Das hat Margot Käßmann nicht verdient!

In den sozialen Medien breitet sich gerade eine unschöne Häme über Margot Käßmann aus. Ich kann diese Häme nicht verstehen. Ich gebe zu, auch ich habe mich schon einige Male recht belustigt zu Margot Käßmanns Thesen geäußert, aber der Ton, der ihr jetzt entgegenschlägt, gefällt mir nicht. Margot Käßmann hat nichts weiter gemacht, als in der Bild am Sonntag ihren Glauben zu bekunden und ihr Glauben verlange, dass man Terroristen mit Liebe begegnet.

“Jesus hat eine Herausforderung hinterlassen: Liebet eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen! Für Terroristen, die meinen, dass Menschen im Namen Gottes töten dürfen, ist das die größte Provokation. Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen. Ja, eine solche Haltung wird belacht und sie wird auch viele Menschen überfordern. Weil es der menschliche Instinkt ist, Rache zu üben. Aber auf den Hass nicht mit Hass zu antworten, das ist die Herausforderung. Ich würde den Terroristen gerne antworten: Ihr seid die Angstbestimmten! Ihr habt Angst vor unserer Freiheit – der Freiheit der Frauen, der Homosexuellen. Wir sollten unsere Freude und unseren Stolz darüber zeigen, dass wir leben können, wie wir wollen. Wir sollten jetzt erst recht auf die Straße gehen, tanzen, in den Cafés sitzen und Fußballspiele nicht absagen. Damit zeigen wir den Terroristen: Wir lassen uns von euch nicht Angst machen! Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen.”

In einem älteren Interview mit der Bild am Sonntag hat Margot Käßmann erklärt:

“Einen gerechten Krieg kann es nicht geben. Selbst beim Zweiten Weltkrieg war es so, dass am Ende bei allen die Vernunft aussetzte. Da wurden Städte voller Flüchtlinge bombardiert oder die ,Wilhelm Gustloff’ mit Tausenden von Flüchtlingen an Bord versenkt. Da wird auch für die, die den Krieg für Gutes wollen, der Krieg zur zerstörerischen Kraft.”

Vermutlich hat sie recht. Einen gerechten Krieg kann es nicht geben. Was es jedoch unzweifelhaft gibt, ist ungerechter Frieden!

Man kann Käßmanns Glauben kritisieren, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass Jesus laut Evangelium niemals einen Menschen getötet hat. Zugegeben Jesus predigte manchmal mit heiligem Furor und nutzte dabei Worte und Taten, die heute dazu führen würden, dass man ihn als Hassprediger bezeichnet, aber getötet hat er nie.

“Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.” (Mt 10, 34-35)

“Meinet ihr, daß ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.” (Lukas 12, 51)

“Es ging eine große Menge mit Jesus; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein. Denn wer ist unter euch, der einen Turm bauen will und setzt sich nicht zuvor hin und überschlägt die Kosten, ob er genug habe, um es auszuführen? Damit nicht, wenn er den Grund gelegt hat und kann’s nicht ausführen, alle, die es sehen, anfangen, über ihn zu spotten, und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und kann’s nicht ausführen. Oder welcher König will sich auf einen Krieg einlassen gegen einen andern König und setzt sich nicht zuvor hin und hält Rat, ob er mit Zehntausend dem begegnen kann, der über ihn kommt mit Zwanzigtausend? Wenn nicht, so schickt er eine Gesandtschaft, solange jener noch fern ist, und bittet um Frieden. So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.” (Lukas 14, 25-33)

“Und das Passafest der Juden war nahe, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem. Und er fand im Tempel die Händler, die Rinder, Schafe und Tauben verkauften, und die Wechsler, die da saßen. Und er machte eine Peitsche aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern und schüttete den Wechslern das Geld aus und stieß die Tische um und sprach zu denen, die die Tauben verkauften: Tragt das weg und macht nicht meines Vaters Haus zum Kaufhaus!” (Johannes 2, 13-17)

“Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. Aber Jesus sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes! Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Haus sind. Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.” (Lukas 9, 60-62)

“Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten. Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst?” (Lukas 9, 23-26)

