Was darf Satirekritik?

Alles! Es ist jedoch hilfreich, wenn Menschen, die eine Karikatur kritisieren, diese auch verstehen. Es ist aber kein Muss. Alle Menschen haben ein Recht auf Meinung.

Der mediale Umgang mit der Flüchtlingssituation ist geprägt von Extremen. Ein paar Tage lang war die mediale Vorstellung von Flüchtlingen geprägt von dem Bild eines unschuldigen, toten Kleinkinds, angespühlt an die Küste Europas. Nur ein paar Wochen später war die mediale Vorstellung geprägt von gewalttätigen, jungen Männern, die sexualisierte Brutalitäten gegen Frauen begehen. Das Leid des Kinds wurde seinerseits ebenso instrumentalisiert wie später das Leid der Frauen zur Silvesternacht. Genau diese Instrumentalisierung von Schicksalen und die Geschwindigkeit, mit der sich die öffentliche Meinung in das Gegenteil wandeln kann, hat Charlie Hebdo in gewohnt bissiger Art und Weise in eine scharfe, brutale Karikatur verpackt.

Einige sehen in dieser Karikatur jedoch eine Beleidigung aller Flüchtlinge und fallen über Charlie Hebdo her. Dabei ist diese Beleidigung nur ein Resultat ihrer bösartigen Interpretation.

Nicht wenige bringen nun dieses Urteil über die vermeintliche Beleidigung von Flüchtlingen in Verbindung mit dem Mordanschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo im Januar 2015 und fragen: „Immer noch Charlie Hebdo?“

Wie ähnlich sich manche Extremisten doch sind.

PEGIDA nutzt die Silvesternacht in Köln, in der tatsächlich Verbrechen stattgefunden haben, um gegen Flüchtlinge zu hetzen. Genauso hetzen nun einige gegen Charlie Hebdo, aufgrund einer Karikatur, die nur durch ihre eigene böswillige Interpretation etwas Unmenschliches bekommt.

Die aktuelle Karikatur beleidigt Flüchtlinge ebenso wenig wie Karikaturen von Mohammed Muslime beleidigen. Die Karikatur ist ein bissiger Spott über Menschen mit extremen Vorstellungen! Nur wer glaubt, die Männer und Frauen von Charlie Hebdo seien Ungeheuer, die liebend gerne Kinderfleisch fressen, können ungehemmt die Karikatur als verletzend intendiert verurteilen.

Wer Satire nicht versteht und nicht weiß, dass die Männer und Frauen von Charlie Hebdo Humanisten sind, sollte Karikaturen von Charlie Hebdo nicht bewerten! Aber sie dürfen es natürlich!

Wie gesagt, Satirekritik darf alles!

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90 Antworten zu Was darf Satirekritik?

  1. Chaya schreibt:

    Diese „Karikatur“ beleidigt die menschliche Wuerde und Anstaendigkeit, und nicht „die Fluechtlinge“. Es ist, als wuerde man fuer eine aufmerksamkeitsheischende „Freiheit“ die eigene Wuerde und Anstaendigkeit als Hure auf der Strasse verkaufen.
    Danke, nein.

  2. Frase0815 schreibt:

    Sie sagen es: „idiotische Frage“ – schon allein wegen des Großvaterparadoxons
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fvaterparadoxon
    Da kann man doch auf die dämliche Frage durchaus auch diese Antwort geben, schließlich sind die Grundvorausetzungen des Gedankenexperiments ja sowieso unmöglich zu erreichen.

  3. ceterum censeo schreibt:

    http://www.barenakedislam.com/2016/01/15/belgiun-12-year-old-muslim-refugees-attack-young-girls-and-women-on-train-and-police-initially-dropped-investigation-because-officers-didnt-want-to-make-a-big-deal-of-it/

    Im Übrigen braucht es keine Satire. Die Realität auf dieser bescheuerten Welt drängt uns die Frage auf, was aus den kleinen Wonneproppen mal wird. Leider.

  4. American Viewer schreibt:

    Oder man verhindert am besten gleich den Ersten Weltkrieg mit seinen Millionen von Toten. Ohne Urkatatstrophe kommen Lenin/Stalin/Hitler/Mao erst gar nicht an die Macht.

    • Praecox schreibt:

      Also verhindert man am besten den Nationalstaat???

      • American Viewer schreibt:

        Dafür gibt es aus meiner Sicht keine Gründe. Ich sprach klar vom Ersten Weltkrieg. Ihr Name Praecox ist wohl Programm?

        • Praecox schreibt:

          Sie, @American Viewer, haben leider nix kapiert.

