Das Problem an der Kopftuchdebatte 

Das Problem bei der ganzen Kopftuchdebatte ist nicht das Kopftuch selber. Es ist egal, was sich Frauen über ihre Köpfe ziehen. Viel wichtiger ist, was in den Köpfen drin ist! Nicht das Kopftuch ist das Problem, und auch nicht die Frau, die sich das Kopftuch anzieht. Das Problem sind die vielen Menschen, die glauben, es sei in irgendeiner Form respektvoll, sich nicht über das Kopftuchtuch lustig zu machen.

Es gibt die verschiedensten Gründe, ein Kopftuch anzuziehen, aber die Mode mit einem unsichtbaren Freund zu begründen, der vor Jahrhunderten mal zu einem Kriegstreiber in einer arabischen Wüste gesprochen haben soll, ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Das schreit nach Witzen! Allah ist lustig!

Der Kopftuchdebatte mangelt es nicht an Respekt und auch nicht an Toleranz. Der Kopftuchdebatte mangelt es eindeutig an Humor!

Mich erinnern Frauen, die Kopftuch tragen, ja immer an unbeschnittene Penisse. Das Kopftuch ist wie eine Vorhaut, die sich über das Gesicht legt. Sie zieht sich nur zurück beim Waschen und beim Sex. Ob sich darunter auch Smegma sammelt? Metaphorisch gesprochen! Man fragt sich ja schon, was darunter ist.

Bei einer Burka bin ich völlig ahnungslos. Darunter könnte eine Frau sein, aber auch ein Mann, vielleicht sogar ein Spanner, jemand, der unbemerkt auf die Frauentoilette oder in die Damenumkleidekabine gelangen möchte. Ich glaube, in den meisten Fälle steckt darunter Günter Wallraff, der gerade an sein neues Buch arbeitet: „Ganz drunter“

Ein Vorteil aber hat das Kopftuch: Selten war Travestie leichter. Kopftuch drüber, fertig. Die Schwulenparade kann kommen. Nicht mal ein leichter Bart stört bei einem Kopftuch die Authentizität.

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30 Antworten zu Das Problem an der Kopftuchdebatte 

  1. O.Paul schreibt:

    Die Deutschen sollen sich gefälligst an Neues gewöhnen, damit die Zuwanderer ungestört mit Althergebrachtem weiterleben können. Das verstehe wer will, ich nicht.

  2. Chaya schreibt:

    Was soll ich dazu sagen? Bei allem Respekt, der Beitrag und die sich darunter tummelnden Kommentare von Eiferern der westlichen Werte bzw.ignoranten Modernisten, die keine Ahnung von der nahoestlichen Kultur haben und haben wollen, sind eine reinste Witzveranstaltung.
    Manchmal ist die Besessenheit, ueber alles und jeden lachen zu wollen, einfach nur ein Lachkrampf und zeugt nicht unbedingt von besonderer Klugheit.

    Kritisiert die Presse, die Anstalten, die Politiker, das, was euch tatsaechlich angeht. Lasst die Menschen und ihre Kultur in Frieden. Wieso meint man immer, indem man andere laecherlich macht, stellt man sich als moralisch oder sonstwie ueberlegener da?
    Ich mag keine Hijabs. Ich mag erst recht keine Burkas, Niqabs und wie sie alle heissen.
    Aber sie gehen mich nicht an, nicht, wenn ich in Israel lebe, nicht, als ich in Deutschland gelebt habe. Euch, liebe Kommentatoren und erst recht der liebe Gerd, gehen die oeffentlichen Aspekte an. Die Minarette, die Salafisten-Werbungen, die Gewaltpredigten, die Ehrenmorde etc. Lasst die Koepfe und die Haare anderer Menschen in Frieden. Es ist laecherlich, nicht lustig, und noch einmal, nicht jede Art von Humor zeugt von Intelligenz.
    Und wenn euch die Kultur und Tradition anderer Menschen innerhalb Deutschlands, die sich nicht an die westlichen Emanzipations- und was weiss ich alles-Vorstellungen halten, nicht gefaellt, warum setzt ihr euch nicht dafuer ein, diese Menschen einfach herauszujagen? Ist viel einfacher, als sich den Kopf und die Finger mit Beschwerden ueber diese Menschen zu zerbrechen!

    • Heimchen am Herd schreibt:

      „Lasst die Koepfe und die Haare anderer Menschen in Frieden.“

      DAS, liebe Chaya, sage mal den Kopftuchtanten, die halten sich nämlich
      für etwas Besseres! Für DIE sind wir westlichen Frauen Schlampen. Und
      zwar nur deshalb, weil wir unsere wunderschönen Haare, die wir mit Stolz
      tragen, nicht unter einem Kopftuch verstecken!

      Ich lasse mich von einer Kopftuchtante nicht beleidigen!

      Wer mich als Schlampe tituliert, nur weil ich mein Haar nicht verstecke, der
      muss damit rechnen, dass er Kontra bekommt und das nicht zu knapp!

      • Heimchen am Herd schreibt:

        DAS ist mein Haarschnitt und er gefällt mir sehr gut!

