90 Jahre Versailler Vertrag – der verschenkte Frieden – Warum auf den Ersten Weltkrieg ein zweiter folgen musste‘.

  9. Dante schreibt:

    Den Titel würde ich nicht ohne weiteres unterschreiben. Bei uns an der Tür bettelte mal jemand und bekam auch etwas von meinem Vater. Es scheint ihm zu wenig gewesen zu sein, denn statt dafür zu danken, schimpfte er meinen Vater einen Geizhals und warf das Geld in die Büsche.
    Er mag Hilfe gebraucht haben, verdient hatte er sie nicht.
    Ähnliches ist von einem Herrn zu sagen, der in einem Kölner Bahnhofsrestaurant von einer Dame einen € bekommen hatte, sich dann im Eingangsbereich breit machte, um mehr zu bekommen und auf die höfliche Bitte des (ausländischen) Kellners oder Inhabers hin ausfallend wurde, von wegen „sein“ Bahnhof (als Deutscher) und dass der andere als Ausländer dort nichts zu sagen habe. Daraufhin sagte ich deutlich hörbar zu meinem Mitreisenden, an Stelle der Dame hätte ich den € zurückverlangt, worauf sie, die das beabsichtigterweise gehört hatte, mich belehrte, der Mann brauche Hilfe, punkt. Mein Mitreisender sagte daraufhin, diese Dame sei ein Gutmensch. Damit hatte er es auf den Punkt gebracht.

  10. abusheitan schreibt:

    Die organisierten Verbrecher aus dem Morgenland, die sich in Europas Großstädten zum Sylvester-Gang-Bang & Robbery verabredeten, als „traumatisierte Flüchtlinge™“ zu bezeichnen, verhöhnt alle echten Flüchtlinge. Diese jungen Männer aus aller Herren Länder, selbst dunkelhäutigste Schwarzafrikaner geben sich als Syrer aus, sind keine Flüchtlinge, sondern die überflüssigen Söhne, die in ihrer Heimat keine Zukunft sehen, wie es Gunnar Heinsohn beschrieb.
    Inzwischen gehen selbst die Behörden von einer konzertierten Aktion (des islamischen Staates) aus.
    Vergewaltiger und Gewalttäter mit schwerer Kindheit oder traumatischen Erlebnissen zu entschuldigen, ist zwar in gewissen Kreisen sehr beliebt und wird von der Psycho- und Sozialindustrie fleißig betrieben, kommt aber letztendlich nur den Tätern zugute, die, wenn überhaupt, mit mildesten Strafen davonkommen. Die Leidtragenden sind die zukünftigen Opfer, nämlich die Frauen und Mädchen.

    Der bekannte Autor und ehemalige Muslimbruder Abdel-Samad wurde als Kind in Ägypten vergewaltigt. Es wurde nicht bekannt, dass er auf dem Tahrir, der Domplatte oder anderswo je unter den Tätern war oder Frauen belästigte.
    Seiner Ansicht nach haben aber die Vergewaltigungen und Angriffe auf Frauen in Köln sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun.

    • ManfredM schreibt:

      Stimmungsbild nach Köln: 80% CDU/CSU/SPD/LINKE/GRÜNE=Der Islam gehört zu Deutschland… Noch irgendwelche Fragen?

    • A.mOr schreibt:

      abusheitan.

      „Die Leidtragenden sind die zukünftigen Opfer, nämlich die Frauen und Mädchen.“

      Die Leidtragenden sind alle, auch die Männer und Jungs (die zB auch in Köln teils direkt betroffene Opfer der Gewalt wurden), die Polizei und alle, die irgendwie am westlichen Wertesystem hängen, darunter sicher auch Migranten.

      Der Angriff der vielen Vergewaltiger-Banden in etlichen europäischen Städten auf die einheimischen Bevölkerungen war im Prinzip nichts anderes, als das Protzgehabe irgendwelcher Dumpfbacken die dem gesamten „Abendland“ (und reden wir nicht von den verbliebenen Juden!) ins Gesicht pissen!
      (Weniger deutlich wäre undeutlich.)

