20. Goldener Orwell für Yeni Akit

In unregelmäßigen Abständen vergibt Tapfer im Nirgendwo den Goldenen Orwell.

Für gewöhnlich geht der Goldene Orwell nur an sogenannte Qualitätsmedien, aber diesmal macht Tapfer im Nirgendwo eine Ausnahme und verleiht den Preis einer AKP-nahen Tageszeitung aus Istanbul mit einer geringen Auflage von nur 56.000.

Für gewöhnlich gibt es eine Erklärung für die Vergabe des Goldenen Orwells, aber dieses Mal fehlen mir die Worte. Die Dreistigkeit der Schlagzeile ist einfach zu krass!

Der 20. Goldene Orwell geht kommentarlos an Yeni Akit für diese Schlagzeile:

„Im Club, wo sich Perverse aufhielten, ist die Zahl der Toten auf 50 gestiegen.“

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9 Antworten zu 20. Goldener Orwell für Yeni Akit

  1. bergstein schreibt:

    Herr Buurmann Sie haben bei der Übersetzung vergessen, ein Ausrufezeichen am Ende zu setzen. Dieses Ausrufezeichen lässt durchaus als Zustimmung zur Tat werten.

  2. Sophist X schreibt:

    In diesem Club war nur ein Perverser, er hieß Omar. Bei dieser Zeitung arbeiten aber deutlich mehr Perverse.

  3. anti3anti schreibt:

    „Im Club, wo sich Perverse aufhielten, ist die Zahl der Toten auf 50 gestiegen.“

    Der Satz ist islamistisch korrekt und somit auch politisch korrekt. Man wird ihn in Deutschland bald öfters hören.

  4. abusheitan schreibt:

    Er hätte es auch so ausdrücken können: in einem Club starben 50 Menschen wegen ihrer Perversion.

  5. mdlang schreibt:

    Toleranz: als ich Adir Steiner, einem der Führungspersönlichkeiten der Schwulen in Tel Aviv sagte, dass ich Hetero sei und mit Homosexualität nichts anfangen könne schnitt er mir das Wort ab: „Du brauchst gar nicht weiterzureden. Für Dich ist der Gedanke, es mit einem Mann zu treiben so abwegig, wie für mich, es mit einer Frau zu machen“. Wenn man das aktzeptiert, ist der Rest ganz einfach..

  6. caruso schreibt:

    Wann werden die Menschen endlich kapieren, daß der Schwule/die Lesbe genauso wenig für seine/ihre sexuellen Präferenzen kann wie der/die Heterosexuelle für die ihrige? Beide sind Gaben
    der Natur oder Gaben Gottes – wie es einem paßt.
    Der Tag, wo die Mehrheit der Menschen das kapiert, wird ein Freudentag – sagt eine alte
    Hetero.
    lg
    caruso

    • bergstein schreibt:

      Dachte ich früher auch, ist aber wohl nicht ganz richtig. Dies stimmt wohl nur für einen Prozentsatz zwischen 5 und 7 % der Gesamtbevölkerung, die quasi „hardcore“ homosexuell sind. Für den Rest (bis zu 40 % der Gesamtbevölkerung nach einigen Untersuchungen), die zwar eine gewisse Neigung verspüren, die jedoch nicht dominant ist, scheinen homosexuelle Handlungen eher eine Frage der Mode bzw. Neugier zu sein. Wie auch immer ist es natürlich kein Grund jemanden aufgrund seiner Neigungen umzubringen.

Seid gut zueinander!

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