Käßmann und Abdel-Samad

Man kann über Margot Käßmann sagen, was man will, in der christlichen Lehre kennt sie sich aus, das Evangelium hat sie studiert. Auch zu Hamed Abdel-Samad kann man stehen, wie man möchte, aber er kennt die islamische Lehre, den Koran hat er studiert.

Margot Käßmann kommt zu dem Schluss, das Evangelium predige in aller erster Linie Gewaltverzicht. Hamed Abdel-Samad erklärt, der Koran predige in aller erster Linie Gewalt. Beide Schlüsse werden von Zeitgenossen heftig kritisiert. Die Einen behaupten, auch das Christentum lehre den Krieg und die Anderen behaupten, Islam bedeute Frieden. Es fällt jedoch auf, dass diese beiden Gruppen deutlich seltener den Koran oder das Evangelium zitieren als Käßmann und Abdel-Samad, eben weil sich für diese Thesen die beiden Schriften nicht wirklich eignen.

Man kann Margot Käßmann als radikal bezeichnen, aber man kann ihr nicht vorwerfen, sie hätte Jesus falsch interpretiert. Genauso wenig kann man Hamed Abdel-Samad vorwerfen seine Analyse, Mohamed habe Gewalt gepredigt, sei falsch. Mohamed hat im Gegensatz zu Jesus eine Menge Menschen getötet. Mohamed war von Beruf Soldat und bis ans Ende seines Lebens ein überzeugter Feldheer! Es gibt einige radikale Unterschiede zwischen dem Koran und dem Evangelium.

Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren. Der Koran hat nur einen Autor mit klarer Intention. Das Evangelium besteht überwiegend aus Geschichten und Gleichnissen. Von den Autoren des Evangeliums wissen wir nicht viel. Der Koran jedoch besteht aus Geschichten und Befehlen, verständlicherweise, denn der Autor des Korans war ein Feldherr. Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing, dem kaum eine Droge fremd war, der sich weigerte, zu sehr in die weltliche Politik einzugreifen und erklärte, wie man in den Himmel kommt, nämlich am besten arm und krank und natürlich nur durch ihn. Die Hauptfigur im Koran ist ein Feldherr mit Vorliebe für Ehefrauen unter zehn Jahren, der deutlich und kriegerisch ins politische Weltgeschehen eingriff und im Namen Gottes erklärte, wie man sich am besten unterwirft, nämlich ganz und gar. Bei solchen radikalen Unterschiedlichkeiten ist es lächerlich zu behaupten, im Grunde ginge es in beiden Büchern um die selbe Sache. Es gibt allerdings auch Gemeinsamkeiten.

Mohamed und Jesus glaubten fest an Gott. Mohamed erklärte jedoch, im Namen des einen Gottes müsse man gegen die Feinde kämpfen, weil es gottgefällig sei, Jesus aber erklärte, aller Kampf im Diesseits sei müßig, weil Gott die Bösen im Jenseits strafe und man daher hier auf Erden auch die andere Wange hinhalten könne. Jesus folgerte aus dem festen Glauben an Gott Gewaltverzicht, Mohamed nicht!

Ich muss gestehen, mir ist der Gedanke von Mohamed näher. Wenn ich der festen Überzeugung bin, recht zu haben und jemand kommt, mich zu demütigen, dann verteidige ich mich, notfalls auch mit Gewalt! Ich kann mit dem Satz wenig anfangen, der sich im Evangelium bei Matthäus 5 findet:

„Wenn dich einer auf die linke Backe schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“

Einen Satz in dieser Radikalität findet sich im ganzen Koran nicht. Dort steht jedoch in Sure 5:

„Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden und dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden.“

Einen Satz in dieser Radikalität sucht man wiederum im ganzen Evangelium vergeblich. Hamed Abdel-Samad erklärt in einem Interview mit der Welt:

