Claus Kleber und die Kinder

Am 25. August 2016 war Sabatina James Gast zu einem Interview mit Claus Kleber für das öffentlich-rechtliche Nachrichtenmagazin ZDF heute journal. Es ging um die Erörterung der Frage, wie sich der deutsche Staat in Sachen Zwangverheiratung von Kindern positionieren soll. Sabatina James fordert, der Staat müsse zwangsverheiratete Kinder in seine Obhut nehmen. Claus Kleber hakte kritisch nach.

Ich bewundere Sabatina James, wie ruhig sie bei den „kritischen Nachfragen“ des Nachrichtenablesers geblieben ist. Hätte ich dort gesessen, ich hätte Claus Klebers umständlich formulierte Fragen, die nichts anderes taten, als das Unmenschliche zu relativieren, mit klaren, kurzen und direkten Antworten gestraft, nur um zu zeigen, wie pervers seine Fragestellung ist. Ich hätte so geantwortet:

Kleber: Was sollte die Antwort des Rechtsstaats in solchen Situationen sein? Diese jungen Mädchen der Beziehung entreißen, ohne sich lange Fragen zu stellen?

Ja!

Kleber: Nun gibt es ja durchaus Fälle und wir hatten ein Beispiel auch in dem Film gerade, wo die junge Frau, inzwischen älter geworden, sagt: „Mein Mann hat mich beschützt. Er war gut für mich.“ Und sie haben sich mit dieser Beziehung entweder abgefunden oder es war eine Beziehung, die ihren Interessen und ihren Neigungen entsprach. Wie kann der Staat dann auch in solchen Fällen dazwischen gehen, ohne lange zu fragen und sagen: „Nach unseren Gesetzen müssen fünfzig Kilometer zwischen Euch liegen und dafür sorgen wir jetzt.“

Weil hier ein erwachsener Mann ein Kind fickt!

Kleber: Nun gehört es zu unserem Wertesystem auch, dass Eltern über ihre Kinder entscheiden können, was sie machen, was sie nicht tun, in einem bestimmten Alter, bis 18, ob sie einer Heirat zustimmen, die in unserem Rechtssystem erst ab 16 möglich ist und dieses Recht würden Sie den Eltern einfach ungefragt und ohne auf Einzelheiten zu schauen, wegnehmen wollen?

Ja!

Sabatina James war höflicher und antwortete ausführlich auf des Klebers „kritische Fragen“:

Herr Kleber, ich habe da auch mal zwei Fragen an Sie:

Erstens: Glauben Sie wirklich, es kann der, wie sie sagen, „Neigung“ eines Kindes entsprechen, Sex mit einem erwachsenen Mann zu haben?

Zweitens: Möchten Sie insinuieren, es gehöre zum Wertesystem Deutschlands, dass Eltern unter Berücksichtigung von, wie Sie sagen, „Einzelheiten“, ihre Kinder zum Sex mit erwachsenen Männern freigeben können?

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100 Antworten zu Claus Kleber und die Kinder

  1. Manuel schreibt:

    Hier ein neues Interview von März 2017 der Frauenrechtlerin Sabatina James, mit guter umfassender Erklärung der Migratinskrise / Asylkrise im Kontext des Islam

    http://de.europenews.dk/Sabatina-James-ueber-die-Fluechtlingsluege-geheucheltes-Mitgefuehl-und-wirtschaftliche-Interessen-134975.html

  2. Kalevala schreibt:

    Wer überall in den letzten Jahren die islamischen Kinderehen eingefordert hat … zum Beispiel:

    Al ash-Sheikh – Der Großmufti von Saudi-Arabien – explizit gefordert 2009
    Mohamed Al Maghrawi (al-Maghraoui) – Marokko 2008
    Pierre Vogel – Deutschland, in Göttingen 2007
    Osama El-Saadi – Dänemark 2016
    Tahir Ashrafi – Pakistan (nach wie vor)
    Τζεμαλή Μέτσο Cemali Meço (Meco) – Griechenland (mindestens seit 2005 sowie bis heute)

    Mufti Cemali Meço fordert allerdings nicht nur, sondern verheiratet in Griechenland – völlig legal! – seit vielen Jahren kleine Mädchen, von denen einige schwanger in Düsseldorf auftauchen.
    Η Σαρία στην Ελλάδα Die Scharia in Griechenland – Verträge Sèvres (1920) u. Lausanne (1923).

    „Vor zwei Jahren tauchte der erste Fall auf: Es ging um eine Elfjährige, die hier mit ihrem 22-jährigen Ehemann lebte. Das Paar meldete sich sogar mit Heiratsurkunde an. Am Mitwoch sollte sich der Grieche Hassan N. (damals 20, heute 22) vor Gericht verantworten, weil er eine 12-Jährige geschwängert hatte.“

    (Unglaublicher Fall Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby. Von Barbara Kirchner. EXPRESS am 11.06.2008.)

    http://www.express.de/unglaublicher-fall-zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby-22167452

    Der Mufti der Universitätsstadt Komotini, Meco Cemali, hat Nurays Hochzeit amtlich besiegelt. […] Wenn jedoch ein Mädchen selbst die Heirat unbedingt wolle, nehme er es persönlich psychologisch und physisch in Augenschein und entscheide, ob es reif genug sei. Wenn ja, spräche das islamische Recht nicht gegen die Ehe. Der Mufti sagt: „Dass Zwölfjährige verheiratet werden, kommt nur alle drei oder vier Jahre vor.“

    (Das verheiratete Kind. Von Uta Keseling. DIE WELT am 25.02.2005.)

    http://www.welt.de/print-welt/article495796/Das-verheiratete-Kind.html

  3. Eric Schmitt schreibt:

    Folgende Textpassage dokumentiert, wie ignorant Kleber mit den Lebensumständen betroffener Frauen umgeht:

    “Immerhin gäbe es ja (mit Verweis auf den Einspieler vorab) auch solche Fälle, in denen Frauen die Ehe im Nachhinein keinesfalls bereuen würden und sogar der Meinung seien, die Ehe sei gut für sie gewesen. Man hätte sich in solchen Fällen, so Kleber, entweder mit der Beziehung „abgefunden“ oder sogar etwas gefunden, was den „eigenen Interessen und Neigungen“”

    Welch eine Frechheit und Schlag in´s Gesicht der Betroffenen.
    Was für eine Lebensperspektive ist es, wenn ich in eine Ehe gezwungen werde und das Maximum an Positivem darin besteht, dass ich diesen Zustand später einmal nicht bereue oder mich damit abfinde?

    Vielleicht hätten diese Mädchen gerne etwas anderes aus ihrem Leben gemacht, als sich mit den Umständen abzufinden?

    Mich würde interessieren, ob Herr Kleber diese Perspektive auch denn noch als Option sehen würde, wenn eine seiner Töchter dies erdulden müsste.

    Man kann ihm wahrscheinlich noch nicht einmal zugutehalten, dass er völlig verblödet ist und nicht merkt, was er da sagt.
    Nein, es ist wohl viel schlimmer. Er ist nicht dumm und weiß genau, was er redet. Er versucht ganz bewusst, Frau James in eine Ecke zu rücken, die sie in einem zweifelhaften Licht erscheinen lässt.

    Schämen Sie sich, Herr Kleber!

    • A.mOr schreibt:

      Jetzt, wo „die Karawane längst weitergezogen ist“, wie ein anderer Mit-Kommentator es ausdrückte, die Diskussion hier also abebbte, kann es nicht schaden nochmal abschließend eine gute Zusammenfassung der besprochenen Angelegenheit zu finden.

      Insofern, Eric Schmitt, bedankt.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      Ihr Kommentar gefällt mir wirklich gut, Eric Schmitt!

  4. Pingback: Der wahre rituelle Missbrauch | Lotoskraft

  5. Heimchen am Herd schreibt:

    Betreutes Fernsehen: Was die Tagesschau warum verschweigt

    Warum die Tagesschau die Evakuierung eines Bremer Einkaufszentrum aufgrund einer terroristischen Gefährdungslage verschweigt, wollte ein Bürger aus Bremen von der Redaktion wissen.(…)

    Und das ist die Antwort:

    Sehr geehrter Herr Robrecht,

    vielen Dank für Ihre E-Mail. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen jetzt erst antworten; uns erreichen zur Zeit sehr viele Zuschaueranfragen.

    Die zurückliegenden Wochen mit zahlreichen Schreckensnachrichten haben in unserer Redaktion einen Diskussionsprozess in Gang gesetzt, in dessen Verlauf wir uns einmal mehr intensiv mit unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft auseinandergesetzt haben. Wir sind dabei zu dem Schluss gekommen, uns eine gewisse freiwillige Zurückhaltung aufzuerlegen, was die Berichterstattung über Bluttaten angeht. Das hat zwei Gründe. Zum einen ist es erwiesen, dass Amok- und sonstige Bluttaten Nachahmer animieren. Die Ereignisse der vergangenen Wochen dürften diese These mit erschreckender Deutlichkeit belegt haben. Zum anderen aber entsteht bei der Bevölkerung durch die Berichterstattung über Bluttaten ein überproportionales Gefühl der Unsicherheit und Angst. Zwar steigt die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terrorangriffs oder einer Amoktat zu werden, in keiner Weise an; das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen aber wird empfindlich gestört.

