Wie die SPD Werbung für die AfD macht!

Ich mag die AfD nicht, aber noch weniger mag ich Verfassungsfeindlichkeit aus Angst!

Die AfD ist eine Partei, die mir mit ihrer autoritären Art zuwider ist. Ihr Kapital ist die Angst. Sie weiß die Angst in der Bevölkerung erschreckend gut zu nutzen. Die AfD ist aber nicht verboten. Gerichte entscheiden, ob eine Partei verboten wird, nicht andere Parteien.

Der SWR hat beschlossen, entgegen der bisherigen Einladungspraxis bei der TV-Debatte der Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz die AfD für die Sendung am 10. März 2016 nicht einzuladen. Als Begründung gilt die Ankündigung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer von der SPD, dass sie in keine Sendung gehen wolle, in der die AfD dabei sei. Das ist eine antidemokratische Haltung geboren aus der Angst! Die SPD macht hier Politik mit der Angst und ist dadurch der AfD beklemmend ähnlich.

Angst war schon immer die größte Feindin der Freiheit!

Hier hat die Regierung eines Bundeslandes von einem öffentlich-rechtlichen Sender erpresst, welche Partei gestattet ist. Der Legislative wurde somit quasi judikative Macht gegeben von einem Sender, der durch die Regierung finanziert wird, indem die Regierung ein Gesetz erlassen hat, das von allen Bürgerinnen und Bürgern des Landes, die in einem Wohnraum leben, verlangt, den Sender zu finanzieren.

Private Sender können ein- und ausladen, wen sie wollen, öffentlich-rechtliche Sender nicht! Für die öffentlich-rechtlichen Sender gilt der Rundfunkstaatsvertrag. Dort heißt es in Paragraf 11 Absatz 2:

„Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.“

Diesen Vertrag hat der SWR mit seiner Entscheidung mit den Füßen getreten!

Bei so einem Verhalten braucht es keine rechtspopulistische Partei mehr, um der Demokratie zu schaden. Die Demokratie liegt bereits angezählt am Boden!

Zudem wird hier eine Partei ausgeladen, die sich selbst gerne als Opfer stilisiert und nicht müde wird, von einer Lügenpresse zu faseln, die durch die Regierung im Würgegriff gehalten wird. Genau diesen Typen gibt Malu Dreyer und der SWR genau das, was sie brauchen, nämlich die Rolle des Opfers!

Das Grundgesetz verteidigt mit Artikel 5 die Meinungsfreiheit, weil die Mütter und Väter des Grundgesetz‘ wussten, dass nichts gefährlicher sein kann als ein autoritärer Staat, der den freien Diskurs verhindert. Ob eine Meinung gefährlich ist und somit das Grundrecht eingeschränkt werden muss, dürfen in einem freiheitlich-demokratischen Staat ausschließlich die Gerichte entscheiden, nicht die Parteien und schon gar nicht öffentlich-rechtliche Sender! Das nennt sich Gewaltenteilung! Die Gewaltenteilung zu missachten, ist Bürgerwehr PEGIDA Niveau.

Und wer profitiert von dieser ganzen Farce? Die AfD! Alice Weidel, AfD-Vorstandsmitglied, spricht daher auch bereits von „Erpressermethoden der selbstherrlichen Landesfürsten“ und erklärt: „In Deutschland ist es also offenbar doch möglich, dass sich die Regierung ihr Wunschprogramm beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk bestellt.“

Eine bessere Steilvorlage hätte die SPD der AfD somit nicht geben können. Die SPD hat geradezu Werbung für die AfD gemacht. Der Rundfunkstaatsvertrag wird missachtet, die Verfassung wird gebeugt und alles nutzt der AfD.

Auch wenn es nicht die Absicht der SPD war, aber hier hat sie sich zur Steigbügelhalterin der AfD gemacht!

***

Julia Klöckner von der CDU hat ihre Teilnahme an der TV-Debatte abgesagt und sie hat gute Gründe:

„Für einen solch inszenierten Regierungstalk, wie jetzt in Absprache mit dem Regierungslager vorgesehen, stehe ich nicht zur Verfügung. Ich bin gegen Willkür und für klare Spielregeln, die für alle gelten.


Rechtes Gedankengut bekämpft man nicht durch das Aus-dem-Weg-gehen, sondern durch ein In-den-Weg-stellen. Das ist Demokratie, das ist auch Respekt vorm Wähler, und das gibt nicht Wasser auf die Mühlen der „Lügenpresse“-Parolenschreier. Frau Dreyer hat der Demokratie einen Bärendienst erwiesen, und sie trägt großen Anteil daran, wenn die Zustimmungsrate für die AfD in unserem Land steigen wird. Ich hätte der Ministerpräsidentin mehr Instinkt zugetraut.“

***

Zur Information: Im 15. Landtag von Rheinland-Pfalz waren die Grünen und die Linke nicht vertreten, dennoch wurden sie zur TV-Debatte zum 16. Landtag eingeladen.

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81 Antworten zu Wie die SPD Werbung für die AfD macht!

  1. Lusru schreibt:

    @Gerd Buurmann
    Bravo:
    „Eine bessere Steilvorlage hätte die SPD der AfD somit nicht geben können.“
    Die Möchtegern-Politikerin Frau Dreier hat statt eine Dreiers sich damit wohl aus dem Lottispiel herauskatapultiert: Deutlicher kann man eigene totalitäre antidemokratische Neigungen nicht entblössen.
    Übrigens ist sie da nicht allein, es gibt da noch so einen unansehnlichen Sesselflezer bei Maischberger, der meint, ordentlich geflezt ist das beste Gegenargument gegen Frau Petry, die das sofort begriff und sich über diese pseudoproletischen Unmanieren köstlich amüsierte. Dieser SPD-Oberlinks-Flez meinte dort sinngemäss, Verfassungstreue entscheiden zwar Gerichte, aber was die zu entscheiden haben, bestimme letztlich „die Politik“ – und er sei („demokratisch überzeugt“?) der Meinung (wohl als ein solcher Politiker), dass „diese Partei verfassungsfeindlich sei, die Gerichte hätten so zu befinden – Flezende.
    Ob diese Möchtegern-Demokraten, noch dazu angeblich „soziale“ noch begreifen, was sie sich und ihrer alten Tante an asozialer Demokratieunfähigkeit damit in der Öffentlichkeit kundtun?
    Jeder hängt halt nur die Gardinen und Girlanden vor sein Fenster, die sein Wesen unterstützen.
    Übrigens: Wer soll das eigentlich sein, der da gerade anstelle des Wackelsiggi rausgeschickt wird, um die Drecksarbeit zu erledigen? Er wird wohl so schnell, wie er hier erschien, wieder gegangen werden müssen, wenn sich die alte Tante SPD noch ein wenig Demokratiefähigkeit erhalten möchte – so das überhaupt noch geht.
    Und
    @Gutartiges Geschwulst schreibt: Januar 22, 2016 um 7:17 nachmittags

