Sag ich mal so

„Lange Zeit dachte ich, unter Muslimen gäbe es eine extreme Form der Humorlosigkeit. Dann fing ich an, Witze über Sachsen zu machen.“

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90 Antworten zu Sag ich mal so

  1. Praecox schreibt:

    Außerdem finde ich alle Sächsinnen sächsi.

  2. Praecox schreibt:

    Ich liebe Sachsen. Und Sachsen.

  3. liya schreibt:

    Was in Deutschland gerade stattfindet, ist weder rechtsstaatlich (Öffnung der Grenzen durch Merkel), noch demokratisch (Volksbefragung …?) noch verantwortungsvoll (mehr Verbrechen, schwerere Verbrechen, kommende Probleme mit dem Islam). Gemessen an diesen Dingen ist das, was in Sachsen passiert, harmlos. Jeder angestochene oder erstochene, jeder ins Koma geschlagene Mensch und jede vergewaltigte Frau gehen auf das Konto von den Menschen, die jetzt auf die Sachsen eindreschen.

    Ein paar schreiende Menschen, ein brennender Dachstuhl – und jetzt steht Deutschland mal wieder Kopf. Kein einziger Mensch wurde verletzt. Als linke „Aktivisten“ Pegida-Anhänger mit Eisenstangen zusammengeschlagen haben, hat da irgendwer aus der Presse irgendwie auch nur seine Tastatur berührt? Heuchlerisch. Zur Zeit kann die Politik froh sein, daß die Reaktionen der Menschen noch so sind, wie sie sind.

    • yoyojon schreibt:

      Das ist nun mal wirklich eine DEUTSCHE Einlassung. Großartig. Ehrlich. Da treffen sich Ost- und Wessiland in inniger Umarmung. Wie sagte schon Lea Fleischmann: „Dies ist nicht mein Land!“, war es nie, ist es nicht… Ich nehme mal Deine Antwort vorweg: „Hau doch ab…“, nicht?

      • ceterum censeo schreibt:

        Wäre es denn eventuell möglich, ein einziges mal Fakten zu widerlegen? Dein Kommentar ist doch reine Kinderkacke.

        • yoyojon schreibt:

          Nee, nee, bloß keine Argumente. Gar keine. Das nächste Mal, wenn mein Mathelehrer mir eine fünf zu geben wagt, will ich die doofe Schule abbrennen, denn das ist unterdessen legal. Die könnte ja sonst gar als Flüchtlingsunterkunft verwendet werden…

  4. Sophist X schreibt:

    Wenn über Witze nicht gelacht wird, liegt es manchmal auch an den Witzen.

  5. American Viewer schreibt:

    „“Lange Zeit dachte ich, unter Muslimen gäbe es eine extreme Form der Humorlosigkeit. Dann fing ich an, Witze über Sachsen zu machen.“

    Der Unterschied ist nur: Witze über Sachsen machen ist Mainstream, politisch korrekt, absolut risikolos und somit vorhersehbar, langweilig und feige.

    • Bruno Becker schreibt:

      …wobei man nichts davon Herrn Buurmann unterstellen kann. Dieser Blog ist weder politisch korrekt, noch für den Betreiber risikolos, nicht vorhersehbar, schon gar nicht langweilig und auch nicht feige.
      Herr Buurmann, auch wenn ich oft nicht Ihrer Meinung seien sollte (wie in diesem Fall): Machen Sie unbedingt weiter so!

    • O.Paul schreibt:

      Wer Witze über Sachsen macht, wird mit Eierschegge und Muckefuck bis zum Umfallen bestraft.

  6. A.Bundy schreibt:

    @Gerd
    „Lange Zeit dachte ich, unter Muslimen gäbe es eine extreme Form der Humorlosigkeit. Dann fing ich an, Witze über Sachsen zu machen.“

    Ressentiments* sind nie witzig. Das solltest du als Freund Israels eigentlich wissen.

    *Ressentiment ist ein Lehnwort aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „heimlicher Groll“. http://de.wikipedia.org/wiki/Ressentiment

    • ceterum censeo schreibt:

      Broder hat mal den Unterschied zwischen Ressentiment und Vorurteil erwähnt. Zwei Welten. Gutmenschen haben Ressentiments.

  7. Falscher Hase schreibt:

    Na ja, jemand der in Köln wohnt, muss schon viel Humor besitzen!

  8. A.S. schreibt:

    Passt nur indirekt zum Artikel, aber hier wird sehr gut der Mechanismus der Eskalation beschrieben.
    http://sciencefiles.org/2016/02/22/empoerungsorgiastik-bautzen-clausnitz-und-die-verantwortung-der-gutmenschen/

  9. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    So, ich habe mir grade die Reden von der PEGIDA Veranstaltung angesehen und gehört. Ich fand es gut.