“Wenn deine Hand dich zum Bösen verführt, dann hack sie ab! Es ist besser, du gehst verstümmelt in das ewige Leben als mit beiden Händen in das unauslöschliche Feuer der Hölle. Wenn dich dein Fuß auf Abwege führt, dann hack ihn ab! Es ist besser für dich, mit nur einem Fuß zum ewigen Leben zu kommen, als mit beiden Füßen geradewegs in die Hölle zu marschieren. Wenn dich dein Auge zur Sünde verführt, dann reiß es heraus. Es ist viel besser, einäugig in Gottes neue Welt zu gelangen, als mit zwei gesunden Augen schließlich ins Feuer der Hölle geworfen zu werden. Dort wird die Qual nicht enden und das Feuer nicht verlöschen.” (Markus 9, 43-49)

Das sind die gewalttätigsten Aussagen, die von Jesus im Evangelium überliefert sind. Margot Käßmann kann man somit gerne als naiv bezeichnen, aber man kann ihr nicht vorwerfen, sie würde Jesus falsch interpretieren. Genausowenig wie man den Terroristen vorwerfen kann, sie würden Mohamed falsch interpretieren. Ob es uns gefällt oder nicht, aber Mohamed hat im Gegensatz zu Jesus eine Menge Menschen getötet. Mohamed war von Beruf Soldat und bis ans Ende seines Lebens ein überzeugter Feldheer! Im Grunde gibt es drei bedeutende Unterschiede zwischen dem Koran und dem Evangelium:

1. Unterschied: Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren. Der Koran hat nur einen Autor mit klarer Intention.

2. Unterschied: Von den Autoren des Evangeliums wissen wir nicht viel. Der Autor des Korans war ein Feldherr.

3. Unterschied: Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing, dem kaum eine Droge fremd war, der sich weigerte, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen und der erklärte, wie man in den Himmel kommt, nämlich am besten arm und krank und natürlich nur durch ihn. Die Hauptfigur im Koran ist ein Feldheer mit Vorliebe für Ehefrauen unter 10 Jahren, der deutlich und kriegerisch ins politische Weltgeschehen eingriff und im Namen Gottes erklärte, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar.

Hamed Abdel-Samad, der als Islamwissenschaftler der Koran mindestens so gut kennt wie Margot Käßmann das Evangelium erklärt in einem Interview mit der Welt:

“Ich könnte sagen, dass die Terroristen vom IS Mohammed missverstanden haben und fehlinterpretieren, wenn aus den authentischen Quellen und Texten herauszulesen wäre, dass Mohammed ein Mönch gewesen ist, der unter einer Palme seine Botschaft verkündet hat, dann friedlich gestorben ist, und die Menschen nach seinem Tode eine Religion begründet haben, die dann missbraucht wurde. So war es aber nicht. Mohammed war Kriegsherr, er hat das Gleiche getan, was die IS-Terroristen heute tun. Es ist die Geisteshaltung Mohammeds, der den Menschen misstraute, die sich bis heute erhalten hat. Die Geisteshaltung eines größenwahnsinnigen Narzissten, der einen inneren Kreis von Gefolgsleuten definiert und alle, die außerhalb dieses Kreises stehen, als Feinde betrachtet, die ausgelöscht gehören. Der IS ist das legitime Kind von Mohammed, in Wort und Tat. Niemand versteht Mohammed so gut wie der IS. Genau wie die Religionspolizei in Saudi-Arabien, die Fanatiker in Indonesien, Boko Haram in Nigeria, al-Schabab in Somalia und die Hamas im Gazastreifen. Sie stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, berufen sich aber alle auf die gleichen multiplen Krankheiten des Propheten und damit auch seiner Religion.”

Vielleicht sollten wir deshalb weniger Häme über Margot Käßmann ausschütten, die verlangt, man müsse für Terroristen beten und stattdessen etwas mehr lachen über jene, die allen Ernstes behaupten, “Islam bedeutet Frieden!”

