Ein Feind der Freiheit

Auf einer sogenannten „Demo für Alle“ wurde von Andreas Schumacher von der Jungendorganisation der AfD einfach mal so gepflegt die Freiheit der Forschung in Frage gestellt.

Die Forschungsfreiheit ist laut Artikel 5 des Grundgesetzes ein Grundrecht! Gewährleistet ist die Freiheit von jeglicher staatlichen Einmischung bei der Wahl der Forschungsgebiete, der Durchführung und der Verbreitung. Es ist somit nicht die Aufgabe des Staates, die Wissenschaft in ihrem Forschen, Erkennen und Irren zu behindern, sondern sie vor der Behinderungen durch Dritte zu schützen!

Es geht somit in der Rede von Andreas Schumacher nicht um Gender Studies und wie man dazu steht. Es geht darum, dass die Junge Alternative hier offen und laut betont, ein Grundrecht missachten wollen! Was die Junge Alternative hier fordert, ist ein erster Schritt hin zur Verfassungsfeindlichkeit, denn selbst wenn sich die Forschung mal irrt, so gehört dies zur Methodik der Erkenntnisgewinnung der Wissenschaft!

Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert ebenfalls die Freiheit der Meinung. Nur, wer keine Angst hat, seine Meinung zu sagen, kann frei leben und in der Freiheit gedeiht die Erkenntnis am besten. Es ist daher gut, dass Andreas Schumacher seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Ich unterstütze mit allen Kräften sein Recht, seine Gedanken zu formulieren. Nur so kann ich erkennen, wie er tickt und ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass er ein Feind der Freiheit ist. Feinde der Freiheit haben wir allerdings schon genug in der deutschen Politik!

Andreas Schumacher will das Grundrecht auf Freiheit der Wissenschaft einschränken, indem er selbstherrlich erklärt, was Wissenschaft ist. Was er nicht mag, erklärt er einfach zur Ideologie. Es ist somit seine Ideologie, die ihn dazu bringt, die Einschränkung der Fotschungsfreiheit zu fordern, indem er Wissenschaft zur Ideologie erklärt!

Er ist offenkundig ein selbsternannter Held des deutschen Volkes, wie er es sieht. Sein gesundes Volksempfinden weiß genau, was artgerechte Wissenschaft ist. Er weiß auch genau, was gesund ist. Es ist bezeichnend, wie selbstverständlich er mit dem Gebrauch des Begriffs „gesunde Familien“ vollkommen vernünftige Lebensentwürfe zur Krankheit erklärt. Was nicht in seine Überzeugung passt, erklärt er zur Ideologie und bezeichnet es als ungesund. Dieses Verhalten der Politik ist in der deutschen Geschichte nur allzu bekannt.

Ich bin froh, in einem Land zu leben, indem sich AndreaS Schumacher*In so offen und frei outen kann, als das, was cis ist, nämlich ein Mann mit Hang zum Faschismusfetisch.

***

Mario Rembold schreibt:

„Ich finde noch einen anderen Aspekt dabei schlimm: Seine Worte suggerieren, dass naturwissenschaftliche Ergebnisse unmittelbar vorgeben, wie wir leben sollen. Das halte ich für grundlegend gefährlich, weil so immer wieder ideologische Augenwischer versuchen, aus simplen Messergebnissen und Beobachtungen gesellschaftliche Normen abzuleiten (zum Beispiel zur Homosexualität oder Rassenlehre).“

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96 Antworten zu Ein Feind der Freiheit

  1. Hein schreibt:

    Geschlechterforschung kann auch sehr unterhaltsam sein: https://www.youtube.com/watch?v=3XjUFYxSxDk

  2. Thomas ex Gotha schreibt:

    Putzig, dass dieser junge Mann, der da ebenso ahnungs- wie haltlos herumbrüllt, ein derart breites Unterstützerfeld hier findet. Es ist wohl auch weniger die „GenderIdeologie“ resp. der „Genderwahn“ oder das, wie eine langweilende Reaktionärin schreibt, „Gendergaga“, was die besorgten Männer hier umtreibt (als würden die sich dafür interessieren, was an Unis geforscht wird), es ist die Angst davor, dass die alten Festlegungen von Männlein und Weiblein nicht mehr stimmen, es ist, mehr noch, die Angst vor der eigenen latenten und massiv unterdrückten Homosexualität, resp., um es einmal drastisch zu formulieren: die Angst davor, als Mann gefickt zu werden.
    Anders lässt sich die hier und andernorts aufgewendete Energie kaum erklären.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Thomas ex Gotha

      Im Gegensatz zu Ihnen konnte „ein derart breites Unterstützerfeld“ seine Bedenken begründen, während Sie sich mal wieder nur auf billige Zuweisungen beschränken müssen.

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Nö, ich habe nur über die Gründe des Aufwands spekuliert, den hier einige Kommentatoren treiben. Über die abstruse Rede hat Buurmann eigentlich alles Wesentliche geschrieben. Die „Begründungen“ beschränken sich zumeist auf die Verlinkung einschlägiger Seiten bis hin zur durchgeknallten „Wikimannia“.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Thomas ex Gotha: „Die „Begründungen“ beschränken sich zumeist auf die Verlinkung einschlägiger Seiten …“

          Eindrucksvoller lässt sich geistiges Unvermögen nicht demonstrieren, als mit dem pauschalen Abwerten der Informationsquellen.

        • bevanite schreibt:

          Es entbeht nicht einer gewissen Komik, dass die gleichen Leute, die bei einer gegenläufigen Meinung sofort „Ideologie!“ oder „unwissenschaftlich!“ schreien, bei ihren Begründungen selbst auf höchst durchideologisierte und wissenschaftliche fragwürdige Portale verweisen. Wer im Glashaus sitzt…

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @bevanite

            Wenn Sie Sinn erfassend (oder überhaupt) lesen könnten, hätten Sie bemerkt, dass ich aufgefordert war, aus den Originalquellen zu zitieren.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Thomas ex Gotha: „…, es ist, mehr noch, die Angst vor der eigenen latenten und massiv unterdrückten Homosexualität, …“

      Übrigens ist es eine alte Masche der sexuell Abgelehnten, dass sie dem Anderen unterdrückte Neigungen unterstellen.