        Wie eine Frau ihre Haare trägt, sagt viel über sie aus! 😉

        • Praecox schreibt:

          Hm…

        • bevanite schreibt:

          Schick, schick!

          Wenn Sie sich allerdings schon wegen einem Kopftuch beleidigt sehen, zeugt das nicht gerade von großer Selbstachtung. Da gilt doch generell immer noch, wie der Amerikaner sagen würde, die Devise „It’s none of your business“ – egal ob man nun Kopftuch, Glatze oder ’nen grünen Iro hat.

          • Frase0815 schreibt:

            „It’s none of your business“ – leider falsch. Es hängt halt immer davon ab, ob mit dem Ac­ces­soire eine politische Aussage verbunden ist und wie man zu dieser steht. Oder wäre es Ihnen egal, wenn immer mehr Leute auf der Straße mit Hakenkreuzstickern herum laufen würden. Und nein, ich habe soeben nicht das Kopftuch mit dem Hakenkreuz gleich gesetzt.

          • Praecox schreibt:

            Das Hakenkreuz wäre doch besser mit der IS-Flagge zu vergleichen, während das Pendant zum Kopftuch eher so aussieht:

  3. Melanie schreibt:

    Was unter dem Kopftuch sein wird? Glaube; Schuppen, fettiges Haar, und gaaanz viel alltäglicher Gestank. Smegma wohl eher weniger. 😉 Was sich unter der Vorhaut verbirgt: Wohl eher Smegma, dafür weniger fettige Haare, aber ungewaschen ebenso viel Gestank. 🙂 Wobei ich denke: Vorhaut ist dem Menschen (männlichen Baby) von Geburt an vor-/mitgegeben, Kopftuch nicht. Mann/frau hat also die Wahl, ob mans gottgegeben hinnimmt oder sich freiwillig eine Plastik-(Schwitz-/Stinke)Haut antut 🙂

  4. Hessenhenker schreibt:

    Welch harmloses Kindergesicht unter dem Tuch!
    Für die Presse wäre das sogar mit Vollbart noch so.

  5. Frase0815 schreibt:

    Na der Humor scheint doch hier und da einzuziehen, oder soll man den Dummfug der Sächsischen Zeitung etwa ernst nehmen?

    „Die Diskussion um ein Burka-Verbot ist vorgeschobene Symbolik. Dahinter steckt der Wunsch, dass Migranten sich anpassen und unsere Werte übernehmen mögen. Außerdem rufen vollverschleierte Frauen Ängste hervor: Ist das nicht ein Zeichen für radikalisierten Islam? Kann sein. Kann aber auch nicht. Genauso wie es möglich ist, dass die Frau gezwungen wurde, könnte es ihr eigener Wille sein. Wer sind wir, dass wir bestimmen, wer unterdrückt ist und wer nicht? Eine liberale Gesellschaft muss auch die Freiheit der anderen respektieren. Wir sollten uns auf die Lösung der Probleme konzentrieren, anstatt an Symbolen herumzudoktern. Unsere Angst in Neugier umwandeln. Haben Sie schon mal eine verschleierte Frau gefragt, warum sie sich verhüllt?“

    http://www.focus.de/politik/deutschland/so-kommentiert-deutschland-burkaverbot-die-burka-ist-ein-kaefig-aus-stoff_id_5820616.html

  6. Heimchen am Herd schreibt:

    Gott hat sich besonders viel Mühe gegeben bei der Erschaffung der Frau!
    Soviel ich weiß, erschuf er sie OHNE Kopftuch, dafür aber mit
    wunderschönen Haaren! 😉

    • Praecox schreibt:

      Den Mann erschuf er allerdings mit Vorhaut.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Mein lieber Praecox, es geht hier aber um die Frauen und nicht um die Männer!
        Obwohl, einige Männer tragen auch komische Kopfbedeckungen…

        poly_fs/archiv-herrscher-dubai-scheich-mohammed-raschid-1.6162321.1470313920!httpImage/1234088175.jpg_gen/derivatives/d950x950/1234088175.jpg

        Ihm wäre ich fast begegnet. 😉

        „Wenn der Scheich im Naturschutzgebiet picknicken will
        Ein Scheich will picknicken. Nicht etwa unter großen Sonnenschirmen auf weißem Wüstensand, sondern ausgerechnet im Grün eines Naturschutzgebiets in NRW. Und er bekommt seinen Willen.“

        http://www.welt.de/regionales/nrw/article157502686/Wenn-der-Scheich-im-Naturschutzgebiet-picknicken-will.html

        Er sieht zum Fürchten aus!

        • Praecox schreibt:

          Geliebte Heimchen, es ging Dir doch schon auch darum, wie Gott jemanden erschaffen hat, oder nicht?

          Es heißt, erst die Brit Mila vollende die Schöpfung/ das männliche Geschöpf. Kann man dann nicht genauso gut argumentieren, erst das Kopftuch vollende die Frau? Weil es so in einer heiligen Schrift steht?