“Ich könnte sagen, dass die Terroristen vom IS Mohammed missverstanden haben und fehlinterpretieren, wenn aus den authentischen Quellen und Texten herauszulesen wäre, dass Mohammed ein Mönch gewesen ist, der unter einer Palme seine Botschaft verkündet hat, dann friedlich gestorben ist, und die Menschen nach seinem Tode eine Religion begründet haben, die dann missbraucht wurde. So war es aber nicht. Mohammed war Kriegsherr, er hat das Gleiche getan, was die IS-Terroristen heute tun. Es ist die Geisteshaltung Mohammeds, der den Menschen misstraute, die sich bis heute erhalten hat. Die Geisteshaltung eines größenwahnsinnigen Narzissten, der einen inneren Kreis von Gefolgsleuten definiert und alle, die außerhalb dieses Kreises stehen, als Feinde betrachtet, die ausgelöscht gehören. Der IS ist das legitime Kind von Mohammed, in Wort und Tat. Niemand versteht Mohammed so gut wie der IS. Genau wie die Religionspolizei in Saudi-Arabien, die Fanatiker in Indonesien, Boko Haram in Nigeria, al-Schabab in Somalia und die Hamas im Gazastreifen. Sie stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, berufen sich aber alle auf die gleichen multiplen Krankheiten des Propheten und damit auch seiner Religion.”

Für Aussagen wie diese wird Hamed Abdel-Samad gescholten wie Margot Käßmann, die in der Bild am Sonntag folgendes erklärt hat:

“Jesus hat eine Herausforderung hinterlassen: Liebet eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen! Für Terroristen, die meinen, dass Menschen im Namen Gottes töten dürfen, ist das die größte Provokation. Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen. Ja, eine solche Haltung wird belacht und sie wird auch viele Menschen überfordern. Weil es der menschliche Instinkt ist, Rache zu üben. Aber auf den Hass nicht mit Hass zu antworten, das ist die Herausforderung. Ich würde den Terroristen gerne antworten: Ihr seid die Angstbestimmten! Ihr habt Angst vor unserer Freiheit – der Freiheit der Frauen, der Homosexuellen. Wir sollten unsere Freude und unseren Stolz darüber zeigen, dass wir leben können, wie wir wollen. Wir sollten jetzt erst recht auf die Straße gehen, tanzen, in den Cafés sitzen und Fußballspiele nicht absagen. Damit zeigen wir den Terroristen: Wir lassen uns von euch nicht Angst machen! Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen.”

Wenn ich solche Worte lese, dann kann ich Henryk M. Broder gut verstehen, wenn er fragt: „Haben Sie noch alle Perlen an ihrer Halskette? Hätten Sie den Mumm, den Menschen, die ihre Angehörigen am 22. März verloren haben, ins Gesicht zu sagen: ‚Liebet eure Feinde! Versucht den Mördern mit Beten und Liebe zu begegnen‘?“

Broder kann genauso wenig wie ich verstehen, warum sich jemand im Diesseits nicht mit Gewalt wehren sollte. Er kennt allerdings den Grund, der zu so einem Fundamentalismus führen kann: „Möglicherweise sind Sie tatsächlich davon „überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tode gibt“, während ich nur glaube, dass Hunde intelligenter sind als Katzen.“

Genau hier trifft Broder den Nagel auf den Kopf. Erstens, Hunde sind intelligenter als Katzen und zweitens, der Glaube an ein göttliches Gericht im Jenseits brachte Jesus dazu, für die Mörder zu beten und Margot macht es ihm nach! Viele können das nicht verstehen. Ich auch nicht. Deshalb stelle ich mich aber nicht hin und behaupte, das Evangelium predige das Gegenteil. Es wäre daher schon viel gewonnen, wenn die Gegner der Auslegungen Käßmanns und Abdel-Samads nicht einfach das Gegenteil behaupten, weil es nicht minder falsch ist als das Gegenteil. Christentum bedeutet nicht Krieg! Islam bedeutet nicht Frieden!

