Erinnert Euch!

Nun, liebe Kinder im Osten Deutschlands, gebt fein acht, ich hab‘ euch etwas mitgebracht, ein paar Videos, die vielleicht Eure Herzen rühren.

Die Flüchtlinge, die in diesem Bericht ab Minute 0:30 massenhaft Grenzen und Absperrungen durchbrechen, sind Eure Eltern!

Die Flüchtlingswelle, von der die Einsatzleiterin des Roten Kreuz hier berichtet und die aus so vielen Flüchtlingen bestand, dass an eine ordentliche Registrierung der Flüchtlinge zwischenzeitlich nicht mehr zu denken war, sind ebenfalls Eure Eltern!

Der Flüchtling, der in dieser Tagesschau vom 2. Oktober 1989 ab Minute 1:30 an einem deutschen Zaun hängt, weil er nach Deutschland flüchten wollte, aber dann von tschechoslowakischen Grenzschützern in Uniform vom Zaun gerissen wird, ist Euer Vater!

Die Frau, die in diesem Bericht bei Minute 4:30 ein Kind, dem die Flucht gelungen ist, durch einen deutschen Grenzzaun küsst, ist Eure Mutter!

Die Kinder, die in dieser Tagesschau vom 30. September 1989 in Zeltlagern leben müssen und Kälte und Krankheit ausgeliefert sind, weil ihre Eltern aus ihrer Heimat fliehen mussten, diese Kinder seid Ihr!

Schaut Euch die Videos an und erinnert Euch, dann versteht Ihr auch, warum Angela Merkel so handelt, wie sie es gerade tut, denn unsere Bundeskanzlerin war vor über 25 Jahren ebenfalls Gefangene des Landes, aus dem die Flüchtling in diesen Videos fliehen.

Heute ist Angela Merkel Bundeskanzlerin eben jenes Landes, das einst die Tore für Flüchtlinge öffnete. Natürlich weiß auch Angela Merkel, dass es für alles eine faktische Obergrenze der Kapazität gibt, auch für Hilfsbereitschaft, aber wer dabei war, als Deutschland 1989 das Unglaubliche schaffte, wer Tränen der Freude vergoss, weil Flüchtlinge über die Grenze kamen, wer nicht vergessen hat, das Flüchtlinge damals als Willkommenskultur 100 Mark geschenkt bekamen, weil ihnen die Flucht in die Freiheit gelungen war, wer dabei war, als das Niederreißen von Grenzen und das Ende von Schießbefehlen gefeiert wurde, wer all das erlebt hat und sich erinnert, weiß, dass Deutschland mehr kann und versteht, dass Angela Merkels Satz keine leere Floskel ist: „Wir schaffen das!“

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97 Antworten zu Erinnert Euch!

  1. Citoyenne schreibt:

    Ich gehe ja sehr sehr oft mit Gert Buurmann konform – aber, statt den heutigen Blogbeitrag zu lesen, kann ich auch gleich in meine linksgrün-feministische Gutfrauenvernetzung gehen und mir anhören, wie böse wir (in meinem Fall Österreich) sind, weil wir den Flüchtlingen so wenig Geld geben und dass es schon verständlich sei, wenn sie uns dann berauben müssten. (Das habe ich mir nicht ausgedacht, das ist heute wörtlich in einer Sitzung so gesagt worden).
    Die Gleichsetzung der Flüchtlinge des 20. Jahrhunderts mit der muslimischen Invasion der letzten Monate ist von vorne bis hinten schief. Die als Beispiele verwendeten Menschen mussten um ihre Existenz kämpfen, wurden weder betreut noch jahrelang am Sozialtropf gehalten und vor allem: Sie haben die Bewohner des Aufnahmelandes nicht verachtet. Weder Sudetendeutsche, noch Ostdeutsche, Ungarn oder Tschechen haben vor uns ausgespuckt, uns „Schlampe“ nachgerufen oder den Weg versperrt. Nein, das machen nicht alle „Schutzsuchenden“, aber viel zu viele von ihnen, und der Rechtsstaat hat sich aufgegeben bzw. bestraft, so wie heute in Graz geschehen, einen Rentner, der neben der Moschee beim Mähen seines Rasens gejodelt hat.

  2. O.Paul schreibt:

    Wer die Situationen von 1989 und heute miteinander vergleicht hat m.E. keine Argumente für die gegenwärtige Politik mehr.
    89 sind Deutsche nach Deutschland geflohen- ähnliche Kultur, Glauben, Weltanschauung.
    Heute? Nichts davon trifft hier zu. Es wurde absichtlich die Lunte zu einer riesigen Sprengladung angezündet. Und das völlig ohne Not. Das Geld, welches hier für Flüchtlinge ausgegeben wird, hätte man im Nahen Osten, in der Türkei investieren müssen. Bereits zu Beginn des Bürgerkriegs in Syrien, als die Ersten geflüchtet sind. Aber da unsere Politiker offensichtlich nicht über ihren Tellerrand blicken können, habe sie es nicht erahnen können was passieren wird.

    Ähnlich wie bei anderen Fehlentscheidungen (EURO, Schengen usw. usf.).

    Interssant dabei ist, dass der Bürger am Biertisch schon so ne Ahnung hatte, was hier abgeht. Aber das waren ja nur Stammtischparolen.

  3. Praecox schreibt:

    Was promotet der Hessenhenker eigentlich in seinem Blog?

  4. ceterum censeo schreibt:

    Um noch mal auf den Stil dieser Tage zurückzukommen:
    Heute äußern sich Politiker im Minutentakt dergestalt, daß man den Verdacht hat, es steht schon schlimmer, als selbst wir Pessimisten ahnen. Diesen Dienern des Volkes schwant scheinbar schon die Aussichtslosigkeit der Lage, in die sie uns aus niederen Beweggründen manövriert haben. Sie müssen jetzt alles auf eine Karte setzen und sich den künftigen Herrschern andienen. Andernfalls droht der Geist Körners, um es romantisch zu verbrämen.
    So hat sich ein gewisser de maizere, Politikdarsteller aus einer Sippe sich über Generationen den jeweiligen Diktatoren andienenden Lakaien einfallen lassen, dem ostdeutschen Pack das Menschsein abzusprechen, was ihm angesichts marodierender fremdländischer Barbaren am Silvesterabend im Traum nicht eingefallen ist. Gruppenführer Maas sagte wohl etwas vom Endkampf gegen Rechts, und eine Vertreterin der Hohen Pforte stellte mit gen Himmel gerichtetem Zeigefinger ihrer reinen Hand fest, daß in Sachsen etwas schief läuft. Der nächste Schritt wird spannend. Eine Art Gleiwitz? Unwahrscheinlich, da ja NSU auch schon stümperhaft geplant war und man die Zeugen fast wöchentlich entleibt auffindet. Trotzdem wird ein “ ab 5.45 Uhr wird der Soli zurückgeforrrrdert“ auch seinen Reiz auf den empörten westdeutschen Willkommensgenossen nicht verfehlen, wie mir ein Beispiel auf der Kommentarseite der Aktuellen Kamera vor Augen führt:

    „Am 21. Februar 2016 um 14:32 von JueFie
    Ist ja fast schon „Notstand!

    Ist ja fast schon „Notstand!. so könnte man das was passend betiteln. Es ist an der Zeit in diesem Bundesland aufzuräumen, das Recht und Ordnung wieder einkehrt. Komischerweise wird es die besonders treffen, die das von Anderen immer einfordern.
    Es ist an der Zeit das diverse Bundesbehörden sich dem Fall Sachsen annehmen.“
    🙂
    Dem Wirrkopf möchte man zurufen:
    Aber wer soll den Drecksjob machen und mit den Ossis aufräumen, Schweinebacke?
    Die dreihundert kampffähigen Soldaten, die Helldeutschland in der „Armee“ duldet, habt ihr Pazifisten irgendwo nach Takatukaland geschickt, um den Eingeborenen Veganismus und Gendersensibilität zu lehren.
    Mußt schon selber aufräumen kommen. Keine Sorge, die Ossis sind gar nicht so böse, wie die AK dir erzählen will.