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Huch! Wer lehnt mich denn sexuell ab? Sie etwa? Das hoffe ich aber stark.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          Guter Konter, Herr ex Gotha! Das will ich anerkennen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            P. S.

            Die „Angst vor der eigenen latenten und massiv unterdrückten Homosexualität“ habe ich allerdings nie empfunden. Diese ist lediglich eine Erfindung von Ihnen.

    • A.S. schreibt:

      Ja, es kann natürlich nur unterdrückte Sexualität sein wenn etwas Leute in Rage bringt.

      Nicht, dass die seit Jahrzehnten bestehenden Nachteile von Jungen im Bildungssystem konsequent ignoriert werden, nicht das herbeigelogene Gender-Pay-Gap, nicht die als Frauenförderung (z.B. Professorinnenprogramm) getarnte Benachteiligung von Männern, nicht die Benachteiligung von klassischen Einverdienerfamilien im Rentensystem usw.

      Nein, für Thomas hat jeder Andersdenkende Angst vor seiner Sexualität…..

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Tut mir Leid, in der Rede und in den Kommentaren ging es weder um „die seit Jahrzehnten bestehenden Nachteile von Jungen im Bildungssystem“ (wenn es die gäbe, wäre der junge Alternative Schumacher aber ein sehr guter Beleg dafür…), noch um „das herbeigelogene Gender-Pay-Gap“ und erst recht nicht um „die Benachteiligung von klassischen Einverdienerfamilien im Rentensystem“. Sondern darum, dass einigen Herren die ganze Genderrichtung nicht passt.
        Was mich verwunderte und was ich zu erklären versuchte, war die Vehemenz bei der Erörterung wissenschaftlicher Fragen.

  3. Kanalratte schreibt:

    Biologisch gesehen sind Menschen entweder männlich und weiblich. Dass es Minderheiten von Menschen gibt, die sich irgendwo dazwischen befinden oder Menschen die trotz männlichen/weiblichen Geschlechtsteilen biologisch dem jeweiligen anderen Geschlecht angehören, ist auch klar. Das jeweilige Geschlecht ist genetisch festgelegt, genauso wie es biologisch festgelegt ist, dass manche Menschen homosexuell oder asexuell sind.

    Dass man weiblich/männlich/homosexuell usw. anerzogen werden kann, ist offensichtlicher Bullshit.

  4. Kanalratte schreibt:

    „Gender-Wissenschaft“ ist durch und durch Pseudowissenschaftlich, genauso wie die UFO-Forschung. Der Vergleich ist sehr passend, da UFO-Gläubige bis heute keinen stichhaltigen Beweis für die Existenz von UFOs oder Außerirdischen erbringen konnten. Außer jeder Menge fehlgeglaubter oder selbst-gefakter UFO-Beobachtungen und Geschichten wie Roswell (Wetterballon) und Area 51 (militärische Forschungseinrichtung) kommt da nichts bei raus. Das Thema Gender-Studies, verhält sich ähnlich, kommt aus dem feministischen Milieu und leugnet mehr oder weniger das biologische Geschlecht des Menschen. Die bloße Behauptung es gäbe ein soziales Geschlecht und davon gleich mehrere, hat man bis heute nicht beweisen können.

    Beispiel: Ich kann als junger Mann schneller laufen und mehr Kraft einsetzen, als der Großteil der Frauen und betreibe seit zig Jahren kein Fitness- oder Lauftraining. Und selbst wenn ich ein eher ängstlicher Mensch bin, so gibt es keine Zweifel, dass ich dem männlichen Geschlecht angehöre. Und sollte ich mal Frauenkleider tragen, dann bin ich immer noch ein Mann.

  5. bevanite schreibt:

    Dieser Kampf gegen Gender Studies aus der konservativen Ecke grenzt in der Tat an ein Eingreifen in die Hochschulautonomie. Warum haben diese Leute nur solche Panik vor Gender Studies? Ganz einfach: es passt nicht in ihr dichotomes Schwarz-/Weiß-Freund/Feind-Denken, nach dem es immer nur Einsen und Nullen geben kann. Sämtliche Zwischenstufen sind ihnen fremd und machen ihnen Angst. Daher denken sie auch aktuelle politische Konfliktlinien nur in einer Westen-vs.-Islam-Denke. Früher war eben der Kommunismus der Feind, heute der Islam (dem dann ganz bequem auch noch andere Gegner wie Linke oder Feministinnen auf die Seite geschlagen werden). Und dass sich Leute sexuell anders orientieren können, leuchtet ihnen dann eben auch nicht ein.

    Liest man die Kommentare in den einschlägigen Medien der Neuen Rechten, wollen einige von ihnen ja noch viel weiter gehen. In den Geistes- und Sozialwissenschaften wollen sie massiv kürzen, umgekehrt überhöhen sie die Natur- und Wirtschaftswissenschaften. Und so wie man eben in der DDR auch nicht das studieren durfte, das man wollte, wollen es diese Konservativen eben auch haben, nur dass in ihrem Idealbild das Individuum seine Interessen nicht der Partei, sondern der des Marktes unterordnen soll.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @bevanite: „Warum haben diese Leute nur solche Panik vor Gender Studies?“

      Diese Frage ist purer Unsinn, angesichts der Tatsache, dass es eher die Genderbewegung ist, die den offenen Diskurs scheut. Zur gefälligen Beachtung:
      http://www.gender-diskurs.de/2016/03/artikelhinweise-ulrich-kutschera-und-universitaet-marburg/
      http://www.hna.de/kassel/universitaet-kassel-org306269/kasseler-forscher-ausgeladen-6259701.html

    • Kanalratte schreibt:

      @bevanite
      „Kampf gegen Gender Studies“

      Ich behaupte dass ein Großteil der Menschen (darunter auch viele junge Leute) gar nicht weiß, was „Gender“ bedeutet. Auch die Vorstellung eines „sozialen Geschlechts“ dürfte viele Menschen in Deutschland nicht vertraut sein. Wir sehen daher keinen Kampf der Konservativen oder der Allgemeinbevölkerung (wo „Gender“ schlicht fast nicht beachtet wird), sondern wir sehen einen Kampf von linken Kräften an Universitäten und sonstigen Einrichtungen, eine feministische Idee der Gender-Ideologie allen Bürgern als Wissenschaftlich zu verkaufen. Dass dies nicht unbedingt mit Wohlwollen aufgenommen wird, dürfte legitim sein. Und wenn sich die Volksparteien immer mehr vom Bürger abwenden, dann kommen eben neue Parteien und Kräfte (gute und schlechte), die dem Bürger zuhören.