Was bedeutet schon Frieden? Was Krieg? Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben, eine Zeit zum Pflanzen und eine Zeit zum Abernten der Pflanzen, eine Zeit zum Töten und eine Zeit zum Heilen, eine Zeit zum Niederreißen und eine Zeit zum Bauen, eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz; eine Zeit zum Steinewerfen und eine Zeit zum Steinesammeln, eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen, eine Zeit zum Suchen und eine Zeit zum Verlieren, eine Zeit zum Behalten und eine Zeit zum Wegwerfen, eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen, eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden, eine Zeit zum Lieben und eine Zeit zum Hassen, eine Zeit für den Krieg und eine Zeit für den Frieden.

Aber das ist eine jüdische Weisheit und die Sache ist eh schon kompliziert genug. Daher will ich jetzt nicht auch noch das Judentum in den Ring werfen. Ich höre lieber auf!

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34 Antworten zu Käßmann und Abdel-Samad

  1. Charly schreibt:

    Nachtrag:
    Doch ansonsten gefaellt mir dein Blog.
    Schauspielschule? Falls ja, wo? Wie stehst du zum Living-Theatre? Bread and Puppet?
    La Mama?

  2. Charly schreibt:

    Ich haenge ja wirklich weit hinterdrein, aber ich fand den Blog durch Zufall und stoebere.
    Spaetestens nach dem Satzfragment „Die Hauptfigur des Evangeliums ist ein Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing, dem kaum eine Droge fremd war,“ wusste ich, den Typen kann ich nicht ernst nehmen. Die alte Leier von wegen „Jesus war Hippie“ haben wir vor 40 Jahren schon gebracht, das schmeckt halt wie aufgewaermtes schmeckt, fade, langweilig. Das mit den Huren und Trinkern und Suendern kann man so und so beschrieben, er liebt halt die primivere, die derbere Schreibart und dnekt sicher es sei originell.. Aber das mit den Drogen, woher weiss der Mensch das? War er dabei? Was hat er im Moment des Schreibens gerade selber eingepfiffen und projeziert es nun auf andere? Ist er tumb? Hat er Geheimrezepte? Ist er Drogenbaron?
    Und der Kaessmann zu unterstellen sie kenne das Evangelium kann wirklich nur ein Jude, der keine Ahnung vom Evangelium hat. Einfach mal die Klappe halten. Ich kenne ja auch nicht die Thora und behaupte nun, Rabbi soundso deutet sie richtig. Aus den Fingern gesogen. Unserioes.
    Herr verschone uns von Kaessmann, gerade die, der Heuchlerin, die mit Claudia Roth das Antlitz der deutschen Weiblichkeit repraesentiert….

    • Eitan Einoch schreibt:

      Die alte Leier von wegen „Jesus war Hippie“ haben wir vor 40 Jahren schon gebracht, das schmeckt halt wie aufgewaermtes schmeckt, fade, langweilig.

      Zustimmung! Jesus war – sofern überhaupt eine historische Person als Vorbild für den biblischen Jesus tatsächlich existiert hat – das krasse Gegenteil eines Hippies, nämlich ein laut polternder Endzeit-Fanatiker, Höllenprediger und israelitischer Chauvinist, der von sich sagte: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“ Mit einer naiven pazifistisch-friedensbewegten, esoterisch angehauchten Hippiekultur, wie man sie aus den 1960er Jahren kennt, hatte er kaum etwas gemein.

  3. Eitan Einoch schreibt:

    „Der Pazifismus besteht somit den Test nicht, den Immanuel Kant einst für Moralurteile aufgestellt hat. Er ist nicht universalisierbar; seine Maximen können nicht als Maximen einer allgemeinen Gesetzgebung dienen. Das Urteil des Pazifisten ist – in kantischen Begriffen gesprochen – kein moralisches, sondern ein Geschmacksurteil. (…)

    Manche Leute glauben, dass der Pazifismus sich quasi natürlich aus den Lehren des Christentums ergebe. Dieser Meinung scheint etwa die Theologin Margot Käßmann zu sein, die sich zum Pazifismus bekennt und neulich predigte, man solle den Terroristen des Islamischen Staates mit Feindesliebe begegnen.
    Indessen handelt es sich hier um ein Missverständnis. Die katholische Philosophin Elizabeth Anscombe schrieb: „Das Christentum ist eine strenge und praktische Religion, und es bezieht seine Moralvorstellungen aus dem Alten Testament.“
    Christlich ist nicht der grundsätzliche Gewaltverzicht; christlich ist vielmehr die Lehre vom gerechten Krieg, die einst der Kirchenvater Augustinus erdacht hat und die seither in vielen Verästelungen ausgearbeitet wurde. (…)

