Warum AfD?

Einfach als Versuch, weil ich verstehen will.

Dieser Post ist für alle AfD-Wählerinnen und Wähler. Bitte schreibt mir:

„Ich wähle AfD, weil …“

Diese Partei wird immer stärker und mich interessiert, was so viele Leute an dieser Partei, die nicht die meine ist, wählbar finden. Ich möchte wissen, wer da in den Parlamenten meines Landes sitzt. Also ehrlich:

„Ich wähle AfD, weil …“

Und bitte hier nicht schreiben, warum Ihr nicht die AfD wählt oder wie doof und gefährlich die AfD ist. Das hab ich alles schon gehört und verstanden. Ich will jetzt die andere Seite kennenlernen.

Ich halte alles anonym, wenn gewünscht.

Antworten bitte an:

gerdbuurmann@hotmail.de

***

Die Antworten:

„Ich wähle AfD, weil es schlicht die einzige Möglichkeit ist, Merkel und ihre Politik, die ja alle anderen Parteien sonst auch weitestgehend unterstützen, abzuwählen. Um klar zu machen, dass solch ein weltweit einzigartiger Irrsinn an Politik nicht mehr erwünscht ist.“ (Anonym)

„Ich wähle die AfD, weil sie die einzige Partei ist, die eine Chance hat, politisch wahrnehmbar ein Signal gegen Fehlentwicklungen der letzten Jahre, Jahrzehnte zu setzen; gegen die falsche „Flüchtlings-„politik, gegen die Islamisierung, gegen hegemoniale und schädliche Ideologien wie Gender Mainstreaming, gegen Neusprech und ideologische Sprachverhunzung, Ideologisierung an Schulen und Universitäten, überhaupt gegen die zunehmende Ideologisierung und totale Hegemonie der linksliberalen Meta-Ideologie der 68er und der Globalisten an Unis, in Medien und in der Politik. Ich kann im gesamten Programm der AfD nichts verwerfliches oder gar extremistisches finden. Dass sie teilweise suspektes Personal hat, unterscheidet sie auch nicht von anderen Parteien. Das Gros des Personals finde ich ehrlich gesagt sogar angenehmer als das der etablierten Parteien (was allerdings keine große Kunst ist). Dass ich nicht mit jedem Punkt übereinstimme, ist völlig normal in einer Parteiendemokratie.“ (Anonym)

„Die AFD ist die einzige Partei, die dieser immer noch so bezeichneten ökologischen Energiewende, welche schon jetzt viele Natur- und Kulturlandschaften rücksichtslos und großflächig in Windindustriegebiete und ökologische Maiswüsten verwandelt, ein Absage erteilt und die fordert, dass das planwirtschaftliche EEG abgeschafft wird. AFD was sonst? Ich bin so alt, dass ich alle Parteien ohne wirklich rechts mit samt der Kombinationen durch bin.“ (Günter Thomsen)

„Ich wähle AfD aus demokratie-theoretischern Gründen. Die Entwicklung in Deutschland, die nur noch Parteien kennt .- ob CDU, SPD, FDP, Gründe oder Linke, die in Grundfragen übereinstimmen (Islam, Kernenergie, Energiewende, Migration, Gender, political correctness, Meinungszensur, Multikulturalismus, EU, Euro, USA uvm – natürlich cum grano salis, aber eben nicht in der Grundrichtung) ist für ein pluralistisches, dem Wandel offenes, meinungsbuntes, der Streitkultur als Lebenselixier des Fortschritts und der Demokratie schlechthin verpflichtetes Gemeinwesen nicht nur abträglich, sondern birgt die Gefahr des letztlichen Scheiterns in sich.

Es braucht die Korrektur, den Stachel, den Widerspruch, die Unsicherheit der Mächtigen. Wer sollte dies leisten wenn nicht eine neue Partei, wenn die, die sich Elite nennen, den Widerspruch nicht mehr ertragen?

Wir erleben gegenwärtig eine tiefe Spaltung der Gesellschaft: da sind die „Eliten“, die sich dem gemeinen Volk überlegen fühlen, weil sie gar nicht mehr die Fühlung zum ungebildeten, dumpfen, unwissenden Volk (siehe Diskussion nach dem Brexit-Votum) suchen – ob in Politik oder Medien, die Verachtung der „einfachen“, „besorgten“ Bürger ist allgegenwärtig, die Zuordnung einfach, besorgt selbst Zeichen dieser Verachtung. Was vom „Volk“ kommt, ist per se verdächtig, Zeugnis der Unverständnisses für „komplexe Zusammenhänge“, die sich eben nur noch den Eliten entfalten, somit durchschaubar werden.

Dieser Verachtung von oben entspricht – nun, auch schon Verachtung inzwischen, aber zumindest tiefstem Mißtrauen von unten (die Einteilung oben/unten entspringt der Wahrnehmung dieser Schichtung in Medien und Politik), dem Gefühl des Ausgeliefertseins, der Einflußlosigkeit, Infantilisierung, nur noch selektiv Informiertseins, Objekt pädagogischer Anmaßung zu sein.

Und diese Kluft vertieft sich von Tag zu Tag. Geschlossen werden kann sie nicht direkt vom Bürger – er ist und fühlt sich auch als Objekt der Macht. Es braucht ein Korrektiv aus dem System heraus – eine aufbrechende Partei. Es gibt keine Alternative zur Alternative für Deutschland, die diese Wirkung erzielen kann, und die Wahlentscheidung ist umso leichter, als die Verteufelung und Fehlfärbung dieser Partei selbst ein Symptom der Pädagogisierung und Verachtung der Etablierten in Medien und Politik ist.

Die AfD ist eine demokratische Partei, die die Etablierten herausfordert. Genau das braucht die Demokratie jetzt.
Zur Abwahl bleibt genug Möglichkeit, sollte sie versagen oder scheitern. Die Grünen wurden einst nicht anders gehandelt. Nur war damals der Grund für deren Aufkommen nicht demokratie-theoretischer Natur, sondern eben der Umgang mit der Natur. Dass diese Partei inzwischen zum Problem geworden ist, muß kein Omen für die AfD sein. Geben wir ihr und damit der Neufindung der Demokratie eine Chance.“
(Anonym)

„Ich wähle AfD, weil es einzige akzeptable Möglichkeit ist, gegen die jetzige Politik zu protestieren. Als konservativer Liberaler, habe ich keine bessere Option, gegen den Weltrettungsamoklauf zu stimmen. Das mache ich trotz erheblicher Zweifel. Z.B. Die Putinliebe und der Antiamerikanismus kotzen mich richtig an.“ (Thomasz Kulbacki)

„Ich würde schon deshalb AfD wählen, weil die etablierten Parteien mal eine Nuss brauchen, eine Kopfnuss. Es ist doch so, dass die CDU selbst mit Stalinisten koalieren wuerde, wenn es um den Erhalt von Macht geht. Wählerverarschung bis zum geht nicht mehr: Da bekommt die AfD 24% und man hört, 76% haetten aber immer noch fuer Merkel gestimmt; also gibt es ausserhalb der AfD wohl nur noch eine Blockpartei.“ (Horst Nietowski)

„Die AfD vertritt viele unterstützenswerte Positionen. Privatisierung des Gesundheitswesens, Abschaffung des Mindestlohns, Abschaffung von Mietpreisbremsen, Abschaffung der Erbschaftssteuer, Verkleinerung des Bundestages und der Länderparlamente, Selbsthaftung von Banken, Erhöhung steuerlicher Freibeträge, Beibehaltung von Kernenergie und Fracking als Alternativen im Energiesektor, Ablehnung von Geschlechterquoten, Amtszeitbegrenzung für Politiker, und damit de facto Abschaffung des Berufspolitikertums… Die Liste ließe sich wahrscheinlich noch verlängern, denn im Grunde hat die AfD echt viele klassisch liberale Programmpunkte zu bieten. Würde ich wählen, stünde ich vor dem Problem, dass eigentlich keine andere Partei so viele meiner Standpunkte teilt.“ (Robin Löhnert)

„Ich habe AfD aus ohnmächtiger Wur gewählt. Um Merkel abzustrafen und um mit Schlägen auf den Hinterkopf das Denkvermögen wieder anzuregen. Vor allem wegen des Personals und des stiernackigen politischen Kleinstbürgertums wird das nie meine Partei sein.“ (Ron Jeremias)

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189 Antworten zu Warum AfD?