      Übrigens, „willkommen in Jerusalem, Hebron, usw…“, nun haben einige eine Ahnung davon, wie man sich so als erkannter Jude (oder Jüdin) auf offener Straße (je nachdem eben) über die Runden rettet, oder eben andererseits auch eine Ahnung davon, was das für Leute sind, die dieser Tage „Palästina befreien“ möchten… (…mit freundlichem Wohlwollen und Unterstützung der EU, zB.)

      Warum hat die EU was gegen den Staat Israel?
      Antisemitismus? Als ob das notwendig wäre, denk ich mir!
      Israel ist eine souveräne Nation und -trotz aller Erschwernisse- gut funktionierende Demokratie. Das muß der EU ein Dorn im Auge sein. Nur ein Verdacht.

      • abusheitan schreibt:

        Es stimmt, auch Männer sind Opfer. Inzwischen melden sich auch immer mehr Schwule, die ebenfalls angegriffen und verletzt wurden. Zusammenfassend muss man feststellen, dass vom Kleinkind bis zu Greis niemand mehr vor Angriffen sicher ist. Selbst Behinderte im Rollstuhl oder an Krücken werden nicht geschont.

        • A.mOr schreibt:

          Richtig. Darüber hinaus erwähne ich Männer und Polizei (inklusive aller, die erheblich bei ihrem „Beschützerinstinkt“, sei’s beruflich oder sonstwie, angesprochen werden), weil sie als „hilflose Zuschauer“ (so wie auch die Zustände in Köln beschrieben werden) ebenfalls Qualen erleiden.
          So rede ich also auch von einem psychologischen Effekt, den solche Vorkommnisse auf die Menschen haben. Kurz: Streß. (Kommt auch gerade in Kriegsgebieten vor…)

          Und das berechtigt dann auch mindestens den Vergleich zu Terrorismus.
          Die Hauptwaffe des Terrorismus ist die Einschüchterung nicht nur der direkt Betroffenen, sondern die Bedrohung wider alle, die sich „angesprochen fühlen“ müssen. Und das inklusive der Abwehrmaßnahmen, die auch den Hilfesuchenden Sorge bereiten, bzw auch den Helfern.

          Die Gewaltexzesse in vielen deutschen und europäischen Großstädten zur Sylvesternacht 2016 sind nicht nachweislich koordiniert (soweit mir bekannt), deuten jedoch dahin. Es scheint wahrscheinlicher als nicht.

          Andererseits ist ein Merkmal von terroristischen Bewegungen auch, daß er in kleinen Zellen weiter operieren kann, wenn der „der Kopf der Organisation“ zerschlagen wurde. Man hält sich eben an das „Operationsziel“.

          Und dritte Möglichkeit bei vorliegender Situation (ausgehend davon, daß es die Koordinierung/Verabredung nicht gab) ist schließlich, daß alleine der „kulturelle Hintergrund“ der Täter genügt um solche Gewaltexzesse zu befördern.
          (Es ist einmal „prima gelungen“, was tut jemand, der sich bestätigt fühlt bei seinem „Spaß“? Es geht immer erst „klein“ los…, der berühmte erste Schritt der Folge.)

          Die Täter greifen nicht nur die direkt Betroffenen an, sie greifen somit die Familien an, die Freunde und Bekannten, alle, die sich furchtbar erschrecken, und alle, die sich zu Gegenmaßnahmen aufgefordert „fühlen“, bzw gefordert sind.
          Und das Ganze nun in einer Dimension wiederum, daß man sich ganz naheliegend fragt, wer an solchen Zuständen zusätzlich Verantwortung trägt?

          ps/ mal eine Frage an Dich, abusheitan. Du hattest mal eine EU-Verordnung vor einigen Jahren erwähnt, die den Schießbefehl auf Aufständische betrifft. Hast Du eine Quelle? Ich konnte nichts finden.

