Sag ich mal so

„Wenn Du wirklich glaubst, der deutsche Staat gäbe mehr Geld für Flüchtlinge denn für Einheimische aus, dann schmeiß doch einfach Deinen Personalausweis weg und beantrage Asyl!“

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166 Antworten zu Sag ich mal so

  1. yoyojon schreibt:

    Da habe ich nun auf dieser und anderen Seiten Einiges geschrieben. Aber da braucht es eine Ergänzung, die hinter Allem steht: „Denken“ heißt, meine ich, mit einem Weltmodell jonglieren.
    Nämlich mit dem aus Bruchstücken und Fragmenten gebastelten Modell der Welt, das wir in unserem Kopf haben. Sah da ein lustiges Bild:

    Das steht nun z.B. als Legomännchen für „Mensch“. Meist eher noch ein einfacheres Legomännchen… und viel wirrer gebastelt. Jedenfalls „spielen“ wir (oft auf gefährliche Weise) mit den „Legofiguren“ in unserem Kopf und meinen dann, dies hätte eine Bedeutung für die Welt.
    Mag sein… mag sein nicht…. aber nicht vergessen: Unser Denken steht zur Welt wie ein Legomännchen zum Menschen. Besser geht es leider nicht.
    Das wissend… hilft allenfalls, eben dieses Denken ständig und immer auf dem Prüfstand zu lassen. Es kann im besten Falle eine Annäherung an etwas sein. ZUTREFFEN kann es eigentlich nicht.

    • Lusru schreibt:

      @yoyojon schreibt: März 8, 2016 um 2:15 nachmittags

      LEGO ist gut, nur Lego „fügt sich“ und lässt sich nicht Jonglieren.
      Jonglieren ist brotlos, FÜGEN ist Kunst, Verfügen weniger, es sei denn, ich beseitige die Umlautpünktchen, dann kommt auch was Hübsches.
      Und ja, dein Legomännchen ist nicht nur lustig, sondern macht Lego hier alle Ehre: Es fügt sich wie eingefugt in unsere letzten Disputgedanken: Was du im für einen Blick geöffneten Bauch siehst, ist deine scheinbar ungeordnete Gefühlswelt (man unkt ja gern mit Gefühl kommt aus dem Bauch), sobald sie sich fügt zu Fassbarem, denkst du (damit stets imHuckepack) …

      Wir sind in diesem Sinne alle LegoWeibchen (woher glaubst du, dass es ein „Männchen“ sei? weil du die Brüste unter den Bauchöffnern nicht sehen kannst?), gut sagen wir „Legomenschen“.
      Und „spielen mit den Legofiguren“ – das trifft wohl mehr auf die im Bauch als auf die im Kopf zu.
      Und jede Annäherung trifft etwas zu, da sonst keine solche.

      Unser Denken steht zur Welt wie ein LegoMensch zu seinen Steinchen, oder auch genau umgekehrt – nur wie kriegen wir das nun hin, dass diese Filosofferei zum Blogthema wieder passt?
      Es geht so halbwegs, wenn wir uns an das grosse Legospiel mit dem Gelde erinnern, das der „deutsche Staat“ wohl mit rsp. für die flüchtigen und einheimischen Bedürftigen zu „jonglieren“ hat, ja: Jonglieren (s.o.) ….
      Fügen wäre angebrachter, könnte jeder seinen Pass behalten …

  2. O.Paul schreibt:

    Ich sag´s mal so:

    Ist es den Verantwortlichen einer Großstadt in Deutschland jemals in den Sinn gekommen, ein leerstehendes Hotel oder auch einzelne Hotelzimmer anzumieten um dort deutsche Obdachlose in den Wintermonaten unterzubringen?
    Nein?
    Warum tut Ihr das jetzt für ausländische Flüchtlinge?

    • yoyojon schreibt:

      In England one says: „Comparisons are odious!“. Now chew on that – or put it in your pipe and smoke it!!! 🙂

      • O.Paul schreibt:

        Ja, Ja, alles, was einem nicht passt, in den Dreck ziehen und bei konkreten Fragen rumlabern. Ist ja schon wie bei den Politikern.

        • ceterum censeo schreibt:

          Nebenbei: mein Kommentar viel weiter unten war an Praecox gerichtet, nicht an Dich. Das ist auch so ein Stinktier.

      • ceterum censeo schreibt:

        http://www.barenakedislam.com/2016/01/25/sweden-while-homeless-swedish-citizens-freeze-to-death-in-the-streets-african-muslim-refugees-get-free-fully-funrished-apartments/

        Ich habe festgestellt, daß die Gefühlsduselei von Menschen wie Ihnen sehr einseitig ist. Die alte Nachbarsoma kann in ihrer Bude verhungern und verwesen (war bestimmt eh‘ Nazi), während man mit geschwollener Brust zur ehrenamtlichen Refugeearbeit schreitet. So duselt es voller Gefühle momentan in vielen deutschen Heiligen. Was dabei auf der Strecke bleibt, kann man oben am Beispiel Schwedens sehen. Pfui Deibel, schämt euch, Gutmenschenkretins aller Länder!

        • Praecox schreibt:

          An dem Tag, an dem festgestellt wird, dass neben Ihnen ein Mensch verwest ist, während Sie damit beschäftigt waren sich über – wie Sie zu sagen pflegen – „Gutmenschenkretins aller Länder“ zu echauffieren, an diesem Tag, Ceterum Censeo, werden Sie das erste Mal schlucken.

          • ceterum censeo schreibt:

            Schon seit geraumer Zeit verwesen viele meiner Landsleute um mich herum bei lebendigem Leib. Das beginnt meist im Hirnschädel und verursacht derartigen Mief, daß ich längst dauerhaft Mentholsalbe unter die Nase schmiere.

          • Praecox schreibt:

            Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, weshalb ausgerechnet um SIE herum die Menschen zu verwesen beginnen?

          • yoyojon schreibt:

            praecox… :“Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, weshalb ausgerechnet um SIE herum die Menschen zu verwesen beginnen?“
            Wenn schon ein Lob fällig ist, dann sollte man es auch aussprechen. Wenn das mal nicht eine eine geniale Bemerkung ist 🙂 Praecox… das setzt eine gewisse geistige Kraft voraus. Muss ich einfach loben… 😉 Wenn ich auch erst mal kucken muss, ob ich mir den Schuh nicht auch anziehen sollte… am Ende passt er für uns alle!

          • ceterum censeo schreibt:

            Allen Animositäten zum Trotze: Ich erblasse vor Neid! Zugegeben, meine Vorlage war kaum zu versauen, jedoch perfekt verwandelt. Hätte eigentlich von mir kommen müssen.

    • Praecox schreibt:

      LÜGENALARM! LÜGENALARM! LÜGENALARM!

      Zitat O.Paul:
      „Ist es den Verantwortlichen einer Großstadt in Deutschland jemals in den Sinn gekommen, ein leerstehendes Hotel oder auch einzelne Hotelzimmer anzumieten um dort deutsche Obdachlose in den Wintermonaten unterzubringen?
      Nein? Warum tut Ihr das jetzt für ausländische Flüchtlinge?“

      Wie kommt O.Paul dazu, solches zu behaupten und wieso hat ihm – außer dem verzagten Yoyojon (Englisch! Mensch!) – noch keiner DEUTLICH widersprochen?!
      Wer soviel Schwachsinn unwidersprochen stehen lässt, macht sich mit schuldig.

      Muss der Praecox wieder seinen Job machen…

      Die „Verantwortlichen“ in Deutschlans Großstätten, mieten nicht nur Hotels für Obdachlose, die JOBCENTER mieten für ein komplettes Heer von ALG-II-Empfängern Wohnungen, damit diese nicht in der Obdachlosigkeit landen. Das sollte niemand besser wissen als Sie, der (Ex-?)Partner einer kinderreichen Hartz-IV-Empfängerin, der keine Lust hatte, in die Bedarfsgemeinschaft einzuzahlen, sondern das lieber den STAAT hätte machen lassen und der sich über Migranten beklagt, die in eben dieses OBDACHLOSIGKEITS-PRÄVENTIONS-RUNDUM-PAKET einwandern.

      • ceterum censeo schreibt:

        Deutsche Drecksarbeitslose blockieren Wohnungen , die dringend von Migranten benötigt werden. Das muß sofort aufhören! Entweder der Staat greift endlich mit harter Hand durch und schafft Platz, oder die Fraßfeinde aus dem Morgenland werden selbst die Konkurrenz vom Aas verbeißen.
        Zieh Deine Lebensgefährtin warm an, lieber O.Paul! Westdeutsche Intellektuelle sehen es nicht gern, wenn ihre ungeliebten und undankbaren Zonencousins ihren ausländischen Gästen etwas wegfressen wollen.

      • O.Paul schreibt:

        Gelinde gesagt: Sie sind ein A..loch!

        Sie haben den Kern meines Postings nicht verstanden oder verstehen wollen und erdreisten sich, zu urteilen.
        Setzen, Sechs!

        Ich habe NICHT geschrieben, dass ich nicht in die Bedarfsgemeinschaft einzahlen wollte (was ich aber getan habe), sondern, dass der Staat mich dazu gezwungen hat und der Erzeuger der Kinder unbehelligt davon gekommen ist.
        Und: mit 3 Kindern zählt man noch nicht zu den Kinderreichen.
        Und: Sie hab ja gar keine Ahnung von den sozialen Zuständen im Land. Dieses Urteil erlaube ich mir, nachdem ich mir Ihre Postings durch den Kopf gehen ließ. Sie sind ein ganz normales Großmaul, welches davon lebt, Anderen durch geschliffene Wortwahl die Wörter im Munde zu verdrehen und ins Lächerliche zu ziehen. Und das Alles aus Ermangelung echter Argumente.

      • Lusru schreibt:

        @Praecox schreibt: März 4, 2016 um 12:10 vormittags
        „Muss der Praecox wieder seinen Job machen…“ –
        was soll das für einer sein?
        Als Oberschwoofliger?
        Praecox, Sie treten hier als Entblösser auf, haben Sie das nnicht bemerkt oder ist das Ihre Absicht? Als Entblösser Ihrer Schwoofligkeit vom hohen Ross herunter?
        Ein Viertel der deutschen Bevölkerung lebt in Armut oder ist von dieser bedroht, darunter ca 2 Mio. Kinder, die alle umziehen müssen, wenn die Wohnung 2 Quadratmeter zu gross sind – und damit ihr Zuhause verlieren, von denen, die es aufgegeben haben, bezahlbaren Wohnraum zu bekommen ganz zu schweigen, da frotzeln Sie über diese Schicksale hier herum ohne zu registrieren, dass sich dazu niemand zum „Willkommen “ aufraffte bisher?
        Sie entblössen sich so als befreit von sozialer Intelligenz, sag ich mal so dazu.

    • Lusru schreibt:

      @O.Paul schreibt: März 2, 2016 um 1:24 nachmittags
      Oh, oh @O.Paul, es zerreisst mir förmlich das Herz ob der Kälte, die du uns da in den Herzen der grossen Merkelei freilegst, wenn du fragst:
      „Ist es den Verantwortlichen einer Großstadt in Deutschland jemals in den Sinn gekommen, ein leerstehendes Hotel oder auch einzelne Hotelzimmer anzumieten um dort deutsche Obdachlose in den Wintermonaten unterzubringen?
      Nein?
      Warum tut Ihr das jetzt für ausländische Flüchtlinge?“
      Ja, warum, etwa weil „wir doch künftig Arbeitskräfte“ brauchen?
      Oder weil die doch so frieren, weil sie in ihren HEimaten unser kaltes Wetter nicht gewhnt sind und doch nicht wissen, wo sie einen Pappkarton, Zeitungpapier und einen U-Bahn-Schacht als Lagerplatz bekommen sollen?
      Es wird wohl das Beste sein, man befasst statt Anne Will mal frau Göring-E. mit der Sache, die kann sich immer so überzeugend für Bedürftige artikulieren und will doch verhindern, dass nun ein Verdrängungswettbewerb der Bedürftigen in D einsetzt …

  3. yoyojon schreibt:

    Erläuterungen ins Blaue hinein. Nicht unbedingt
    „geschliffen“ aber wer den Sinn finden will,
    kann schon verstehen…

    Ich glaube, insbesondere da mir etwa auf der Seite
    „Sag ich mal so“,
    „Gefühlsduselei“ vorgeworfen wurde, muss ich etwas
    klar stellen. Warum stehe ich ein für alle Mal an der
    Seite der „Zionisten“?
    Dafür gibt es viele Gründe, die ich gar nicht alle
    aufzählen will. Aber:

    Die Israelis, die ich kenne, sind alle sehr liebenswerte
    Menschen mit denen ich mich sehr gut verstehe.
    Ich liebe diese Leute einfach.

    Ja, dann kommst Du und sagst, was ist denn mit den
    Israelis, die Du nicht liebst. Da muss es doch ein paar
    „krumme Hunde“ geben. Liebst Du die auch?
    Oder so Zeug…
    Nun, die gibt es bestimmt. Sonst wären die Israelis
    „nicht normal“. Sie sind es aber und so gibt es „solche“
    eben auch, wie in jedem Land. (Steht in Zeitungen dort).
    Jedenfalls habe ich bislang nie solche getroffen und
    sie sind nicht mein Problem. Ich suche mir solche auch
    sonst in keinem Land aus.)

    Dann denke ich an die Shoa-Überlebenden, die ich
    persönlich kenne (teils, gekannt habe. Etliche sind
    unterdessen gestorben). Die waren sehr
    liebenswerte Menschen und großzügiger und toleranter
    als viele Deutsche, die „den Juden die Shoa nicht
    vergeben wollen!
    Auch diese Menschen liebe ich.
    (Und ein Berg anderer Aspekte, die hier nicht stehen).

    Und so möchte ich nicht, dass auch nur ein Einziger
    von ihnen, ihrer Kinder, Enkel… wieder mit
    Todesangst bedroht wird oder Schlimmerem.

    Und damit ist meine Einstellung zum Staat Israel
    glasklar. Den ganzen Rest kann sich jeder selbst
    dazu denken. Ist ja nicht schwierig.

    Dabei ist SYMPATHIE ein Gefühl – wenn Du so willst, eine
    „Gefühlsduselei“ – ZU DER MAN ABER AUCH STEHEN KANN!
    Quasi als einem Unterton des Umgangs mit Menschen.
    Wie sagt man: „Der Ton macht die Musik“ und dieser Ton
    untermauert eine Einstellung, auf der eine ganzes
    – bitte nicht wieder beim Lesen übersehen –
    RATIONALES, VERNUNFTORIENTIERTES Weltbild
    beruhen kann.

    Und so darfst Du schon einmal diesen uralten Song
    hören: „Sympathy“ von Rare Bird.
    MAN DARF SICH JA AUSSUCHEN, WELCHE
    GEFÜHLSDUSELEI MAN SICH REINZIEHT,
    ETWA EINE SOLCHE, DIE ZUR GESAMTEINSTELLUNG
    DES HÖRERS PASST. (Deshalb war jener Einwurf,
    man könne sich dann auch Nazilieder reinziehen,
    so unendlich dumm).

    Ich zitiere: „Sympathy is what we need, my friend as
    there is not enough love to go round.“
    „… and think of those out in the cold and dark…“

    Und die Flüchtlinge?
    Genau so sehe ich die, wie das Lied sagt.

    Und… heißt das etwa, dass ich die ganze Problematik
    der Umstände deshalb ausblende? Mitnichten.
    Denken heißt für mich „dialektisch denken“.
    Du hast da also z.B. Mitgefühl auf der einen Seite
    und einen ganzen Stapel (habe mir mal 16 davon
    notiert) von Problemen (These-Antithese) und da wirst
    Du sehen müssen, wie Du daraus zu einer Synthese
    kommst, die – so gut es eben geht – aus beiden Seiten
    zusammen gefügt werden muss.
    Es gehört aber auch dazu, positive Gefühle für diese
    und ggf. andere Menschen „in der Hinterhand“ zu
    haben. „Sonst geht gar nichts!“.
    Und die „krummen Hunde?“. Na, die sind so einzuschätzen
    wie alle krummen Hunde überall. Und demensprechend
    muss man ihnen umgehen. Jedenfalls nicht so, dass man
    auf die eine oder andere „verschungen Weise“ – und da gibt es
    sehr geschickte Tricks – den Blick immer nur durch die
    „Lupe krumme Hunde“ lenkt.