    @Thomas ex Gotha: “Es war noch nie ein erfreulicher Anblick, wenn Deutsche ihre bedingungslose Unterordnung verkünden und sich obendrein als Opfer begreifen.”
    Stimmt! Zusätzlich unerfreulich sind diese untergeordneten Deutschen übrigens dann, wenn sie auch noch sozialistische Parolen sabbern.<
    Ob er da schon diese Maischbergerei mit dem feist und verbissen auftretenden Sozi-Sessel-Flezer Stegner gesehen hatte?
    Falls nicht, unbedingt anschauen, um einen Vorgeschmack darauf zu bekommen, wie dieser seltsame pseudo-Demokrat künftig nach den nächsten Wahlen selbst behandelt werden möchte, er hatte miserable PR-Berater: Mach ein Foto vom Stegner-Flez …
    Kultur ist halt nicht jedermanns Sache, auch wenn man sich noch so hemdsärmelig als „Diener zweier Herren – und Damen – Siggi und Angela „diskursieren“ will:
    „Zusätzlich unerfreulich sind diese (SOLCHE !) untergeordneten Deutschen übrigens dann, wenn sie auch noch sozialistische Parolen sabbern.“
    Ja, das konnte Maischberger durchaus bieten, garniert vom geistigen „Flezer“ und Politstümper Augstein, von dem seit langem bereits nichts Intellektuell Beachtenswertes oder in sich Kooerdiniertes mehr erwartet wird, der sich zum mittelmässigen AGGITATORIST entfaltete, statt an der Diskussion mit zu wirken, auf der Penne nannten wir das Klassenkasper – Werbung beider Flezer für WAS?
    In dieser Sendung:
    Volle Kanne für AfD, die Petry nahm’s trotz mehrmaligem zänkischen Gebarens der Maischberger dennoch gelassen lächeln hin, so was aber auch.
    Irgendwann werden wohl doch Gerichte entscheiden müssen, wer für demokratische Tätigkeiten künftig einen Führerschein bekommt.

  2. O.Paul schreibt:

    Egal wie sich eine Partei nennen würde oder wie das Parteiprogramm aussehen würde, sie würde mit aller Macht von den etablierten Politniks bekämpft werden, wenn sie in die 5%- Hähe kommt. Schließlich gehts um den Futternapf, den es zu verteidigen gilt. Da kommt dann das Tier im Menschen durch: da wird geknurrt und gekratzt. So wie ich es bei unseren Katzen beobachte.

  3. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Gerd Buurmann: „Zudem wird hier eine Partei ausgeladen, die sich selbst gerne als Opfer stilisiert … “

    Stimmt wohl! Man ist ja nicht gleich Opfer, nur weil man beschossen wird:
    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/3232797

  4. Falscher Hase schreibt:

    Gerd Buurmann schreibt:
    „“Zudem wird hier eine Partei ausgeladen, die sich selbst gerne als Opfer stilisiert und nicht müde wird, von einer Lügenpresse zu faseln, die durch die Regierung im Würgegriff gehalten wird. Genau diesen Typen gibt Malu Dreyer und der SWR genau das, was sie brauchen, nämlich die Rolle des Opfers!““

    Die AfD stilisiert sich nicht als Opfer, sie ist das Opfer.
    Die AfD ist das Opfer von Gesinnungsjournalismus.

  5. Dante schreibt:

    Die Worte „rechts“ und „Populismus“ sind, besonders in der Verbindung miteinander, inzwischen einerseits zu einem Kampfbegriff geworden. Hierbei verschleiern die Benutzer, dass sie selbst Populisten sind, nur eben eines anderen „Lagers“. Solche „Lager“ haben die Tendenz, einander zu stãrken, natürlich ungewollt, zumindest offiziell.

  6. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @Kanalratte: „Malu Dreyer wurde nie gewählt.“

    Könntest Du mich aufklären, Kanalratte? Hat sich das Malu an die Macht geputscht? Immerhin wäre dies ihre erste Lebensleistung.

    • American Viewer schreibt:

      Das ist doch nicht schwer zu erraten. Sie wurde nie vom Volk gewählt. Sie hat das Amt nur von König Kurt geerbt, so wie man ein Briefmarkensammlung erbt. Mit Demokratie hat das nicht viel zu tun. Aber so etwas kommt in Deutschland leider oft vor. So etwas sollte nicht legal sein. Wenn ein MP abtritt, sollten Neuwahlen vorgeschrieben werden.

      • Phillip K schreibt:

        In Rheinland-Pfalz ist seit 2011 immer noch dieselbe Regierung an der Macht, es ist eben nur vorgekommen, dass MP Kurt Beck sich 2013 zurückgezogen hat, und Malu Dreyer dazu bestimmt hat, den Rest der Legislaturperiode zu regieren. Auf gut deutsch: ein Posten der Regierung wurde ausgetauscht, genauso wie es immer wieder vorkommt, dass einzelne Minister, die auch Teil der Regierung sind, ausgetauscht werden.

        @Kanalratte :‘-(

        • American Viewer schreibt:

          Wenn du mir antwortest, dann am besten mit einem inhaltlichen Widerspruch oder einer Zustimmung oder mit einer Antwort, die neue Informationen enthält. Ansonsten weiß ich leider nicht, was ich damit anfangen soll.

      • Praecox schreibt:

        Warum sollte das so sein?

  7. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    „Als Begründung gilt die Ankündigung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer von der SPD, dass sie in keine Sendung gehen wolle, in der die AfD dabei sei. Das ist eine antidemokratische Haltung geboren aus der Angst!“

    Abgesehen davon, dass Malu eine wirklich ehrliche Politik betrieben hat, indem sie ihre scheindemokratische Pappnase absetzte und ihr wahres Gesicht zeigte, glaube ich nicht daran, dass ihre Entscheidung „aus der Angst“ geboren war.
    Nach meiner Einschätzung handelte sie aus Dummheit und Größenwahn. „Meine Kanzleiaffen haben mir doch ausdrücklich gesagt, dass ich die Größte bin. Also muss es wahr sein!“
    Vermutlich wird das Malu erst nach der Wahl begreifen, dass seine infantilen Wünsche keine Gesetze sind.

  8. American Viewer schreibt:

    Man kann bei den nächsten Wahlen nur AfD wählen. Nicht weil die AfD so toll ist, sondern aus Protest. Es ist eine simple gelbe Karte. Nicht mehr und nicht weniger.

    Wer etwas anderes wählt, lebt in einer Fantasiewelt. Man muss den Bundestagsparteien und den Medien klarmachen, dass sie so nicht weitermachen können.

    • A.S. schreibt:

      Das unterschreib ich.

    • Kanalratte schreibt:

      American Viewer hat wiedermal absolut recht.

    • Hein schreibt:

      Wer in den Millionen Menschen aus dem Nahen Osten, Pakistan und Afrika eine Gefahr sieht, wenn sie nach Europa kommen, der muss die Politik unter Druck setzen. Das geht mit Briefen, Gesprächen und Telefonaten mit den örtlichen Politkern und Landkreisabgeordneten und bei Wahlen, indem man bei der AfD sein Kreuz setzt.
      Gestern habe ich Beatrix von Storch bei einer AfD-Veranstaltung in Grassau erlebt. Nichts von autoritär! Das einzige, was mich störte, waren zwei Diskussionsbeiträge, die in angeblich mangelnder Souveränität besonders gegenüber den USA die Ursache für die Flüchtlingspolitik sahen. Frau von Storch entgegnete beiden, dass dies unsinnig sei. Souveränität nehme man sich, sie werde nicht verliehen. Und Merkel habe alle Freiheit, ihre Politik zu ändern.