  11. Christoph de Maiziere schreibt:

    „Dennoch hat sich eine Generation später besonders unter diesen Neubundesdeutschen ein radikales Gedankengut entwickelt, das Tausende von Menschen in Dresden, Leipzig und Heidenau mit menschenverachtenden Parolen auf die Straße treibt.“ – Das sind Ihre Worte, Herr Buurmann, und zum wiederholten Male stoße ich mich an dieser unreflektierten, gewohnheitsmäßigen Vorurteilen – denn woher wissen Sie dies alles über die Dresden-Demonstranten, die bei Pegida mitgehen?
    Ich gebe Ihnen ein Beispiel: an den Demonstration Anfang 2014 und jetzt wieder nahmen mein Onkel und meine Tante teil – beide über 85 Jahre, als Juden nach Deutschland zurückgekehrt, nach der Wende nach Dresden umgesiedelt. Seit etlichen Jahren nun beobachten sie mit wachsender Unruhe den neu importierten islamischen Antisemitismus, die Anbiederei in Medien und Politik an eine religiös fundierte Judenfeindlichkeit, und sie sorgen sich über die Zukunft der Juden in Deutschland, in Europa im Zuge einer Islamisierung, die in kleinen Schritten sich vollzieht, gar nicht geheim, gar nicht verborgen. Den vorläufigen Gipfelpunkt erreichte dies in der Nonchalance, mit der im Sommer letzten Jahres mit den furchtbaren antisemitischen Ausfällen auf deutschen Straßen umgegangen wurde – wieder der Wunsch, Juden ins Gas zu schicken, wieder die Darstellung jüdischer Menschen als Kindermörder, als Bestien und keine Aufrufe von seiten der Politik, sich von solchen Demonstrationen fern zu halten, vielmehr der Versuch, dies alles zu verstehen als Einzelfälle, als dem Islam nicht anzurechnen. Stattdessen sollte man sich von Pegida fernhalten, eien absurde Umkehr! Ja, sie sind voll Angst vor dieser Entwicklung, ja, sie sorgen sich um die Zukunft des „Abendlandes“ wie um sich selbst, als erneut zum Versteckspiel genötigte Menschen jüdischer Abkunft. Und so sind sie damals und jetzt wieder erstmals in ihrem Leben, auf eine Demonstration gegangen – auf die Pegida-Demonstration, haben mitdemonstriert, um ein Zeichen zu setzen gegen die mit der Islamisierung einhergegende Renaissance des Antisemitismus in Deutschland, in Europa. Sie taten es im Bewußtsein, daß es in Dresden noch nicht so schlimm ist wie andernorts – aber mußten nun lesen, daß dies kein Argument sei, es muß erst das Kind am ertrinken sein, ehe man es aus dem Wasser zieht. Und sie müssen lesen, sie seien Mob, Pack, menschenverachtend (wie jetzt bei Ihnen). Nein, sie sind all dies nicht, sie sind mutig, im Gegensatz zu jenen, die ihnen verbal die Menschlichkeit streitig machen, derentwegen sie in Sorge sind. Warum stoßen Sie ins gleiche Horn, Herr Buurmann?

