Sag ich mal so

Deutschland, Deine Experten: Jürgen Todenhöfer war „Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat'“ und Leni Riefenstahl war „Inside NSDAP – 4 Tage ‚Triumph des Willens'“.

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37 Antworten zu Sag ich mal so

  1. yoyojon schreibt:

    Ganz am Rande… sehe gerade, dass hier auch einige Frauen geschrieben haben. Da wundert es mich ein wenig, warum auf der Seite „Frauentag“ keine Einträge von Frauen zu finden waren. Ist es nicht mindestens KOMISCH, wenn dort (ausschließlich) Männer über Feminismus geredet haben?
    Wo sind bloß all die heutigen Hedwig Dohms abgeblieben? Man könnte fast denken, wir hätten WIRKLICH neue „Frauenbilder“ / „Männerbilder“ entwickelt. Vielleicht liegt der Fehler bei mir… und ich kann das einfach nicht erkennen, auch bei mir nicht.

    • A.S. schreibt:

      a) Woher wollen Sie wissen welches Geschlecht sich hinter den Pseudonymen versteckt?

      b) Kann es sein dass die hier mitlesenden Frauen (vielleicht bin ich auch eine…) wenig von dem halten, war heute unter der Feminismusfahne geboten wird. Das wäre zumindest eine mögliche Erklärung für Ihre Frage.

      • yoyojon schreibt:

        Wie soll ich sagen…beweisen kann ich es nicht, aber wenn ich mir Dich mit Nadel und Faden vorstelle, dann kommt das Eine nicht zum Anderen. (Vorurteil, dass Frauen so etwas können müssten? Nein – da können es auch viele nicht. Aber bei Männern wirkt es unemanzipiert). Ich könnte mir Dich auch nicht schwul vorstellen. Aber beim samstäglichen Autowaschen schon eher 🙂
        Tja… so werden Vorurteile gebastelt 🙂
        Bei „Ima“ dagegen denke ich, nomen est omen: eine Frau! 🙂
        Und „Beatrice“ dürfte vielleicht auch eine sein?
        Und ich bin auch eine? Gut getarnt… wer weiß…
        (Beinahe hätte ich hier die wunderschöne, römische Plastik eines Hermaphroditen eingelinkt. Aber ich will ja all die anständigen Leute nicht in Panik versetzen 🙂
        Auf jeden Fall… eine Frau, die nicht die Fahne des Feminismus hoch hält, die hat irgendwo, irgendwie irgend was verpasst, finde ich. (Dazu habe ich deutliche, weibliche Zustimmung!!!) Das wäre ja so wie ein Schwarzer, der der Sklaverei ein Lob singt!
        (Dafür hat Lars von Trier sogar einen hervorragend gemachten, dummen Film produziert).

        • Dante schreibt:

          Aber bei Männern wirkt es unemanzipiert [, mit Nadel und Faden umgehen zu können].

          Find‘ ich überhaupt nicht. Ein unemanzipierter Mann verbirgt allenfalls eine solche Fähigkeit vor seinen Kumpels oder sogar vor Frauen, um ihnen nicht als unmännlich zu gelten und verspottet zu werden..

          • yoyojon schreibt:

            Na sowas… ich war und bin stolz darauf. Aber ich habe immer schon gesponnen. Als Jugendlicher, wenn ich mit Kumpels in die Kneipe ging und sich alle ein Bier bestellt haben, bestellte ich mir ein Glas Milch. Wie hätte ich mir eine solche Provokation entgehen lassen können?
            (Deshalb habe ich trotzdem in der Regel die Frauen bekommen, die ich wollte 🙂 Pst!

        • A.S. schreibt:

          Mit Nadel und Faden kann ich tatsächlich umgehen, genau so wie mit einem Schlagbohrer. Ansonsten recht interessant was man alles aus den Kommentaren so auf die Erschaffer projiziert. Du liegst ansonsten gar ned schlecht mit deinen „Vorurteilen“.

          Anscheinend kennen wir ganz unterschiedliche Frauen. Die die ich kennen wollen mit einem Feminismus ala „Aufschrei-Hashtag“ oder Sybille Mattfeldt-Kloth nichts zu tun haben. Die sind stolz auf das was sie können und wollen weder als Quotenfrau enden noch, falls sie Hausfrauen sind, dafür als „Heimchen am Herd“ beschimpft werden.

          • Dante schreibt:

            Die die ich kennen wollen mit einem Feminismus ala “Aufschrei-Hashtag” oder Sybille Mattfeldt-Kloth nichts zu tun haben.