      • bevanite schreibt:

        Ich stimme insofern zu, dass das Thema Gender in der Tat weitgehend ein universitärer Diskurs ist. Den Otto-Normalbürger tangiert das tatsächlich herzlich wenig, ja, in der Regel hat er noch nichtmal davon gehört. Umso verwunderter bin ich, dass sich die AfD und Pegida sowie ihnen ideologische nahestehende Theorieorgane (also Magazine wie eigentümlich frei, Junge Freiheit, Sezession oder zunehmend auch Die Achse des Guten) nun so darauf einschießen und es immer mehr zu ihrem zentralen Anliegen machen. Und da steht nunmal eine klare Agenda dahinter: es ist eine Position gegen die Emanzipation – der Frauen, der Schwulen, Lesben, und eben auch der Transsexuellen, und implizit natürlich auch gegen die ihnen verhassten Linken und Liberalen.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @bevanite: „Umso verwunderter bin ich, dass sich die AfD und …. nun so darauf einschießen und es immer mehr zu ihrem zentralen Anliegen machen. Und da steht nunmal eine klare Agenda dahinter: es ist eine Position gegen die Emanzipation – der Frauen, …“

          Klar, und weil die AfD „gegen die Emanzipation der Frauen“ ist, hat sie eine Frau zur Vorsitzenden.

          • bevanite schreibt:

            Die Debatte ist entgegen anderslautender Gerüchte kein Männer-vs.-Frauen-Ding. Es gibt genügend Männer, die für den Feminismus waren und sind (auch liberale Vordenker wie John Stuart Mill), ebenso gibt es Antifeministinnen wie Phyllis Schlafly, Bettina Röhl oder Eva Herman.

            Ich will hier keine AfD-Debatte führen, aber schauen Sie in die Programmpunkte hinein. Die Damen und Herren wollen an der Emanzipationsfront definitiv eher zurück als nach vorne. Was Frau Petry selbst betrifft: sie hat vor ihrem Beitritt zur AfD Aussagen über Frauen in Führungspositionen gemacht, die nicht so ganz zu ihren jetzigen AfD-Positionen passen. Sie ist jetzt eben auch eine klassische Machtpolitikerin, die ihre Meinung ändert, wenn sie damit bei bestimmten Wählerschichten punkten kann. Ob sie sich an der AfD-Spitze hält, ist freilich offen. Der Höcke/Poggenburg-Flügel sägt ja scheinbar schon kräftig an ihrem Stuhl.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @bevanite: „…, ebenso gibt es Antifeministinnen wie Phyllis Schlafly, Bettina Röhl oder Eva Herman.“

            Beweise bitte! Inwiefern sind Bettina Röhl oder Eva Herman antifeministisch?

    • A.S. schreibt:

      „In den Geistes- und Sozialwissenschaften wollen sie massiv kürzen, umgekehrt überhöhen sie die Natur- und Wirtschaftswissenschaften. Und so wie man eben in der DDR auch nicht das studieren durfte, das man wollte,“
      Solange das Studium steuerfinanziert ist muss man sich über die Bildungsrendite durchaus Gedanken machen. Und die ist bei Geistes- und Sozialwissenschaften nun mal eher schlecht.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @A.S.: „Solange das Studium steuerfinanziert ist muss man sich über die Bildungsrendite durchaus Gedanken machen.“

        Wir müssen gerecht bleiben, A.S.! Die Rendite ist wirklich nicht so schlecht. Immerhin sind zahlreiche Geistes- und Sozialwissenschaftler erstklassige Taxifahrer geworden.

      • bevanite schreibt:

        Bildungsrendite, Schmildungsrendite… solche Dinge unterliegen bestimmten Marktentwicklungen, auf die man ohnehin staalicherseits kaum Einfluss hat. Die Freiheit der Wissenschaften sollten wir uns leisten! Wir haben laut Grundgesetz die freie Wahl des Berufes, das schließt eben die Wahl weniger markttauglicher Studienfächer mit ein. Jedes Individuum hat eigene Interessen, Vorlieben und Stärken. Würden Sie sich von einem Anwalt vertreten lassen, der das nur aufgrund der Jobmöglichkeiten studiert hat, aber keinen Enthusiasmus für seinen Job hat? Außerdem: Auch ein Ingenieur oder IT-Wissenschaftler liest doch in seiner Freizeit Bücher oder geht ins Kinos, ins Theater, in den Club oder auf ein Konzert. Und in diesen Kulturbereichen findet man traditionell nunmal weniger Naturwissenschaftler. Eine pluralistische Gesellschaft braucht eben beides: die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bei den einen, aber auch das frei mäandernde Gegeneinander-Abwägen von Argumenten und verschiedenen Theorien, was sich nicht einfach nur auf Zahlen reduzieren lässt, bei den anderen.

        • A.S. schreibt:

          „Wir haben laut Grundgesetz die freie Wahl des Berufes, das schließt eben die Wahl weniger markttauglicher Studienfächer mit ein.“
          Aber nicht das Recht sich jede Wahl vom Steuerzahler finanzieren zu lassen. Man muss sich auch fragen bis zu welchem Punkt es angemessen ist, dass ein Arbeiter zahlen muss, damit ein Kunsthistoriker seinem Hobby nachgehen kann. Es ist eine Frage der Größenordnung.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @bevanite: „Die Freiheit der Wissenschaften sollten wir uns leisten!“

          Eben! Deshalb sollten „Frauenbeauftragte“ keine Möglichkeit bekommen Universitätsvorträge zu verhindern.

