Unter der Burka wird gejodelt!

Warum ziehst Du dich so komisch an?

Komisch?

Na, die Kopfbedeckung.

Die ist nicht komisch. Das beleidigt mich.

Tut mir leid.

Schon gut.

Und?

Und was?

Warum trägst Du die Kopfbedeckung?

Weil ich Napoleon verehre.

Den Feldherrn?

Ja!

Ist heute irgend ein Gedenktag bezüglich Napoleon?

Nein. Ich gehe jeden Tag so aus dem Haus.

Jeden Tag?

Ja!

Warum?

Weil ich zeigen will, dass ich Napoleon verehre.

Okay. Aber warum unter all den Feldherrn gerade ihn?

Weil Gott es so will.

Gott?

Ja!

***

Es gibt die verschiedensten Gründe, eine Kopfbedeckung anzuziehen, aber die Mode damit zu begründen, dass Gott einen Feldherrn ganz besonders lieb gehabt haben soll und man dies mit der Kopfbedeckung zeigen möchte, ist schon besonders kurios, möge der Feldherr nun Napoleon oder Mohamed heißen.

Es gibt einen besonderen Grund, warum in Deutschland immer wieder über ein Kopftuchverbot oder ein Burkaverbot debattiert wird: Es gibt hier einfach zu viele Menschen, die keinen Humor haben. Es gibt nämlich eine ganz natürliche Reaktion auf eine Kopfbedeckung, die angezogen wird, um damit einen unsichtbaren Freund zu huldigen: Lachen!

In Deutschland darf jede Frau anziehen, was sie möchte (Artikel 2). Auch die Männer dürfen Kopftuch und Burka tragen (Artikel 3). Sie dürfen damit jedem Gott huldigen (Artikel 4). Aber, über all das darf jeder auch lauthals lachen (Artikel 5)!

Das Problem bei der ganzen Debatte ist nicht das Kopftuch oder die Burka. Es ist egal, was sich Frauen über ihre Köpfe und Körper ziehen. Viel wichtiger ist, was in den Köpfen drin ist! Das Problem sind die vielen Menschen, die glauben, es sei in irgendeiner Form respektvoll, sich nicht über das Kopftuchtuch lustig zu machen. Der Debatte um Burka und Kopftuch mangelt es somit nicht an Respekt oder Toleranz, sondern an Humor!

Mich erinnern Frauen, die Kopftuch tragen an unbeschnittene Penisse. Das Kopftuch ist wie eine Vorhaut, die sich über das Gesicht legt. Sie zieht sich nur zurück beim Waschen und beim Sex. Ob sich darunter auch Smegma sammelt? Metaphorisch gesprochen! Man fragt sich ja schon, was darunter ist.

Bei einer Burka bin ich völlig ahnungslos. Darunter könnte eine Frau sein, aber auch ein Mann, vielleicht sogar ein Spanner, jemand, der unbemerkt auf die Frauentoilette oder in die Damenumkleidekabine gelangen möchte. Ich glaube, in den meisten Fälle steckt darunter Günter Wallraff, der gerade an sein neues Buch arbeitet: „Ganz drunter“

Ein Vorteil aber hat das Kopftuch: Selten war Travestie leichter. Kopftuch drüber, fertig. Die Schwulenparade kann kommen. Nicht mal ein leichter Bart stört bei einem Kopftuch die Authentizität.

In diesem Bild trage ich das Kopftuch übrigens, um damit die Kriegerin Penthesilea zu ehren. Die Göttin Athena hat mir zugeflüstert, das zu tun!

Ganz ehrlich, sich ein Kopftuch überzuziehen, um damit an einen Feldherrn zu erinnern, ist schon besonders dämlich. Welcher Feldherr darf es denn heute sein? Mohamed? Napoleon? Cäsar? Hitler?

Was, wenn Nazis einfach sagen würden, Gott hätte ihnen zugeflüstert, ihre Frauen müssten Hakenkreuze auf den Köpfen tragen. Genössen sie auch dann den Schutz nach Artikel 4? Kämen sie sogar mit dem Judenhass davon wie heute manch ein Islamist? Wenn Hitler und Mohamed was gemeinsam hatten, dann die, ich sag mal, gespaltene Beziehung zu Juden. Was, wenn die Nazis einfach erklären, in der Bibel und im Koran stünden auch schlimme Sachen und darum dürfe man „Mein Kampf“ nicht anders behandeln? Man müsse einfach alles im Kontext lesen, weil „Heil Hitler“ bedeute Frieden und überhaupt, wer kein Deutsch kann, könne „Mein Kampf“ eh nie richtig verstehen. Es ist spannend, womit man alles durchkommt, wenn man nur sagt, ein unsichtbarer Freund im Himmel will das.

Da helfen aber keine staatlichen Verbote. Da hilft nur eins: Lachen! Es braucht Menschen, die keine Angst haben, über den Islam Witze zu machen und sich nicht scheuen, laut zu lachen! Es ist nicht verboten, an einen Gott zu glauben und es ist auch nicht verboten, über Gott, seine Propheten und Anhänger zu lachen. Es ist auch nicht respektlos, darüber zu lachen.

Es ist jedoch respektlos, das Lachen verbieten zu wollen.

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79 Antworten zu Unter der Burka wird gejodelt!

  1. Heimchen am Herd schreibt:

    Schluss mit dem Eiertanz um die Vollverschleierung
    Was für eine peinliche Vorstellung der CDU-Innenminister der Länder. Letzte Woche haben sie auf Druck der wahlkämpfenden Spitzenkandidaten in Berlin Frank Henkel und in Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier Forderungen aufgestellt, unter anderem nach einem Verbot der Vollverschleierung und der Möglichkeit straffällig gewordene Asylbewerber schneller abschieben zu können.

    Prompt wurde dieser Vorstoß, wie es scheint auf Anweisung von Kanzlerin Merkel, wieder kassiert. Ausgerechnet Innenminister Thomas de Maizière, der vorher dieselben Forderungen öffentlich erhoben hatte, musste die Korrektur verkünden. Damit hat sich der Mann, der anstelle eines Rückgrats einen Gummischlauch zu haben scheint, endgültig zur Witzfigur gemacht. Die Zahl seiner Dementis eigener Ansichten ist inzwischen schier unübersehbar geworden.

    http://www.achgut.com/artikel/schluss_mit_dem_eiertanz_um_die_vollverschleierung

    Hühner haben bei uns mehr Rechte, als Frauen!
    Frauen müssen sich mit der Käfighaltung begnügen!

    WO bleibt eigentlich der Aufschrei der Feministinnen??