    • A.S. schreibt:

      Es ist alles viel einfacher.
      Die haben schlicht Angst um ihr Futtertrogmonopol. Man hat sich in eine Lage manövriert, in der die Zukunft der AFD gesichert ist und damit das Ende der CDU als letzte Volkspartei besiegelt. Die schönen Versorgungsposten muss sich die CDU ab 2017 mit der AFD teilen und das treibt die in die Panik.

      • Paul schreibt:

        Guten Morgen A.S.!
        Ja, das Leben kann schon grausam sein. Besonders für uneinsichtige Politiker. Mit denen habe ich kein Mitleid, weil sie selber an der Situation, wie sie jetzt ist schuld sind.
        Anstatt die AfD zu verunglimpfen (alles Nazis) und zu diskriminieren hätten sie eine bessere Politik machen und sich mit dieser Partei politisch auseinandersetzen sollen. So wie es sich in einer Demokratie gehört. Unter Strauß wäre die AfD nicht das geworden was sie jetzt ist.

        Herzlich, Paul

        • A.S. schreibt:

          Statt deren Themen zu besetzen hat man lediglich die AFD beschimpft. Die Folge ist deren zu erwartender Erfolg.
          Die CDU (weniger die CSU) hat ihre Funktion als Brandmauer nach Rechts völlig abgestellt und wundert sich jetzt über die „Brandausbreitung“. Soviel zur Intelligenz. Von einer SPD hätte ich nichts anderes erwartet aber die CDU hätte schlauer sein müssen.

          Wenn sich eine konservative Volkspartei schlicht weigert konservative Bürger zu vertreten, dann ist es völlig logisch dass die woanders hingehen.

          • Praecox schreibt:

            Völlig logisch, A.S.???

            Die extremen Rechten waren eigentlich nie konservativ. Der NS bspw. war extrem revolutionär in seinem Willen, alle bestehenden guten Werte hinwegzufegen und durch (seine) Ideologie zu ersetzen.

          • Dante schreibt:

            Die Original-Nazis bezeichneten sich noch nicht einmal durchweg als „rechts“. Wenn etwa Goebbels Anfang der 1930er Jahre von den „Rechtsparteien“ sprach, meinte er damit Parteien wie die DNVP, die dem Kaiser nachtrauerten, nicht aber die NSDAP.

          • A.S. schreibt:

            Wer redet denn von den extremen Rechten? Die laut Sonntagsfrage aktuell 17% AFD-Wähler in Sachsen-Anhalt werden wohl nicht mehrheitlich extrem rechts sein.

          • Praecox schreibt:

            SIE sprachen eben noch von der „Brandmaurer gegen rechts“.

          • A.S. schreibt:

            Das ja, aber auch von „normalen“ Konservativen, die nicht mehr abgedeckt werden von der CDU.
            Und die könnten nun einen Teil der Stammwählerschaft der AFD bilden. Darum gings mir.

          • Praecox schreibt:

            „…einen Teil der Stammwählerschaft der AFD…“

            Wer könnte der andere Teil sein?

          • A.S. schreibt:

            Unzufriedene Wähler der SPD, der Linken, der Grünen, der FDP…..

            Und um Sie zu erlösen natürlich auch Rechtsextreme. Und da wird’s interessant ob die AFD diese schluckt und in entschärfter Form in die Politik einbringt (wie das die CSU macht) oder ob die AFD deren direkte Vertretung wird. Da bin ich noch nicht sicher, wobei ich die Vermutung habe dass wir beide unterschiedliche Vorstellungen haben wann der Rechtsextremismus beginnt.

          • Praecox schreibt:

            @A.S.
            Wo beginnt denn der Rechtsextremismus ihrer Meinung nach?

            (Im Gegensatz zu Ihnen, verfüge ich nicht über eine Theorie Ihrer Person, nach der ich wüßte, wann bei Ihnen irgendwas beginnt.)

          • A.S. schreibt:

            Das ist schwer zu beantworten. Am ehesten wenn Hass und entscheidende Triebfeder wird. Wobei dem als Beobachter natürlich ein subjektives Urteil zugrunde liegt wann jemand wirklich hasst.

          • Praecox schreibt:

            Nein. Falsch.

            Die Antwort fällt ganz leicht:
            Politisch extrem rechts ist, wer die freiheitlich-demokratische Grundordnung und den Rechtsstaat durch Totalitarismus, Faschismus, Gewalt ersetzen will. Dazu kommen noch übersteigerter Nationalismus, Ideologie, Rassismus, und Autoritatismus.
            So in etwa geht Rechtsextremismus und Linksextremismus auch.

            Mit einem – Zitat A.S. – „subjektiven Urteil“ und „am ehesten Hass“ hat das alles nichts zu tun. Ein Mensch kann vom Hass innerlich zerfressen sein, aber dennoch politisch fest auf demokratischem Boden stehen.

            Sein Hass macht ihn vielleicht anfälliger und DAS – @alle + @A.S. alle – ist das Risiko, in dem Pegidisten, AfDler und hiesige Kommentatoren sich begeben haben.

          • A.S. schreibt:

            Dann ist also Merkel rechtsextrem weil sie die Grundordnung und den Rechtsstaat außer Kraft setzt und zudem als rassistische Komponente Syrer gegenüber Irakern bevorzugt hat? So weit wäre ich jetzt nicht gegangen.

          • Praecox schreibt:

            Zitat A.S.:
            „Dann ist also Merkel rechtsextrem weil sie die Grundordnung und den Rechtsstaat außer Kraft setzt und zudem als rassistische Komponente Syrer gegenüber Irakern bevorzugt hat? So weit wäre ich jetzt nicht gegangen.“

            Wenn Sie das so überzeugend darlegen, A.S., dann ist sie wohl rechtsextrem.

  5. ceterum censeo schreibt:

    Was passiert eigentlich dieser Tage? Werden demnächst vielleicht Menschen verhaftet, nur weil sie der Völlerei frönen und daher Schweinsköpfe haben, welch Anblick die Neubürger beleidigen könnte? Trifft es dann auch hochgestellte Willkommenspersönlichkeiten wie S. Gabriel, oder kann er sich durch das neue Glaubensbekenntnis retten.
    Falls er es nicht bei der Heirat mit seiner ersten Frau schon getan hat, was eigentlich verpflichtend gewesen wäre.
    http://www.pi-news.net/2016/02/niederlande-pegida-organisator-wegen-tragens-einer-pinken-schweinemuetze-verhaftet/

    • Dante schreibt:

      Ein Paragraph, den abzuschaffen gestern noch zu früh ist. Er bedingt nämlich, dass Religionen genau dann nach Herzenslust durch den Kakao gezogen werden dürfen, wenn ihre Vertreter keine Gewalt zur Verteidigung der Ehre ihres Glaubens anwenden wollen, können oder beides. Er belohnt also Aggressivität und Fanatismus.

    • Dante schreibt:

      Ein Paragraph, den abzuschaffen gestern noch zu spät ist. Er bedingt nämlich, dass Religionen genau dann nach Herzenslust durch den Kakao gezogen werden dürfen, wenn ihre Vertreter keine Gewalt zur Verteidigung der Ehre ihres Glaubens anwenden wollen, können oder beides. Er belohnt also Aggressivität und Fanatismus.

  6. Eckhardt Kiwitt schreibt:

    Jede Katastrophe der Entmenschlichung in der Geschichte beginnt mit der Entmenschlichung der Sprache.

    Amos Ozim NZZ-Interview vom 18.3.2015

    • ceterum censeo schreibt:

      Also so weit würde ich nicht gehen. Die Ossis liebe Kinder zu nennen ist vielleicht arrogant, mehr aber auch nicht.