            Sybille Mattfeldt-Kloth kenne ich zum Zeitpunkt, da ich diese Zeilen schreibe, noch nicht. Was den #aufschrei betrifft, so kann man das in Bezug auf die Brüderle-Story zwar für reichlich übertrieben betrachten, aber das ist ja bloß ein – dazu noch besonders harmloses – Beispiel. Ich halte es für nachvollziehbar, durch Alltags-Sexismus zumindest genervt zu sein, beginnend damit, dass in den Zeitungen die äußere Erscheinung im Positiven oder Negativen bei weitem mehr Raum einnimmt, als das bei einem Mann der Fall wäre.

            Die sind stolz auf das was sie können und wollen weder als Quotenfrau enden…

            Antifeminismus freilich ist für eine Quote in Führungsberufen, nämlich eine Männerquote von 100%. Er gesteht der Frau Stolz auf ihre Fähigkeiten nur dann zu, wenn diese auf Gebieten liegen, die etwas mit Dienen und Bedienen zu tun haben.

            …noch, falls sie Hausfrauen sind, dafür als “Heimchen am Herd” beschimpft werden.

            Wer das tut, ist bestenfalls Dummfeminist. Auf der anderen Seite steht ein Antifeminismus, der nicht etwa dafür eintritt, dass eine Frau Hausfrau sein kann, sondern dass sie es muss, es sei denn, der Mann ist mit einer beruflichen Tätigkeit einverstanden.

          • A.S. schreibt:

            „Antifeminismus freilich ist für eine Quote in Führungsberufen, nämlich eine Männerquote von 100%.“

            Das ist so falsch, dass nicht mal das Gegenteil stimmt. Wir haben Unternehmerinnen, Pilotinnen, Professorinnen, Richterinnen, Ministerrinnen, Kanzlerrinnen, Lehrerinnen, Direktorinnen, Fluglotsinnen, Abteilungsleiterinnen, Ärztinnen, Polizistinnen, Lokführerinnen, Busfahrerinnen usw. Keiner will das zurückfahren und niemand fordert da eine 100% Männerquote.

            „Auf der anderen Seite steht ein Antifeminismus, der nicht etwa dafür eintritt, dass eine Frau Hausfrau sein kann, sondern dass sie es muss, es sei denn, der Mann ist mit einer beruflichen Tätigkeit einverstanden.“

            Hast du die letzten 60 Jahre verschlafen? Die gesellschaftliche Diskussion geht doch schon lange nicht mehr darum ob die Frau arbeiten darf wenn der Mann das nicht will. Und auch nicht ob die Frau zuhause „sein muss“.
            Es ist der alte Trick, dass jeder, der die heutigen Formen des Feminismus als Irrsinn bezeichnet, sofort verdächtigt wird, die 50er Jahre zurück zu wollen. Das ist Heute-Show-Niveau, aber nicht deines, lieber Dante.

          • Dante schreibt:

            Keiner will das zurückfahren und niemand fordert da eine 100% Männerquote.

            Dann ist das auch kein Antifeminismus, jedenfalls nicht das, was ich darunter verstehe.

            Es ist der alte Trick, dass jeder, der die heutigen Formen des Feminismus als Irrsinn bezeichnet, sofort verdächtigt wird, die 50er Jahre zurück zu wollen.

            Das tue ich nicht. Unter Antifeminismus verstehe ich aber nicht nur die Ablehnung bestimmter Formen von Feminismus, sondern die des Feminismus überhaupt. Es ist nun nicht so, dass dies der Vergangenheit angehören würde. Und die gehen weiter als „zurück in die 1950er“. Ari hat neulich auf ein Treffen einer Gruppe in Berlin aufmerksam gemacht, deren Slogan makerapelegal lautet.
            Und dann gibt es noch den radikalen Islam…

          • A.S. schreibt:

            Ich weiß nicht genau was du unter Antifeminismus verstehst, aber das was du beschreibst gibt’s doch eigentlich nicht. Einige Spinner gibt es immer, aber die spielen doch keinerlei Rolle. Nicht mal extreme Christen oder Dieter Bohlen trauen sich sich so zu äußern.