    • Praecox schreibt:

      „Hühner haben bei uns mehr Rechte, als Frauen!
      Frauen müssen sich mit der Käfighaltung begnügen!“‚

      Frauen, die für sogenannte Frauenrechte kämpfen, setzen „Heim und Herd“ gerne mal mit einem Käfig gleich. Du machst freiwillig von Deinem Recht auf Heim und Herd Gebrauch, liebe Heimchen. (Oder etwa nicht?) Wenn man nun freiwillig den eigenen „Käfig“ wählt, könnte man dann diese Metapher nicht auch ausweiten auf Baumwolltücher?

      Mit anderen Worten: Vorsicht mit Metaphern und Hühnern respektive Chicks.

      Bussi*

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Mein lieber Praecox, ja, ich bin freiwillig Hausfrau und das auch noch
        sehr gerne. Es ist KEIN Käfig! Ich bin meine eigene Herrin und kann
        machen, was ich will ! Eine Burkaträgerin kann nicht machen, was sie
        will und ist auch nicht ihre eigene Herrin!

        Irgendwie kann ich Dir nie böse sein, wie kommt das? 🙂

        • Praecox schreibt:

          😉 Rhethorische Frage.
          Du weißt es doch.

        • Hotdog schreibt:

          „Eine Burkaträgerin kann nicht machen, was sie will und ist auch nicht ihre eigene Herrin!“

          Woher wollen sie das denn nun wissen? Wie viel Burkanianerinnen haben sie dazu befragt. Das ist letztlich das gleiche Ressentiment, das den Frauchens am Herd vorgehalten wird. Da hat Praecox einfach mal Recht.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            „Wie viel Burkanianerinnen haben sie dazu befragt.“
            Die Frage könnte ich Dir auch stellen! Na, wie viele Burkafrauen hast Du
            schon befragt?

            Wie gut, dass es das Internet gibt! 😉

            Publizist Frank A. Meyer: «Religion ist immer Männermacht»

            Der Islam ist nun mal eine Religion, die bis heute die Frau entmündigt. Die Persönlichkeit der Frau wird beschränkt, zum Beispiel durch das Kopftuch, das ja recht eigentlich ein Kopfhelm ist, der sogar die Kopfbewegung behindert. Die Verschleierung zwingt die Frau in ein Kleidergefängnis. Sehschlitze oder Sehgitter von Nikab und Burka löschen die Person vollständig aus. Das sind Ungeheuerlichkeiten. Und eine Beleidigung für jede freie Frau in unseren Strassen. Ihr wird vorgeführt: So darf man mit Frauen umgehen – auch in der Schweiz, auch in Europa.

            Das Kopftuch wird einem Mädchen von konservativen Eltern verordnet, sobald es menstruiert. Es wird damit als unrein stigmatisiert, überdies als potenzielle Verführerin des Mannes, weshalb jeder sexuelle Anreiz durch eine freie Haartracht unterdrückt werden muss – eine absolut sexistische Sicht auf die Frau. Wer wissen will, was das Kopftuch ganz praktisch bedeutet, der führe sich vor Augen, was Frauen in islamischen Ländern passiert, wenn sie sich weigern, es zu tragen, oder auch nur Haarsträhnen daraus hervorblitzen lassen: strenge Bestrafung, auch Peitschenhiebe.

            http://www.aargauerzeitung.ch/kultur/buch-buehne-kunst/publizist-frank-a-meyer-religion-ist-immer-maennermacht-129811707

            Durchlesen, Herr Hotdog, da wird Dir geholfen!

            Huch…dieses Heimchen ist gar nicht so doof, oder?!

          • Praecox schreibt:

            „Da hat Praecox einfach mal Recht.“

            So einfach ist es nicht. Ich lehne die Vollverschleierung ab, weil ich sie für demütigend erachte. Mir egal, ob eine muslimische Frau das anders sieht, weil sie sich mit ihrer Unterdrückung identifiziert.

    • brathering schreibt:

      „WO bleibt eigentlich der Aufschrei der Feministinnen??“

      Die haben zusammen mit den Politikern der Grünen und der SPD für einen Aufschrei wegen ca. 200 Burkaträgerinnen in Deutschland keine Zeit.
      Sind sie doch noch ganz berauscht davon, dass mit der gesetzlichen Frauenquote für Aufsichtsräte, in etwa ca. 200 Frauen in der Bundesrepublik, der Weg zu gut dotierten Posten in den 30 deutschen DAX-Unternehmen verholfen wurde.
      Man muss halt eben Prioritäten setzen!

    • bevanite schreibt:

      Die letzten 20 Jahre nicht aufgepasst? Bei den Feministinnen war die Frage nach Sinn und Unsinn des Burka-Verbots schon ein Diskussionsthema, lange bevor es die Achse des Guten oder Tichys Einblick gab. Echt nicht mitbekommen? Einfach mal bei der hier verlinkten Mädchenmannschaft die Suchfunktion bemühen und die alten Einträge anschauen.

      Die spannende Frage ist halt, ob staatliche Verbote von Kleiderfetzen Menschen davon abhalten, ultrareligiöse Meinungen durchzusetzen. Ich meine: nein. Hier ist vielmehr die Zivilgesellschaft gefragt. Daher gehören solche Debatten nicht in den Bundestag, sondern in Schulen, Vereine, Jugendklubs und alltägliche Gespräche von Person zu Person. Nur so werden diese ultrapatriarchalen Strukturen dauerhaft gebrochen. Ein erster sinnvoller Schritt wäre, dass Männer und Frauen (das betrifft nicht nur die Moslems!) vielleicht langsam mal aufhören sollten, bei jeder Frau, die sich nicht nach ihrem Geschmack kleidet, von einer „Schlampe“ zu sprechen. Vorbildhaft ist das nämlich nicht.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Ich bin keine Feministin, darum habe ich mich auch nie mit den Feministinnen
        beschäftigt.

        Ich weiß nur, dass sie mich, eine Hausfrau und Mutter, immer abwertend als
        Heimchen am Herd tituliert haben. Und an den Hausfrauen kein gutes Haar
        gelassen haben. Das fand ich sehr frauenfeindlich!

        Die Feministinnen haben eine sehr große Lobby, die Hausfrauen und Mütter
        nicht! Darum habe ich mich sehr gefreut, dass sich Birgit Kelle für uns
        Frauen einsetzt! Endlich mal eine Frau, die mir nicht feindlich gegenübersteht!
        Endlich mal eine Frau, die mir aus der Seele spricht!
        Auch Birgit Kelle wird auch von den Feministinnen angefeindet.

        Birgit Kelle – Dann mach doch die Bluse zu

        Sie spricht mir aus der Seele!

  2. Heimchen am Herd schreibt:

    Da passt aber kein Tattoo mehr hin, was macht man denn da??