    Und da kannst Du sogar fragen, aber was sagst Du
    nun zu Israel? „Das darf man doch nicht kritisieren…“,
    sagen uns die, die in meinen Augen Antisemiten sind.
    Natürlich darf man „Israel“ kritisieren, wenn man damit
    eine spezifische Politik oder Aspekte davon meint und
    eben nicht DAS LAND. Letzteres darf man eben nicht.
    (Muss ich hoffentlich nicht auch noch erklären).
    Aber – so meine ich – zu jeder solcher Kritik gehört
    eben auch – meine Gefühlsduselei – meine Liebe zu
    den (spezifischen) Menschen die sich wunderbar erinnern bzw.
    vergegenwärtigen lässt, wenn ich mir etwa Talya Solan oder
    Ofra Haza oder Jeanette Rotstain oder Miriam Perez
    und 100 andere anhöre/betrachte. . Und jegliche Kritik
    wird dann so ausfallen, dass sie an einem „FÜR“
    diese Menschen orientiert ist.

    Damit ist sicher nicht alles gesagt – sonst müsste ich
    ein Buch schreiben. Solche Bücher gibt es aber,
    u.a. „Wider den Zeitgeist“ von Moshe Zuckermann
    und wer mehr wissen will, kann diese ja lesen.

    Ich beharre darauf, dass EINE Seite des zugehörigen,
    dialektischen Paares immer der Blick auf den Menschen
    stehen muss, auf ein Gesicht treffen muss und
    durchaus auch durch ein „dussliges“ (?) Gefühl vergegenwärtigt
    werden darf – so lange man in allen weiteren Überlegungen dazu steht
    und sich genau fragt, WIE man das umsetzen oder auch nicht
    umsetzen will und/oder kann.
    (Ich gebe auch zu, ich hätte es als Flüchtling – eigene
    Erfahrung – doof und peinlich gefunden, wenn plötzlich
    wildfremde Menschen vor der Tür gestanden wären,
    mit einem Teddy in der Hand. Genau da hätte eben
    die Dialektik gefehlt. Aber, sagen wir mal, ich hätte das
    schon verkraftet. Und einen brauchbaren Pullover
    hätte ich nicht abgelehnt. Trotzdem… peinlich, peinlich…).

    • Lusru schreibt:

      @yoyojon schreibt: März 2, 2016 um 11:41 vormittags
      Nachdem wir in unser beider vergangenen Kommentaren gelegentlich „Nachbarschaften“ bemerkt hatten, bin ich nun nach diesem Kommentar von dir etwas ratlos.
      Sicherheitshalber habe ich sofort meine Gefühlswelt aus dem Schrank geholt, wo ich sie sicher und geschützt vor Unsinn immer aufbewahre für ihren grossen Einsatz, und deinen Kommentar erneut gelesen – aber da kam mir nichts.
      Welchen Zionismus meinst du, den eigentlichen, grundsätzlichen der Gründungszeiten, oder die heutige rechtsnationale Politik, die manche gern heute als Zionismus verstehen?
      (Dazwischen liegen Welten, auch Flüchtlinge).

      Alles was du benennst, die Beziehungen, Kontexte, Historien und Wertungen sind derartig SELBSTVERSTÄNDLICH, dass ich mich immer wieder frage, was du uns hier darüber hinaus nun sagen möchtest.
      Alle Einzelheiten mal umgehend, möchte ich dir – zu deiner gründlicheren Verortung – eine Frage stellen, eine einzige, die du nicht uns sondern nur dir beantworten solltest:
      Was meinst du, wie der sogenannte Nahe Osten als Gesamtbild heute aussehen würde, wenn es nicht den leidigen Israel-Palästina-Konflikt gegeben hätte – kämen dann heute Millionen syrische und irakische Flüchtlinge zu uns nach D – oder würden wir in alle diese Länder fahren, um unserer eigenen historischen Mensch- und Gesellschaftswerdung in diesen Gebieten dort näher zu kommen und friedlich Urlaub zu machen?
      So ist das eben, wenn von oben herab „westliche Werte“ sich ein Lineal nehmen und Menschenheimaten zerteilen, willkürlich und orientiert an künftigen imperialen Einflussgebieten – so geschehen vor ca. 100 Jahren und seither immer wieder in Folge. – ?
      Lass dir das mal durch den Kopf gehen und jeweils neben jede deiner 16 Punkte legen als „Alternative“, auch wenn dieser Zug längst abgefahren erscheint …
      Wem nützt was?
      Das ist die immer wieder zuerst aufzuwerfende Frage, bevor irgendein „Gefühl“ die klare Sicht auf die Realitäten verschleiert. Nach der Antwort, ja, da sollte die Konsequenz, dann erst diese, mit Gefühl durchgesetzt werden, jedoch nicht mit Routine-Lamorjanz, wie sie derzeit als fast einziges „politisches Argument der grossen Kinderaugen“ versucht wird, zum Handlungsmotto zu machen.
      Leider sind diese Kinderaugen zu oft nur die gerade „eingeführten“, hingegen die ca. 20 % amtlich armen bedürftigen Kinder in Deutschland doch seit Jahrzehnten auch gern ihre Augen zeigen würden – für die gab’s nur Hartz4 und dann gleich für jeden, der noch mit dranhing …

      DAS ist es, was zu schaffen ist, bevor so getan wird, als sei die Armee der freiwillig bis zur Erschöpfung helfenden „nützlichen Gefühls-Idioten“ in der Lage, die Leichtfertigkeiten und Unfertigkeiten schwadronierender Politiker auf ihrem Buckel allein in irgendeine mal vorgestellte „Integration“ zu führen.
      Der „Notfall“ an der ungarischen und österreichischen Grenze hätte auch als NOTFALL kurz behandelt werden müssen, anstelle ihn zum Dauerprinzip der deutschen, europäischen und NATO-Politik einer einzelnen Merkelei zu machen, dann wären die erforderlichen Mittel für die Flüchtlingslager längst nicht mehr in der schwarzen NULL des schwäbischen Küchenpolitikers eingebettet sondern in den Flüchtlingslagern, wo nun gehungert wird.
      Und was „Traurigkeit“ angeht: Traurig ist mir bei jedem Gedanken an die dort verbliebenen armen Flüchtlinge, die sich nicht den Luxus überdimensionierter Schlepperpreise und Gefahren leisten können (und dann, in D angekommen, noch immer genug Geld mitführen ….) – aber nicht an die Mehrzahl der inzwischen derart naiv und ungelenkt wie unbedarft Eingeladenen aus den oberen Zehntausend der Kriegsländer …
      Gefühle ja, aber dort wo sie hingehören, und nicht wohin vermerkelte Pressediener diese gern hin dirigiert hätten, damit die Merkelei sich nicht etwa so blamiert.
      Ja, vermerkelte Pressediener wie z.B. eine Anne Will, die im „Solo mit Angela Merkel“ uns schon mal vorab wörtlich glauben machen WILL, da seien „keine Fragen abgesprochen…“ – Wozu auch, wenn die eine Freundin der „Initiative der Neuen sozialen Marktwirtschaft“ die andere Freundin dieser gleichen Initiative interwievt – was könnte man denn da noch „absprechen“? Da war nichts abzusprechen, sondern nur mit viel „sicherer Balance“ der Ekla der Kanzlerin mit echten Fragen vor den Zuschauern zu verhindern, worin sich Frau Will ja geübt hat.
      Da kamen meine Gefühle: Da habe ich geweint, über den Sumpf, auf den sich unsere öffentlich-rechtlichen Medien wieder mal eingelassen haben, exklusiv-Wahlkampf zur Prime-Time mit dämlichen einfallslosen Brüskierungen aller politischen Gegner, besonders des eigenen Koalitionspartners – dem mal eben diese Wahloffensive nicht gewährt wird.
      Komisch, dass Frau Merkel nicht einen politischen Gegner als Sparringpartner erhielt – wie sie (und Anne Will) wohl dann belämmert ausgesehen hätten?
      Ganz oben lese ich Buurmanns tolle Idee:
      “Wenn Du wirklich glaubst, der deutsche Staat gäbe mehr Geld für Flüchtlinge denn für Einheimische aus, dann schmeiß doch einfach Deinen Personalausweis weg und beantrage Asyl!”
      War es das, was das Frau Will uns mit dem „Gefühl“ der Kanzlerin vermitteln wollte?
      Sie hat diesen Aspekt jedenfalls tunlichst gründlich vermieden.
      Und was mach ich inzwischen nun mit deinen Anspielungen auf Gefühl, @yoyojon?

      • yoyojon schreibt:

        Einen Teil der Antwort habe ich nach: „Bist du nun für die Gleichberechtigung?“ usw, auf der anderen Seite von „Sag ich mal so“ versucht. Ist einfach verschwunden. Was ich dort nicht geklärt habe und in Deinem Kommentar hier steht, dazu ein paar Anmerkungen.
        „Zionismus“ ist für mich zunächst der „alte“, „ursprüngliche“ Zionismus. (Was heute daraus geworden ist, verwirrt mich etwas und ist mir nicht so ganz klar. Da enthalte ich mich lieber einer vorschnellen Beurteilung. Als Atheist komme ich immer etwas ins Schleudern, wenn ich auf Religion treffe).
        Aber nehmen wir mal den „alten“. Da fragen Leute, ob es ein einforderbares Recht ist, wenn man feststellt, dass Juden vor 2000 Jahren in Palästina einen Staat hatten, der zerstört wurde und dann 2000 Jahre nur durch eine eher sehr kleine Anzahl von Juden vor Ort erkennbar war, neben Arabern, die sich dort angesiedelt hatten, während alle anderen vorstellbaren Bürger dieses Staates in alle Welt verstreut waren, diesen heute zuzusprechen, sich dort wieder einzufinden /eingefunden zu haben, im Angesicht aller Probleme, die dadurch entstanden sind? Kann überhaupt irgend Jemand diese Frage objektiv beantworten? Ich weiß es nicht. Und jetzt käme die ganze Bücher füllende Diskussion mit allem Für und Wider. Und dann habe ich den Eindruck, dass hier immer mehr miteinander in Konflikt stehende Probleme aufeinander treffen, für die es, an den Realitäten gemessen, keine Lösung gibt, für die nicht vielleicht eine Seite nicht unerhebliche Nachteile in Kauf nehmen muss. Vielleicht gibt es eben keine Lösung, die allen gerecht sein kann.
        Was bleibt mir übrig? Ich muss mich entscheiden. Ich muss Stellung beziehen. Auch wenn ich dabei ethisch nicht unbedingt glanzvoll heraus kommen mag, vielleicht ganz im Widerspruch zu meiner grundsätzlichen Ethik, die ich sonst für quasi „weltverpflichtend“ halte und keine Ausnahmen zulassen würde.
        Also habe ich mich entschieden. Habe Position bezogen. Nämlich FÜR Israel und den (alten) Zionismus. Ich kann mir vorstellen, dass ich mich dann voll in ein Beet von Nesseln gesetzt habe, nämlich bei allen, die eine andere Auffassung haben und mir sogar meine eigene Ethik vor die Nase halten können (Dazu war der andere Kommentar die Antwort, vielleicht taucht er wieder auf).
        Solche Entscheidungen, VIELLEICHT aus zwei Unrechten ein Recht und ein Unrecht zu machen, dürfen nie zur Gewohnheit werden und sind höchst gefährlich, keine Maxime für die Welt. Deshalb wende ich dieses auch nur ein einziges Mal auf diesen speziellen Fall an und wehre mich vehement gegen vorschnelle Anwendungen anderswo.
        Wie ich das tun kann? Ich sehe die Welt nicht als einen Ort an, der zur Perfektion geeignet ist. Die Unvollkommenheit muss und DARF sich sogar in unseren Entscheidungen widerspiegeln, wenn wir dabei – quasi eine Bedingung – ständig weiter denken und nur im ständig weiter Denken auch eine vielleicht angreifbare Position vertreten dürfen. Es geht nämlich nicht, keine Position oder ein ideale Position zu vertreten, Positionen, die keiner Seite helfen.
        Etwas verworren? Mag sein… geht nicht zu entwirren, letztlich.
        Deshalb habe ich hier Position bezogen, „mich auf eine Seite geschlagen“, wo ich auch bleiben werde. „Denn ein Drittes gibt es nicht“ – auch wenn dieser Satz sonst zu 99 % falsch ist 🙂
        Zu weiteren Aspekten Deiner Frage komme ich noch. Hoffe, mein Post auf der anderen Seite erscheint noch…

        • Lusru schreibt:

          @yoyojon schreibt: März 8, 2016 um 11:20 vormittags
          in Kürze:
          – „ob es ein einforderbares Recht ist, wenn man feststellt, dass Juden vor 2000 Jahren in Palästina einen Staat hatten, der zerstört wurde und dann 2000 Jahre nur durch eine eher sehr kleine Anzahl von Juden vor Ort erkennbar war, neben Arabern, die sich dort angesiedelt hatten, während alle anderen vorstellbaren Bürger dieses Staates in alle Welt verstreut waren, diesen heute zuzusprechen, sich dort wieder einzufinden“
          Antwort: Ja.
          Ein Volk, eine Religionsgemeinschaft, eine Ethnie , die von den sogenmannten „westlichen Werte“ über eben diese 2000 Jahre erniedrigt, geknechtet und entrechtet, ja sogar immer wieder progromiert wurde und schliesslich mit dem Holocaust der Volksvernichtung konfrontiert wurde, eine solche Gruppe von Menschen hat ihr Recht auf Heimat mehr als „verdient“, hat sie schlicht von allenm anderen zu bekommen, wo auch immer.
          Das wurde sinnigerweise dort cversucht, wo ihr kulturelles (!!) Erbwesen „zu Hause“ war und ist, wo sollte das sonst sein?
          Und nein, nicht die religiösen Aspekte sollen dafür bestimmend sein, auch ich lebe (gut) atheistisch, die (damit wohl verbundene) kulturelle Identität schon.

          „Also habe ich mich entschieden. Habe Position bezogen. Nämlich FÜR Israel “ – ja schon, was denn sonst? NUr „Für Israel“ ist nicht gleichbedeutend mit „Grossisrael“, dass intrigant und menschlich fragwürdig zu Lasten anderer Menschen durchgeboxt werden soll. Für Israel, für den Staat Israel ist keinesfalls per se identisch mit jeder israelischen Regierung und deren Politik, zumal, wenn diese in Nationalismus abgeglitten ist, und DAS dazu (!) noch immer das mit „Zionismus“ begründet wird.
          „habe ich den Eindruck, dass hier immer mehr miteinander in Konflikt stehende Probleme aufeinander treffen, für die es, an den Realitäten gemessen, keine Lösung gibt, für die nicht vielleicht eine Seite nicht unerhebliche Nachteile in Kauf nehmen muss. Vielleicht gibt es eben keine Lösung, die allen gerecht sein kann.“
          Nun, nichts einfacher als das: Wenn es (inzwischen) keine Lösung gibt, es so scheint, die „allen gerecht“ wird, dann bleibt nur noch eine Lösung übrit, die ALLEN ungerecht wird – und DAS ist einzusehen, und zwar auf allen Seiten, womit wir beim Grundübel dieses Konfliktes wären …
          Und dazu sage mal einer, das sei keine Position! Es ist die einzige, die geht, ohne das GANZE zu gefährden, dennn ja:
          „Ich sehe die Welt nicht als einen Ort an, der zur Perfektion geeignet ist. Die Unvollkommenheit muss und DARF sich sogar in unseren Entscheidungen widerspiegeln“
          Nur begreifen und Anpacken muss man DAS. Endlich.

