Frage an die deutschen Nachrichten

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“ (Wiam Wahhab, ehemaliger libanesischer Minister, auf Al-Jadid/New TV (Libanon) 4. Juli 2010)

Bitte schickt diese Frage an die ARD, an das ZDF und an alle anderen Medien, die schweigen! (Nachtrag: Einige deutsche Medien haben mittlerweile berichtet. Danke an alle, die das möglich gemacht haben.)

Heute trat der Ägypter Islam El Shehaby gegen den Israeli Ori Sasson bei den Olympischen Spielen in Rio in der Diziplin Judo für Athleten über 100 Kilogramm an. Nachdem der Ägypter verloren hatte, reichte ihm der Israeli, wie in der Disziplin üblich, die Hand als Geste des Respekts. Der Ägypter jedoch verweigerte schroff den Handschlag. Vorher hatte er sogar die traditionelle Verbeugung verweigert. Das Publikum kommentierte dieses respektlose Verhalten des Ägypters mit Buhrufen.

Vor ein paar Tagen weigerte sich die Delegation aus dem Libanon mit einem Bus zu fahren, in dem sich Israelis befinden. Das Internationale Olympische Komitee forderte daraufhin die israelischen Athleten auf, andere Busse zu nehmen, um einen israelreinen Bus zu ermöglichen.

Warum finde ich bei Ihnen nichts zu dieser unfassbaren Diskriminierung bei den Olympischen Spielen? Werden Sie noch über diesen Eklat berichten?

Sie können ja Muhammad Zoabi fragen. Er ist ein junger arabischer Israeli und kommentiert das Verhalten wie folgt:

„Von der libanesischen Delegation, die sich weigerte mit der israelischen Delegation zu reisen weigerte, über die Delegation aus Saudi-Arabien, die einen Athleten aus dem Judo-Wettbewerb zog, um nicht auf einen israelischen Kollegen zu treffen, bis zum ägyptischen Athleten, der sich weigerte, die Hand von unserem Judo-Sportler Uri Sasson zu schütteln, unsere Nachbarländern des Nahen Ostens sind wieder einmal gestolpert, weil sie die Politik nicht beiseite stellen konnten, um in dee Zeit der Olympischen Spiele vereint zu sein!

Ich bin stolz auf unsere istaelischen Athleten, die eine Haltung des wahren Sportsgeist besitzen.

Ich sende Liebe und Unterstützung! ❤️🇮🇱❤️“

Oder Sie fragen Hamed Abdel-Samad. Er schreibt:

„Heute fand in Rio ein interessantes Judo-Spiel zwischen Ägypten und Israel statt. Eigentlich eine Seltenheit, denn normalerweise ziehen sich arabische Spieler vor dem Kampf gegen Israelis zurück und werden dafür wie Helden gefeiert. Doch heute war alles anders: Das Spiel fand statt. Der Ägypter verlor und benahm sich unsportlich. Weder begrüßte er seinen Gegner vor dem Spiel noch gab ihm die Hand nach dem Spiel. Aus meiner Sicht sollte dieser Spieler aus allen internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen werden bis er sich für diese Unsportlichkeit offiziell entschuldigt, die eindeutig gegen den Geist der Judo-Sport verstößt.

Und nun zum Positiven: In den sozialen Netzwerken kritisieren viele Ägypter den Spieler für seine Unsportlichkeit und sehen keine heroische Akt in seinem Verhalten! Wie ich mehrfach gesagt habe: Ein Bild hat oft mindestens zwei Seiten!“

Michaela Engelmeier: Verstoß gegen Olympische Werte – Vorfälle von Diskriminierung, Antisemitismus, Rassismus und politische Propaganda bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro

Oder Sie fragen die Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier. Sie erklärt:

„Ich bin entsetzt über die Meldungen antisemitischer und rassistischer Vorfälle, die uns aktuell aus Rio erreichen. Was hier passiert ist gegen alles, wofür der Sport und die olympische Idee stehen und darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.“

Berichten Sie noch darüber?

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15 Antworten zu Frage an die deutschen Nachrichten

  1. Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von International Olympic Committee nicht mehr verfügbar. Da hat wohl die politische Korrektheit wieder sehr schnell zugeschlagen. Videos, die wir nicht sehen dürfen werden dank dem Maasmännchen und seinen Helferchen subito entfernt.

  2. DuDu schreibt:

    Ich habe jetzt nicht bei Spiegel, ZEIT, SZ etc. in den Kommentaren geschaut, will mir mein Wochenende nicht versauen, aber selbst bei der Welt Online tummeln sich die „Israelkritiker“

    http://www.welt.de/sport/article157645860/Aegyptischer-Judoka-verweigert-Israeli-den-Handschlag.html
    —— Annie
    Ich würde ihm garantiert auch nicht die Hand geben. Zumindestens nicht, wenn er zu den Israelis gehört, die Unterstützer der dortigen rassistischen Politik sind, die immer mehr Siedlern palästinensiches Land zuspricht, die Palästinenser hinter Mauern hält und sie radikal, mit militärischen Angriffen, drangsaliert. Sagt mir jetzt nicht die können nicht anders.
    GErade SIE sollten es besser wissen, da sie das alles selber miterlebt haben.——–

    PS: „Annie“ schreibt später noch was von „habt ihr überhaupt den Koran gelesen“… da weis man dann auch, welchen „Hintergrund“ „Annie“ hat…..

  3. anti3anti schreibt:

    Ein Mensch gibt einem Juden nicht die Hand. Einem Nichtjuden hätte er die Hand gegeben.
    Diese Nachricht wird nicht weltweit verbreitet. Heute war in keiner Zeitung zu lesen, dass in China ein Sack Reis umgefallen ist.
    Beides sind keine Neuigkeiten. Nur Neuigkeiten und Sex werden in den Zeitungen verbreitet.

  4. Heimchen am Herd schreibt:

    „Nachdem der Ägypter verloren hatte, reichte ihm der Israeli, wie in der Disziplin üblich, die Hand als Geste des Respekts.“

    Sonst legen diese Herrschaften doch immer soviel Wert auf Respekt.
    Da kann man mal sehen, wie verrückt die sind!

  5. Philipp schreibt:

    Nicht auszudenken, wie sich die Medien möglicherweise überschlagen hätten, wenn es umgekehrt gewesen wäre…

  6. Konrad Bollmann schreibt:

    Ein neuer Beweis, daß die Juden (ungerechterweise!) nicht geduldet sind.

  7. Phosphoenolpyruvat schreibt:

    wie erbärmlich! sowohl das verhalten des ägypters als auch das der medien!

  8. bruriah schreibt:

    So einen „Affenzirkus“ habe ich vor ein paar Monaten beim Kendo auch erlebt. Der Sensei (Lehrer) machte eine kurze Ansage, dann noch eine – und dann schmiss er die drei Herrschaften sang- und klanglos aus dem Übungsraum.
    Draußen gab´s dann noch ein lautstarkes Gegrummel – doch die gesamte Trainer- und Schülerriege blieb eisern. Ende von dat.

  9. Hessenhenker schreibt:

    Guck doch erstmal hier dieses Bild an, Olympia als IS-Bühne:

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