Bundestagsabgeordnete wirft der Tagesschau Lügen vor!

(Empört Euch! Macht diese Entgleisung der ARD öffentlich und teilt Eure Empörung. Bitte fordert die Tagesschau auf, diesen Bericht richtig zu stellen und informiert die Politik und den Presserat.)

Am 14. August 2016 zeigt die ARD sowohl in der Tagesschau als auch in den Tagesthemen einen Bericht über die Wasserversorgung in den palästinensischen Autonomiegebieten, in dem behauptet wurde, Israel sei verantwortlich für den Wassermangel in diesen Gebieten. Die Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (SPD) kritisiert diesen Bericht auf ihrer Facebookseite mit scharfen Worten:

„Warum zeigt man in der Tagesschau einen schlecht bis gar nicht recherchierten Bericht, zitiert dort mehr als zweifelhafte „Experten“ und erzählt echte Unwahrheiten? Ich protestiere energisch und mit aller Schärfe gegen diese, so einseitigen und unwahren Behauptungen in diesem unsäglichen Bericht und erwarte eine Richtigstellung! Dieser Bericht, liebe ARD ist ein Fall für den Rundfunkrat und eine Richtigstellung ist mehr als nötig!“

Tatsächlich strotzt der Bericht nur so von Halbwahrheiten und Lügen. So behauptet der Bericht zum Beispiel, „dass Palästinenser keine Baugenehmigungen für Brunnen erhielten, um sich selbst zu versorgen.“ In dem Bericht wird jedoch verschwiegen, dass Israel überall dort, wo es die Macht hat, diese Genehmigungen zu erzwingen, dies nur tut, um Trinkwasser zu retten. Als sich nämlich im Jahr 2005 Israel komplett aus dem Gazastreifen zurückzog, fielen dort auch die Kontrollen weg, was dazu führte, dass jeder nach Wasser bohrte und so das Grundwasser in Gaza schnell sank. Dadurch floss dann Salzwasser aus dem Mittelmeer nach, was dazu führte, dass heute 95% des Süßwassers im Gazastreifen ungenießbar ist. Damit die Bürger im Gazastreifen nicht verdursten, pumpt Isrsal jetzt Trinkwasser in den Gazastreifen, obwohl Israel das nicht müsste, da die Regierung von Gaza Krieg führt gegen Israel und erklärt, alle Juden weltweit vernichten zu wollen und keinen einzigen Juden im Gazastreifen erlaubt. Welches Land der Welt pumpt auf eigene Kosten Trinkwasser in das Land seiner Feinde?

In dem Bericht gibt es auch klare Lügen. In den sogenannten A und B Gebieten ist nämlich die palästinensische Autonomie verantwortlich für die Wasserversorgung und nicht Israel. Nur in dem sogenannten C Gebiet ist Israel verantwortlich und natürlich versorgen die Israelis zunächst ihre eigenen Leute. Da die palästinensische Autonomiebehörde nicht demokratisch konstituiert ist, verteilt sie das Wasser willkürlich und nicht selten zu Gunsten der herrschenden Kreisen. Darum gibt es in Ramallah mehr Wasser als in den kleinen Dörfern im C Gebiet. Die Wasserknappheit hat somit fast nichts der israelischen Regierung zu tun, aber dafür alles mit der palästinensischen Autonomie.

Die israelische Regierung hat eine Infrastruktur gebaut, während die palästinensische Regierung nichts gemacht hat, um seine Leute mit Wasser zu versorgen. Dies aber nun Israel verzuwerfen ist eine Hetze gegen Juden, wie sie an das Mittelalter erinnert.

Als im Mittelalter die Pest wütete und viele Christen daran starben, erhoben sie den Vorwurf der Brunnenvergiftung gegen Juden. Der Vorwurf fiel nicht zufällig auf Juden, denn lange zuvor waren in ganz Europa sogenannte Judenbilder verbreitet worden, die den sozial ausgegrenzten Juden Heimtücke, Schadenzauber und Verschwörungen gegen die Christenheit zugeschrieben hatten. Außerdem wurden Juden aufgrund ihrer religiös verankerten Hygienevorschriften oft weniger von Epidemien getroffen als die übrige Stadtbevölkerung. Statt aber die Schuld bei sich selbst zu suchen und dem Versäumnis, sauberes Wasser zu erschließen, verfolgten Christen Juden, weil sie sauberes Wasser erschlossen hatten.

Das war das Mittelalter. Heute ist es nicht viel anders! In Israel haben Juden ab der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Vielzahl moderner Wasseranlagen gebaut. Statt das zu bewundern, wird Israel heute von der Tagesschau kritisiert, weil Araber keine modernen Wasseranlagen gebaut haben, ganz so als sei es die Schuld der Juden, wenn Araber heute kein sauberes Wasser erschließen wie Christen im Mittelalter.

Richtig tief in die Lügenkiste griff die ARD Tagesschau jedoch mit dem Berucht über die Ortschaft Salfit. Der Ort Salfit gilt als grüne Oase der Region, weil Israel es mit Wasser versorgt. Vor einigen Wochen jedoch kam es zu einen Rohrbruch bei einer Hauptleitung. Daraufhin war in dem Ort einige Tage lang das Wasser knapp. In dieser Zeit drehte die ARD den Bericht, lässt eine Familie über die Wassernot lamentieren und behauptet somit, Israel sei Schuld an dem Rohrbruch. Das ist eine Lüge, die der Brunnenvergifterlegende aus dem Mittelalter locker das Wasser reichen kann. Da frage ich mich, ob ARD für Antisemitische Rundfunkanstalt Deutschland steht.

Besonders benerkenswert ist der „Experte“, den die ARD zu Wort kommen lässt: Clemens Messerschmidt. Vor einigen Jahren behauptete er, Israel habe Staudämme gebaut, einzig und allein um sie im Winter zu öffnen, um so den Gazastreifen zu überschwemmen. Hinterher stellte sich heraus, dass es diese Staudämme nie gegeben hatte. Sie waren eine reine Erfindung, so wie die Brunnenvergifterlegende. Der ARD scheint jeder Kronzeuge recht, wenn es gegen Israel geht.

Ich rufe alle meine Leserinnen und Leser auf, diesen unfassbaren Bericht gebührend so skandalisieren.

Für weitere Informationen zum Thema empfehle ich:

„Israel, die Palästinenser und das Wasser“ von Alex Feuerherdt

„Wassernot in der ARD-Tagesschau-Redaktion“ von Ulrich W. Sahm

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Eine Antwort zu Bundestagsabgeordnete wirft der Tagesschau Lügen vor!

  1. Eitan Einoch schreibt:

    Der Antisemitismus gehört zu Deutschland!

Seid gut zueinander!

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