          Das Video oben habe ich nicht verlinkt, weil ich eine – Zitat A.V. – „Debatte“ zur Prävention Hitlers führen wollte und meine Frage, ob man den Nationalstaat hätte verhindern müssen, war als ironische Antwort auf ihren hellsichtigen Vorschlag gedacht, man hätte den WW1 verhindern müssen sollen tun.

          Also sowas.

        • Praecox schreibt:

          Was sind Sie denn für einer?

          Die Ironie ist für denjenigen erkennbar, der etwas über kontrafaktische Geschichtsschreibung weiß.

  5. American Viewer schreibt:

    Eine reichlich künstliche Debatte. Man könnte auch einfach warten bis Hitler erwachsen ist. 1933 würde wohl ausreichen. Oder man stellt sicher, dass er am 8. November 1939 sein Rendevouz mit Georg Elser nicht verpasst. Oder man sperrt ihn ab 1924 nicht nur ein paar Monate ein, sondern einige Jahre. Oder, oder, oder. Man muss jedenfalls keine Babies töten.

    • Dante schreibt:

      Man könnte auch einfach warten bis Hitler erwachsen ist. 1933 würde wohl ausreichen.

      Ein viel besserer Zeitpunkt wäre 1923 gewesen, genauer gesagt der 09.11.1923. Da wäre es sogar legal gewesen, denn einen Putschisten plätten geht in Ordnung. Wer „historisch links“ steht, würde sicher einwenden, dass Strukturen den Verlauf der Geschichte bestimmen und nicht, wie „historisch Rechte“ behaupten, „Männer Geschichte machen“, und die Zeichen der Zeit in den 1930ern nun mal auf Faschismus gestanden hätten, aber ich gebe diesen ebenso wenig Recht wie jenen. Das Deutschland der frühen 1930er waren in einem sehr instabilen Zustand, in dem eine geringe Änderung an geeigneter Stelle einen enormen Einfluss auf den Verlauf der weiteren Geschichtstrajektorie gehabt hätte.

      • American Viewer schreibt:

        @Dante

        Ich glaube auch, dass die Beseitigung Hitlers viel gebracht hätte. Einzelpersonen wie Lenin, Stalin, Hitler und Mao sind aus meiner Sicht sehr wichtig. Man kann sie nicht einfach ersetzen. Wie gesagt: Wahrscheinlich hätte es sogar gereicht, wenn man ihn einfach nur für ein paar Jahre eingesperrt hätte. Davon hätte sich seine Anhängerschaft eher nicht erholt. Hitler war damals noch nicht wirklich groß. 9 Monate kann so jemand überstehen, aber keine 5-10 Jahre. So lange hätten seine Fans nicht gewartet. Auch eine normale Gefängnisstrafe und keine ehrenvolle Festungshaft wäre wohl sinnvoller gewesen.

        • O.Paul schreibt:

          Es ist ein Irrtum zu glauben, ohne Hitler wäre die Welt besser geworden. Damals gab es genügend Personen, die ähnlich dachten wie er. Die eigentlichen Schandtaten hat ja nicht er beauftragt oder angewiesen, das waren seine Gefolgsleute, welche im vorrauseilendem Gehorsam gehandelt haben.

          • Dante schreibt:

            Es ist ein Irrtum zu glauben, ohne Hitler wäre die Welt besser geworden. Damals gab es genügend Personen, die ähnlich dachten wie er.

            Natürlich. Sonst wären seine Verbrechen niemals möglich gewesen. Übrigens kein Alleinstellungsmerkmal für Hitler, sondern typisch für Verbrechen von Diktatoren und anderen hinreichend mächtigen Politikern.
            Allerdings war Hitler nicht nur ein – übrigens für deutsche Verhältnisse (etwa in Vergleich zu osteuropäischen) ungewöhnlich radikaler – Judenhasser und darin auch konsequenter als die meisten seiner Gesinnungsgenossen, was gleichartige Verbrechen unter einem anderen, eher reaktionären Diktator unwahrscheinlich macht, er war auch ein begnadeter Redner und Ränkeschmied. Die Entwicklung ab 1933 war nicht zwangsläufig, es hätte aus Sicht der NSDAP auch alles noch schief gehen können.

          • American Viewer schreibt:

            Die eigentlichen Schandtaten hat ja nicht er beauftragt oder angewiesen

            Das ist die Dolchstoßlegende von Nazis für WW2: Hitler befahl nichts, Hitler wusste von nichts. Was für ein Unsinn.

            Es ist ein Irrtum zu glauben, ohne Hitler wäre die Welt besser geworden.

            Belegen lässt sich weder das eine noch das andere. Aber man kann feststellen, dass Hitler von Nazis und Nicht-Nazis als „der Führer“ angesehen wurde. Ähnlich hat man über niemanden anders auch nur annährend gesprochen. Hitler ist wahrscheinlich der Mann des 20. Jahrhunderts. Der Führerstaat, der Nazi-Staat also, ist ohne Hitler nicht denkbar.