    • Eckhardt Kiwitt schreibt:

      Erzähl das bitte dem Amos Oz, denn von ihm stammt das Zitat.
      Er lebt vermutlich in Israel, zumindest schließe ich das aus dem Wikipedia-Artikel zu ihm:

      „Oz ist einer der Initiatoren der neuen linksgerichteten Liste „Die neue Bewegung-Meretz“ (Hatnua Hahadasha), die bei den israelischen Parlamentswahlen im Februar 2009 angetreten ist.“

  7. Hat dies auf Fotografische Reisen und Wanderungen – Wandernd unterwegs in Deutschland rebloggt und kommentierte:

    Liebe Follower
    dies zu finden, empfinde ich als einen deutlichen Wink für uns alle.
    Lest den Text, schaut die Videos, schaut nicht weg, was vor 27 Jahren in unserem Jahr geschah.

  8. Susi schreibt:

    Diese Masseneinwanderung wird auf dem Rücken der sozial schwachen in Deutschland ausgetragen. Auch auf dem Rücken der Flüchtlinge. Die Damen und Herren die das zu verantworten haben sitzen in ihren gepanzerten S Klassen, umringt von Personenschützern und kommen nicht in Kontakt mit dem, was sie dem kleinen Mann aufbürden.

    Ihre Kinder werden von Chauffeuren in Privatschulen gefahren und müssen keine Angst haben an Asylantenheimen vorbeizulaufen. Die Privatschulen sind fast rein weiss geblieben.

    Ich habe Angst um meine Kinder, aber es kommen nur noch Phrasen.

    Aber aus dem Schutz heraus eine grosse Klappe haben, ja das können sie noch. Mehr nicht. Wie Heiko Maas und Konsorten.

    Ein ganz widerlicher Typ.

    Die haben jeden Kontakt zum normalen Bürger und seinen Ängsten verloren.

    Lasst die Merkel mal einen Tag alleine durch Sachsen oder Neukoeln spazieren und das Problem ist erledigt.

    Typisches Pharisäertum.

    Aber: Demonstriert vor den Politikern ihren Häusern. Die Flüchtlinge können auch nichts dafür.

    • ceterum censeo schreibt:

      Volle Zustimmung, außer daß in Sachsen ihr nichts passieren würde. Zumindest nicht von den Einheimischen. Sie schlagen Lärm, gottlob, sind aber keine Schakale. Von Neukölln kann ich nichts sagen.

  9. Dante schreibt:

    Irgendwie deucht mich, dieser Artikel ist eine Mischung aus Satire und sozialem Experiment.

  10. ceterum censeo schreibt:

    Zuerst einmal bin ich Gerd Buurmann dankbar, daß er sich die Mühe mit seinem Blog macht, und unter anderen auch mir die Gelegenheit gibt, mich mit Leuten zu unterhalten und zu zanken, die was in der Birne haben, um es so salopp auszudrücken. Daß er schreiben kann, was er will, müssen wir nicht extra betonen. Seine Artikel zu Israel sind allererste Sahne. Der Rest gibt oft Anlaß zu kurzweiligen Diskussionen. So muß es sein, solange noch Reste von Demokratie im Lande vorhanden sind. Und vielleicht lernen ja nicht nur wir etwas dazu, sondern geben ihm auch hin und wieder etwas zum Nachdenken. Ich schätze ihn nicht als lernresistent ein, zumal er ja noch verhältnismäßig jung ist. Man sollte auch nie vergessen, daß seit den Achtundsechzigern die Menschen vom humanistischen Bildungsideal entfremdet wurden und, schlimmer noch, ihr Bewußtsein für Gut und Böse und vor allem für Relationen systematisch untergraben wurde.
    Ich finde, in Anbetracht dieser Tatsache schlägt er sich sehr gut. Zumindest im Hinblick auf Israel.

    • Bruno Becker schreibt:

      Zuerst einmal bin ich Gerd Buurmann dankbar, daß er sich die Mühe mit seinem Blog macht,

      So ist es!

      Seine Artikel zu Israel sind allererste Sahne.

      Haargenau. Ich kenne niemanden, der sich so konsequent und immer wieder für die Wahrheit über Israel einsetzt. Allein schon dafür liebe ich diesen Blog; sozusagen meine tägliche Wohltat. Wenn G.B. mal anderer Meinung ist – so what? Es gibt nicht nur eine Wahrheit.

  11. Dante schreibt:

    Herrn Buurmann geht es doch letztlich nicht um eine differenzierte Diskussion, sondern lediglich darum, seine Meinung zu promoten und es erscheint fast, als seien andere, die nicht diese Meinung haben, deshalb schlechtere Menschen.

    Glaube ich nicht. Wir schreiben doch hier, oder?
    Ich sehe hier nicht einen einzigen Kommentar, aus dem hervorgeht, dessen Autor wäre wirklich der Meinung, die Situation der DDR-Flüchtlinge damals sei mit der heutigen Situation wirklich vergleichbar.

  12. danielanderson1502 schreibt:

    Lieber Gerd,
    das ist Demagogie – zu welchem Behuf?
    Warum sagt bis jetzt niemand, dass die widerwärtigen Vorgänge in Sachsen nichts mit Deutschland zu tun haben, wie man sonst auch immer so schnell mit der Floskel „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ bei islamistischen Anschlägen bei der Hand ist? Ganz einfach, weil es nämlich etwas mit Deutschland zu tun hat, ebenso wie die islamistischen Anschläge, DAESH und Al Kaida etwas mit dem Islam zu tun haben, sich aus ihm speisen.
    Die Flüchtlingssituation von 1989 oder 1945 mit der von 2015/16 zu vergleichen ist unlauter, lieber Gerd, und hilft niemandem, den Komplex zu verstehen, noch ist der Vergleich geeignet, jemanden vom Gegenteil zu überzeugen – ganz im Gegenteil.
    In meinem Ehrenamt habe ich mich sejr lange mit vielen anderen Freiwilligen um die Integration von vorwiegend arabischen Kindern und Jugendlichen gekümmert, ihre deutsche Sprachkompetenz stärken, um ihnen einen guten Start in Deutschland zu ermöglichen. Wenn aber Jungs, die nicht älter als 10/11 Jahre alt waren, Kolleginnen bespuckten und sie ‚Huren‘ und Hexen‘ nannten, nur weil sie Frauen waren, Väter, Brüder und Onkels mir mehr oder weniger unverhohlen drohten, mich zu enthaupten, sollte ich die pubertierende Tochter im Theaterkurs auch nur ansehen und ich diese Vorfälle den Sozialamtsmitarbeitern meldete, erntete ich nur Schulterzucken – „die sind eben so, die haben keine Zivilisation.“ Diese Infantilisierung und der Zynismus, erst Menschen nach Deutschland einzuladen, um sie dann vor dem LAGESO in Berlin in Regen und Kälte auf eine Wartemarke für die Registrierung anstehen zu lassen, führt den Satz „Wir schaffen das“ ad absurdum. Im Gegenteil – das, lieber Gerd, ist der wahre, wirkliche ‚Rassismus‘. Wenn man nachfragt: „WIE schaffen wir das?“, wo wir doch schon bei ’normaler‘ Zuwanderung bei der Integration auf ganzer Linie versagt haben, wird man schnell als ‚Pack‘ und ‚Nazi‘ deklassiert.
    Keine Frage, die Vorfälle in Sachsen sind verabscheuungswürdig. Aber fragen wir nach den Ursachen? Nein. Politik und Medien sonnen sich in Selbstgerechtigkeit und verurteilen vom moralischen Hochparterre aus JEDEN Bürger, der zweifelt und es wagt, Fragen zu stellen, auch mich.

    • Dante schreibt:

      Genauso ist es. Dem müsste sich eigentlich auch Gerd vollumfänglich anschließen können.

