Bitte differenzieren! Sachsen bedeutet Frieden!

Eine Glosse zu Sachsen von ElFriede.

Wir dürfen jetzt auf keinen Fall alle Rechten und Ossis über einen Kamm scheren. Das wäre gefährlich und würde nur den Rattenfängern nutzen. Diese Verbrecher haben mit aufrechten patriotischen Sachsen nichts zu tun. Diese missbrauchen die Ostdeutschen, denn: Sachsen bedeutet Frieden!

Wir dürfen keine Ethnisierung der Auseinandersetzung zulassen und müssen uns geschlossen gegen die Vorverurteilung einer ganzen Personengruppe und Weltanschauung stellen. Wir müssen hier sehr genau differenzieren!

Es gibt genug rechte Zonenbewohner, die keine Terroristen sind und lediglich den Anschluss suchen. Viele sind das, was man als Wendeverlierer bezeichnen könnte. Wenn sie durch die bunten Regale im Mediamarkt gehen, sehen sie nur Sachen, die sie sich niemals leisten können. Dazu kommt noch die ständige Diskriminierung der Ossis. Da ist es kein Wunder, wenn diese jungen Ossis aggressiv reagieren. Hier müssen wir mit sehr viel Fingerspitzengefühl die jungen Ossis bereits in der Kita und im Kindergarten erreichen. Dafür braucht es aber mehr Unterstützung durch Sozialarbeiter.

Parteien, wie die AfD, müssen hier noch mehr als bisher in die Verantwortung genommen werden. Sie sind aufgefordert, noch mehr bei integrativen Programmen mitzuwirken, damit gerade junge, freie und rechte Radikale wieder aufgefangen werden.

Nicht vergessen, es sind nichtzuletzt die Ossis selbst, die am meisten darunter zu leiden haben.

Einseitige Schuldzuweisungen und das Feindbild eines rechten Zonenbewohners mit Glatze und schweren Stiefel, der ständig am Rumhitlern ist, bringt niemanden weiter. Solche Feindbilder verfestigen sich besonders bei den Menschen, die noch nie mit Ossis in Kontakt gekommen sind. Die stärkste Ossiphobie findet sich im Westen; dort, wo es nachweislich die wenigsten Ossis gibt! Es sind Menschen, die ihre Zukunftsangst durch Unwissenheit auf die Ostdeutschen projizieren.

Den rechten Ostdeutschen gibt es nicht! Die meisten wollen einfach nur in Frieden leben und mit ihrer Familie glücklich werden.

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Jacop Saugstein twitterte jüngst zu den Ereignissen in Clausnitz: „Ein paar sprechende Sachsen, und schon reißt bei vielen der Firnis der Zivilisation.“

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Ein Kommentar auf diese Glosse: „Herr Buurmann, ich achte Sie ja sehr und finde den ein oder anderen Gedanken auch nachvollziehbar, aber Ihre Verharmlosung des Ostdeutschen ist unerträglich. Sie werden bald sehen, wo das hinführt. Und dann kann keiner mehr sagen, es hätte ihn niemand gewarnt. Aber diese Wahrheit darf man ja heute nicht mehr aussprechen.“

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