Klare Worte

Wer es nicht uneingeschränkt verurteilen kann, dass einem 13-jährigen Kind im Schlaf die Kehle durchgeschnitten wird, ohne dabei ein „aber man darf nicht vergessen, dass“ hinterherzuzuschieben, ist ein gottverfluchtes Nazi-Arschloch!

***

Nachtrag: Evelyn Hecht-Galinski schreibt am 6. Juli 2016 auf einer Seite, die ich ganz bewusst nicht verlinke:

„Natürlich ist es furchtbar, wenn ein 13jähriges Mädchen in ihrem Bett erstochen wird. Aber ebenso furchtbar ist es, dass jüdische Nationalisten, Zionisten, im Schutz ihrer räuberischen Regierung in illegale jüdische Siedlungen auf geraubtes palästinensisches Land ziehen und dieses Land langsam in Besitz nehmen! Was hat eine US-Familie in der Siedlung Kirjat Arba, die an das illegal besetzte Hebron grenzt, verloren? Warum zieht es vor allem jüdische US-Bürger in das illegal besetzte Palästina? Warum bleiben sie nicht im Kernland Israel, wo sie legal wohnen könnten, ohne gegen internationales Völkerrecht zu verstoßen?“

Evelyn Hecht-Galinski fügt hinzu, der Terrorist, „der das 13jährige US-Siedlermädchen im Bett erstach, war ein Verzweifelter, der mit der Ermordung eines nahen Verwandten durch „jüdische Verteidigungssoldaten“ nicht fertig wurde und nur noch dafür lebte, um zu sterben, nachdem er diesen Mord gesühnt hatte.“

Evelyn Hecht-Galinski kann daher nachvollziehen:

„Für uns mag das unverständlich sein, aber wenn man die ausweglose Situation im illegal besetzten Palästina einmal gesehen hat und sich damit beschäftigt, und sich in die Situation dieser verlorenen Jugend herein versetzt, kann man es zumindest nachvollziehen, dass diese jungen, verzweifelten Menschen nichts mehr hält auf Erden.“

Dieser Beitrag wurde unter Philosophie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.