  12. Adolf Breitmeier schreibt:

    Natürlich gibt es gelungene Integration, die von Ihnen, guiness44 erwähnten deuteschen Vertriebenen kamen in ein Land, das selbst am Verhungern war. Ich kann mich erinnern, dass es oft tagelang nichts zu essen gab. Da wurden die deutschne vertriebenen natürlich noicht mit offenenen armen empfangen. Aber die Menschen , die kamen, waren aus dem selben Kulturkreis, sprachen die selbe Sprache, beteten zum selben Gott, da es nichts zu verteilen gab, schufteten und keulten sie Tag und Nacht und schufen sich ein neues Zuhause, sie fielen niemandem zur Last, die Gefängnisse waren nicht voll von ihnen, sie vergewaltigten niemanden, bauten keine neuen Sakralbauten, wollten keine sonderbehandlung, wollten keinen neuen Staat mit Unterwerfung der Einheimischen, die Frauen waren frei und kein Freiwild und trugen mit aller Kraft zum Aufbau des Landes bei. Von der ersten Sekunde an!!!Muss ich Ihnen den Unterschied wirklich erklären? Kennen Sie den Koran? Kennen sie die Ziele des Islams? Islam heißt UNTERWERFUNG – und genau das wollen die ,,Schutzsuchenden“. Die Politik hätte schoi viele Jahre ..härter“ durchgreifen können, ohne jede Aufregung. Was jetzt möglicherweise geschieht, wird eine Beschneidung der Freiheiten der autochthonen Bevölkrung sein unter dem Deckmantel des Sicherheitsbegriffs.

  13. guinness44 schreibt:

    Das war aber wieder der ganz große Rundumschlag. Man könnte auch Beispiele nennen, wo die Integration besser funktioniert hat. Man denke an die Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland. Die wollte auch niemand haben und heute nehmen wir sie nicht wahr. Oder die Millionen aus dem ehemaligen Ostblock oder Ex-Jugoslawien. In allen Fällen gibt es Beispiele von guter und schlechter Integration. Die bisherige Zahl von Flüchtlingen in Deutschland ist kein Problem für ein Land dieser Größe. Das Problem ist, dass nicht klar ist wie man den Zufluss stoppt. Das wird nicht leicht werden und da müssen harte Entscheidungen getroffen werden. Entsprechend wird es in der Politik viele geben, die effektiv sehr dankbar für die Vorfälle in Köln sind, denn jetzt kann man viel härter durchgreifen ohne dass es ein großes Aufregen geben wird.

    • A.S. schreibt:

      „Die bisherige Zahl von Flüchtlingen in Deutschland ist kein Problem für ein Land dieser Größe.“
      Doch. Wir scheitern schon massenhaft an der Integration von Zuwandererenkeln. Wir scheitern schon daran, Integrationsbemühungen von Zuwanderern offiziell anzuerkennen und positiv bei Aufenthaltstiteln zu berücksichtigen. Wir scheitern daran zu sagen: „So nicht!“ Wir scheitern sogar daran überhaupt wissen zu wollen wer alles so im Lande ist.
      Wie soll da eine Mamutaufgabe wie die Integration von über 1.000.000 Menschen gehen?

      • guinness44 schreibt:

        Ich stimme zu, dass es viele Probleme gibt. Es gibt allerdings auch viele Erfolge. Machen wir uns nichts vor. Am Ende hängt es von der Eingliederung in das Berufsleben ab. Wenn man sich wirtschaftlich erfolgreiche Regionen wie Stuttgart oder München anschaut, dann klappt das sehr gut. In den weniger erfolgreichen klappt es weniger gut. Da gibt es aber auch sehr viele „deutsche“ Problemfälle.
        Wenn man sich jetzt die Million anschaut und ich gehe davon aus, dass es beim aktuellen Zustrom nicht dabei bleiben wird sondern wesentlich mehr, dann sind wahrscheinlich diejenigen jungen Männer, die aktuell wahrscheinlich den meisten Ärger machen auch diejenigen Arbeitskräft, die am längsten einzusetzen sind. Da wird es viele Erfolge geben und viele werden es nicht schaffen.

        • Dante schreibt:

          Am Ende hängt es von der Eingliederung in das Berufsleben ab.

          Auch. Eine Garantie ist es nicht. Immerhin haben Leute, die in Lohn und Brot stehen, etwas zu verlieren und werden unabhängig von ihrer eigenen Denke zumindest nicht die ersten sein, die sich etwa an antisemitischen, frauenfeindlichen oder ähnlichen Übergriffen beteiligen.