  10. A.S. schreibt:

    Das mit der Anschlägsfreudigkeit der Sachsen hat sich ja eh erledigt. Wenn man Stanislaw Tillich ernst nimmt waren das keine Sachsen, denn dann müssten die Täter je Menschen sein was Tillich ausgeschlossen hat. Vermutlich waren es Aliens, die dem Ruf Sachsens in der Galaxis schaden wollten.
    Gut dass wir kompetente Politiker haben.

  11. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Nach meiner persönlichen Erfahrung, mit der ich natürlich keine Allgemeingültigkeit beanspruche, sind gerade Sachsen sehr humorvoll und selbstironisch.

  12. Kurt schreibt:

    Wer die Sachsen nicht mag, soll doch einfach weg bleiben. Mit dem Geld was hier ein Flüchtling kostet, könnten in Afrika sehr Vielen geholfen werden. Seit 20Jahren unterstütze ich Patenkinder in aller Welt. Mit 30 Euro pro Monat kann das jeweilige Patenkind eine Schule besuchen und seine Familie unterstützen. Die Regeln macht der Gastgeber, in aller Welt ist das so. Auch in Israel! Damit haben Sie auch vollkommen recht. Wer mit uns friedlich zusammen leben will, ist willkommen.

    • Kanalratte schreibt:

      So eine Patenschaft habe ich auch. Die wirklich armen Leute haben sowieso nicht die Möglichkeit nach Deutschland zu kommen. Während wohlgenährte arabische Wirtschaftsmigranten bei uns Forderung an Forderung stellen, verhungern in Afrika die kleinen Kinder. Schon alleine deswegen bin ich gegen diese Flüchtlingspolitik, weil diese nur jene belohnt, die das nötige Kleingeld haben und sich Schlepper leisten können und eben zum Großteil nicht diejenigen die Hungern müssen oder verfolgt werden.

      Verkehrte Welt:
      Die Kopten bleiben in Ägypten als Bürger 2. Klasse und die Sunniten kommen nach Deutschland und nennen sich „Verfolgte“. Ja vor wem denn?

      • ceterum censeo schreibt:

        Wie wahr. Letztens las ich einen Artikel, in dem erklärt wurde, daß nicht die Armut, sondern der wachsende Wohlstand Afrikas die Völkerwanderung erst möglich macht.

    • yoyojon schreibt:

      Heuchelei ist ja eine feine Sache. In Deutschland sind wir darin vielleicht auch Weltmeister und nicht nur im Export. Das Beste daran ist, dass die Heuchler ihre eigene Heuchelei für Wahrheit halten. An einem muss man dabei festhalten… man darf sich nicht informieren, über die wahre Welt… sonst bricht die Heulerei ein. Allerdings… diese Gefahr bestand und besteht zu keiner Zeit.

      • Dante schreibt:

        Übrigens ein sehr deutsches Statement. Wir Deutschen sind nämlich auch gut darin, unsere Nation für einen Weltmeister im irgendwas zu halten, die einen im Guten, die anderen in Schlechten.
        Es ist übrigens auch mit Vorsicht zu genießen, denn wer weiß, ob es nicht jemanden gibt, der darin noch „besser“ ist. Und bums ist unsere Nation auf dem zumindest 2.Platz verwiesen.

        • yoyojon schreibt:

          WIR sind (immer) Weltmeister!!! Zwischen drin waren „WIR“ Papst, jetzt sind wieder bloß Weltmeister. Pfui mit dem 2. Platz. WELTMEISTER sind wir.

  13. yoyojon schreibt:

    Gerade in den Nachrichten… ein Vertreter der Clausnitzer Stadtverwaltung (Bürgermeister?) äußerte, dass der Mob vor allem aus „Gewalttouristen“ bestand, also nicht aus dem Ort kam. Das erinnert mich an die sog. „Kristallnacht“. Da waren es in vielen Städten, Orten auch immer Unbekannte, die von anderswo angereist waren. Damals war das z.T. wahr – als Taktik. Diesmal Ausrede? Oder sächsischer Humor?

    • O.Paul schreibt:

      Das ist doch hinlänglich bekannt. Beim linken Strassenmob ist es auch so und wer sich jetzt darüber wundert guckt sich in den Zeitungen wirklich nur die Bilder an….

  14. Gibt es etwa schon Fatwas mit Mordaufrufen?Bekommt er Polizeischutz?Wurde ein Kopfgeld ausgesetzt?

  15. Dante schreibt:

    Och, mei guetster!