      • yoyojon schreibt:

        Weiter… :
        Du sagst: „Was meinst du, wie der sogenannte Nahe Osten als Gesamtbild heute aussehen würde, wenn es nicht den leidigen Israel-Palästina-Konflikt gegeben hätte – kämen dann heute Millionen syrische und irakische Flüchtlinge zu uns nach D…“

        Das ist nun schon eine ziemliche Verwirrung von Verschiedenem. Wenn wir schon beim „hätte“ und „wäre“ etc. sind… was wäre gewesen, wenn die Araber
        und die Palästinenser irgndwann akzeptiert hätten, dass nach IHREM verlorenen Krieg eine neue Situation entstanden ist, die man am Besten friedlich und mittels
        nachhaltiger und hartnäckiger Diplomatie lösen könnte? Dann wäre der Palästina-Konflinkt Schritt umd Schritt aus der Welt geschafft worden. Israel war dazu bereit.
        Übrigens… fast alle Ostpreussen und Schlesier, quasi alle Deutschen, haben akzeptiert, dass nach 1945 eine neue Situation gegeben war (mit vielen Flüchtlingen) und auf dieser Basis eine friedliche Regelung zu erzielen war / ist.
        (Ein paar Fanatiker irren überall herum und sie sollten keine Rolle spielen).
        Und die Flüchtlinge heute… haben mit dem Palästina-Konflikt wenig zu tun. Es gibt 20 oder mehr wesentlichere Gründe, warum sie flüchten.

        • Lusru schreibt:

          @yoyojon schreibt: März 8, 2016 um 11:48 vormittags
          „Verwirrung von Verschiedenem“
          Nein, den Verschluss einer Kette zu benennen al den Verschluss einer (Kausal)Kette ist mitnichten „Verwirrung“, auch wenn das gerne mal hie oder da so eingeredet wird aus durchscheinenden Anliegen heraus.
          „Hätte“ und „wäre“ gelten in den Realitäten nicht, erst recht nicht in vergangenen, die bekannt nachprüfbar und belegbar sind.
          – „Dann wäre der Palästina-Konflinkt Schritt umd Schritt aus der Welt geschafft worden. Israel war dazu bereit.“ – Ich darf korrigieren: Es gab (und gibt) IN Israel genügend Menschen, die DAZU bereit waren , aber auch ausreichend viele, denen das von vornherein bereits seit dem Beschluss des Völkerbundes nicht ausreichte – was übrigens gleichermassen für die anderen Seiten galt und gilt. Es ist die fehlende Einsicht in die Gegebenheiten und diesbezügliche Scharfmacher, die das am Kochen halten seither, auch auf allen Seiten, und nicht nur in Israel.
          Solange, wie es Leute gibt, die meinen, der Staat Israel sei auch das Land nichtisraelischer Juden in USA oder anderswo, stimmt etwas nicht, das ist direkt vergleichbar mit deinem sehr passenden Beispiel der vertriebenen Schlesier, deren Staat nun Deutschland ist, während für die dort verbliebenen Schlesier das nicht Schlesien, sondern Polen z.B. ist. Das ist einzusehen, bevor es zu Lösungen kommen kann. Auch wieder: Auf allen Seiten.
          Und diese verkünstelte „Schein-Internationalität“ des Konfliktes ist es, die animiert, ihn am Köcheln zu halten, sowohl in der lokalen wie in der politischen Peripherie Israels / Palestines.
          Zu dieser Peripherie gehören bekanntlich Syrien, Ägypten, Jordanien, Türkei, Irak, Iran, Saudi-Arabien und – GAZA, und überall viel viel Öl und Wege für das Öl in Richtung seiner User…

      • yoyojon schreibt:

        Weiter…
        Du sagst: „So ist das eben, wenn von oben herab “westliche Werte” sich ein Lineal nehmen und Menschenheimaten zerteilen, willkürlich und orientiert an künftigen imperialen Einflussgebieten – so geschehen vor ca. 100 Jahren und seither immer wieder in Folge. – ?“
        Richtig. Seit ca. 1500 sind die Europäer über die Welt gekommen, wie Jahrhunderte vorher die Pest. Und das hat nicht aufgehört. Daran würde sich eine weitere Bibliotheken füllende Diskussion knüpfen.
        Aber wie ich schon sagte – Israel ist für mich keine imperiale oder koloniale Setzung. Und wenn das vielleicht nicht ohne Widersprüche oder zumindest schwer zu beantwortende Fragen jenseits allen Zweifels festgestellt werden kann, dann muss man sich eben entscheiden, Positionieren.
        Und so muss ich – obwohl ich die First Nations“ in den USA in ihren Rechten unterstützen würde – auch respektieren, dass Einwanderer aus aller Herren Länder in diesem Land JETZT ihr zu Hause gefunden haben. Sonst hätten wir gleich mal noch einige hundert Millionen US-Flüchtlinge aufzunehmen.

        • Lusru schreibt:

          @yoyojon
          Es ist wohl an der Zeit, drei wesentlichre Trugschlüsse als solche zu benennen:

          „Richtig. Seit ca. 1500 sind die Europäer über die Welt gekommen, “ – und wenn mich nicht alles täuscht, sind Juden in aller Welt sehr stolz darauf, dass sie daran einen nicht gerade bescheiden nennbaren Anteil hatten, als EUROPÄER, als solche so auch als Deutsche, Franzosen, Italiener, Spanier, Russen, Polen usw.
          „Israel ist für mich keine imperiale oder koloniale Setzung.“ – Das ist nicht ganz korrekt, denn Israel ist sehr wohl als Staat eine direkte „imperiale oder koloniale Setzung“, oder richtiger:
          das, was davon übrig gelassen wurde, von einer weltweit präjudizierten imperialen kolonialen Setzung, was „erübrigt wurde“, um die eigentliche imperialen Setzungen nicht zu gefährden.
          Es hätte auch ein klein wenig mehr sein können, wenn es denn eben nicht imperial und kolonial so gesetzt worden wäre und z.B. „demokratisch“ sich etabliert hätte. Und das nicht, um damit in dieser kleinen israelischen Welt die Millionen der Juden in der Welt zu israelischen Staatsbürgern zu machen, denn genau das sollte mit dieser Art der „Setzung“ verhindert werden, weshalb „Millionen“ Flüchtlinge nicht (mehr) zu befürchten waren.
          und der dritte Trugschluss betrifft das Blogmotto von unserem Gerd Buurmann, der sich unser schon reichlich lange erbarmt und Obdach gibt:
          „“Wenn Du wirklich glaubst, der deutsche Staat gäbe mehr Geld für Flüchtlinge denn für Einheimische aus, dann schmeiß doch einfach Deinen Personalausweis weg und beantrage Asyl!”
          Dieser Trugschluss besteht in der vorausgesetzten Unterstellung oder Annahme, dass das, was „der deutsche Staat für Flüchtlinge denn einheimische BEDÜRFTIGE ausgibt“, real auch bei diesen oder jenen ankommt und nicht nur eine Schiebekugel auf Schäubles Abakus mit der schwarzen NULL ist, also ein sogenannter statistischer Nominalwert, der so das Blogmotto des Gerd Buurmann in seiner erst-scheinenden Brillianz und Scheinlogik etwas entzaubert – es sei ihm geschenkt, da „gut gemacht“.

      • yoyojon schreibt:

        Da steht bei Dir auch:
        ‚Routine-Lamorjanz, wie sie derzeit als fast einziges “politisches Argument der grossen Kinderaugen” ‚

        Absolut richtig.
        Flüchtlinge brauchen mehr und anderes als „Teddies“. Sie brauchen eine „Existenz“, das heißt, Arbeit, Wohnung, wenigstens ein wenig Sprache (kann auch erst die nächste Generation sein, Kinder, die für ihre Eltern übersetzen). Usw.

        Aber… dazu Näheres in meinem bislang nicht aufgetauchten Post – es gibt da immer eine Dialektik: Das humane Empfinden, durchaus in Gefühlen dargestellt auf der einen Seite, die realistische, an Wirklichkeit orientierte Sicht auf der anderen. Eine Seite braucht die andere. Aus der Spannung zwischen beiden können Lösungen aufscheinen und umgesetzt werden.
        Die „Teddies“ sind eher nur die eine Seite. Muss nicht schaden – insbesondere, wenn sehr viele Leute immer nur mit der zweiten Seite zur Hand sind und diese als Abwehr alles Fremden instrumentalisieren – hilft aber auch nicht wirklich weiter.

      • yoyojon schreibt:

        Und da steht: „hingegen die ca. 20 % amtlich armen bedürftigen Kinder in Deutschland „.

        Derlei in irgendeiner Weise gegen die Flüchtlinge aufrechnen zu wollen ist sehr daneben. Die armen, bedürftigen Kinder haben in D – jenseits der Betroffenen selbst – bislang kaum Jemanden gekratzt. Das wird einfach hingenommen, so lange die eigene „Pfründe“ keinen Schaden nimmt und der SUV vor der Türe steht.
        Es gab genug Zeit, sich mit dem Problem zu befassen und diese Zeit ist auch zukünftig vorhanden.
        Aber dies genau im Moment der Betrachtung bedürftiger Flüchtlinge aufzulisten klingt für mich zu sehr nach Abwehr des Fremden. Wie ich schon sagte, Kinder in armen Verhältnissen (das heißt heute „Präkariat“, damit es nicht auffällt, dass von Unterschicht die Rede ist, für die es anscheinend keinen Platz mehr gibt) und Obdachlose etc. würden „Niemanden“ mehr interessieren, wenn die Flüchtlinge weg wären. Schließlich ist das „Präkariat“ ein integrer Bestandteil unseres Wirtschaftssystems. (Und das sind auch die Flüchtlinge, aber da wird es langsam kompliziert…).

      • yoyojon schreibt:

        Ansonsten… was Du sonst noch schreibst (Lusru), da habe ich nicht hinzu zu fügen. Stimmt alles genau. Die Frage nach Gefühlen… ich kuck jetzt mal, ob mein Post dort
        https://tapferimnirgendwo.com/2016/02/26/sag-ich-mal-so-6/#comments
        aufgetaucht ist… Aha! Ist er ja 🙂 Also da habe ich versucht, das zu erklären. So halbwegs… 🙂

  4. yoyojon schreibt:

    Nachdem ceterum censeo umgehend das Haar in der Suppe – in dem Lied von Aziza herausfischen musste, hier eine jüdische Stimme zum Thema Flüchtlinge (refugees), diesmal von der Band „Oi Va Voi“:

    Du fragst mich
    warum ich zu dir komme
    Wenn jemand anders doch genauso gut ist
    Ich fragte sie, doch sie sagten dasselbe
    Sie fragten nicht einmal nach meinem Namen
    Erkläre mir
    Was es ist, das du zu verlieren hast
    Nimm dir eine Minute in meinen Schuhen
    Fühlst du nicht, als hättest du deine Schulden gezahlt
    Bereits
    Ich werde dir zeigen
    Dass alle unsere Schicksale so verschlungen sind
    Verliere nicht deinen Glauben in die Menschheit
    Vergiss nicht, mein geistiger Zustand
    ist zerbrechlich
    Zusammen
    Können wir den Geschmack von Würde genießen
    Solange du mir glaubst
    Zeige ich dir meine Realität
    Ich habe Manche (Realität) gesehen
    Du fragst mich
    warum ich zu dir komme
    Wenn jemand anders doch genauso gut ist
    Ich fragte sie, doch sie sagten dasselbe
    Fragten nicht einmal nach meinem Namen
    Da ist noch ein Flüchtling
    Da ist noch ein Flüchtling
    Oh oh da ist noch ein Flüchtling
    Oh oh da ist noch ein Flüchtling

    • A.S. schreibt:

      Bei allem Respekt für die Not: Die Tränendrüse als Leitstern ist ein sicherer Weg in den Untergang. Es hat einen guten Grund warum emotionale Distanz bei wichtigen Verantwortungsträgern (z.B. Ärzte, Richter, Lehrer) verlangt wird. Dass diese in der Politik enorm wichtig ist können wir z.Z. beobachten. Diese Gefühlsduselei ohne Blick auf die Folgen sorgt gerade dafür, dass das Grundrecht auf Asyl europaweit faktisch abgeschafft wird und einige Verfolgte jetzt aus deutschen Flüchtlingslagern nochmal fliehen müssen.

      • yoyojon schreibt:

        Wenn schon A.S. an zwei Stellen das Gleiche sagen muss, dann bleibt mir nur übrig, mich zu wiederholen (Und dann is gut, wie man sagt):
        Traurig, wenn Menschen meinen, die Welt grundsätzlich gefühllos bewerten zu müssen.
        Könnte es nicht sein, dass man auf der einen Seite die Dinge mittels seiner Gefühle erfassen kann und auf der anderen Seite mittels vernünftigen Denkens zu klären versucht?
        Menschen ohne Gefühle zu betrachten… das erinnert mich… an den Lagerkommandanten.

  5. A.S. schreibt:

    Ich sag mal so:
    Wenn einem die Flüchtlinge aufgrund des demografischen Wandels als Bereicherung verkauft werden, dann ist die Frage nach Geld durchaus berechtigt. Hätte man das Geld, das man in den letzten Jahren für Banken, Griechenland und aktuell für Flüchtlinge ausgegeben hat, in Kinder investiert (z.B. Rentenpunkte für Kindererziehung), dann hätten wir vmtl. kein demographisches Problem.
    Wenn man mit Humanität argumentiert wird’s schwierig. Außer für Praecox, der aus irgendwelchen universalen Prinzipien sicherlich auch Wohnraum und medizinische Versorgung für über 1.000.000 Menschen und zudem tausende gute Sprachlehrer und geeignete Arbeitsplätze ableiten kann. Für alle anderen dürfte klar sein, dass der deutsche Staat in erster Linie für deutsche Staatsbürger da ist und diese besser stellen darf und muss.

    • Praecox schreibt:

      Für Typen wie Sie gibt es ein Wort, aber ich schäme mich, es zu verwenden.
      Sie haben es wohl nicht ausgehalten, das O.Paul die Spitze der Lügenkommentatoren erobert hat und müssen jetzt nachlegen. Ihr gesamter Kommentar besteht aus herbeiphantasierten Unterstellungen, Insinuationen, Lügen. Nichts davon habe ich gesagt. Jedem, dem EHRLICH ist, ist das klar.

      • A.S. schreibt:

        So zurückhaltend?
        Ich dachte es würde Sie freuen wenn ich auch anfange hinter das geschriebene zu blicken, wie Sie es meisterhaft beherrschen.
        Z.B. können Sie dem Kommentar von O.Paul entnehmen, dass er mit „zur Kasse gebeten“ Kindesunterhalt meinte und nicht die automatisch und inoffiziell entstehenden Zusatzkosten wenn Kinder mit im Haushalt wohnen (z.B. größere Wohnung, Heißwasser, Essen usw.). Als Lebensgefährte muss er faktisch mit bezahlen wenn kein Unterhalt kommt. Oder soll O.Paul abends Schnitzel essen währen die Kinder Brotrinde bekommen? Der Lebensstand in einem Haushalt muss für die Kinder der gleiche sein und da muss halt der Lebensgefährt einspringen, was O.Paul, wie jeder anständige Mensc,h vmtl. auch gemacht hat.
        Zudem können Sie dem Kommentar anscheinend auch entnehmen, dass O.Paul absichtlich Unwahrheit schreiben wollte und einen Irrtum ausschließen. Sonst hätten Sie sicher nicht das Wort Lüge, dass Absicht voraussetzt, verwendet.

        So treffsicher interpretieren möchte ich auch können …….

        • Praecox schreibt:

          Zitat A.S.:
          „Ich dachte es würde Sie freuen wenn ich auch anfange hinter das geschriebene zu blicken, wie Sie es meisterhaft beherrschen.“

          ROFL!
          Sie wären schockiert, würden Sie einmal hinter das Geschriebene blicken.

