Jürgen Todenhöfers Konzentrationslagerphantasien

Es ist schon beeindruckend, was Jürgen Todenhöfer so alles auf Facebook raushaut. Am 12. März 2016 erklärte er: „Die Gazaner leben im weltgrößten Konzentrationslager.“

Jürgen Todenhöfer behauptet somit, in den Konzentrationslagern hätte es 5-Sterne-Hotels für Juden gegeben, so wie dieses Hotel in Gaza:

Jürgen Todenhöfer behauptet, in den Konzentrationslagern sei die Kindersterblichkeit geringer gewesen als im heutigen Brasilien, Peru oder in der heutigen Türkei, denn in all diesen Ländern ist die Kindersterblichkeit höher als im Gazastreifen. Es gibt über hundert Länder, in denen mehr Kinder sterben als in Gaza, wie diese Liste beweist. Wer hätte gedacht, dass die Konzentrationslager der Nazis für jüdische Kinder sicherer waren als über hundert Länder der heutigen Welt.

Jürgen Todenhöfer behauptet, die Lebenswerwartung von Juden in den Konzentrationslagern sei höher gewesen als in Ländern wie Brasilien, Peru, Lettland und der Türkei, denn in all diesen und 120 weiteren Ländern leben die Menschen nicht so lange wie in Gaza, wie diese Liste beweist. Wer hätte gedacht, dass die Lager der Nationalsozialisten für Juden so sicher waren.

Jürgen Todenhöfer behauptet, deutsche Städte wären von Juden aus den Konzentrationlager nahezu täglich mit Raketen angegriffen worden, denn in nur sechs Jahren hagelte über 7500 Raketen und Granaten aus dem Gazastreifen auf Israel nieder, wie diese Liste beweist. Wer hätte gedacht, dass Juden so aktiv mitgedreht haben an der Gewaltspirale Holocaust.

Jürgen Todenhöfer behauptet, die Juden in den Konzentrationslagern hätten erklärt: „Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Juden nicht die Deutschen bekämpfen und töten, so dass sich die Deutschen hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‘Oh Jude, ein Deutscher ist hinter mir, komm und töte ihn!’“ Genau das nämlich erklärt die Hamas, allerdings möchte sie nicht alle Deutschen töten, sondern alle Juden. So jedenfalls steht es im Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas.

Jürgen Todenhöfer behauptet, in den Konzentrationslagern hätte es Penthäuser für Juden gegeben, Autos, Pferdehöfe und volle Märkte, so wie es sie in Gaza gibt:

Im Grunde behauptet Jürgen Todenhöfer auf Facebook, die Konzentrationslager der Nazis seien gar nicht so schlimm gewesen. Und über 12.400 Menschen gefällt das!

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23 Antworten zu Jürgen Todenhöfers Konzentrationslagerphantasien

  1. Dante schreibt:

    Todenhöfer und Augstein und die 12400 Liker sind Brüder und Schwestern im Ungeist al-Husseinis.

  2. unbesorgt schreibt:

    In der Außenhandelsstatistik der PA stehen „Marmor und Alabaster“ an zweiter oder dritter Stelle bei den Importen. Das zeichnet bekanntlich ein Konzentrationslager aus, dass dort jede Menge Marmor verbaut wird.
    Im stillen wünschen sich Hamas und Fatah sicher, sie könnten bei all den wohlwollenden Elendsbetrachtern aus Deutschland für spontane Erblindung sorgen, um auch noch die letzten Fleckchen Tristesse in Marmor zu kleiden, wo man Todenhöfer und Co stets hinbringt. Aber ich kann euch beruhigen, Hamas, PA. Todenhöfer ist mittlerweile immun gegen jede Art von Realität. Sobald er den Boden Gazas berührt, schießt ihm die Milch ein, selbst wenn er auf Marmor stünde.

  3. Couponschneider schreibt:

    Soso, dann hat man wohl in Ausschwitz wohl auch Fußball gespielt, vielleicht im Ligabetrieb, jeder gegen Jeden: Zigeuner, Juden, Asoziale und Politische stellt jeweils eine Mannschaft. Danach ging es im KO-System weiter. SS-Mannschaften stellten die Schieds- und vor allem Linienrichter, natürlich traditionell in schwarz gekleidet.

    Todenhöfer du alte R… Ich mag’s kaum ausschreiben. Aber so denkt es in mir, wenn ich an Todenhöfer denke.