  16. Bitte Differenzieren schreibt:

    Wir dürfen jetzt auf keinen Fall alle Rechten und Ossis über einen Kamm scheren, das wäre gefährlich und würde nur den Rattenfängern nutzen. Diese Verbrecher haben mit aufrechten patriotischen Sachsen nix zu tun, sie missbrauchen die Sachsen. Sachsen bedeutet Frieden. Dies wäre sonst eine Ethnisierung der Auseinandersetzung und die Vorverurteilung einer ganzen Personengruppe und Weltanschauung. Hier muss man sehr genau differenzieren. Es gibt genug rechte Zonenbewohner, die keine Terroristen sind und lediglich den Anschluss suchen. Viele sind das, was man als Wendeverlierer bezeichnen könnte, wenn sie durch die bunten Regale im Mediamarkt gehn, sehen Sie nur Sachen, die sie sich niemals leisten könnten. Auch ist es bei der ständigen Diskriminierung der Ossis kein Wunder, wenn diese dann auch aggressiv reagieren. Hier müssen wir mit viel Fingerspitzengefühl schon die jungen Ossis bereits in der Kita und im Kindergarten erreichen. Dafür bräuchte es aber mehr Unterstützung durch Sozialarbeiter. Und nicht vergessen, es sind nichtzuletzt Ossis selbst, die darunter leiden. Einseitige Schuldzuweisungen und das Feindbild der rechten Zonenbewohner mit Glatze, schweren Stiefeln beim rumhitltern bringen niemanden weiter. Solche Feindbilder verfestigen sich nur in Menschen, die noch nie mit Ossis in Kontakt gekommen sind, Menschen die ihre Zukunftsangst durch Unwissenheit auf den Ostdeutschen projizieren. Aber „Den“ Rechten Ostdeutschen gibt es nicht. Die meisten wollen einfach Frieden und Glück für Ihre Familie. Nochmal Sachsen bedeutet Frieden.

    • yoyojon schreibt:

      Na schön… ich will mal nicht so sein… und zugeben, dass ich hier zunächst einmal mit Vergnügen polemisiert und teilweise die Redeweise der Nicht-Denker benutzt habe um bestimmte Dinge ins Licht zu bringen. Richtig ist aber, dass man immer und überall differenzieren muss, Kategorien vermeiden und den Einzelnen betrachten. Leider, wie mir scheint, gibt es sehr wenige Menschen, die das z.B. den Migranten und Flüchtlingen zuzubilligen bereit sind. Sie sehen nicht einen Menschen in Not, der Solidarität braucht und verdient hat, sie sehen „Die Wirtschaftsflüchtlinge“, „Die Muslime“ usw. und suchen sich qua Individualisierung der Diskussion allenfalls ein paar krumme Hunde heraus, an denen sie dann die Kategorie zu exemplifizieren suchen. So habe ich hier ein paar mal demonstriert, dass ich das auch kann, und dass ich dafür genügend schlechte Beispiele finden kann, die zwar mehr als deutlich sind und auch stimmen, aber – und Manchen ist das natürlich klar – nichts über eine Kategorie „Sachsen“ aussagen (Falls das überhaupt eine Kategorie ist!).
      Lieber möchte ich (alle) fragen: „Wie wollt ihr Eure Menschlichkeit behalten, wenn ihr immer gleich wisst, für wen diese nicht oder nur teilweise zu gelten hat?“.
      NICHT gelten kann sie allenfalls für solche Individuen, bei denen zu beobachten ist, dass bei ihnen „der Mensch dem Menschen zum Wolfe“ geworden ist und die sich damit aus der Menschheit verabschiedet haben. Für alle anderen aber gilt, dass Menschsein und der Wert des Menschseins (Und der Wert der Natur, was ich aber hier nicht auch noch abhandeln will) UNIVERSELL sind und Menschen deshalb nur in diesem Sinne miteinander umgehen können (sollten). Wer sich nicht daran hält, der /die stellt nicht nur das Menschsein des Anderen in Frage – sondern in ganz genau gleichem Maße sein eigenes. UND ERST DANN können wir uns die ganz normalen, alltäglichen Probleme (Also vor dem Hintergrund dieses Rahmens) genauer ansehen…

      • A.S. schreibt:

        „Richtig ist aber, dass man immer und überall differenzieren muss, Kategorien vermeiden und den Einzelnen betrachten.“

        Na dann fang mal an. Zuerst vielleicht eine Auflistung der Kölner Täter und Opfer mit Lebensgeschichte jeder einzelnen Person und psychologischem Hintergrund beziehend auf die Fluchtgeschichte.
        Dann können wir gleich mit jedem einzelnen Sachsen weitermachen und für jeden persönlich ein Gefährdungspotential ermitteln.
        Dann geht’s am besten nach Berlin in die CDU Zentrale und doch kann man anhand der Mitgliederakten jedes einzelne Mitglied individuell betrachten und daraus vielleicht erkennen, warum diese Partei das Entstehen der Völkerwanderung völlig verschlafen hat.