          Zitat A.S.:
          „Sonst hätten Sie sicher nicht das Wort Lüge, dass Absicht voraussetzt, verwendet.“

          Ich unterstelle O.Paul ein Ressentiment und damit Absicht. Da er sich seines eigenen Ressentiments (und damit auch der Absicht) nicht bewusst zu sein scheint – wie auch, erhält er doch Bestärkung durch so begabte Insinsuierer und Sinnverdreher wie Sie einer sind – habe ich das dazu geschrieben.

          • Praecox schreibt:

            Und hier noch der Beweis dafür, wie A.S. insinuiert, den Sinn verdreht und lügt:

            Gegenüber O.Paul sprach ich nicht von „Lüge“. Ich sprach von der Gruppe der „Lügenkommentatoren“ an deren Spitze er sich gesetzt habe. Das Wort „Lügenkommentator“ verwende ich in Anspielung auf die Bezeichnung „Lügenpresse“ immer dann, wenn ein Kommentator, der seinerseits gerne auf die „Lügenpresse“ schimpft, unwidersprochen Unwahrheiten in die Welt setzt.

            Kapieren Sie das, A.S.? Ich habe da so meine Zweifel und muss Ihnen mittlerweile sogar Absicht unterstellen.

      • O.Paul schreibt:

        Zitat Praecox:
        „das O.Paul die Spitze der Lügenkommentatoren erobert hat“

        Das Wort „Lüge“ in diesem Zusammenhang verbitte ich mir!

        Dass viele der hier angekommenen Flüchtlinge aus rein wirtschaftlichen Gründen hergekommen sind, hat sich ja mittlerweilen auch bei Politikern und bei den Medien herumgesprochen. Und von daher ist es KEINE Lüge wenn ich vom Ausnutzen der „sozialen Hängematte“ spreche……

        Und ich wurde zur Kasse gebeten. Der Umstand, dass ich zum Unterhalt von 3 Kindern, deren Erzeuger ich nicht bin, verdonnert wurde ist der staatliche Griff in meine Geldbörse. Man könnte auch moderene Piraterie dazu sagen. Ich hätte den Vater der Kinder privat verklagen können- allein die Mittel dafür fehlten mir damals aus verständlichen Gründen. Und ob ne Klage eine finanzielle Entlastung für mich gebracht hätte, ist auch fraglich.

        Und nun komme ich zum Kern meines Anliegens:
        Bis zum staatlichen Griff in meine Geldbörse habe ich brav meine Abgaben an den Staat geleistet, und ohne zu Murren und immer pünktlich. Als ich Hilfe gebraucht hätte, gabs nen Tritt in den Arsch. Auch 2 Schreiben an die Leute, die meinen Interessen umsetzen sollten (Bundestag), hat nichts gebracht.
        Jetzt aber beobachte ich, dass zigtausende Leute hier einwandern mit Kind und Kegel und gerade diese Kinder automatisch Kindergeld beziehen, ohne dass deren Eltern auch nur einen Cent in die Sozialkassen eingezahlt haben. Und dass auch Kinder, die hier gar nicht physisch vorhanden sind, bekommen das Kindergeld.
        Gut, wir haben eine Solidargemeinschaft und die sollte das abfangen.
        Aber funktioniert das auch noch bei diesen Massen? Und wie lange funktioniert das noch, gerade wenn man die Prognosen zur Zahl der noch Kommenden betrachtet?

    • yoyojon schreibt:

      Der deutsche Staat konnte u.a. 200 Milliarden an pleite gegangene Banken verschenken.
      Da soll es an Geld für Anderes, z.B. Flüchtlingen fehlen?
      Natürlich sieht ein Blinder mit dem Krückstock, welche Probleme das mit sich bringt aber ehe „die Flüchtlinge“ gänzlich verdinglicht (heißt: als Sachen betrachtet) werden, will ich doch zum Ausgleich noch Mal den Text eines Liedes hier rein setzen, das einer Verdinglichung entgegen wirkt und das ich ästhetisch (den Gesang) sehr gelungen finde.

      Lagi – Refugee (by Aziza Brahmin)
      Ever since I arrived in this world
      I have lived as a refugee.
      Despite moving to the North
      I have remained a refugee.
      Living in a haimas (tent)
      worn-out by time
      the haimas a witness of my sensibility and faith.
      Look how many souls desire
      to finally meet again the eyes that await them.
      Here they are in Ivory Coast,
      they are refugees.
      Every year we see it in Sudan,
      a nation of refugees.
      In any town of Palestine
      here they are refugees.
      The troubles are repeated in Mali,
      they are refugees.
      And the people
      here they are, injured,
      in Argelia, as refugees.
      And the Saharawi resist
      today in Argelia,
      refugees.

      • yoyojon schreibt:

        Und noch eins… wenn Sie das Lied hören… weinen Sie ein wenig mit mir.
        Dann können Sie hinterher durchaus gern alle kritischen Fragen AUCH stellen.

        • ceterum censeo schreibt:

          In any town of Palestine
          here they are refugees.
          An der Stelle hab ich besonders geweint.

          • yoyojon schreibt:

            Kann schon sein, dass eine Frau aus West-Sahara meint vorschnell die Komplexität der palästinensischen Probleme mit ihren, berechtigten Problemen (und denen vieler Anderer) gleichsetzen zu können. Da müssen wir sie kritisieren bzw. müsste man mal mit ihr reden und erklären, dass die Juden „Weltmeister der Flüchtlinge“ waren und 2000 Jahre immer auf den Koffern saßen. Aber das ändert zumindest ansonsten nichts an ihrer Vermittlung dessen, was „Flüchtlinge“ empfinden.

      • A.S. schreibt:

        Bei allem Respekt für die Not: Die Tränendrüse als Leitstern ist ein sicherer Weg in den Untergang. Es hat einen guten Grund warum emotionale Distanz bei wichtigen Verantwortungsträgern (z.B. Ärzte, Richter, Lehrer) verlangt wird. Das diese in der Politik enorm wichtig ist können wir z.Z. beobachten. Diese Gefühlsduselei ohne Blick auf die Folgen sorgt gerade dafür, dass das Grundrecht auf Asyl europaweit faktisch abgeschafft wird und einige Verfolgte jetzt aus deutschen Flüchtlingslagern nochmal fliehen müssen.

        • yoyojon schreibt:

          Traurig, wenn Menschen meinen, die Welt grundsätzlich gefühllos bewerten zu müssen.
          Könnte es nicht sein, dass man auf der einen Seite die Dinge mittels seiner Gefühle erfassen kann und auf der anderen Seite mittels vernünftigen Denkens zu klären versucht?
          Menschen ohne Gefühle zu betrachten… das erinnert mich… an den Lagerkommandanten.

          • A.S. schreibt:

            Geht’s nicht ne Nummer kleiner?
            Ich hab von emotionaler Distanz gesprochen, nicht von völliger Emotionslosigkeit. Und schon gar nicht von Sadismus oder gar Freude an Leid.
            Wenn ich rationales Handeln einfordere und dazu ein aktuelles Beispiel für dessen Fehlen bringe, dann stempeln Sie mich gleich zu einem Bonsai-Höß? Noch alle Tassen im Schrank?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @yoyojon: „Menschen ohne Gefühle zu betrachten… das erinnert mich… an den Lagerkommandanten.“

            In A.S. Kommentar ging es doch gerade nicht um Gefühle, sondern um den gezielten, propagandistischen Einsatz der Tränendrüse. Exakt damit werden Diktaturen vorbereitet, b.z.w. die Karrieren von Lagerkommandanten.

          • Dante schreibt:

            Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund.

          • yoyojon schreibt:

            Und die von mir vorgeschlagene Musik setzt Druck auf die Tränendrüsen zur Vorbereitung einer Diktatur? Aha!
            Wenigstens ist der Begriff „Bonsai-Höß“ genial. Gefällt mir.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @yoyojon

            Wenn Gefühle so ausschlaggebend sind, müssten Sie sich doch auch mit Nazis versöhnen können. Schließlich hatten diese doch auch Gefühle und herzzerreißende Gesänge.

          • yoyojon schreibt:

            @ gutartige Geschwulst, Zitat: „@yoyojon

            Wenn Gefühle so ausschlaggebend sind, müssten Sie sich doch auch mit Nazis versöhnen können. Schließlich hatten diese doch auch Gefühle und herzzerreißende Gesänge.“.

            Es kann doch nicht sein, dassSie soooo dumm sind. Oder doch?
            Hier wird die gutartige Geschwulst zur BÖSARTIGEN Geschwulst,
            Dummheit wird zur Waffe.
            Wie habe ich vorhin gelesen? „Bonsai-Höß“.

          • Dante schreibt:

            @yoyojon, @GG
            Hey Guys, I greet you. My name is Mike Godwin.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @yoyojon: „Dummheit wird zur Waffe.“

            Wenn Dummheit eine Waffe ist, erscheint sie mir in Ihrem Falle ausreichend, @yoyojon.

        • M.S. schreibt:

          @yoyoyon: Woher/wovor sind Sie denn bitte geflüchtet, um sagen zu können: „Aber das ändert zumindest ansonsten nichts an ihrer Vermittlung dessen, was Flüchtlinge´ empfinden"? Nichts für ungut - Sie haben sicherlich ein großes Herz, aber hier muss ich A.S. in Teilen beipflichten. Identifikation mit den Verdammten dieser Erde ist ebenso irrational und wenig hilfreich wie Identifikation mit dem Aggressor (dem seiner selbst, in dem Fall aka Stockholm-Syndrom, oder mit denjenigen, die Angriffe gegen Wehrlose vornehmen wie z.B. dieser Tage die Apologeten des Kölner Grabsch- oder des Clausnitzer Pöbelmobs). Diejenigen, denen man Ihres Erachtens durchaus anlasten darf, " dieFlüchtlingswelle´ sehenden Auges losgetreten (zu) haben“, taten dies eben aufgrund von „…Gefühlsduselei ohne Blick auf die Folgen“ (A.S.).

          • M.S. schreibt:

            Hoppla, was ist denn mit dem Schriftbild passiert?!

          • yoyojon schreibt:

            Interessant: „Woher/wovor sind Sie denn bitte geflüchtet…“ Ist doch (unterdessen) egal. Als ich – meinen gesamten Besitz in einer Aktentasche tragend – in dieses schöne Land kam (2 Jahre Flüchtlingslager noch…), da bekam ich schon einen Eindruck davon, was ein Flüchtling ist. Aber ehe sich hier jemand aufplustert, will ich das Wichtigste nicht vergessen:
            Ich habe mein Leben lang gearbeitet und brav meine Steuern entrichtet, damit der Staat etwas hat, um sozial tätig zu werden.

          • A.S. schreibt:

            Mag ja alles sein, trotzdem fliegt uns gerade der Laden um die Ohren. Was wir aktuell erreichen ist mit riesiger moralischer Dauererektion eine Flucht nach Europa unattraktiv zu machen. Das Grundrecht auf Asyl wackelt, der Familiennachzug wackelt, die Fluchtgrundkonflikte kommen nach, Ressentiments gegen Zuwanderer steigen und schlimmer noch, die Gewalt gegen Zuwanderer steigt.
            Das alles kann man doch nicht einfach wegsentimentalisieren. Die Moralkeule wurde dermaßen geschwungen, dass man sich politisch einfach weggeduckt hat und das „heiße Eisen“ Zuwanderung einfach nicht angefasst hat. Und jetzt sind wir überfordert und wo es nötig wäre (Syrien….) ist der Bogen überspannt und Europa sagt „wir schaffen das nicht“. Nur Merkel sagt das nicht und will vmtl. warten bis die AFD über die 50% Marke kommt………

    • Lusru schreibt:

      @A.S. schreibt: März 1, 2016 um 4:16 nachmittags
      Volltreffer:

      Hätte man das Geld, das man in den letzten Jahren für Banken, Griechenland und aktuell für Flüchtlinge ausgegeben hat, in Kinder investiert (z.B. Rentenpunkte für Kindererziehung), dann hätten wir vmtl. kein demographisches Problem.<

      Ja, @A.S.:Nicht vom Meckermeck Praecox beirren lassen!

      Nur wer sagt das nun öffentlich mal der grossen Merkelei, vor allen Dingen der schwäbischen Hauswirtschafts-Glucke Schäuble, der immer noch verschämt und bockig mit der „Schwarzen NULL“ vom neulichen Galgen von vorgestern wedelt und offensichtlich die letzten Monate abwesend in Urlaub war und erst wiederkommt, wenn wieder mal Griechenland in seinen Schraubstock soll – was für eine klingelbeutelpolitik an der Finanzspitze unserer Rangierung …

      Ja, aber der Vorschlag mit dem „Geld in die Kindersituation stecken“ ist noch nicht kalt, im Gegenteil, der ist heisser denn je und wird mit jedem verschrägten Merkelgesicht wichtiger für die nächste Regierung – das lässt sich alles noch machen:
      Die Banken geben das von Griechenland erhaltene und eigentlich längst verlorene Rückzahlungs-Geld, das Schäuble den Griechen zur Rückzahlung der Schulden an private deutsche Banken erneut „geliehen“ hat aus dem öffentlichen deutschen Steuersäckel, einfach direkt anständigerweise an die Öffentlichkeit, die Steuerzahler und an Schäuble vorbei direkt der Familienministerin zur Regulierung der deutschen Kinderzahlen zurück, und so benötigen wir wenigstens in der Zukunft keine Massenfluchtzuwanderung mehr, um unsere Arbeitskräfte und Rentenbeschaffer aus eigener Kraft zu „beschaffen“ – ja,
      DAS liesse sich so schaffen
      und wäre sogar landesweit „WILLKOMMEN“.
      Da würde noch genügend Geld abfallen für eine endliche hochqualifizierte Lagerausstattung der Flüchtlinge in den „unsicheren“ Herkunftsländern, auch mit Schulen und Ärztern für die Kinder, besser als das jetzt und später hier geht …

  6. O.Paul schreibt:

    Sehr geehrter Herr Buurmann!
    Wieviel ich dem Deutschen Staat wert bin, habe ich vor Jahren erfahren.
    Meine Lebensgefährtin (hat 3 Kinder) und war arbeitslos- Hartz IV. In der ländlichen Gegend, in der wir leben, ist es schwer, Beruf und Kinder unter einen Hut zu bekommen.
    Der Vater der Kinder konnte keinen Kindesunterhalt zahlen, er war „seelisch erkrankt“ und daher nicht arbeitsfähig. Da wurde ich zur Kasse gebeten. Ich selbst war Unterhaltspflichtig für 2 eigene Kinder. Man rechnete mir vor, dass ich, nach Abzug des Kindesunterhaltes, mit 345 € auszukommen habe. Der Rest meines Nettolohnes wurde in die Bedarfsgemeinschaft eingerechnet. Ich habe damals ~2.000 € Netto verdient- davon blieben 345€. Steuerlich absetzbar war meine Lebensgefährtin, die Ausgaben für deren 3 Kinder hat das Finanzamt nicht anerkannt.

    So, und nun erkläre mir irgend jemand in diesem Lande,
    dass ich nicht sauersein soll auf die Scheiß- Rundumversorgung der Flüchtlinge,
    von denen der größte Teil hierher gekommen ist,
    um sich in die soziale Hängematte zu legen!

    • yoyojon schreibt:

      Wenn man auf die Flüchtlinge sauer ist, dann wird einen der Staat finanziell besser stellen? Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich wäre eher auf einen Staat sauer, der mir eine solche Ungerechtigkeit zumutet. Und auch auf die Leute, die immer wieder regelmäßig die Funktionäre wählen, die diesen Staat auf der unsozialen Schiene halten. (Die etwa locker 200 Milliarden an pleite gegangene Banken verschenken können). ERST DANN würde ich mir die Flüchtlingsproblematik vornehmen, dabei aber GENAU hinsehen und nicht bloß Gerüchten folgen. Wenn etwa einer einer Haufen Geld vom Staat bekommt, weil er eine Hundehütte an Flüchtlinge vermietet, ist der Flüchtling nicht notwendig als Nutznießer anzusehen, sondern der, der Geld einstreicht. (So ist es mir wenigstens berichtet worden. Persönlich habe ich das nicht nachgeprüft).
      Auch… statt den Flüchtlingen Schuld zuzuweisen, wäre es doch eher verständlich, auf die sauer zu sein, die die „Flüchtlingswelle“ sehenden Auges losgetreten haben. Und dazu kann man eine ganze Liste von Verursachern ausmachen, ja, „wir“ (die Wohlstand haben, nicht die, die ausgegrenzt werden), kommen letztlich auch nicht ungeschoren davon.