Als Beweis der angeblichen Friedfertigkeit des Korans wird nicht selten eine Stelle aus der fünften Sure zitiert:

„Wenn jemand einem Menschen das Leben rettet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit gerettet.“

Es zeugt schon von einer ungeheuerlichen Chuzpe, ausgerechnet diese Sure als Zeugnis des Friedens des Korans anzuführen, denn der oben zitierte Vers steht in einem Zusammenhang, der alles andere als friedlich ist:

„Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, dass, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne dass ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einen Menschen das Leben hält, es so sein soll, als hätte er der ganzen Menschheit das Leben erhalten. Und unsere Gesandten kamen mit deutlichen Zeichen zu ihnen; dennoch, selbst danach beginnen viele von ihnen Ausschreitungen im Lande. Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.“

Ich übesetze mal:

„Ich, Gott, habe den Juden verordnet, wer tötet, tötet eine ganze Welt. Für Euch aber gilt, wenn jemand ein Unheil im Lande anrichtet, dann hackt ihnen die Hände und Füße ab.“

„Unheil im Lande“, na das ist ja mal etwas, wie soll ich sagen, vage, um nicht zu sagen, durchaus interpretationsfähig und auslegungsbedürftig. Weniger vage, ja geradezu konkret wird der Koran, wenn es darum geht, was mit jenen Leuten geschehen soll, die „Unheil im Lande“ anrichten: Vertreibung, Kreuzigung oder wechselweise Hände und Füße ab, je nach Stimmungslage und ortsüblicher Tradition.

Wenn ich das so lese, vielleicht ist ein wenig Häme über die Naivität Margot Käßmanns doch nicht ganz unangebracht!

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57 Antworten zu Das hat Margot Käßmann nicht verdient!

  1. O.Paul schreibt:

    Zitat: „Jesus… getötet hat er nie.“

    These: Hitler auch nicht.

  2. Lusru schreibt:

    Oh weh!
    War das nun Butter bei die Fische, oder Fische bei die Butter, oder Salz und Essig ins Klo?
    Letzteres ist bekannt als altes Hausmittel, eingeweihte kennen es als Rohrreiniger, doch auch hier gilt: Zuviel zerreisst den Sack (wird zum Rohrkrepierer).
    So ist Gerd Buurmann bei aller Empathie für die Margot und ihre – rational von ihm jedoch nicht teilbaren – Friedensgelüste am Feind hier wohl beabsichtigt unfreiwillig zum friedfertigen Seiltänzer für den Krieg gegen alles am Islam geronnen, ohne die geringste Alternative für die vielen Anhänger und Abhängigen dieser Religion uns an zu ahnen, deshalb ja: geronnen.
    Wer soviel Rohrreiniger zur Kalk- und Teeg-Auflösung in das Klo anderer Leute kippt, muss sich nicht wundern, wenn es dort braust und brodelt (mit „o“, nicht mit „Ö“), für Leute im gleichen Haus so Rohrkrepierer entstehen.
    Das macht keinen vernünftigen Sinn, wo alle im gleichen Haus leben müsssen – es sei denn, genau dies soll (probeweise?) der Zweck der Reinigungsübung sein.
    Nur wozu? Was könnte denn die Alternartive sein, Gerd Buurmann, andere Weltanschauungen und Religionen gleichermassen ebenso zu zerfleddern? Das geht ruck zuck, und auch mir fiele dies mit grosser Treffsicherheit nicht schwer, und schon stehen wir alle reichlich ratlos da, können einander nicht mal mehr mit Vernunft in die Augen sehen, oder wie?
    Es sei denn, hm, es sei denn, da soll die Beseitigung eines Problems mit Klugheit und Eleganz vorbereitet werden ….
    Nur welche bitte, Gerd Buurmann?
    Gerade du solltest wissen, dass die Welt vor der Klotüre anders aussieht, als dahinter, es also immer mindestens zwei Standorte für verschiedene Perspektiven der Betrachtung gibt, und wehe dem, der das übersieht oder nicht versteht oder damit wie mit dem offenen Licht an der Tankstelle zu Mutproben aufruft – offene Flammen haben bekanntlich so ihre Tücken, gelle?