        Und wenn danach noch Zeit ist kann man sich auch mal Gedanken machen warum schlaue Menschen Stochastik und Statistik entwickelt haben und warum Sozialforscher trotz „Richtig ist aber, dass man immer und überall differenzieren muss, Kategorien vermeiden und den Einzelnen betrachten“ immer noch ganz altbacken an Statistiken festhalten.

        • yoyojon schreibt:

          Verstehe ich richtig? Du wärest damit zufrieden, wenn Du mit einer Nummer in einer Statistik identifiziert würdest und daraus (ggf. erhebliche!) Konsequenzen für Dein Leben gezogen würden? Mir würde das gar nicht zusagen. Und was die Sachsen betrifft, müssen wir die nicht alle individuell auf ihr Gefährdungspotenzial hin untersuchen, sondern nur die, die sich übler Taten schuldig machen. Für alle anderen gilt die Annahme, dass sie als Menschen im Vollbesitz ihrer Menschlichkeit sind – bis zum Beweis des Gegenteils. Es ist also nicht so schwierig, wie Du andeutest… Das gilt auch für die CDU, auch wenn uns bestimmte Meinungen nicht gefallen sollten.

          • A.S. schreibt:

            Zufrieden bin ich nicht, aber wenn man mit großen Massen zu tun hat (z.B. Politik macht) muss man kategorisieren. Sonst wird man schlicht handlungsunfähig, selbst wenn man die nötigen Informationen hätte. Das trifft übrigens schon auf das Klassenzimmer zu, selbst 30 Menschen kann man schon nicht mehr gerecht werden.

            Kurz gesagt, man kann eben nicht immer und überall differenzieren.

        • yoyojon schreibt:

          A.S. und das Klassenzimmer… überleg doch… das „Klassenzimmer“ ist nichts als der Ausweis eines schlechten Schulsystems.
          Und so ist jede Kategorisierung von Menschen Ausweis eines schlechten Systems. Kann ja sein, dass es praktisch ist, einen Ansturm zunächst nach Kategorien zu erfassen, aber nur, wenn davon so schnell woe irgend möglich wieder Abstand genommen wird.

          • A.S. schreibt:

            Wenn man die Zahl der Lehrer versechsfacht vielleicht. Aber spätestens der Fachleiter (der die Klausuren kontrolliert) muss wieder kategorisieren wegen der Masse.
            Wirklich differenzieren kann nur wer persönlich mit den Menschen zu tun hat (wenn es nicht zu viele werden). Alles andere ist Wunschdenken.

          • yoyojon schreibt:

            Nachtrag zu A.S. und seinen sechsfachen Lehrern… leider… leider… leidest Du nicht an Phantasie und überlegst brav am Bestehenden entlang. Realistisch ist das schon. Muss ich zugeben. Es wird sich nie etwas ändern. Grund: s.o.

          • A.S. schreibt:

            Oh, ich habe sehr viel Phantasie. Aber ich kenne auch die Situation als Lehrer sehr gut. Und da kann ich sagen dass die Zahl (Lehrer pro Schüler) die wichtigste Größe ist. Alles andere funktioniert nur punktuell.

      • yoyojon schreibt:

        Ich möchte noch Eines nachtragen, das vielleicht problematisch oder fragwürdig ist und niemand zu teilen braucht. Und zwar war ich immer der Meinung, dass diejenigen, die „als Wolf den Menschen zum Wolfe“ geworden waren, nicht notwenig resozialisiert werden müssen. Damit meine ich, dass etwa Nazi-(massen)-mörder nicht hätten resozialisiert werden dürfen, wie in der Bundesrepublik geschehen. Sie hätten aus der Gesellschaft ausgestossen werden müssen. (Hier werde ich als Atheist fast biblisch… und denke an Kain). Wäre das geschehen, wer weiß… vielleicht hätten wir weniger mit einem Neonaziproblem am Hals.

        • A.S. schreibt:

          Das unterschreibe ich, zumindest im Grundsatz.
          Problematisch wird halt das Detail und die Grenzziehung. Aber irgendwo muss Schluss sein.

        • O.Paul schreibt:

          Hätte, Hätte, Fahrradkette.

          Mit dem Wissen von heute über die damalige Zeit zu urteilen ist sehr leicht.

          Wer weiß, wie in 50- 80 Jahren über uns geurteilt wird.