  1. Eitan Einoch schreibt:

    Die Reaktionen der Blockparteien auf den AfD-Triumph in Mecklenburg-Vorpommern spricht Bände und verstärkt wieder mal den Eindruck, dass es zur AfD keine Alternative gibt, wenn man eine Alternative und Opposition zu Merkels Parteien-Gangbang sucht. Leute, ist das euer Ernst? Wie viel Prozent soll die AfD denn noch in Zukunft kriegen?!

    • A.S. schreibt:

      Ein mögliches, und aus meiner Sicht wahrscheinliches, Szenario ist die Entwicklung der FPÖ ist Österreich.
      Dort haben sich alle etablierten Parteien zu einem Block zusammen geschlossen, als alleiniges Politikziel die Verhinderung der FPÖ ausgegeben und diese damit zur einzigen Opposition gemacht. Jeder Wähler, der einen wie auch immer gearteten Richtungswechsel will, kann nur noch FPÖ wählen. Inzwischen kratzt die FPÖ an der 50% Marke, wird vermutlich den nächsten Präsidenten stellen und bei der nächsten Nationalratswahl wird es nur noch darum gehen ob die FPÖ den Kanzler stellt oder nicht. Ähnliches ereignet sich gerade in Frankreich.

      Noch sind wir in Deutschland nicht so weit, aber die Weichen werden gerade in genau diese Richtung gestellt.

  2. Ebse schreibt:

    Ein für mich ganz wichtiger Aspekt ist der Fakt, dass die AFD die einzige Partei bei uns ist, welche dieser pseudo-religiösen Ideologie des menschen-gemachten Klimawandels kritisch gegenübersteht. Wie kann ein nur halbwegs intelligenter Mensch diesem Nonsens Glauben schenken? Welch wahnsinnige Hybris zu glauben, die Menschheit wäre in der Lage das globale Klima zu kontrollieren (2 Grad-Ziel)? Das ist Irrsinn in Reinkultur, der von den anderen Parteien in keinster Weise hinterfragt wird. Allein aus diesem Grund sind für mich alle anderen Parteien nicht wählbar.

    • A.S. schreibt:

      Nicht nur das. Die AfD ist die einzige Partei, die für Kernenergie ist, für die Wehrpflicht, für die der Islam nicht zu Deutschland gehört, die Gender-Mainstreaming offen als Schwachsinn bezeichnet, Gesamtschulen für eine Fehlentwicklung hält, uvm.
      Die Partei ist genau das was ihr Name sagt: Eine Alternative.
      Und diese Panik die plötzlich davor aufkommt lässt tief in diktatorische Köpfe blicken…..

      • Lusru schreibt:

        BINGO, A.S.:
        Die Panik aller nur autoritär ihre Ideologie Denkenden vor JEDER Alternative!

        Einmal von Mutti angeschraubt – ewig fest plaziert, was auch in der Welt und bei den Menschen sich verändert – so entsteht übrigens auch die Verstopfung der Wasserführungen in Wasch und Spülmaschinen: VerKALKUNG!
        Wache Menschen sorgen sich gegen Verkalkung, nicht gegen Alternativen zu deren Verhütung.

        Manche Leute – nicht die von Mutti angeschraubten, sondern die Anderen – betreiben sogar ohne es zu begreifen Rassismus, sozialen Rassismus, indem sie noch immer „Klassenkampf“ wie „Rassenkampf“ denken, und was noch schlimmer ist:
        Das auch noch so praktisch auf der Strasse durchsetzen wollen.
        Im Bereich der Sozialitäten gibt es zwar zig soziale Rollen, änderbare, erlernbare, jedoch keine „sozialen Geschlechter“, erst recht keine „verebten“ oder „angeborenen“, die Biologie gibt das noch nicht her, auch wenn sogar einige verirrte Universitäten DAS als Alternative preisen und verbal germanisieren (!!) wollen, um künstliche Wissenschaftspöstchen zu schaffen.
        Nur echte Alternativenhaben Chancen, sich zu bewähren. Ob das bei der AfD mal wird, wissen wir nicht, jedoch um den massenhaften Polit- und Demokratie nur demonstrierenden Kalk zu lösen, dürfte sie bereits jetzt eine (eine von …) brauchbaren Alternativen sein.
        Es muss mal Schluss sein mit der Praxis, nur weil jemand (da) ist (Altparteien und ihre Netzwerke), sei das bereits schon Demokratie, noch dazu in elitärer Erbschaftsdemokratie

        Nicht jede „Alternative“ muss alleThemen „correct“ für alle und jeden abdecken und „political correctness“ bereits vor ihrer Entstehung nachweisen, wenn sie diese als kalkig doch verändern will…
        Wer selber seine Neugier bereits eng verschnürt an den Haken hängte, muss sich nicht wundern, wenn das andere nicht tun und letztlich fescher daherkommen, wo es auch hinführt

      • Tourix schreibt:

        Ich glaube nicht, dass die AFD wegen irgendwelcher Wahlinhalte gewählt wird.
        Es dürfte eher darum gehen, den etablierten Parteien zu zeigen, dass es so nicht weitergeht. Die AFD ist einfach nur zur richtigen Zeit verfügbar.

        • A.S. schreibt:

          Klar, primär geht es aktuellen Wählern um die Abwahl der etablierten Parteien. Aber das machen die ja, weil sie die aktuelle Richtung für falsch halten und sich eine Alternative wünschen.
          Und solange die AfD die einzige Alternative gegen festgefahrene und ununterscheidbar ähnliche „Altparteien“ bleibt, kann die AfD auch einen Autoreifen aufstellen und würde trotzdem gewählt.