            Ich lehne den Feminismus auch ab, zumindest in unseren Breiten und propagiere dagegen einen Humanismus, der das Recht jedes Menschen berücksichtigt, auch die Rechte von Kindern. Feminismus ist gesellschaftlich gesehen eine toxische Substanz, die je nach Einsatzzeitpunkt und Dosis Gift oder Medizin ist. Hier und Heute ist sie nur noch Gift, der einen Keil zwischen die Geschlechter treibt und u.a. die Kinder unter den Karriereplan der Eltern stellt.
            Was den radikalen Islam angeht, der ist schlicht menschenfeindlich. Wobei das tatsächlich eine der Stellen ist wo Feminismus Medizin wäre. Nur finden sich unter den deutschen Feministösen auffallend wenige die das tatsächlich ansprechen. Sich über Brüderle aufzuregen, aber über die Parallelgesellschaften zu schweigen ist deppert. Alice Schwarzer ist da eine wohltuende Ausnahme.

  2. Beatrice Mayer schreibt:

    @bevanite
    er wird wohl kaum Videos ins Netz stellen. aber die Islamisten tragen keine echte Verantwortung für ihr Handeln. Sie sind wie Kindern mit schlechten Eltern, man kann den Kindern niemals schuld geben, sie tun das alles nur, weil ihre Eltern falsch handeln. ( Eltern gleich Westen)
    „Der IS mag Todenhöfer weil er für die Gotteskrieger ein nützlicher Idiot ist. Nach seiner Rückkehr tut er nun alles was sie von ihm erwarten. Während die Kurden auf dem Vormarsch sind und die vom IS eroberten Gebiete Stück für Stück zurückerobern, behauptet Todenhöfer der IS ist viel stärker und cleverer als man denkt. Während viele junge Muslime in Europa merken, dass das Kalifat langsam schrumpft und nicht mehr aus Welteroberern besteht, kommt der Islamisten-Flüsterer zurück und spricht von der ungebrochenen Euphorie und Siegeszuversicht der IS-Kämpfer.“
    Hamed abdel Samad

    • Dante schreibt:

      Das ist in der Tat ein beliebtes Motiv. Der IS wird zwar nicht verherrlicht, aber größtenteils exculpiert. Das war auch in einem Vortrag von Prof. Michael Lüders zu hören.
      Konsequenterweise müsste man auch die letztliche Verantwortung für den Holokaust beim Westen suchen. Ohne die Bedingungen und die Folgen des Versailler Vertrages wäre Hitler wohl nie an die Macht, und folgerichtig hätte sich Deutschland nicht zu dem Monster entwickelt, das es dann wurde. Das freilich wäre ohne die Appeasement – Politik auch nicht passiert.

      • ceterum censeo schreibt:

        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Michael_L%C3%BCders

        Der Herr Lüders ist ja an sich schon ein Gigant der Widerwart, als daß Sie ihm noch eine Professur antragen müßten. Beim Lesen des Wikipediaartikels dachte ich mir dann aber: Verlinke ihn zur Erbauung derer, welche vielleicht auf der Toilette gerade nichts zum Lesen haben!
        Eine herrliche Vita, warum ist er kein Politiker geworden?

    • yoyojon schreibt:

      Bei all meinem Pazifismus (im Allgemeinen) kann ich beim besten Willen nicht sehen, dass es irgendeinen Sinn haben sollte, mit solchen Mordbuben zu reden. Hat es Sinn, individuell gesehen, mit einem Serienmörder zu reden, der gerade die 23. junge Frau sorgfältig gequält und dann getötet hat? Und der ist vielleicht gegenüber dem IS noch eher ein Waisenknabe. Die ganzen Umstände, die sich gerechtfertigt oder nicht über die Ursachen anführen lassen, sind in diesem Moment nicht relevant. Es ist dazu zu spät. Jetzt sind die Mörder da, jetzt morden sie und versklaven insbesondere Frauen, die sie zur Handelsware degradieren um sich an ihnen nach Lust und Laune zu vergehen. Dabei ist die Kulturzerstörung noch das Geringste, wenn auch ein Symptom und Zeichen der Verabschiedung aus jeglicher, menschlicher Kultur. Mit anderen Worten – für mich haben sich die Mitglieder und Unterstützer von allem verabschiedet, was für mich aus der Verbindung Mensch und menschlich hervorgeht. (Ja, es gibt da noch andere, die auf ähnlicher Schiene unterwegs sind. Das relativiert aber gar nichts).
      Man sagt, dass ein psychisch kranker Wolf so lange eine Schafherde angreift, bis das letzte Schaf getötet ist (Da geht es also nicht um das der Natur eigene Stillen des Hungers). Für mich ist IS ungefähr so etwas. Vielleicht auch so: Ist der Pestvirus los, reden wir nicht mit ihm sondern setzen sofort und so lange Antibiotika ein, bis er ausgerottet ist.
      Ich mag es ganz und gar nicht, meine derartig radikalen Worte zu lesen, zu denken.
      Anderes zu schreiben, zu denken ohne mich auf „cloud 7“ zu flüchten, will mir aber nicht gelingen.