    Uns ist bewusst, dass nun der Vorwurf erhoben wird, wir verschwiegen mutwillig Tatsachen. Es sei Ihnen jedoch versichert, dass wir dies wenn, dann ausschließlich aus medienethischen Gründen und aus einem Verantwortungsgefühl der Gesellschaft gegenüber tun.

    Wir danken Ihnen für Ihre Anmerkungen und hoffen, dass Sie uns als kritischer Zuschauer erhalten bleiben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Publikumsservice ARD-aktuell

    http://www.achgut.com/artikel/was_die_tagesschau_warum_verschweigt

    Betreutes Fernsehen, trifft den Nagel auf den Kopf!

    Bin gespannt, ob unser Betreuer Volkmar, wieder eine super schlaue Erklärung
    parat hat?!

  6. Mercator schreibt:

    Petition gegen Kinderehen

    An den
    Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

    20.08.2016

    Petition
    Keine Heirat unter achtzehn – auch nicht auf Kinderwunsch

    Text der Petition

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen:

    1 Es sind ausnahmslos keine Ehen mehr anzuerkennen, bei denen ein Partner jünger als 16 Jahre ist, was auch für religiöse Eheschließungen gilt wie die islamische Imam-Nikah.

    2 Im Ausland geschlossene Ehen, auch religiöse, können auf Antrag eines Partners oder des Jugendamtes aufgehoben werden.

    3 Gesetzliche Absicherung einer Altersgrenze für Ehemündigkeit von 18 Jahren und Abschaffung der bisher gültigen deutschen Ausnahmegenehmigung einer Heirat bereits ab 16 Jahren.

    4 Wiedereinführung der standesamtlichen Voraustrauung und Benennung der religiösen Voraustrauung, auch der Imam-Nikah, als Straftatbestand.

    5 Verbot der Bewerbung der Imam-Nikah in der universitären Imamausbildung sowie Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer für den bekennenden Islamischen Religionsunterricht (IRU).

    6 Verbot der Bewerbung der Imam-Nikah im öffentlichen Schulunterricht, auch im bekennenden Islamischen Religionsunterricht.

    7 Resolution des Deutschen Bundestages: Aufforderung an die Hellenische Republik, seit 1981 Mitglied in der Europäischen Union, die seit 1920 (Vertrag von Sèvres) bzw. 1923 (Vertrag von Lausanne) implementierte Scharia aus dem Griechischen Recht zu entfernen, ein Ehe- und Familienrecht ohne religiös oder anderweitig begründete Rechtsspaltung einzuführen und ein Heiratsalter von 18 Jahren durchzusetzen.

    Begründung

    […]

    https://eifelginster.wordpress.com/2016/08/20/450/

  7. Gy Loevey schreibt:

    Wieso werden immer die Mädchen angeboten? Diese Kinderehen sind eben Teil eines gesamten Werteordnung wo die Frau ihren bestimmten Platz hat. Wohlbemerkt, wie in christlichen Länder auch vor ein paar Dutzend Jahren. Worum geht es bei „arrangierten“ Ehen? Nicht um das Glück des Kindes, sondern um (in besten Falle) um das Wohle von Familien oder Klans, also um sozialen Kitt, wie damals, als königlichen sogar unter 10 geheiratet waren um politische Bündnisse zu sichern. Aber vielfach geht es nur um das Ware junge Frau. Die westliche Demokratien haben lange gekämpft um die Freiheit des einzelnen, diese Freiheit über das eigene Leben selbst zu entscheiden ist im Grundgesetz fest verankert. Kinderehen, religiöse oder andere kultische Bräuche (kulturell zu schreiben fällt mir schwer in diesem Kontext) in Namen von irgendeinen „Toleranz“ zu respektieren ist Kriecherei, Aufgabe von eigenen Werten, Mangel an Wille zur Verteidigung des Kerns unseren Verständnisses von Leben und Würde eines jeden einzelnen Mensches. Und das Kind, das auf Befehl seiner Familie sein Wahl auf sein Lebensweg aufgibt und opfert, wird von dieser Freihet beraubt. Für Geld, Einfluss oder Gefällligkeiten, die anderen bekommen. Wo ist hier ( in Deutschland )Platz für Relativieren?

  8. Couponschneider schreibt:

    Wer hat den Kleber nur aus der Flasche gelassen?

  9. kunstschaffende schreibt:

    Sex mit Kindern muss verboten sein und bei nicht Achtung mit aller Härte bestraft werden, da gibt es garnichts zu relativieren.

    Frau James hat meine Hochachtung und sie weiß von was sie spricht!
    Von Herrn Kleber bin ich sehr enttäuscht, seine Fragestellung trägt eher zur Unterstützung und Legitimation dieser perversen religiösen Praktiken bei.

    Antje B. Schnabel

    • Bergstein schreibt:

      Geschlechtsverkehr mit Kindern ist für Erwachsene auch völlig klar strafbar. Es geht vorliegend eher um Jugendliche, also Personen zwischen 14 – 18 Jahren. Der Geschlechtsverkehr mit diesen ist in BRD grundsätzlich legal. Hierbei ist zu bedenken, dass es weitgehend willkürlich ist, ob man die Grenze für die Volljährigkeit bei 16, 17 oder 18 Jahren setzt.

      Ich verspüre wenig Sympathie für Islam oder für Herrn Kleber, man sollte aber schon sachlich bleiben. Bei über Sechzehnjährigen kann nach geltendem Recht nicht einfach die Ehe ohne den Wunsch der Ehepartner aufkündigen. Im Übrigen hat die Ehemündigkeit kaum was mit Religion zu tun. Sehr frühe Ehen sind in zahlreichen Kulturen, die nichts mit Islam zu tun haben, nichts Ungewöhnliches. Die Heirat zwischen einer Vierzehnjähriger und ein Vierzigjährigem ist einem Staat mit Sozialhilfe undenkbar. In einem Staat in dem die Eltern ihre Kinder kaum ernähren können, ist die Ehe mit einem wesentlichen älteren und deshalb wirtschaftlich potenteren Mann für die Eltern eine nachvollziehbare Wahl.

      • kunstschaffende schreibt:

        Also Kinder oder Jugendliche als Ware, wie gut dass ich hier geboren wurde! Und ich hoffe sehr, dass unsere Gesetze in Bezug auf dieses Thema nicht unterlaufen werden und auf alle Ewigkeit geltend bleiben!
        Leider ist es auch in Europa noch viel zuwenig, was für den Kinderschutz getan wird! Es kann nie genügend sein!

        • bergstein schreibt:

          Bei letztem Satz muss ich mit allem Nachdruck widersprechen. Kinder müssen die gleichen Rechte zustehen wie auch den Erwachsenen. Die Menschenrechte gelten grundsätzlich für alle. Selbstverständlich können die Kinder ihre Rechte selbst nicht im vollen Umfang aus-üben. Mit dem Kinderschutz (ich halte den Begriff für äußerst unglücklich) soll diesem Um-stand Rechnung getragen werden. Durch das Handeln der Eltern oder Notfalls des Staates soll gewährleistet werden, dass die Kinder nicht diskriminiert werden, weil sie ihre Rechte selbst nicht wahrnehmen können. Ein grenzenloser Schutz führt jedoch zu einer Diskriminierung von Erwachsenen.

          • kunstschaffende schreibt:

            Da sieht man mal wieder, wie einem die Worte im Mund umgedreht werden.
            Ich habe davon gesprochen, dass unsere Kinderschutz Gesetze auf ewig ERHALTEN bleiben!

            Es war kein Wort von grenzenlosem Kinderschutz, also bitte lesen Sie meinen Kommentar nochmal richtig durch!

            Mit freundlichen Grüßen

            Antje B. Schnabel

          • kunstschaffende schreibt:

            Und was ich noch hinzufügen möchte, beim Begriff Kinderschutz, rede ich von übergriffigen Erwachsenen und Mißbrauch in jeglicher Form bis hin zur Freiheitsberaubung der Kinder und davor müssen sie geschützt werden (Kinderschutz)!

            Hier geht es in keinster Weise um Diskriminierung der Eltern oder Kinder sondern um Schutz vor Gewalt völlig egal wer diese ausübt!

            So, ich hoffe jetzt habe ich mich verständlich ausgedrückt!

            MfG Frau Schnabel

          • Volkmar schreibt:

            Sie sehen und erleben, wie schnell einem das Wort im Mund umgedreht wird und wie leicht Missverständniss böwillig zu Tatsachen aufgebauscht werden. Besser man spricht direkt miteinander und fragt vorher mal nach bevor man zündelt und sich selbst dabei verletzt.