        • Lusru schreibt:

          @Tourix schreibt: September 6, 2016 um 8:53 pm

          „Ich glaube nicht, dass die AFD wegen irgendwelcher Wahlinhalte gewählt wird.
          Es dürfte eher darum gehen, den etablierten Parteien zu zeigen, dass es so nicht weitergeht. Die AFD ist einfach nur zur richtigen Zeit verfügbar.“
          Korrekt, völlig korrekt bezeichnet.
          Allerdings ob sich das für die Zukunft auch so herausstellt, bleibt abzuwarten.
          Übrigens:
          Alles was die „Alten“ produzierten, ist stets zwingend „zur rechten Zeit verfügbar“ (wan denn sonst sollte es bemerkbar sein?), denn sonst gäbe es das nicht. Demnach können wir davon ausgehen, dass die „Alten“ ihr ungeliebtes garstiges Baby zwingend benötigten, um sich im Spiegel der Demokratie überhaupt noch wieder zu erkennen, mit Betonung auf wieder.
          Nochmal: Übrigens –
          Was meinen Sie wohl, wieso es die DIVERSEN bekannten Parteien gab, gibt, eventuell auch NUR, um zu zeigen, dass es mit der jeweils anderen SO NICHT WEITERGEHEN kann?
          Das ist der Sinn von Part-eien (Teil_habereien), Teilhabe dort her zustellen oder zu erzwingen, wo andere die Türen und Fenster geschlossen halten um so ihre eigene politische Denk-Kleinstaaterei in scheinbar geschlossenen (Denk)Systemen zu schützen. – nimmt das überhand, wird so der erforderliche AUSGLEICH von diesen Systemen selbst zwingend als systemisch erforderliche Alternative produziert.
          Das ist eine Frage der Systemsicherung in jeder Ganzheit, Gesellschaft.
          Verläuft das dann produktiv (mit Folge des AUSGLEICHES), wird das DEMOKRATIE genannt, was in diesen Fällen die Alteingesessenen längst verdrängt und beschnitten haben, was stets den Bedarf für neue Teil_habereien hervorruft.

          Wahlinhalte:
          Sie gehen doch nicht etwa davon aus, dass die verkündeten Pro(paganda)gramme in der Tat etwaige „Wahlinhalte“ sind?
          Das sind immer nur die „hingestellten Autoreifen“, mal geschickt, meist dümmlich und dämlich – je nach Vermögen und Fähigkeiten der Vorderen, und i.d.R nie erfüllbar, da nur das realisierbar ist, was im Kompromiss der Partner mitträgt, also letztlich findet immer nur Partner orientierter Pragmatismus Platz in Politik, und das bedarf in regelmässigen Abständen erheblicher Erschütterungen, um Chancen zur eigenen Neuorientierung und Besinnung auf den erforderlichen (!) Ausgleich zu schaffen.
          Derart sich erfüllende Demokratie schadet keiner Gesellschaft und schafft völlig in Gelassenheit Besinnung auf die Teilhabebedingungen aller als Schutz vor extremen Ausfällen.
          Alles andere ist – wie gerade jetzt und wie immer in solchen Situationen – in gespielter konzertierter Pseudoaktion gegen einen neuen Konkurrenten nichts anderes, als die Vorübung autoritärer oder sogar totalitärer Verhältnisse, von welcher Seite auch immer.

  3. Eitan Einoch schreibt:

    Wir sind die Harten!

    „Es gibt drei Arten von Menschen auf dieser Welt: Die Harten, die Pussies und die Arschlöcher. Pussies mögen Harte nicht, weil Pussies von Harten gefickt werden. Aber die Harten ficken auch Arschlöcher, Arschlöcher die auf alles scheißen wollen. Pussies glauben vielleicht sie können auf ihre Weise mit Arschlöchern umgehen und das einzige was ein Arschloch ficken kann, ist ein Harter, mit Eiern. Das Problem mit den Harten ist, dass sie manchmal einfach zu viel ficken, oder ficken wenn es unangebracht ist und nur eine Pussy kann ihm das klar machen. Aber manchmal sind Pussies so voller Scheiße, dass sie selbst zu Arschlöchern werden, denn Pussies sind nur zwei Finger breit von Arschlöchern entfernt!“

    (Filmzitat aus „Team America“)

    😀

    • Eitan Einoch schreibt:

      Man stelle sich vor, die „Harten“, das sind AfD, Pegida, Hogesa, Gerd Wilders etc. Die „Pussies“ sind die Merkelregierung, linksgrüne Moralsozialisten, Gutmenschen, Antifanten, das Feuilleton, ein Großteil der Medien etc. Und IS, Al-Kaida, Salafisten, AKP etc. sind die „Arschlöcher“. E voilà! 😀

    • Phosphoenolpyruvat schreibt:

      midlife crisis?

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Für mich liest sich das eher wie pubertäre Großmannsträume. Aber Kinder und Narren sagen die Wahrheit und die Feier der oder des „Harten“ zeigt eben auch die Sehnsucht nach dem „Körperpanzer“, den Theweleit in einem etwas zu geschwätzigen Buch als Kennzeichen des faschistischen Mannes beschrieben hat. Da hätte es den Hinweis auf die „Pussies“ als Feindbild gar nicht mehr gebraucht.
        Die AfD hat vor allem einen Effekt: sie gestaltet den politischen Diskurs in Deutschland noch etwas dümmer als er eh schon ist. Für das beeindruckende Beispiel sei EE gedankt.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Und wieder mal die Faschokeule… Ich sterbe vor Langeweile!

        • Minus schreibt:

          Das wirklich Erschreckende an diesem peinlichen Post ist ja, dass das tatsächlich ernst gemeint ist. Nicht die geringste Spur von Ironie.. Und als Antwort kommt bloß ignorantes (als Langeweile getarntes) Gejammer. Selbst wenn er Theweleit lesen würde …

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Diese im Walserschen Gefolge benutzten Begriffe („Faschokeule“, Nazikeule“) sind in der Tat einerseits ein Ausdruck von Wehleidigkeit, andererseits sollen sie das erreichen, was angeblich den neurechten Wutbürgern so große Sorgen bereitet: es ist die Verhinderung der Rede- und Meinungsfreiheit, in diesem Fall, auszusprechen, welche Wurzeln ihres Denken man aufgespürt hat.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Thomas ex Gotha: „Die AfD hat vor allem einen Effekt: sie gestaltet den politischen Diskurs in Deutschland noch etwas dümmer als er eh schon ist.“

          Dann droht Ihnen ja keine Einsamkeit, Herr ex Gotha.

        • A.S. schreibt:

          „Die AfD hat vor allem einen Effekt: sie gestaltet den politischen Diskurs in Deutschland noch etwas dümmer als er eh schon ist.“
          Also wenn ich Frauke Petry, Jörg Meuthen, Uwe Junge, Alexander Gauland oder Leif-Erik Holm reden höre habe ich nicht den Eindruck, dass die sich dümmer äußern als das was bisher von Politikern wie Roth oder Künast zu hören war.
          Allerdings ist im Umgang mit der AfD die Dummheit der politischen Debatten unübersehbar geworden.