    • Ms. Purple schreibt:

      Dem kann man sich nicht anschliessen. Oder hatten wir schon mal nen Anschlag von irgendwelchen DASH Leuten hier? Gab es schon Fluechtlinge die hier einen geplant hatten oder gar durchgefuehrt? NEIN! Im Gegenteil – die Fluechtlinge von DAMALS haben Anschlaege auf die neuen Heime der heutigen Fluechtlinge geplant und durchgefuehrt… und auch damals kam es – nachweisbar durch zig mediale Berichte – zu sexuellen Uebergriffen gegen Betreuerinnen in Notunterkuenften, Schlaegereien in eben denselbigen und Beschwerden ohne Ende ueber das Essen…Viele Maenner haben ihre Familien zurueckgelassen, ja Paare ihre Kinder bei ehemaligen Nachbarn untergebracht ohne zu wissen ob sie diese jemals wiedersehen werden (in der Hoffnung, dass im Notfall die Kinder leichter ausreisen duerften)… Es ist dasselbe Szenario!
      Wir haben ueber 2 Billionen Euro in den Aufbau Ost gepulvert – und noch immer nach 25 Jahren gibt es Menschen dort, die sich hintergangen fuehlen, obwohl sie nicht weniger haben wie die anderen im Westen (niedrigere Mieten etc.). Diese Menschen sind 25 Jahre in einem freien Land und das heisst: Eigentverantwortung! Der Staat traegt einem nicht alles hinterher… man kann sich weiterbilden, man muss nicht auf der Strasse schlafen, man muss nicht hungern, aber MEHR gibts nicht, da muss man sich schon selbst drum kuemmern. Und dennoch wird immer gemeckert und gemeckert…
      Bis vor knapp ueber einem Jahr haben diese Menschen sich von RTL berieseln lassen anstelle sich um das zu kuemmern, was wichtig ist – gegen zb. TTIP geht die Linke bereits seit ueber 4 Jahren vor, aber das hat man nicht mitbekommen, vor allem weil man dort im Osten dieses „Links“ immer gleichtsetzte mit Kommunismus, obwohl das zwei Paar Stiefel sind und die Geschichte eine vollkommen andere, naemlich demokratisch und nicht diktatorisch. Aber das hat ja nie interessiert… es hat auch keinen die Bankenkrise grossartig interessiert. Doch kaum kommen Menschen mit fremden Gesichtszuegen, faengt man ploetzlich an – und anstelle,dass man sich schon lange gegen die gewandt haette, die den Armen wirklich das Geld aus der Tasche ziehen, schlaegt man lieber auf die noch Schwaecheren ein – wie ARMSEELIG!

      PS: wenn hier DAESH oder wer auch immer einen Anschlag machen wollen wuerde, dann kann sie das – auch ganz ohne Fluechtlinge! Dafuer muss ich nur 3 Tage als unscheinbarer Tourist hierherkommen, ist leichter und billiger…

      • ceterum censeo schreibt:

        Keine Bange, die DAESH, wie Coolmaker sie nennen, haben Deutschland nicht als primäres Ziel auf dem Laufzettel. Wären ja auch blöd, wenn sie zuerst in ihr eigenes warmes Nest scheißen, das Maden Deines Schlages ihnen gebaut haben.

        • Dante schreibt:

          … das Maden Deines Schlages ihnen gebaut haben.

          Wollen wir hier wirklich diesen Stil einführen? Überlassen wir nicht lieber den „Pack“-, „Nazi“- etc. -sagern, die jeweils eigene Position zu torpedieren?

          • M.S. schreibt:

            Schon interessant, wie schnell es gehen kann, dass Klemmfaschos sich als lupenreine Manifestfaschos entlarven.

          • Dante schreibt:

            Wer bitte soll denn ein „Klemmfascho“ sein?

          • ceterum censeo schreibt:

            Okay, danke für die Ermahnung. Machmal kriegt man echt die Krätze, wie der Volksmund sagt.
            Komme an anderer Stelle nachher noch mal auf den Stil zurück. Die Krätze-Luigis des Landes, auch Politiker genannt, haben heute ALLES gegeben.

          • Paul schreibt:

            Weil hier gerade über Bezeichnungen für andere Menschen geschrieben wird.
            Heute habe ich etwas gehört, dass mich zutiefst empört hat.

            Im Zusammenhang mit dem Brandanschlag in Bautzen wurde im Fernsehen ein Politiker zitiert, ich glaube es war ein Ministerpräsident:
            „Das waren keine Menschen, das waren Verbrecher.“
            Gemeint hat er die Brandstifter.
            Das hat mich zutiefst verstört.
            Seit wann sind Verbrecher keine Menschen mehr?
            Wenn sie keine Menschen mehr sind, was sind sie dann? Untermenschen??
            Nein ich schreibe jetzt nicht auf, was ich über diesen Politiker denke.

            Herzlich, Paul

      • Kanalratte schreibt:

        Zu Ms. Purple passt die SED-Nachfolgepartei wunderbar

      • Dante schreibt:

        Dass es keine Flüchtlinge braucht, um hier einen Anschlag durchzuführen, ist sicher leider richtig. Dass der Daesh hier noch keinen Anschlag durchgeführt hat, von dem wir wüssten, ist auch zutreffend. Ansonsten kann ich Ihren Ausführungen überhaupt nicht beipflichten (das tut übrigens auch der BOSS nicht, er pflichtet ja Ihrem Vorredner bei):
        Durch die Flüchtlinge respektive ungeordnete Zuwanderung ist es zweifelsohne leichter geworden, unerkannt nach Deutschland oder in ein anderes europäisches Land zu gelangen. Im Dunstkreis der Attentäter von Paris soll es auch Leute gegeben haben, die diesen Weg genommen haben.
        Außerdem ist die Gefahr längst nicht nur der Daesh, und längst nicht nur große Attentate, wie in Frankreich, dem Ersterer den Krieg erklärt hat. In Deutschland ist die größte Gefahr nicht so sehr das spektakuläre Attentat, sondern die Bildung von No-Go-Areas für bekannte Ex-Muslime, aufgeklärte Muslime, unislamische Frauen und, was man nicht vergessen sollte, Juden.
        Wie man an der HaSSkampagne von 2014 erkennen kann, betrachten Islamisten Deutschland als Land nicht so sehr als Feind denn als einen aus ihrer Sicht auf Abwege geratenen potentiellen Verbündeten, der nur „die Augen aufmachen“ müsste, wie es Plakate andeuten.
        Ob von den nun Zuwandernden, die ja mehrheitlich Muslime und mit antisemitischer Propaganda aufgewachsen sind, eine solche Gefahr ausgeht, weiß man nicht sicher. Grund, dies zu fürchten, besteht.
        Nun sind nicht alle Muslime Islamisten, Nazis und eine Gefahr für die Zivilgesellschaft, aber wenn Sie hier mit unverhohlenem Ossihass ankommen, frage ich mich doch, mit welchem Recht sie noch PEgIdA kritisieren wollen. Gerd kommt das zu, er macht sich umgekehrt regelmäßig für Israel stark. Da müssen Sie aber erst noch hinkommen. Das wird ein weiter Weg.

      • DuDu schreibt:

        Terroristen nutzen Deutschland als „Basis“, schon 9/11 oder die Anschläge in Paris vergessen? Und was ist mit den unerträglichen Ereignissen aus der Silvesternacht? Ausserdem, laut BKA Bericht für 2015, gab es insgesamt 28 MORDE begannen von „Flüchtlingen“ an „Flüchtlingen“. Das reicht ihnen und den anderen Naiven immer noch nicht?! Stattdessen über gröhlende Ostdeutsche herziehen, von Rechtsradikalismus im Umfang und Qualität eines vierten Reiches schwafeln…… übrigens ich hege keine Sympathien für Besoffene die Busse mit „Flüchtlingen“ angreifen (auch wenn hier sich der Angriff laut Polizei auf EINEN Schneeball gegen den Bus beschränkte), noch abstossender empfinde ich es wenn Idioten Häuser anzünden! …

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Alles d’accord und steht in keinem Widerspruch zu meiner Erinnerung!