    Die Pointe bei alldem ist bei Augustinus, dass es sich beim gerechten Krieg um gelebte Feindesliebe handelt. Durch den gerechten Krieg zwinge ich den Feind auf den Pfad der Tugend zurück; ich halte ihn davon ab, immer tiefer der Sünde zu verfallen, und tue ihm also etwas Gutes. (…)

    Nicht wenige christliche Pazifisten stellen dabei der christlichen Feindesliebe das Prinzip des „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ (2. Mose 21, 23-25) gegenüber. Dies ist nun eindeutig eine Häresie, nicht nur, weil es auf klassische antijüdische Ressentiments zurückgreift (der „alttestamentarische“ Rachegeist!), sondern vor allem, weil es sich hier nicht mehr um Christentum, sondern schon um Gnosis handelt. (…) In dieser Tradition bewegen sich – nolens, volens – manche Strömungen des heutigen Pazifismus. Er ist nicht nur nicht moralisch; in seinem Kern ist er noch nicht einmal besonders christlich.“

    Quelle:
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article153862512/Kaessmanns-Pazifismus-ist-vor-allem-eines-nicht-christlich.html

  4. Phillip K schreibt:

    “Haben Sie noch alle Perlen an ihrer Halskette? Hätten Sie den Mumm, den Menschen, die ihre Angehörigen am 22. März verloren haben, ins Gesicht zu sagen: ‘Liebet eure Feinde! Versucht den Mördern mit Beten und Liebe zu begegnen’?”

    Das Christentum sieht das aber so, dass man die Feinde von Anfang an lieben soll, und nicht erst, wenn ein Verbrechen geschehen ist. Denn sobald man erkennt, dass ein Mensch sich feindlich zeigt, sollte man sofort freundlich zu ihm sein. Dann kann man am ehesten noch das Verhältnis verbessern. Wenn die Feindschaft länger andauert, um so schwerer wird dieses.

    • Peter schreibt:

      Das verhalten nennt man heute deaskalierend.
      Und Jesus sagte nicht,dass man sich nie wehren soll,wie manche Gegner des christlichen Glaubens behaupten,sondern dass man nicht Bösem mit Bösem,also z.B. nicht Gewalt mit Gewalt,begegnen soll.
      Jesus wollte die Grundhaltung der Menschen ändern.

  5. ceterum censeo schreibt:

    „Für Aussagen wie diese wird Hamed Abdel-Samad gescholten wie Margot Käßmann, …“

    Abdel-Samad wird außerdem noch mit dem Tode bedroht, was man von der Gewitterziege leider nicht behaupten kann.
    PS:
    Drollig, wie dankbar man sich auf die Katzen/Hundesache stürzt. Wenn das mal ausdiskutiert sein wird, könnte man als Nächstes klären, ob die Stones oder die Beatles besser sind. Das hat mich schon immer mal interessiert.

  6. bruriah schreibt:

    Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal. So einfach ist das.

  7. quisa schreibt:

    Der Aussage, dass Hunde intelligenter seien als Katzen, kann ich nicht zustimmen. Klar Hunde machen, was Menschen von ihnen erwarten/wollen, so auch in Prüfungssituationen. Die Katze hat ihren eigenen Kopf und macht eben vor allem das, was sie als für sich selbst wichtig betrachtet, während der Hund das macht, was andere (Menschen) für ihn als wichtig betrachten. Der Mensch hat sich mit dem Hund den totalen Sklaven herangezüchtet. Der Hund versteht und führt den Befehl aus. Die Katze versteht und führt den Befehl nur dann aus, wenn sie Lust dazu hat. Für mich ist eindeutig die Katze intelligenter, weil sie sich im Gegensatz zum Hund ihr eigenes Bild macht, während dieser voll auf sei Herrchen/Frauchen fixiert ist..