    So sehr eine Reihe der von dir aufgeführten Fakten trotz pfiffiger Zuspitzung und eloquenter Hintertreibung deinerseits durchaus zu beachten sind, gewissermassen nicht so einfach heruntergespült werden können, so einseitig ist deine Denkgirlande andererseits hier geblieben, will sagen egozentriert in Potenz, dabei weisst du doch genau, dass du nicht allein auf der Welt bist und den Rest in Kauf zu nehmen oder zum LACHEN zu bringen hast – alles weg?
    Zickige statt zackige Girlanden aufgehängt, zumal niemand so zum Feiern kommen wird, der so angepisst wird.
    Es gab da mal einen dicken Deutschen, der „erfand“ den Rat vom „masshalten“ (nein, kein Bayer mit „a Mass halten“), und er hatte gute Gründe dafür: Daraus wurde was.
    Was soll aus deiner dieser Sicht geworden werden?
    Sag einfach in einem Satz die Lösung, dann werden dich alle verstehen oder DIR zeigen, was Leviten sind.
    Ja, Leviten

  3. Brigitte schreibt:

    Diese Dame hat schon viel verdient. Einige ihrer Bücher wurden Bestseller.
    Ich denke, sie ist alleine damit Millionärin geworden.
    Hat sie das verdient?

  4. Eliyah schreibt:

    Jetzt macht sich auch noch SPON über sie lustig:
    http://www.spiegel.de/spam/satire-spiegel-online-kaessmann-terror-liebe-a-1084416.html
    Das spannendste an dem Artikel ist, dass ein SPON Artikel, auch wenn es SPAM ist, sich für das Erschiessen von Terroristen ausspricht! Uiuiui…

  5. Eitan Einoch schreibt:

    „Vermutlich hat sie recht. Einen gerechten Krieg kann es nicht geben.“

    Doch, kann es. Bspw. der Sechstagekrieg fällt unter dieser Kategorie.

    „Der Koran hat nur einen Autor mit klarer Intention.“

    Das ist mit großer Wahrscheinlich falsch.

    „Der Autor des Korans war ein Feldherr.“

    Auch das ist alles andere als bewiesen. Über den historischen Mohamed ist nichts bekannt, nicht einmal seine historische Existenz. Seine Biografie dürfte zu großen Teilen erfunden sein.

    „Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Hippie, (…) dem kaum eine Droge fremd war.“

    Dieser Satz ist ein reines Phantasieprodukt des Bloggers. Daran stimmt nichts.

    • Eliyah schreibt:

      Wieso war der 6-Tage-Krieg gerecht? Hatten die Ägypter recht mit ihrer Aggression?

      • Eitan Einoch schreibt:

        Die Israelis hatten das „ius ad bellum“ auf ihrer Seite, da sie sich gegen eine existenzielle Bedrohung wehren mussten. Somit war es für sie definitv ein gerechter Krieg.

        • Eliyah schreibt:

          Das ist alles wahr und richtig, Israel hat sich vollkommen zu Recht verteidigt gegen die Bedrohung. Aber die Bedrohung war nicht gerecht, und damit der ganze Krieg nicht. Nenne mir einen Krieg, wo beide Parteien einen gerechten Krieg geführt haben.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich fürchte, wir haben völlig konträre Vorstellungen davon, was ein „gerechter Krieg“ ist. Für mich hängt es von der Perspektive ab und wer den „ius ad bellum“ auf seiner Seite hat. Für denjenigen ist der Krieg „gerecht“. Der Krieg GEGEN Hitler war bspw. gerecht, auch wenn er nicht immer mit gerechten Mitteln geführt wurde. Das bedeutet natürlich nicht, dass der Krieg Hitlers gerecht war, im Gegenteil. Gerecht kann der Krieg für eine Seite nur sein, wenn der Krieg der anderen Seite ungerecht ist.

          • Ima schreibt:

            Zu diesem Thema habe ich am 28.3.2016/ 10.32 nachmittags einen Beitrag geschrieben.

            Dort habe ich ausgeführt, dass es keine gerechte Kriege gibt, aber notwendige Kriege.

          • Eitan Einoch schreibt:

            In meinen Augen ist das Wortklauberei. Wenn ein Krieg notwendig ist, dann ist es auch gerecht. So sehe ich das.

          • Praecox schreibt:

            Manche Menschen aus dem Jemen oder Pakistan wähnen das ius ad bellum auf ihrer Seite, ohne den lateinischen Begriff dafür zu kennen. Die von einer Drone bei der Feldarbeit zermatschte Oma reicht denen dafür völlig.