  13. A.Bundy schreibt:

    Meine Fresse, was für ein Bullshit!
    Das ist so falsch, dass nicht einmal das Gegenteil richtig wäre.
    Geschichtsvergessenes BesserWessi-Gelaber von der allerschlimmsten Sorte.
    Ehrlich Gerd, das ist unter aller Sau. Schäm dich!

  14. Bruno Becker schreibt:

    Herrn Buurmann geht es überhaupt nicht um Diskussion und nur darum seine Ansicht der Welt zu „promoten“. Dies ist nämlich ein Blog, sein Blog, der genau dazu erfunden wurde. Diskutiert wird in Talkshows. Manchmal.

    • Bruno Becker schreibt:

      Warum klagen Sie dann darüber, dass Herr Buurmann würde nur seine eigene Meinung promoten würde? Im Übrigen ist die Meinung von Herrn Buurmann recht ambivalent, und das gefällt mir. Niemand hat die Wahrheit gepachtet. Die Typen in Clausnitz sind mir auch absolut widerlich, auch wenn das Video nicht alles zeigt, z.B. die Provokationen der Businsassen. Ansonsten halte ich die Masseninvasion und das „wir-schaffen-das“-Gequatsche auch für eine Katastrophe.

    • Dante schreibt:

      Da muss ich widersprechen. Natürlich geht es Gerd darum, seine Meinung zu promoten, aber wer nur dies im Sinne hat, lässt entweder keine oder nur passende Kommentare zu – dies müssen keine zustimmenden sein, unsachliche ablehnende sind auch zur Bestätigung der eigenen veröffentlichten Meinung geeignet.
      Nachdenklicher, sachlicher Widerspruch ist eher geeignet, die im Artikel veröffentlichte Meinung in Frage zu stellen als sie zu promoten. Wer dies zulässt, will eine Diskussion.

  15. Robert Rubekula schreibt:

    Zäune, die illegale Einreisen verhindern sind das gleiche wie Zäune, die das eigene Volk gefangen halten? Was sagt Israel zu diesem DDR-Vergleich?
    Die Schüsse von DDR-Grenzern an der innerdeutschen Grenze waren ihrer Meinung nach nichts anderes als normale Grenzsicherung wie sie jeder souveräne Staat betreibt, der sich gegen ein illegales Überqueren seiner Grenzen zur Wehr setzt?
    Das sollten Sie trotz aller Emotionalität dringend noch einmal überdenken.

    Nebenbei: wozu wollen Sie deutsche Staatsbürger, die nach Deutschland einreisen, registrieren? Für ein Asylverfahren?

  16. K.Knerzje schreibt:

    Einmal abgesehen davon das hier wieder einmal der BesserWessi hervorkommt ist gleich die erste Aussage falsch.
    Die Eltern der Kinder im Osten sind nicht geflüchtet, sondern im Osten geblieben. Die Kinder der geflüchteten leben heute im Westen

    • Dante schreibt:

      Die Eltern der Kinder im Osten sind nicht geflüchtet, sondern im Osten geblieben. Die Kinder der geflüchteten leben heute im Westen.

      Stimmt auffallend – es dürfte aber auch Ausnahmen geben, Leute, die ihr sozialistisches Vaterland gern, ihre Heimat aber nur ungern verlassen hatten und zurückkehrten, sobald sich die politischen Verhältnisse geändert hatten.

    • Dante schreibt:

      Viele der sog. DDR-Flüchtlinge sind doch eins: tot. Erschossen auf der Flucht.

      Tot sind viele Syrer und Iraker auch. Das ist nun nicht DER Unterschied. Ein Unterschied zu denen, die aus der DDR fliehen wollten, mag der sein, dass sie getötet wurden, weil sie NICHT gehen wollten.

      Erschossen an der DEUTSCH-DEUTSCHEN Grenze…. Das wird gerne vergessen.

      Das nun gerade nicht.

  17. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Die Motivation der Kanzlerin kann dahingestellt bleiben. Wie geht es weiter? Gibt es eine positive Prognose?
    Kinderlose sollten kein Politik machen,

  18. Couponschneider schreibt:

    Ich finde es verkehrt, zwei Dinge miteinander gleichzusetzen, die doch so unterschiedlich sind.

    Die Flüchtlinge aus der DDR waren Deutsche mit europäischen kulturellen Hintergrund, geprägt durch Christentum und Aufklärung. Die Flüchtlinge, die es vorher schon gab, haben sich als sehr gut integriert erwiesen. Sie hatten es ja auch leicht aufgrund ihrer Herkunft.

    Die Flüchtlinge, die wir aus dem Nahen Osten bekommen, denken mehrheitlich nicht daran, sich zu integrieren. Deren Frauenbild, wonach die Frau Eigentum des Mannes ist, passt nicht in unsere Gesellschaft.

    Religiöse Toleranz ist auch nicht gerade etwas, was den syrischen Moslem auszeichnet. Eigentlich müsste man denken, die wären dankbar, dass sie in einem mehrheitlich christlichen Land Schutz finden. Nun muss man sich aber um die christlichen Mitflüchtlinge Sorgen machen, dass diese nicht einem Lynchmob zum Opfer fallen. Man könnte schon von Syfida reden: „Syrer für Islamisierung des Abendlandes“.

    Nicht mir ist es aufgefallen. Da kommen viele alleinstehende Männer aus Syrien. Warum stattet man die nicht mit Kalaschnikows oder alten G3s aus und schickt sie zurück.

    Auch ein anderer Vergleich ist schräg: Die gewaltsame Durchdringung der Grenze. Sie machen immer wieder aufmerksam, dass man die Mauer in Israel nicht mit der Berliner Mauer vergleichen dürfe. Das ist richtig. Die Berliner Mauer diente zum Einsperren der DDR-Bevölkerung und nicht zum Aussperren der BRD-Bevölkerung. Die Berliner Mauer war keine normale Grenze, weil man sie nicht als 08/15-Bürger und normalen Antrag überwinden konnte. Wer Antrag auf Ausreise stellte, muss mit enormen Schikanierungen rechnen. Der offizielle Weg stand nur scheinbar jedem offen. Die SED-Regierung nötigte so die Menschen, den illegalen Weg zu nehmen. Dabei schreckten die Grenztruppen nicht vor Gebrauch der Schusswaffe zurück.

    An unseren Grenzen aber sollen Kontrollen durchgeführt werden bei Leuten, die rein wollen. Jedem steht die Möglichkeit offen, den offiziellen Weg zu nehmen. Für eine illegale Grenzüberschreitung gibt es keinen Anlass. Die Menschen sind auch nicht in größerer Not, wenn sie in Österreich warten.

    Und mit der Mauer in Israel ist auch nicht anders. Es gibt immer noch die Möglichkeit für Einwohner des sogenannten Westjordanlandes, die Mauer an Checkpoints zu passieren.

    Ich wäre auch gerne optimistisch, was die Zuwanderer aus dem arabischen Raum angeht. Ich kann es nicht sein.