          • Dante schreibt:

            In der Diskussion um die Beurteilung der NS-‚Maßnahmen‘ (womit ich nicht irgendwelche monetären Entscheidungen und auch nicht den gezielten Bruch des Versailler ‚Vertrages‘ meine, auch nicht die Aufrüstung und nicht einmal den Krieg, sondern Folter und Mord) schließe ich mich yonyon an, und zwar vollumfänglich.
            Wenn ich mich darauf einlassen muss, Taten nur „nach damaligen Maßstäben“ zu beurteilen, d.h. nach denen der Nationalsozialisten, die sie mit Gewalt durchgesetzt haben wie es Terroristen heute versuchen, selbst, kann ich gleich den totalen ethischen Nihilismus ausrufen. An die Stelle irgendeines Ethos tritt die „subjektive Vernunft“ (der Kalkül des maximalen eigenen Nutzens) als alleiniger Maßstab.
            Die Floskel ‚mit dem heutigen Wissen‘ ist irreführend, denn die Nazis wussten verdammt genau, was sie taten und wie grausam es war. Sie haben halt das , was Linke so häufig tun, nämlich alles ideologisch gerechtfertigt.
            Mit diesem ‚Ethos‘ konnten sie freilich nicht begründen, wieso nicht andere Völker, so obsiegend, nicht ebensogut den Deutschen den Garaus hätten machen dürfen.

          • Dante schreibt:

            Wer weiß, wie in 50- 80 Jahren über uns geurteilt wird.

            Vielleicht sind dann Verbrecher am der Macht, und was die von uns halten, ist irrelevant. Wenn in der Zwischenzeit Verbrecher an der Macht waren, an deren Aufstieg wir heute mitschuldig werden, danach aber Menschen mit einem Ethos, das den Namen verdient, können wir uns getrost vor ihnen schämen.

          • Frase0815 schreibt:

            Ich stimme zu, @yoyojon und @Dante, bzgl Nazi-Scum und Ausstoß aus der Gesellschaft und wissen was man tat.
            Bloß was passiert mit den Massenmördern und Folterknechten der Neuzeit?
            Denen kann nur unter größten Schwierigkeiten – wenn überhaupt – ein Mordprozess gemacht werden. Rechtsstaatlich sicherlich in Ordnung so, doch sonst?
            http://www.tagesschau.de/inland/is-rueckkehrer-101.html
            .

          • M.S. schreibt:

            „Mit dem Wissen von heute über die damalige Zeit zu urteilen ist sehr leicht“, schreibt ein furchtbarer Forist. Eben, eben, @O.Paul! Sprach doch schon 1978 der furchtbare Jurist Filbinger: „Was damals“ – (1933-1945) – „rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein“,

    • O.Paul schreibt:

      Und interessanterweise sind die unsere gewählten Politiker die ersten, die bei solchen Vorfällen verallgemeinern. Aber wie sag ich immer: Politik und Intelligenz haben nicht wirklich was miteinander zu tun.

  17. O.Paul schreibt:

    Die Sachsen sind eigentlich ein gemütliches Völkchen. Und auch den Fremden gegenüber. Urlauber sind gerne gesehen, die gehen ja irgenwann och wieder. Nur mit der Flüchtlingspolitik haben die so ihre Probleme. Da wird im fernen Berlin etwas entschieden, was dem Bürger des Freistaates nich so passt. Da wärdnse kiefig und fangen an zu knatschen.

    • yoyojon schreibt:

      Richtig. Deshalb gab es im gemütlichen Sachsen auch keine Gefängnisse. Nicht mal Polizei war nötig. Jetzt sind die Flüchtlinge da. Und im Nu ist das Land zu einem Pfuhl der Kriminellen geworden. Der Freistaat musste eine Polizei schaffen, sogar Gefängnisse mussten gebaut werden. Man kann ohne Personenschutz nicht mal mehr einkaufen gehen… Man hört fremde Sprachfetzen, die einem das Gehör kaputt machen. Vorbei ist es mit dem Paradies.

    • abusheitan schreibt:

      Sachsen sin helle, heeflisch un heemdiksch.

    • yoyojon schreibt:

      Die gemütlichen Deutschen, die gemütlichen Sachsen. Dass jemand so etwas schreiben kann, würde mich umhauen, wäre es mir nicht längst bekannt. Diese Gemütlichkeit haben sich die Deutschen auch zwischen 1933 und 1945 nie nehmen lassen. „Es ist der fruchtbare Schoß, aus dem dies kroch…“, welches eine hohe Selbstähnlichkeit besitzt.

  18. yoyojon schreibt:

    Und noch eins… mutig sind die Sachsen schon. Wenn sie die Gelegenheit haben, ein paar Flüchtlingskinder mit Gebrüll in Todesangst zu versetzten, dann sind sie echt mutig. Mut beweisen sie auch, wenn sie sich nachts an eine (mögliche) Flüchtlingsunterkunft heran schleichen; Benzinkanister in der Hand, und das Gebäude anzünden. Dann rennen sie eiligst weg und keiner hat nichts gesehen. Helden! Da kann Superman einpacken…und Spiderman und wie sie alle heißen.

