Der Erdogan-Effekt

Als Erdogan-Effekt wird ein Phänomen bezeichnet, wonach der Versuch, eine unliebsame Information zu unterdrücken oder entfernen zu lassen, öffentliche Aufmerksamkeit nach sich zieht und dadurch das Gegenteil erreicht wird, dass nämlich die Information einem noch größeren Personenkreis bekannt wird.

Bisher war das Phänomen als Streisand-Effekt bekannt, benannt nach Barbra Streisand, die den Fotografen Kenneth Adelman und die Website Pictopia.com im Jahr 2003 erfolglos auf 50 Millionen US-Dollar verklagte, weil eine Luftaufnahme ihres Hauses zwischen 12.000 anderen Fotos von der Küste Kaliforniens auf besagter Website zu finden war. Damit stellte sie aber erst die Verbindung zwischen sich und dem abgebildeten Gebäude her, woraufhin sich das Foto nach dem Schneeballprinzip im Internet verbreitete.

Jetzt aber wurde der Streisand-Effekt in Erdogan-Effekt umbenannt, und zwar nach dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan, dessen Regierung den deutschen Botschafter Martin Erdmann einbestellen ließ, nachdem die NDR-Sendung „extra 3“ ein zweiminütiges Musikvideo mit dem Titel „Erdowie, Erdowo, Erdogan“ veröffentlicht hatte. In dem Video heißt es: „Ein Journalist der was verfasst, das Erdogan nicht passt, ist morgen schon im Knast.“

Laut Insiderkreisen ist jetzt allerdings bekannt geworden, dass alles nur ein Plan von Recep Tayyip Erdogan war, um dem Phänomen, das bisher nach einer Jüdin benannt war, endlich den Namen eines Muslims zu geben. In keinem Interview mit Tapfer im Nirgendwo erklärte Erdogan:

„Die beleidigte Leberwurst ist unsere Spezialität!“

Dieser Beitrag wurde unter Nachrichten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

15 Antworten zu Der Erdogan-Effekt

  1. yoyojon schreibt:

    Wenn es schon so viele schöne Videos hier gibt, sollte auch der wunderbare Erdowahn-Song zu sehen sein. Ich finde den wirklich amüsant und hübsch gemacht. Der Türkei bleibt nur zu wünschen, dass sich ein neuer Atatürk zu Wort meldet und dem laufenden (Erdo-) Wahn einhält gebietet. Dieser letztere begann etwa mit der Wandlung Erdowahns vom Freund zum Gegner Israels und seither hat sein Wahnsinn rapide zugenommen.

  2. Brigitte schreibt:

    https://secure.avaaz.org/de/petition/The_international_ban_investigation_and_prosecution_of_psychotronic_weapons_crimes/?launch
    Ich denke mal, nein besser gesagt, ich hoffe, dass hier Menschen sind, denen Menschen-
    rechte am Herzen liegen?
    Habt Ihr schon mal von Folter durch E-Waffen gehört? Nicht zu verwechseln mit Elektrosmog.
    Menschen werden auch in Deutschland grausam gefoltert, manche von ihnen getötet.
    Andere sterben durch fortwährende Folter an Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs.
    Bisher können nur wenige der Täter dingfest gemacht werden.
    Man nimmt an das alleine in Deutschland zur Zeit ca. 2000 Menschen dieser Folter ausgesetzt
    sind.
    Bitte unterschreibt die Petition, die vorerst einzige Möglichkeit, das Thema etwas bekannter
    zu machen bei Politik und Polizei.
    Niemand kann später sagen, er habe nichts gewusst, von diesen grausamen Folter-
    methoden.

    • Praecox schreibt:

      Meine Güte! Ich hatte es bei Ihrem letztem Kommentar schon im Urin, aber jetzt ist’s überdeutlich.

      Bitte, Brigitte, klären Sie uns auch über Chemtrails, die Rothschilds und Angela Merkels Abstammung von Außerirdischen auf.

      Schon mal im Voraus ein aufrichtiges Dankeschön!

      • Brigitte schreibt:

        Was soll der Zynismus? Sind Sie bitte glücklich darüber, das Sie nicht betroffen sind.
        Ich kläre nicht nur auf, leider leide ich unter dieser Sache. Und das ist nicht schön.
        Und selbst Ihnen bei Ihrem Zynismus wünsche ich es nicht.
        Reden Sie nicht über Sachen, die Sie nicht selbst erlebt haben.
        In meinen Schuhen möchten Sie nicht gehen.
        Warum sonst sollte ich mich so vehement für dieses unerfreuliche Thema ein-
        setzen.
        Ich erleide nicht nur Schmerzen sondern auch noch die Verhöhnung und den Un-
        glauben solcher Menschen wie Sie es sind.
        Da kommen mir Vergleiche mit einer gewissen Zeit in Deutschland ganz, ganz
        hoch.