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Oh…ich wusste, dass Du mich dahin bringen wolltest, Praecox.
            Nun, ein beschnittener Penis sieht sehr ästhetisch aus und ist bei den Frauen
            sehr beliebt. An den Frauen gibt es nichts zu vollenden, sie sind perfekt, so
            wie Gott sie geschaffen hat! Sie brauchen kein Kopftuch!

          • Praecox schreibt:

            Da wollte ich Dich hinbringen? Ich sehe, wir verstehen uns, Heimchen.

            Eine Frage bleibt dennoch: trennt sich ein Mann von seiner Vorhaut Gott oder der Frauenwelt zuliebe?

          • Heimchen am Herd schreibt:

            „Eine Frage bleibt dennoch: trennt sich ein Mann von seiner Vorhaut Gott oder der Frauenwelt zuliebe?“

            Ein gläubiger Mann macht es aus religiösen Gründen.
            Bei nicht gläubigen Männern hat es andere Gründe. Meistens medizinische,
            hygienische oder ästhetische Gründe.

            Aber wie dem auch sei, sie machen es nicht für die Frauen. Oder liege
            ich da falsch, Praecox?

          • Praecox schreibt:

            Im zarten, wenig männlichen Alter von acht Tagen, sind diese Fragen irrelevant. Da macht keiner seine Beschneidung aus welchem Grund auch immer. Sie wird mit ihm gemacht.

          • besucher schreibt:

            Die ganz heiligen Muslimas kommen sogar schon mit einem Kopftuch auf die Welt.

        • Heimchen am Herd schreibt:

          „Im zarten, wenig männlichen Alter von acht Tagen, sind diese Fragen irrelevant. Da macht keiner seine Beschneidung aus welchem Grund auch immer. Sie wird mit ihm gemacht.“

          Warum beschneiden Juden ihre Kinder?

          Die Grundlage für Juden, ihre Söhne zu beschneiden, liegt in der Bibel (Gen. 17, 10 – 14). So heißt es: Dies ist mein Bund, den ihr hüten sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: beschnitten soll euch jeder Männliche werden“ (Gen. 17, 10). „Und zwar acht Tage alt soll euch jedes Männliche beschnitten werden“ (Gen. 17, 12)
          Die Beschneidung jüdischer neugeborener Jungen gehört zum Wesen des Judentums, markiert den Eintritt in die jüdische Gemeinschaft und symbolisiert den Bund zwischen Gott und Abraham bzw. zwischen Gott und den Juden. Das Gebot ist für Juden bindend.

          Die Beschneidung wird auch von säkularen Juden durchgeführt und verbindet Juden aller Strömungen, von orthodox bis reform, miteinander. Sie ist nicht nur Brauchtum, sondern zentraler Bestandteil jüdischer Identität. Sie ist von essentieller Bedeutung und konstitutiv für das Judesein.

          Die Beschneidung gilt als eines der wichtigsten Gebote im Judentum und hebt selbst die Gebote der höchsten jüdischen Feiertage Schabbat und Jom Kippur (Versöhnungstag) aus, an denen bestimmte Tätigkeiten nicht ausgeführt werden dürfen.

          Auch während des Nationalsozialismus, als die Beschneidung als Hinweis zur Zugehörigkeit zum Judentum das Todesurteil bedeuten konnte, wurden jüdische Jungen beschnitten; sie wurde sogar in NS-Arbeitslagern durchgeführt. Die Abschaffung der Beschneidung ist im Judentum unter keinen Umständen denkbar.

          http://www.zentralratdjuden.de/de/article/3731.html

  7. Praecox schreibt:

    Setze die Reihe fort:

    Kopf – Eichel
    Kopftuch – Vorhaut
    Burka – ………………

  8. Beatrice Mayer schreibt:

    Wirklich wahr, dass man uns Respekt abfordern will für ein Stück Tuch, das jemand trägt, um Allah näher zu sein und ihm zu gehorchen ( der hat das nie verlangt ) ist eine Krankheit der heutigen Zeit.
    Wobei einige , gerade junge Frauen auch aus Oppsosition zu uns und unseren Werten tragen. Wenn es mit modischen Accessoires , Make Up und hautengen Jeans kombiniert wird, kann man sich fragen, was die Gründe sind: oben Papa und Allah gehorchen, weiter unten aber doch nicht?

    • bevanite schreibt:

      Vielleicht einfach mal bei den Frauen selbst nachfragen? Oft ist es nämlich banaler als man denkt und manchmal tatsächlich nur ein „modisches Accessoire“ (siehe die Kombination mit Make-Up). Den kulturellen Popanz wird es teilweise auch geben, spielt aber ingesamt bei weitem keine so große Rolle wie allernorts gesagt wird. Problematisch finde ich nur, wenn Eltern Kinder dazu nötigen. Aber ich finds auch problematisch, wenn Goths ihre Kids im Kindergartenalter in den von ihen bevorzugten Style packen…

  9. Beatrice Mayer schreibt:

    Kompliment für diesen beitrag, besser kann man es nicht ausdrücken.

Seid gut zueinander!

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