          • kunstschaffende schreibt:

            Klar, da bin ich ganz bei Ihnen! Vor allem sollte der Austausch auf einem Niveauvollen Parkett stattfinden. Ich habe das Interview von Herrn Kleber selbst gesehen und seine Fragestellung hat mich doch sehr irritiert. Und sichtlich war ich nicht die Einzige und nur aus diesem Umstand heraus kam ich zu dieser Ansicht.
            Ich bewege mich nur auf der Plattform WordPress und bisher war der Meinungsaustausch eher gepflegt und niveauvoll.
            Nur so, nehme ich daran Teil!

            Ihnen einen schönen Abend!

            MfG Frau Schnabel

          • bergstein schreibt:

            „Leider ist es auch in Europa noch viel zuwenig, was für den Kinderschutz getan wird! Es kann nie genügend sein!“

            Sehr geehrte Kunstschaffende wie soll man Ihren Satz anders verstehen? Es kann nie genügend sein, bedeutet grenzenlos. Ansonsten wäre an der Grenze genug.

          • kunstschaffende schreibt:

            Ich frage mich wirklich, warum hier der Begriff Kinderschutz zerbröselt wird!
            Ich habe es sogar ausführlich in einem Nachtrag erklärt.

            Und jetzt zum letzten Mal für Sie, für mich ist klar, dass Kinder einen besonderen Schutz vor übergriffigen Erwachsenen brauchen und dazu gehört unter anderem die Zwangsehe. Das Wort Zwangsehe sagt im Übrigen alles aus.
            Was gibt es da überhaupt zu diskutieren.
            Mit Menschen, die so etwas noch verteidigen, will ich nichts zutun haben!
            Und damit ist für mich die Diskussion beendet.

            Mit freundlichen Grüßen

            Frau Schnabel

          • Volkmar schreibt:

            Wie heißt es so treffen, „die Karawane ist schon lange weiter gezogen“ – und hier weiter zu diskutieren ist vergeudete Zeit und Kraft. Am Ende bleibt nur der fade Beigeschmack, dass Missverständnisse besser persönlich geklärt werden und dass diese Site mit ihrem Niveau passend im Nirgendwo bleiben wird.

          • A.mOr schreibt:

            Volkmar,
            bei einem produktiven Blogger wie Gerd Buurmann geht das schnell mit weiterziehenden Karawanen, aber die vielen Einträge in den Kommentarspalten zeigen, daß es ein anhaltendes Interesse zu der behandelten Thematik gibt.

            Daß wir beide noch herumtänzeln, was denn nun genau das Thema sei hat Potential, daß wir auf der Stelle treten. Scheint mir auch nicht sehr sinnvoll.

            Daß es viel Empörung, Wut und dergleichen gibt, ist nachvollziehbar. Es geht hier um mißbrauchte Kinder, und es geht letztlich dann auch darum, ob man den Deutschen, solange es sie noch gibt, zumuten kann, daß ihnen Barbarei als neue Normalität vorgesetzt wird, etwa aus Gründen der „Toleranz“?

            Viele Deutsche haben mit einiger Berechtigung den Eindruck, daß ihnen auf der Nase herumgetanzt wird. Die Ebene der Politik, die sich formell zwar im Dienste der Bevölkerung befindet, scheint abgehoben, schafft große Unzufriedenheit, und goutiert die Empörung der Bevölkerung mit Begriffen wie „Hetze“, „Rassismus“ und dergleichen mehr.
            Nur um im Endeffekt gerade jene, denen solche Zuschreibungen ins politische Programm gehören, einen unerhörten Aufwind zu ermöglichen. Ua., die Rechtsradikalen erstarken, weil die etablierte Politik offenbar auf den Rückhalt bei der Bevölkerungsmehrheit verzichten kann/will.

            Durch die nun vor aller Augen stattfindene nunmehr hochpotentierte Zuwanderer-Flut holt man sich einfach eine „neue Bevölkerung“ dazu, die wohl nicht zum Nachteil der etablierten Politik wenig „Demokratiefestigkeit“ mitbringt. So dürfte ein Teil der Rechnung sein. Zudem kommen sehr von einheimischer Bevölkerung sich unterscheidene Vorstellungen von „Sitte und Moral“ hinzu.
            Und in dieses Gemenge hinein kommt dann die Fernseh-Sendung, bei der Claus Kleber Sabatina James interviewt: das Thema dieses Artikels.

            Und die Leute haben den Eindruck, daß ihnen Kinderehe oder gar Zwangsehe als Normalität verkauft werden solle. Weil ZDF und ARD (usw.) sich nun schon seit Jahrzehnten mehr um Meinungsmanipulation als um sachliche Berichterstattung bemühen, ist das Mißtrauen der Menschen groß, zumindest derjenigen, die auch die Zeit finden, Nachrichten aus anderen Quellen zu prüfen. Außerdem ist das Reale vor Ort oft nicht mehr das, was „öffentlich-rechtliche Programme“ vorkauen. Das bekommen die Menschen mit, langsam aber sicher, selbst in einem Land der Individualisten, wo daher die „stille Post“ nicht ganz so schnell ihren Weg findet. Natürlich herrscht darüber Empörung, Wut, Unverständnis, Enttäuschung, usw. Möglicherweise nur der letzte Aufschrei des berühmten letzten Einhorns? Vieles spricht dafür.

            Das alles als „Hetze“, „Pöbel“ und dergleichen mehr abzutun ist ganz schlicht ungerecht. Und zugleich eines der Probleme, die die Menschen umso mehr empören. Es ist soviel möglich geworden inzwischen, vor dem sich die Menschen bislang im Großen und Ganzen geschützt fühlten.
            Warum also sollte es nun nicht möglich sein, daß zB „Zwangsehen“ (wie Frau Schnabel erwähnt) und/oder Kinder-Ehen, ja auch oben erwähnte „Zeit-Ehen“, möglich -im Sinne von politisch toleriert- werden?

            In England, zB., war es möglich, daß „Pakistaner-Banden“ unter den Augen der Behörden (Polizei usw) die einheimischen Mädchen mehrerer Städte im ganzen Land über viele Jahre der Zwangsprostitution zuführten. Das geht in die Tausende! Die Mädchen wurden den Bestien überlassen, weil man den Respekt vor „anderer Kultur“ bewahren wollte. Ist das nun bereinigt, und ist das ein Phänomen nur auf England beschränkt?

            Erwartest Du etwa eine ruhige und sachliche Reaktion der betroffenen Menschen, wenn sie sich solcher Vorgänge gewahr werden?

            Mein Text ist bereits recht lang, also genug.
            Gesagt ist dennoch bei weitem nicht genug.

    • Volkmar schreibt:

      Sex mit Kindern ist verboten. Herr Klebers Fragestellung war gute journalistische Arbeit, denn er zeigte mit seinen Fragen, dass er um die verschiedenen Seiten dieser Problematik weiß und sich informiert hat. Auch Kinder, die in anderen Ländern verheiratet wurden, werden nunmal älter und das bestehende Jugendschutzgesetz greift nicht bei allen. Herrn Kleber eine Unterstützung von Sex mit Kindern zu unterstellen ist schlicht grotesk und wirft eher Fragen auf im Blick auf diejenigen, die ihn so verstanden hat. Wäre es tatsächlich so gewesen, wo ist der Aufschrei? Es gibt keinen, außer auf Seiten wie diesen. Nur das Niveau hier und die Argumentation ist hier schon zum großen Teil peinlich und primitiv rechtsradikal.

      • kunstschaffende schreibt:

        Was ist an meiner Meinung rechtsradikal, diese Unterstellung ist eine primitive Masche von Leuten, die null Information haben oder sie nicht wollen. Hauptsache man kann in ein populäres Horn der Befürworter des Islam (Gehört zu Deutschland) auch wenn sie gegen unser geltendes Grundgesetz und Strafgesetz verstoßen. Ja, Sie fordern in allem Sonderrechte und berufen sich auf Ihre Religion. Dabei gibt es wunderbare Menschen unter ihnen, die Dankbar sind, in einem freien Land wie Deutschland es noch ist, zu Leben. Und selbst diese andersdenkenden islamischen Landsleute leben gefährlich. Also, hören sie auf mit rechtsradikal, denn es gibt genug linksradikale, die kein Deut besser sind und sich für unglaublich gut halten.

        Herr Kleber hatte auch die Möglichkeit, seine seltsame Fragestellung zu begründen, was er nicht tat. Als Journalist war er sich mit Sicherheit bewusst, wie dies aufgenommen werden könnte.