      • Dante schreibt:

        Ist der Pestvirus los, reden wir nicht mit ihm sondern setzen sofort und so lange Antibiotika ein, bis er ausgerottet ist.

        Pest wird durch ein Bakterium übertragen, Yersina Pestis, nicht durch ein Virus. Gut für die Antibiotika-Methode, denn Viren lassen sich mangels Stoffwechsel nicht durch Antibiotika vergiften.
        Ausgerottet freilich wurden bislang nur die Pocken, eine Viruserkrankung.
        Es ist aber klar, was Sie sagen wollen. Allerdings kann man einem Virus oder Bakterium keine Schuld an dem zusprechen, was es tut. Einem IS-Kämpfer, -Henker, -Folterer oder -Vergewaltiger samt Unterstützern schon.

        • yoyojon schreibt:

          Dank für Erläuterung (Virus/Bakterie). Wichtig ist aber der letzte Teil. SO VIEL Mensch ist sogar der IS Kämpfer, dass er, wenn auch unterschwellig, nicht genau wüsste, dass er Verbrechen begeht. Auch jeder Serienkiller weiß das, meine ich. Leider hat der Mensch auch die Möglichkeit, sich zum Unmenschen zu machen. Was er auf diesem Wege nicht loswerden kann, ist die Verantwortung, die ihn durchaus irgendwann einholen kann.

      • A.S. schreibt:

        Die IS-Kämpfer haben sich i.d.R. bewusst für diesen Weg entschieden. Die Genfer Konventionen, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte oder auch den Rechtsstaat lehnen die IS-Leute strickt ab, warum sollte man diese also auf die IS-Kämpfer anwenden? Die sind aus der Zivilisation ausgetreten und sollten entsprechend behandelt werden. Das schließt eine Rückkehrmöglichkeit nicht unbedingt aus (abhängig von den begangenen Verbrechen), aber das sollten die sich neu verdienen müssen.

  3. Sophist X schreibt:

    Wikipedia:
    „Riefenstahl gewann [für Triumph des Willens] mehrere Preise in Deutschland, in den Vereinigten Staaten, Frankreich, Schweden und anderen Ländern. 1937 wurde Riefenstahl für diesen Film während der Weltausstellung in Paris mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.“

    Existiert Geschichte, und wenn ja, sollte man auf Details achten?
    Es stört micht nicht, wenn Pfeifentöter in die Pfanne gehauen wird, und man kann es so sagen. Muss man aber nicht.

    • bevanite schreibt:

      Ich möchte Todenhöfer hier keinesfalls bewerten, denn ich kenne keines seiner Bücher. Da Sie dieses Daesh-Buch offenbar gelesen haben, frage ich Sie, inwiefern er Propaganda betreibt. Ist er derjenige, der heimlich ihre Rekrutierungsvideos dreht und ins Netz stellt? Yippieh, dann brauchen wir ihn einfach vom Rechner fernhalten und Daesh löst sich von selbst auf…

      • Sophist X schreibt:

        Da Sie dieses Daesh-Buch offenbar gelesen haben,

        Ich bin mir sicher, dass mein kleiner Beitrag keinen Hinweise darauf enthält, dass ich eins seiner Büche gelesen hätte. Meine Absicht war, Todenhöfers Wirkung neben die von Riefenstahl zu stellen und Riefenstahls Rezeption zu zeigen und zeitlich einzubetten.

        Ich entnehme Ihrem kleinen Beitrag, dass sie das Lesen der Bücher für eine Voraussetzung einer Bewertung der Person halten. Glauben Sie mir: Das ist nicht der Fall. Keiner muss ein einziges Buch über oder von einer Person lesen, um sich ein Urteil zu bilden.

        • unbesorgt schreibt:

          Sie sagen es! Und der Gegenbeweis kann auch erbracht werden. Mühelos! Man las die Blechtrommel und erkannte den hässlichen Kern des Verfasser dennoch nicht gleich.

        • bevanite schreibt:

          Ich entnehme Ihrem kleinen Beitrag, dass sie das Lesen der Bücher für eine Voraussetzung einer Bewertung der Person halten. Glauben Sie mir: Das ist nicht der Fall. Keiner muss ein einziges Buch über oder von einer Person lesen, um sich ein Urteil zu bilden.