    • O.Paul schreibt:

      Aber sonst ist alles in Ordnung bei Dir?
      Auch in den restlichen Bundesländern gibt es geistige Leuchten, die Asylunterkünfte oder was sie dafür halten angefackelt!

      • yoyojon schreibt:

        Das stimmt schon. Wir reden aber gerade über Sachsen. Die zeichnen sich darin ganz besonders aus. Wo war gleich der NSU zu Hause?

        • O.Paul schreibt:

          Nu gugge: Die NSU. Das ich so lange warten mußte auf diesen Einwand. Du glaubst doch nicht etwa diesen Hokuspokus?
          NSU heißt übrigens Neckarsulm. Was anderes würd ich jetzt da nicht draus schließen…..

  19. yoyojon schreibt:

    Die Sachsen sind gar nicht lustig. Und Humor haben sie auch nicht. War vor Jahren mal dort. Das war lange vor den Flüchtlingen. Da haben sie sich schon wegen der Überfremdung beschwert.
    Daraufhin habe ich in jener Stadt genau herumgeschaut… auf 100 000 Einwohner ein Kopftuch, eine Vietnamesin und ein Dönerladen. Das war hart an einer „No-go-Area“. No-go-Area für FREMDE. Daraus zu lernen: Wer nach Sachsen fährt, bitte Ahnenpass immer in der Tasche bereit halten.

    • O.Paul schreibt:

      Als ich das erste Mal in München war stellte ich fest, dass es dort keine Ausländer gibt. Außer der kleine Inder, der abends Rosen im Restaurant verkaufte.

      Später stellte ich fest, dass es in München sehr viele Ausländer gibt, aber ebend nicht im Zentrum, mehr so in der Perepherie. In der Stadt fielen die gar nicht auf, weil es da einfach keine gab.
      Anders in Dresden. Da ist richtig was los im Stadtkern.

      Ich weiß ja nicht, in welchem Dresden Du warst, aber ich kenn Dresden seit meiner Kindheit als Weltoffen und Bunt. Alles Andere ist eine pure Unterstellung!!!!

      • yoyojon schreibt:

        Wenn Du hier Recht hättest, dann sag bitte Deinen weltoffenen und bunten Dresdnern, sie sollen mal was von sich hören lassen und nicht einfach wegtauchen. Die sollten schon mal zeigen, dass die Sachsen doch Humor haben…

        • Kanalratte schreibt:

          Was ist denn ein bunter Dresdner? Ist das jemand der in den Farbkasten gefallen ist?

          • Dante schreibt:

            Ein bunter Dresdner ist einer, der ein paar Tage zuvor auf Araber getroffen ist, die ihn als Sachsen erkannt oder gar für einen Juden gehalten haben.

      • yoyojon schreibt:

        Ich habe da noch eine gute Idee für Deine weltoffenen und bunten Dresdner. Wenn es demnächst wärmer und frühlingsmäßiger wird, dann sollen sie doch mal ein großes Frühlingsfest zusammen mit Migranten, Flüchtlingen und Ausländern machen, mit Musik aus all den Ländern der Zuwanderer wie der Einheimischen, Essen aus den fremden Ländern nebst sächsischem, mit Tanz usw. Wenn das gelingt, ohne dass man die gesamten deutschen Polizeikräfte zuziehen muss, dann wäre ich von der Weltoffenheit und Buntheit überzeugt. Also… sehn wir mal 🙂

      • Praecox schreibt:

        @O.Paul

        In welchem München waren Sie denn?

        In dem München, das ich kenne, gibt es sehr viele AUSLÄNDER, und es werden immer mehr Schwaben, Hessen, sogar Franken, Oberpfälzer und welche aus dem Ruhrpott.

      • ceterum censeo schreibt:

        @O.Paul
        Laß es besser mit dem Willkommensfest! Artet sehr oft in Gewaltorgien aus, weil sich die Gäste untereinander auch nicht grün sind. Separate Feste wären eine Lösung, wenn Separierung nicht zu Schnappatmung führen würde, wie wir letztens lesen mußten. Außerdem werden sehr oft die Gastgeberinnen nicht wie die emanzipierten Frauen behandelt, die sie darzustellen glauben. Bei uns im Kaff hat man bei jeder sich bietenden Gelegenheit, wie Picknicke, Dorf -und Vereinsfeiern etc. die „Neuen“ eingeladen, und mittlerweile haben bis auf ein paar Heilige alle die Schnautze voll. Die Gäste waren nicht im Geringsten an Kommunikation interessiert, die Gastkinder verwaffeln die verweichlichten Gastgeberkinder, Dargebotenes wird gefressen oder in die Landschaft geschmissen, danach Arschlecken Trallala.
        Aber das weißt Du vielleicht schon. Solche wie yojo meist nicht. Die belehren nämlich lieber doofe Ossis, als selbst tätig zu werden.