  3. Heimchen am Herd schreibt:

    Toleranz völlig falsch verstanden treibt immer weiter neue Blüten. Dabei merkt die Frauen- und Familienbeauftragte des Bodenseekreises gar nicht, wie ihr Bemühen um das Gute dem Bösen Vorschub leistet. Frauen sollen sich mit Abwehr-Tattoos bekleben? Und wer’s nicht tut, ist dann vogelfrei? Dümmer geht offensichtlich immer. Nur hier ist es gefährlich.

    http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/toleranz-import-uebersexualisierung-mit-klebetattoos/

    Anabel Schunke spricht mir aus der Seele!

  4. AMC schreibt:

    Auch wenn es leicht am Thema vorbei ist, ist es nicht uninteressant:
    Gestern, 20.8., schaute ich zufällig in eine Sendung von arte, in der über Frauen aus Saudi Arabien berichtet wurde, so gut wie alle fast immer in Burka. Mit viel Sympathie gedreht. Die Sendung handelte davon, wie Frauen sich aufmachen, um ihren Weg in die Freiheit zu finden. Ich war fasziniert von diesen selbständig denkenden, schönen, intelligenten Frauen, was ein Thema für sich ist. Eine Frau war Redakteurin einer Zeitung, bunt einghüllt, Männer begrüßten sie mit Handschlag, sie sagte wirklich Kluges über Demokratie. In einer Minisequenz wurde ein Blick auf ihre Zeitung gezeigt, man las in Schnelle die Überschrift: „Israel killed 9 children in Gaza“. (Muss von 2014 sein). Mein Mann hält mich für eine Verschwörungstheortikerin.
    Und Lachen ist wirklich gut!

    • ZetaOri schreibt:

      „Mein Mann hält mich für eine Verschwörungstheortikerin.“

      Hmm, vielleicht verdeutlichen Sie an ein paar einschlägigen bundesdeutschen Beispielen, dass das Ablegen der Burka oder sogar des Kopftuchs keineswegs mit dem Ablegen des Judenhasses einhergeht.
      Wie Gerd Buurmann obeb schon ausführt: Das, was im Kopf ist, wird durch das auf dem Kopf nur am Rande tangiert.

      Amüsiert haben mich Ihre beiden Aussagen: …

      „so gut wie alle fast immer in Burka.“

      und

      „Ich war fasziniert von diesen selbständig denkenden, schönen, intelligenten Frauen, …“

      Wie geht das zusammen? Weibliche Intuition? ;-D

      • AMC schreibt:

        Die Gesichter, die man durchaus erkennen konnte, waren schön, und Klugheit war zu erkennen – welcher Art auch immer -. Die „Verschwörungstheorie“ bezog ich auf Filmemachen – Zeitung, aber der Folgesatz meines Mannes war: „Solche Zeitungen liegen da doch immer auf dem Tisch!“ Bitte erklären Sie mir jetzt nicht, was eine Burka ist. Weitere Spitzfindigkeiten bitte auf einem anderen Podium!

  5. Kanalratte schreibt:

    Kleiner Tipp für Bankräuber in Spe:
    Wäre ich Bankräuber würde ich immer eine Burka anziehen. Dann kann dich niemand identifizieren. Nicht mal ansatzweise. Einfach rausgehen, im Versteck abstreifen und weglaufen als wenn nichts gewesen wäre… 🙂 Anarchie Deutschland 2015 machts möglich!

  6. Kanalratte schreibt:

    Mal ganz provokativ gefragt: Sind eigentlich Ku-Klux-Klan Gewänder in Deutschland verboten? Ist der Ku-Klux-Klan nicht auch eine Religion? Ist er durch das Grundgesetz gedeckt?

  7. Tourix schreibt:

    Wie ? Was ?
    Ich darf auch eine Burka tragen ?
    Wo gibt es die zu kaufen ?
    Damit laufe ich dann durch die Flüchtlingsunterkünfte – oder wäre das rassistisch ?

  8. Tobias Ogir schreibt:

    Apropos Humor:

    Wann darf mensch eineX BurkaträgerX ins Gesicht spucken?
    Wenn der Schnäuzer brennt!

  9. Adolf Breitmeier schreibt:

    Ich persönlich habe gar nichts gegen das Tragen des Kopftuches als religiöses Symbol oder etwas gegen die vom Propheten Mohammed empfohlene Ganzkörperverschleierung (Vgl. S33, V 59: O Prophet, sprich zu deinen Frauen, deinen Töchtern und zu den Weibern der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder
    umwerfen…)
    Ich tue das aus vier Gründen: Sieht ein mohammedanischer Mann eine verhüllte oder kopftuchtragende Frau und sie gefällt ihm, fragt er ihren Vater > und wenn er dem Vater zusagt, bekommt er sie (im allgemeinen). Zweitens: Gefällt einem Ungläubigen, einem Nichtmohammedaner eine mohammedanische Frau, bekommt er sie, wenn er ihrem Vater gefällt UND der Mann zum Islam übertritt. Geschieht das nicht und die beiden bleiben zusammen, ist das lebensgefährlich, wie die über 2000 so genannten Ehrenmorde in Deutschland zeigen. Also lässt er die Finger davon. Drittens: Wer wagt es einer Mohammedanerin (anhand der Kleidung erkennbar) bei einem Unfall erste Hilfe zu leisten, beengende Kleidung zu öffnen, Mund-zu-Mund-Beatmung oder Herzmassage auszuführen?? Der Helfer schwebt in Lebensgefahr – und die gerettete Person ebenso durch die merkwürdige Auffassung von Ehre. Der vierte Punkt ist schwerwiegend: Die Kleidung zeigt, dass die Trägerin voll und ganz dem Koran, der Scharia und den Ahadith ergeben ist und ihnen bedingungslos folgt.
    Und da liegt der Hase im Pfeffer. Denn: Einen größeren Gegensatz in der Rechtsauffassung, Gesetzgebung und Gesetzesanwendung als zwischen Koran
    (Scharia und Ahadith) und dem Grundgesetz (und den daraus abgeleiteten Gesetzen) gibt es eigentlich gar nicht. Das Grundgesetz ist von Menschen für Menschen, für Demokratie, persönliche Freiheit und persönliche Verantwortung für seine Lebensgestaltung gemacht und unterliegt dem Wandel der Zeit. Der Koran ist göttliches Gebot, unwandelbar, mit menschenverachtenden Strafen, Mordaufträgen gegen Andersgläubige, Folter, Genozidauftrag und Weltherrschaftsanspruch mit totaler Unterwerfung aller Menschen auf der Welt. Mohammedaner sind einzig und allein ihrem Glauben verpflichtet – und nur so lange man sich in der Unterzahl befindet, soll/kann man die Gesetze des Gastlandes befolgen
    Der Islam verlangt von seinen Gläubigen, dass sie den Islam mit allen Mitteln durchsetzten und verbreiten müssen, mit List, Tücke, Lüge, Anbiederung, Verleumdung des eigen Glaubens ist auch gestattet, und ab einen gewissen Prozentsatz in der ,,neuen“ Heimat mit Angstverbreitung, Terroranschlägen (getarnt als Handlung von Psychopathen), Gewalt Diskriminierung und Vergewaltigung. (Am angenehmsten ist die ,,sanfte“ Tour, wobei das zu unterwerfende Land zuerst die Gefahr der Unterwerfung gar nicht erkennt, und gute Menschen des ,,Gastlandes“ alles tun – im Namen der Toleranz und Religionsfreiheit und mit vielen Steuermitteln – damit sich der Islam ausbreiten kann und Mohammedaner sich in die Gesellschaft in Parteien und Institutionen einfügen können und Schlüsselpositionen erhalten.
    Im Prinzip: Die Vollverschleierung ist dem hiesigen Kulturkreis NICHT angepasst.