        Mit freundlichen Grüßen

        Antje B. Schnabel

        • Volkmar schreibt:

          Liebe Frau Schnabel, ich habe mit dem Hinweis auf rechtsradikales Denken nicht sie gemeint, sondern den Allgemeinduktus vieler Kommentatoren hier. Es bestand überhaupt kein Anlaß für Herrn Kleber seine Fragen zu rechtfertigen oder zu klären, nicht für die große Mehrheit der Zuschauer und auch nicht für Leute, die mutwillig etwas in seine Fragen hineininterpretieren, was überhaupt nicht seine Absicht war. Wichtiger wäre mal in aller Ruhe nachzudenken und dann zu reagieren. Für mich hat Herr Kleber es gut gemacht und ich zolle ihm dafür Respekt

  10. Pingback: ist euch das auch schon aufgefallen? | campogeno

  11. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    @Volkmar: „Ich sehe überhaupt nicht, warum Herr Kleber verteidigt werden sollte. Er hat gute journalistische Arbeit gemacht in dem kurzen Interview.“

    Ihnen ist offenbar unbekannt, das sich gute journalistische Arbeit durch Sachlichkeit und Neutralität auszeichnet, sofern sie sich nicht ausdrücklich als Meinungsjournalismus kenntlich macht.
    Bereits Klebers erste Frage war unverkennbar tendenziös, indem er fragte, ob der Rechtsstaat „diese jungen Mädchen der Beziehung entreißen“ solle. „Entreißen“ hat einen eindeutig negativen Anklang und beschreibt eben nicht annähernd Sabatina James Absichten, die minderjährige Mädchen aus ihrer Zwangslage befreien will.

    • A.mOr schreibt:

      Gutartiges Geschwulst:
      „…tendenziös, indem er fragte, ob der Rechtsstaat „diese jungen Mädchen der Beziehung entreißen“ solle. „Entreißen“…“

      Mit dieser Vokabel erweckt Kleber den Eindruck, daß Sabatina James Familien auseinanderreißen möchte. Er zeichnet sie also als Extremistin. Kann das die Absicht sein?

      Des weiteren finde ich bemerkenswert, wie Kleber von „Interessen und Neigungen“ bei Kindern sinniert. Vielleicht sollte er nochmal darüber nachdenken, wie Mohammed, den man den „Propheten des Islam“ nennt, seine neunjährige „Braut“, ua., ihren „Interessen und Neigungen“ zuführte?

      Und wo wir schon beim Thema sind, die sogenannten „Ehen auf Zeit/Zeit-Ehen“ in „islamischen Kulturen“ wurden hier nichtmal angesprochen. Es handelt sich dabei um Kinder, die an Erwachsene „auf Zeit“ verheiratet werden. Auf diese Weise erhält die trieborientierte Vermählung „Legitimation“. Wenn der Bock keinen Bock mehr auf das kleine Mädchen hat, dann wird die Ehe geschieden; „Ehe auf Zeit“. Mädchen gibt es immer genug…, um sie ihren „Neigungen und Interessen“ zuzuführen. Das weiß auch der Zuhälter von nebenan.

      Wie martin silenus ganz richtig darauf hinweist, und ich stelle nun den Zusammenhang her: die Braut, die Kleber als seine Kronzeugin anführte („Mein Mann hat mich beschützt. Er war gut für mich.“), erzählt aus ihrer „Normalität“.
      Kinder sind wie weißes Papier, Eltern und Erziehungsberechtigte (oder -unberechtigte) beschreiben es mit „Lebensplan“. Was die Kinder aufgeprägt bekommen, das bleibt ihnen in aller Regel ein Leben lang, das bleibt ihnen „Interesse und Neigung“. Selbst dann, wenn sie darunter furchtbar leiden.

      Das reicht eigentlich. Dennoch möchte ich diesen bemerkenswerten Satz von K. Kleber nochmal komplett herausschneiden:
      „Und sie haben sich mit dieser Beziehung entweder abgefunden oder es war eine Beziehung, die ihren Interessen und ihren Neigungen entsprach.“

      „Haben sich abgefunden…“, wenn das nicht kaltschnäuzig ist! Damit ist offenbar auch die „Kronzeugin“ (so.) gemeint.
      Die Kinder, die Boko Haram entführte, haben sich bestimmt schon abgefunden. Die Kinder, die Daesh ihren „Interessen und Neigungen“ zuführt, haben sich bestimmt schon abgefunden. Die jüdischen Kinder, die bis heute an die Vernichtung durch die Nazis erinnern, sollen sich endlich mal abfinden damit! „Wir schaffen das“ (Frau Merkel) – findet euch damit ab! Die jüdischen Mädchen, die in arabischen Siedlungen gefangen sind: findet euch ab! u. s. w.

      Kismet! Alltag.

      • kunstschaffende schreibt:

        Wie recht Sie haben! Und wenn ich dies noch hinzufügen darf, die Religionsfreiheit macht all dies möglich. Was ist dass für eine Freiheit, eher doch ein Freifahrtschein für Missbrauch jeglicher Form!

        Antje B. Schnabel

      • Volkmar schreibt:

        Sabatine James hat überhaupt keine Möglichkeiten, Ehen oder Familie zu trennen und Herrn Kleber hat Frau James auch nichts unterstellt. Ja, der Begriff abgefunden ist nicht der Beste, aber es gibt tatsächlich arrangierte Ehen, die funktionieren und in denen Menschen glücklich sind, auch wenn das den Horizont und die Vorstellungskraft von vielen kommentargeilen Heztern hier sprengt. Nein, Herr Kleber hatte keine Kronzeuging, aber ein Paar, das nicht so ganz in das stereotype Bild passt, das viele hier gern hätten. Und dies Paar und alle anderen Paaren, die zusammen bleiben wollen, haben ein Recht darauf, respektiert zu werden.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @A.mOr: „Mit dieser Vokabel erweckt Kleber den Eindruck, daß Sabatina James Familien auseinanderreißen möchte. Er zeichnet sie also als Extremistin. Kann das die Absicht sein?“

        Nein, es kann keine Absicht sein, es WAR Absicht. Der Klebstoff ist Medienprofi genug, um den Einsatz seiner Worte genau zu planen (Volkmar bestätigt es unbewusst). Er wollte Sabatina mit seinen Fragen verwirren, sie aufs Glatteis führen.
        Was Herr Medienprofi indessen nicht einplante, war die überlegene Intelligenz seiner Gesprächspartnerin. Sie ließ seinen niederträchtigen Bockmist einfach links liegen und sprach über ihre Botschaft. Wie gesagt: Sabatina hat sich perfekt dargestellt!

      • A.mOr schreibt:

        Volkmar: „…es gibt tatsächlich arrangierte Ehen, die funktionieren und in denen Menschen glücklich sind,…“

        Sicher, und dann auch: massl tow! Schöne Kinder und süßes Leben wünsche ich!
        Und es gibt auch Ehen unter Nichtmoslems, zB., auch unter Deutschen, die arrangiert sind.

        Aber das -arrangierte Ehe- ist wohl nicht das Thema hier. Vielmehr wird hier die Frage erörtert, ob es in Ordnung sei, wenn ein Erwachsener ein Kind heiratet. Daß das Kind einer solchen Ehe (mit allen Konsequenzen) nicht zustimmen kann ergibt sich aus dem Umstand, daß dem Kind die nötige Reife zu solcher Entscheidung fehlt. Wir waren alle mal Kinder, also spreche ich nicht in Rätseln. Es geht um Kinder, mit denen umgegangen wird. Es geht um Erwachsene, die mit Kindern umgehen. Der Sache nach geht es auch um geltende Gesetze. Und zwar die des Landes, nicht die von hergebrachten Kulturen.

        Und ‚Gutartiges Geschwulst‘ hat noch ein entscheidendes Stichwort beigetragen: „Zwangslage“. Es ist offenbar der Wunsch von Sabatina James Mädchen aus der Zwangslage zu befreien, in die sie durch rücksichtslose Erwachsene geraten sind.

        Und nein, ein Recht auf Respekt gibt es nicht. Genausowenig wie es ein Recht auf (Gegen)Liebe gibt.
        Das Unrecht daran gibt es sehr wohl, und solches unrechtes Fordern ist nicht sehr außergewöhnlich.
        Und gerade Kinder können sich gegen solches Unrecht kaum effektiv wehren, was schon etlichen Erwachsenen schwer ist, die verstehen was geschieht.

        Zu einem anderen Punkt, den Du erwähnst: ich stimme Dir zu, daß eine Ehe zwischen einem Erwachsenen und einem Kind nicht in jedem Fall körperliche/sexualisierte/psychologisierte -also irgendeine Form von- Gewalt nach sich ziehen muß: Charaktere, auch innerhalb anderer Kulturen, können doch recht verschieden sein. Fragwürdig bleibt das Ganze dennoch, und viell zu oft müssen wir wohl von Gewalt im Spiel ausgehen. Denkst Du nicht?