        • yoyojon schreibt:

          Kann sein, kann sein nicht. Es ist allerdings schon etliche Jahre her…da war in meiner Stadt ein riesiges solches Fest mit Massenansturm. Es gab keinerlei Probleme und alle haben sich vergnügt. „Miteinander“ reden unsere nicht und manche Volksgruppen vielleicht auch nicht – man geht eben aneinander vorbei… sieht aber, was die anderen machen usw. Obwohl das ein großer Erfolg war, wurde es nicht wiederholt, denn der Ansturm war so groß, dass der ganze städtische Park zerlatscht wurde und das kostet…
          (Wenn die Show groß wird, muss man eben einen geeigneten Platz finden).
          Übrigens wäre das kein „Willkommensfest“, sondern einfach ein Stadtfest unter Beteiligung ALLER Bürger. Manche muss man vielleicht etwas ermutigen, damit sie nicht denken, dass sie nicht gemeint sind.

          • ceterum censeo schreibt:

            Okay, kann natürlich auch klappen.
            Aber es bleibt trotzdem störender Fakt, daß die Probleme der Welt nicht gelöst werden, wenn diese Welt bei uns einzieht und wir zusammen tanzen.

          • Praecox schreibt:

            Zitat Ceterum Censeo:
            „Aber es bleibt trotzdem störender Fakt, daß die Probleme der Welt nicht gelöst werden, wenn diese Welt bei uns einzieht und wir zusammen tanzen.“

            Doch, Sie Traumtänzer! Genau SO ließen sich sämtliche dieser Welt lösen.
            Seid umschlungen, Millionen.

          • Praecox schreibt:

            Probleme…

  20. Kwezi schreibt:

    Sachsen haben durchaus Humor. Besonders gern reißen sie Witze über ihre schöne Mundart – sie verhunzen andere Endsilben als die Niederdeutschen.
    Junger Vater: Ich möcht e Gind anmeldn.
    Standesbeamter: Wie soll des Gleene denn heesn?
    Vater: Dankward.
    Standesbeamter: Ich hab nee nachm Beruf gefraacht!

  21. David schreibt:

    So ein Quatsch. Vielleicht verstehen Sie als Kölner den Humor der Sachsen nicht. Allerdings ist der Humor in Sachsen teilweise schon in Verbitterung umgeschlagen, wohingegen für Köln ja nichts schräg genug ist. In Köln möchte ich nie und nimmer leben wollen, ich fahre nicht mal in die Stadt, wenn es sich irgendwie vermeiden läßt – aber Dresden käme für mich in die allerengste Wahl. Nämlich dann, wenn der Westen nicht mehr bewohnbar ist bzw. wenn die Zahl der No-go-Areas noch weiter zunimmt.
    Ich halte sozusagen Köln auf Armeslänge…

    • yoyojon schreibt:

      Ja, … Zitat: „ist der Humor in Sachsen teilweise schon in Verbitterung umgeschlagen“. Richtig… wenn ein Sachse mal einen Schwarzen sieht – und das ist schon recht selten, dann ist er / ist sie verbittert. Es ist nicht mehr ihr schönes Land.

      • O.Paul schreibt:

        So ein Bullshit!!!
        Die Sachsen sind zwar konservativ aber immer noch so tolerant, dass sie auch Andere unter sich dulden.
        Ich bin kein gebürtiger Sachse, wohne aber hier.
        In meinem Dörfchen gibt es seit einigen z.B. ein schwules ausländisches Pärchen. Sie stammen aus Kanad und Italien und sind rein Äußerlich als Homosexuelle nicht zu erkennen, sie lehnen tuntenhaftes Verhalten ab. Sie sind in der Kirchgemeinde integriert und im Dorf anerkannt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie ähnliche kulturelle Werte schätzen wie die Ureinwohner und sie ihre sexuelle Orientierung nicht offen zur Schau stellen. Passt! Integriert!
        Wie würde es aber ausschauen, wenn Muslime hierkommen und eventuell ne Moschee haben wollen und 5 mal am Tag gen Mekka beten wollen? Da würde das Verständnis vermutlich gegen Null gehen. Wäre wahrscheinlich auch so, wenn Christen nach Arabien auswandern und dort so fordernd auftreten wie es die Muslime hier gelegentlich tun.

        • yoyojon schreibt:

          Eine unauffällige Schwalbe macht noch lange keinen Sommer.
          Die extrem intoleranten muslimischen Länder können da auch keine Entschuldigung darstellen. Und warum sollen Muslime nicht eine Moschee haben?