          Alles klar, dann weiß ich wenigstens, wie ernst ich ihren Beitrag dazu nehmen muss. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man sich mit der Materie vertraut macht, über die man munter drauflos plaudert. Aber besten Dank für ihre ehrliche Ignoranz (immerhin!)

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @bevanite

            Es ist tatsächlich nicht notwendig, das Werk einer Person zu kennen, um sie als Mensch beurteilen zu können. Hitlers Wert lässt sich ja auch nicht daran bemessen, wie viele Autobahnen er bauen ließ.

          • ceterum censeo schreibt:

            @Gutartiges Geschwulst
            „Hitlers Wert lässt sich ja auch nicht daran bemessen, wie viele Autobahnen er bauen ließ.“
            Naja, die Grünen beispielsweise nehmen ihm gerade das übel. Mit dem Rest seines Lebenswerkes haben sie nicht ganz so ein Problem.

      • unbesorgt schreibt:

        Der Todenhöfer reicht mir in Interviews, Talkshows und bei Youtube. Dort hat er mir schon meine Zeit gestohlen, mein Geld für seine Bücher bekommt er nicht auch noch.

  4. Beatrice Mayer schreibt:

    Nach Lektüre des Buches „Feindbild Islam“ , das mehr oder weniger alle wirklich kritischen Fragen zum Islam beiseite lässt, frage ich mich, ob Todenhöfer mit Scholl -Latour zu vergelichen ist.

  5. Dante schreibt:

    Todenhöfer hat meines Wissens freilich nicht den IS in dem Sinne ästhetisiert wie Frau Riefenstahl das Dritte Reich.

    • unbesorgt schreibt:

      Todenhöfer ästhetisiert immer nur Todenhöfer.

      • Dante schreibt:

        Todenhöfer ästhetisiert immer nur Todenhöfer.

        Zweifellos. Aber das macht ihn halt nicht zum Lenin Riefenstahl des IS, sondern allenfalls zu dem seiner selbst. Obwohl – mit Stahl hat der wirklich nicht viel zu tun…

  6. jsbielicki schreibt:

    Hat dies auf psychosputnik rebloggt.

  7. bevanite schreibt:

    Ich muss dennoch mal nachfragen. Peter Scholl-Latour galt über alle Lager-Grenzen hinweg als geschätzter Nahost-Experte, er fand in den verschiedensten politischen Ecken als solcher Anerkennung. Todenhöfer vertritt tatsächlich in vielen Punkten ähnliche Standpunkte wie PSL, wird aber dafür ebenso heftig kritisiert wie PSL ernstgenommen wurde. Wie kommt das? Wenn es mit seiner Pinochet- oder Mujaheddin-Verherrlichung in den Siebzigern/Achtzigern zusammenhängt, kann ich das nachvollziehen. Daran allein kann es allerdings nicht liegen, denn auch PSL konnte Diktatoren wie Assad oder Chomeini etwas abgewinnen. Oder ist es die Sache mit dem IS-Interview? Nun, würde PSL noch leben, dann würde auch er ein Gespräch mit al-Baghdadi suchen.

    • Ima schreibt:

      @bevanite,

      mag sein, dass für Sie Peter Scholl-Latour ein geschätzter Nahost-Experte war.
      Für mich war er dies bestimmt nicht!

      Ein kleines Beispiel gefällig:
      https://tapferimnirgendwo.com/2012/04/12/peter-scholl-latour-haut-es-raus/

      • unbesorgt schreibt:

        Wenn ich den Namen Peter Scholl-Latour höre, sehe ich im Geiste immer das Foto vor mir, das er zeitlebens auf Reisen immer bei sich trug. Es zeigt ihn neben Chomeini. Zwei Nahostexperten unter sich!

    • A.S. schreibt:

      Das ist eine gute Frage. Vielleicht wirkte Scholl-Latour mit seiner „harten“ Art einfach seriöser, wirkt sozusagen als knallharter Realist, egal ob einem das Gesagte passt oder nicht.
      Todenhöfer dagegen wirkt immer wie vom Wunsch nach „dem Weltfrieden“ getrieben, so dass seine Analyse immer dem Verdacht des Wunschdenkens ausgesetzt ist.

    • Dante schreibt:

      Peter Scholl-Latour galt über alle Lager-Grenzen hinweg als geschätzter Nahost-Experte,…

      Ein Kumpel von mir hielt ihn für einen Antisemiten.

  8. anti3anti schreibt:

    Uiuiui!!!!

  9. mdlang schreibt:

    Seht gut gesagt – danke!

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