        Wenn es nun jedoch so ist, und die wohl eher seltene Kombination bei solcher Konstellation eine „schöne Ehe“ ergibt, dann ist es für eine Trennung der nunmehrigen erwachsenen Eheleute zu spät, wenn diese (eine/r aus der Ehe) die Trennung nicht selbst so wollen. Das sehe ich auch so.
        Wenn jedoch der Ehepartner des Erwachsenen noch ein Kind ist, dann muß der Kinderschutz vor dem Bedürfnis des/der übergriffigen Erwachsenen gehen. Wenn man das nicht moralisch und/oder „kultursensibel“ beurteilen mag, die Gesetze helfen und sind (eigentlich) klar.

        Und noch emmes eppes, die vorschnellen und unschönen Unterstellungen an Dich -Volkmar- teile ich keineswegs.
        Es bricht sich damit die Wut auf „Kinderficker“ und/oder auch auf „islamischen Terror“ die Bahn, mein Vermuten.

        Deine Verteidigung von Kleber hat sicher ihre guten Gründe, jedoch will ich meinerseits, wie ich zuvor schon rausstellte, solche vermeintlichen „Einstellungen/Unklarheiten“ (und sei’s nur taktisches Kalkül) eines Herrn Kleber nicht verteidigen. Bedenkenswert ist sicher auch das, was wiederum ‚Gutartiges Geschwulst‘ schreibt, daß Herr Kleber -als „Wortprofi“- sich durchaus seiner Wortwahl bewußt sein dürfte.
        Ob das dann zum Vorteil des von Dir angesprochenen Paares ist? Toleranz (oder was will Kleber?) mit der Brechstange oder quasi missionarisch einfordern ist nur eine Spielart von Unterwerfung, als Möglichkeit, zB., die „Gehirnwäsche“ eine weitere Spielart davon. Und das will eigentlich kein Mensch, nichtmal die, die mit ihrer „Freiheit“ nichts anzufangen wissen und/oder nach Führung suchen. Das darf ich vermutlich verallgemeinern. Und wenn Herr Kleber dann noch versucht ausgerechnet Sabatina James -ihr Engagement- herabzuwürdigen, dann habe ich dafür erst recht kein Verständnis. Die meisten mißbrauchten Kinder sind ganz ohne Hilfe, auch in Deutschland.

        Diesem von Dir angesprochenen Paar (ich kenne nur den Ausschnitt der diesem Artikel zugrunde liegt) wünsche ich alles Gute! Sollen sie glücklich und zufrieden sein!

        Gesetze hin oder her, das alles ist meine persönliche Meinung, mein Gerechtigkeitsempfinden.

        ps/@kunstschaffende: „Religionsfreiheit“ ist ein hohes Gut, das bedeutet nicht, daß man „religiöse“ oder sonstige Übernahmeversuche aus purer „Toleranz“ (oder mißinterpretierter Nächstenliebe zB.) nicht abwehren sollte. Wenn man kann.
        pps/@Bergstein: es ging um die Ehe zwischen Minderjährigen? Kleber erwähnt einen Film, den ich nicht gesehen habe. Kenne nur den Ausschnitt aus dem Artikel hier. Und die Reaktionen im Kommentarbereich. Wenn ich also mit meiner Meinung -das geht auch an Volkmar, ua.- etwas neben der Spur liegen sollte, so habe ich doch -hoffentlich- klar gemacht, was ich zu bestimmten Formen der „Ehe“ denke. Zumindest, so wie der Artikel sich darstellt, bin ich beim „richtigen“ Thema.
        ppps/@Gutartiges Geschwulst: so.
        pppps/@Volkmar, so erschließt sich Dir dann auch meine Vokabel „Kronzeugin“, weil ich den erwähnten Film nicht gesehen habe, nur das Interview hier im Artikel.

        • Volkmar schreibt:

          @ A.mOr – ich stimme ihnen in vielen Aussagen zu. Zu Bedenken geben möchte ich aber folgendes. Sie schreiben „Vielmehr wird hier die Frage erörtert, ob es in Ordnung sei, wenn ein Erwachsener ein Kind heiratet.“ Nein, hier wird die Frage erörtert, wie man mit Kinderehen umgeht. In dem Beitrag ging es nicht um ein Recht von Kinderehen, sondern wie der deutsche Staat mit Paaren umgeht, die als Kinder in ihren Herkunftsländern verheiratet wurden.
          „Es ist offenbar der Wunsch von Sabatina James Mädchen aus der Zwangslage zu befreien, in die sie durch rücksichtslose Erwachsene geraten sind.“ Das ist ein sehr wichtiges und dringend gebotenes Anliegen und ich bin dankbar für alle, die sich hier aktiv und pragmatisch um Hilfe für Mädchen bemühen, anstatt nur mit pauschaler Empörung und Hetze Stimmung zu machen.
          „Und nein, ein Recht auf Respekt gibt es nicht.“ Mit Recht auf Respekt meine ich, dass die Rechte und die Würde aller betroffenen Menschen respektiert werden. Genau das macht es durchaus sehr schwierig, betroffenen Mädchen bzw. Frauen zu helfen.
          „Wenn jedoch der Ehepartner des Erwachsenen noch ein Kind ist, dann muß der Kinderschutz vor dem Bedürfnis des/der übergriffigen Erwachsenen gehen.“ Stimmt. Und dafür gibt es geltende Gesetze.
          „Und wenn Herr Kleber dann noch versucht ausgerechnet Sabatina James -ihr Engagement- herabzuwürdigen“ Ich habe an keiner Stelle eine derartige Absicht von Herrn Kleber festgestellt. Das ist an den Haaren herbeigezogen und schlicht grotesk. Tatsache ist, dass es noch viel zu klären gibt bevor der Staat geeignete Mittel findet, diesem Problem angemessen zu begegnen. Mit Wut und Vorurteilen ist niemandem gedient.

        • A.mOr schreibt:

          @Volkmar.
          Wut ist Wut, natürlich mögen die Ursachen sehr verschieden sein, auch abhängig von jeweiligem Temperament. Vernunft ordnet sich dem unter. Natur der Wut oder anderer starker Emotionen.
          Vorurteile -wenn man sie nicht als Vorverurteilung verstehen möchte- haben ihren Sinn, sind mitnichten negativ einzuschätzen, im Gegenteil. Vorurteile können Leben retten. Natürlich kommt es auch hier darauf an, wer’s wie versteht und meint. Vorurteile haben doch etwas mit eigener Erfahrung zu tun, aber auch mit Hörensagen. Das bedeutet nicht, daß man aufgrund von Vorurteilen anderen Unrecht tun will/muß, aber Vorurteile dienen doch auch dazu Unrecht an sich selbst zu vermeiden. Das Ganze hat auch etwas mit Respekt zu tun, und zwar einem -nenne ich’s- vernünftigen Respekt vor anderen und der Umwelt, etwa im Sinne von Aufmerksamkeit.

    • Volkmar schreibt:

      An seiner Frage war überhaupt nichts tendenziös. Natürlich hat entreißen einen negativen Klang und es kann und darf nicht sein, dass Menschen aus Beziehung gerissen werden ohne mit ihnen zu reden und ohne Rücksicht auf bestehende Gesetze. Das Problem ist, dass viele in die Fragen von Herrn Kleber etwas hineindeuten, was er nicht gesagt und auch nicht angedeutet hat. Herr Kleber hat mit seinen Fragen auf die Problematik hingewiesen, dass es nicht nur eine Seite und eine Option gibt in der Problematik Zwangsheirat und Kinderheirat. Das portraitierte Paar in der Sendung machte nicht den Eindruck, als ob dort Menschen herausgerissen werden wollen oder müssen. Es gibt viele arrangierte Ehen, in denen Menschen leben wollen, auch wenn die „Heirat“ als Kind ohne ihr Einverständnis geschah. Frau Sabatina James macht eine gute Arbeit, in dem sie Mädchen und Frauen helfen möchte, die Hilfe brauchen. Was wir nicht brauchen, ist Vorverurteilung und Hetze gegen Menschen aus anderen Kulturen, nur weil man etwas vermutet. Die allermeisten Kommentatoren hier haben null Ahnung von der Herausforderung, die deutsche Behörden im Umgang mit Zwangsheirat und Kinderehen hat.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @Volkmar: „An seiner Frage war überhaupt nichts tendenziös. Natürlich hat entreißen einen negativen Klang …“

        Nach den Regeln des logischen Denkens gibt ein negativer Begriff selbstverständlich eine negative Tendenz vor.