        • Praecox schreibt:

          Wie wäre es um die Harmonie im Ort bestellt, würde Ihr zugereistes schwules Männerglück seine Homosexualität nicht ganz so sehr unter Verschluss halten? Ich meine, da brodelt es doch gewiß im neusächschen Schwulenpaar. Und wie erst würde es ausschauen, hätten Muslime hier ihre Moschee gebaut? Stellen Sie sich das mal vor: grell geschminkte TUNTEN und SALAFISTEN in einem Dorf!

          • Dante schreibt:

            …hätten Muslime hier ihre Moschee gebaut? Stellen Sie sich das mal vor: grell geschminkte TUNTEN und SALAFISTEN in einem Dorf!

            Muslime implizit mit Salafisten gleichgesetzt haben jetzt aber Sie.

          • Praecox schreibt:

            Es ist der Komparativ, bitteschön! Genau wie die auffälligen Tunten.

          • ceterum censeo schreibt:

            So ein Eigentor kann nur Praecox schießen. Als wenn die bösen Nazisachsen dann noch irgendetwas gegen die Schwulen tun müßten, so man ihnen pauschal „Homophobie“ unterstellt. Das erledigten die Fusselbärte schon alleine.

          • Praecox schreibt:

            Hehe.
            Seit Tagen liegt er angesäuert auf der Lauer und wartet auf das Eigentor und daaaaaaaa ist sie, die Gelegenheit und er packt sie beim Schopfe, endlich, endlich, jaaaaa! Dass er beim Johlen und Schopfpacken eine ziemlich dämliche Figur macht, weil zu früh gefreut und an der falschen Stelle und das alles, was nun noch kommen mag vom Karma an ihn zurückgespielt wird, ob des gravierenden Eingeständnis primitiver Rachsucht, das schnallt er ebensowenig, wie das Nichtvorhandensein einer praecoxschen Aussage zu Nazis und/oder Sachsen, das musste sich der Zeterum autosuggerieren und glaubt nun das, was er insinuiert. Übrigens bin ich der Meinung, dass Lügenkommentatoren zerstört werden müssen.

      • A.Bundy schreibt:

        @yoyojon
        „Richtig… wenn ein Sachse mal einen Schwarzen sieht – und das ist schon recht selten, dann ist er / ist sie verbittert. Es ist nicht mehr ihr schönes Land.“

        Du ahnungsloser Dummschwaller warst in deinem erbärmlichen Leben noch nie in Sachsen, von Dresden und Leipzig ganz zu schweigen.
        Du bist der Inbegriff des selbsternannten #BesserWessis, bei dem sich grenzenlose Überheblichkeit mit Ignoranz und abgrundtiefer Dummheit aufs trefflichste paaren.
        Mach dich bloß vom Acker, du Wicht!

        • yoyojon schreibt:

          Wenn Du wüsstest, wie lustig Dein Kommentar ist. Da hatte ich echt mal was zum lachen 🙂 🙂 🙂

          • Dante schreibt:

            Sie müssen aber zugeben, dass der Pauschalismus über Sachsen dem angeblichen Rassismus „des“ Sachsen ziemlich ähnelt.

          • Lusru schreibt:

            Ach @yoyojon, alle, die mir bisher bestätigten „da kann ich nur lachen“ – habe ich niemals wirklich lachen gesehen, grinsen allerdings schon, verzerrt, wenn dann auch noch solche faktencheck-sicheren Feststellungen wie die von @Dante soeben dazu kommen:

            Sie müssen aber zugeben, dass der Pauschalismus über Sachsen dem angeblichen Rassismus “des” Sachsen ziemlich ähnelt.<
            gelle?

  22. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Sachsen ist zu nah an Russlands Putin, um Humor haben zu können. Trotzdem sind auch Verbrecher Menschen.

    • O.Paul schreibt:

      Aber was hat die Situation in diesem kleinen Bergdorf mit dem dem sächsischen Humor zu tun?
      Was wissen wir eigentlich? Was ist dort wirklich passiert? Alle haben die selben Bilder gesehen. Ist das die Grundlage für offizielle Äußerungen von Poltikern aus ganz Deutschland? Da, denn mal Prost. Keiner weiß was genaues und alle denken, die Weiheit mit Löffeln gefressen zu haben. In diesem Zusammenhang weiße ich auf den Mordfall an einem Nordafriakner in dresden im letzten Jahr hin. Sofort war klar: es waren Nazis. Und es bildete sich eine Demo. Und die Oberbürgermeisterin war persönlich zum Kaffeeklatsch in der Asylunterkunft. Dann stellte sich raus, sie hat mit dem Mörder an einem Tisch geseesen, einem Landsmann des Ermordeten. Und schnell war wieder Ruhe.

      • Sempronius Densus Bielski schreibt:

        Ich beziehe mich nicht auf Clausnitz. Ich denke das Dorf sollte selbst entscheiden. Ich beziehe mich auf Dresden.

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