    • Matthias schreibt:

      Gender Studies / Islam / Kommunismus. Weshalb die Leute davor solche Panik haben?
      Weil es Ideologien/Religionen sind und weil Sie anstreben, den besseren Menschen zu formen.
      Ohne jegliche Legitimation greifen die Auswürfe der Gender Studies in unser Leben ein. Heute sind es die Sprachungeheuer wie die „Terroristinnen und Terroristen“ (O-Ton Gregor Gysi) und die gegenderde Straßenverkehrsordnung, morgen wird meine kleine Enkelin solchen Unsinn in der Schule indoktriniert bekommen.

      • bevanite schreibt:

        Bemerkenswert, dass Sie in Ihrer Aufzählung Nationalismus, Konservatismus und Liberalismus vergessen haben. Sind das nicht auch Ideologien?

        Wo genau will der Feminismus „den besseren Menschen“ formen? Es ging beim Feminismus stets nur um gleiche Rechte für alle. Was ist daran Ideologie?

      • abusheitan schreibt:

        Terrorisierende und Tortende muss es heißen!

  6. Matthias schreibt:

    Zitat: „Die … fühlt sich dem Humboldtschen Bildungsideal verpflichtet. Die Freiheit von Forschung und Lehre sind unabdingbare Grundvoraussetzungen für wissenschaftlichen Fortschritt. Deshalb müssen die Hochschulen über Art und Umfang ihres Studienangebotes frei entscheiden können. Der Wissenschaftsbetrieb muss vor ausufernden bürokratischen Regelungen geschützt werden und die Wissenschaft muss frei von ideologischen Zwängen sein. Das Ethos der Wissenschaft, zu dem die Kritikfähigkeit, Unvoreingenommenheit und der Respekt vor anderen Wissenschaftlern und ihren Leistungen gehört, ist zu stärken. Deutsch soll als Lehrsprache erhalten werden.“

    Nun ist es immer so eine Sache mit Zitaten, sie werden „gerne aus dem Zusammenhang gerissen“ und da sie nicht ausführlicher behandelt werden (da reicht die Zeit nicht…), abgetan.
    Das hier ist eine Präambel zum Abschnitt „Schule, Hochschule und Forschung“ und steht selbständig.

    Klar, der letzte Satz lässt vermuten, dass es sich um die Unaussprechlichen handelt. Wer jedoch will die Sätze davor in Abrede stellen und die Notwendigkeit negieren, dass darüber gesprochen werden muss?

    Langsam setzt sich die Erkenntnis durch, das Ausgrenzung und Dämonisierung von etwas, was einem nicht passt, kaum der richtige Weg ist. Inhaltliche Auseinandersetzung ist angesagt.
    Übrigens wird das bereits getan, ohne es zuzugeben. Es werden ganze Passagen übernommen und als eigene Idee verkauft. Ach ja, das Beispiel: „3.1 Polizei stärken und Strafjustiz verbessern“. Haben die Grünen plötzlich erfunden. Und auch das Gegenteil: Die Angst vor Volksentscheiden wird geschürt (Lammert!!!). Sie werden durch die Unaussprechlichen als zentrales Element der Demokratie betont – und nicht nur dann, wenn es in den Kram passt.

    Was, ich sei ein Dunkeldeutscher und Freund der Unaussprechlichen? Ich bin davon weit entfernt, aber ich lese und informiere mich erst, bevor ich was sage. Zugegeben eine inzwischen seltene Eigenart.

    Her Burmann, das Schöne an Ihrem Blog ist die Vielfalt. Blogs, wo man unter sich ist, neigen dazu, den Leser/Schreiber zu langweilen.

  7. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @tapferimnirgendwo: “Nenne ein Beispiel, wo Gender Forschung keine Wissenschaft ist!”

    Na ja, offenbar fühlt sich das Gendergemüse selber nicht ganz schnittfest:
    http://frankfurter-erklaerung.de/2016/03/silke-lorch-goellner-frauenbeauftragte-der-universitaet-marburg/
    http://www.gender-diskurs.de/2016/03/artikelhinweise-ulrich-kutschera-und-universitaet-marburg/
    Die Frauenbeauftragte verhindert einen Universitätsvortrag! So habe ich mir moderne Wissenschaft immer vorgestellt.

    • riepichiep schreibt:

      Wann kommt der Artikel „Ein Feind der Freiheit“ über diese Frauenbeauftragte? Denn sie ist ja offensichtlich auch kein Freund vom GG, §5.
      Sonst hätte sie nicht so interveniert!

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @riepichiep

        Sie blieb eben ihrer Bezeichnung treu. Schließlich ist sie keine Freiheitsbeauftragte.

  8. riepichiep schreibt:

    Zu Mario Rembold:

    „Ich finde noch einen anderen Aspekt dabei schlimm: Seine Worte suggerieren, dass naturwissenschaftliche Ergebnisse unmittelbar vorgeben, wie wir leben sollen. Das halte ich für grundlegend gefährlich, weil so immer wieder ideologische Augenwischer versuchen, aus simplen Messergebnissen und Beobachtungen gesellschaftliche Normen abzuleiten (zum Beispiel zur Homosexualität oder Rassenlehre).“

    Man könnte beim zum Beispiel natürlich auch all die Leute nennen, die im Bereich Genderforschung anderen vorschreiben wollen, wie sie zu reden und zu schreiben haben (BSP: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/gender-debatte-in-oesterreich-geschlechtsneutrale-bachelor-arbeit-a-1005813.html).

  9. ceterum censeo schreibt:

    Wer nach Beispielen quengelt, dem empfehle ich das Buch „Gendergaga“.
    Aber auch für die unbotmäßigen Kommentatoren ist es sehr empfehlenswert. Ihr wißt nämlich bestimmt noch nicht, wie schlimm das Ganze schon ist, was Ihr mit eurem Geld auch noch bezahlen müßt!

  10. DuDu schreibt:

    „nenne ein Beispiel“ „nenne ein Beispiel“ „nenne ein Beispiel“ „nenne ein Beispiel“ „nenne ein Beispiel“ „nenne ein Beispiel“ „nenne ein Beispiel“ „nenne ein Beispiel“ „nenne ein Beispiel“ „nenne ein Beispiel“ albern!