    • ceterum censeo schreibt:

      @Couponschneider
      „Da kommen viele alleinstehende Männer aus Syrien. Warum stattet man die nicht mit Kalaschnikows oder alten G3s aus und schickt sie zurück.“

      Ich hatte es schon mal gesagt, wenn die dort kämpfen wollten, wären sie dort geblieben, aber die wollen nicht dort kämpfen, die wollen hier kämpfen, zumindest ein Teil von ihnen. Erstens ist es hier viel ungefährlicher gegen pazifistische, lebensunfähige Milchbärte als zu hause gegen blutrünstige Artgenossen, zumal es dort unten kaum was zu rauben gibt.
      Und zweitens, keine Angst, man stattet sie bald genug mit Kriegsgerät aus, aber mit feinen neuen Spielzeugen, statt mit alten G3. Einfach indem man die jungen Burschen in aktive Kasernen steckt. Den unbewaffneten Fettsack, der wahrscheinlich vor den meisten Waffenkammern hockt, fressen die einfach zum Frühstück. Waffenausgabe kann beginnen. Dann mußt Du ihnen nur noch erklären, wo Syrien liegt, wenn Du dich traust. 🙂
      Diese Gefahr sprach letztens mal ein Offizier bei einenr BW-Veranstaltung an und wurde prompt gemobbt. Sie wollen scheinbar einfach alle Selbstmord begehen, nix zu machen.
      Jetzt werden die üblichen Tagträumer wieder schreien: ekelhaft, paranoid! Tja, es ist in der Tat ekelhaft, was dieser Tage passiert und ob es Paranoia war, sehen wir glaube ich bald genug.
      Und ich hoffe, es war welche, ehrlich!

  19. Paul schreibt:

    Lieber Gerd, die Situation von 1989 mit der jetzigen zu vergleichen geht eben so wenig, wie der Vergleich mit den Vertriebenen von 1944/45.

    „Gründe für eine Republikflucht
    Die Gründe für das Verlassen der SBZ bzw. DDR waren vielfältig. Von den vor dem Mauerbau Geflüchteten gaben 56 % politische Gründe an, darunter mit 29 % als am häufigsten genanntem Grund ihre „Ablehnung politischer Betätigung“ oder „Ablehnung von Spitzeldiensten“ sowie „Gewissensnotstände und Einschränkung von Grundrechten“. Es folgten mit 15 % persönliche oder familiäre Gründe, mit 13 % wirtschaftliche Gründe, meistens waren dies die „Zwangskollektivierung“ und „Verstaatlichung“, 10 % gaben den Wunsch nach besseren Einkommens- oder Wohnverhältnissen an.[5] Die Motive blieben bis in die letzten Jahre der DDR ähnlich.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_aus_der_Sowjetischen_Besatzungszone_und_der_DDR
    (Ich glaube es wäre für manchen Kommentator gut, wenn er sich das zur Wissensauffrischung mal durchlesen würde. Das gilt auch für Dich, lieber Gerd.)

    Es gab durchaus eine beachtliche Zahl von „DDR-Flüchtlingen“, bei denen wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend waren.
    In meinem Bekanntenkreis gab es eine Menge „Flüchtlinge“. Von denen war keiner politisch verfolgt. Was er dann in der Bundesrepublik als Fluchtgrund angegeben hat, weiß ich allerdings nicht.

    Auch ich wollte fliehen, weil ich an der FU studiert habe und gerne weiter studiert hätte. Dass ich mit dem Regime in der DDR nicht einverstanden war, trifft auch zu, war aber nicht der eigentliche Fluchtgrund. Geflohen bin ich nicht, weil ich das Risiko scheute. Nicht das Risiko für mich, sondern für meine Frau und meine im März 1961 geborene Tochter. Die Studenten der FU haben sich redliche Mühe gegeben, aber mit einem Säugling durch den Tunnel kam für mich nicht in Frage. Auch andere Wege erschienen mir zu gefahrvoll. Die Tochter sollte für den Autotransport mit Beruhigungsmitteln ruhig gestellt werden.

    Die Flüchtlinge, die jetzt zu uns kommen, mögen zu einem gewissen, sehr kleinen Prozentsatz politisch Verfolgte sein. Diese, weniger als 1% erhalten den Asylstatus. Niemand, den ich kenne auch keiner von PEGIDA und AfD hat etwas dagegen, diese Verfolgten bei uns aufzunehmen. Das hat die AfD in ihrem Programm auch so festgeschrieben.
    Es geht um die anderen 99% Wirtschaftsflüchtlinge, die der Wohlstand in Deutschland anlockt.

    „In den 80er Jahren kam es in der Bundesrepublik jedoch zu einem Meinungsumschwung. In der Öffentlichkeit und in der politischen Klasse wuchs die Bereitschaft, der DDR Zugeständnisse zu machen und die Flüchtlinge nicht mehr automatisch aufzunehmen.“
    http://www.deutsche-zeitgeschichte.de/?q=ddr-fluechtlinge-in-der-bundesrepublik

    Diese Bestrebungen verstärkten sich gegen Ende der 80er Jahre.
    Ich erinnere mich nocht gut daran, dass die SPD sehr aufgeschlossen war in Bezug auf die staatliche Anerkennung der DDR. Das hätte die Situation der „DDR-Flüchtlinge“ erheblich verschlechtert. Sie hätten dann nicht mehr als Deutsche von „Deutschland“ nach Deutschland gehen können. Daran erinnert sich heute schon kaum noch einer. Am Wenigsten die SPD.

    Herzlich, Paul

    • Eitan Einoch schreibt:

      Wieviele „Flüchtlinge“ aus Syrien hat Israel denn reingelassen? Werden die Tore für jeden geöffnet wie in Merkeldeutschland? Gibt es dort auch eine vergleichbare „Willkommenskultur“? Sagt Netanjahu auch „wir schaffen das“?

      Nein. Wer Merkel für ihre Flüchtlingspolitik lobt, müsste konsequenterweise Israel heftig für seine Abschottung kritisieren. Keine doppelten Standards, nicht wahr? Wie sieht’s damit aus, Monsieur Buurmann? Sind Sie so konsequent?

      Oder Gerd gibt zu, dass es gute Gründe dafür geben kann, die Tore geschlossen zu halten und nicht jeden Hinz und Kunz Einlass zu gewähren.

    • Dante schreibt:

      Inwiefern ausgerechnet dieser Artikel „pro-Israel-Propaganda“ sein soll, müssen Sie mir erklären. IMHO ist dieser Artikel im Sinne einer solchen eher kontraproduktiv.

      • Dante schreibt:

        Bloß abwerten ist keine Antwort. So kommt zu meiner Frage, was dieser Artikel mit „pro-Israel-Propaganda“ zu tun haben soll, noch hinzu, dass ich nicht weiß, wem die Frage nicht passt.

        • ceterum censeo schreibt:

          Da Sie schon das kindische „Werten“ mit Daumenbildchen ansprechen, gehe ich davon aus, daß Sie sich mit dieser Albernheit besser auskennen als ich. Daher können Sie mir vielleicht auf die Sprünge helfen. Welcher Grenzdebile klickt denn auf solchen Quatsch, um Kommentatoren mitzuteilen, daß sie tolle Hechte oder Arschlöcher sind?

  20. Haben die sich in der PRager Botschaft auch die Köpfe eingehauen?Abgestochen?Kinder und Frauen vergewaltigt?Und da war es weitaus enger als in einem Asylheim.Tausende Leute mussten sich Klos teilen die für 20 Leute ausgelegt waren. https://twitter.com/XYEinzelfall Ausserdem wollten Deutsche nach Deutschland(das Völkerrechtlich EIN LAND WAR)Araber wollen aber komischerweise in kein anderes Arabisches Land und auch in kein Islamisches Land,nicht mal in ein Land das zu 50,40,20% Islamisch ist wollen sie.Warum?

  21. Eitan Einoch schreibt:

    Soso, deutsche Flüchtlinge in Deutschland… Dieser Artikel kann nur Satire sein.

  22. Eitan Einoch schreibt:

    Deutsche Flüchtlinge in Deutschland…

  23. A.S. schreibt:

    Ich kann der Intention des Artikels nicht zustimmen, da ich die hier verglichenen zwei Situationen für nicht vergleichbar halte.

    Lieber Dante, danke für diese Formulierung, die hab ich einfach geklaut. Hatte mir schon überlegt wie ich formulieren sollte. Das wäre aber respektloser gewesen.