          • guinness44 schreibt:

            Genau, der Job alleine wird es nicht richten. Bei der Frauenfeindlichkeit bin ich noch relativ zuversichtlich, da auch die weiblichen Flüchtlinge die Vorteile von Gleichberechtigung erkennen werden. Beim Antisemitismus bin ich skeptischer, insbesondere im Hinblick auf den latenten Antisemitismus in Deutschland. Den wird man wahrscheinlich einige Generationen nur unterdrücken können. Keine schöne Vorstellung aber wer ein Problem damit hat kann wieder gehen.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @guinness44

      Wäre es nicht klüger, Sie würden Gerd Buurmanns Artikel tatsächlich mal lesen? Womöglich würde Ihnen dann auffallen, dass sich ein großer Teil ihres Kommentars erübrigt.

      • guinness44 schreibt:

        Ich habe den Artikel gelesen und ich stimme auch zu, dass wir in der Sache nicht weit auseinander liegen. Nichtsdestotrotz war nach meinem Geschmack Zuviel Rundumschlag und Zuviel in einem Topf.

    • Sophist X schreibt:

      Man denke an die Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland

      Sie haben es richtig geschrieben und trotzdem nicht bemerkt.
      Welche Staatsbürgerschaft hatte die große Mehrheit dieser Leute? Und vor allem: Aus welchem Land sind sie geflohen (kleiner Tip: aus Polen/ aus der Tschechoslowakei ist beides falsch)?

      • guinness44 schreibt:

        Natürlich waren es Deutsche aber im Westen wollte sie niemand, da sie Wohnungen, Arbeitsplätze, etc weg genommen haben. Gerhard Polt hat das mal gut beschrieben wie sein bayrisches Dorf reagiert hat als eine Vertriebenen Familie auch noch ein Haus gebaut hat. Ein Beispiel für gelungene Integration und doch hat es nur Neid ausgelöst.

        • A.S. schreibt:

          Willkommen oder nicht, sie haben sich an die Regeln, Gebräuche und Gesetze gehalten, Kontakt mit der eingesessenen Bevölkerung gesucht, erfolgreich die Schulen durchlaufen und sind Teil der Bevölkerung geworden.
          Die Probleme die wir heute haben mit mangelndem Bildungserfolg und Gegenpositionen zur „Leitkultur“, die gab es damals nicht. Die Situation ist grundverschieden und der Vergleich ist Blödsinn. Auch wenn (oder gerade weil) Polt ihn bringt.

          • guinness44 schreibt:

            Der Vergleich war ein Beispiel für die Aufnahme von Flüchtlingen, die trotz gleicher Sprache, Religion, etc nicht willkommen war. Nimm die Russlanddeutschen in den 90ern. Da haben sich auch die wenigsten gefreut. Ich habe es in einer Gegend erlebt, wo NATO Soldaten aus ihrer Kaserne abgezogen sind und dafür Russlanddeutsche kamen. War kein Spaß. Und jetzt ist ein sehr großer Teil voll integriert und sieht sich als Deutsche obwohl sie damals kein Wort Deutsch sprachen.
            Ich stimme zu, dass es schwieriger wird, je weiter der Kultur- und Sprachraum von Deutschland entfernt ist. Man sollte aber nicht von jungen Männern auf alle schließen. Wenn man 100 Franken und 100 Bayern über Wochen in eine Turnhalle stecken würde, dann schlagen die sich auch die Köpfe ein.
            Solange es aber attraktiver ist in Deutschland in der Turnhalle zu sitzen als in einem Flüchtlingslager in Jordanien oder sonst wo werden die Menschen zu uns kommen. Wenn wir das nicht wollen und es wollen immer mehr, dann muss man hätte Entscheidungen treffen. Man muss mit Erdogan einen Deal machen und die Grenzen besser sichern. Man muss wahrscheinlich mit hoher Gewalt gegen die Flüchtlinge vorgehen und es wird sehr viele unschöne Bilder geben. Da müssen wir dann alle durch.