        • Lusru schreibt:

          @Thomas ex Gotha schreibt: September 6, 2016 um 10:29 pm
          „Die AfD hat vor allem einen Effekt: sie gestaltet den politischen Diskurs in Deutschland …“
          Richtig Thomas, gut beobachtet, endlich gestaltet da mal wieder was …
          „…noch etwas dümmer als “ – als was, als die naive Eiferei der Kanzlerin heute im Bundestag? Wohl kaum. Lesen Sie mal das gerade veröffentlichte Buch „Lückenpresse“ von Prof. U. Teusch, dann lernen Sie die PseudoWattewelt der Kanzlerin, wie sie von Ihren populistischen Nestern gestylt wird und wie das sonst so alles funktioniert, dann drehen Sie sicher Ihre Ansicht völlig um …
          Deutschlands sich als massgebend betrachtende Öffentlichkeit lebt fast nur noch in Ketten künstlich erzeugter Narrative – leider lässt sich in Narrativen kein Land regieren ….
          „Und das entwickelt sich jetzt? Ja das Flugwesen entwickelt sich jetzt …“

    • Minus schreibt:

      … sprach das misogyne Arschloch zur Selbstbestätigung, damit die inneren Zweifel an der eigenen Männlichkeit übertönt werden.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Lieber ein misogynes Arschloch als ein kastrierter Minus-Pudel.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          „Merkels Parteien-Gangbang“,
          „Man stelle sich vor, die „Harten“, das sind AfD, Pegida, Hogesa, Gerd Wilders etc.“, „Pussies mögen Harte nicht, weil Pussies von Harten gefickt werden. Aber die Harten ficken auch Arschlöcher, Arschlöcher die auf alles scheißen wollen.“
          „Lieber ein misogynes Arschloch als ein kastrierter Minus-Pudel.“ — bislang dachte ich immer, der rote Pfeil im AfD-Logo erinnere nur durch Zufall an einen sich aufrichtenden Phallos, jetzt aber weiß ich, dass diese Partei ihren Anhängern offenbar Gefühle vermittelt, die mit Politik sehr wenig zu tun haben, sondern weitaus mehr mit der Hoffnung auf ein wenig Wohlbefinden. Vielleicht sollte sich die Partei in SPBB (StänderPartei Besorgter Bürger) umbenennen.

  4. Eitan Einoch schreibt:

    So, ihr lieben AfD-Basher, nach dem amtlichen Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern könnt ihr euch kollektiv einscheißen! Ihr seid Totalversager, eure Anti-AfD-Agitprop hat nichts genützt – außer der AfD. Aber nur zu, macht weiter so wie bisher. Die linksgrünchristsozialistischen Einheitsparteien kriegen noch viel zu viele Stimmen zusammen. Die AfD ist euch weiterhin für jede Hilfe dankbar.

    • bevanite schreibt:

      167.453 Stimmen in einem Bundesland mit ca. 1,3 Millionen Wahlberechtigen sind noch lange keine Mehrheit. Die AfD-Groupies können da mal etwas bescheidener auftreten. Ich weiß noch, wie in Sachsen-Anhalt die DVU einst 18 % einfuhr. Nach nur einer Wahlperiode flogen die aber u.a. dank diverser Peinlichkeiten im Landtag inklusive Spaltung hochkant wieder raus. Die NPD ist nun auch in keinem Landtag mehr vertreten und wird bald Insolvenz anmelden. Ähnlich wird es auch mit der AfD enden.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Ich finde das Wahlergebnis großartig! Einerseits haben die Wähler in Mecklenburg-Vorpommern einer bislang ziemlich gut funktionierenden Koalition aus SPD und CDU für eine weitere Legislaturperiode den Regierungsauftrag erteilt. Andererseits haben sie aber auch ihre Ablehnung für Merkels Kurs überdeutlich zum Ausdruck gebracht und der AfD genug Stimmen gegeben, um als starke Opposition zu agieren. Besser hätte es gar nicht laufen können. Bravo!

      • A.S. schreibt:

        Wozu bescheiden sein? Einen fulminanteren Parteienstart hat es noch nicht gegeben. Jede 5te (abgegebene) Stimme für eine gerade mal 3 Jahre alte Partei ist ein schallender Knall.
        Ob die AfD das Schicksal der NPD oder der DVU ereilen wird, das hängt am ehesten von der CDU ab. Momentan versucht die CDU alles, um sich selber durch die AfD zu ersetzen.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Jetzt hab doch ein bisschen Mitleid mit den AfD-Bashern. Nimm Ihnen nicht den letzten Strohhalm. Nachdem Ignoranz, pathetisches Gesäusel, Niederbrüllen, körperliche Gewalt und Nazikeulen nichts bzw. das Gegenteil bewirkt haben, bleibt eben nur noch die Hoffnung auf ein Wunder. Lass Ihnen die Hoffnung, dass das AfD-Problem sich von alleine löst.

          • A.S. schreibt:

            Kein Mitleid, dafür sind die selber zu unfair. Es ist aber recht unterhaltsam zu sehen wie sich die nackte Panik verbreitet vor einer Partei, die ziemlich genau das Programm hat, mit dem Merkel und die CDU 2005 in den Bundestagswahlkampf gezogen ist.
            Wenn die AfD Humor hat hängen die nächstes Jahr die alten CDU Plakate auf, streichen CDU durch und schreiben AfD darunter.

          • bevanite schreibt:

            Es ist aber recht unterhaltsam zu sehen wie sich die nackte Panik verbreitet vor einer Partei, die ziemlich genau das Programm hat, mit dem Merkel und die CDU 2005 in den Bundestagswahlkampf gezogen ist.

            Ich habe auch nie im Leben CDU gewählt und habe das auch in Zukunft nicht vor. Bei Leuten wie Friedrich Merz, Roland Koch, Paul Kirchhof oder Michael Glos kam mir damals schon das große Kotzen. Die waren nicht besser als die AfD.

          • bevanite schreibt:

            Nachdem Ignoranz, pathetisches Gesäusel, Niederbrüllen, körperliche Gewalt und Nazikeulen nichts bzw. das Gegenteil bewirkt haben, bleibt eben nur noch die Hoffnung auf ein Wunder.

            Für einen, der sich in anderen Postings zu „den Harten“ zählt und mehr Streitlust statt Dekadenz fordert, klingt das aber ganz schön nach „mimimi“…

          • A.S. schreibt:

            Ich hab auch noch nie CDU (bzw. CSU) gewählt, ob du’s glaubst oder nicht. Nur bringen halt Typen wie Merz oder Koch Gedanken in die Politik rein, die es braucht. Hätte man z.B. auf Merz mit seiner Leitkultur gehört stünden wir jetzt deutlich besser da. Oder auch Koch, der mit seiner Initiative gegen die doppelte Staatsbürgerschaft recht hatte. Inzwischen wissen wir, dass diese eher ein Integrationshindernis ist.

    • Thomas ex Gotha schreibt:

      „So, ihr lieben AfD-Basher, nach dem amtlichen Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern könnt ihr euch kollektiv einscheißen! Ihr seid Totalversager, eure Anti-AfD-Agitprop hat nichts genützt – außer der AfD.“
      Mit der ihm eigenen Höflichkeit verleiht dieser Kommentator seiner Zufriedenheit über das Wahlergebnis der AfD Ausdruck. Ich vermute, er ist in gewisser repräsentativ für diese Klientel, die in ihrer konformistischen Rebellion jegliche zivilisatorische Reste gerne verabschiedet, will mir aber lieber nicht ausmalen, wie sie agieren wird, wenn Deutschland die weltweite Krise stärker als jetzt zu spüren bekommt.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Was deinesgleichen „zivilisatorische Reste“ bezeichnen, nenne ich Harmoniesucht. Sie ist symptomatisxh für die Schwäche und Dekadenz heutiger politischen Akteure, die außer geschwollener Reden nichts produzieren. Ich bevorzuge Streitlust.

        • Tourix schreibt:

          Streitlust ist in Ordnung, solange man gute Argumente erkennt und auch anerkennt. Sonst streitet man nur, ohne je etwas erreichen zu können.