    • Tourix schreibt:

      Den Koran kenne ich zwar nicht, aber ein wenig Geschichte.
      Bei den Osmanen im 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts galt die Regel:
      Man darf mit dem Schwert erobern, aber man darf die Ungläubigen nur durch das Wort bekehren.

      • ZetaOri schreibt:

        „Man darf mit dem Schwert erobern, aber man darf die Ungläubigen nur durch das Wort bekehren.“

        Die Beiden, die nach der Eroberung mit dem Schwert noch übrig sind.

      • Sophist X schreibt:

        Trotzdem waren z.B. die Bulgaren und der Balkan (/außer Kosovo) recht froh, als die Osmanen mit ihren Versuchen, sie mit dem Wort zu bekehren, endlich aufhörten.

        • ZetaOri schreibt:

          Na ja, das ‚bekehrende Wort‘ kann natürlich auch in der Steuergesetzgebung stehen. Das entwickelt eine gewisse Überzeugungskraft, nicht?

          ;->

    • A.S. schreibt:

      Kurz gesagt: Es ist langsam an der Zeit, dass die säkulare Gesellschaft einen Punkt setzt, einmal klarstellt: Bis hier hin und nicht weiter!
      Religionsfreiheit ist ein hohes Gut, ist aber kein Freibrief sich über gesellschaftliche Geflogenheiten hinwegzusetzen. Es muss klar sein, dass die weltlichen Gesetze über den religiösen Regeln stehen, und damit muss die Religion mitsamt ihren Symbolen auch immer wieder abgelegt werden. Wer dazu nicht bereit ist stellt sich zumindest teilweise außerhalb der herrschenden Ordnung. Ich denke da an die berliner Kopftuchträgerin, die per Gericht durchsetzen will, dass sie auch im Gericht das religiöse Symbol tragen darf. Das wäre ein Punkt gewesen um klare Kante zu zeigen.
      Hoheitliche Aufgaben sollte nur übernehmen, wer persönliche Bekenntnisse unter die Staatsordnung stellt.

      • ZetaOri schreibt:

        „Religionsfreiheit ist ein hohes Gut, …“

        Im Sinne von: „Freiheit von Religion“ sogar ein noch höheres. >;D

        „Es muss klar sein, dass die weltlichen Gesetze über den religiösen Regeln stehen, …“

        Tja, wenn Dir eingebläut wurde, dass …
        – die wirklichen Gesetze, auch die mit weltlicher Geltung, von einer omnipotenten Entität, die unendlich hoch über jedem weltlichen Gesetzgeber steht, erlassen wurden,
        – Deine paar erdgebundenen Jahrzehnte nur zur Vorbereitung auf ein ewiges ‚Jenseits‘ dienen,
        – dieses Jenseits nur entweder ewige Folter oder ewige Befriedigung aller Deiner Bedürfnisse*) für dich bereit hält
        – und die entsprechende Zuteilung von der kompromisslosen Einhaltung der ‚göttlichen‘ Gesetze abhängt,
        … dürfte Dich das in einen ziemlichen mentalen Konflikt stürzen.
        Gesund ist das nicht! :-{
        (Die Christen haben da wenigstens noch ihr Hintertürchen mit dem: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist; …“ )

        *) Wobei die konkreten Beschreibungen dieser Folter bzw. Bedürfnisbefriedigung einiges über die psychische Befindlichkeit der jeweiligen Religionsvertreter aussagen.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        „Es ist langsam an der Zeit, dass die säkulare Gesellschaft einen Punkt setzt, einmal klarstellt: Bis hier hin und nicht weiter!“

        Stimmt, das sollte sie!

        Die säkulare Gesellschaft ist aber auch zu einem sehr großen Teil daran schuld,
        dass es in Deutschland so ist, wie es ist!

        Wer immer nur Toleranz und Weltoffenheit predigt, darf sich nicht wundern, wenn
        das voll ausgenutzt wird!

        Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.
        Thomas Mann

        • ZetaOri schreibt:

          „Die säkulare Gesellschaft ist aber auch zu einem sehr großen Teil daran schuld, dass es in Deutschland so ist, wie es ist!
          Wer immer nur Toleranz und Weltoffenheit predigt, …“

          Ach, und letzteres ‚predigt‘ der christliche Teil der Gesellschaft nicht? (Wo doch das „Predigen“ deren ureigenste Domäne ist?)
          Sag, kannst Du Dich noch an Subjekt und Thema des letzten Artikels hier auf TiN erinnern, oder ist das schon zu lange her?

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Ach, und letzteres ‚predigt‘ der christliche Teil der Gesellschaft nicht? (Wo doch das „Predigen“ deren ureigenste Domäne ist?)

            Natürlich, tut er das!

            Ich will Dir jetzt einmal etwas verraten, das muss aber unter uns bleiben. 😉

            Ich bin schon vor etlichen Jahren aus der ev. Kirche ausgetreten. Einer der
            Gründe war die penetrante Missionierung und der zweite Grund war die
            Stellung der Frau im Christentum! Ich habe es bis heute nicht bereut!

            Ich sage immer: „Gott braucht kein Bodenpersonal!“
            Ich glaube an Gott, aber das ist meine Privatsache und geht niemanden
            etwas an. Punkt! Und ich verurteile, oder verachte niemanden, der nicht
            an Gott glaubt!

            Ich bin wirklich tolerant, was man von den Islamanhängern nicht gerade
            behaupten kann!

            Es könnte alles so einfach sein!

          • Heimchen am Herd schreibt:

            So…das müsst Ihr Säkularen jetzt aushalten: 😉

            Wir Christen haben sehr schöne Lieder, oder?

          • bevanite schreibt:

            Einer der Gründe war die penetrante Missionierung und der zweite Grund war die
            Stellung der Frau im Christentum! Ich habe es bis heute nicht bereut!