    • DuDu schreibt:

      Eitan Einoch, es nutzt wohl nichts mit der Mehrzahl der Kommentatoren hier über „gerechte“ Kriege zu diskutieren… mit diesen Wohlstandsverwahrlosten ist Freiheit nicht mehr zu gewährleisten, ausserdem sind sie mit dem „Kampf gegen Rächts“ schon ausgelastet genug. … Wir können dankbar sein, dass die Mehrheit des amerikanischen Volkes und seiner Entscheider nicht aus solchen wie diesen bestand, sonst müssten wir heute alle braune Hemden tragen…

      • Eliyah schreibt:

        You misunderstand! Es geht nicht um einen gerechtfertigten Krieg aus Sicht einer der Kriegsparteien. Der oben angesprochene Sechstagekrieg und auch der Krieg gegen Deutschland waren moralisch richtig und wichtig aus Sicht der jeweiligen Sieger in diesen Fällen.
        Es geht doch genau darum, den Satz „Kein Krieg ist gerecht“ klarzustellen. Natürlich ist er richtig, aber die Aussage, dass die Sonne jeden Tag aufgeht ist es auch. Der Satz ist verlogen, da er nicht zwischen der ungerechten Aggression und der gerechten Defensive unterscheidet und alle Kriegsparteien über einen Kamm schert.

  6. max schreibt:

    Wenn denn die Säuferin immer so tolerant wäre, könnte man ja darüber sprechen. Nachdem aber Leute mit gewissen politischen Haltungen für die Phaeton-Bretterin offensichtlich zu wenig (weil keine) Menschen umgebracht haben, und man, ihrer Meinung nach, nicht mal mit denen reden sollte (geschweige denn, sie lieben sollte), ist diese Wortmeldung die selbe gequirlte Scheisse, wie man sie von dieser Arschgeige halt gewohnt ist.
    A propos: Hat die Guteste von allen Bessermenschen eigentlich schon einen Termin gefunden, um in Afghanistan mit den Taliban zu beten? Wahrscheinlich nicht, ansonsten wir von der Verbaldiarrhoe dieser dummen Nuss erlöst wären.

  7. Praecox schreibt:

    Ich fordere: Asyl und unbegrenzten Aufenthalt für Omer Adib. Sofort!

  8. Hessenhenker schreibt:

    Ich könnte mir die Käßmann gar nicht mehr leisten, eine Stunde Dummlabern bei der Volksbank 30.000 Euro kriegt die üblicherweise.
    Warum kann ich hier nicht erläutern, Buurmann hat wie zuvor CDU und SPD sämtliche Wörter der deutschen Sprache geblockt, mit denen ich den Grund beschreiben könnte.

  9. Ima schreibt:

    Zitat Gerd Buurmann
    „Vermutlich hat sie recht. Einen gerechten Krieg kann es nicht geben.“

    Für jeden normaldenkenden Menschen ist die obige Aussage eine Selbstverständlichkeit
    bzw. eine banale Floskel.

    Wichtig ist stattdessen, es gibt notwendige Kriege !

    Mit anderen Worten, ich werde jeden der meine Familie und mir nahestehende Menschen ermorden will, nicht mit Liebe begegnen (was eine absurde Vorstellung), sondern mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Natürlich (um nicht missverstanden werden) im Rahmen der gesetzlichen Mittel. Es gibt ja so etwas wie Notwehr…………

  10. DuDu schreibt:

    ich muss es nochmals loswerden…nachdem ich immer mehr zu dem widerlichen anschlag auf spielende und mit ihren geschwistern und eltern fröhlich zusammen sitzende kinder lese, es klar von den taliban mördern gesagt wurde, dass selbst kinder, sollten es christen sein, nicht lebenswert seien (erinnert euch das eigentlich an etwas?!) um so mehr steigt ein gefühl des hasses gegen käsefrauen in mir auf.
    ich glaube, vor allem der letzte satz des artikels lässt es vermuten, dass herr buurmann schon doch auch die „naivität“ erkennt, aber ich hätte mir gewünscht, dass diese religiös verblendete (ja, verblendung kann auch „friedlich“ sein) bezahlprotestantin etwas mehr „gegenwind“ bekommen hätte, denn ihr pazifismus- und religionsscheiss ist nicht hilfreich, ich halte sogar solche wie sie für ein teil des problemes, das wir mit islamischen terrorismus (in europa) haben! …übrigens, schickt doch einen oder am besten alle der dummschwätzer, die behaupten der islam(ismus) hat damit nichts zu tun, zu den angehörigen derer die in pakistan gestern und die vielen jahre zuvor ihre lieben verloren haben………

    • DuDu schreibt:

      könnten man bitte die daumen nach unten drücker mit der käsfrau zusammen nach pakistan exportieren, dort können sie dann kindermördern die füsse waschen und ihnen ihre ganze liebe schenken, danke.