      • Praecox schreibt:

        Sie sollten nicht auf seiner Ebene mit ihm diskutieren, Yoyojon. Das ist die Ebene des Ressentiments.

      • O.Paul schreibt:

        Ach, und Sie glauben wohl auch, dass Wahlen wirklich was verändern?
        Das habe ich vielleicht auch mal, damals als 18jähriger Jungwähler.

        • Praecox schreibt:

          Machen Sie einen Vorschlag, was an Stelle von Wahlen wirklich hülft!

          • bergstein schreibt:

            Eventuell eine grundlegenden Verfassungsänderung, die die Möglichkeit des Staates das Geld seiner Bürger auszugeben, beschränkt. Die Wahlen sind tatsächlich eher weniger hilfreich, da die Stimmberechtigung unabhängig vom Zahlen der Steuer ist.

          • Praecox schreibt:

            Zitst Bergstein:
            „Eventuell eine grundlegenden Verfassungsänderung, die die Möglichkeit des Staates das Geld seiner Bürger auszugeben, beschränkt. Die Wahlen sind tatsächlich eher weniger hilfreich, da die Stimmberechtigung unabhängig vom Zahlen der Steuer ist.“

            @Bergstein
            Wer soll denn die Verfassung ändern?

        • yoyojon schreibt:

          Wenn die Menschen nicht wenigstens an dieser Stelle (wo es nichts kostet) einen Punkt setzen, dann wo?

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @yoyojon: „Auch… statt den Flüchtlingen Schuld zuzuweisen, wäre es doch eher verständlich, auf die sauer zu sein, die die “Flüchtlingswelle” sehenden Auges losgetreten haben.“

        Wo glauben Sie gelesen zu haben, dass O.Paul den Flüchtlingen die Schuld zuweist? . Auch wenn er die Flüchtlinge überwiegend im Verdacht hat, sich in die soziale Hängematte zu legen, richtet sich sein Zorn eindeutig an den „Deutschen Staat“ und die „Scheiß- Rundumversorgung der Flüchtlinge“, nicht an die Flüchtlinge selbst.

        • Praecox schreibt:

          Zitat O.Paul:
          Flüchtinge „…von denen der größte Teil hierher gekommen ist,
          um sich in die soziale Hängematte zu legen!“

          Klingt nicht, als richte O.Paul seinen „nicht an die Flüchtlinge selbst“ (GG).

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            Der Vorwurf einer Nutznießerschaft ist nicht gleichbedeutend mit der Schuldfrage.

          • Praecox schreibt:

            Das ist Haarspalterei.
            Es ging Ihnen, GG, wie mir (wenn auch aus unterschiedlichen Motiven) bisher nicht um die Schuld-, sondern um die Zornfrage. Und es klingt nicht danach, als wäre O.Paul darin sehr differenziert, insbesondere, wenn er Flüchtlingen unterstellt, sie kämen her, um sich in die soziale Hängematte zu legen, deren Nicht-Existenz er aufgrund eines zusammenphantasierten Eigenschicksals mit Lügen über staatliche Rechte und Pflichten zu beweisen sucht.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Praecox: „Das ist Haarspalterei.“

            Wenn ja, folgte ich Ihrer Vorgabe.

            @Praecox: „Es ging Ihnen, GG, wie mir (wenn auch aus unterschiedlichen Motiven) bisher nicht um die Schuld-, sondern um die Zornfrage.“

            Mir ging es um ein wahrheitsgetreues Verständnis, Praecox. Sollte Ihr Motiv von diesem unterschiedlich sein, akzeptiere ich das natürlich.

            @Praecox: „Und es klingt nicht danach, als wäre O.Paul darin sehr differenziert, …“

            Dass es für Sie nicht so klingt, habe ich verstanden. Mein Klangverständnis vermittelt mir einen wesentlich positiveren Eindruck.

            @Praecox: „… er aufgrund eines zusammenphantasierten Eigenschicksals …“

            Da meine Unfehlbarkeit offensichtlich hinter Ihrer zurückbleibt, habe ich noch nicht verstanden, inwiefern O.Pauls Schicksal zusammenphantasiert sein soll.

          • A.S. schreibt:

            „Da meine Unfehlbarkeit offensichtlich hinter Ihrer zurückbleibt, habe ich noch nicht verstanden, inwiefern O.Pauls Schicksal zusammenphantasiert sein soll.“

            Das ist einfach zu erklären. Wenn ein dreijähriger Verstecken spielt, dann stellt der sich in die Ecke, hält die Hände vor die Augen und sagt: „such mich“. Ähnlich verhält es sich bei gewissen Kommentatoren, die andere gerne der Lüge bezichtigen. Die Grenzen des eigenen Vorstellungsvermögens halten manche für die Grenzen der Realität……

          • Dante schreibt:

            Dreijährige können allerdings i.d.R. noch nicht lügen und somit Lügen auch nicht erkennen.

          • A.S. schreibt:

            Aber das Wort Lüge falsch verwenden, das können Dreijährige. Die können alles was sie für „bäh“ halten auch als Lüge bezeichnen.

          • Dante schreibt:

            Aber das Wort Lüge falsch verwenden, das können Dreijährige.

            Bitte zitieren Sie mich beim Antworten, sonst wird der Kommentar als Antwort auf irgendeinen anderen Kommentar angezeigt.

          • Lusru schreibt:

            @Praecox schreibt: März 1, 2016 um 4:59 nachmittags
            Aber verehrter Erbsenzähler, Sie werden doch wohl zwei unterschiedliche Schussrichtungen von Kritiken noch erkennen können, es sei denn Sie wollen nicht – nur dann bräuchten Sie doch hier gar nicht erst mitspielen wollen.
            Der Paul hat erst die Politik unserer Regierung und dann bestimmte Verhaltenserscheinungen diverser Flüchtlinge aufs Korn genommen, das wird doch wohl nicht etwa von Ihnen als Haarspalterei versabbert, wo doch Haare so viel kleiner sind, als dieser hier vorliegende Unterschied, so what?

          • Praecox schreibt:

            Ach, Ihr seid so süß im Rudel.
            @GG, A.S., El Lusru, O.Paul:

            Die LÜGE des O.Paul besteht in der falschen Behauptung (Lüge = falsche Behauptung), der Staat habe ihn zur Unterhaltsleistung für Kinder eines anderen herangezogen.

            BASIEREND AUF DIESER LÜGE legitimiert O.Paul seine WUT auf den STAAT, der IHN BENACHTEILIGT habe (wobei die Benachteiligung eben keine war, sondern nur eine gefühlte Benachteiligung aufgrund einer falschen Behauptung = Lüge ist).

            Das FALSCHE EMPFINDEN gegenüber einem FREMDEN ungerecht behandelt zu werden durch eine AUTORITÄT ist das klassische RESSENTIMENT.

            Der/ das FREMDE, gegenüber dem sich O.Paul ungerecht behandelt FÜHLT, sind die Asylbewerber („Rundum-Versorgung“).

            Selbstverständlich – das kapiert und weiß jeder, der Verstand hat – erstreckt sich das RESSENTIMENT via AUTORITÄT auf das FREMDE. DEUTLICH ERSICHTLICH in O.Paul Formulierung:
            „der Flüchtlinge, von denen der größte Teil hierher gekommen ist, um sich in die soziale Hängematte zu legen!“

            Hat O.Paul eine sozialwissenschaftliche Erhebung unter Flüchtlingen durchgeführt, oder woher weiß er, das „DER GRÖSSTE TEIL“ als einziges LEBENSZIEL das Liegen in der „SOZIALEN HÄNGEMATTE“ hat?
            Die Antwort lautet: er weiß das nicht, er weiß vermutlich nicht einmal, welche ZIELE sein NACHBAR hat, er BEHAUPTET das aber einfach so in die Welt hinein, weil keiner was dagegen sagt bzw. die- oder derjenige, die/der etwas dagegen sagt, ein Rudel Vollpfosten aushalten können muss.

          • Lusru schreibt:

            @Praecox schreibt: März 4, 2016 um 12:02 vormittags
            Das „Rudel“ sind wohl eher Sie und Ihre vermerkelten KettenAgitationen, der merkelschen AnVerordnung:
            „Das FALSCHE EMPFINDEN gegenüber einem FREMDEN ungerecht behandelt zu werden durch eine AUTORITÄT ist das klassische RESSENTIMENT.“
            Das ist nichts anderes, als ein leeres politisches Totschlaggeplapper, gleich mehrfach:
            – wieso ist etwas „falsch empfunden“, wenn es etwas „Fremdes “ betrifft? Das ist biologisch und sozial systemisch nur selbstverständliche Vorsicht
            – „ungerecht behandelt zu werden durch eine Autorität“ ist die Quelle jeder Auflehnung, im Besonderen bei Revolutionen, also was soll diese exaltierte Schmähung, die auch noch statt konkret nur allgemein anonym von Ihnen gesetzt wird
            – und was soll (daran) „klassisch“ und „Ressentiment“ sein?
            Alles zusammen ist die Totschlagskonstruktion gegen Andersdenkende von totalitär tickenden autoritär politisierenden Möchtegernern, denen das Futter für verwendbare Gegenargumente ausgegangen ist, bleibt hilflos in der Luft hängen.
            Und dann noch eine spezielle dazu zugeschneiderte Kontext-Konstruktion frei von der Sachlage mal eben für Paul passend gedacht:
            „Der/ das FREMDE, gegenüber dem sich O.Paul ungerecht behandelt FÜHLT, sind die Asylbewerber (“Rundum-Versorgung”).“
            Wieso sollte das denn so sein?
            Für mich z.B. ist Praecox wie Paul gleichermassen „das Fremde“ – und was soll soetwas besagen? Nichts, kann es nicht, benötigt dazu erst eines ebenfalls passend konstruierten Vorlaufes: „Angst, Angst vor Fremden ist schlecht“, hat schlecht zu sein, und das, wo doch schon Praecox Angst vor „dem Fremden“, dem Paul hat und deshalb sein Talent zur technischen Zeichnung bemüht, um selbiges anderen vorzuwerfen.
            Sie brauchen Ihre Positionen nur spasseshalber mal auf Ihre eigene Argumente anzuwenden, dann merken Sie fix mal eben, wie lächerlich Ihre Sicht doch ist, vor allkem: wie unbrauchbar, um tatsächliche (und nicht vorgestanzte) UNTERSCHIEDE zu erfassen, zu beschreiben und gemeinsam behandeln zu können.
            Sie sind damit wieder eines dieser besten Beispiele dafür, wo man landet, wenn mann es „gut meint“ – aber damit letztlich versaut, sag ich mal so
            denn: Gut gemeint ist bekanntlich stets nur schlecht gemacht.

      • Lusru schreibt:

        @yoyojon schreibt: März 1, 2016 um 1:48 nachmittags
        Ich teile voll (!!!) Ihre Ansicht, da sie das Zerrbild beschreibt, das unsere Medien so gern bedienen:
        „Wenn man auf die Flüchtlinge sauer ist, dann wird einen der Staat finanziell besser stellen? Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich wäre eher auf einen Staat sauer, der mir eine solche Ungerechtigkeit zumutet.“ usw. usw auch.

        Wenn Sie meinen Kommentar als Antwort auf einen der Ihren gelesen haben, hatte ich genau diese Situation gescghildert:
        Da waren Spaziergänger „auf einen Staat sauer, der Ihnen einseitig solche Situationen zumutet“ und gingen in Dresden „stumm protestierend“ spazieren, und was machten unsere Politiker und allen voran deren (!!) Medien daraus? Sie klassifizierten trotz deutlich erkennbarer Protestrichtung diese nicht als Kritik an diesen Politikern und den immer mehr glattrubbelnden und beschönigenden Medien – sondern mal eben als FREMDENHASS, um so von der Kritik an der Politik rechtzeitig vor den nächsten Wahlen abzulenken, indem HASS gegen diese Protestler regelrecht kampagnenhaft inszeniert wurde, fast so weit, dass diese zig Tausenden schliesslich wohl selber glauben, sie seien fremdenfeindlich, zumal aus ihrer Ablehnung islamistischer Praktiken in Deutschland ganz schnell durch konzertierte Medienaktionen gleich eine Ablehnung „des Islam“ erzeugt und angepappt wurde, was wohl inzwischen sich ebenfalls als Bild in der Öffentlichkeit etabliert hat.
        Damit das auch irgendwann alle begreifen, wurde fortan nicht meher von den Dresdenern Protestlern geredet, sondern der offiziell angeordnete Sprachgebrauch hatte in allen Medien zu sein: „Die fremden- und islamfeindliche rechtspopulistische Bewegung …“
        Was für eine billige populistische Rabulistik – Menschen erkennen das jedoch.
        Die rechtsextremistischen Vorturner, die inzwischen übrig blieben, wussten eine solche Behandlung solcher Massenproteste durch die amtliche und populistische Öffentlichkeit sofort für sich zu nutzen.
        Was damit jedoch mitnichten beseitigt wurde, ist die Ablehnung der jetzigen Politik und Politiker samt ihren offenbar an diese angepappten Medien in grossen Teilen der betroffenen wie nicht betroffenen Bevölkerung, trotzdem doch daraus angebliche „Populistik“ und „Fremdenfeindlichkeit“ gemacht werden sollte – Es sind zu viele Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft, die das durchschauen und sich nicht in dieser Weise fremdbestimmen lassen, wie viele Äusserungen immer wieder zeigen, ja wie inzwischen vor lauter Sozialbammel plötzlich auch sogar Sigmar Gabriel „Sozialpakte für die indigenen Bedürftigen“ usw. zur Bedingung machen will – um was anderes ging es nie in Dresden!
        Ja, die Flüchtigen, ob asylberechtigt oder nicht, können nichts dafür, dass deren Situation in chaotischer Dilettanterie von der jetzigen grossen Merkelei auf dem Rücken der bedürftigsten im Lande geklärt werden soll, währen die Schere zwischen Arm und Reich gleichzeitig höchst „christlich und demolratisch“ von der Kanzlerin und ihren Apollogeten immer weiter auseinandergetrieben wird – was sie leider vergass, in der konzertierten Aktion „Solo mit (!) Anne Will“ ihrem Volk zu erwähnen und darzulegen.
        Und da liegt der Hund begraben, nicht da, wo zu entscheiden ist, ob hilfsbedürftigen Vertriebenen erste menschliche Hilfe geleistet werden soll.
        Ja, eigentlich muss Volk ganz still sein, hat es doch genau diese Politiker und damit diese Situation selbst gewählt – oder abgelehnt, überhaupt zu wählen.

        • ceterum censeo schreibt:

          Auf den Punkt!

        • A.S. schreibt:

          Voll auf die Zwölf. Es ist Unzufriedenheit mit der aktuellen Politik, die die Menschen auf die Straße und zum AFD wählen treibt, nicht der Fremdenhass.

          Und damit Praecox es auch versteht: „Nicht der Fremdenhass“ schließt nicht aus, dass einige Fremdenhasser darunter sind. Es meint die breite Mehrheit.

          • Dante schreibt:

            “Nicht der Fremdenhass” schließt nicht aus, dass einige Fremdenhasser darunter sind. Es meint die breite Mehrheit.