          • Lusru schreibt:

            @Tourix schreibt: September 6, 2016 um 8:55 pm

            „Streitlust ist in Ordnung, solange man gute Argumente erkennt und auch anerkennt. Sonst streitet man nur, ohne je etwas erreichen zu können.“
            Das ist leider falsch, besser: unbrauchbar!
            Weil:
            Ob ein Argument „gut“ ist, entscheidet grundsätzlich mit Verwendbarkeit der Entscheidung NUR DER GEGNER. Ist der nicht überzeugt, bleibt das Argument mindestens im Köcher, und von dort lässt sich kein Pfeil abschiessen.
            Nein, es geht nicht um (Muttis?) „gute“ (oder schlechte) Argumente, es geht darum, ob es überhaupt Argument ist und passt! – Die einzige Chance, den Anderen zu überzeugen.
            Ein „Argument“, dass nur Gleichgesinnte ergreift, ist keines, ist unterwertig, der Gegner muss ergriffen werden – eventuell lernen das unsere sogenannten politischen Repräsentanten noch, das „Volk“ hat das längst bereits aus der Ferne und allein schon m mit Bauch begriffen und lehnt derartige verkünstelte gesteifte nichtsnutzige „Repräsentation“ ab, hat in 70 Jahren Re_präsentation sehr viel von Demokratie gelernt und lässt sich mit zweifelhafter „Präsentation“ derselben nicht mehr abspeisen.
            Streitlust ist wie Appetit, und der kommt bekanntlich allzuoft erst mit dem Essen – reicht jedoch nicht, wer ist schon mal von Lust satt geworden , man muss auch tatsächlich essen, beissen und kauen, streiten können wollen, statt nur laut zu zicken und zu zanken und nur zu schmähen, wie im gängigen Stil vieler Grüner., auch und gerade in Berlin…

    • Minus schreibt:

      Achje, immer die gleichen hasserfüllten Phrasen, einfallslos, niveaubefreit, unterreflektiert. Dabei hast du so liebe Augen, falls das wirklich dein eigenes Bild ist. Wahrscheinlich sind diese ganze Radikalitätsneurose und Pöbelmanie bloß ein hoffnungsloser Schrei nach Zuneigung und Anerkennung.

      Davon abgesehen, mehr als solche Ergebnisse sind für die AfD eh nicht drin. Sie werden sich blamieren und zerlegen. Und auch wenn nicht: Die Mehrheitsgesellschaft wird sich weiterhin von eurer aggressiv-trotzigen Opferattitüde abgestoßen fühlen.

      • Eitan Einoch schreibt:

        Meine Güte, da spricht ja die pure Angst aus dir. Die Luft wird immer dünner, nicht wahr?

        • Minus schreibt:

          Da spricht Mitleid für ein ungeliebtes Kind, das sich hinter erbärmlichen Maskulinismus verstecken muss. Armer Eitan!

          • Eitan Einoch schreibt:

            Es heißt „Maskulismus“. Es heißt ja auch nicht „Femininismus“. Auf hohlen Nüssen ist gut trommeln.

          • Minus schreibt:

            Zum Nachlesen für Trommelnüsse auf Wikipedia :
            „Gelegentlich wird der Begriff Maskulismus als Synonym für Maskulinismus verwendet.“

            https://de.wikipedia.org/wiki/Maskulinismus

          • Eitan Einoch schreibt:

            Geliebt zu werden bedeutet nichts. Selbst zu lieben ist wichtiger. Ich liebe meine beiden Kinder (Mädchen und Junge) und möchte, dass sie in einem freien, sicheren Land zu starken Persönlichkeiten heranwachsen – und nicht zu schlappschwänzigen Dhimmis in einer DDR 2.0 mit Schariapolizei und Staatsbankrott.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Ich halte übrigens nichts von Maskuli(ni)sten. Das ist weinerliche Opferattitüde. Ich bin kein Opfer – also auch kein schlappschwänziger Maskuli(ni)st. Nur maskulin. Frauen stehen auf maskuline Typen. Aber Maskuli(ni)sten sind nicht maskulin. Das sind bloß Typen, die keine Braut anbringen.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Abkriegen! Scheiß Autokorrektur!!!

          • Minus schreibt:

            „Ich halte übrigens nichts von Maskuli(ni)sten. Das ist weinerliche Opferattitüde. Ich bin kein Opfer – also auch kein schlappschwänziger Maskuli(ni)st.“

            Ok Eitan, jetzt mal ganz ehrlich und unironisch: Jemand wirklich starkes, müsste das nicht ständig betonen und andere immer wieder als schwach, schlappschwänzig und dergleichen verächtlich machen. Aggressionen sind in der Regel das kompensierte Bedürfnis selber nicht als schwach zu gelten. Es ist bei den ganzen Posts, die du hier ablässt, ein offenes Scheunentor, dass genau das dein schwacher Punkt ist.

            Ich bin mir sicher, dass du ein tolle Familie hast und deinen Kindern viel zu geben, hoffe insgeheim aber auch, dass du zuhause weniger cholerisch agierst als hier im Kommentarbereich.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Cholerisch? Ich? Guter Witz! Ich bin die Nettigkeit in Person. Außer jemand will mir oder meiner Family ans Leder. Dann gibt’s was zwischen die Augen. Hätte einer dieser Ölaugen in der Kölner Silvesternacht meine Braut angegrabscht, er hätte sich eine Zahnprotese zulegen können.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Zahnprothese!

      • A.S. schreibt:

        Es ist z.Z. nahezu unerheblich was die AfD macht. Vmtl. könnten die auch einen Mülleimer aufstellen und würden trotzdem gewählt. Es ist die Abwahl der anderen Parteien die stattfindet. Ergo können nur die anderen Parteien das stoppen. Und dazu besteht keinerlei Hoffnung bei dem Stumpfenpersonal.

      • bevanite schreibt:

        Davon abgesehen, mehr als solche Ergebnisse sind für die AfD eh nicht drin. Sie werden sich blamieren und zerlegen.

        Yup. Björn Höcke wird mit viel Glück in fünf Jahren so enden wie sein Vorgänger im Geiste, Ronald Barnabas Schill: im Dschungel-Camp.

        • A.S. schreibt:

          Nicht ganz. Schill wurde zerlegt als er in der Regierung zeigen musste, dass er nichts drauf hat. Solange man die AfD dämonisiert mästet man sie.

          • Minus schreibt:

            Ersteres stimmt. Alle neuen Parteien, die nach der ersten Wahl an die Regierung kamen, haben sich umgehend wieder verflüchtigt. Mir fällt da neben Schill auch die Statt-Partei ein.
            Das heißt zwar auch, dass es die AfD in der einen oder anderen Form noch einige Zeit geben wird, aber sie werden die Ergebnisse nicht mehr wesentlich steigern können als bis etwa 25%. Das hat weniger mit ihren Inhalten zu tun, als vielmehr mit dieser sozial-psychologischen Inkompetenz im Auftreten ihrer Repräsentanten und Anhänger. Die Mehrheit hat einfach keinen Bock auf solche Krawallmacher.

          • bevanite schreibt:

            Was ich von ihnen in den Landtagen der Bundesländer, in denen ich verkehre, mitbekomme, reicht mir bereits, um sicher zu sagen, dass sie sich dort jetzt schon seit Jahren weigern, auch nur anzudeuten, etwas „drauf“ zu haben. Die meisten streichen einfach ihre 5000 Ocken im Monat ein und bleiben den Landtagssitzungen fern. Und die wurden von Leuten gewählt, die stets über „Steuerverschwendungen“ klagen Das muss man sich mal reinziehen!