          • A.S. schreibt:

            Es schließt ja auch keiner von 100 jungen Männern auf alle. Auch Lutz Bachmann, Björn Höcke, H.C. Strache oder Marie le Pen tun das nicht. Derartige Schlüsse gibt es nur in den wirren Köpfen der gegen-Rechts Warner.
            Kein Mensch stellt alle Migranten unter Generalverdacht, daher geht es auch derart auf die Nerven, wenn z.B. Heiko Maas jetzt wieder genau davor warnt.
            Es geht darum, dass unter muslimischen Einwanderern europaweit ein Bodensatz entsteht, der nicht bereit/fähig ist Teil dieser Gesellschaft zu werden. Und genau das hat es bei keiner anderen Einwanderungswelle gegeben. Daher hinken die Vergleiche.

          • A.mOr schreibt:

            A.S., wenn Du unter „Einwanderungswelle“ kriegerische Einwanderung ausschließt, dann hast Du wohl recht. Mag sein, daß wir hier über „Minderheiten“ sprechen, aber daß diese „Minderheiten“ in mehreren deutschen und europäischen Städte einen quasi-kriegerischen Ausnahmezustand verursachen (und sicher auch an weniger feierlichen Tagen die Lust an solchem Tun nicht verlieren…) ist kein Grund, diese „Minderheiten“ nicht ernst zu nehmen. Zumal eine „Mehrheit“ in einem bedrückenden Maße wehrlos erscheint.
            Die feindlichen Kriegsheere einstiger Zeiten sind in aller Regel auf die überfallene Bevölkerung gerechnet ebenfalls „Minderheiten“. Kein Grund, auch solche nicht ernst zu nehmen.

  14. Falscher Hase schreibt:

    „“…Die Flüchtlinge nämlich, die unter anderem aus Syrien kommen, sind größtenteils durch Krieg traumatisierte und brutalisierte Männer…““
    Da habe ich drauf gewartet !
    Die muslimischen Sextäter vom Kölner Hbh sind auch Opfer !

  15. Adolf Breitmeier schreibt:

    ,,Es hat sich … unter den Neubundesdeutschen ein radikales Gedankengut entwickelt, das tausende … mit menschenverachtenden Parolen auf die Straße treibt.2 Hier irrt der Autor. Gerade in Mitteldeutschlandmhaben die Menschen Jahrzehnte lang unter einer gesinnungsdiktatur gelebt und sehr feine antenen entwickelt, wann Demokratie und Freiheit in Gefahr sind. Eine Kanzlerin, die den Rechtsstaat mit harten Mitteln durchsetzen will, selbst aber hunterdtausendfach das Recht (Asylrecht, Dubliner Abkommen, Schengener abkommen, das Grundgesetz, Atomkraftwerkelaufzeit mit Millionen von Euro auf Kostemn Armer)) BRICHT. Bei Pegida, das sind die Mahner, die, die Steine werfen wie einst Joschka Fischer, die die Polizei angreifen und Chaos verbreiten, das sind staatlich geförderte Antifas, die schreien Deutschland verrecke oder Deutschland ist Scheisse (mit C. Rozh in vorderster Reihe) das sind die Feinde Deutschlands, das sind die BÖSEN. Warum der autor auf Pegida rumhackt, ist mir ein Rätsel, weil doch beide das SELBE wollen, Fiede und Freiheit für Deutschland.

    • Sempronius Densus Bielski schreibt:

      In Deutschland ist ab jetzt nichts mehr unmöglich. Obwohl in den Parlamenten linksextremistische Verfassungsfeinde sitzen, ist die Angst vor ein paar einzelnen echten Rechtsextremisten innerhalb der AfD so groß, dass es möglich erscheint Wahlen zu verzögern, verbieten, auszusetzen oder zu fälschen.

Seid gut zueinander!

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