      • American Viewer schreibt:

        Das freut mich sehr, dass Sie sich so engagieren. Ich selbst mache das auch – soweit es eben geht. Ein bisschen Freizeit will man ja auch noch haben.

        Ich mache vor allem zwei Dinge: Ich kenne einige relativ hohe Politiker in meinem Kreis und in meinem Bundesland. Denen gebe ich im privaten Kreis regelmäßig Feedback, da kommt man eher mal durch.

        Als zweiten wichtigen Punkt bestärke ich Patienten und Kollegen darin beim nächsten Mal AfD zu wählen, wenn sie das Thema Flüchtlinge von sich aus ansprechen und man spürt, dass bei diesen Leuten etwas gehen könnte. Das ist super, weil das geht während der Arbeit.

    • Phillip K schreibt:

      Aber es nützt nichts, die AfD zu wählen. Dass die Wähler das aus Protest tun, nützt wenig, da keine andere Partei mit ihr koalieren will. Die Regierung wird aus den Parteien CDU, SPD, Grüne und FDP gebildet, sollte es weder für rot-grün, noch für schwarz-gelb reichen, gibt es eben wieder große Koalition.

      • A.S. schreibt:

        Erst wenn der Platz am Futtertrog wankt geraten Ideologen ins Grübeln. Das dürfte das einzige sein was die zum einlenken bringt. Die Parteien verlieren gut besoldete Pöstchen zum verteilen.

        • American Viewer schreibt:

          Das stimmt genau. Politiker reagieren sehr stark auf Druck. Wenn CDU-Leute bei den nächsten Wahlen massiv Mandate verlieren, kann es sogar eng für Angela Merkel werden, weil dann selbst die CDU-Leute, die noch Mandate bekommen haben sich fragen werden, ob sie bei den nächsten Wahlen dran glauben müssen.

      • American Viewer schreibt:

        Es nützt extrem viel AfD zu wählen, weil man damit sehr gut Druck aufbauen kann und ein klares Zeichen setzt: „Gelbe Karte für die Bundestagsparteien. So geht es nicht weiter!“

        Dass die AfD von den anderen Parteien von vorneherein geächtet wird, macht die Sache noch besser. Das ist eine supergute Wahlwerbung für die AfD, weil es dass AfD-Narrativ bestätigt, dass die Medien und die Altparteien nur auf Boykott, Unterdrückung und Ausschluss aus sind.

        Gleichzeitig muss man so auch keine Angst haben, dass die AfD in Regierungsverantwortung kommt. Man kann sie also ganz beruhigt wählen. Es ist ein klares Zeichen ohne Risiko.

        Ich kann zum strategisch falschen Boykott der Bundestagsparteien gegen die AfD nur sagen: Vielen Dank auch! It’s not a bug, it’s a feature! Es macht die AfD noch attraktiver.

  9. Kanalratte schreibt:

    Ich frage mich was denn eine Partei wie die AfD tun muss um medial nicht mehr in die Nazi-Schiene verortet zu werden. Sie müsste sich wohl auflösen, denn rechte und nationalausgerichtete Politik, wie sie in Ländern wie den USA, Australien, Schweiz, Kanada usw. vollkommen üblich ist, wird hierzulande per se als „Nationalsozialistisch“ angesehen. Deshalb muss man fragen ob es nun an der AfD liegt, oder ob hier nicht doch die Medien und linken Geister sind, die dauerhaft die Nazikeule schwingen um gegen rechte bzw. konservative Politik anzukämpfen. „Kampf gegen Rechts“ ist durchaus so zu verstehen, dass Linke gegen alles Rechte ankämpfen, also auch gegen Mich und viele Andere in diesem Land.
    Und trotzdem sind bisher alle medialen Versuche gescheitert, die Partei AfD in die Nazi-Ecke zu verfrachten, weil diese Partei nunmal nichts mit Nazis zu tun hat. Der Focus versucht z.B. in einer aktuellen Ausgabe auf 3 Seiten AfD-Politiker Höcke als Nazi abzustempeln, scheitert dabei aber kläglich und kommt mit Argumenten wie den Namen von Höckes Töchtern, verschickten Bildern von Nazi-Demoanmeldern mit denen die AfD nicht gemeinsam demonstrieren möchte und zu guter Letzt mit dem Neonazi XY der irgendwann irgendwo auf einer Demo gewesen sein soll…
    Es ist gut, dass der Bürger die Spielchen der Medien durchschaut und diese elende linke Nazi-Keule für alles Rechte nicht mehr ernst nimmt. Als Rheinland-Pfälzer bin ich froh bereits im März die AfD wählen zu können.

  10. HM schreibt:

    Zitat: GB
    „Ich mag die AfD nicht“

    Ist auch für die Beurteilung einer Partei ziemlich unerheblich. Selbst die agierenden Personen müssen nicht gemocht werden. – Die Personen und Inhalte sollten glaubwürdig sein –
    Fanden Sie, bei Ihrer bekennender FDP Nähe, die handelnden Personen alle sympathisch?
    Oder hätten Sie die nicht gewählt wenn die Inhalte Ihre Zustimmung gefunden hätten, die Personen glaugwürdig aber unsympathisch gewesen wären.?

    „Die AfD ist eine Partei, die mir mit ihrer autoritären Art zuwider ist“

    Ich weiß nicht wie die Partei intern geführt wird. Das es im Bundestag eine Partei gibt, die nicht autoritär geführt wird, können Sie aber doch nicht denken.
    Stichworte wie Fraktionszwang, bis hin zur Individualbearbeitung einzelner Abweichler sind ja nun standard
    Und das nun die meisten Verlautbarungen, die eine Partei in der Öffentlichkeit vertritt, mit dem Gestus,“ WIR WISSEN BESCHEID, FOLGT UNS “ vertreten wird ist nun kein Alleinstellungsmerkmal einer Partei.
    Klar, jeder hat so seine Parameter. Mehr oder weniger nachvollziehbar

  11. Thomas ex Gotha schreibt:

    Den autoritären Gestus der AfD erkennt leicht, wer das Gegreine ihrer Anhänger liest. Da ist es offenbar schon ungehörig, wenn der Blogger sein Missfallen gegen diese Partei zum Ausdruck bringt: Der „Apologet des merkelistischen Mainstreams“ wiederhole „das Ausgekotzte der selbsternannten, sogenannten demokratischen Medien“, Heiko Maas sei „der feige spießige angepasste Blockwart der Gegenwart“, der „Justizminister mit samt seiner kommunistischen Einstellung“ (wer so schreibt, hat vom Kommunismus soviel Ahnung wie von Orthographie) und die AfD selbst „ist Opfer in vielerlei Hinsicht“, „Afd-Mitglieder werden mit dem Tode bedroht, ihre Büros verwüstet, ihre Wohnungen und Autos attackiert. Versammlungen werden verhindert, Vermieter von Tagungsorten für AfD-Veranstaltungen werden in ihrer Existenz bedroht, AfD- Mitglieder werden tätlich angegriffen und die Hetze und Häme gegen diese Partei werden immer widerlicher, auch hier.“
    Widerliche Hetze sind also Sätze wie die folgenden: „Ich mag die AfD nicht. (…) Die AfD ist eine Partei, die mir mit ihrer autoritären Art zuwider ist. Ihr Kapital ist die Angst.“ Wenn das bereits Hetze ist, was ist dann das Forum der Kloake „pi“? Aber die AfD scheint mit ihrer autoritären Art einen nicht geringen Erfolg zu haben, wenn ihre Anhänger Kritik an Höcke Petry et alii derartig persönlich nehmen.
    Es war noch nie ein erfreulicher Anblick, wenn Deutsche ihre bedingungslose Unterordnung verkünden und sich obendrein als Opfer begreifen. Zeit, vor den Zeitgenossen in Deckung zu gehen.