          • A.S. schreibt:

            @bevanite
            das mag so stimmen, aber Leute die extrem frustriert über Merkel, Mass und Co sind werden sich eher für Ausgrenzung in den Parlamenten interessieren und sagen: „Die haben ja keine Gelegenheit etwas zu machen, das kann man denen nicht vorwerfen.“
            Mit Ausgrenzung konnte man der NPD begegnen, bei der AfD geht das bereits jetzt nach hinten los.

      • Tourix schreibt:

        Entschuldigen sie Minus, aber nach den jüngsten Untersuchungen entspricht ihre Meinung nicht den Tatsachen.
        Demnach würden die AFD-Wähler den üblichen Bildungsdurchschnitt darstellen bei einem Durchschnittsalter von 30 – 40 Jahren.
        Auch die Gründe, die AFD zu wählen sind weit von ihrer Bewertung entfernt.
        So hat Holms beispielsweise in Interviews sehr leicht den Vorwurf entkräftet, „es kämen doch kaum Flüchtlinge nach Meck-Pom“ – danach folgte Holms Konter: „Das so wenige Flüchtlinge derzeit kommen ist aber nicht das Verdienst der Regierung, sondern von Österreich und Ungarn, die dafür von unserer Regierung mehrfach kritisiert wurden. Zudem geht es darum eine weitere Flüchtlingswelle wirksam zu verhindern, ohne sich auf Nachbarländer verlassen zu müssen“.
        Das ist alles nachlesbar, aber sie müssen sich beeilen, denn derart unangenehme Interviews oder weitere Artikel, die dem linken Mainstream unangenehm sind, werden relativ schnell gelöscht.

        • Minus schreibt:

          Vielen Dank für die freundliche Ansprache, Tourix!
          Ihre Argumente mögen stimmen, habe aber nicht wirklich das Gefühl, dass sie damit auf mich Bezug nehmen, da ich mich doch gar nicht über die demographische Wählerzusammensetzung geäußert habe, sondern über psychosoziale Dispositionen und deren Wahrnehmung bei der Mehrheitsgesellschaft.

          Schade, dass sie am Ende ihren an sich lesbaren Post mit so einem paranoiden Lügenpresse-Verschwörungswahn wieder entwerten mussten. Wenn es überhaupt einen Mainstream gibt, wäre er neoliberal. Aber letztlich kann jede Meinung geäußert und publiziert werden (mit ein paar Ausnahmen wie Holocaust-Leugnung). Nur müssen dann eben auch Widersprüche ausgehalten werden. Und genau da erkenne ich erhebliche Defizite bei dieser neuen, umstrittenen Strömung.

          • Tourix schreibt:

            In Ordnung, ich habe den Fehler gemacht ihre anfängliche Beschreibung auf die Wähler zu beziehen.
            Lügenpresse-Verschwörungswahn ist aber daneben. Ich musste mehrfach erleben, dass ich in den Kommentarseiten von Zeitungen gesperrt wurde – obwohl ich sorgfältig darauf achte, die Netiquette zu wahren. Wie durch Löschungen ersichtlich war meine Meinung einfach zu unangenehm. Weiterhin habe ich merhfach erlebt, dass für Linke unangenehme Zeitungsartikel relativ schnell gelöscht wurden. Ich habe mir ein Archiv mit Linklisten aufgebaut, daher kann ich das sehr gut nachvollziehen.
            Und was mir vor allem sauer aufstößt ist, dass Gefahren bewusst verharmlost werden – nicht durch journalistische Artikel, sondern vor allem durch journalistische Kommentare. Da werden Pilzgerichte als viel gefährlicher als Terrorattacken dargestellt (nach dem Zugattentäter und nach dem Terroranschlag von Nizza) und das gab es in unglaublicher Anzahl in fast jeder Zeitung.
            Es gibt für dieses Phänomen sogar eine Erklärung. Nach Jan Fleischhauer (Kolumnist im Spiegel)(der hat es allerdings von einem Politikforscher, dessen Name mir jetzt nicht einfällt), sind die 68er vor allem Soziologen, Richter, Künstler, Politiker und Journalisten geworden und haben sich dort eine weitere Generation herangezogen. Beispiel SPD: Ursprünglich war das eine Partei der Arbeiter – von Arbeiter für Arbeiter. Aber dann gingen die 68er in die SPD und die damaligen Studenten hatten deutlich mehr Zeit als die Arbeiter um zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen und übernahmen teilweise die Partei. Das hat heute die Folge, dass die SPD keine Partei der Arbeiter mehr ist, sondern der Arbeitslose.
            Aber noch einmal zurück zur „Lügenpresse“ – nein ich behaupte nicht, dass die Presse lügen würde, aber ich behaupte aufgrund der obigen Gründe, dass die Presse überwiegend links ist und uns dahingehend zu beeinflussen versucht.

          • bevanite schreibt:

            Ach, Tourix. Bitte nicht wieder die olle Mär von den bösen 68ern. Die sind doch längst fast alle in Rente. Dieser Fleischhauer ist Angehöriger der „Generation Golf“, die mit ihren fast 50 Lenzen immer noch peinliche Konflikte mit ihren 68er-Eltern ausfechten müssen (ähnlich schlimmer Fall: Bettina Röhl). Für Leute, die nach 1975 geboren wurden (und auch für viele jüngere Ossis, die es in den Neunzigern mit waschechten Neo-Nazis zu tun hatten), ist dieses Possenspiel aber extrem lächerlich und für die aktuellen globalen politischen Probleme weitgehend irrelevant. Die heutige Gesellschaft ist nunmal eine ganz andere als früher, die heutige jüngere Generation denkt und lebt so liberal (kulturell, sexuell und politisch) wie keine junge Generation vor ihr. All das ist aber sicherlich nicht auf ein paar Juso-Aktivisten der späten Sechziger zurückzuführen, sondern auf ein paar neuere Entwicklungen wie Globalisierung, Digitalisierung, die Love Parade, die „zweite sexuelle Revolution“ der Schwulen/Lesben oder MTV. Das werden deutsche Konservative aber nie kapieren, weil sie sich weiterhin an ihrem alten Feindbild „1968“ reiben müssen. Die Partei, die Hartz IV eingeführt hat, als „Partei der Arbeitslosen“ zu bezeichnen, ist auch etwas merkwürdig.

          • Minus schreibt:

            Gut, was inzwischen alles so als links eingeordnet wird, da könnte man drüber diskutieren. Fleischhauer ist nun gerade keine ernsthafte Grundlage dafür. Um welche linken Medien ging es denn dabei?
            Ich hoffe zudem, ihre Sperrungen wurden inhaltlich begründet, so wie beispielsweise N24 das tut:

            „Liebe Nutzer, bitte halten Sie sich beim Verfassen von Kommentaren an unsere Nutzungsbedingungen! N24 duldet keine prorussischen bzw. antiamerikanischen Kommentare, diese werden unverzüglich von uns entfernt!“
            Hinweis in der Online-Kommentarspalte des Fernsehsenders N24
            (aus konkret 04/14, S. 10, Rubrik „Herrschaftszeiten“)

            Linker Mainstream?