            Wo genau war Ihr Problem mit der Stellung der Frau? War Ihnen das zu progressiv oder zu konservativ? Frage nur, da Sie sich bisher im Kommentarbereich nicht gerade als Befürworterin der Emanzipation ausgegeben haben…

          • ZetaOri schreibt:

            Heimchen am Herd schreibt: August 20, 2016 um 3:29 pm

            „Natürlich, tut er das!“

            Und warum ist dann ausgerechnet „die säkulare Gesellschaft“ „zu einem sehr großen Teil daran schuld, …“? Hast Du da irgendwelche belastbaren Argumente, dass dieses „nur Toleranz und Weltoffenheit predigen“ dort verstärkt vorkommt und nicht recht homogen in allen Gesellschafts-Fraktionen verteilt ist? Oder war das nur der übliche Beiß-Reflex?

            „Ich will Dir jetzt einmal etwas verraten, das muss aber unter uns bleiben. 😉“

            Nur zu! Hier ist der richtige Platz für Geheimnisse. >;o)

            „…


            Es könnte alles so einfach sein!“

            Hmm, wenn ich mir das jetzt so richtig überlege, … stimmt!
            Vielleicht sogar noch einfacher, wenn jeder seine belanglosen Geheimnisse einfach für sich behielte.
            8-{ ;-Þ

          • ZetaOri schreibt:

            „So…das müsst Ihr Säkularen jetzt aushalten: 😉“


            Iwo! Wir müssen, wie alle anderen, nur sterben. Und wir müssen nicht einmal vor irgendeiner völlig unbestimmten Endlosigkeit danach Angst haben.
            Und solange ich noch volle Kontrolle über meine Maus habe (soll heißen: nicht damit ‚ausrutsche‘), besteht auch keine Gefahr, dass ich solche Schmonzetten anklicke.
            Ehrlich!

          • Heimchen am Herd schreibt:

            „Wo genau war Ihr Problem mit der Stellung der Frau? War Ihnen das zu progressiv oder zu konservativ? Frage nur, da Sie sich bisher im Kommentarbereich nicht gerade als Befürworterin der Emanzipation ausgegeben haben…“

            So…jetzt halte Dich fest, bevanite.

            Damals, vor über dreißig Jahren, war mir die Stellung der Frau zu konservativ.
            Heute ist mir die Stellung der Frau zu progressiv!

            Aber ich bin sowieso eine Individualistin, ich passe mich niemals an, habe
            immer schon meinen eigenen Kopf gehabt! Ich lasse mir von niemandem
            vorschreiben, wie ich zu leben habe. Weder von konservativer Seite noch
            von liberaler Seite! Verstehst Du?

            Ich passe in keine Schublade und das ist auch gut so! 🙂

          • Heimchen am Herd schreibt:

            ZetaOri

            „Es könnte alles so einfach sein!“
            „Hmm, wenn ich mir das jetzt so richtig überlege, … stimmt!
            Vielleicht sogar noch einfacher, wenn jeder seine belanglosen Geheimnisse einfach für sich behielte.“

            Tja, dann sollten wir diese Konversation beenden, sie führt nämlich zu nichts!

          • Praecox schreibt:

            ZetaOri schreibt:
            August 20, 2016 um 7:59 pm
            „Wir müssen, wie alle anderen, nur sterben. Und wir müssen nicht einmal vor irgendeiner völlig unbestimmten Endlosigkeit danach Angst haben.
            Und solange ich noch volle Kontrolle über meine Maus habe (soll heißen: nicht damit ‚ausrutsche‘), besteht auch keine Gefahr, dass ich solche Schmonzetten anklicke.
            Ehrlich!“

            @ZetaOri
            ANGST und KONTROLLE sind die beiden Topoi Ihres Kommentars. Könnte es sein, dass Sie den Gedanken an ein (wie auch immer geartetes) Leben nach dem Tod negieren, weil damit ein Kontrollverlust für Sie einherginge? Nennen wir es Kontrollverlustangst. Mit anderen Worten: ZetaOri fürchtet, im Jenseits könnte Ihn die Dauerberieselung mit „solchen Schmonzetten“ ereilen.

            Die Angst vor einer „unbestimmen Endlosigkeit“ und andere Ängste sind durch den Glauben an den lieben G’tt aufgehoben. Es heißt in der christlichen Bibel: „Fürchtet Euch nicht!“

          • ZetaOri schreibt:

            @Praecox schreibt: August 20, 2016 um 10:52 pm

            @ZetaOri
            „ANGST und KONTROLLE sind die beiden Topoi Ihres Kommentars.“

            Nein, eigentlich die Abwesenheit von Angst und die Unmöglichkeit totaler (oder auch nur engmaschiger) Kontrolle, die das ‚aushalten müssen‘ im bezogenen Kommentar voraussetzen würde.
            (Und wenn Sie nicht verstanden haben, worauf die flapsige Bemerkung über die rein motorische ‚Kontrolle‘ über meine Maus und damit ein kaum denkbares Ausrutschen mit selbiger gemünzt war, dürfen Sie hier aufhören zu lesen, ohne noch etwas für Sie Verstehbares zu versäumen.)

            „Könnte es sein, dass Sie den Gedanken an ein (wie auch immer geartetes) Leben nach dem Tod negieren, …“

            Bis hierher: Ja, eindeutig!

            „… weil damit ein Kontrollverlust für Sie einherginge?“

            Nein. Weil es dafür keinen Beleg, nicht einmal einen Hinweis, nicht den geringsten Anhaltspunkt gibt, viel weniger noch eine naturwissenschaftlich gestützte Hypothese. Selbst alle theologischen Schwurbeltexte hüten sich, auch nur ansatzweise zu erklären, was da genau weiterleben soll. (Und da, wo sie es in der Vergangenheit mal versucht haben, sind sie, zumindest nach dem Stand des heutigen Wissens, so abstrus und selbstwidersprüchlich, dass Harry Potter dagegen plausibel erscheint.)

            Gegenfrage: Könnte es sein, dass Sie an ein „(wie auch immer geartetes) Leben nach dem Tod“ glauben, weil Sie den Gedanken an Ihre eigene Nichtexistenz nicht ertragen?
            Ich helfe Ihnen:
            Wenn wir von einem Alter des Universums von 13,8 Mrd. Jahren ausgehen (Das ist allerdings Voraussetzung! Wenn Sie naturwissenschaftliche Erkenntnisse per se ablehnen oder nur akzeptieren, wenn sie in ihr (wie auch immer geartetes) religiöses Weltbild passen, können Sie hier wieder aufhören zu lesen, und dann erübrigt sich auch eine Antwort), dann haben Sie davon 13.799.999.9xx Jahre (wenn Sie noch keine Hundert sind, sonst leichte Korrektur erforderlich) nicht existiert. Wenn Ihnen die Zahlen zu groß und unvorstellbar sind, können wir uns auch auf das Alter des homo sapiens beschränken: Von den vielleicht 200.000 Jahren seiner Existenz haben Sie auch 199.9xx Jahre nicht erlebt.
            War das schlimm?
            Und falls es nicht schlimm war: Was sollte dann daran schlimm sein, wenn Sie die nächsten paar Sextilliarden Jahre bis zum Ende des Universums (oder zumindest die nächsten Milliarden, bis die Sonne zum Roten Riesen wird) ebenfalls nicht erleben?