            Wenn die Mehrheit wirklich breit ist, ist sie sowieso tiefenentspannt. 😉
            Scherz beiseite: Man kann freilich argumentieren, dass jemand, der demonstrieren geht, auch eine Mitverantwortung dafür trägt, sich nicht vor den Karren von Demagogen oder Gewalttätern spannten zu lassen, etwa weil man in ihnen eine Art Verbündete sieht, gegen die man sich in der Situation nicht wenden möchte.
            Dies freilich gilt nicht nur für „rechte“, sondern ebenso auch für „linke“ Demonstrationen und insbesondere für Friedensdemonstrationen, die von Israelhassern dazu genutzt werden, entsprechende Propaganda zu machen. Diese wiederum sollte man in den Medien als das bezeichnen, was sie sind: Als Neonazis.

          • A.S. schreibt:

            Das ist eine ganz problematische Argumentation. Letztlich muss man dann automatisch zu allem schweigen wenn z.B. die NPD sich ähnlich äußert. Applaus von der falschen Seite kann man nicht abstellen, man kann sich nur davon distanzieren. Worauf dann zuverlässig irgendwer sagt „das sei nicht genug“ und schon wird man die Unterstellung der Bruderschaft nicht mehr los.

          • Lusru schreibt:

            @Dante schreibt: März 2, 2016 um 2:00 nachmittags
            Das
            „Man kann freilich argumentieren, dass jemand, der demonstrieren geht, auch eine Mitverantwortung dafür trägt, sich nicht vor den Karren von Demagogen oder Gewalttätern spannten zu lassen, etwa weil man in ihnen eine Art Verbündete sieht, gegen die man sich in der Situation nicht wenden möchte“
            ist optisch wie sachlich nicht zutreffend beobachtet, bzw. beschrieben, beim Schopfe gepackt müssten Sie dann korrekt richtigerweise „ins Bild setzend“ so formulieren:
            „“Man kann freilich argumentieren, dass jemand, der demonstrieren geht, auch eine Mitverantwortung dafür trägt, WEN man SICH da vor den Karren spannt, etwa weil man in ihnen eine Art Verbündete sieht, gegen die man sich in dieser Situation nicht wenden möchte“
            (die berüchtigten nützlichen Idioten, die jede Politik und Denkrichtung immer mitschleppt und – nur – zur „rechten“ Zeit herauslässt , …?
            Aus meiner Sicht sind es diese „idioten und Gewalrttäter“, die sich VORN geben, „vor dem Karren“, und der Karren“ die „Besorgten“, und das nicht etwa als verirrte „Mitläufer“ …

          • Lusru schreibt:

            Dante schreibt: März 2, 2016 um 2:00 nachmittags
            Scharfsinn über Scharfsinn, Dante:
            „Man kann freilich argumentieren, dass jemand, der demonstrieren geht, auch eine Mitverantwortung dafür trägt, sich nicht vor den Karren von Demagogen oder Gewalttätern spannten zu lassen, etwa weil man in ihnen eine Art Verbündete sieht, gegen die man sich in der Situation nicht wenden möchte.
            Dies freilich gilt nicht nur für “rechte”, sondern ebenso auch für “linke”“

            Aber diesmal übertrifft mein Scharfsinn den Ihrigen:
            Wenn Sie damit recht haben (was ich mal hoffe), dann gilt das jedoch nicht nur für „rechte“ und „linke“, sondern für alle populistischen Vortänzer und deren „Mitläufer“, und damit für alles, was sich zwischen „rechts“ und „links“ da so abmüht:
            „Man kann freilich argumentieren, dass jemand, der demonstrieren geht, auch eine Mitverantwortung dafür trägt, sich nicht vor den Karren von Demagogen oder Gewalttätern (wo waren denn die gerade mal, wohl bisher eher im linken Spektrum …) spannen zu lassen, etwa weil man in ihnen eine Art Verbündete sieht, gegen die man sich in der Situation nicht wenden möchte“, z.B. Frau Merkel, oder Herr Gabriel, eine „Art Verbündete, gegen die man sich nicht wenden möchte“, wie z.B. Frau Anne Will ?
            So ist das mit den Scharfsinnigkeiten, je scharfsinniger – um so gefährlicher der Einsatz, weil auch vielfältiger …
            Nur ob diese Logik schon bis zur Grossen Merkelei und den Leidmedien durchgedrungen ist, diese Mehrfachgültigkeit solcher banalen „Schlussfolgerungen“, die man versucht, uns als schlüssige Sache vor zu setzen?
            Ja, keiner ist gezwungen, Herrn Bachmann, Frau Petry oder Frau Merkel oder Herrn Gabriel hinterher zu laufen, egal wie sehr man die Person vermisst oder vermistet oder sie für überflüssig erachtet – keiner hat die Ehrsamkeit für sich allein gepachtet, die aus den Augen des Anderen stets etwas anders aussieht.
            Da sind Sie platt, @Dante, dass Ihre Logik auch so herum die gleiche bleibt, oder?
            Aber deswegen sich nun probehalbermal selber zum Betroffenen machen und seine „Papiere wegschmeissen“ um die Entschlüsse der Merkelei an der eigenen Person zu erleben, erledigt sich angesichts dieses Gedankenganges wohl von selber, gelle?

        • yoyojon schreibt:

          Gerade noch einmal gelesen. Äh, ja… trifft genau zu. (Irgendwie kommt mir Kiev in den Sinn. Aber das ist weit weg).

      • O.Paul schreibt:

        yoyojon schreibt:
        März 1, 2016 um 1:48 nachmittags
        „Auch… statt den Flüchtlingen Schuld zuzuweisen, wäre es doch eher verständlich, auf die sauer zu sein, die die “Flüchtlingswelle” sehenden Auges losgetreten haben.“

        Habe mich derartig gar nicht geäußert!
        Schuld haben, die, die ständig mit der Lunte übern Erdball ziehen und zündeln. Ich bin´s jedenfalls nicht.
        Schuld an meinem Zorn sind die Politiker, welche aus völliger Unkenntnis der Dinge Gesetze erlassen. Und es sind Politiker, die die halbe Welt einladen und dann erwarten, dass es die deutsche Bevölkerung schon richten wird. Haben wir in den letzten Wochen irgeneinen brauchbaren Vorschlag zur Lösung der anstehenden Probleme gehört aus Berlin? Ne, nur Grabenkämpfe und der unaufhörliche Ruf zum „Kampf gegen Rechts“.
        Wie sollen die vielen Milliarden finanziert werden, die in den Flüchtlingswahn geflossen sind und noch fließen werden?

    • Praecox schreibt:

      Sie hätten die Lebensgefährtin heiraten sollen. Schließlich führten Sie mit Ihr eine Bedarfsgemeinschaft und teilten sich die Erziehung der Kinder.
      Dass der Nettolohn in die Bedarfsgemeinschaft eingerechnet wird, ist absolut gerechtgertigt.
      Was aber mit 100prozentiger Sicherheit FALSCH ist, ist Ihre Behauptung, der Staat hätte sie für den Unterhalt ihrer Stiefkinder „zur Kasse gebeten“. Das wäre nicht einmal der Fall gewesen, hätten Sie Ihre Lebensgefährting geheiratet.

      Fazit:
      Den finanziellen und wohl auch emotionalen Schlamassel, in dem Sie steckten, haben Sie zu einem derart großen Anteil SELSBT ZU VERANTWORTEN, dass Sie sich eine Wut auf „Flüchtlinge“ nicht leisten können.

      SIE sind ein Paradebeispiel für das Ressentiment und einen, der aus Mangel an Selbstkompetenz/ Eigenverantwortung, die SCHULD am eigenen SCHICKSAL über den Umweg von VATER Staat zu denen macht, die am einfachsten zu BESCHULDIGEN sind: Fremden.

      Falls Sie auf der Suche nach Zusammengehörigkeitsgefühl sei sollten, darf ich Ihnen heute mitteilen, dass Sie sich offiziell in die Gruppe der Lügenkommentatoren INTEGRIERT haben und sich dabei durch besonders hervorragende INTEGRATIONSLEISTUNG auszeichnen konnten. Gratuliere.

      Falls Sie hingegen auf der Suche nach einer Lösung für Ihr Problem sind, so hören Sie tief in sich hinein, dorthin, wo die innere Stimme flüstert. Und dann suchen Sie sich gute Menschen, die sie aufbauen.

      • yoyojon schreibt:

        Praecox… so deutlich hätte ich mich das nicht zu sagen gewagt. Die Wahrheit ist ein scharfes Schwert und wird nicht gern gesehen. Deshalb versuche ich lieber kleine Schritte zu gehen. Zugegeben… irgendwann sind die Schritte so klein, dass man ein Lupe bemühen muss…

      • O.Paul schreibt:

        Nach geltendem Recht sind die meisten der Flüchtlinge illegal hier. Nach europäischem Recht.

        Und: Ich suche nicht nach der Schuld bei anderen- ich habe nur mal geschildert, was passiert, wenn man durch die soziale Hängematte rutscht.
        Aber was diskutiere ich eigentlich mit Ihnen. Einer Pesron, der das Schicksal der eigenen Bevölkerung am Arsch vorbeigeht und nur Sorge hat, dass es den Flüchtlingen an nichts mangelt.

      • ceterum censeo schreibt:

        Sie sind ja ein derart mieses Dingsbums, daß es einen gruselt.

      • Lusru schreibt:

        @Praecox schreibt: März 1, 2016 um 1:50 nachmittags

        „Dass der Nettolohn in die Bedarfsgemeinschaft eingerechnet wird, ist absolut gerechtgertigt.“
        Aha, wie verträgt sich das dann mit Ihrer weiteren Behauptung:

        Was aber mit 100prozentiger Sicherheit FALSCH ist, ist Ihre Behauptung, der Staat hätte sie für den Unterhalt ihrer Stiefkinder “zur Kasse gebeten”<?
        Praecox Sie widersprechen sich ungeniert innerhalb von 2 Sätzen diametral in dieser Sache, was meinen Sie wohl, was eine „Anrechnung in der Bedarfsgemeinschsft“ andetres ist, als ZUR KASSE GTEBETEN ?
        Machen Sie sich kundig, bevor Sie schwadronieren.

        • Praecox schreibt:

          @Lusru und der eine Daumenhoch:
          Falsch. Irrtum. Ahnungslosigkeit. Unwissen. Geblubber. Dämliche Rechthaberei.

          Was Sie ignorieren, El Lusru, sind Unterschiede von Sozialrecht und Familienrecht.

          Es ist absolut richtig, dass O.Pauls Einkommen der Bedarfsgemeinschaft zugerechnet wurde. Sonst würde sich eine BESSERSTELLUNG des in der (ehe-ähnlicher) Bedarfsgemeinschaft von nicht-verheirateten Partnern lebenden Kindes im Vergleich zu dem in einer Ehegemeinschaft lebendem Kind ergeben. Demnach wäre es von Vorteil, nicht zu heiraten und nicht mit dem Vater/ der Mutter des Kindes, sondern einem anderen Mann/ anderen Frau zusammenzuleben, weil man dann ja MEHR GELD VOM STAAT BEKOMMEN könnte.

          IST ES DAS, WAS O.PAUL WILL? MEHR GELD VOM STAAT?
          Weil es ihm nicht paßt, das die Frau, in deren Bett er sich gelegt hat, Kinder von einem anderen großzieht, für die der andere aber nicht zahlen kann?
          EIGENES VERSCHULDEN – EIGENE VERANTWORTUNG – EIGENES SCHICKSAL!

          § 1360 BGB
          „Verpflichtung zum Familienunterhalt
          Die Ehegatten sind einander verpflichtet, durch ihre Arbeit und mit ihrem Vermögen die Familie angemessen zu unterhalten. Ist einem Ehegatten die Haushaltsführung überlassen, so erfüllt er seine Verpflichtung, durch Arbeit zum Unterhalt der Familie beizutragen, in der Regel durch die Führung des Haushalts.“

          §9 SGB II
          Hilfebedürftigkeit
          „(2) Bei Personen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, sind auch das Einkommen und Vermögen des Partners zu berücksichtigen. Bei unverheirateten Kindern, die mit ihren Eltern oder einem Elternteil in einer Bedarfsgemeinschaft leben und die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen sichern können, sind auch das Einkommen und Vermögen der Eltern oder des Elternteils und dessen in Bedarfsgemeinschaft lebender Partnerin oder lebenden Partners zu berücksichtigen. Ist in einer Bedarfsgemeinschaft nicht der gesamte Bedarf aus eigenen Kräften und Mitteln gedeckt, gilt jede Person der Bedarfsgemeinschaft im Verhältnis des eigenen Bedarfs zum Gesamtbedarf als hilfebedürftig, dabei bleiben die Bedarfe nach § 28 außer Betracht. In den Fällen des § 7 Absatz 2 Satz 3 ist Einkommen und Vermögen, soweit es die nach Satz 3 zu berücksichtigenden Bedarfe übersteigt, im Verhältnis mehrerer Leistungsberechtigter zueinander zu gleichen Teilen zu berücksichtigen.“

          • ceterum censeo schreibt:

            Paragraphenreiter, würdig eines Eichmann. Deutsche Tugend, mit der man auch ein Konzentrationslager betreiben kann.

          • Preacox schreibt:

            Eigentlich sollte derart bösartig-dummes Geschwätz unkommentiert bleiben bzw. durch einen empathielosen, nur der politischen Vernunft geschuldeten, weitere Lügenkommentare verunmöglichenden Schlag beantwortet werden, der das Lügenmaul stopft.

            ABER:
            Der Zeterum meint wohl, O.Paul (bzw. dessen Bedarfsgemeinschaft) hätte ein RECHT auf STAATSKNETE ohne Rücksicht auf die geltenden Gesetze des Sozialgesetzbuches.
            Das ist ja eine Form von HYBRIS, die nicht einmal ich dem Zeterum zugetraut hätte, den ich durchaus für ein Scheusal halte.

            Adolf Eichmann steht symbolisch – nicht als Vergleich – für das Zurückweisen persönlicher Verantwortung und Schuld und die Verantwortlichmachung der Umstände und einer Autorität. Also für das RESSENTIMENT, wie ich es bereits im Zusammenhang mit O.Pauls Realitäts- und Verantwortungsverweigerung beschrieben habe.

          • Lusru schreibt:

            @Praecox schreibt: März 3, 2016 um 11:33 nachmittags
            Nee, nee, so einfach ist das nicht! Regelungen zu Hartz4 wurden inszeniert von einem hernach als Verbrecher (Korruption zu Lasten der Gemeinschaft) verurteilten Manager eines Autokonzerns und einem Geheimdienstkoordinator, ohne die erforderliche soziale Intelligenz ein zu bringen, die das Funktionietren solcher Regelungen ermöglicht hätten.
            Insofern sind Ihre „heisse Nadeln“ bzw. deren Produkte, die Sie als Paragraphen anführen, stark zu bezweifeln, zumal die von Ihnen dabei beschworene „Gleichstellung von Kindern“ zugleich parallel ausgeschlossen wird, wenn es z.B. um die Gleichstellung unverheirateter Paare beim Eintreiben von Steuern geht: Dort (und anderswo) wird strikt vom gleichen Staat bis heute gegenteilig angeordnet und verfahren, also vergessen Sie ihre billige Moralerei mit Stütze auf widersinnige Paragraphen, sag ich mal so:
            “Wenn Du wirklich glaubst, der deutsche Staat gäbe äquivalent Geld für einheimische Bedürftige denn für Flüchtlinge (von denen viele ihr Vermögen noch bis nach Deutschland schafften) aus, dann schmeiß doch einfach Deinen Miet- oder Grundbesitzvertrag weg und beantrage mal eine Sozialwohnung und Hartz4″

          • Lusru schreibt:

            @Preacox schreibt: März 7, 2016 um 11:26 vormittags
            „Adolf Eichmann steht symbolisch – nicht als Vergleich – für das Zurückweisen persönlicher Verantwortung und Schuld und die Verantwortlichmachung der Umstände und einer Autorität.“
            und
            „der das Lügenmaul stopft.“ –
            Sie, ja Sie @Praecox, Sie geben wohl gerne mal a bisserl den Freisler, den weltbekannten Erfinder dieser Betrachtungsweise, oder wie?