          • Tourix schreibt:

            Zur Zeit als Schröder Hartz 4 eingeführt hatte war ich in einer großen Firma und war sogar Gewerkschaftsmitglied. Es wurde nur über die Folgen bei einem Arbeitsplatzwechsel diskutiert, also das Arbeitslosengeld. Aber nicht über die Folgen für längerfristige Arbeitslosen. Das war nur ein Thema des linken Flügels der SPD – bis heute.
            In der Firma ging es nur um die Arbeitsplätze und dass Arbeitslosengeld, dass ja nur befristet bezahlt wird, damit man bis zur nächsten Arbeitsstelle gut versorgt ist.
            Große Teile der SPD geht es dagegen heute nur noch um die Langzeitarbeitslose und neuerdings um die Migranten.
            Vor der Flüchtlingskrise konnte man eine interessante Entwicklung bei den Jungsozialisten beobachten. Da jaulten die Jungsozis auf, als wäre ihr Schwanz eingeklemmt, als Gabriel mal mit der Pegida reden wollte. Bei einem einfachen Besuch Merkels mit einer Rede wurde sie niedergebrüllt und eine Veranstaltung mit Udo Ulfkotte stürmten die Jungsozis in bester SA-Manier. Neue Generation oder von den Alt-68er herangezogen?
            Ich bin kein Politikwissenschaftler, daher kann ich das auch nicht sagen. Aber ganz sicher ist, dass Links immer extremistischer geworden ist, aber jetzt immer leiser wird, nachdem eine unangenehme Meldung nach der anderen kommt.
            Zu Jan Fleischhauer könnten sie recht haben. Er wuchs unter extremen Bedinungen auf (Eltern 68er der extremeren Sorte).

          • Tourix schreibt:

            Ups, ich wurde überholt.
            Bei meinem letzten Kommentar antwortete ich auf den Kommentar von bevanite.

            Und jetzt @ Minus
            Das war unter anderem die Frankfurter Rundschau. Das geht über die Diskussionsplattform Diskurs (oder so ähnlich). Da kommt dann nur eine allgemein gehaltene Erklärung auf Englisch.
            Es sind insofern keine rein linke Medien wie die TAZ, sondern eher einfache Zeitungen mit linkem Einschlag.
            Neben den Zeitungen informiere ich mich inzwischen aber vermehrt über spezialisierte Blogs, denn den Zeitungen unterlaufen Fehler, die dann in Blogs richtig gestllt werden (z. B. die Ostdeutschen Rentner würden weniger Geld bekommen als die westdeutschen).

          • Lusru schreibt:

            @Minus schreibt: September 6, 2016 um 10:42 pm
            „Schade, dass sie am Ende ihren an sich lesbaren Post mit so einem paranoiden Lügenpresse-Verschwörungswahn wieder entwerten mussten.“
            Also @MInusnus, wer von „paranoiden Lügenpresse-Verschwörungswahn“ herumgeikelt, gehört längst selber voll dazu, er ist gleich von mehreren Narrativen eingefangen und behindert:
            Mit dem holpernden und stolpernden Narrativ „Lügenpresse“, eine „Notlüge“ einfacher Gemüter, ist richtigerweise LÜCKENPRESSE gemeint, was zugleich auch Ihr zweites Narrativ zur Erklärung von „Verschwörungsrtheorie“ entzaubert, es gibt sie nicht, sowohl die Unterstellung einer Verschwörungstheorie wie auch deren tatsächliche Annahme sind nur unbeholfene Versuche, dem selbst längst auch bemerkten eigenen Narrativ-Käfig des heutigen politischen Pseudojournalismus auszuweichen, ihm mit geschlossenen Augen ohne anzustossen zu entfliehen.
            Erklärt wird Ihnen, wie soetwas völlig ohne Verschwörungstheorie bestens funktioniert in der Neuerscheinung LÜCKENPRESSE von Prof. U. Teusch.
            Einmal gelesen, werden Sie nie wieder auf den etwas naiven und hilflosen Vorwurf einer Verschwörungstheorie als Erklärungsversuch für eigenes Unverstandenes zurückgreifen:
            https://www.google.de/search?q=L%C3%BCckenpresse&client=firefox-b&gbv=2&sei=_2DQV4yeLYGnsAH70rCwAg
            Nicht „Lügenpresse“, LÜCKENPRESSE ist das Funktionsmuster für die Erstellung von politischen angeblich „günstigen“ Narrativen: Hochvermerkelte pseudopädagogische Erziehungsversuche (Narrative!) eines ganzen Volkes, das doch seit 70 Jahren von angeblicher „repräsentativer Demokratie“ geprägt und gebildet wurde und nun auch selber zur Teilhabe will, sind keine Verschwörungstheorien, nur weil da Leute wach wurden.
            Lesen Sie, und Sie werden sich gleich mit schämen für die Art und Weise, auf die heutiger politischer Journalismus sich bereits in der Ausbildung die Scheren in den Kopf setzt, vorgestanzte Narrative zur Ausbildung dienen.
            Vergleichen Sie das dann mal mit den Hinterlassenschaften eines Hajo Friedrich, der uns noch sagen konnte, wie Journalismus ohne Narrativproduktion der Narrativproduktion geht (Wikipedia reicht)

          • Minus schreibt:

            Hallo Lusru,
            hätten sie mich nicht direkt angeschrieben, würde ich auf so einen redundanten und unstrukturierten Post eigentlich gar nicht antworten.
            Ja doch, Lückenpresse, habe das Buch von Teusch auch schon entdeckt. Diesen Begriff dreimal groß schreiben zu müssen, wirkt ziemlich hilflos. Und es ändert auch nichts daran, dass auf deutschen Straßen „Lügenpresse“ skandiert wurde und Journalisten von eben jenen Chaoten angegriffen wurden.
            Natürlich ist jeder Bericht über die Wirklichkeit immer eine Verkürzung und kein Bewusstsein ist bei seiner Konstituierung der Wirklichkeit frei von Narrativen – auch ihres nicht. Wenn ihnen die Narrative der Medien nicht gefallen oder unzulänglich erscheinen, steht es ihnen frei, was Ergänzendes oder Besseres zu publizieren. Aber wie oben schon angedeutet, mich würden sie damit nicht erreichen, weil ich ihren Schreibstil als kaum lesbar empfinde. Inhalte werden eben auch über die Form vermittelt.
            Minus

        • Lusru schreibt:

          @Tourix schreibt: September 6, 2016 um 9:05 pm (Sie müssen Ihren Post richtig plazieren, sonst fühlt sich der Falsche nur gemeint)
          Das ist leider allgemeiner Trend:
          „Das ist alles nachlesbar, aber sie müssen sich beeilen, denn derart unangenehme Interviews oder weitere Artikel, die dem linken Mainstream unangenehm sind, werden relativ schnell gelöscht.“
          Wer wissen will, warum das SO ist, und das damit eben (noch) keine „Lügenpresse“ ist, weil da ein Sprach- und Schreibfehler aus dem Sächsischen sich eingesclichen hat, der lese nach im neuen Werk des Prof. Teuscher:
          „LÜCKEN-Presse“
          Da wird erklärt, warum und wie das Meiste im politischen Gegenwartsjournalismus sich selber zur LÜCKENpresse disqualifiziert und wieso die grössten und wichtigsten Leidmedien davon nicht wegkommen, sich nicht mehr an den Qualitätsjournalismus des vorigen Jahrhunderts erinnern, selbst sich als (selbsternannte und öffentliche Mittel missbrauchende) „Spitzenpolitiker“ statt Berichter produzieren müssen wollen …
          Also lesen:
          LÜCKENPRESSE

  5. Heimchen am Herd schreibt:

    Man sollte doch meinen, dass Menschen aus Fehlern lernen. Nicht so Angela Merkel!

