Angela Merkel bricht das Schweigen

Angela Merkel hat erklärt:

„Wir wissen ja, dass die genauen Hintergründe noch nicht vollkommen bekannt sind. Aber eines wissen wir: Der Attentäter war sich vollkommen klar, dass er in dem Nachtclub lesbische und schwule Menschen antreffen wird. Und genau auf diese Menschen war das Massaker gezielt.

Mein Denken und Handeln ist davon geprägt und geleitet, dass unser Leben in offenen und freien Gesellschaften geprägt sein muss von Respekt gegenüber dem jeweils anderen, egal, was er glaubt, egal, wie er aussieht und egal, wen er liebt.“

Am 18. Juni 2016 ab 21:45 Uhr wird das Brandenburger Tor in den Farben des Regenbogens erstrahlen!

Das Schweigen hat Angela Merkel gebrochen. Vielleicht bekommt sie auch noch ihre Bauchschmerzen in den Griff, indem sie sich klar macht, dass es keinen schwulen Ehemännern und keinen lesbischen Ehefrauen möglich gewesen wäre, ihre homosexuellen Ehemenschen in Krankhäusern zu besuchen, wenn der Anschlag von Orlando in Deutschland passiert wäre, ganz einfach deshalb, weil es diese Ehemenschen in Deutschland schlicht und ergreifend nicht gibt, unter anderem weil sie aufgrund von irgendwelchen Bauschmerzen diesen Menschen die Ehe verwehrt!

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7 Antworten zu Angela Merkel bricht das Schweigen

  1. Ralf Weber schreibt:

    Das ist das Lieblingslied von Angela Merkel und zeigt auch ihr Denken, vor dem Achtung angebracht ist:

    http://hd.welt.de/Kultur-edition/article158213279/Gute-Nacht-Deutschland.html

  2. A.Bundy schreibt:

    @Gerd Buurmann
    „Das Schweigen hat Angela Merkel gebrochen. Vielleicht bekommt sie auch noch ihre Bauchschmerzen in den Griff, indem sie sich klar macht, dass es keinen schwulen Ehemännern und keinen lesbischen Ehefrauen möglich gewesen wäre, ihre homosexuellen Ehemenschen in Krankhäusern zu besuchen, wenn der Anschlag von Orlando in Deutschland passiert wäre, ganz einfach deshalb, weil es diese Ehemenschen in Deutschland schlicht und ergreifend nicht gibt, unter anderem weil sie aufgrund von irgendwelchen Bauschmerzen diesen Menschen die Ehe verwehrt!“

    Sorry Gerd, aber dieser Unsinn wird auch durch ständiges wiederholen nicht wahrer.

    • Bruno Becker schreibt:

      Stimmt. Seit wann gibt es in Krankenhäusern kein Besuchsrecht? Wenn nur Verheiratete sich gegenseitig besuchen dürften, könnte ja nicht mal der Boyfriend sein Girlfriend besuchen. In der Tat: Unsinn.

  3. bergstein schreibt:

    Bei Besten Willen ich kann Ihre Ausführungen Herrn Buurmann an dieser Stelle nicht nach-vollziehen. Sie sind an sich soweit ersichtlich kein staatsgläubiger Mensch. Dennoch scheint es Ihnen unglaublich viel daran zu liegen, dass der Staat den Begriff Ehe auf homosexuelle Gemeinschaft erweitert. Bis auf die Anerkennung des Staates wird sich jedoch für die Betroffenen nicht ändern. Sie werden weder mehr lieben, noch sich dadurch besser fühlen.

    Der Begriff der Ehe ist in BGB nicht legaldefiniert (von Gesetz definiert). Dies hat auch ganz einfachen Grund. Der Staat die Ehe weder erfunden noch eingeführt, sondern ausgehend von bestehendem Ehebegriff nur staatlich geregelt. Wenn eine Stadt eine Hundesteuersat-zung einführt, wird dadurch der Begriff des Hundes nicht definiert. Keiner käme auf die Idee, zu fordern, dass die Stadt plötzlich Katzen als Hunde definiert. Wenn überhaupt wäre eine Katzensteuersatzung einzuführen. Katze ist kein Hund im Sinne des Gesetzes. Eine gleich-geschlechtliche Partnerschaft ist keine Ehe. Dass Katze kein Hund im Sinne des Gesetzes ist, macht eine Katze nicht schlechter und diskriminiert sie auch nicht. Wieso sollen die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften plötzlich dadurch diskriminiert werden, dass sie nicht als Ehe bezeichnet werden?

  4. Sophist X schreibt:

    Ich finde, Angela hätte es beim Schweigen belassen sollen.

  5. max schreibt:

    Buurmann sieht wie Merkel den rosa Elefanten auf der Couch nicht. Will ihn nicht sehen. Lieber wechselt man etwas politisches Kleingeld und lamentiert über die fehlende (?) Schwulenehe, ersatzweise fordert man ein „schärferes“ Waffenrecht, was bekanntermassen in Paris dazu geführt hat, dass keine Anschläge verübt wurden.
    Beides hat mit dem Anschlag genau gar nichts zu tun. Man kann, lieber Herr Buurmann, im Spital Leute besuchen, mit denen man nicht verheiratet ist. Es gibt Patientenverfügungen, mit denen man regeln kann, wem ein Arzt auskunftspflichtig ist und wer die Verfügungsgewalt in einer Notsituation haben soll. Gerade in diesem Fall entlarvt sich Ihr Artikel als ziemlich geschmacklose Instrumentalisierung eines Mordanschlages, dessen Grundlage der Täter höchstselbst erklärt hat. Und die Obama, Merkel und andere „Tolerante“ ums Verrecken nicht zur Kenntnis nehmen wollen.

    P.S. Es gibt ja jetzt den Fall der britischen Abgeordneten. Nehmen Sie auch einen gewissen Unterschied in der Beschreibung des Täters und seiner Motive in den Medien wahr, wenn man den Fall mit Orlando vergleicht?

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