    Während in deutschen Moscheen und oder auf Facebook durch muslimische Beutedeutsche dazu aufgerufen wird, Schwule von den Dächern zu werfen… arbeitet sich Buurmann an seinem Lieblingsthema AfD ab… nicht alle sind Quer … und manch einer kauft für seine Töchter auch mal gerne rosa Überraschungseier …. schlimm gell … ihr Gender-Ideologen … was sitzt da bei euch quer im Kopf??

    „Ich bin froh, in einem Land zu leben, indem sich AndreaS Schumacher*In so offen und frei outen kann, als das, was cis ist, nämlich ein Mann mit Hang zum Faschismusfetisch.“

    Ein S*S in den Namen geschummelt, wie originell……….

  11. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @tapferimnirgendwo: „Nenne ein Beispiel!“

    Die Genderforschung behauptet, dass das Geschlecht eines Menschen lediglich ein soziales, anerzogenes Konstrukt sei. Hier nachzulesen:
    http://www.fu-berlin.de/sites/gpo/soz_eth/Geschlecht_als_Kategorie/Die_soziale_Konstruktion_von_Geschlecht_____Erkenntnisperspektiven_und_gesellschaftstheoretische_Fragen/hanna_meissner.pdf
    Wer sich die Mühe macht diese Studie durchzulesen, wird leider mehr Behauptungen als prüfbare Nachweise finden. Glaubhafter erscheint mir dieser Artikel:
    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/schizophrenie/article/909233/studie-zeigt-hirnstroeme-fehlern-verraten-geschlecht.html?sh=11&h=661577238
    Selbst SÜDDEUTSCHE Geistesströme begegnen der Genderwissenschaft eher mit kühler Temperatur:
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/gesellschaft-und-forschung-mann-und-frau-und-der-kleine-unterschied-1.2952490

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Behauptet die Gender Forschung nicht. Falsch!

      • Frase0815 schreibt:

        D.h. Frau Meissner lügt, wenn sie behauptet „Die generelle Auffassung, dass Geschlecht eine soziale Konstruktion ist, stellt derzeit in großen Teilen der Frauen- und Geschlechterforschung eine Art Minimalkonsens dar.„?

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Exakt. Das soziale Geschlecht ist ein Konstrukt. Das biologische selbstverständlich nicht. In der Medizin hat die Gender Forschung geholfen, den Körper des Mannes nich mehr als Norm zu sehen, sondern den weiblichen Körper ebenso so untersuchen. Es war lange Zeit so, dass typische Frauenkrankenheiten weit weniger beforscht wurden als Krankheiten, an denen überwiegend Männer erkrankten. In der Geschichtswissenschaft ist es immer noch Archivarbeit, die Frauen der Geschichte überhaupt zu finden und ihre Biografien zu erforschen und es ist immer noch spannend, auf welche vergessene für die Geschichte aber wichtige Frauen man immer wieder trifft.


          https://polldaddy.com/js/rating/rating.js


          https://polldaddy.com/js/rating/rating.js

          • A.S. schreibt:

            Die Gender-Theorie ist als Teilmenge verschiedener psychologischer und soziologischer Theorien durchaus sinnvoll. Sie erklärt bestimmte Phänomene, wie jede andere Theorie auch.
            Problem ist, wenn diese Theorie in Gender Studies als Grundlage genommen wird. Dann wird’s Ideologie.
            Genau so wie der Marxismus als eine von vielen Gesellschaftstheorien sinnvoll ist, als Grundlage aber Ideologie wird.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @tapferimnirgendwo

        Frase0815 hat meine Antwort bereits vorweggenommen. Egal, hier finden sich noch weitere Beispiele:
        http://uk-online.uni-koeln.de/remarks/d3911/rm695937.pdf

  12. Hein schreibt:

    „“Anatomie ist ein soziales Konstrukt“, sagt Judith Butler, eine der Ahnfrauen der Genderforschung. Es sei Willkür, wenn Menschen nach ihren Geschlechtsteilen sortiert werden, genauso gut könne man die Größe nehmen oder die Haarfarbe. Die seien genauso wichtig oder unwichtig.“
    http://www.zeit.de/2013/24/genderforschung-kulturelle-unterschiede
    Genügt das als Beispiel?

    • caruso schreibt:

      „„“Anatomie ist ein soziales Konstrukt““ – sowas Blödes selten gehört. Es bleibt einem der Verstand stehen, daß es Leute gibt, die diesen Blödsinn als Wahrheit akzeptieren und auch noch weiter verbreiten wollen.
      lg
      caruso

  13. pork_soda schreibt:

    Musste doch etwas schmunzeln, der Typ im Video sieht aus wie der Quotenmigrant von Petrys Gnaden. Ist schon `ne skurrile Partei mit einem durchaus hohen Unterhaltungswert.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @pork_soda: „Musste doch etwas schmunzeln, der Typ im Video sieht aus …“

      Aber klar, Aussehen geht vor Inhalt! Zum Glück sind Sie nicht oberflächlich, @pork_soda.

    • Matthias schreibt:

      Ja, wenn die Faktenlage dünn wird, tut man gut daran, sich auf Äußerlichkeiten zu fokussieren.
      Oder anders: Wo fängt das Ausgrenzen an?

  14. Kanalratte schreibt:

    Genderwissenschaft ist so Wissenschaftlich wie UFO-Forschung

  15. A.S. schreibt:

    Gender Studies ist keine Forschung. Allein schon, dass Genderwissenschaftlerdarsteller eine Top-Down-Strategie offen erklären, zeigt, dass es sich um eine politische Bewegung handelt. Damit ist Gender nicht durch die Forschungsfreiheit gedeckt und hat an Universitäten überhaupt nichts verloren. Die Genderleute müssten eine Partei gründen und sich in freien Wahlen ein Mandat sichern. Dann und nur dann hätten die das Recht eine Top-Down-Strategie zu fahren und z.B. alternative Grammatik (Profix usw…) zu fordern.
    Zur Zeit ist Gender schlicht ein Missbrauch der begehrten Lebenszeitstellen, die eigentlich für Forscher gedacht sind.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Gender Forschung fordert keine besondere Grammatik. Es gibt Gender Forscherinnen, die das tun, aber es gibt dort viele Bewegungen. Es gibt Gender Wissenschaftler, die das In fordern, andere lehnen das In ab, anderen ist es egal. Die Forschung selbst ist neutral und untersucht nur die Grammatik nach Prinzipien.


      https://polldaddy.com/js/rating/rating.js

      • Matthias schreibt:

        „Die Forschung selbst ist neutral und untersucht nur die Grammatik nach Prinzipien“. Diese Untersuchung kann man gerne genau so auf Kaffeesatz und Getreidekreise erweitern, da richten sie wenigstens keinen teuren Unsinn an.