            Vielleicht hätte es in DL jemanden wie Mussolini, Metaxas oder Franco gegeben. Aber einen zweiten Hitler, Napoleon oder Augustus findet man nicht so leicht.

  6. ceterum censeo schreibt:

    “ Es ist jedoch hilfreich, wenn Menschen, die Pegida kritisieren, diese auch kennen. Es ist aber kein Muss. Alle Menschen haben ein Recht auf Meinung.“

  7. Falscher Hase schreibt:

    Wie in der DDR:
    Wer den Kommunismus kritisiert hat ihn nicht verstanden !

  8. American Viewer schreibt:

    Ich finde es interessant, dass kaum einer die Jubiläumsausgabe kommentiert hat.

    Dort ist Gott abgebildet und die Aussage: „Der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß.“

    Diese Karikatur ist relativ clever wie ich finde.

    Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, ist Charlie Hebdo nun aber auch eingeknickt, denn eine klare Verbindung zum Islam stellt man nicht mehr her.

    Mohammed bildet man erst recht nicht mehr ab. Letztendlich beugen sich dem islamischen Terror dann doch die allermeisten. Auch Charlie Hebdo.

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/charlie-hebdo-die-fotos-der-jubilaeumsausgabe-fotostrecke-133401.html

    • abusheitan schreibt:

      Abgebildet ist seltsamerweise der christliche Gott.
      Dabei heißt es im Koran „Nicht ihr habt getötet, sondern Allah hat getötet.“
      Auf alle Fälle ist damit geklärt, dass Menschen nicht für die Tode verantwortlich waren.
      Es war Schicksal oder göttliche Vorsehung und sollte als Unfall am Arbeitsplatz verbucht werden.
      😈

      • American Viewer schreibt:

        So habe ich das noch nicht gesehen. Aber du hast recht, wenn dann ist eher ein christlicher Gott dargestellt. Das gesamte Aussehen, die Farbauswahl, der Bart, das Gewand, die Sandalen und so weiter. So zeichnet man am ehesten den Gott der Christen. Auf den Islam gibt es keinerlei Anspielung mehr. Auch Charlie Hebdo will keine Islamisten mehr verärgern. Man will lieber weiterleben.

      • Praecox schreibt:

        Die stellt man den muslimischen Gott denn dar?

        • American Viewer schreibt:

          Ich tippe mal Sie meinten „Wie“? Um die Frage zu beantworten: Mit islamischer Symbolik natürlich. Arabische Schriftzeichen, arabische Kleidung, arabisches Aussehen. Im Grunde kann man einfach die Mohammed-Karikaturen kopieren. Garniert mit dem arabischen Schriftzug für Allah. Charlie Hebdo wählte aber Merkmale, die wenn dann für einen christlichen Gott sprechen. Ich vermute, weil die Redaktion nun verständlicherweise Angst hat vor neuen Terrorattacken.

          • Praecox schreibt:

            Also, wenn die Redaktion von C.H. ihrem Vorschlag gefolgt wäre, A.V., hätten die dann nicht Mohamed karikiert an Stelle von Gott?

          • Praecox schreibt:

            Aha. Vielleicht sollten Sie ihre kurze Leitung in die Redaktion von C.H. nutzen, A.V., und nochmal nachfragen, was der Zeichner sagen wollte…

            Ich behaupte mal, dass es Charlie Hebdo hier weniger um den Islam als solchen, sondern um Religion allgemein ging bzw. – in guter linker Tradition – um die Abschaffung derselben.

          • Frase0815 schreibt:

            Ich behaupte mal, dass es Charlie Hebdo hier weniger um den Islam als solchen, sondern um Religion allgemein ging bzw. – in guter linker Tradition – um die Abschaffung derselben.

            Da gehe ich auch von aus, ist ja auch durchaus ein ehrenwertes Ziel.
            Allerdings schwingt dummerweise durch die Wahl des Motivs der in schlechter linker Tradition weit verbreitete Kulturrelativismus mit. Es sind eben nicht alle Religionen „gleich schlimm“ in der heutigen Zeit. Ich warte immer noch auf die jüdischen und christlichen Sprenggläubigen (© Mike Hammer).

          • Praecox schreibt:

            „guter“ bitte streichen.

          • American Viewer schreibt:

            Die Aussage der Karikatur ist klar, weil sogar Text dabeisteht, der es für Leute wie Sie noch einmal extra erläutert. Ich nutze meine kurze Leitung, wenn dann zum Champagner saufen und um mich über ihre lange Leitung lustig zu machen. Das war meine letzte Antwort an Sie, versuchen Sie es mit trollen besser bei jemandem anders, wenn Ihnen das so Spaß macht.