  24. ceterum censeo schreibt:

    So liebe Ostdeutsche, jetzt wißt Ihr, wo´s langgeht. Nun müssen nur noch die Wessis aufgeklärt werden:

    „Liebe Kinder!

    Überall auf der Welt und zu allen Zeiten gibt es dumme und schlaue und faule und fleißige Menschen. Das nennt man eine Pauschalisierung, und eigentlich sollte man nicht pauschalisieren. Denn vielleicht gibt es ja unter den Dummen und Faulen doch ein paar Schlaue und Fleißige, und man täte ihnen Unrecht, wenn man sie ebenfalls dumm und faul bezeichnete, nur weil sie zufällig in einer Straße mit den Dummen und Faulen wohnen.

    Anderseits kommt man bei der Beurteilung großer Menschengruppen wie Völkern oder Ethnien an einer Pauschalisierung nicht herum. In der Einschätzung ihres gesamtheitlichen Verhaltens spielen die wenigen Ausnahmen keine Rolle. Es ist unwichtig, ob sich das Bellen eines einzelnen Hundes wie das Miauen einer Katze anhört, Tatsache ist, daß Hunde in ihrer Gesamtheit bellen und nicht miauen.

    Wir hier in Deutschland sind die Schlauen und die Fleißigen. Das waren wir nicht immer. Es hat Tausende von Jahren gedauert, bis wir Generation um Generation immer schlauer und fleißiger wurden und schließlich Dinge erfanden, die unsern Alltag erleichtern und unser Leben verlängern, und uns Umgangsformen zulegten, die ein Zusammenleben für jeden angenehm machen. Wieso und weshalb, das soll in dieser Sendung keine Rolle spielen.

    Schlauheit und Fleiß erzeugen Wohlstand, liebe Kinder. Das ist ein Naturgesetz. Und im Laufe der Zeit konnten sich die erfundenen schönen Dinge nicht nur die Reichen leisten, sondern praktisch alle Menschen. Dieser Fortschritt hatte allerdings auch eine Schattenseite. Durch das Werk der Schlauen und Fleißigen war so viel Wohlstand entstanden, daß jeder ihn für so selbstverständlich hielt wie Wasser und Luft. Deshalb vergaßen die Menschen bald die Quelle ihres Wohlergehens und bildeten sich ein, jeder auf der Welt müsse so ein schönes Lebens wie sie haben, egal was es kostet. Einige jagten den Leuten sogar wegen des überbordenden Wohlstands Schuldgefühle ein und behaupteten, ihn den Dummen und Faulen gestohlen zu haben. Die, die das sagten, waren aber in Wahrheit selber dumm und faul und wollten sich mit solchen Sprüchen nur moralisch überhöhen und dafür auch noch üppig bezahlt werden. Doch die Schlauen und Fleißigen akzeptierten irgendwann, daß der Großteil der Früchte ihrer Arbeit an Menschen ging, die sie nie kennengelernt hatten und auch nie kennenlernen würden. Sie akzeptieren es, weil sie vielleicht selber ein bißchen dumm waren.

    Ihr werdet jetzt vielleicht sagen, liebe Kinder, daß das ja wohl so in Ordnung sei, weil es den Schlauen und Fleißigen immer noch ganz gut geht. Das stimmt. Aber in der Zwischenzeit hat sich etwas Grundlegendes geändert. Selbst die Schlauen und Fleißigen glauben mittlerweile, daß der Wohlstand gar nicht ihnen selbst zu verdanken sei, sondern den Dummen und Faulen. Deswegen müsse man sie massenhaft ins Land holen und ihnen solange gut zureden, bis auch sie schlau und fleißig geworden sind. Diese aber kommen aus Ländern, in denen Irrationalität herrscht. Das meint, daß solche Menschen sich lieber mit Unsinn beschäftigen, wenn sie Hunger haben, anstatt etwas Essbares zu finden und herzustellen. In den Ländern der Dummen und Faulen beschäftigen sich die Menschen den ganzen Tag mit einem Typ namens Allah, obwohl den niemand gesehen hat und er auch kein Geld auf ihr Konto überweist. Dafür glauben sie, daß dieser Allah ihnen genau vorschreibt, wie sie zu leben haben. Zum Beispiel sollen Männer alles machen dürfen, worauf sie gerade Lust haben, aber Frauen außer Kindergebären gar nichts. Die Dummen und Faulen sind auch ständig wütend und führen Krieg gegeneinander. Sie begründen es damit, daß der Andere an den falschen Allah glaube oder nicht so richtig nach den Gesetzen von Allah lebe oder einfach ein schlechter Mensch sei. In Wahrheit aber ist der eigentliche Grund für ihre andauernden Kämpfe der, daß sie einfach dumm und faul sind, und Kriegspielen – die Jungs unter euch kennen das ja – , viel mehr Spaß macht, als Lernen und sich Anstrengen. Dementsprechend sieht es auch in ihren Ländern aus. Die Leute dort sind sehr arm. Sie lassen sich immerzu von Männern mit langen Bärten aufhetzen, sich gegenseitig zu bekriegen. Auf Frauen und Kinder wird keine Rücksicht genommen. Jeder dort will seinen eigenen Staat errichten, und es herrscht ständig ein Tohuwabohu. Viele Menschen sterben.

    Nun werdet ihr sagen, wenn die Dummen und Faulen so sind, wie sie sind, dann haben sie es auch nicht anders verdient. Was geht uns das an? Ach, wenn es doch so einfach wäre, liebe Kinder … Inzwischen nämlich hat sich bei den Schlauen und Fleißigen eine sehr komische Idee durchgesetzt. Man hat ihnen eingeredet, daß sie die Probleme der Dummen und Faulen auszubaden hätten, sonst wären sie keine guten Menschen. Aber nicht nur das. Ihr Land wäre gar nicht ihr Land, sondern es gehöre jedem auf der Welt, vor allem aber den Dummen und Faulen, die wie feine Leute, ja, Heilige zu behandeln seien. Deshalb wäre es nur recht, wenn man sie in Schaaren hier hinholte, sie kostenlos mit Nahrung, Häusern und schönen Dingen versorgte und ihnen überhaupt alle Annehmlichkeiten zukommen ließe. Daß sie dann ihre schlechten Angewohnheiten aus ihren kaputten Heimatländern hier nicht ablegen, wäre natürlich ärgerlich, aber nicht zu ändern. Und das alles müßte immer so weitergehen, auch wenn die Schlauen und Fleißigen am Ende selber arm und kaputt und dumm und faul geworden wären. Wer dagegen sei, käme in die Hölle. Ich weiß, liebe Kinder, das klingt verrückt, aber wenn ihr einmal erwachsen seid, werdet ihr es an euch selber feststellen: Einem Erwachsenen kann man mehr verrückte Dinge einreden als dem kleinsten Kind.

    Wir sind schon am Ende unserer heutigen Sendung, liebe Kinder. In der nächsten Sendung erzähle ich euch etwas über die Willkommenskultur. Aber diesmal nicht auf Arabisch oder Türkisch, sondern auf Deutsch. Keine Sorge, ein Simultandolmetscher wird es für euch übersetzen …“

    Liebe Wessis, ein paar haben´s vielleicht gemerkt: Es handelt sich um Satire und ich habe es für Euch beim kleinen Akif geklaut. Ihr wißt schon,der dessen Katzengeschichten Ihr verbrannt habt, weil er KZ gesagt hat.

    • Paul schreibt:

      Hallo cc,
      „Gefällt mir“ reicht nicht.
      Lang anhaltender Beifall.
      Es ist schon merkwürdig, dass ein Märchen, eine Satire, die Wirklichkeit trefflicher abbilden können als jede Reportage im ÖR Fernsehen.

      Herzlich, Paul

    • Dante schreibt:

      Und das alles müßte immer so weitergehen, auch wenn die Schlauen und Fleißigen am Ende selber arm und kaputt und dumm und faul geworden wären. Wer dagegen sei, käme in die Hölle.