  11. Frase0815 schreibt:

    Ich bin auch der Meinung, dass die Käsefrau nicht das verdient hat, was sie zur Zeit bekommt.
    Und zur ihrer doch recht typischen Einlassung hat Wiglaf Droste bereits vor vielen Jahren alles notwendige gesagt: „Die andere Wange jesusmäßig hinhalten ist Quatsch mit Sosse, in seine Feinde soll man Löcher machen, und zwar grosse“.

  12. Baumlaeufer schreibt:

    Kaessmann hat einmal mehr die ueblichen Kirchlichen Jesus-Verkaufs-slogans ausgebreitet. Was soll sie als professionelle Christian auch anderes tun, dafuer wurde und wird sie bezahlt.

    Warum diese korrupten NT Zitate hinterher, Hr. Buurmann?? Duennpfiff einfach vergessen, bei Werbung schnell umschalten!!!

  13. A.S. schreibt:

    Doch, sie hat es verdient!
    Die Denke, die sich in Frau Käsmanns Äußerungen offenbart, ist der Kern des europäischen Problems mit dem Islamismus. Unter dem Deckmantel einer irreal hohen Ethik redet sie der Barbarei das Wort. Ihre Botschaft lautet: „Sucht den Splitter im eigenen Auge, anstatt den Balken im Auge des anderen.“

  14. Beatrice Mayer schreibt:

    Seine Meinung zu „Liebe die Terroristen“
    http://www.servustv.com/at/Medien/Der-Wegscheider45

  15. Beatrice Mayer schreibt:

    Ich bin auch der Meinung, dass Frau Kässmann keine Häme und Spott verdient, denn sie äussert sich folgerichtig „Liebet eure Feinde“. Aber Religion berechtigt nicht dazu, jegliche Vernunft fahren zu lassen. Wer sich ein wenig mit dem Islam befasst und weiss, dass er in der jetzigen Form zu absoluter Mission verpflichtet ist, sei es durch Krieg oder auch auf anderen Wegen, wird wissen, dass man dem nur mit klaren Regeln und im Fall des Terrorismus notfalls auch mit Gegengewalt begegnen kann, wenn es uns wichtig ist, dass wir freiheitlich und gleichberechtigt bleiben.

  16. Bergstein schreibt:

    Sie ist doch schon längst zurückgetreten, oder?

  17. Kanalratte schreibt:

    Die Kirche war schon immer voll auf Linie, ganz besonders die Protestanten.

  18. Eliyah schreibt:

    Der Satz „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst“ stammt aus der Torah. Das Judentum kennt die Nächstenliebe schon länger, als das Christentum existiert, versteht darunter aber nicht so einen Quatsch, wie Käßmanns Liebe für Terroristen. Sie bedeutet, dass wir an andere keine strengeren Masstäbe als an uns selbst stellen dürfen. Wenn ich zum Mörder werden sollte, werde ich mich hassen. Genau wie die Mörder von Brüssel, Paris und natürlich von Tel Aviv, Jerusalem, Judäa, Samaria und sonst wo in der Welt, die aus welchen Gründen auch immer Wehrlose und Unschuldige in den Tod reissen.

    Das und mehr habe ich hier geschrieben: https://die13blumen.wordpress.com/2016/03/27/menschen-und-moerder/

  19. Brigitte schreibt:

    http://www.israelogie.de/
    ein anderes Thema, sorry.
    Darf ich Euch, falls noch unbekannt, dieses
    „Institut für Israelogie“ empfehlen.
    Für alle die an Israel interessiert sind.
    Für alle die Juden und Israel lieben.

  20. abusheitan schreibt:

    Von mir aus kann die Margot mit dem Pierre für den Jürgen bei Kerzenlicht im Zelt beten, so lange sie will. Von mir aus kann sie auch dem kompletten IS die Füße waschen und küssen. Vielleicht lachen die sich dann tot.