          • Praecox schreibt:

            D’accord, Frase0815.

          • Praecox schreibt:

            Die Aussage lautet:
            „Der Mörder rennt immer noch (davon).“

            Charlie Hebdo sagt aus:
            Der eigentliche Mörder, den wir endlich dingfest machen sollten, ist Gott bzw. sind die monotheistischen Religionen.

            Wenn Sie darin etwas anderes sehen wollen, American Viewer, kann und will ich nichts dagegen tun. Jeder darf sehen, was er sehen will.

          • American Viewer schreibt:

            Da bin ich ja beruhigt, dass Sie nichts gegen meine Meinung unternehmen wollen. Glück gehabt.

            Vielleicht müssen Sie Charlie Hebdo nochmal fragen, wer ihre Kollegen ermordet hat. Meiner Erinnerung nach war es der Papst. Deshalb auch der christliche Gott. Für Sie macht das Sinn, das ist mir schon klar.

          • Praecox schreibt:

            Sie haben die Nase einfach extrem weit vorne, American Viewer.

  9. Hein schreibt:

    Inwiefern hetzt PEGIDA gegen Flüchtlinge? Im Positionspapier der PEGIDA kann ich nichts finden. Dort wendet man sich „gegen Hassprediger und gegen Radikalismus, für den Widerstand gegen eine frauenfeindliche, gewaltbetonte politische Ideologie aber nicht gegen hier lebende, sich integrierende Muslime.“

    • A.S. schreibt:

      Für einige Leute ist alles was Pegida sagt Hetze. Selbst das Gegenteil.

      • abusheitan schreibt:

        Manche hetzen sogar gegen Pegida.
        Die totgeglaubte FDP hetzt sogar gegen ihre aufstrebende Konkurrenz AfD:
        „Gestern Abend hatte ich eine kurze Unterhaltung mit dem FDP-Chef Christian Lindner am Rande einer FDP- Veranstaltung, zu der ich eingeladen war.
        Ich zu CL : Ihre Rede fand ich gut. Nur am Ende, als Sie die AFD „völkisch“ nannten, fand ich nicht gut, Herr Lindner.
        CL zu mir: Die AFD ist eine völkische Partei
        Ich zu CL: Es stimmt nicht, muss Ihnen widersprechen. Die AFD, der ich übrigens nicht angehöre, ist eine demokratische Partei, die deutsche Interessen, sprich Interessen des deutschen Volkes und seine demokratischen Gesinnung vertritt.
        CL zu mir: Nein, sie ist völkisch. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren“
        Imad Karim

        So denkt es in der FDP. Schlichte Einfalt, stille Größe.

        • A.S. schreibt:

          Z.Z. erleben wir eine interessante Umkehr. Die größten Hetzer warnen vor Hetze, die schärfsten Spalter warnen vor Spaltern, selektive Wahrnehmung heißt Differenzieren, Wegschauen und Nichtstun heißt Verantwortung übernehmen, Verantwortung zu fordern heißt wiederum Hetze, usw.
          Wir haben eine völlig durchgeknallte „Elite“, die aus sich heraus nicht mehr zu einem Korrekturprozess in der Lage ist. Die Frage ist nur: Schaffen wir das diesmal selber, oder muss der Wahnsinn mal wieder so weit fortschreiten bis die Amis aufräumen müssen?

      • quisa schreibt:

        Wie definiert sich denn eine „völkische Partei“ und wie unterscheidet sie sich von einer „demokratischen Partei“?

  10. quisa schreibt:

    Dürfen Satire und Karikaturen wirklich alles? Wie ist es mit der hier: https://thinktankboy.files.wordpress.com/2012/05/klagemauer.jpg
    In der neuen Charliekarikatur wird die Frage gestellt: Was wäre aus dem toten Flüchtlingsjungen geworden, wenn er überlebt hätte? – Ein Sexualstraftäter! – Man kann es so interpretieren, aber auch so, dass Charlie hier einfach den scheinheiligen Umgang der Gesellschaft mit dem Thema und die sich je nach Nachrichtenbildern (toter unschuldiger Junge vs grabschende dunkle Männer, die die weiße Frau bedrohen) schnell kippende Stimmung der Bevölkerung thematisiert…Kann man aber auch anders darstellen. Charlies Art der Darstellung ist weder bissig noch bösartig sondern schlicht und einfach platt, primitiv und geschmacklos. Kann da nur sagen: Je ne suis pas Charlie!

    • Praecox schreibt:

      Die Frage ist doch, zu welchem Zweck Satire und Karikaturen dürfen, was dürfen bzw. tun, das sie tun.