    • CWeiss schreibt:

      Eine Katze versteht herzlich wenig. Zwar sind auch Hunde nicht gerade Intelligenzbestien verglichen mit Rabenvögeln oder gewissen Zahnwalen, aber zur Lösung rudimentärer Probleme sind sie fähig. Katzen sind gut angepasste Jagdmaschinen, sonst nichts.

  8. abusheitan schreibt:

    Mohammed war kein Soldat von Beruf. Er war als Kaufmann und Karawanenführer, der Legende nach, so clever und ehrgeizig, dass seine Chefin ihn schließlich heiratete. Solange sie lebte, soll er ihr aus verständlichen Gründen treu geblieben sein, obwohl sie schon eine alte Frau war. Dass der Koran nicht zur Gänze von ihm geschrieben oder diktiert wurde, sondern aus vielen Quellen zusammengeschustert wurde, ist inzwischen wohl, wissenschaftlich gesehen, Stand der Dinge.
    Als Agnostiker oder Atheist hält man sich aus theologischen Diskussionen wohl besser heraus. Sonst fängt man noch an Religion ernst zu nehmen! 😉

    • RockLloque schreibt:

      Die ersten Jahrzehnte seines Lebens war Mohammed in der Tat Kaufmann und Karawanenführer. Aber dann wurde er Moslem und mutierte zum Berufssoldaten (um es freundlich auszudrücken)
      Oder wie glauben sie ist die gesamte arabische Halbinsel unter seine Kontrolle gekommen?

      • abusheitan schreibt:

        Ich wollte nur dezent darauf hinweisen, dass zwischen einem Berufssoldaten und einem Räuberhäuptling, Massenmörder und Sklavenhändler gewisse Unterschiede bestehen.

  9. Nordland schreibt:

    Da ich zuletzt viel Kritik geäußert habe, möchte ich jetzt sagen: Gute Analyse! Auch die Beiträge zu Niels Ruf haben mir gefallen.

  10. bevanite schreibt:

    Broder ist generell ein unzuverlässiger Zeuge. Nicht nur, dass er mit der Behauptung, Hunde seien intelligenter als Katzen einmal mehr komplett daneben liegt. Aber ist Euch mal aufgefallen, dass er besonders gerne gegen erfolgreiche Frauen zu Felde zieht? Wochenlang hat er darüber gejammert, dass niemand mit seinen geliebten AfD-/Pegida-Leuten spricht, aber als es dann Dunja Hayali doch tat, feuerte er auf der Achse aus allen Rohren und brachte mehrere Artikel gegen ihre vermeintlichen Falschdarstellungen. Dabei waren das gute 45 Minuten, in denen die Befragten durchaus genug Zeit hatten, ihre Positionen darzustellen. Auch Caren Miosga, Amelie Fried und früher schon Katja Kipping haben es ihm angetan. Da musste gleich in jedem Artikel Spitzen gegen sie eingebaut werden. Gegen Männer mit einer ihm nicht genehmen Meinung bringt er meistens einen Artikel und belässt es dabei, bei Frauen muss er immer wieder nachtreten. Neid? Er hat wahrscheinlich sein altes Frauenbild aus Hamburger Tittenblatt-Zeiten nie ganz ablegen können.

    • max schreibt:

      Uiuiui, Tittenblatt Zeiten! Was für ein Burner! Ist Dir das selbst eingefallen oder hast Du bei Augstein spicken müssen? Der Dünnpfiff, den dieses Glückskeksspruch Pinup erzählt, ruft nun einmal bei jedem Menschen, der intellektuell in der Lage ist sich die Schuhe selber zu binden, die Reaktion hervor, die Broder artikuliert hat. Daraus nun ein Problem Broders erkennen zu wollen (und weil er auch noch andere Geistesgrössen ähnlicher Gewichtsklasse veräppelt), das er mit „erfolgreichen“ (lach) Frauen habe, ist wahrlich eine Leistung.