  21. Horst Nietowski schreibt:

    Wieder ueber 50 Tote. Da hat die Kaessmann noch gut was zu beten.

  22. caruso schreibt:

    Ich halte Frau Käßmann nicht gerade für eine geistige Leuchte, aber ich mag diese Häme, diese Gehässigkeit mit der ihr über sie, einen Menschen der niemanden umgebracht hat, überhaupt nicht.
    Da gebe ich Gerd recht. — Und wie ihr schreibt, dieser Stil, hebt das Niveau des Blogs absolut nicht. — Um Mißverständnissen vorzubeugen; bin weder Protestant noch überhaupt Christ. —
    lg
    caruso

    • unbesorgt schreibt:

      Wenn Frau Käßmanns Äußerungen derzeit das einzige Thema wären, das uns beschäftigen würde, tät‘ ich glatt eine Flasche Rotwein öffnen. In sofern hat caruso absolut Recht!

    • American Viewer schreibt:

      „einen Menschen der niemanden umgebracht hat“

      Jetzt gilt man schon als toll, wenn man niemanden umgebracht hat.

      Das ist ja super.

      Wie wäre gleich eine Eigenschaftsliste für besonders bewundernswerte Menschen:

      noch niemanden direkt umgebracht
      besitzt keine Kinderpornos
      nimmt kein Crystal Meth
      lässt pro Jahr nur maximal 1,5 Millionen Muslime einwandern
      macht seinen Haufen nicht auf den Schreibtisch des Nachbarn, sondern ins Klo

      Spitze Frau Käßmann! Ich liebe Sie!

      Wo kann ich unterschreiben für „Käßmann for Bundeskanzlerin“?

    • DuDu schreibt:

      stimmt, lass uns alle die käsfrau machen, für unsere „feinde“ beten und den mördern die füsse waschen, währenddessen lässt sich dann auch im moralischen bin-mehr-wert-als-ihr-islamophoben-nazi-rassisten-hetzer gefühl, die inzwischen auf 70 tote angestiegenen angriffe auf kinder, laut taliban weil es christen waren, vergessen… als würd das scheiss morden aufhören weil käsefrauen solchen unglaublichen scheissdreck schwätzen…pfui

  23. unbesorgt schreibt:

    Seit Frau Käßmann verkündete dass wer Angst vor vollen Moscheen hat, für volle Kirchen sorgen solle, wiege ich ihre Worte sehr genau. Bisher war leider noch nichts dabei, was die Waage zu ihren Gunsten belastet hätte. Seit ihrem Rücktritt arbeitet die Frau nur noch an ihrem Nachruf. Leider belästigt sie damit immer wieder die Öffentlichkeit. Das muss doch nicht sein!

  24. Horst Nietowski schreibt:

    Gilt der Spruch von Kaessmann auch fuer rechte Terroristen, die Heime anzuenden?
    Warum nicht?

    • Hessenhenker schreibt:

      Eben haben zwei Typen, die ein leeres Heim anzündeten, 8 Jahre gekriegt.
      Für Mord gibt es künftig, wenn es nach Heiko Maas geht,
      höchstens noch 5 Jahre, sofern der Täter „zum Zorn gereizt war“.
      Heiko Maas ist gut zu seiner Zielgruppe!

  25. Hessenhenker schreibt:

    Margot Käßmann will dem Terror mit Liebe begegnen.
    Aber nicht persönlich.
    Wenn der linke Nachbar in die Luft gesprengt wird, hält sie den rechten auch noch hin!

    Wieso will die Kirche ausgerechnet dem Terror mit Liebe begegnen?
    Meinen Vorfahren im ehemals wendischen Teil des Landes (geographisch grob mit der DDR vergleichbar) begegnete das Christentum NICHT mit Liebe, sondern mit Terror.
    Ohne christlichen Terror wäre „der Osten“ heute ein freies wendisches, unchristliches Land.

    Wie passsend, daß der Superchrist Wolfgang Thierse die wendische Minderheitenpartei vom Grundgesetz und Parteiengesetz ausgenommen hat.

    „Sie GLAUBEN doch nicht, daß wir Ihnen Ihre separatistischen Bestrebungen auch noch finanzieren“. Der Terror geht weiter, egal ob Thierse oder Käßmann.

Seid gut zueinander!

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