    • O.Paul schreibt:

      Kritik ist ja schön und gut und sollte auch sein. Nur Pegida und AfD werden nicht kritisiert sondern werden mit dümmlichen Komentaren ins Lächerliche gezogen. Meist aus Ermangelung von wirksamen Argumenten. Und geht nic hts leichter von der Hand, als die Truppenteile in Rechte Licht zu rücken und schön fleißig mit der Nazikeule zu bearbeiten.

      Das sind meine Beobachtungen zur Alternative zu den etablierten Parteien in diesem Land.

      • max schreibt:

        Ach, den Herr Schweighäuser sollte man nicht so ernst nehmen. Zumindest nicht so ernst wie er sich nimmt. Logik ist nicht seine Sache, er belässt es zuverlässig beim besserwisserischen Oberlehrertum des Viertelgebildeten. Sozusagen die Claudia Roth der Blogosphäre.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @max: „Ach, den Herr Schweighäuser sollte man nicht so ernst nehmen.“

          Sofern es mich betrifft, besteht keine Versuchung.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Nett, dass Sie, „max“, auf Ihre Existenz aufmerksam machen. Darf ich Sie, bevor ich mich wieder wichtigeren Dingen als dem von Ihnen „Blogosphäre“ genannten Digitalgemaule zuwende, höflich darauf aufmerksam machen, dass „besserwisserisches Oberlehrertum“ irgendwie doppelt gemoppelt ist (wir Viertelgebildeten sagen dazu auch „Pleonasmus“), also längst nicht so scharf klingt wie von Ihnen intendiert, eher etwas, wie soll ich es sagen, doof?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Thomas ex Gotha: „Darf ich Sie, …, höflich darauf aufmerksam machen, dass “besserwisserisches Oberlehrertum” irgendwie doppelt gemoppelt ist … ?“

            Sie haben recht, Herr ex Gotha! Bezüglich des Oberlehrertums sind Sie einfach der größere Experte!

          • max schreibt:

            Mit der Sprache hapert es also auch, lieber Herr Schweighäuser.

    • ceterum censeo schreibt:

      Thomas ex Gotha

      „Afd-Mitglieder werden mit dem Tode bedroht, ihre Büros verwüstet, ihre Wohnungen und Autos attackiert. Versammlungen werden verhindert, Vermieter von Tagungsorten für AfD-Veranstaltungen werden in ihrer Existenz bedroht, AfD- Mitglieder werden tätlich angegriffen und die Hetze und Häme gegen diese Partei werden immer widerlicher, auch hier.”
      Danke, daß Sie es noch mal wiederholt haben! Und nur das Bagatellisieren dieser Tatsachen durch Buurmann bezeichne ich als Häme und Hetze.
      Daß er die AfD für autoritär hält, wird wohl daran liegen, daß er von der Partei, genau wie von Pegida überhaupt nichts weiß und es ihm auch egal ist. Geschenkt! Er schrieb ja letztens in einem Artikel, daß Menschen auch etwas zu einer Sache sagen können, die keine Kenntnisse von dieser haben. Und Recht hat er!
      Aber das wissen Sie ja alles selbst, alter Politnik.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Thomas ex Gotha: „Es war noch nie ein erfreulicher Anblick, wenn Deutsche ihre bedingungslose Unterordnung verkünden und sich obendrein als Opfer begreifen.“

      Stimmt! Zusätzlich unerfreulich sind diese untergeordneten Deutschen übrigens dann, wenn sie auch noch sozialistische Parolen sabbern.

    • Kanalratte schreibt:

      Warum haben dann Politiker Angst mit der AfD zu diskutieren? Etwa weil die Partei ihrer Meinung substanzlos ist oder doch weil man fürchtet in einer Diskussion zu unterliegen? Wer in einer Demokratie so auf eine unliebsame Partei eindrischt, der darf sich nicht wundern wenn es andere Leute gibt, die diese Partei dann gegen Hetze und Diffamierung schützen. Außerdem wird ganz vergessen, dass die chaotischen Verhältnisse in denen sich dieser Staat aktuell befindet nicht von der AfD verursacht wurden.

      Die AfD ist die einzige Alternative zu Blockparteien, die alle die gleiche Meinung haben.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Kanalratte: „Warum haben dann Politiker Angst mit der AfD zu diskutieren?“

        Warum wohl, Kanalratte? Jeder Politiker will sich in Szene setzen und sehnt sich danach, gegenüber einem unterlegen eingestuften Opponenten seine ach so gute Figur zu präsentieren.
        Die AfD bietet dafür keine Bühne. Sie ist eben nicht unterlegen.

    • A.S. schreibt:

      Vor uns in Deckung? Das dürfte nicht nötig sein.

  12. A.S. schreibt:

    Auch in Frankreich und Österreich wird fleißig unfreiwillig Werbung für den Front National bzw. die FPÖ gemacht. Einfach weil die entsprechenden Leute zu blöd sind.
    Wenn Rechte (echte oder angebliche Rechte) Probleme ansprechen, dann werden nicht die Probleme thematisiert sondern die Rechten. Dieser Schuss kann nur nach Hinten losgehen und er geht gerade gewaltig nach hinten los. Als Reaktion wird dann noch stärker vor den Rechten gewarnt. Das ist wie ein Mensch, der sich die Finger verbrennt und als Reaktion die Hand noch fester auf die heiße Herdplatte legt.
    Die beste Werbung für die AFD ist tatsächlich diese Art der Ausgrenzung.

    Nur an einem Punkt möchte ich dem Artikel widersprechen: Die AFD stilisiert sich nicht zum Opfer, sie ist Opfer in vielerlei Hinsicht.

  13. Phillip K schreibt:

    Wenn die Rundfunkanstalten wirklich objektiv wären, dann müssten Vertreter aller Parteien zur TV-Debatte einladen werden, was aber auch nicht passiert. Nur über AfD zu reden ist sowieso sinnlos, da in RLP gleich 6 Parteien aus der rechten Hälfte des politischen Spektrums kommen.
    (AfD, ALFA, NPD, Republikaner, Der DRITTE WEG und DIE EINHEIT)

    • A.S. schreibt:

      Nicht ganz.
      Parteien werden nach ihrer Bedeutung behandelt und die AFD ist unter den genannten Parteien die einzige, die bei den Wahlen eine Rolle spielen wird.

  14. Sophie schreibt:

    Leider bewirkt fast alles, was die Politik und die Medien unternehmen, um kein Wasser auf den Mühlen der Rechten zu gießen, genau das Gegenteil! Es wird endlich Zeit, Fehler zu erkennen und dementsprechend zu handeln, egal aus welchem Lager die Kritik kommt. Nur so können wir ihnen das Wasser abgraben.