        Tun Sie mir einen Gefallen, Herr Buurmann: Bitte, bitte keine gegenderde Sprache auf Ihrem Blog!

      • A.S. schreibt:

        Natürlich gibt es solche und solche unter den Genderleuten. Das ändert aber nichts daran, dass Gender sich in allen anderen Disziplinen (Fakultäten) festsetzt und dort den Betrieb aufzumischen versucht ohne viel bei zu tragen. Man muss lange suchen, um z.B. Physiker zu finden die „PhysikMainstreaming“ in der Anglistik betreiben wollen. Und eine Top-Down-Strategie findet man in der Wissenschaft sonst auch nicht (Klimathematik z.Z. mal ausgenommen).
        Forschung sollte neutral sein. Nur findet man keine neutralen Genderleute. Immer wenn z.B. Gender-Vertreter medial auftauchen haben die eine politische Agenda. Wo sind da die „neutralen“ Forscher die sich abgrenzen? Gibt’s eben nicht.

    • bevanite schreibt:

      Unsinn! Mussten Theologen, Wirtschaftswissenschaftlier oder Juristen erst eine eigene Partei gründen und sich „in freien Wahlen ein Mandat sichern“, damit ihre Disziplinen gelehrt wurden?

      Gender Studies kommt aus verschiedenen Teildisziplinen wie Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft und Sprachwissenschaft und ist demnach natürlich Forschung. Was denn sonst?

  16. Matthias schreibt:

    Nein, Herr Buurmann, hier irren Sie wirklich. „Genderwissenschaft“ ist keine Wissenschaft. Universitäre Einrichtungen wären gut beraten, von derartigem nachgewiesenen Hokuspokus Abstand zu nehmen. Die wissenschaftliche Reputation muss dabei unweigerlich Schaden nehmen.
    Aus meiner Erfahrung ist das Schlimme daran der vorauseilende Gehorsam: Gendern ist Staatsideologie und man tut gut daran, dem zu huldigen. Schlimmer als ML (für Uninformierte: Marxismus-Leninismus) an den Ostdeutschen Hochschulen in der DDR, denn dort war es schlicht und ergreifend Zwang.

    Die Freiheit der Wissenschaft ist bedroht wie nie, aber nicht durch die AfD. Es sind heute Denkverbote, Political Correctness und vorauseilender Gehorsam, die den Ruf der deutschen Forschungseinrichtungen ruinieren.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Nenne ein Beispiel!

      • Matthias schreibt:

        Es ist zwar etwas monoton, wie Sie immer wieder auf Beispielen beharren und auf gegebene dann nicht reagieren. Vielleicht ist aber auch die Sortierung etwas unübersichtlich. Ich soll ein Beispiel für meine Aussage geben? Gerne und ich gehe auf das Gebiet der Wissenschaft – besser gesagt der geächteten Atomphysik:
        2014 gab es einen Skandal um den Wissenschaftspreis „Galileo / GreenTecAward“. Hatte doch eine freche Gruppe von Atomphysikern gewagt, das Konzept eines sicheren, abfallfreien Atomreaktors einzureichen und damit auch noch den ersten Platz beim Publikumsvoting (so ähnlich wie beim ESC, zum Glück aber hinter verschlossenen Türen) zu erreichen. Als man den „Fehler“ bemerkte, wurden schlank die Regeln geändert, damit der Beitrag rausgekantet und die Welt war wieder schön in Ordnung und atomfrei. Wer den ersten dann Preis bekommen hat? Eine Brennstoffzelle, die aus ungenannten Quellen einen Energieträger bezieht. Z.B. einem Atomkraftwerk oder einem Windrad.

        Ich arbeite in einem Atomkraftwerk? Nein, dafür bin ich nicht gut genug. Ich reagiere aber allergisch, wenn ideologiebestimmte Politik Einfluss auf die Freie Wissenschaft nimmt. Und das ist inzwischen die Regel.

  17. limbischessystem schreibt:

    Sowohl Freiheit wie Wissenschaft sind durch und durch schwammige Begriffe, mit denen notfalls alles legitimierbar ist. Als das Grundgesetz formuliert wurde war ja nicht absehbar, wie verrückt diese Gesellschaft werden könnte. Es ist auch für die BRD formuliert worden nicht für die IRD oder ORD. Wer sollte denn festlegen, was unter Wissenschaft und Forschung zu verstehen ist? Gucken Sie sich doch nur einmal all die Dissertationen dem Titel nach an, die beispielsweise in der Medizin als Wissenschaft verkauft werden. Uni ist doch längst nicht mehr das, was in der BRD darunter verstanden worden ist.

  18. Sophist X schreibt:

    Den geschätzten Vorrednern kann ich mich nur anschließen. Freiheit für Wissenschaft ist wesentlich und darf nicht beeinträchtigt werden. Das schließt aber keine akademische Narrenfreiheit für esoterischen Wirrwarr und ideologischen Abfall ein.

    • A.S. schreibt:

      Ob die Wissenschaftsfreiheit für eine neue Rassenlehre genau so verteidigt werden würde?

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Bitte nenne ein Beispiel, wo Gender Forschung keine Wissenschaft ist! Sonst sind Sie der Ideologe!

        • Rainerle schreibt:

          Warum sollen wir Beispiele nennen? Tut ihr Genderfuzzys das doch. Eine Wissenschaft zeichnet sich dadaurch aus, dass sie Thesen aufstellt und diese durch Beweise untermauert. Also, Beweise für Eure Thesen!

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Welche Thesen meinen Sie?