        @Volkmar: „… und es kann und darf nicht sein, dass Menschen aus Beziehung gerissen werden ohne mit ihnen zu reden und ohne Rücksicht auf bestehende Gesetze.“

        Dieser Satz ist purer Unsinn. Wo hat Sabatina James gefordert, dass diese Maßnahmen „ohne Rücksicht auf bestehende Gesetze“ erfolgen sollen?
        Klebers volle Niedertracht (b.z.w. voller Qualitätsjournalismus) entfaltet sich in diesem Satz: „Nun gehört es zu unserem Wertesystem auch, dass Eltern über ihre Kinder entscheiden können, was sie machen, was sie nicht tun, in einem bestimmten Alter, bis 18, ob sie einer Heirat zustimmen, die in unserem Rechtssystem erst ab 16 möglich ist und dieses Recht würden Sie den Eltern einfach ungefragt und ohne auf Einzelheiten zu schauen, wegnehmen wollen?“
        Unser „Wertesystem“ und unser „Rechtssystem“ sehen eben NICHT vor, dass minderjährige Mädchen zwangsweise verheiratet werden dürfen. Somit offenbart sich Kleber als Wirrkopf oder mieser Lügner, wenn er davon spricht, den Eltern solle ein Recht weggenommen werden.

        @Volkmar: „Was wir nicht brauchen, ist Vorverurteilung und Hetze gegen Menschen aus anderen Kulturen, nur weil man etwas vermutet.“

        Werden Zwangsheiraten nur vermutet?

        @Volkmar: „Die allermeisten Kommentatoren hier haben null Ahnung von der Herausforderung, die deutsche Behörden im Umgang mit Zwangsheirat und Kinderehen hat.“

        Zurechnungsfähigen Menschen stehen die Probleme wehrloser Kinder eben näher, als die Probleme deutscher Behörden.

        • Volkmar schreibt:

          „Unser „Wertesystem“ und unser „Rechtssystem“ sehen eben NICHT vor, dass minderjährige Mädchen zwangsweise verheiratet werden dürfen. Somit offenbart sich Kleber als Wirrkopf oder mieser Lügner, wenn er davon spricht, den Eltern solle ein Recht weggenommen werden.“ Herr Kleber hat an keiner Stelle davon gesprochen oder insinuiert, dass Eltern ein Recht darauf haben, ihre Kinder gegen ihren Willen zu verheiraten. Tatsache bleibt: es gibt Recht und Gesetze, die respektiert werden müssen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @@Volkmar: „Herr Kleber hat an keiner Stelle davon gesprochen oder insinuiert, dass Eltern ein Recht darauf haben, ihre Kinder gegen ihren Willen zu verheiraten.“

            Stimmt, deswegen habe ich das auch an keiner Stelle behauptet. Wenn Sie wollen, lesen Sie doch einfach mal, was ich tatsächlich geschrieben habe.

            @Volkmar: „Tatsache bleibt: es gibt Recht und Gesetze, die respektiert werden müssen.“

            Konkret bitte! Wo hat Sabatina gefordert, dass Recht und Gesetze nicht respektiert werden sollen?

          • Volkmar schreibt:

            I@ Gutartiges Geschwulst
            hr Kommentar: „Unser „Wertesystem“ und unser „Rechtssystem“ sehen eben NICHT vor, dass minderjährige Mädchen zwangsweise verheiratet werden dürfen. Somit offenbart sich Kleber als Wirrkopf oder mieser Lügner, wenn er davon spricht, den Eltern solle ein Recht weggenommen werden.“
            Meine Reaktion: „Herr Kleber hat an keiner Stelle davon gesprochen oder insinuiert, dass Eltern ein Recht darauf haben, ihre Kinder gegen ihren Willen zu verheiraten.“
            Stimmt, deswegen habe ich das auch an keiner Stelle behauptet. Wenn Sie wollen, lesen Sie doch einfach mal, was ich tatsächlich geschrieben habe.
            Das habe ich getan, ihren Kommentar gelesen.
            Sie haben mit ihrem Eingangskommentar in der Tat Herrn Kleber unterstellt, ein Wirrkopf oder mieser Lügner zu sein (eine unverschämte und unbegründete Diffamierung), weil er ihrer Meinung nach davon sprach, Eltern solle das Recht weggenommen werden, ihre Kinder gegen deren Willen zu verheiraten. Weder hat Herr Kleber so ein Recht konstatier noch hat er Sorge, dass Eltern Rechte weggenommen werden sollen. Er hat schlicht darauf hingewiesen, dass die Rechtslage in Deutschland auch Elternrechte vorsieht. An dieser Aussage von Herrn Kleber hat sich niemand in Deutschland bisher gestört, weil es zu gutem Journalismus gehört, informiert und ausgewogen über ein Thema zu sprechen und einer Wild-West Justiz zu wehren.
            „Konkret bitte! Wo hat Sabatina gefordert, dass Recht und Gesetze nicht respektiert werden sollen?“
            Ich habe an keiner Stelle mich auf so eine Forderung von Frau James bezogen. Dieser Satz bezieht sich auf die Thematik der Kinderehen und auf die vielen empörten Reaktionen hier, die ohne Sachkenntnis und Augenmaß ein hartes Vorgehen des Staates fordern.
            Sie sehen, wie leicht und schnell eine Aussage missverstanden werden kann und wie wichtig es ist, mit Nüchternheit und nach gründlichem Nachdenken Schlüsse zu ziehen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Volkmar: „Er (Kleber) hat schlicht darauf hingewiesen, dass die Rechtslage in Deutschland auch Elternrechte vorsieht.“

            Sie haben bis jetzt noch nicht begriffen, in welchem Zusammenhang Kleber die Elternrechte ansprach. Es ging nicht um die Bemessung des Taschengeldes oder des abendlichen Ausgangs, sondern um Zwangsverheiratung.
            Ist das soweit verständlich, Volkmar? Das Thema der Sendung war Zwangsverheiratung!
            Wenn Kleber also im Zusammenhang mit Zwangsverheiratung die Elternrechte anspricht, dann bezieht sich dieses angesprochene Elternrecht logischerweise auf Zwangsverheiratung, nicht darauf, dass „Deutschland auch Elternrechte vorsieht“.

          • limbischessystem schreibt:

            Wahrscheinlich meinen Sie die Scharia. Die soll ja auch recht und Gesetz sein. Für andere ist das kodifizierte Barbarei. Und Herr Volk mar, haben Sie noch beide Hände?

  12. Heimchen am Herd schreibt:

    Für die kleinen Seelen, denen man soviel Leid antut!

    Glen Hansard Bird of Sorrow-

    Even if a day feels too long,
    and you feel like you can’t wait another one
    and you’re slowly giving up on everything,
    love is gonna find you again
    Love is gonna find you, you’d better be ready then.

    Well you’ve been kneeling in the dark for far too long,
    You’ve been waiting for that spark, but it hasn’t come,
    Well I’m calling to you please, get off the floor
    Love is gonna find you again.
    love is gonna find you, you’d better be ready then.

    Tethered to a bird of sorrow, a voice that’s buried in the hollow
    you’ve given over to self deceiving, you’re prostrate bowed but not believing
    you’ve squandered more than you could borrow
    you’ve bet your joys on all tomorrows, for the hope of some returning
    while everything around you is burning.

    Come on, we gotta get out, get out of this mess we’ve made
    and still for all our talk, we’re both so afraid.
    And will we leave this up to chance, like we do with everything?
    A good heart will find you again
    A good heart will find you, just be ready then.

    Tethered to a bird of sorrow, a voice that’s buried in the hollow
    you’ve given over to self deceiving, you’re prostrate bowed but not believing
    you’ve squandered more than you could borrow
    you’ve bet your joys on all tomorrows, for the hope of some returning
    while everything around you is burning
    but I’m not leaving you here, I’m not leaving you here,
    I’m not leaving

    I’m not leaving you here, I’m not leaving
    I’m not leaving you here

    I’m hanging on,
    oh I’m hanging on,
    for what’s gonna come
    I’m hanging on, I’m hanging on
    Hanging on, hanging on, hanging on, hanging on
    hanging on,
    with the faithful, with the faithful
    I’m hanging on,
    for what’s gonna come,
    for what’s gonna come
    I’m hanging on, I’m hanging on, with the faithful

  13. Peter Valenta schreibt:

    Ich informiere mich beim DLF – nur per Audio. Die Bilder mache ich mir selbst in meinem Gehirn. Da bleibt nur das „kleben“ was ich will!

  14. ManfredM schreibt:

    Es ist doch auch die permanente Art und Weise, wie Kleber von Betonung, Intonation und unbegreiflichen Pausen inmitten von Sätzen her „seine“ Nachrichten präsentiert, wie er damit als Inkarnation der Inkompetenz daherkommt. Verschwurbelt wie die Kanzlerin… Das einmal angemerkt – abgesehen vom jeweils Inhaltlichen, das oft fragwürdig genug ist. Tollhaus Deutschland, wenn man bedenkt, dass Herr Kleber 200.000 € jährlich kassiert…

    • Hessenhenker schreibt:

      200.000,- €uro?
      Das ist ja ein ganzer €uro mehr, als z.B. Walter Scheel als monatlichen „Ehrensold“ als Ex-Bundespräsident erhielt!