      Nicht unbedingt faul, nur dumm. Auch nicht dumm im Sinne von mit geringem IQ ausgestattet, sondern im Sinne von nicht-selbst-denken, von bloßem Wiederkäuen vorgekauter „Wahrheiten“. Diese Ideale lassen sich durchaus mit einem ausgeprägten Arbeitsethos kombinieren, wie es der Nationalsozialismus bewiesen hat.

    • ruthtonline schreibt:

      Ja, da ist viel dran, an dieser Satire! Erst macht der Wohlstand die Fleißigen faul, und dann macht sie die Langeweile dumm. Am Ende haben sie nichts mehr, aber die Anderen haben das Öl und das Geld !

  25. limbischessystem schreibt:

    Wir schaffen das. Den holocaust haben wir schließlich auch geschaft. Und jetzt holen wir uns jede Menge antisemiten ins Land, dann schaffen wir das nochmal.

  26. Sophist X schreibt:

    Ich glaube, das bizarrste an diesem bizarren Artikel ist der Versuch, Merkel ethisches Handeln anzudichten.

  27. zweitesselbst schreibt:

    Der liebenswerte, aber »erbärmliche Clown« Saki Bey darf eine Erkenntnis aussprechen, die (…) den ganzen Roman durchzieht: »Du stellst dir die guten Menschen lächelnd und freundlich vor, die bösen dagegen finster und mit dichten, zerzausten Augenbrauen. Aber das Leben ist um vieles komplizierter. Das Böse findet sich auch in den besten Menschen und in denen, die uns am nächsten sind.« Der Jakubijân-Bau @

    Ja, auch gerade wieder Nachrichten im Spamordner gelöscht, die da gar nicht reingehörten. tzz

  28. ceterum censeo schreibt:

    Lest Euch das mal durch, wer Lust hat! Dieselbe Fraktion (Linke, Grüne, Gewerkschaften und derlei Gekreuch), die heute die Millionen umschlingen wollen, solange sie nur schwarz oder braun sind, dieselben Heinis wollten die von Herrn Buurmann gönnerhaft Flüchtlinge genannten Landsleute aus der Zone am liebsten zum Teufel jagen und vorher noch verprügeln. 🙂

    https://quotenqueen.wordpress.com/2015/11/29/gruene-gegen-wirtschaftsfluechtlinge/

  29. Hessenhenker schreibt:

    „Schaut Euch die Videos an und erinnert Euch, dann versteht Ihr auch, warum Angela Merkel so handelt, wie sie es gerade tut, denn unsere Bundeskanzlerin war vor über 25 Jahren wie ein Flüchtling in diesen Videos.“

    War es nicht umgekehrt?
    Ist Merkel nicht REINgeflüchtet in den Käfig?

    • 'IM Erika' schreibt:

      Merkel war TEIL des damaligen Systems!
      War FDJ-Vorsitzende, studierte in der DDR, studierte ein Auslandssemester in der Ukraine, schrieb eine Doktorarbeit- die auf wundersame Weise nicht mehr auffindbar ist (wie ihre gesamte MfS-Akte)………
      Sehr guter Vergleich von ‚American Viewer‘: 4000 Deutsche, die nach West-Deutschland fliehen mit 1,5 Millionen muslimischen Migranten/Zuwanderern/Flüchtlingen zu vergleichen – heißt = Glühbirnen mit Pferdeäpfeln zu vergleichen.
      Davon müsste Herr Buurmann eigentlich schon mal was gehört haben – deswegen erscheinen mir die letzten 2 bis 3 Blog-Beiträge wie Insistieren wider besseren Wissens, fast schon Nudging.

  30. American Viewer schreibt:

    wer all das erlebt hat und sich erinnert, weiß, dass Deutschland mehr kann und versteht, dass Angela Merkels Satz keine leere Floskel ist: “Wir schaffen das!”

    Die Theorie erklärt absolut nicht, warum es gerade Ostdeutsche ab 50 Jahren aufwärts sind, die gegen Merkel Migrationspolitik Sturm laufen.

    Für mich war Merkels Familie Teil des DDR-Regimes. Ihr Vater ist ganz bewusst von Hamburg in die DDR „geflüchtet“, weil er das damalige DDR-Regime so toll fand.

    Und Merkel selbst durfte in der DDR studieren – ein Privileg, das in der DDR nur regimetreuen Schülern und regimetreuen Familien zu Teil wurde.

    Schon in der Schule bekam Merkel nur Bestnoten (Abitur angeblich 1,0). Und das in einem System, das durchweg nur regimetreue Lehrer zuließ und in dem Propaganda täglicher Bestandteil des „Unterichtes“ war.

    Der deutsche Umgang mit Merkel erscheint mir reichlich naiv.

    • Couponschneider schreibt:

      Ich kann niemanden vorwerfen, der Anfang der 50er nach den Schrecknissen des Krieges Sozialisten auf den Leim ging. Merkels Vater ist mir sowas von egal. Ich möchte auch nicht über jeden, der in der DDR studieren durfte, den Stab brechen. Mir gehen schon die Leute auf den Keks, die Gauck vorwerfen, dass er in den Westen reisen und seine Kinder die DDR ganz verlassen durften.

      Ich gehe davon aus, dass sie sich recht gut anpassen konnte und schulische Leistung wurde nicht nur in Agitprop bewertet. Ihre Anpassungsfähigkeit, die wir heute genervt zur Kenntnis nehmen, ist sicherlich eine Eigenschaft, die ihr zu DDR-Zeiten schon vorteilhaft war und durch noch einmal gestält wurden.

  31. ceterum censeo schreibt:

    Mit allem Respekt: Mir fehlen gerade respektvolle Worte.

    • Dante schreibt:

      Wieso? Die Worte
      Ich kann der Intention des Artikels nicht zustimmen, da ich die hier verglichenen zwei Situationen für nicht vergleichbar halte.
      wären sowohl ehrlich als auch respektvoll.

  32. American Viewer schreibt:

    Das waren Deutsche, die von einem Deutschland ins andere Deutschland geflohen sind.

    In Prag waren es maximal 4000 Deutsche. Das war ein einmaliger Vorgang. Mad Merkel hingegen lockt jeden Tag 10.000 an und die nächste Welle rollt schon.

    99,99% der DDR-Bürger sind in ihrem Land geblieben, haben um ihr Land gekämpft und haben sich ihr Land letztendlich von einem kommunistischen Regime zurückgeholt.

    Herr Buurmann, Sie vergleichen nicht einmal mehr Äpfel mit Birnen (beides ist immerhin noch Obst), Sie vergleichen Glühbirnen mit Pferdeäpfeln.

    • Ms. Purple schreibt:

      Fuer mich wart ihr weniger Deutsch wie meine nigerianische Freundin die mit mir in der Schule war… Ihr hattet nen komischen Dialekt – im Gegensatz zu ihr… Ihr habt immer nur gefordert – im Gegensatz zu ihr… Ihr hatte ne komische Einstellung in Bezug auf Eigenverantwortung und Freiheit… und heute kann ich noch hinzufuegen: eure geringe weltoffene einstellung hat nichts mit dem Deutschland zu tun in dem ich aufgewachsen bin… Ihr habt uns ein Vermoegen gekostet – ich zahl gerne noch was drauf und helf eigenhaendig mit Euch wieder hinter Mauern zu bringen… Ihr seid NICHT DEUTSCHLAND – ich hab es entgueltig satt mit Euch denselben Pass zu teilen… es kotzt mich nur noch an! Mich reut jeder Pfennig, jeder Cent, den ich jemals da rueber gespendet hab – beim naechsten Hochwasser: NOTHING!

  33. huhuguck schreibt:

    mit respekt – weder hintergruende noch kultur vergleichbar, es geht hier um eine globale bzw europaeischen gesellschaftsumwandlung entsprechend islamischen grundsetzten

Seid gut zueinander!

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