            „Nennen wir es Kontrollverlustangst.“

            Nein, das würde ja bedingen, dass ich mich der Illusion einer umfassenden Kontrolle (außer natürlich der über meine Maus ;o)) hingäbe.
            WENN ich an dieses ominöse ‚Leben nach dem Tod‘ glauben würde, hätte ich allerdings Angst. Nicht nur vor einem Kontrollverlust.

            „Mit anderen Worten: ZetaOri fürchtet, im Jenseits könnte Ihn die Dauerberieselung mit „solchen Schmonzetten“ ereilen.“

            Das wäre natürlich annähernd die Höchststrafe. Wenn es denn noch eine Steigerung von ‚endloser, unausweichlicher Existenz‘ geben sollte.
            Die totlangweilige (ohne wirklichen Ausweg durch den Tod) Unumgänglichkeit, die immer und immer selben Handlungen und Erfahrungen ad infinitum zu wiederholen, dürfte aber schon kaum zu toppen sein.

            „Die Angst vor einer „unbestimmen Endlosigkeit“ und andere Ängste sind durch den Glauben an den lieben G’tt aufgehoben.“

            Ihnen fehlt schon eine Vorstellung vom Begriff Endlosigkeit. Versuchen Sie es mal synonym zu „Ausweglosigkeit“ zu sehen.
            Und: Nein, die ‚Angst vor einer „unbestimmten Endlosigkeit“‘ wird alleine durch die Überzeugung von ihrer Nicht-Existenz aufgehoben. Allen anderen bleibt tatsächlich nur der durch nichts belegte Glaube an einen lieben Gott. Dummerweise entspricht der so überhaupt nicht den Darstellungen in gefühlt 90% des Textes auch der ‚christlichen Bibel‘. Könnte es sein, dass da in Wirklichkeit ein gewisser Herr Allah seine Finger im Spiel hatte und mal wieder ‚eine List schmiedete‘? >;o)

            „Es heißt in der christlichen Bibel: „Fürchtet Euch nicht!““

            Jo, bezeichnenderweise als Triggerwarnung immer dann, wenn himmlisches Personal in Erscheinung trat. (Etwa zu Weihnachten in Bethlehem oder zu Ostern in Jerusalem.) Wird wohl seinen Grund gehabt haben.
            (Die meisten ‚Außerirdischen‘ dürften nicht gerade unserem Schönheitsideal entsprechen)
            >;->

        • A.S. schreibt:

          „Die säkulare Gesellschaft ist aber auch zu einem sehr großen Teil daran schuld,
          dass es in Deutschland so ist, wie es ist!“

          Klar, der Islamismus ist weitgehend ein hausgemachtes Problem.
          Wir haben Jahrzehnte lang einfach zugesehen während sich die Gegengesellschaften gebildet haben.
          Wir haben zugesehen, als bestimmte Stadtviertel „umgekippt“ sind und kommen jetzt an die dort lebenden Menschen nicht mehr ran, nicht mal mehr an die Kinder über die Schule.
          Wir haben weggesehen, als Nachkommen von Einwanderern, Menschen, deren Eltern schon in Deutschland geboren wurden, die Landessprache nicht beherrschen.
          Wir haben weggesehen, wenn extremistische Prediger in Hinterhofmoscheen radikalsten Wahnwitz predigten. Jetzt exportieren wir islamistische Terroristen.
          Wir haben nichts entgegengesetzt, als Erdogan die „Eindeutschung“ von Türken als Verbrechen bezeichnet hat. Seit kurzem wissen wir, das hier merkbar viele türkischstämmige Menschen leben, die sich als Vertreter der Türkei in Deutschland fühlen, die wir aber als deutsche Staatsbürger nicht los werden können.
          Wir haben auch weggehört, als der IS angekündigt hat, Schläfer unter die Flüchtlinge zu mischen. Jetzt ist mangels Kontrolle nicht nur jeder Flüchtling verdächtig, auch das Vertrauen in die Sicherheitspolitik ist völlig hinüber.
          Wir haben widersprochen, als Menschen Asyl und Zuwanderung wieder trennen wollten. Als Folge schaffen inzwischen ganze Länder das Asylrecht faktisch ab.
          Wir haben auch weggesehen, als Italien, Spanien und Griechenland jahrelang unter dem Flüchtlingsstrom zu leiden hatten. Jetzt wundern wir uns, dass andere Länder unsere Solidaritätsforderungen nicht ernst nehmen.

          Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Vielleicht wäre es mal an der Zeit wegzuhören, wenn die Künasts und Roths ihr Moralsperma absondern. Und zuzuhören wenn Sarrazin redet. Das hätte uns mindestens Björn Höcke erspart.

          • ZetaOri schreibt:

            @A.S. August 20, 2016 um 11:02 pm


            „Die säkulare Gesellschaft ist aber auch zu einem sehr großen Teil daran schuld,
            dass es in Deutschland so ist, wie es ist!“

            Klar, der Islamismus ist weitgehend ein hausgemachtes Problem.

            Was da im Folgenden aufgeführt wird, …

            Wir haben …
            Wir haben …
            Wir haben …

            … ist ja alles soweit richtig, aber: Ist ‚hausgemacht‘ ein Synonym zu ’säkular‘?

            „Vielleicht wäre es mal an der Zeit wegzuhören, wenn die Künasts und Roths ihr Moralsperma absondern.“

            Und
            – die Pastorentochter Merkel und
            – der Pastor Gauck und
            – die Synodale der EKD Göring- Eckardt und
            – die Ex-Landesbischöfin Käßmann und
            – … und
            – …
            ?

          • A.S. schreibt:

            Synonyme sind es nicht, aber eine christlich religiöse Gesellschaft hätte niemals zugelassen, dass sich derartige Verhältnisse etablieren. Dann hätten wir andere Probleme, aber sicherlich kein Problem mit Islamismus plus dessen Folgen.
            Die säkulare Gesellschaft hat sich entschieden überempfindlich gegenüber dem Christentum zu sein und blind gegenüber dem Islamismus.
            Die Künasts und Koths stehen nur exemplarisch als Stumpfe des Eisbergs.