      • quisa schreibt:

        Damit verstehe ich Ihre Antwort als ganz klares „Nein! Satire darf nicht alles!“

        • Praecox schreibt:

          Nun, ich will den Satirikern ihr Handwerk nicht verbieten.
          Es ist eigentlich ganz einfach: Niemand darf alles.
          Alles dürfen und alles tun, was man darf, sind zwei vollkommen verschiedene Angelegenheiten.

          Hiermit ist sämtliche Ethik auf den Punkt gebracht oder, wie es Dante oben nannte:
          Ich darf alles, aber mich frommt nicht alles.

  11. yoyojon schreibt:

    Ich misstraue dieser Kuh, denn sie wird in ihrer grafischen Beschreibung so deutlich, dass ich vermute, dass hier eigene Gelüste mehr zur Debatte stehen als das vermeintlich Thema. Kann es sein, dass diese Kuh im falschen blog gelandet ist? (Nicht, dass mich das skandalisiert. Es geht um die nichtvorhandene Notwendigkeit).

  12. Kuhrahn schreibt:

    Da steht übrigens „migrant“ und nicht „refugie“ … für mich das einzig positive an dieser Karikatur, die auf der einen Seite den toten Jungen schamlos benutzt, um auf der anderen Seite „Finger in die Muschi“ steckende Importe als „Arsch-Grabscher“ zu bagatellisieren.

  13. yoyojon schreibt:

    Zur Ergänzung „Satire in D“. Noch schlimmer ist es in D mit Humor, denn dazu gehört immer auch die Bereitschaft zur Selbstverarschung. Da bekommen wir in D nicht mal 286 Probanden zusammen, denn in D haben wir nur wichtige Leute (Große und kleine „Alphatierchen“ mit autoritären Charakterelementen). Und die mögen Verarschung nur re ANDERE (Witze über andere sind beliebt).

  14. Kanalratte schreibt:

    Das tote Kind wurde offensichtlich (und es gibt auch Bilder dazu) am Meeresufer abgelegt bzw. platziert, um zu suggerieren es wäre angespült worden. Doch physikalisch ist das in dieser Position mit dem Kopf frontal zum Wasser nicht möglich. Es gibt, wie gesagt, Bilder, die einen Mann zeigen, der das Kind platziert. Dazu sieht man Kameraleute, deren einzige Aufgabe es ist, das Bild für ihre Politpropaganda auszunutzen. Das erinnert alles sehr an „Pallywood“ sprich an die Unwahrheiten die Araber über Israelis und Juden verbreiten. Das Kind als Opfer des Westens darzustellen, ist typisch für die arabische Propaganda.

    Ich sehe eine gelungene Provokation von Charlie Hebdo, und bin erfreut, dass man sich dort traut den alten Stil fortzusetzen.

    • Praecox schreibt:

      Kannten Sie den „alten Stil“ denn überhaupt, ehe die alten Macher des alten Blattes ermordet wurden? Oder sind Sie auch auf diesen PR-Coup hereingefallen?

    • Praecox schreibt:

      Bitte nennen Sie hier die Quellen, zu ihrer Behauptung, die Leiche des Jungen sei drapiert worden.

      Sie wollen doch sicher glaubwürdig sein, @ Kanalratte!

      Alles, das ich mittels Google dazu finden konnte, stammt von einem gewissen Wolfgang Eggert. Dieser Mann verbreitet via einschlägiger Medien die Behauptung, eine geheime jüdische Elite, der auch Netanjahu angehöre, stecke hinter allen Weltgeschehen und bereite den 3. Weltkrieg vor…

      • Kanalratte schreibt:

        Wenn Sie danach suchen und „Fake“ eingeben, sehen Sie ein paar Bilder wo der tote Junge zwischen Felsen liegt, während das Kind auf dem von der Presse veröffentlichten Bildern am Strand liegt. Genau wie bei dem bekannten Bild des Vietnamesischen Mädchens wo man die Kameramänner am rechten Rand aus dem Bild ausschnitt, wurde hier höchstwahrscheinlich ein Bild inszeniert. Das mag nichts daran ändern, das ein unschuldiges Kind tot ist, wofür wir die genauen Umstände nicht kennen, aber zeigt doch wie man vor Ort nichts anderes zu tun hatte, als tote Kinder für die eigene Politpropaganda zu missbrauchen.
        Leider ist dies heute besonders im Arabischen Raum verbreitet, dass man für die Propaganda vorgibt, Kinder zu lieben und andere als „Kindermörder“ bezeichnet, selbst aber auf das Leben von Kindern, Frauen und Zivilisten im Allgemeinen keinen großen Wert legt.