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Die Gender Studies beschäftigen sich als Disziplin mit dem Verhältnis von Geschlecht zu Kultur, Gesellschaft sowie Wissenschaften. Dabei fragen sie sowohl, wie das Geschlecht menschliche Gemeinschaften prägt, als auch, wie es wiederum von ihnen geformt wird. Was ist daran nicht Wissenschaft?

          • Kanalratte schreibt:

            Herr Buurmann, mit den gleichen Argumenten haben die Nazis ihre Rassenlehre als wissenschaftlich (sprich seriös) erklärt. Dabei ist Rassenlehre pseudowissenschaftlicher Humbug.

        • ariston261Aris schreibt:

          http://www.danisch.de/blog/2015/09/30/von-der-mundlichen-verhandlung-gegen-die-humboldt-universitat/
          Zumindest tut sich die Humbolt Uni sehr schwer, zu erklären, warum Gender Wissenschaft ist.
          Und auch wenn man kein Fan von Hadmut Danisch ist, denke ich, dass seine Sicht der Dinge als Beispiel genügen, warum Gender Forschung zumindest an der Humboldt Uni keine Wissenschaft ist.
          Grüße von einem ehemaligen Emsländer

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Die Gender Studies beschäftigen sich als Disziplin mit dem Verhältnis von Geschlecht zu Kultur, Gesellschaft sowie Wissenschaften. Dabei fragen sie sowohl, wie das Geschlecht menschliche Gemeinschaften prägt, als auch, wie es wiederum von ihnen geformt wird. Was ist daran nicht Wissenschaft?

          • HM schreibt:

            Wenn das die Arbeitshypothese wäre, lieber Buurmann, dann wäre diese Disziplin, als eigener Forschungszweig völlig unnötig, da dieses Thema unter der „Anlage – Umwelt-Theorie“ seid Jahrzehnten von der Soziologie ergründet wird. Mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass dieses Zusammenspiel ein dynamisches ist und von Kultur zu Kultur und von Mensch zu Mensch unterschiedlich und in unterschiedlicher Gewichtung in unterschiedlichen Lebenssituationen.
            Wie schon eine renomierte amerikanische Feministin der ersten Stunde über die Genderforschung sagte: „Funny words on paper“

        • Matthias schreibt:

          Wenn Geschwätzwissenschaft auf Naturwisenschaft trifft

          In der Dokumentation von Harald Eia (ja, er ist tatsächlich Soziologe), in der wirklich versucht wird, ausgewogen zu analysieren fallen die entscheidenden Worte durch die Gendervertreterin Egeland (33 Min.): „…Es gibt für mich keinen Platz für Biologie.“ und weiter: „…Ich habe eine theoretische Basis.“
          Auf der Gegenseite – lassen Sie es mich die wissenschaftliche Seite nennen – ist man dagegen offen und geht selbstverständlich davon aus, das Biologie UND Kultur betrachtet werden müssen.
          Ich fürchte mich vor dem Tag, wo Brückenkonstrukteure sagen „Es gibt für mich keinen Platz für Statik!“. Das ist die Gefahr, auf die Schumacher uns hinweist. Es gibt Leute in verantwortungsvollen Positionen, die setzen bereits jetzt auf genfreien Biologie- und atomfreien Physikunterricht!

          Wieso neigen eigentlich Menschen, die für Toleranz und kulturelle Weiterentwicklung kämpfen, so ausdrücklich und vehement zu Ausgrenzung anders Denkender. Haben Sie dafür eine Erklärung Herr Buurmann – wo Sie nun gerade selber in dieses Muster verfallen sind?

          Um deutlich zu machen, dass die Welt nicht schwarz und weiß ist: Ich schätz ausdrücklich Ihr Engagement und Ihre Liebe für Israel. Bei Ihnen schaue ich zuerst nach, wenn der Antisemitismus in der Berichterstattung und öffentlichen Diskussion fröhliche Urstände feiert. So werden wir beide wohl damit leben müssen, „Feinde der Freiheit“ zu sein – aus der Sicht der Feinde Israels.

          Ihr treuer Leser Matthias Gerhardt

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Ich grenze aus? Schauen Sie sich mal diese Kommentarspalte an und lesen objektiv wer hier wen aggressiv ausgrenzt.

          • Matthias schreibt:

            Her Buurmann, ich schätze Sie, weil Sie in aller Regel die Ausgrenzung vermeiden. Aber geht es z.B. um die AfD, passiert es Ihnen doch. Die Sinn der Toleranz ist es, Dinge zu tolerieren, die einem selber unsympathisch sind. Also: tolerieren Sie, dass Menschen Gender Studies für Hokuspokus halten und sich gegen deren Verbreitung stark machen.
            Wenn sich bei BIRLIKTE Menschen treffen, die gleiche Ansichten vertreten, ist die Toleranz wohlfeil.

            Ich weiß natürlich nicht, was Sie auf der Komentarspalte so erdulden müssen, denn die übelsten Äußerungen werden Sie ja wohl zu Recht rausnehmen. So schlimm finde ich nicht, was ich lese. Sie mag es ärgern, dass der Tenor gegen Ihre Ausgangsthese gerichtet ist – aber das halten Sie doch aus.

            „Nobody is perfect“ sagte schon Osgood Fielding. Denn wer ist frei von Intoleranz? Nein, auch Sie und erst recht nicht ich.

          • tapferimnirgendwo schreibt:

            Ich toleriere die AfD. Ich wundere mich nur, dass sie besonders behandelt wird.

      • A.S. schreibt:

        Da z.B.;
        http://www.gender-curricula.com/gender-curricula/gender-curricula-detailansicht/?uid=1&casegroup=all&cHash=1464334279
        „Frauen für das Berufsfeld des Bauwesens: Innovative Gestaltung des Curriculums, um dieses technische, bisher eher durch männliche Attribute gekennzeichnete Studium für Frauen attraktiv zu gestalten, mit dem Ziel, den Anteil der Studentinnen und vor allem Absolventinnen zu steigern.“
        Das ist Politik, keine Forschung.