    Wenigstens blieb den Insassen von Ausschwitz, Bergen-Belsen, Buchenwald und den anderen Lagern erspart, dass ein Jürgen Todenhöfer vorbeikam. Das hätte Deutschland Nürnberger Prozesse 5 Jahre verlängert, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und besonderer Grausamkeit. Menschen zu deportieren und zu töten ist ja das eine große Verbrechen, aber Todenhöfers mitleidige Hackfresse zu sehen und sein dummes Zeug anhören zu müssen, ist gegen die Menschenwürde.

  4. DuDu schreibt:

    Man muss sich aber fragen, wer ist gefährlicher, der alte Mann oder seine zich tausende „Liker“ und „Follower“, die gierig und hasserfüllt auf seine Anti-westliche, anti-jüdische, anti-israelische, anti-amerikanische Hetze anspringen?!

    • Couponschneider schreibt:

      Das macht mir auch Sorgen. Ich lese ja häufig im Forum des sehr umstrittenen „Spiegel Online“, auch die Antworten auf den Augsteinschen Unsinn. Mich erschreckt einfach, dass sowas positiven Anklang findet. Und Augstein ist ja nicht noch einmal ein geschickter Antisemit. Es ist ja nicht nur seine Meinung, die mich irritiert, sondern wie er Dinge erörtert. Das ist KenFM auf links gebürstet.

      Letzte Woche habe ich getrauert wegen Lothar und Guido. Warum kann musste es diese vernünftigen Leute treffen und solche Chargen wie Hallervorden, Blüm und Todenhöfer bekommen vom Allmächtigen noch ein paar Lebensjahre. Ich glaube, der Allmächtige will denen noch die Chance geben, vernünftig zu werden.

      • Kanalratte schreibt:

        Das wundert mich nicht, denn Todenhöfer ist ein klassischer Linkspopulist, der mit einfachen Parolen ködert und weite Teile der Menschen in der Bundesrepublik sind durch Gesellschaft und Medien zu Linken erzogen worden.

        • bevanite schreibt:

          Ein „klassischer Linkspopulist“, der Pinochet und die Mujaheddin toll fand? Man lernt hier immer wieder Kurioses dazu…

          • A.Bundy schreibt:

            Du offensichtlich nicht. Sonst wüsstest du, dass gerade Leute mit extremer politischer Ausrichtung dazu neigen, ihre Ansichten um 180˚ zu drehen.
            Siehe Mahler, siehe Kretschmann, siehe Hodentöter.

          • Michael Kleemann schreibt:

            Ich kann beim K-Gruppen Mitglied Kretschmann keine 180° Wendung sehen, die K-Gruppen traten komplett bei den Die Grünen ein. Tatsächlich war Todenhöfer nie ein klassischer Linkspopulist. Ich halte ihr für einen Narren der nach Aufmerksamkeit lechzt.

  5. Kanalratte schreibt:

    Es wäre das erste KZ in der die Bevölkerung rasant anwächst…

    Ich nenne Gaza lieber eine Geburtsstation für Islamisten

  6. besucher schreibt:

    Ob er es noch schafft mit Horst Mahler einen trinken zu gehen im Altersheim?

  7. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Todenhöfer ist eine niederträchtige Kreatur.

  8. caruso schreibt:

    Unter den deutschen Idioten ist J.T. einer der größten – das nur nebenbei. –
    Die PalAraber in Gaza haben ihr Schicksal selbst gewählt. Von den Juden kann man das wahrlich
    nicht sagen. Dies nur um den Tatsachen willen.
    lg
    caruso

  9. yoyojon schreibt:

    Die Käfighaltung in Gaza entspricht dem freien Entschluss der Hamas et al und dem freien Entschluss der Menschen in Gaza, ihre Leben diesen Terrororganisationen anzuvertrauen. Und solange diese das so wünschen wird das auch so bleiben. Wäre besser gewesen, Todenhöfer hätte mit dem Geld eine Kampagne gestartet, die die Menschen dort überzeugen würde, dass Frieden besser ist als Mord und als ein Leben „im Käfig“ von Hamas et al.

    • bevanite schreibt:

      In Sachen Gaza sind die Beurteilungen der hiesigen Europäer tatsächlich eigenartig. Wenn Todenhöfer vom „Konzentrationslager“ spricht, wäre dann die Hamas nicht der eigentliche KZ-Wächter? Auch die Gegenseite reagiert da etwas inkonsistent: sind die Zustände in Gaza wirklich so idyllisch, wie uns das Video suggeriert? Dann wären die Hamas-Schergen ja kompetente Herrscher, was ich dann doch arg bezweifeln täte… Hier fehlt ein Blick, wer tatsächlich auf diesem Streifen Erde das Sagen hat. Die Israelis sind das bekanntermaßen seit zehn Jahren nicht mehr.