        • Praecox schreibt:

          Wieso sollte ich ihnen die Arbeit annehmen, @Kanalratte? SIE sind in der Beweispflicht! SIE haben das behauptet und müssen sicherstellen, das wir IHNEN glauben können. Also her mit den Links.

        • A.S. schreibt:

          Ich finde da lediglich ein Bild, auf dem man ein Kind mit ähnlicher Hose sieht. Es ist aber beim besten Willen nicht zu erkennen ob nicht zwei unterschiedliche Kinder sind.

          Aber was anderes dazu: Was ich schlimm finde, ist, dass das völlig verantwortungslose Verhalten des Vaters nicht thematisiert wird. Der war in der Türkei in relativer Sicherheit und hatte Arbeit. Trotzdem wollte er nach Kanada. Als das auf legalem Wege nicht möglich schien, hat er seine Familie kurzerhand in den Tod gerissen. Das waren keine Flucht mehr, das war eine illegale Einwanderung die der Familie den Tod gebracht hat. Der Mann gehört ins Gefängnis!

          • Praecox schreibt:

            Kann schon sein, @A.S., aber das ist jetzt ne Nebelkerze. Lassen Sie uns doch bitte noch am Thema bleiben!

            Kanalratte ist uns da noch was schuldig.

            Das Bild, das sie, @A.S., gefunden haben, zeigt vermutlich Aylans fünfjährigen Bruder. Der würde ebenfalls tot angespült. Zwischen Felsen.

          • ceterum censeo schreibt:

            Der Mann war wohl sogar selbst der Schlepper. Nun stell Dir vor, Du ziehst Dir selbst eine Rettungsweste an und Deinen Kindern gibst Du keine! Andere Kulturen, andere Sitten. Da schickt man auch schon mal lieber die Kinder in die Schußlinie, wie die Palis. Der Papa muß ja dann die toten und verwundeten Kleinen in die Kameras halten. Arbeitsteilung auf arabisch.

            http://www.pi-news.net/2015/09/daily-mail-vater-von-aylan-kurdi-war-schlepper/

          • Praecox schreibt:

            Nebelkerze hat schon funktioniert, @A.S.

          • ceterum censeo schreibt:

            Nee, Nebelkerze hat höchstens Deine Brille beschlagen lassen. Ob man den Jungen umdrapiert hat, wird nur vermutet. Es geht darum, daß wir mit Propaganda mürbe gemacht werden sollen. Und zwar mit ganz widerlicher.

          • A.S. schreibt:

            Bisschen Themenwechsel war’s schon. Aber Diskussionen leben von so was. 🙂

          • Praecox schreibt:

            Die sagen es, Ceterum censeo. Es geht in nicht mehr und nicht weniger als WAHRHEIT. Deshalb ist Kanalratte aufgefordert und in der Pflicht, ihre Behauptungen zu beweisen. Solange ihr das nicht gelingt, muss ich annehmen, dass Kanalratte ihre Behauptungen von Wolfgang Eggert übernommen hat, der die jüdische Weltverschwörung propagiert.

  15. yoyojon schreibt:

    Satire in D ??????? Ich glaube, es gibt da eine Liste von ca. 286 Spezialisten, die Satire verstehen. Alle anderen sind die „Satirekritiker“.

  16. Sophist X schreibt:

    Also hat Charlie Hebdo den Kredit von 11 Toten nun aufgebraucht und an allem, was ab jetzt passiert, sind die Franzosen wieder selber schuld. Oder wie es der Tagesanzeiger perfide formuliert «Charlie Hebdo» dreht die Spirale der Provokation weiter.
    M.a.W. die Spirale von Provokation und Massenmord, neuer Provokation und neuem Massenmord etc.

  17. A.S. schreibt:

    Satire muss den Finger in die Wunde stecken. Und das ist den C.H.-Leuten wirklich gelungen.

    • Praecox schreibt:

      Die Frage ist nur: in wessen Wunde?

      • A.S. schreibt:

        In die Wunde derjenigen die nur emotional auf die aktuelle Situation reagieren können.

        • Praecox schreibt:

          Wie hätten die Verwandten des Jungen denn auf seinen Tod ihrer Meinung nach reagieren sollen, wenn nicht emotional?

          • A.S. schreibt:

            Ich rede nicht über die Gefühle der Verwandten, ich rede über die Reaktionen der Öffentlichkeit.

          • Praecox schreibt:

            Ich rede über die Gefühle der Verwandten.

          • A.S. schreibt:

            Ich nicht. Es ist eine durchaus berechtigte Sichtweise, aber für mich ist eine andere relevant, daher hab ich auch nichts zu ihrem Kommentar oben geschrieben.

          • Praecox schreibt:

            Über die Relevanz im Umgang mit menschlichem Leid, entscheiden aber nicht Sie, A.S.