        • Preacox schreibt:

          Anzufügen ist noch die Mitteilung, dass einer, der auf derartig niederträchtige Nazi- und Holocaustvergleiche angewiesen ist, um in einer Diskussion noch Punkte zu machen, sich selbst argumentativ zerstört hat und das Forum, in dem er solches äußert, gleich mit, so er denn keinen Gegenwind erhält.

          Geschickt (=niederträchtig) wie der Ceterum ist, setzt er solche Kommentare immer dort und dann, wo und wenn keiner mehr mitliest.

          • Lusru schreibt:

            @Preacox schreibt: März 7, 2016 um 11:33 vormittags
            „Anzufügen ist noch die Mitteilung, dass einer, der auf derartig niederträchtige Nazi- und Holocaustvergleiche angewiesen ist, um in einer Diskussion noch Punkte zu machen, sich selbst argumentativ zerstört hat und das Forum, in dem er solches äußert, gleich mit, so er denn keinen Gegenwind erhält.“
            Und wer zitierte doch soeben noch den ObernaziRichter Freisler mit „Lügenmaul stopfen“?
            Das waren doch nicht etwa Sie, Preacox, oder?
            Und was nun?
            Meinten Sie eben sich selber mit „selbst argumentativ zerstört „?
            Ja, ja, wer anderen eine Grube gräbt …
            sag ich mal so

    • A.S. schreibt:

      Die Frage ist, ob die Flüchtlinge wirklich so „rundumversorgt“ sind. Letztlich muss sich die Wut gegen den Staat richten, der plötzlich gleich die ganze Welt retten will unter der Formulierung „Fluchtursachen abstellen“. Dabei scheitert die großartige „Politelite“ schon an einem brauchbaren Unterhaltsrecht.

      • Dante schreibt:

        Dabei scheitert die großartige “Politelite” schon an einem brauchbaren Unterhaltsrecht.

        Und, das sollte man nicht vergessen, daran, Menschen mit schweren Behinderungen (z. B. Glasknochen) fair zu behandeln und nicht zu Almosenempfängern zu machen, indem man ihnen jede Möglichkeit zum Sparen nimmt.

        • A.S. schreibt:

          Da gibt es einiges wo man sich wundert. Die Frage warum jetzt plötzlich Geld für Flüchtlinge da ist (zu sein hat) dass man Staatsbürgern verwehrt hat, die Frage ist durchaus gerechtfertigt.

  7. Vorsicht Bauernfalle!!!

    Bitte als Deutscher Staatsbürger „Zweiter Abschnitt Straf- und Bußgeldvorschriften“ §24 bis §26 vom PaßG beachten!!! https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/pa_g_1986/gesamt.pdf

    Es geht hier um ein amtliches Dokument!

    Ansonsten kennt Herr Buurmann anscheinend nicht das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)?

    Ansonsten kennt Herr Buurmann auch nicht die unterschiedlichen Regelsätze und besonders nicht die jeweiligen Betrugsmöglichkeiten bzw. deren Strafverfolgungsmöglichkeiten.

    Da ist ein Deutscher vergleichbar (!!!) mit einem Asylbewerber schon extrem benachteiligt! Das fängt schon bei der Offenlegung von „Vermögen“, Konten, Familienzugehörigkeit etc. an…

    Da nützt es dem Deutschen auch nichts, wenn er seinen Pass wegwirft… im Gegenteil, dafür wird der Deutsche definitiv bestraft!

    Der Personalausweis (oder Identitätsausweis) ist hierbei weniger wichtig, allerdings inländisch nur für Deutsche eine finanzielle Dauerpflicht!

  8. Lusru schreibt:

    Oh, oh Gerd Buurmann, ob Sie dieses neuerliche
    „Wilkommen im Asyl“
    persönlich durchstehen werden?
    Sie haben Glück!
    Ihr Vorschlag entbehrt der Praktizierbarkeit:
    Wer in D seinen Pass wegschmeisst und Asyl beantragt, der kommt nicht nur aus einem sogenannten „sicheren Herkunftsland“ (hoffentlich immer noch), sondern der kann sofort wieder ausgewiesen werden, weil er sich nicht selber ausweisen kann ohne Papiere, nur dann wohin?
    Bleibt nur das Land, was ihn nach geltenden Asylregeln WIEDER aufnehmen MUSS: Deutschland.
    Erst dann hätte er die Chance, als „geduldeter weil nicht abschiebbarer verschlissener Asylant die Vorteile des deutschen Asylwesens zu kosten …
    Alles wohl doch etwas mühseelig und umständlich, da ist die einfache Suche nach einer (selbst) bezahlten bezahlbaren Wohnung in München oder Kölle schon einfacher, um einen heilsamen Vergleich anzustellen, sach ICH mal so

  9. American Viewer schreibt:

    Hitler hat immerhin seinen österreichischen Pass weggeworfen. Die naiven Deutschen gaben ihm daraufhin de facto Asyl und schoben ihn nicht einmal ab, als er seinen ersten Putschversuch unternahm. Aus diesem Mega-Fehler hat Deutschland bis heute nichts gelernt.

    • Praecox schreibt:

      Abschiebeversuch durch Bayern
      Der bayerischen Landesregierung war seit längerem bekannt, dass Hitler nicht, wie dieser immer behauptet hatte, staatenlos, sondern immer noch österreichischer Staatsangehöriger war. Bereits vor Hitlers vorzeitiger Haftentlassung am 20. Dezember 1924 versuchte sie daher, den politisch unliebsamen Agitator und Hochverräter in sein Heimatland abzuschieben. Mit Schreiben vom 28. März 1924 fragte deshalb die Polizeidirektion München offiziell bei der oberösterreichischen Landesregierung in Linz an, ob diese etwas gegen eine Abschiebung einzuwenden habe.[5]

      Zunächst schien einer Abschiebung nach Österreich tatsächlich nichts entgegenzustehen, bis das österreichische Bundeskanzleramt unter Kanzler Ignaz Seipel am 27. September 1924 auf die Angelegenheit aufmerksam wurde, sich einschaltete und die Angelegenheit damit zu einem Politikum machte. Nach mehrfachem Schriftwechsel zwischen Linz und Wien erteilte das Wiener Bundeskanzleramt der oberösterreichischen Landesregierung in Linz schließlich am 11. Oktober die offizielle Weisung, Hitler im Falle eines Einreiseversuches nach Österreich an der Staatsgrenze abzuweisen oder gegebenenfalls zu internieren, indem sie ausführte, dass die Bundesregierung die „Auffassung hinsichtlich der Staatszugehörigkeit und Heimatberechtigung des Adolf Hitler nicht“ teile, da dieser „sich seit mehr als zehn Jahren außerhalb Österreichs aufhält und im deutschen Heer gedient hat“.[6] Diese Informationen waren bereits wenige Tage später in den Zeitungen nachzulesen.

      Dies löste bei der Landesregierung in Linz hektische Betriebsamkeit aus, da Wien nun Nachforschungen anstellte, ob Hitler in Österreich über wirtschaftliche oder soziale Bindungen verfügte. Dazu wurden Schreiben nach Linz und Hitlers Geburtsort Braunau am Inn versandt, um Informationen über noch lebende Verwandte oder Bekannte sowie Geschäftspartner o. Ä. zu erhalten. Darüber hinaus forderte Wien das Ergebnis der Salzburger Musterung vom Februar 1914 an, sowie ferner Nachweise über politische Aktivitäten Hitlers auf österreichischem Boden. Am 13. Dezember 1924 teilte die Bezirkshauptmannschaft aus Braunau mit, dass der „bekannte Führer der bayrischen Nationalsozialisten, Schriftsteller, Adolf Hitler“, dort weder über wirtschaftliche noch soziale Bindungen verfüge und dass man herausgefunden habe, dass er „vor ungefähr 2–3 Jahren“ bei Versammlungen der örtlichen NSDAP zweimal als Redner aufgetreten sei – dies jedoch von Parteigenossen vor den Sicherheitsbehörden offensichtlich geheim gehalten werden konnte.[6] Damit, vor allem aber mit Hitlers im April 1925 folgenden Ersuchen um Entlassung aus dem österreichischen Staatsverband, war die Angelegenheit für Wien erledigt. Sämtliche Akten mit Bezug zu Hitlers Abschiebung lagern heute im Oberösterreichischen Landesarchiv in Linz. Der damalige Landesrat Jetzinger versteckte die Unterlagen noch vor dem „Anschluss“ Österreichs ans Deutsche Reich und rettete sie so vor der Zerstörung.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Einb%C3%BCrgerung_Adolf_Hitlers

  10. ceterum censeo schreibt:

    Billigster Populismus.

  11. American Viewer schreibt:

    Der Satz ist falsch formuliert, weil er den Eindruck vermittelt, der Staat sei eine Person, die sich Geld erarbeitet hat, welcher die Person Staat nun ausgegeben kann, wofür sie will. Das ist aber nicht der Fall.

    Der Staat hat das Geld nur dem Steuerzahler abgepresst. Der Steuerzahler, das ist der Durchschnittsdeutsche (Arbeitnehmer, Rentner, temporär Kranke, temporär Arbeitslose usw.), welcher sich sein Geld selbst erarbeitet hat und davon nun seinen Lebensunterhalt bestreiten muss.

    Von diesem Geld muss der Steuerzahler nun ZUSÄTZLICH den kompletten Unterhalt von gewissen Migrantengruppen bestreiten. Migrantengruppen, die auf Einladung von Frau Merkel weiterhin mehr oder weniger ungehindert nach Deutschland strömen.

    In diesem Fall muss man dem Steuerzahler schon sehr gut begründen, warum seine Steuern nun für diese Dinge ausgegeben werden. Diese Begründung fehlt mir in der deutschen Diskussion komplett. Viele Deutschen sehen das offenbar als „selbstverständlich“ an – jedenfalls die mächtigen und die reichen Deutschen, die sich selbst auch jeden Tag Putzfrau und fremdgekochtes Essen leisten.

    Das erinnert stark an: „Es gibt kein Brot mehr? Dann sollen sie doch Kuchen essen.“

  12. A.S. schreibt:

    Und wer glaubt das wirklich?

  13. Kanalratte schreibt:

    Als Deutscher hast du einfach keine Hilfen oder Almosen im Ausland zu erwarten. Deutsche Auswanderer haben nie irgendwelche Sozialleistungen bekommen, sondern haben sich mit ihrem eigenen Fleiß ihre Existenzen in der neuen Welt aufgebaut.

  14. Kanalratte schreibt:

    Der 2. Weltkrieg hat uns doch gezeigt, dass selbst den mit Vernichtung akut bedrohten Juden nirgendwo eine Einreise als Flüchtlinge gewährt wurde. Die USA haben sich vehement geblockt, aber auch andere Länder wie Kanada, Australien, Irland, Südafrika, Brasilien, Argentinien usw. haben eine Aufnahme von jüdischen Flüchtlingen abgelehnt. England hat als einziges Land wenigstens etwas Bereitschaft gezeigt.

    • American Viewer schreibt:

      Damals hat fast niemand mit einem Völkermord gerechnet. Der Holocaust kam erst ganz am Ende bzw. sogar nach dem Ende des Krieges ans Licht.

      Allerdings war Antisemitismus damals stark verbreitet. Wahrscheinlich hätte man die in der Regel mittellosen osteuropäischen Juden nicht einmal aufgenommen, wenn man es gewusst hätte. Man wollte es oftmals gar nicht wissen.

      Und wenn man es doch erfahren hat (Churchill und FDR müssen es eigentlich relativ früh gewusst haben), dann hat man so lange geschwiegen bis man sich relativ sicher sein konnte, dass sich die Sache „erledigt“ hat.

      • yoyojon schreibt:

        „Kam nach dem Ende des Krieges ans Licht?“ Das ist nun ganz falsch. Es gab Leute, die haben schon ab 1943 Filme (Ich meine Fotonegative) und schriftliche Berichte herausgeschmuggelt und über die Schweiz nach England und Amerika gebracht. Sowohl Churchill als auch Roosevelt wussten sehr genau, was sich da abspielt. (Habe gerade die Bücher der entspr. Überlebenden nicht zur Hand, lässt aber vermutlich über Google eruieren). Hat das die Alliierten veranlasst z.B. die Gleise nach Auschwitz oder Treblinka zu bombardieren? Nein. Das waren keine Kriegsziele und so fielen sie vom Tisch. Außer viel später die kriegswichtige Industrie in Auschwitz.

        • American Viewer schreibt:

          Erst meinen Kommentar zu Ende lesen und dann kommentieren. Das wäre vielleicht besser…

        • Kanalratte schreibt:

          Auschwitz wurde bombardiert, allerdings nur die Fabriken von Auschwitz-Monowitz

        • American Viewer schreibt:

          Hat das die Alliierten veranlasst z.B. die Gleise nach Auschwitz oder Treblinka zu bombardieren? Nein. Das waren keine Kriegsziele und so fielen sie vom Tisch.

          Natürlich hat man Eisenbahnlinien bombardiert, wo es nur ging. Polen war allerdings sehr weit weg. Die konnte man mit dem Bomber kaum erreichen. Schon Berlin war relativ deutlich im roten Bereich. Bomber Harris wollte unbedingt Berlin in die Steinzeit bomben und setzte tausende Bomber gegen Berlin ein – zunächst ohne nennenswerten Erfolg.

          • Praecox schreibt:

            Güter Himmel, mit Kanalratte und American Viewer wird das hier regelmäßig zur Krabbelgruppe der verkappten Geschichtsrevisionisten. Jetzt wird hier ernsthaft der Holocaust diskutiert?

            Gerd Buurmann, merken Sie eigentlich, dass ein Teil Ihrer Kommentatoren sukzessive, langsam und wenig aufdringlich, dafür umso gieriger, hier Offenheit und Demokratie abträgt und durch GESCHWÄTZ ersetzt?

          • Dante schreibt:

            Jetzt wird hier ernsthaft der Holocaust diskutiert?

            Nein. Diskutiert wird, wie weit die Alliierten diesen hätten behindern können.

          • Dante schreibt:

            Wie können Kommentatoren Offenheit und Demokratie abtragen?

          • Praecox schreibt:

            Indem Sie Geschlossenheit, Autoritarismus und revisionistischen Nationalismus hereintragen.

          • Praecox schreibt:

            Zitat Dante:
            „Nein. Diskutiert wird, wie weit die Alliierten diesen hätten behindern können.“

            Falsch, Sie Diskussionsverzerrer. Diese Diskussion ist redundant bis zum Gehtnichtmehr. Folgendes Zitat hilft Ihnen bestimmt auf die Sprünge:

            Zitat American Viewer:
            „Damals hat fast niemand mit einem Völkermord gerechnet.Der Holocaust kam erst ganz am Ende bzw. sogar nach dem Ende des Krieges ans Licht.“

            WAS um alles in der Welt will dieser Lügenkommentator uns damit sagen?
            Dass der deutsche Michel von nichts gewusst hat? Dass selbst für die Geopolitiker damals Völkermord undenkbar war? Nach dem Völkermord an den Armeniern? Ernsthaft? Nach „Mein Kampf“? Dass die uniformierten und mit Befehlsgewalt ausgestatteten NS und die Bahnmitarbeiter nichts gewußt haben?

            Dieser eine Satz offenbart die wahren Ansichten und Ziele des Lügenkommentators, die er charakteristischerweise hinter Geschichtsbüchern versteckt.

            Spätestens seit 1941 war klar, das der NS ein Massen- und Völkermörder ist.
            Lesen Sie den hier, mir ist das jetzt zu viel Schreiberei:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitge%C3%B6ssische_Kenntnis_vom_Holocaust#Kriegszeit

        • yoyojon schreibt:

          Nochmals Dank an praecox. Ich hatte bereits auf einer früheren Seite in tapferimnirgendwo darauf hingewiesen, dass diese Verbrechen meinen Eltern bestens bekannt waren und mir in der Kindheit – zum Teil, um mich nicht zu erschrecken sicher nicht alles – dies erzählt wurde.. Und zwar aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Quellen.
          Das war immer für mich ein Grund, denen nicht zu glauben, die „nichts wussten“.
          Möglich ist das schon – aber das erforderte, dass man gezielt wegschaute und die Ohren zukniff.