      • Kanalratte schreibt:

        Gaza ist nicht weniger idyllisch als andere arabische Landstriche. Schauen sie mal nach Kairo, dort ist die Bevölkerungsdichte sogar noch wesentlich höher. Dort sieht es nicht besser aus, als in Gaza-Stadt. Dass es den Menschen in Gaza schlechter geht als anderswo in Arabien ist eine glatte Propagandalüge. Die kaputten Islamistenviertel von Gaza-Stadt werden teilweise nicht wieder aufgebaut um sie für Propagandafotos zu nutzen (Todenhöfer posiert gerne auf diesen Bildern). Gaza wird außerdem nicht nur von Israel abgesperrt, sondern auch von Ägypten. Beide Länder haben keine Lust, auf eine Bevölkerung die zu einem hohen Teil mit Islamisten sympathisiert.

        • Kanalratte schreibt:

          Außerdem war Israel im Gegensatz zu Ägypten immer bereit den Menschen in Gaza zu helfen. Dass die Hamas, die ganzen Millionen Hilfsgelder und Hilfsgüter lieber in Waffen und den Bau von Terrorlogistik steckt, ist nicht die Schuld von Dritten.

        • bevanite schreibt:

          Eine hohe Bevölkerungsdichte muss auch nicht per se etwas Schlimmes sein. Verschiedene Millionenstädte in Afrika sind Moloche, aber dennoch drängen weiterhin Leute dorthin.

          In Gaza-Stadt ist es momentan zweifellos viel besser als etwa in Damaskus, Aleppo oder Bagdad. Aber soweit ich weiß (mit exakten Infos sieht es da leider sehr mau aus), hat die Hamas in zehn Jahren dort nichts, aber auch gar nichts an der sozialen Lage ihrer Bevölkerung verbessert. Nicht umsonst gab es 2011 auch einen kleinen arabischen Frühling in Gaza, der sich in Protesten gegen Hamas und Fatah äußerte.

          Ich wäre ja tatsächlich dafür, Gaza als eine Art Versuchsballon für einen eigenen Palästinenserstaat zu testen. Was hätte Israel zu verlieren? Die halbe Welt hat Palästina ohnehin schon anerkannt und eine Armee hat Gaza faktisch auch schon (mit iranischem Support), es käme also aus israelischer Sicht keine neue Gefahr hinzu. Im Gegenteil: die Hamas (oder wer auch immer regiert) müsste ihre paramilitärischen Truppen quasi in einer regulären Armee „zähmen“. Wichtiger noch: der Palästina-Mythos in der arabischen Welt wäre binnen weniger Jahre entzaubert, denn man kann dann nicht mehr einfach alles auf die bösen Zionisten schieben. Und sollte die Hamas dann doch wieder Raketen auf Israel abfeuern, wäre das ein Angriff eines souveränen Staates auf einen anderen souveränen Staat und somit Krieg, den Israel wahrscheinlich gewinnen würde.

          Über Ägyptens Rolle im Nahost-Konflikt brauchen wir nicht zu diskutieren, denn damit rennen Sie bei mir offene Türen ein. Die ägyptischen Herrscher trugen neben denen vom Libanon und Jordanien eine sehr große Verantwortung für diesen Konflikt und die Lage der Palästinenser. Wenn man das in privaten Diskussionen erwähnt, löst man jedesmal großes Erstaunen aus. Zum Nahost-Konflikt hat eben jeder eine Meinung, aber kaum jemand kennt die historischen Hintergründe.

  10. brathering schreibt:

    Nachzulesen in Gerd Buurmanns zitierter Statistik:

    Kindersterblichkeit (Todesfälle/1.0000 Lebendgeborenen)

    Gaza Strip 15,46 und West Bank 13,49.
    Damit ist die Kindersterblichkeit in diesen Palästinensergebieten geringer als in:

    Philippinen 17,64, Dominikanische Republik 19,63, Türkei 21,43, Ägypten 22,41, Kenia 40,71, oder Südafrika 41,61. Alles beliebte Urlaubsziele deutscher Touristen.

    Todenhöfers Weltbild und Argumentation folgend, kann, wer schon mal durch das Stahlbad Dom-Rep oder Türkei gegangen ist, über Konzentrationslager und Warschauer Ghetto nur müde lächeln!
    Und sollte irgendwann einmal ein jüdischer Investor in Südafrika Hotels bauen, wird Herr Todenhöfer uns anschließend weinerlich, über die beklagenswerten Zustände in den Homelands berichten.

  11. Spiessbratenbrötchen schreibt:

    Hodentöter macht eine gute Figur als Muslim: Immer beleidigt und immer die Schuld für seine Probleme bei Anderen suchend.

Seid gut zueinander!

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