  15. max schreibt:

    Buurmann hat recht. Das Kapital der AFD ist die Angst. Man denke nur einmal an die hysterische Kampagne gegen die Gentechnologie (weltweit kein einziger Toter, Kranker oder Verletzter so ganz im Gegensatz zu Bio – EHEC, Sie mögen sich erinnern?-, dem religiös anmutenden Kampf gegen Kernenergie (in ganz Deutschland kein einziger Toter oder Verletzter, in Fukushijma übrigens auch kein einziger Toter, nicht wahr Frau Roth), etc. Ach, das ist gar nicht die AFD?

    Ja gibt es etwa eine Partei, deren einziges Kapital seit ihrer Gründung die Angst war (und vielleicht noch das Angebot an Viertelgebildete, sich unter dem Applaus der geneigten Journaille selbst moralisch über andere erheben zu können)? Und die weder von Herrn Buurmann, noch von einem anderen politisch korrekt Eingenordeten je dafür kritisiert wurde? An was liegt das, Herr Buurmann?

    • O.Paul schreibt:

      Die AfD macht keine Politik mit der Angst der Bevölkerung sondern mit der Erfahrung der Bevölkerung.
      Gerade hier im Osten wissen die Deutschen was es heißt, keine Meinungsfreiheit zu habn. Die gegenwärtige Politik setzt aber gerade auf die Einschränkung dieser. Wie oft hört man wieder die Floskel „Das darf man ja nicht sagen“. Das hatten wir schon mal in der DDR und davor im III.Reich.
      Das Hintergründe von Gewalttaten verschwiegen wurden gabs in der DDR auch.

      Sowie heute wurde uns damals auch vorgegeben, was wir zu denken haben und was richtig für uns ist.

      Es würde unserem Staat gut tun, wenn man auf das Volk hören würde (aber das wäre ja Populismus, was ja heutzutage sehr böse ist).

      • Kanalratte schreibt:

        Als Westdeutscher bin ich den Ostdeutschen sehr dankbar dafür, dass man dort eben sehr sensibel dafür ist, wenn Politik, wie im Falle Merkel, völlig aus dem Ruder läuft. Ost und West wachsen in diesen Jahren wieder zusammen. Spinner gibt es in allen Landesteilen.

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  17. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Gibt es eine Alternative zur Alternative für Deutschland? Welche denn? Versucht es doch einfach mal mit der AfD. In unseren Parlamenten sitzen Linke und ihr habt keine Angst. Warum solche Angst vor den paar wenigen Rechten?
    Auch wenn die Anzüge von unserem Justizminister schicker sind als die Sackos von Herrn Gauland, ist der heutige zu späte Antifa-Widerstandskämpfer der feige spießige angepasste Blockwart der Gegenwart.

    • O.Paul schreibt:

      Also ich würde die AfD nicht als Rechts bezeichnen. Konservativ ja, aber nicht rechts. Der Schutz der eigenen Nation, der eigenen Kultur, der Werte hat doch nichts mit rechts oder links zu tun.

      Warum regt sich niemand über den Justizminister mit samt seiner kommunistischen Einstellung auf? Er geht genauso zu den geistigen Brandstiftern wie einige Rechte, die sich Becken der PEGIDA oder AfD tummeln.

  18. O.Paul schreibt:

    Hallo Herr Buurmann,

    so langsam beschleicht mich das Gefühl, dass wir von unterschiedlichen „AfD´s“ reden.

    Sie schreiben: „Die AfD ist eine Partei, die mir mit ihrer autoritären Art zuwider ist.“ Die CDU (erst Kohl, jetzt Merkel) sind ja wohl das Autoritärste was es gibt in der Parteienlandschaft in Deutschland.

    Oder: „braucht es keine rechtspopulistische Partei mehr“. Also ich bterachte die AfD als konservative Partei, ohne rechts oder so. Und was ist an Populismus so schlimm? Ist es zu verurteilen, wenn es eine Partei gibt, die die wirklichen Interessen der Bevölkerung ernst nimmt?

    Was die meisten heute als Rechts verurteilen, war vor 20 jahren noch Mitte der Gesellschaft.
    Eine Gesellschaft formt man nicht dadurch, in dem man von oben herab moralische Werte nach links verschiebt, sondern in dem man alle, wirklich alle, mitwirken läßt.

    „Pegida- Niveau“: Haben Sie sich endlich mal das Thesenpapier der PEGIDA durchgelesen? Ihrem negativen Touch gegenüber Pegida zufolge, nicht. Aber dabei wäre es doch so wichtig, wenn man sich mit dem vermeintlichen Gegner auseinandersetzt um ihn an den Schwachstellen angreifen zu können. Und damit meine ich nicht, dass man das Ausgekotzte der selbsternannten, sogenannten demokratischen Medien (um nicht zu sagen „Lügenpresse“) gebetsmühlenartig wiederholt!

    • anti3anti schreibt:

      Populismus schadet dem Volk.

      • O.Paul schreibt:

        Sagt wer? Unsere Politiker und Geistesgrößen, welche durch die 68iger vöölig vernebelt wurden?

        Populismus ist für mich die einzig wahre Form der Gerechtigkeit. Unser Volk hat es endlich verdient seine Interessen unabhängig vom Momaon oder irgendwelcher Eliten wahr zu nehmen.
        Was hat uns die verlogene Demokratie eingebracht? Einen krampfhaften Zusammenschluss unterschiedlicher Nationen mit unterschiedlichen Wirtschaftssytemen, die vor ein paar Jahrzehnten noch verfeindet waren. Glaubt wirklich jemand, dass man durch politische Gewalt alles richten kann?

        Populismus ist unter anderem eine Form von Bürgernähe der gewählten Politiker. Ist das nicht wünschenswert? Schließlich sollen doch unsere, des Bürgers Interessen vertreten und umgesetzt werden.
        Wer gegen den Populismus ist, ist gegen uns, die Wähler.

        Seht Euch doch mal die gegenwärtige Situation an: Da gibt es Politiker, die will niemand in einer Regierung haben. Zum Beispiel die CDU. Die wollten 2 Drittel der Wähler bei der letzten BTW nicht in der Regierungsverantwortung. Ähnlich ging es der SPD. Keine Mehrheit. Also schließen sich die beiden zusammen und regieren ohne klaren Regierungsauftrag. Für mich sind 2 Minderheiten noch lange keine Mehrheit, zumal von Natur aus die beiden politischen Lager sich gegenüberstehen müßten und nicht Hand in Hand durch die Traumwelt tänzeln.

        Und genau das ist das Ziel der Populisten: Die Bekämpfung der Polit- Elite und die Einbeziehung des Mehrheitswillens des Volkes.

        • Dante schreibt:

          Lieber O.Paul, ich fürchte, Sie missverstehen das Wort „Populismus“.

          Populismus ist für mich die einzig wahre Form der Gerechtigkeit.