          • yoyojon schreibt:

            Könnte ich vielleicht noch erwähnen. Meine Eltern, Jahrgänge 1905 und 1911, verbanden immer und ausschließlich die Begriffe „Verbrecher“ und „Lumpen“ u.ä. mit dem Wort „Nazi“. Dafür bin ich ihnen (und für Vieles andere) sehr dankbar.

          • Lusru schreibt:

            @yoyojon
            Ja, das kenne ich auch.:

            Meine Eltern, Jahrgänge 1905 und 1911, verbanden immer und ausschließlich die Begriffe “Verbrecher” und “Lumpen” u.ä. mit dem Wort “Nazi”. Dafür bin ich ihnen (und für Vieles andere) sehr dankbar.<
            Neuerdings kommen da jedoch immer mehr seltsam verdrehte „Adaptionen“ von dieser (richtigen) Anschauung in unserer Öffentlichkeit vor:
            Jeder Nazi war und ist ein „Lump“, ein „Verbrecher“, nur eben nicht jeder „Verbrecher“ und jeder „Lump“ auch ein Nazi !!
            Einfache Gemüter meinen das jedoch gern mal so auch im ungeprüften Umkehrschluss anfassen zu können, brauche nur an Frau Anja Reschke zu denken, der bei einigen (von ihr deutlich in die Nähe von Lumpen gerückten) Pegiden weit mehr („wirklich“) schlecht wird, als beim Betrachten der Knochen- und Leichenberge toter Häftlinge im Film von amerikanischen Militärfotografen über die befreiten KZs …
            Nicht jeder Umkehrschluss taugt für ein „sag ich mal so“, das Original ist ausschlaggebend.

  15. O.Paul schreibt:

    Na ja, wenn man so hört, was uns die Willkommenspolitik bisher gekostet hat und wie die Prognosen so aussehen, da wird einem schon komisch in der Magengegend.

    Wir werden uns alle umschauen. Erst mal ist alles ruhig- aber wenn das verauslagte Geld eingetrieben werden muss, kommt das böse Erwachen. Es fängt schon. Es gibt hier und da schon die ersten Steuererhöhungen (Grundsteuer zu aller erst).
    Die Spritsteuer war schoon kurz im Gespräch- das kommt wieder, verlaßt Euch drauf.

  16. anti3anti schreibt:

    Wenn mein Asylantrag abgelehnt wird, muss ich zurück nach Bayern!😍

  17. yoyojon schreibt:

    Ich meine auch, dass diese Leute IN EINEM ANDEREN LAND Asyl beantragen sollen. Wir können ihnen auch gern einen Brief ausstellen, dass sie bei uns verfolgt werden und dadurch ihre Anerkennung fördern. England ist aber nicht mehr geeignet, die kürzen gerade die Gelder.
    Es wird schwierig. Wer nimmt schon solche Dummschwätzer (Hassprediger?) ?
    Diese Leute haben übrigens nur ihre Zielgruppen angepasst. Bisher waren es die Harz IV – Leute, die nur so in Geld geschwelgt haben. Und dann noch Roma-Straßenmusiker. Die haben Paläste in Rumänien. Deshalb braucht man denen nix zu geben.

    • O.Paul schreibt:

      … und die vielen Obdachlosen erst….

    • Dante schreibt:

      Bisher waren es die Harz IV – Leute, die nur so in Geld geschwelgt haben. Und dann noch Roma-Straßenmusiker. Die haben Paläste in Rumänien. Deshalb braucht man denen nix zu geben.

      Meinen die, meinen Sie, oder?

      • yoyojon schreibt:

        Das meinen DIE, die heute besonders in der „Querfront“ zu finden sind, inklusive großer Teile der (kleinbürgerlichen) schweigenden Mehrheit. Ggf. wird ihnen das noch einmal von BILD und diversen anderen (auch „alternativen“) Medien gesagt, falls es etwa Jemand vergessen hätte können…
        (Mir tun besonders die Roma Leid, denn deren traditionelle Existenzgrundlage hat sich vor ca. 50 Jahren fast vollständig in Luft aufgelöst).

        • ceterum censeo schreibt:

          „(Mir tun besonders die Roma Leid, denn deren traditionelle Existenzgrundlage hat sich vor ca. 50 Jahren fast vollständig in Luft aufgelöst).“
          Ja bitte?

          • yoyojon schreibt:

            Da gab es Messer- und Scherenschleifer, Topfflicker, Kesselschmiede und andere Vertreter kleinen und winzigen Handwerks, Teppichhändler, Pferdehändler usw. bis hin zu Bärenführern auf Jahrmärkten und Handleserinnen, zahllose Beschäftigungen, die ein herumreisendes Volk einpacken und mitnehmen konnte. Die Pferde der Pferdewagen fraßen kein Benzin sondern Gras an jedem Straßenrand. Ggf. konnte man auch mal bei einem Bauern ein Huhn mitgehen lassen, oder ein Hemd von der Leine. Halt machen konnte man fast überall usw. Was ist geblieben? Die Bettler und ein paar Musiker. Und re Wohlhabende… was ist das schon, mit einem Mercedes vor dem Wohnwagen auf designierte, wenige Plätze zu fahren. Das ist keine Lebensweise mehr. Kein Kontakt zu den Leuten, die die Töpfe brachten, die geflickt werden mussten…
            Und Assimilation ist schwierig. Die „Religion“ der Sinti und Roma (außer, dass sie katholisch sind) ist die Familie, die Großfamilie. Mit der zusammen sich assimilieren… da sind auch letztlich unsere Kleinbürger vor… und haben keine Geduld mit Leuten, für die etwa eine moderne Wohnung ein bekanntes und fremdes Terrain ist. Außerdem möchten sie reisen, wie immer und nicht jahraus, jahrein auf einem Fleck sitzen. Ist doch langweilig…
            Auf dem Südbalkan gibt es Viele, die in der Armut verwahrlost sind und nichts wissen und nichts kennen – schlimmer als früher. Kommen sie zu uns, ist es als hätten sie den Planeten gewechselt… alles fremd… unverständlich…
            Und ja, da gibt es dann Probleme. Die zu lösen – eigentlich sind sie nicht lösbar, s.o. – kann Generationen dauern.

          • yoyojon schreibt:

            Da sollte es heißen: „Unbekanntes und fremdes Terrain…“

    • Die Romas(manche Zigeuner bezeichnen ROmas als Kriminelle)haben in der Tat Paläste dort und wer muss das Geld reinholen?Genau!Die Bettler hier,die bekommen nämlich gar nichts davon!Das sind Sklaven der der Herren-jetzt wissen sie auch warum manche Z.Roma als Verbrecher bezeichnen und selber nicht so genannt werden wollen.Bei ihnen gibts auch noch ein Kastenwesen,Mit den „Unberührbaren“ wollen Rom und Cigani nicht mal in den selber Kindergarten gehen!

      Unbegleitete Kinder kosten so ca. 6000 Euro im Monat,auch wenn die meisten gar keine Kinder mehr sind wie In Hamburg,Österreich,Schweden herauskam.
      Selbst Leuten mit Vollbart glaubt man sie seien 16.

      Fürs Essen bekommen sie das 3-4 fache pro Tag wie ein Hartz 4 Empfänger,Schwimmbad Besuche,Sport etc. sind meistens umsonst,in manchen Städten auch Busse.EIne Deutsche Oma die noch täglich für wenige Euro PUTZEN ging und zu oft Schwarz fuhr steckte man in dne Knast,gerade wurde ein Asylant onanierend in Zug erwischt der 189 mal wegen diverser Sachen Polizeibekannt war,kan der in dne Knast?Natürlich nicht!

      https://twitter.com/XYEinzelfall

      • yoyojon schreibt:

        Wir werden uns NIE treffen. Unser Blick auf die Welt ist diametral auseinandergehend. Treffe ich auf, nennen wir es mal derweil eine ethnische, eine „fremde“ Gruppe, dann schaue ich mir immer zunächst einen der besten von ihnen an. Und dann denke ich, dass alle anderen POTENTIELL auch so sein könnten, auch wenn sie gerade und aus mir nicht bekannten Gründen nicht so sind. Da sehe, höre ich auch an der Ecke einen Roma der Akkordeon spielt und zwar unglaublich gut. Meine Güte, ist der gut!!! Das ist also ein Roma. Es gibt auch andere? Miese? Na und ? Ggf. sind die etwas für die Polizei. Nicht unbedingt mein Problem. Welches Land hat die nicht. Und der Ausbeuter, der Roma-Bettler „laufen lässt“? Da sage ich nur, da sind wir aber froh, dass wir keine Ausbeuter haben, die in Palästen wohnen. Mit is wichtig, dass von den paar €, die ein armer Roma erbettelt, es diese immerhin möglich ist, sich ein belegtes Brötchen zu kaufen. Den Rest muss er abgeben? Schade, aber ich kann’s nicht ändern.
        Mit anderen Worten, es gibt viele Leute, die beim Blick auf andere Menschen, auf „Fremde“ immer gleich und nur auf das Negative blicken wie die Maus auf die Schlange.
        Nun, wenn ich als Maus auf die Schlange blicken muss, dann doch wenigstens auf eine schöne bunte 🙂
        Otto Müller mag die Zigeuner ja ein wenig romantisiert haben, obwohl er mit ihnen lebte. Und die malte er z.B. so:

        Hab doch erst einmal dies im Kopf, ehe Du das Negative sammelst.

      • Praecox schreibt:

        Witzig!
        Der Twitter-Link für zu einer Seite, die Daten zu „Migranten-/Flüchtlingskriminalität“ sammelt, die UNS die LÜGENPRESSE verschweigt. UNd woher hat die verlinkte Seite Ihre Daten? Aus der Lügenpresse!

      • Praecox schreibt:

        „Unbegleitete Kinder kosten so ca. 6000 Euro im Monat,auch wenn die meisten gar keine Kinder mehr sind wie In Hamburg,Österreich,Schweden herauskam.
        Selbst Leuten mit Vollbart glaubt man sie seien 16.“

        Stimmt in etwa. Die 6.000 Euro setzen sich unterschiedlich zusammen und fließen in die Infrastruktur und das zugehörige Personal (Schulen, Sozialarbeiter, Verwaltung).
        Der unbegleitete Minderjährige selbst sieht davon effektiv je nach Altersstufe zwischen ca. 200 und ca. 260 Euro im Monat. Davon ist ALLES (Essen, Medizin, Schulmaterial, ÖPNV, Hygiene, Kleidung, Telefon/Internet) zu bezahlen.

        • yoyojon schreibt:

          Vielen Dank Praecox für diese Richtigstellung eines Versuchs, durch Gerüchtebildung (arme) Menschen nicht nur in Verruf zu bringen, sonder schließlich zu Hass Objekten zu machen. Mir fällt da kein besserer Begriff ein als „präfaschistisch“, oder, noch zutreffender: „prä-nazistisch“. Dabei wissen wir ja – auch aus der Geschichte – dass solche Gerüchte ihre Gefährlichkeit besonders auch in ihrer Langlebigkeit haben. Beispiel: Dachte zu manchen Zeiten, es wisse nun wirklich Jede / Jeder, dass die „Protokolle der Weisen von Zion“ eine Fälschung sind. Und – schwups – tauchen sie wieder an verschiedensten Stellen (auch Leserkommentare, nicht hier) auf. Gerüchte sind also reines Gift.

      • O.Paul schreibt:

        „Selbst Leuten mit Vollbart glaubt man sie seien 16“

        Darüber haben wir uns auch köstlich amüsiert. Manchmal fragt man sich, wie bekloppt doch einige Gutmenschen sind.

        • Praecox schreibt:

          Selbst Leuten wie „https://luegenpresse2.wordpress.com/“ glaubt O.Paul.

          • O.Paul schreibt:

            Und nu? Link geht nicht!

          • Praecox schreibt:

            Sie plappern allen Ernstes nach, was andere in die Welt setzen und überprüfen nicht einmal die von demjenigen, dem Sie nachplappern, genannte Quelle?!?
            Sie sind wirklich nicht selbständig. Vater Staat hilf Ihm!

        • O.Paul schreibt:

          Praecox schreibt:
          März 1, 2016 um 2:51 nachmittags
          „Sie plappern allen Ernstes nach, was andere in die Welt setzen und überprüfen nicht einmal die von demjenigen, dem Sie nachplappern, genannte Quelle?!?“

          Nö, nich nachgeplappert, kam im TV, im sogenannten Wahrheits- TV, den Öffentlich- Rechtlichen. Dort wurden minderjährige gezeigt, die locker 25 Jahre alt waren. Bei einer Persom kann man sich mal im Alter verschätzen, aber das war ne Menge „Kinder“ mit Vollbart. Wir haben jedenfalls zuerst köstlich gelacht. Bis uns bewußt wurde, wie bekloppt doch die Deutschen sind, die sich um die „Kinder“, die alleine aus Afghanistan anreisten, kümmerten.

  18. Dante schreibt:

    „Beantrage Asyl“
    Nur, wo?

  19. Paul schreibt:

    Gute Idee, habe ich auch schon dran gedacht.
    Aber die Sprachbarriere ist zu groß. Mit meinen Deutschkenntnissen würde ich sofort auffallen. Langsam beginne ich unter meiner Einprachigkeit zu leiden.

    Herzlich, Paul

    • Praecox schreibt:

      Geben Sie Deutsch-Unterricht für Migranten! Dabei lernt man immer mal ein paar Worte fremder Sprachen und Sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe.
      Gute Idee?

      • Paul schreibt:

        Ganz wunderbare Idee.
        Als Einsprachler Deutschunterricht bei Ausländern, z.B. Arabern, stelle ich mir äußerst effektiv vor. Ich verstehe die Schüler nicht. Die Schüler verstehen mich nicht. Super. Na, vielleicht lerne ich dann Arabisch. 🙂
        Und ich wundere mich immer, warum Ausländer, die schon 10 Jahre bei uns wohnen, ein Deutsch sprechen, das ich nicht verstehe.
        Na gut, jetzt wundere ich mich nicht mehr.
        Wirklich eine gute Idee, lieber Praecox.

        Herzlich, Paul

        • Praecox schreibt:

          Wieso gehen Sie eigentlich automatisch davon aus, dass die Migranten, die ich Ihnen als Schüler vorschlug, Araber seien?
          Könnten doch auch die Kinder von französischen, spanischen oder indischen Ingenieuren sein.

          Im Übrigen ist das völlig normal und effektiv, dass der Deutsch-Unterricht für Migranten in Deutsch gehalten wird. Da sitzen nämlich Menschen mit unterschiedlichsten Herkünften und die Lehrkraft müßte ja dann alle Sprachen sprechen, um jedem gerecht zu werden.
          Ist aber sowieso nicht Sinn der Sache, denn Sinn der Sache ist, Deutsch zu lernen.

          Aber wissen Sie was, Paul? Mein Vorschlag war nicht im Geringsten von Ernsthaftigkeit geprägt bzw. von Bedauern, da Sie als Einsprachler natürlich nicht mal richtig Reisen können. Oder mit Händen und Füßen?

          • Paul schreibt:

            Schon wieder habe ich eine vollkommene Übereinstimmung mit Ihnen, werter Praecox, festgestellt.
            Ihr „Vorschlag war nicht im Geringsten von Ernsthaftigkeit geprägt“. Meine Antwort auch nicht. 🙂
            Einen Unterschied gibt es doch: Ich habe die fehlende Ernsthaftigkeit bemerkt. 😉

            Herzlich, Paul

          • Praecox schreibt:

            Sie irren, @Paul.
            Bei Ihnen ist die fehlende Ernsthaftigkeit unübersehbar.
            😉

Seid gut zueinander!

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