    • Bernd L. Müller schreibt:

      Herr Kleber ist nicht nur ein furchtbarer Journalist, er hat auch den Chef von Siemens beim Besuch im Kreml danach zur Schnecke gemacht. Weil der Geschäfte mit Russland logische Fortsetzung einer 100 Jahre richtigen Beziehung für ein friedliches Miteinander zwischen zwei befreundeten – noch vor 2 Jahren – bezeichnete. Kleber ist einfach ein zu hoch bezahlter Depp.

  15. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Sabatina hat sich großartig dargestellt – intelligent und souverän! Sie hätte es nicht besser machen können.

  16. Volkmar schreibt:

    Die Fragen von Herrn Kleber waren gute und berechtigte Fragen. Frau James ist nicht auf die Fragen eingegangen, sondern hat auf den Wertekonflikt hingewiesen und auf die unterschiedlichen Kulturen, die diesen Konflikt bedingen. Beide haben wichtiges gesagt. Nur, wie man praktisch auf Situationen, wie die in dem Beitrag geschilderte, eingehen soll und kann, wurde nicht beantwortet. Die Kritik an Herrn Kleber ist unsachlich und unberechtigt. In den Kommentaren gehen vielen offenbar die Nerven durch. Nein, man kann ein Paar wie das in der Sendung dargestellte, nicht zwangsweise trennen ohne den ausdrücklichen Wunsch eines Partners. Nein, der Staat muss in jeden einzelnen Fall Fragen stellen. Das ist rechtsstaatliches Handeln. Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen ist in Deutschland nicht grundsätzlich verboten. Es kommt auf das Alter des Teenagers und des älteren Sexualpartners an – und darauf, in welchem Verhältnis sie stehen.
    In Deutschland dürfen Menschen ab 16 Jahren mit Einverständnis der Eltern heiraten. In Deutschland dürfen Menschen unverheiratet zusammen leben, auch Minderjährige. Möchte sich ein 16 jähriges Mädchen die Pille als Verhütungsmethode verschreiben lassen, so kann es dieses auch ohne das Einverständnis der Eltern machen. Ist sie jünger, so entscheidet der Arzt über die geistige Reife des Jugendlichen. Hierbei gilt die ärztliche Schweigepflicht, die Eltern müssen nicht informiert werden. Die Problematik der Kinderehen ist aus meiner Sicht komplexer als viele es wahrhaben wollen. Offenbar fehlen den Behörden die Instrumente, differenziert und kompetent mit Zwangsheirat und Kinderehen umzugehen. Es wird noch viel geredet, geschrieben und diskutiert werden. Das westliche Verständnis von Freiheit in der Gestaltung von Beziehungen wird hier zum Fallstrick.

  17. DuDu schreibt:

    Auf Sabatinas Facebookseite gibts einige (zum Glück wenige), die Kleber aufs Blut verteidigen, alle anderen als „Wutbürger“ und „Angsthasen“ beschimpfen. Was die da schreiben ist so Grotesk. Ich verliere jede Hoffnung, dass wir aus diesem toleranzbesoffenen Strudel wieder hinaus kommen.

    • Volkmar schreibt:

      Ich sehe überhaupt nicht, warum Herr Kleber verteidigt werden sollte. Er hat gute journalistische Arbeit gemacht in dem kurzen Interview. Das, was Menschen aufregt, ist das, was die „Empörten“ in das Gespräch hinein interpretieren in ihrer Erregung.

      • limbischessystem schreibt:

        Alelin so zu tun, als könne es in dieser Frage eine Diskussion um Pro oder Contra geben ist verwerflich und hat mit journalistischer nichts zu tun. Das ist satanisch.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        „Das, was Menschen aufregt, ist das, was die „Empörten“ in das Gespräch hinein interpretieren in ihrer Erregung.“

        Der Einzige, der hier erregt ist bist Du, pfui Teufel!

      • DuDu schreibt:

        „Das, was Menschen aufregt, ist das, was die „Empörten“ in das Gespräch hinein interpretieren in ihrer Erregung.“ die einzigste „erregung“ sehe ich bei ihnen, volkmar, beim gedanken daran, dass „das westliche Verständnis von Freiheit in der Gestaltung von Beziehungen“ zum „fallstrick“ werden könnte. schöne neue welt für sie, volkmar, wa!

  18. Heimchen am Herd schreibt:

    Claus Kleber hat zwei Töchter. Mich würde mal interessieren, ob seine Töchter schon
    verheiratet sind. Wenn ja, wie groß ist der Altersunterschied?

    Kinderehen ist falsch, denn darunter versteht man, dass Mädchen mit Jungen verheiratet
    werden, was schon schlimm ist. Es sind aber Männer-Mädchen-Ehen, das ist abartig!

    Und diese Ehen zwischen erwachsenen Männern und kleinen Mädchen, werden auch
    sexuell vollzogen. Das muss grausam sein für diese kleinen Mädchen! Sie erleiden
    Schmerzen, fühlen Ekel und ihre Seele ist für immer verletzt!

    Und dass das in Deutschland geduldet wird, ist ein Skandal!

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Schon 9 Pädophile die meinen Kommentar natürlich nicht gut finden!

      Pfui Teufel, kann ich da nur sagen!

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Alter Bock und kleines Mädchen, widerlich!
        Das gehört VERBOTEN!

        • limbischessystem schreibt:

          Aber bitte nicht in Deutschland, am Mädel sieht man ja, das ist grün-roth. Oder ist der Stofflappen rosa? Was für eine großartige Unkultur der Islam ist, visualisiert dieses Foto sehr gut. Und das bald auch schon ganz bei uns. Herrlich. So läßt sich das angebliche Problem, daß wir ein Raum ohne Volk würden, lösen, besser noch, wenn die alten Wixer gleichzweitig Zweit-, Dritt- … Zehntfrauen haben dürfen. Und man rechne. Ein Muselman mit zeuge mit, sagen wir fünf Frauen, die ja sehr jung sind, je fünfzehn Kinder dann haben wir auf einen Schlag einen Bevölkerungzuwachs von 75 Neuantisemiten, und das schon innert fünfzehn Jahren. Die Renten sind sicher – keien Frage. Die Barbarisierung auch.

        • DuDu schreibt:

          ist das volkmar auf dem foto?

        • Volkmar schreibt:

          @ Heimchen Hetzerin: Ein Foto ohne Quelle und Bestätigung dient nur, Vorurteile zu festigen und Stimmung zu machen. Traurig, aber das ist dein Niveau und zeigt mir nur, dass differennziertes Denken und Anstand nicht zu deinen Sozialkompetenzen gehören.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Volker, Du Schönredner, verzieh Dich!
            Noch ein Tipp von mir, klicke einfach auf das Bild,
            dann hast Du die Quelle! 😉

          • Heimchen am Herd schreibt:

            „Heimchen Hetzerin: Ein Foto ohne Quelle und Bestätigung dient nur, Vorurteile zu festigen und Stimmung zu machen. Traurig, aber das ist dein Niveau und zeigt mir nur, dass differennziertes Denken und Anstand nicht zu deinen Sozialkompetenzen gehören.“

            Und was ist das hier??

            Achtjährige Kindsbraut verblutet in Hochzeitsnacht
            Ein achtjähriges Mädchen starb, weil sein erwachsener Ehemann in der Hochzeitsnacht mit ihm Geschlechtsverkehr hatte – es verblutete anschließend. Zuvor war das Kind an ihn „verkauft“ worden.

            (…) Zuvor starb eine 12-Jährige unter ähnlichen Umständen

            Vier Tage vor ihrem Tod sei in der selben Region bereits eine Zwölfjährige unter ähnlichen Umständen in der Hochzeitsnacht ums Leben gekommen. Dieses Mädchen habe mit seinen Eltern in einem Flüchtlingslager in der Nähe der Grenze zu Saudi-Arabien gelebt.(…)

            http://www.welt.de/vermischtes/article119841233/Achtjaehrige-Kindsbraut-verblutet-in-Hochzeitsnacht.html

            Volkmar, Realitätsverweigerer, Relativierer, Verharmloser, Meinungsmacher,
            Diffamierer usw. usf., !

            Mach Dich vom Acker, Volkmar, bevor ich mich vergesse!

  19. martin silenus schreibt:

    Kinder gewalttätiger Eltern wollen auch lieber bei ihren Eltern bleiben und denken sie haben eine schöne Kindheit. Wer mit Gewalt aufwächst empfindet das als normal. Und wenn Kleber und Co. das auch für Deutschland wollen, sollte man sofort eine Reiseagentur gründen welche deutsche Pädophile im Ausland Bräute verschafft. Also nicht wirklich, aber mich würde doch brennend interessieren was die Gutmeinenden dann dazu sagen.