          Das halte ich für völlig falsch. Populismus, wie ich diesen Begriff verstehe, bedeutet nicht, ehrlich nach dem zu streben, was man für das Volk für das Beste hält, sondern dem Volk oder dem, was man dafür hält, nach dem Munde zu reden, also das zu sagen oder zu veranlassen, wovon man glaubt, dass es gut ankommen könne, und das kann von Gerechtigkeit sehr weit entfernt sein, wie man schon aus dem demokratischen Athen des 5. und beginnenden 4. Jhd. v.Chr. lernen kann.
          Im Übrigen kann Populismus auch auf regelrechte Volksverarsche hinauslaufen. Was haben sich etablierte Politiker nach Silvester mit Forderungen überschlagen, von denen sie wissen konnten, dass sie in der gegenwärtigen Rechtslage gar nicht erfüllbar sind!

          • Paul schreibt:

            Was haben dann, Ihren Äußerungen zufolge, die Forderungen von AFD und Pegida mit Populismus zu tun? Die Leute, die dort ihre Forderungen verbreiten, machen das allwöchentlich und werden vom intellektuellen und politischen Milieu des Landes zerfetzt. Sie werden dafür angegriffen und verprügelt und mit dem Tode bedroht. Und Sie glauben, daß die das alle nur machen, weil sie glauben, daß das, was sie sagen, beim Volke „gut ankommt“?

            Die machen das, weil sie glauben, daß der Islam tatsächlich nicht gut für unser Land ist, und da stimme ich ihnen ohne wenn und aber zu.

    • Praecox schreibt:

      Sind das die Thesen?
      https://www.facebook.com/pegidaevdresden

      „Wir möchten. dass alle Kinder in einem friedlichem und weltoffenem Deutschland und Europa aufwachsen können!

      Wir sind nicht „politisch korrekt“…!
      Wir beugen uns NICHT dem medialen Mainstream und somit auch nicht den „Gutmenschen“!
      Wir nehmen unser verfassungsgemäßes Recht auf freie Meinungsäußerung wahr.

      JEDER Mensch, gleich welcher Nationalität oder Religion ist uns willkommen !!!

      Wir wollen einfach KEINE GEWALT auf unseren Straßen wie z.B. in Hamburg oder Celle !!!
      Unsere Städte, Dörfer und Gemeinden sind KEINE Orte zum Austragen von Stellvertreter- oder Glaubenskriegen!!!

      Wir akzeptieren KEINE HETZE von irgendwelchen Salafisten gegen „Ungläubige“ oder Andersgläubige…
      Wir akzeptieren in Europa keinerlei „Tätigkeiten“ von IS, PKK, al Kaida oder wie sie alle heißen!

      Unser freies Denken, unsere freie und offene Lebensweise wollen wir für ALLE in Europa lebenden Menschen erhalten !

      Wir fordern von UNSERER Justiz ein Ausschöpfen ALLER rechtlichen Mittel gegenüber selbsternannten „Gotteskriegern“ und Haßpredigern !

      Die Trennung von Staat und Kirche war und ist ein Erfolg in Europa.
      Der „Vater der Türken“, Mustafa Kemal Atatürk, führte die Türkei, nach der Trennung von Staat und Religion, mit Erfolg in die Moderne und hat damit bewiesen, dass dazu auch ein muslimisch geprägtes Land in der Lage ist!“

  19. ceterum censeo schreibt:

    Zitat Buurmann:
    „Zudem wird hier eine Partei ausgeladen, die sich selbst gerne als Opfer stilisiert und nicht müde wird, von einer Lügenpresse zu faseln, die durch die Regierung im Würgegriff gehalten wird. Genau diesen Typen gibt Malu Dreyer und der SWRgenau das, was sie brauchen, nämlich die Rolle des Opfers!“
    Zitat Ende.
    Erstens: Wer in diesen Tagen noch abstreitet, daß der Begriff Lügenpresse zu 99 Prozent der Wahrheit entspricht und stattdessen abfällig von Faselei faselt, will sich entweder der Macht anbiedern, oder sollte seinen Hausarzt wechseln.
    Zweitens: Afd-Mitglieder werden mit dem Tode bedroht, ihre Büros verwüstet, ihre Wohnungen und Autos attackiert. Versammlungen werden verhindert, Vermieter von Tagungsorten für AfD-Veranstaltungen werden in ihrer Existenz bedroht, AfD- Mitglieder werden tätlich angegriffen und die Hetze und Häme gegen diese Partei werden immer widerlicher, auch hier.
    Ich glaube nicht, daß sich diese „Typen“ von der AfD als Opfer „stilisieren“ müssen.
    Pfui Deibel!

    • Ebse schreibt:

      Perfekt auf den Punkt gebracht! Vielen Dank.

      • Hein schreibt:

        Schließe mich an! Wenn es um Israel geht, wissen wir, dass wir mindestens einseitig informiert werden. Bei der Berichterstattung über die AfD, meinen einige, sie sei von Lauterkeit geprägt.

    • O.Paul schreibt:

      „Zweitens: Afd-Mitglieder werden mit dem Tode bedroht, ihre Büros verwüstet, ihre Wohnungen und Autos attackiert. Versammlungen werden verhindert, Vermieter von Tagungsorten für AfD-Veranstaltungen werden in ihrer Existenz bedroht, AfD- Mitglieder werden tätlich angegriffen und die Hetze und Häme gegen diese Partei werden immer widerlicher, auch hier.
      Ich glaube nicht, daß sich diese “Typen” von der AfD als Opfer “stilisieren” müssen.“

      Diese Aktionen gehen vom Sumpf der ach so demokratischen Parteien in Deutschland aus.
      Wenn eine rechte Gruppierung in Deutschland eine Straftat begeht, schallt es durch die Medien, dass die NPD verboten werden muss. Kann richtig sein, weiß ich nicht.

      Aber wo bleibt dieser Aufschrei, wenn der linke Mob in Leipzig eine Polizeistation stürmt oder in Berlin bei den Mai- Krawallen versucht, Polizisten abzufackeln oder in Dresden während den 13.Februar- Demos Polizeifahrzeuge entglast?
      Haben wir vergessen, dass auch die Linken nichts am Hut mit der freiheitlichen Demokratie haben?

      • Kanalratte schreibt:

        Die Antifa hat den AfD-Politiker Lars Steinke, der bereits von Linken verschlagen wurde und Morddrohungen erhält, vor seinem eigenen Wohnhaus symbolisch mit Gräbern beerdigt. „Ein Grablicht für Steinke“ In der Überregionalen Presse gibt es keine einzige Meldung darüber. Man denke sich mal „Rechte“ würden dies bei den Wohnhäusern von Linken tun. Ich bin sicher diese Bilder würden 2 Wochen durch alle Medien gehen.

        • Dante schreibt:

          Die Antifa hat den AfD-Politiker Lars Steinke … vor seinem eigenen Wohnhaus symbolisch mit Gräbern beerdigt. … In der Überregionalen Presse gibt es keine einzige Meldung darüber. Man denke sich mal “Rechte” würden dies bei den Wohnhäusern von Linken tun.

          Soweit ich weiß, geschieht ähnliches bereits, weshalb schon mindestens ein Bürgermeister sein Amt niedergelegt hat.