          • ZetaOri schreibt:

            @A.S. August 21, 2016 um 9:37 pm

            „aber eine christlich religiöse Gesellschaft hätte niemals zugelassen, …“

            Wenn Du eine christlich ‚klerikal‘ dominierte Geselschaft meinst, gebe ich Dir sicher Recht.
            – Dass andererseits immer noch fast 2/3 der Bevölkerung christlichen Kirchen angehören, ist Dir sicher bekannt?
            – Dass wir im Augenblick eine Regierung haben, die sich zu 100% aus bekennenden Christen zusammensetzt, sicher auch?
            – Und der eminente Einfluss der Kirchen auf alle Ebenen der Politik?
            – Und dass ein Großteil der Probleme, die wir mit dem Islam haben, aus der umfassenden ‚Glaubens- und Bekenntnis-Freiheit‘ im GG resultiert, die, nicht zuletzt durch den Einfluss christlicher Kreise auf den Parlamentarischen Rat, nicht einmal einem, bei allen anderen Grundrechten expliziten ‚Gesetzesvorbehalt‘ unterworfen ist?

            „Dann hätten wir andere Probleme, …“

            Du sagst es. Möglicherweise wären sie kleiner. Aber nur ‚möglicherweise‘.

            „Die säkulare Gesellschaft hat sich entschieden überempfindlich gegenüber dem Christentum zu sein und blind gegenüber dem Islamismus.“

            D’accord! Dürfte u.a. daran liegen, dass sie mit den Machenschaften des Ersteren seit Jahrhunderten bestens vertraut war. Dummerweise haben wir diesmal wohl nicht soviel Zeit, uns mit dem Mohammedanismus vertraut zu machen. Und ebenfalls dummerweise sehen wohl gerade einige Kreise der Amtskirchen in unserem Appeasement gegenüber Forderungen der Islamverbände ihre Chance, auch wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen. Dann hätten wir sowohl ‚die einen‘ als auch ‚die anderen‘ Probleme.

          • A.S. schreibt:

            Ein klerikale Gesellschaft muss es nicht mal sein. Aber „wir“ haben das Christentum doch ziemlich enteiert, so dass die nominelle Zugehörigkeit nichts mehr aussagt. Und christliche Politiker halte ich mehr für eine heile-Welt-Werbebotschaft als für ein inhaltliches Bekenntnis.
            Ob die Probleme größer oder kleiner wären, würde man die Overbecks, Mixas und Meisners ernst nehmen, weiß ich nicht. Aber sicherlich hätte man nicht aus lauter Toleranz und Weltoffenheit jeden Wahnsinn (solange er nur gegen etablierte Lebensentwürfe war) laufen lassen.
            Die Religionsfreiheit im GG ist aber auch kein Freibrief, der den Rest des GG punktuell außer Kraft setzt.

  10. Markus Schimpp schreibt:

    Hier gibt es einige die glauben über Gott Bescheid zu wissen. Das ist auch irgendwie amüsant. Wieso soll man nicht über Gott lachen dürfen? Er hat doch alles erschaffen, also auch die Ironie, Satire, Häme, ect. und überhaupt auch die Sünde. Religiösität sollte einen Menschen weiter bringen, ihn trösten oder stärken. Da muss ein Gott unglaublich vielschichtig sein. Für jeden einzelnen sieht er anders aus oder besser, zeigt er sich von einer anderen Seite. Wenn jetzt einer sagt: „Schau mal, so sieht Gott aus, genau wie ich ihn sehe.“ Sagt der Nächste “ Nö, von hier aus sieht er ganz anders aus, meine Sicht auf ihn ist die richtige“. Ich finde wir sollten das Motto Friedrich II weiter beibehalten. Jeder nach seiner Facon. Die einen tragen Schleier, die anderen nehmen es mit Humor.

  11. A.S. schreibt:

    Die „züchtige“ Kleidung der Frau wird wieder politisches Thema, wenn auch unter anderen Vorzeichen als früher. Unsere Gesellschaft war mal deutlich weiter. Da erzähle mir keiner, dass der Islam keinen Rückschritt mit sich bringt.

  12. Hessenhenker schreibt:

    Ich freue mich, daß Penthesilea in diesem respektvollen Artikel erwähnt wird,
    so wie es ihr gebührt.
    Möge ihr Amazonenreich wiedererstehn,
    von Ilion runter bis Aden (reimt sich!).

  13. bergstein schreibt:

    Mit viel Humor geschrieben! Allerdings über Gott zu lachen, ergibt herzlich wenig Sinn. Dieser Vorschlag erinnert sehr an einen Uraltwitz.

    Sowjetische Schule Anfang zwanziger Jahre des 20 Jhd. Den Kindern wird beigebracht, es gäbe keinen Gott. Am Ende der Stunde will sich die Lehrerin vergewissern, dass alle das Beigebrachte verinnerlicht haben und fordert die Kinder auf, dem Himmel den Stinkefinger zu zeigen. Alle folgen der Aufforderung außer dem kleinen Mojsche. Mojsche wieso tust es nicht, fragt die Lehrerin. Auch wissen Sie antwortete der Kleine, wenn es keinen Gott gibt wem soll ich dann den Stinkefinger zeigen und wenn es einen Gott gibt, wieso soll ich verärgern.

    Insoweit entweder gibt es keinen Gott, dann kann man über ihn auch nicht lachen. Oder es gibt einen, dann wäre das Lachen, nicht angebracht.

    • ZetaOri schreibt:

      Möglicherweise will dieser Gott, den es gibt (oder auch nicht), dass man über ihn lacht und ist furchtbar sauer, wenn man es nicht tut?
      Sprich: Selbst wenn es einen ‚Gott‘ gäbe, wäre es ausgesprochen unwahrscheinlich, dass er genau DIE Eigenschaften und Präferenzen hat, die ihm von antiken Märchen-Erzählern angedichtet wurden, nicht?

      • bergstein schreibt:

        Es kommt darauf an, wie man sich Gott vorstellt. Wenn man ihn wie bspw. Juden und wohl auch Christen (anders im Islam) als höchste Intelligenz (bzw. Verstand) ansieht und gleich-zeitig man sich selbst als Verstand begabt versteht (insoweit erschaffen nach dem Ebenbild Gottes), dann dürften die Schlussfolgerungen eindeutig sein. Gott mag Humor haben (und die Juden sehen es durchaus so) über ihn zu lachen, ist jedoch aus Sicht des Menschen unpässlich und zwar nicht etwa weil dies Gott beleidigt (falls man Gott im eigentlichen Sinne beleidigen kann), sondern, weil man sich kaum ein Anlass dafür vorstellen kann.