        • Praecox schreibt:

          Gut möglich, dass nur die Menschen, die Ihre Geschichte glauben, nicht so sind wie wir von der Gestaponsdap.

          • Brigitte schreibt:

            Natürlich erzähle ich in meinem großen Bekanntenkreis nichts davon. Nur mein Arzt
            und die Polizei wissen das und glauben es. Die Polizei kann Messungen vornehmen.
            Aber ansonsten nichts tun. Ich habe nur Freunde in den USA, Juden, denen ich darüber
            erzählen kann und einen Freund in Israel. In Deutschland werde ich mich schwer hüten,
            das Bekannten zu berichten. Ein Apotheker, dem ich das als Freund berichtete,
            hat sich darüber kundig gemacht und auch geglaubt. Dann brach er den Kontakt ab,
            weil er nicht davon „angesteckt“ werden wollte.
            Andere würden mir das nicht abnehmen und mich für verrückt halten.
            Genau wie hier auch.
            Diese Menschen glauben ja noch nicht mal, dass es die Technik heute möglich
            macht, durch Wände zu sehen.
            Was soll ich solchen Menschen erzählen.

            Aber nur wenn man darüber berichtet, wenn immer mehr Menschen davon erfahren,
            wird es vielleicht eines Tages möglich sein, etwas dagegen zu unternehmen .
            Auch wenn es für mich dann schon zu spät sein sollte.

            Sicher, ich habe immer noch die Hoffnung, dass die Täter eines Tages von mir
            lassen. Die Hoffnung stirbt als Letztes. In der Regel aber killen sie einen langsam.
            Es geht dabei um Geld, oder um Rache, oder um Experimente.
            Ja, das alles klingt unwahrscheinlich, ich weiß.
            Und wenn ich hier berichten würde unter was ich alles leide, dann wäre es
            für die Leser hier noch sehr viel unwahrscheinlicher.
            Es ist die Hölle.

          • Praecox schreibt:

            Ich bedaure sehr, dass Sie so leiden und bin davon überzeugt, dass Sie daran unschuldig sind. Es ist gut, dass Sie Ihrem Arzt vertrauen können und dass auch die Polizei nicht gegen Sie arbeitet.

            Ich persönlich bin mir absolut sicher, dass es „Electronic Harassment“ NICHT gibt, aber ich weiß auch nicht alles und kann mich natürlich nicht in Sie hineinversetzen. Bitte sehen Sie mir deshalb meinen anfänglichen Zynismus nach.

            Ich wünsche Ihnen herzlich alles Gute!

  3. Couponschneider schreibt:

    Das witzige ist: Über seinen einstigen Intimus und heutigen Todfeind Putin hat Extra 3 in all den Jahren mehr Witze gemacht, ihn häufiger durch den Kakao gezogen. Aus dem Kreml kamen keine Reaktionen, auf Videos wie diese hier:

    Aber Putin ist ja auch ein lupenreiner Demokrat und entsprechend toleranter. 🙂

  4. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    auch bei Dir lese ich als Titel des Songs:
    Erdowie, Erdowo, Erdogan

    Habe mir den Song mehrfach angehört und höre im Refrain immer:
    Erdowie, Erdowo, ErdoWAHN

    Eigentlich gibt dieses Wortspiel erst den richtigen Sinn. Meine ich jedenfalls.

    Weshalb diese, wie ich meine fehlerhafte Wiedergabe?

    Herzlich, Paul

    • Praecox schreibt:

      Die türkische Aussprache des türkischen Namens Erdogan erfolgt ohne hartes Ge, denn das Binnen-Ge wird im türkischen wie ein weiches We (bzw. wie ein U) ausgesprochen. D.h., der Name Erdogan erinnert eingebettet in die deutsche Sprache immer schon an Er-do-u-an / Erdowan.

      Ihr Recht, @Paul, Einsprachler zu sein und zu bleiben will ich Ihnen nicht streitig machen, aber durchaus darauf aufmerksam machen, dass die (Ihre) Urteilskraft durch Einsprachlichkeit eben begrenzt ist und deshalb der Schnell- und Kurzschluss auf einen vermeintlichen Fehler beim Buurmann eben genau das: schnell, kurz, einsprachig.

      • Praecox schreibt:

        P.S.:
        Erdo-Wahn aus Erdogan ist selbstverständlich eine amüsante Verballhornung.

      • Paul schreibt:

        Hallo Praecox,
        danke für den Hinweis.
        Habe das auch schon wo anders geschrieben, weil ich dahinter eine Verfälschung der wahren Satire vermutet habe.
        Andere sind mitgegangen. Jetzt weiß ich es besser. Da sage mir niemand, die Bloggerei bildet nicht.
        Bei mir bleibt er aber Erdowahn, weil ich das einfach zutreffender finde.

        Herzlich, Paul

Seid gut zueinander!

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s