          • ZetaOri schreibt:

            @Dante Januar 24, 2016 um 1:28 vormittags

            „[…]
            weshalb schon mindestens ein Bürgermeister sein Amt niedergelegt hat.“

            Sollten Sie den Missionar Markus Nierth meinen: Der ist wohl eher prophylaktisch zurückgetreten, damit seine sieben Kinder nicht durch eine angemeldete Demonstration, die vor seinem Haus enden sollte, traumatisiert würden und aus der Besorgnis, die braunen Horden könnten in seinen „privaten Schutzraum“ eindringen:

            „In seiner Rücktrittserklärung schreibt der 46-jährige siebenfache Vater: “Hätte ich meinen Kindern, die in der letzten Zeit schon einiges ertragen mussten, zumuten sollen, dass vor ihren Kinderzimmern bewaffnete Polizisten stehen müssen, und zudem rassistische und hasserfüllte Parolen bis dorthin dringen?” Den Organisatoren des Anti-Flüchtlings-Protestes wirft er vor, sie hätten sich “mit ihrer menschenverachtenden braunen Ideologie” erdreistet, ihn vor seinem “privaten Schutzraum, meinem Hof, mit ihrer braunen Gülle zu überkippen”.“

            Ob die Spacken dort ein Grab ausgehoben und Grablichter mitgebracht, möglicherweise sogar die Familienkutsche demoliert hätten, muss wohl im Bereich der Spekulation bleiben, da durch Nierths Rücktritt die Sache nicht nur obsolet geworden war, sondern die Route der Demo auch lt. Innenminister Stahlknecht „im Kooperationsgespräch mit der NPD“ schon im Vorfeld geändert worden sei. Immerhin konnte sich der gute Markus auch ohne Grab der Anteilnahme hochrangiger Politiker sicher sein, z.B. von Seiten der SPD-Generalsekretärin:

            „[…] Yasmin Fahimi sagte, der Fall von Bürgermeister Markus Nierth bewege sie und sie verstehe die Sorge, die er sich um seine Familie mache. Fahimi: „Und ich verstehe die Verzweiflung, die Nierth angesichts der Untätigkeit der Behörden verspürt hat, die offenbar zu wenig getan haben gegen die rechtsextremistischen Umtriebe in dem Ort.““

            Bekundungen ähnlicher Art und Provenienz habe ich in der Causa Steinke der Mainstream-Presse bisher nicht entnehmen können. Habe ich die übersehen?
            (Und, da ganz aktuell: Vielleicht auch die historischen Meldungen über Angriffe mit Schusswaffen auf Plakatierer der etablierten Parteien?)

        • Dante schreibt:

          Nachtrag: Und ich weiß natürlich davon, weil es durch die Medien gegangen ist. Insofern haben Sie Recht, nur das „würde…gehen“ muss durch „geht“ ersetzt werden.

      • scottberlin schreibt:

        Lieber Paul, ich bin links und habe mit freiheitlichen Demokratie was am Hut, wahrscheinlich mehr als manch ein so genannter Liberaler, von denen viele nur ihre eigene Freiheit meinen. Brillante Köpfe wie Walter Eucken und Alexander Rüstung, die Erfinder der sozialen Marktwirtschaft in den 1930er Jahren, passen mit Ihren Ideen besser zur Linkspartei als zur FDP. Lesetipp: Die Religion der Marktwirtschaft, Alexander Rüstung.

        • liya schreibt:

          Gerade die linken Parteien antworten auf die AFD mit: Verweigerung. Ist das „freiheitliche Demokratie“? Die AFD wird von linken Gruppen angegriffen. Reden werden gestört. Wahlplakate abgerissen. Ein Mann wurde beim Anbringen von Plakaten mit einer Pistole beschossen. Ein Wille zur Diskussion? Nirgendwo zu erkennen, siehe SWR-Elefantenrunde. Auch das: Alles „freiheitliche Demokratie“? Linke versuchen, ihre Gegner mundtot zu machen, indem sie alle, die nicht ihrer Meinung sind, als „Nazis“ bezeichnen und es dann ablehnen, sich mit diesen „Nazis“ zu unterhalten. Dabei merken sie nicht einmal, wie sehr sie damit das 3. Reich verharmlosen. Ich habe eher den Eindruck, daß Linke ein extremes Problem mit der Freiheit anderer haben als umgedreht.

          • scottberlin schreibt:

            „Ich habe eher den Eindruck, daß Linke ein extremes Problem mit der Freiheit anderer haben als umgedreht.“
            Fast alles was Sie sagen kann ich unterschreiben, dieses Zitat aber nicht. Es kann gut sein, dass linke Parteien auf die AfD entschiedener und auch emotionaler reagieren als andere. Das hängt mE mit dem tendenziell größeren Engagement von „links“ Denkenden zusammen, wohingegen Liberal-Konservative eher dazu neigen, die Dingen so zu akzeptieren wie sie sind und halt laufen zu lassen. Je nach Färbung wird es dann entweder der liebe Gott schon richten oder die unsichtbare Hand des Marktes schon regeln. Ich selbst zähle mich, wie schon gesagt, auch zu den Linken, doch die Linken sind keineswegs so homogen, wie es nach Außen manchmal scheinen mag, ganz im Gegenteil. Was das Verhältnis zur Freiheit betrifft, gibt es vielleicht einen gemeinsamen Nenner: Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen eingeschränkt wird. Und wo diese Grenze ist, da trennen sich je nach persönlicher Erfahrung und Haltung die Wege zwischen den Linksliberalen und den Fundamentalisten und Stalinisten. Der Vorwurf gegenüber dem naiven Freiheitsbegriff a la Gauck ist, dass er die Ambivalenz von Freiheit verkennt, eben die immer latente Gefahr, dass die Freiheit zur Anhäufung von Kapital und Macht Andere in Abhängigkeit und Armut bringt, und sich dann auch letztlich selbst zerstört. Wir sind ja unverkennbar schon wieder recht weit gekommen auf diesem Weg.

          • Dante schreibt:

            Der Vorwurf gegenüber dem naiven Freiheitsbegriff a la Gauck ist, dass er die Ambivalenz von Freiheit verkennt, eben die immer latente Gefahr, dass die Freiheit zur Anhäufung von Kapital und Macht Andere in Abhängigkeit und Armut bringt, und sich dann auch letztlich selbst zerstört.

            Zweifellos. Freiheit kann eben – im Gegensatz zur Unfreiheit – nicht uneingeschränkt sein, jedenfalls nicht für Alle. Uneingeschränkte Freiheit gab‘ s nur im Stalinismus, nämlich für Stalin, oder auch im Nationalsozialismus, nämlich für Hitler. In kleinerem Rahmen gibt es solcherlei Freiheit im Rahmen einer früher sogenannten Jugendreligion.