  19. Frase0815 schreibt:

    Selten ein größeren Unsinn auf diesem Blog gelesen. Auch wenn mir der junge Herr nicht gerade sympathisch ist, so teile ich doch seine Ansicht in Bezug auf diese „Lehrstühle“.
    Denn es geht hier sehr wohl „um Gender Studies und wie man dazu steht“ und nicht um die Freiheit der Wissenschaft im Allgemeinen. Nicht umsonst ist diese Disziplin höchst umstritten was ihre Anerkennung als Wissenschaft angeht – aus meiner Sicht völlig zu Recht. Man könnte auch sagen, dass Ideologen ein Quatschthema hier zur Pseudowissenschaft aufgeblasen haben.
    Wie wäre es denn mit Lehrstühlen für Kommunismus? Oder möglicherweise noch besser: Islamismus. Könnte man dann doch genauso an den Hochschulen etablieren, es gibt doch schließlich die Forschungsfreiheit.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich bin der Gender Forschung sehr dankbar! Gute Disziplin!

      • Sophist X schreibt:

        Das ist sehr positiv. Was waren denn die jüngeren Ergebnisse der Genderforschung, für die Sie dankbar sind?

      • Frase0815 schreibt:

        Das freut mich für Dich. Nur hat halt diese Disziplin mit Wissenschaft ungefähr soviel zu tun wie Homöopathie mit Medizin. Sie wäre von daher besser im Propagandaministerium angesiedelt, als an Hochschulen den Geist zu vernebeln.

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Butter bei die Fische. Beispiele. Was ist unwissenschaftlich daran?

          • Frase0815 schreibt:

            Nun, unwissenschaftlich ist es, wenn ich mir die Welt zurecht wünsche, obwohl die Erkenntnisse der Biologie oder evolutionärer Psychologie beispielsweise (man könnte auch sagen: echter wissenschaftlicher Disziplinen) haufenweise gegen meine Thesen sprechen.
            Das Hauptbeispiel dafür ist selbstverständlich die „Geschlecht als soziales Konstrukt“-Behauptung, man kann sich aber auch Unterpunkte davon rauspicken, beispielsweise die geschlechtliche Präferenz von Kindern bei Spielsachen. Also die Behauptung, dass Jungen im Durchschnitt lieber mit technisch orientiertem Spielzeug (Autos) spielen, Mädchen eher mit Puppen, dieses Verhalten sei sozial „gelernt“ bzw. oktroyiert und eben nicht evolutionär vorgegeben.

            Hier ein kurzes Video des evolutionären Psychologen Gad Saad (The Gadfather), in dem er den Sozialkonstruktivisten mal eben den Gar ausmacht.

            Der gute Herr Saad betreibt Wissenschaft im besten Sinn, und wer solche Erkenntnisse wie hier präsentiert einfach ignoriert, weil sie nicht sein Konstrukt (seine Ideologie) der Wirklichkeit passen, ist eben genau das: ein Ideologe. Aber bestimmt kein Wissenschaftler.

            PS: Der Mann ist auch ansonsten äußert sehenswert, hat eine interessante Biographie als libanesischer Jude, der mit seinen Eltern nach Kanada emigriert ist und dort nun als Professor für evolutionäre Psychologie arbeitet und sich neben seiner wissenschaftlichen Arbeit dem Kampf gegen PC, SJWs, Safe Spaces und wie die aktuellen Zivilisationskrankheiten sonst noch so heißen, widmet.
            Ich empfehle unbedingt ein Abonnement seines Youtube-Kanals „The Saad Truth“.

      • bergstein schreibt:

        Gender Forschung ist ungefähr so wissenschaftlich, wie Astrologie, Kaffeesatzleserei oder Geisterbeschwörungskunde. Weiteres kann man u.A. hier erfahren: http://de.wikimannia.org/Gender_Paradox

  20. Hein schreibt:

    „denn selbst, wenn sich die Forschung mal irrt, so gehört dies zur Methodik der Erkenntnisgewinnung der Wissenschaft.“
    Hier irrt sich die Forschung nicht, sondern es wird gar nicht unvoreingenommen geforscht. Man schaue sich einmal die Vorlesungsverzeichnisse der Universitäten zum Thema Gender an. Im Mittelalter wurde das Hexenwesen an Universitäten“wissenschaftlich“ untersucht. Heute muss ein Student (nicht Studierender) seine Arbeit über Prostataprobleme durchgendern, sonst bekommt et eine schlechtere Note. Eine Redakteurin des DLF sprach heute von Türken und Türkinnen. Wann spricht sie von Deutschen und Deutschinnen?
    Es geht nicht um die Freiheit von Wissenschaft, sondern um die Feigheit der universitären Gremien, die sich den Forderungen der Genderisten nicht in den Weg stellen.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Durchaus auch nach dem Mittelalter:

      1715 wurde in Pommern bei Fiskalstrafe von 100 Thalern den unteren Instanzen durch gnädig-königlichen Befehl aufgegeben, binnen 14 Tagen die Brandpfähle durch den Scharfrichter entfernen zu lassen.

      Noch in den 80er Jahren des 17. Jahrhunderts führte eine Anzeige wegen Hexerei ebenda zu gelinder Tortur, etwa mittels Daumenschrauben, und zu absurden Geständnissen und gnädigerweise nur verbrannten Hexen. Wo sie doch 6 Geister, mit durchaus christlichen Vornahmen, und zu Tode gebrachte Pferde, Kühe und Ochsen erst geleugnet und schließlich, zugegeben hatte. Wissenschaftlicher Beweis waren letztlich Hexenmale, die der Scharfrichter an ihr gefunden und die auf Nadelstich nicht bluteten…

      1722 dann endete eine solche Anzeige, die aus einem Streit heraus erstattet wurde, mit einer Geldbuße für beide Streithammel…

  21. anti3anti schreibt:

    Die Forschung ist nicht frei, sie ist wie alles andere in Staat und Gesellschaft eingebunden uund bedient Interessen. Noch ist ein Forschungsprojekt „Wie verprügele ich mein Kind?“ oder „Wie vertreibe ich Flüchtlinge?“ unvorstellbar.
    Der Genderismus ist keine Wissenschaft, sondern eine Ideologie. Leider werden Ideologien vom Staat finanziert.

Seid gut zueinander!

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