            Die Medien, die das Bild des toten Jungen brachten und die Medien, die jetzt diese Karikatur bringen – allen voran C.H. – entscheiden darüber übrigens auch nicht.

          • A.S. schreibt:

            Und wer außer ich sollte entscheiden was mir relevant erscheint?
            Soll ich beim Wahrheitsministerium nachfragen was „objektiv“ relevant ist und mich daran anpassen oder gestatten Sie mir vielleicht eine andere, vom Leid distanziertere Gewichtung als die Ihre?

          • Praecox schreibt:

            Das entscheidende Kriterium, A.S., heißt Menschenwürde.

            Das können Sie auch verstehen, ohne zu polarisieren.

            Selbstverständlich ist es ihnen überlassen, wie sie für sich persönlich Menschenwürde definieren, auffassen und leben.

            Falls Sie sich aber an einem Diskurs beteiligen wollen – und das tun Sie hier durch Ihre Kommentare – dann müssen Sie sich auch mit anderen Meinungen als der ihren auseinandersetzen.

            Ich bin der Meinung, dass die (visuelle) Instrumentalisierung einer Kinderleiche – egal, wer instrumentalisiert – verletzend ist für diejenigen, die unter dem Tod des Kindes leiden.
            Diejenigen, die ohne direkt betroffen zu sein, mitfühlen (also z.B. Menschen mit eigenen Kindern), können diese Darstellung ebenfalls als verletzend empfinden. So ergeht es beispielsweise mir.

            Dazu kommt aber noch eine andere Dimension: die der Intuition. Intuitiv wissen viele Menschen, dass eine solche Darstellung eines Menschen falsch ist, auch wenn er tot ist.

          • A.S. schreibt:

            Und das Wahrheitsministerium hat festgelegt, dass diese Darstellung falsch ist?

            Falls Sie sich aber an einem Diskurs beteiligen wollen – und das tun Sie hier durch Ihre Kommentare – dann müssen Sie andere Empfindungen als die Eigenen akzeptieren.

            Ich bin der Meinung, dass die (visuelle) Instrumentalisierung einer Kinderleiche für eine politische Agenda widerlich ist. Und ich bin der Meinung, dass man einer solchen Widerlichkeit durchaus begegnen kann, indem man das bis in den Brechreiz steigert.

            Sie sehen bzw. fühlen das anders. Aber objektivieren Sie ihre persönlichen Empfindungen nicht. Menschenwürde ist äußerst schwammig und eigentlich kein justiziabler Begriff sondern ein Selbstbedienungsladen, mit dem man unangenehme Gedanken (oder Bilder) einfach als ungehörig vom Tisch wischen kann ohne sich mit dem Grundgedanken (des Bildes) auseinandersetzen zu müssen. Genau dafür liefern Sie gerade ein Beispiel ab.

          • Praecox schreibt:

            Der Begriff der Menschenwürde ist klar und eindeutig und selbstverständlich ist er justiziabel.

            Menschenwürde ist hier in Deutschland in den Artikeln des GG verrechtlicht und konkret anschaubar:

            Art 2 GG regelt den Schutz der Person:
            http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html

            Die Freiheit der Kunst und damit der Satire regelt Art 5 GG:
            http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html

            Art 2 GG gilt auch über den Tod hinaus. Sollten sich Art 5 und Art 2 gegenseitig im Weg stehen – wie es hier der Fall wäre – dann müßte eine Rechtgüterabwägung vorgenommen werden.

            Das ist die rechtliche Seite.

            Eine andere Seite ist die des gesunden Menschenverstandes bzw. natürlichen Rechtsempfindens, das ich weiter oben bereits als „Intuition“ bezeichnet habe.

            Also, A.S., der Sachverhalt ist folgender:

            Der Begriff der Menschenwürde ist weder „schwammig“, noch ein „Selbstbedienungsladen“, wie sie behaupten, sondern juristisch klar und eindeutig definiert.
            Die von mir ins Feld geführte „Intuition“ ist im Vergleich dazu natürlich kritisierbar, da eben nicht eindeutig juristisch definiert.

            Für beide Varianten gilt aber als grundsätzliches Prinzip, dass Menschenwürde darin besteht, dass die einzelne Person/ der einzelne Mensch Selbstzweck hat und nicht Objekt fremder Zwecke ist, sein soll und darf.

            Deshalb kann auch niemals ein Zweck die Mittel heiligen.

            In Ihrer Argumentation, A.S., heiligt aber der Zweck die Mittel. Sie meinen, eine Verletzung der Menschenwürde könne dadurch geheilt werden, dass man in übersteigerter Form („bis zum Brechreiz“) die Menschenwürde verletzt.