          • Lusru schreibt:

            @liya schreibt: Januar 28, 2016 um 1:09 nachmittags
            “Ich habe eher den Eindruck, daß Linke ein extremes Problem mit der Freiheit anderer haben als umgedreht.”
            Ich unterstreiche jedes (!!) Wort von dir. Allerdings das Zitat bedarf einer Ergänzung:
            Es reicht so nicht! Wer meint, er sei links, indem er anderen Menschen gesellschaftliche Teilhabe verweigert, ist nicht links sondern totalitär und unterscheidet sich von vielen, die er damit meint, nicht im Geringsten. Und wer auch noch meint, als Linker dafür Gewalt einsetzen zu dürfen – egal ob gegen Sachen oder Personen, ist nicht Links, sondern extremistisch, und nicht etwa mit dem sich angeblich dadurch vergoldenden Begriff „Linksextrem“, sondern das ist genau der Rechtsextremismus, totalitär begründet und extremistisch gewalttätig ausgelebt, den die Gesellschaft weder will noch zur Gesundung ihrer Demokratie benötigt, das sind selber nur Rechtsextremisten unter anderem Fähnchen, sie züchten damit Rechtsextremismus in den eigenen und gegnerischen Reihen und sollten DAS nach 100 Jahren Ablehnung und Niederlagen für alle endlich begreifen.
            Dagegen dem niedlich kommentierenden @scottberlin schreibt: Januar 29, 2016 um 7:47
            Kann man nur das Gleiche empfehlen, Gewalt ist von keinen Privatpersonen auszugehen oder einzusetzen, wer das tut, bestätigt seinen wenig geduldeten Platz in der Gesellschaft und muss das begreifen, dass Gewalt gegen politisch Andersdenkende noch nie Gesellschaft positiv verändert hat, also lass diese billige Schönfärberei und versteckt-offene Schmähung all derer, in deren Köpfen das KLAR ist !
            Solche Versuche entstammen den tödlichen totalitaristischen Ideologien des vorigen Jahrhunderts. Eine positive Gesellschaftsgestaltung ist nur mit freiwilligen weil argumentativ gewonnenen Mehrheiten möglich, und das auch nur dann, wenn auch die Minderheiten in diese Teilhabe daran aktiv eingeschlossen werden, nur das kann Entstehung, Verbreitung und Verfestigung von massenhaften Extremismus, welcher Art auch immer, wirkungsvoll verhindern.
            Wer Druck aufbaut, hat den Gegendruck zu erfahren – oder das geeignete Ventil zur Entlüftung zu schaffen, was die ureigenste Aufgabe echter „linker “ Köpfe immer war: Sicherung breiter Teilhabe an Gestaltung und Erleben von Gesellschaft.
            Man muss sich nicht lieben und verheiraten, zumal wenn Unterschiede zu gross sind – nur von diesen UNterschieden und der Vielfalt der Menschen und ihrem Denken zehrtr die gesamte menschliche Evolution, sowohl die NATürliche biologische, wie die KULTürliche soziale, und wer das negiert, bekämpft und unter „Gleichheit“ Gleichmacherei statt Chancengleichheit und Teilhabegleichheit versteht, soolte die Finger von der Politik und damit von der Gesellschaftsgestaltung lasse.
            Mögen sich gewisse sich „links“ wähnende Gruppen mal derart geprägte intelligente Führungpersonen schaffen bzw. zulassen, dann wird es ihnen ohne Gewalt besser gehen und die Kraft mehr in die Schädel investiert statt in die Extremitäten.
            Beseitigt als Linke diesen Eindruck, den gewisse pseudolinke da verbreiten und der sehr wohl so aussieht:
            “Ich habe eher den Eindruck, daß Linke ein extremes Problem mit der Freiheit anderer haben als umgedreht.”
            Und das gilt keinesfalls nur in Richtung der „linken“, sondern auch aller „rechten“ in der SPD, der CDU, den Liberalen und den Grünen – alle haben sie solche Höhenflüge und wollen diese nur anderen „gönnen“ und zuweisen.
            Da ist viel Platz zum geistigen Durchdringen, nicht nur der Gesellschaftsmodelle, sondern zu allererst der politischen Methoden und der Ansprüche an gemeinsames Leben auf einer Erde …
            Wer das übt, könnte feststellen, dass sich daraus Gesellschaftsmodelle „von allein“ entwickeln, allerdings mehrheits- und minderheitsgetragene
            Nie wieder Entsorgung von Andersdenkenden oder – Lebenden, weder ideologisch noch praktisch, weder von rechts, noch von links, noch von einer angeblichen Mitte-Mehrheit, die auch nur aus „rechts“- und „links“-Teilen (in sich bereits) besteht!

    • Paul schreibt:

      Sehe ich genauso. Die AFD als möglichst schlimm anzusehen, ist intellektueller Gleichschritt. Beispiele werden ja deshalb, auch hier im Artikel, nicht angeführt. Stattdessen wird sie als „autoritär“ bezeichnet, obwohl es in ihrem Parteiprogramm überzeugende Punkte gibt, die dagegensprechen. Hier ist zum einen die Abschaffung der GEZ zu erwähnen, andererseits ihr Einsatz für mehr direkte Demokratie, also Volksabstimmungen wie in der Schweiz. Der einzige autoritäre Aspekt, der mir hinsichtlich der AFD einfällt, ist deren versöhnlerisches Verhältnis zu Russland, was mir persönlich nicht gefällt. Aber was ist dann mit der SPD, die offen mit der Hamas zusammenarbeitet? Oder den Grünen, die sich nicht zu blöd sind, mit iranischen Massenmördern abzuklatschen? Sind diese beiden Parteien weniger „autoritär“? Und was ist mit einer Regierung, die Recht und Gesetz bricht und entgegen allen Wissens Menschen ins Land holt, die die Sicherheit der naiven Deutschen massiv gefährden? Ich sehe Dummheit in allen Parteien, ohne Ausnahme, deswegen finde ich es lächerlich, der AFD hier einen Sonderstatus zu gewähren.

  20. Sophist X schreibt:

    Manchmal denke ich, dass dieser Blog von zwei verschiedenen Personen betrieben wird.
    Die Schlussfolgerung hier müsste eigentlich sein, dass die SPD schlimmer ist als die AfD.

  21. brathering schreibt:

    Was also ist zu tun, damit deutsche Parteien und Politiker sich ohne Scheu an einen Tisch mit Vertretern der AfD setzen können?
    Die AfD müsste das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin glorifizieren. Sie müsste nach jedem Anschlag auf ein Flüchtlingsheim, zu weiteren Anschlägen aufrufen und sie müsste Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zu Märtyrern erklären und fordern, das Straßen und Plätze nach ihnen benannt werden. Bevor die AfD an einer TV-Debatte teilnimmt, müsste sie als Zeichen des guten Willens ihr gegenüber fordern, dass die Anklage gegen Beate Zschäpe eingestellt und sie unverzüglich aus der Untersuchungshaft entlassen wird. Wenn das geschieht, muss sie mit großem Trara von der AfD-Parteispitze in ihrem Heimatort empfangen werden. Frauke Petry sollte verkünden, dass sie keinem Juden gestatten möchte, in Deutschland zu leben, das Ausländer Deutschland beschmutzen und alle Polen in Schlesien zu illegalen Siedlern erklären.

    Kurzum: Frauke Petry muss sagen und meinen was Mahmud Abbas sagt und meint. Die AfD muss sagen und meinen was die Fatah sagt und meint. Sobald sich die AfD genügend radikalisiert hat, werden deutsche Politiker kein Problem damit haben, sich mit ihr an einen Tisch zu setzen. Denn die deutsche Politik hat ja auch kein Problem damit bar jeder Kritik an Fatah, Israel aufzufordern, sich mit der Fatah an einen Tisch zu setzen und zu versuchen zu einer Einigung mit der Fatah zu kommen.

Seid gut zueinander!

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