    • A.Bundy schreibt:

      @bevanite
      Bist du jetzt hier der neue Denunziant vom Dienst?

      • M.S. schreibt:

        @A.Bundy: Für Sachverhalte, die Broder selbst öffentlich kommuniziert hat, kann man ihn nicht „denunzieren“ (ein Fremdwörterlexikon gibt’s antiquarisch schon für ein paar Cent).

    • anti3anti schreibt:

      Broder ist selbstverliebt und monogam.

    • abusheitan schreibt:

      Gegen die erwähnten Damen darf er gerne hetzen. Das ist das Vor
      recht der kleinen Männer, die bei diesen nie eine Chance hatten, höchstens süß gefunden wurden.
      Aber dass er die für Deutschland beim Grand Prix d’Eurovision singende Joy Fleming herabwürdigte, werden ihm die Mannheimer nie verzeihen!

  11. caruso schreibt:

    In der Hebräischen Bibel steht in den 10 Geboten: „Morde nicht“. Die alten Hebräer (wie auch die alten Chinesen usw.) waren kluge und praktische Menschen. Sie wußten, Mord muß nicht sein, Töten ist aber nicht immer vermeidbar. (Selbstverteidigung, Verteidigung der eigenen Familie, des Dorfes wo ich wohne, des Landes usw., usf.) Die Unterscheidung zwischen töten und morden ist auch in die westliche Rechtsprechung eingegangen.
    Was ich noch erwähnen möchte: Die HB ist für die Juden kein im christlichen Sinne heiliges Buch. Es gibt da sehr wenig, was direkt von Gott stammt, u.a. die Zehnerworte (so nennen die Juden die 10 Gebote, oder Zehn Worte.) und das Gebot der Nächstenliebe.
    All die schrecklichen Aufforderungen die in der HB zu finden sind, wurden von den damals lebenden Menschen in Gottes Mund gegeben. Das war seinerzeit vielleicht Mode:-)))
    Und sie haben keine ewige Gu:ltigkeit, sondern beziehen sich immer nur auf eine konkrete Situation, auf ein konkretes Volk, Stamm usw. Mit einem Wort, es ist ju:dische Geschichte, die Geschichte des ju:dischen Volks, wobei die eigene Missetaten nicht verheimlicht, nicht verschönt wurden.
    Es ist lange her, es ist vorbei, und keine Mensch, kein Jude hat das Recht sich darauf zu berufen. Sollte jemand es doch tun, dann ist er ein Idiot sondergleichen, der von nichts eine Ahnung hat.
    lg
    caruso

  12. anti3anti schreibt:

    Falsch! Katzen sind klüger als Hunde!

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Stimmt nicht. Jetzt muss ich Dich leider töten!

      • A.Bundy schreibt:

        Tut mir leid Gerd, auch auch ich muß dir (und Broder) in dieser Sache widersprechen.
        Eine tierische Spezies, die auf menschliche Befehle wie „Platz!“, „Sitz!“ oder „Aus!“ reagiert und die die Hand ihres „Herrchen“ leckt, selbst wenn diese sie voher schlug, kann niemals intelligenter als Katzen sein.

        • anti3anti schreibt:

          Gerd verwechselt Unterwürfigkeit mit Intelligenz. Tun viele Ehemänner, was eigentlich klug ist.😜

        • unbesorgt schreibt:

          Vielleicht so: Hunde verfügen über genau die praktische Intelligenz, die der Mensch ihm angezüchtet hat. Bei Katzen hat das nicht funktioniert, weil der Mensch frühzeitig damit aufgehört hat – entweder, weil das Material nix taugte oder er erkannt hat, dass die Miez letztlich zu nix richtig zu gebrauchen ist. Außer als Schnurr-Möbel natürlich.

      • abusheitan schreibt:

        Aber lass es wie einen Unfall aussehen!

      • Clas Lehmann schreibt:

        Also, wenn schon aus Glaubensgründen, dann nicht leider.

    • ceterum censeo schreibt:

      Schweine sind klüger als beide zusammen, und vor allem haram.

Seid gut zueinander!

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