            Ich bin der Meinung, dass der Zweck niemals die Mittel heiligt und ein übersteigertes Verletzen von Menschenwürde nicht heilt.

          • A.S. schreibt:

            Da steht aber was von Rechten, nicht von Würde. Und zudem sagen Sie ja selber, dass es um eine Abwägung geht. Wir beide landen hat bei verschiedenen Ergebnissen, zumindest was C.H. angeht.

          • Praecox schreibt:

            Die Recht sind jeweils Konkretisierungen des abstrakten Menschenwürde-Begriffs.
            Jedes dieses Rechte ist zugleich Pflicht für jeden Einzelnen und für den Staat, der diese Rechte garantiert.

            Eine Rechtsgüterabwägung erfolgt entlang bestimmter Kriterien. Es gibt eine hierarchische Abstufung der Rechtsgüter. Das Recht der Person auf den Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte wiegt höher als die Freiheit der Kunst, sofern durch die Kunst (Satire) ein schwer wiegender Eingriff in die allgemeinen Persönlichkeitsrechte stattfindet.

            Worin wir also zu unterschiedlichen Aufassungen kommen, A.S., ist die Frage, wie leicht oder schwer der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht von Aylan Kurdi durch diese Karikatur ist. Wie gesagt, ich persönlich halte den Eingriff für schwerwiegend, da es sich bei Aylan Kurdi um ein vierjähriges Kind handelt, dass vollkommen unschuldig ist am kriminellen Handeln Dritter, das aber ein würdevolles Gedächtnis verdient hat unabhängig vom Weltgeschehen.

  18. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Satire darf alles, genauso wie die Kritrik an der Satire.

    Ohne Satire und ohne Satrirekritik kann einen die Frage schon beschäftigen, was aus kleinen mulimisch erzogenen Jungs wohl mal werden wird. Sind sie, wenn sie groß sind für uns gefährlich? Ist es, wenn sie mal für uns gefährlich sind richtig ihnen Wissen und Bildung zu vermittelen, die sie dann gegen uns benutzen können? Sollen die muslimischen Jungs von uns Kampfsportarten lernen?
    Wäre es nicht besser, wenn die mulimischen Jungs nicht von uns gefördert würden?
    Oder sind Kinder einfach Kinder, egal wie sie erzogen werden? Dürfen Eltern ihre Kinder erziehen wie sie wollen? Berechtigt die Erziehung zu Hass und Gewalt den Staat einzugreifen?

    • caruso schreibt:

      @S.D.B. – es sind sehr gute, wichtige Fragen. Erziehung ist s e h r wichtig, nur leider nicht alles. Man kann ein Kind zum Guten erziehen, aber auch zum Schlechten. Das Mitgebrachte spielt eine genau so große, wenn nicht größere Rolle wie die Erziehung. Ein gutes Beispiel dafür sind die beiden Göring- Brüder. Aus dem Älteren wurde ein Kriegsverbrecher (und Hitlers Stellvertreter), der Jüngere hat unter Ausnützung seines Namens eine ganze große Anzahl von Juden gerettet. Beide hatten die selben Eltern, genossen die selbe Erziehung.
      Bei einer Erziehung zu Haß und Gewalt sollte der Staat theoretisch eingreifen können. Dazu müßten „nur“ solche Menschen beauftragt werden, die von Kindern tatsächlich etwas verstehen und nicht ausschließlich über Buchwissen verfügen und, vielleicht am wichtigsten, Einfühlungsfähig, Empathiefähig sind. – Sollte mir noch etwas einfallen, melde ich mich wieder – wenn erwünscht.
      lg
      caruso

  19. Frase0815 schreibt:

    Wie schön, dass Sie den BOSS direkt bestätigen

  20. Praecox schreibt:

    Jeder, der ein Kind hat, möge sich vorstellen, wie es wäre sein Kind ertränke im Meer.
    Jeder, der sich das vorstellen kann, möge sich weiter vorstellen, Reporter würden den Leichnam des eigenen Kindes fotografieren und aller Welt aus Gründen der Meinungsmache präsentieren.
    Jeder, der sich das vorstellen kann, möge sich weiter vorstellen, er könne sein Kind irgendwann in Ruhe beerdigen und mit der stillen Trauer beginnen.
    Nun stelle er sich vor, eine Satirezeitschrift würde erneut das Bild des eigenen Kindes aller Welt präsentieren, in Form einer Karikatur, die Verbrecher darstellt.

    Und nun mögen alle, die sich das vorstellen können, die Frage beantworten, ob Satire wirklich alles darf…

    Manche Fragen, lieber Herr Buurmann, lassen sich nur beantworten (auch stellen), wenn man eigene Kinder hat.

Seid gut zueinander!

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