    • mattie schreibt:

      Tjaja, Also bestimmt das Sein manchmal doch noch das Bewußtsein 😉
      Allerdings findet man das als Kind nur solange normal, bis man auf andere Kinder trifft, die nicht gewalttätig erzogen werden. Ist erstmal eine sehr rätzelhafte Entdeckung, kann aber dann das Bewußtsein stark verändern.

    • Volkmar schreibt:

      Ich halte es nicht für hilfreich und statthaft, grundsäztlich davon auszugehen, dass die Ehemänner ihren minderjährigen Frauen Gewalt antun und sie missbrauchen. Die Unschuldsvermutung gilt auch für Menschen aus anderen Kulturen, die wir nicht pauschaul als Triebtäter oder Pädophile bezeichnen dürfen.

      • limbischessystem schreibt:

        Für Menschen aus anderen Kulturen schon; aber würden Sie wo weit gehen, den Islam als Kultur anzusehen? In meinen Augen ist es ein barbarisches System, alten Säcken zu erlauben, Mädchen, sobald sie pubertär werden, legal zu penetrieren, denn um wechselseitigen Gebrauch die Geschelchtsorgane, wie Kant die Ehe charakterisiert hat, dürfte es da ja wohl kaum gehen. Und wenn das im Geltungsbereich des GG toleriert werden würde, wäre das ein weiteres schwerwiegendes Indiz für die fortschreitende Barbarisierung hierzulande. Meinetwegen sollen sie den islamischen Mänern erlauben, zwei, drei, hunderttausend Frauen zu haben, oder den Frauen ebensoviele Burkas zu tragen …

    • limbischessystem schreibt:

      Heißt das, daß Kleber eine gewalttäge Mutter gehabt hat, die ihren Sohn sexuell mißbraucht hat? Klingt plausibel

      • Volkmar schreibt:

        Dieser Kommentar und die Andeutung, dass Frau Klebers Mutter gewalttätig war und ihren Sohn sexuell missbraucht hat, ist widerwärtig, beschämend und einfach nur primitiv. Es zeugt vom Niveau der vielen Kommentare hier, die von Hass und Verachtung durchdrungen sind und einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig sind.

        • limbischessystem schreibt:

          Ja, so ist es wohl, die Verachtung ist vor den Hund gekpmmen. Wir bräuchten eine Renaissance der Verachtungskultur. Wer kann denn noch richtig verachten? Und wer versteht den Sinn der Verachtung? Von den Muselmanen – trink nicht zuviel C-a-f-f-e-e – könnten wir es wieder lernen.

        • DuDu schreibt:

          Volkmar „Es zeugt vom Niveau der vielen Kommentare hier, die von Hass und Verachtung durchdrungen sind und einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig sind.“

          Kinderficker, auch wenn sie unter dem Deckmantel „anderer kultureller Hintergrund“ daherkommen, sind einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig und mit Verlaub, solche Volkmars, die den Sex mit Kindern auf Trauschein unterstützen, ebenso!

          • Volkmar schreibt:

            Es ist albern, mir zu unterstellen, dass ich Sex mit Kindern unterstüze. Wenn sie keine richtigen Argumente haben, dann bleibt nur auf plumpen Niveau zu diffamieren. Immerhin wissen sie ja schon wie man unwürdig buchstabiert 🙂

          • limbischessystem schreibt:

            Gut, Sex mit Kindern unterstützen Sie nicht, aber dafür haben Sie Sex mit Argumenten, Sie Fetischist.

  20. Citoyenne schreibt:

    Leider sind die Menschen angesichts der Flut an Ungeheuerlichkeiten, die das öffentlich Rechtliche täglich über sie ergießt, schon so müde und/oder abgestumpft, dass sie einen Beitrag wie den obigen nicht zum Anlass nahmen, einen Herrn Kleber zum Rücktritt zu zwingen. Wer wie er die Frage formuliert, ob Frau James nicht Elternrechte unterminiert, wenn es darum geht, dass minderjährige Töchter von ihren Eltern VERKAUFT werden, der hat entweder nicht alle Tassen im Schrank oder bezieht eine saudische Rente…

  21. Heimchen am Herd schreibt:

    Claus Kleber ist nicht gerade eine journalistische Lichtgestalt!
    Die Heulsuse informiert nicht, sondern gibt die Meinung seines Arbeitgebers wieder!

    Kritik
    Nach zweijährigen Bemühungen führte Kleber am 18. März 2012 ein 45-minütiges aufgezeichnetes Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, in dem Kleber Ahmadinedschad vor allem zum iranischen Atomprogramm befragte. Es hatte laut Kleber keine inhaltlichen Absprachen gegeben. Ahmadinedschad griff die Fragen Klebers auf, um dessen suggestive Fragestellungen offenzulegen. Das Interview führte zu Kritik an Kleber beim Zentralrat der Juden, von Omid Nouripour und in Zeitungskommentaren.

    Im Mai 2013 gestand Kleber ein, beim Bericht über den CSU-Parteikonvent am 3. Mai 2013 die Behauptung, der in die Kritik geratene Unternehmer und Fußballfunktionär Uli Hoeneß sei aus einem CSU-Werbefilm herausgeschnitten worden, ungeprüft übernommen zu haben.Kritik rief auch sein Verhalten während der Krimkrise in einem Gespräch im heute-journal mit Joe Kaeser hervor. Frank Schirrmacher warf Kleber „Selbstinszenierung des Journalismus“ vor und nannte das Interview eine Inquisition.Jakob Augstein hielt Kleber vor, Kaeser geradezu verhört zu haben.

    Auf Kritik von Jan Fleischhauer an seiner angeblich einseitigen Berichterstattung über die Flüchtlingskrise reagierte Kleber mit einer Zurückweisung der Vorwürfe. Bei anderer Kritik an seiner Berichterstattung über die Flüchtlingskrise gestand er Fehler ein.
    Wikipedia

    Trotz massiver Kritik sitzt Kleber immer noch fest auf seinem Stuhl und genießt
    Narrenfreiheit! Und wir bezahlen diesen Kerl auch noch!

    • Ballwanz Heike schreibt:

      Sehr gut informiert. ..

    • Bernd L. Müller schreibt:

      „Heimchen am Herd“ eigentlich ein wenig BLÖD, seis drum, das Interview mit Kleber und Siemens – Chef habe ich noch heute fast wörtliche in Erinnerung.

      Absoluter Schmierenjournalismus mit Unterstellung von kriegslüsternd bis Kapitalist. Der Jo ist „nur“ Chef von ca. 400.000 Siemens – Angestellten denen er Arbeit, Brot geben muss, in 150 – jährigen deutschen Tradition, unterbrochen nur durch Nazi – Reich.

  22. tomsen schreibt:

    Wäre ja schön, wenn Kleber ein Nachrichtenableser wäre, er sieht seine Aufgabe aber in der Erziehung der Zuschauer.

  23. Sophist X schreibt:

    Wieso hat Kleber noch keinen Turban und keinen Bart?

  24. Karl-Heinz Vogt schreibt:

    ARD,ZDF – Abschaffen ohne Rest!
    Kleber in die Produktion!

  25. mattie schreibt:

    Zu den Aufgaben eines guten Interviewers gehört mitunter auch, durch unschuldige oder unbefangene Fragen den Argumenten einer Gegenseite vorzugreifen, indem man dem Interviewpartner die Gelegenheit gibt, sie im Vorfeld zu beantworten, auch wenn man mit ihm/ihr grundsätzlich übereinstimmt. Deshalb würde ich jetzt nicht vorschnell Kritik üben, auch wenn mir den Anlass durchaus einleuchtet.

  26. unbesorgt schreibt:

    Was waren das noch für Zeiten, als Nachrichtensprecher Konjunktive von Zetteln ablasen! Das aktuelle, wertelose Infotainment begann imho genau in dem Moment, als die Sprecher sich von ihren Büro-Ärschen erhoben und selbstgerecht durch’s Studio stolzierten. Das war der Anfang. Interviews wie das mit Sabatina James sind das Ende.

    Das ZDF klebert uns allen mal wieder eine!

  27. limbischessystem schreibt:

    Schauderhaft! Der Gipfel der Unglaublichkeiten. Mich schüttelt’s. Die Impertinenz und Perversion der ÖRR ist … Ja, wo eigentlich. Grauenhaft, was dieser Typ da sagt. Irrsinn udn Perversion schein ins Unendliche steigerbar zu sein, aber danach wohl nicht mehr. Hilfe! Hilfe, vor dieder Art Kinderschützer. Wenn ich die Macht hätte, würde ich dieses Arschloch augenblicklich in den Gulag befördern

  28. Hessenhenker schreibt:

    Klebriger: „„Nach unseren Gesetzen müssen fünfzig Kilometer zwischen Euch liegen und dafür sorgen wir jetzt.“

    Bei dem Gespräch müssen wohl 50 Kilometer zwischen James und Kleber gelegen haben.
    Indiz: sie hat ihm nicht auf’s Maul gehauen.

Seid gut zueinander!

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