        Im Grunde genommen lacht man über jemanden, entweder wenn diesem ein Fauxpas geschieht, was beim Gott nicht denkbar ist. Gott kann weder ausrutschen oder sich versprechen noch sich bekleckern und wenn doch, wären wir nicht in der Lage dies zu erkennen.

        Ansonsten wäre der Grund fürs Lachen, wenn jemand etwas Dummes bzw. unüberlegtes sagt oder tut oder wenn der Lachende dies zumindest annimmt. Das erste setzt jedoch vo-raus, dass der Lachende intellektuell überlegen ist (ansonsten würde er die Dummheit nicht erkennen), was beim Verhältnis Gott – Mensch unmöglich ist oder im Gegenteil, dass der Lachende aus eigener Dummheit bzw. Unverständnis lacht, weil er das wahre Wesen der Tat nicht begreifen kann. Das Letzte wäre zwar im Verhältnis Mensch – Gott zwar durchaus möglich, würde jedoch kein gutes Licht auf den Menschen werfen. Mit anderen Wörtern setzt ein Lachen über Gott voraus, dass der Mensch in seiner Beschränktheit zu Einem über eine Tat Gottes, die er nicht versteht lacht und zu Andrem nicht einmal seine Beschränktheit erkennt.

        • Heimchen am Herd schreibt:

          Ich würde niemals über Gott lachen, dafür liebe ich ihn zu sehr!
          Ich lache aber mit ihm, es gibt immer etwas, worüber man sich
          freuen kann! Lachen heißt auch freuen!

          Und ich denke, Gott freut sich über jeden Menschen, egal ob er
          intellektuell ist, oder von einfacher Natur!

          Gott macht keine Unterschiede! Punkt!

        • ZetaOri schreibt:

          „Es kommt darauf an, wie man sich Gott vorstellt.“

          Dann sprechen wir von schätzungsweise ~ 6 Mrd. Göttern. (Wenn man jeweils ~10% Überzeugungs-Atheisten und Kleinkinder, denen noch keine Gott-Vorstellung beigebogen wurde, von der Weltbevölkerung abzieht.) Das Neuronen-Muster in Deinem Kopf, das Deinen Gott repräsentiert, ist mindestens so ‚individuell‘ wie Deine Papillarleisten.

          „Wenn man ihn […] als höchste Intelligenz (bzw. Verstand) ansieht „

          Dann hat man sich offensichtlich die Welt nicht angesehen. (Zumindest, wenn man ihn gleichzeitig für deren ‚Schöpfer‘ hält.)

          “ über ihn zu lachen, ist jedoch aus Sicht des Menschen unpässlich […] weil man sich kaum ein Anlass dafür vorstellen kann.“

          Also, ich kann mir durchaus einen Gott vorstellen, der WILL, dass man über ihn lacht.
          (Was nicht heißt, dass ich seine Existenz für plausibel halte. Aber immerhin ließe sich die Existenz eines solchen Gottes plausibler begründen, als alle mir bekannten monotheistischen Gott-Vorstellungen aller theologischen Fraktionen. Die sind schlicht absurd.)
          Und was wäre für einen wahrhaft Gläubigen wohl ein triftigerer Anlass als der, diesen Willen zu erfüllen

          „lacht man über jemanden, entweder wenn diesem ein Fauxpas geschieht,“

          Siehe unten.

          „was beim Gott nicht denkbar ist.“

          Wie kommst Du darauf? Weil DU es nicht denken kannst?
          Aber siehe oben: Schau Dir die Welt an! Wenn irgendeine Entität, der auch noch Omnipotenz und Omniscienz zugeschrieben wird, diesen Misthaufen bewusst und planvoll geschaffen hat, ist es entweder ein Dilettant oder ein Sadist. Oder halt der absolute Komödiant mit einem gewollten Fauxpas nach dem anderen. (Wobei noch unklar wäre, für wen er die Komödie aufführt. Vielleicht gibt’s da ein ‚göttliches‘ Publikum, das sich fortwährend die Lachtränen abwischt.)

          „Ansonsten wäre der Grund fürs Lachen, wenn jemand etwas Dummes bzw. unüberlegtes sagt oder tut.“

          Siehe unten.

          „Das erste setzt jedoch vo-raus, dass der Lachende intellektuell überlegen ist […], was beim Verhältnis Gott – Mensch unmöglich ist“

          Was genau spricht dagegen? Die Mär erzählt von einer Erschaffung des Menschen „nach seinem Bild und Gleichnis“. Mit dem Unterschied, dass der Alte sich, im Gegensatz zum Menschen, seit Ewigkeit nicht weiterentwickelt haben kann!

          blockquote>

          „oder […] dass der Lachende aus eigener Dummheit bzw. Unverständnis lacht, weil er das wahre Wesen der Tat nicht begreifen kann.“

          Dann hätte der ‚Schöpfer‘ aber geschludert. (Oder er achtet eifersüchtig auf diese seine Fähigkeit. Hmm, … war da was?)

          blockquote>

          „[…] würde jedoch kein gutes Licht auf den Menschen werfen.“

          Hallooo? Wenn ich eine miese Kreation schaffe, wirft das ein schlechtes Licht auf die Kreation?

          blockquote>

          „Mit anderen Wörtern setzt ein Lachen über Gott voraus, […]“

          Deine beiden Alternativen als Motiv zum Lachen: Fauxpas / dumme Handlungsweise, blenden immer noch die Möglichkeit des Vorsatzes aus. Ich lache auch über einen Clown im Zirkus, ohne ihn für dumm zu halten und im Wissen, dass jeder seiner ‚Fauxpas‘ geplant und gewollt ist.
          Schwach!

          • ZetaOri schreibt:

            ScheiBe! Ist es wirklich nicht möglich, hier mal eine Vorschaufunktion zu implementieren?
            Bis dahin stelle man sich überall da, wo blockquote> (mit fehlendem ’spitze Klammer auf‘) steht, den nächsten Absatz eingerückt un kursiv vor. Danke!

    • Heimchen am Herd schreibt:

      „Insoweit entweder gibt es keinen Gott, dann kann man über ihn auch nicht lachen. Oder es gibt einen, dann wäre das Lachen, nicht angebracht.“

      Ich denke, der liebe Gott hat auch Humor und kann auch über sich selbst
      lachen! Außerdem ist lachen sehr gesund und gut für die Seele!

      I AM. 365 Names of God wmv

      Halleluja

  14. Sophist X schreibt:

    Äh. Nein. Der Staat kann die Freiwilligkeit des Tragens traditioneller „Gewänder“ in geschlossenen (moslemischen) Gemeinschaften nicht durchsetzen.
    Das ist das Problem, und es ist nicht zum Lachen.

  15. Heimchen am Herd schreibt:

Seid gut zueinander!

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