    „Ich halte die getroffenen Entscheidungen für richtig“

    Forderungen nach einem Kurswechsel wies sie zurück. „Ich halte die grundlegenden Entscheidungen in den vergangenen Monaten für richtig“, sagte Merkel mit Blick auf die Flüchtlingspolitik, aber auch das EU-Abkommen mit der Türkei.“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article157956516/Merkel-uebernimmt-Verantwortung-fuer-Wahlergebnis.html

    Die Frau will einfach nicht lernen und fährt die CDU und Deutschland voll an die Wand!
    WER stoppt diese größenwahnsinnige Frau endlich? Die AfD? Ja, die schaffen das!

  6. American Viewer schreibt:

    Sehr schöne Leserkommentare. Den fand ich besonders schön:

    „Ich wähle AfD, weil es einzige akzeptable Möglichkeit ist, gegen die jetzige Politik zu protestieren. Als konservativer Liberaler habe ich keine bessere Option gegen den Weltrettungsamoklauf zu stimmen.“

  7. Tourix schreibt:

    Der zweite Grund ist auch mein Grund warum ich bei der nächsten Wahl sehr wahrscheinlich AFD wählen werde.
    Und ich bin traurig darüber, dass es soweit kommen muss.

  8. A.S. schreibt:

    Schöne Zusammenfassung auf ScienceFiles:
    „Wie wir in einer Vielzahl von Beiträgen und auf Grund von Daten aus zwischenzeitlich rund 7000 Interviews mit Wählern der AfD wissen und sagen können: Die Wahl der AfD ist keine Wahl, die auf Themen oder auf bestimmte Inhalte konzentriert ist. Die Wahl der AfD ist in erster Linie eine Abwahl der etablierten Parteien, eine Wahl gegen das „Weiter so“ im Nepotismus des Berliner Parteiensystems, eine Wahl gegen die zunehmende Bevormundung der Bevölkerung, wie sie von Studienabbrechern und Halbgebildeten ausgeht, eine Wahl gegen die politischen Idiotien wie sie aus den Ecken derer kommen, die meinen, man können die Welt durch den Zusatz von Innen und das Unterdrücken von vermeintlichen Hasskommentaren verändern. Letztlich ist die Wahl der AfD ein deutliches Zeichen dafür, dass große Teile der Bevölkerung die Politiker der etablierten Parteien einfach nicht mehr sehen können.“

  9. Heimchen am Herd schreibt:

    Einige Kommentatoren hier, können offensichtlich nicht richtig lesen!
    Herr Buurmann hat ausdrücklich Leute gefragt, die die AfD wählen und warum?
    Aber die Gegner der AfD können sich, wie immer, einfach nicht zurückhalten!
    Das sagt einiges über diese Leute aus!

    Toleranz von den Anderen fordern und selbst total intolerant sein!

    Es sind die üblichen Verdächtigen, die sich einfach nicht beherrschen können!
    An vorderster Stelle, der selbstverliebte, linke und schwule Herr Ex!

    Dabei gibt es gerade bei den Schwulen, viele, die der AfD nicht abgeneigt sind!
    Herr David Berger dürfte zu ihnen zählen!

    https://gaystream.wordpress.com/2016/09/02/berliner-manifest-wir-schwulen-sind-nicht-eure-dummen-schosshuendchen/

    • bevanite schreibt:

      Bitte nochmal ganz genau den Artikel lesen. Die Aufforderung zu Begründungen der AfD-Wähler ging im Vorfeld raus und betrifft die obigen Zitate. Für den Kommentarbereich gelten sie indes nicht. Darüber hinaus steht es Gerd frei, off-topic-Kommentare (zu denen Sie, Heimchen am Herd, wahrscheinlich auch meine zählen) zu löschen. Da allerdings heute in einem Bundesland gewählt wird, nahm ich mir die Freiheit, auf potenziellen AfD-Wähler zu reagieren. Ich kenne nämlich noch das gesellschaftliche Klima der frühen Neunziger, mit den „national befreiten Zonen“, den brennenden Heimen und den zahlreichen Mitläufern. Das möchte ich nicht wieder haben und die AfD spielt hier nunmal mit dem Feuer (wenn sicherlich auch nicht so stark wie die Neo-Nazis).

    • ceterum censeo schreibt:

      Schwul kann sein, wer will. Geht mich nischt an. Selbstverliebt ist auch okay, siehe Broder, den ich liebe. Bleibt die linke Denke, die schon den kleinen braunen Brüllaffen dazumal den Brägen vernebelte. Nun ja, ohne konträre Ansichten wäre es doch hier langweilig.
      Übrigens: Intelligenz und Bildung, die man bei Thomas reichlich findet, in Verbindung mit linker Gesinnung zu sehen, ist ein Phänomen, welches mich schon immer faszinierte. Meine einzige Erklärung dafür ist bisher ein mieser Charakter. Wie beispielweise beim ollen Soros, Multimilliardär und Kommunist, der aus Bosheit die ganze Welt in eine Hölle verwandeln will. Das aber nur am Rande.
      Zumindest ist eines wahr, das Bismarck mal sagte:
      „Der größte Dummkopf kann nicht so viel Unsinn reden wie ein Intellektueller, der ideologisch verblendet ist.“
      Er wußte damals leider noch nicht, welchen Schaden diese Jungs auch anrichten können.

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Sätze, in denen ein Weltbild sich selbst entlarvt: „Intelligenz und Bildung, die man bei Thomas reichlich findet, in Verbindung mit linker Gesinnung zu sehen, ist ein Phänomen, welches mich schon immer faszinierte. Meine einzige Erklärung dafür ist bisher ein mieser Charakter. Wie beispielweise beim ollen Soros, Multimilliardär und Kommunist, der aus Bosheit die ganze Welt in eine Hölle verwandeln will. Das aber nur am Rande.“

        Auch nur am Rande:
        1,) von so einem einen „miesen Charakter“ bescheinigt zu bekommen, versüßt den sauren Sonntag.
        2.) Mit der verschwörungstheoretischen Fixierung auf George Soros bereiten die Kreise um PegidAfD ihr antisemitisches Coming-Out vor. „Multimilliardär und Kommunist“ klingt zwar absurd, ist aber nichts anderes als eine Umschreibung für „jüdischen Bolschewismus“.

        • bevanite schreibt:

          Soros ist ja nur ein Aspekt dieser latent antisemitischen Kampagne. Das neueste Schimpfwort nennt sich „Kulturmarxismus“ und ist ein modernes Update des alten Schlagwortes vom „Kulturbolschewismus“: da werden Freud, Adorno und Horkheimer als geistige Brandstifter der sexuellen Revolution verantwortlich gemacht. Beliebt ist inzwischen auch die Verschwörungstheorie, Merkel habe eine jüdische Mutter. Das müsste eigentlich auch langsam mal den Leuten auffallen, die einen Linken schon des Antisemitismus bezichtigen, wenn er sagt, Netanjahu trägt schlechte Krawatten…

        • ceterum censeo schreibt:

          Ich gönne Ihnen wirklich einen süßen Sonntag.
          Eins muß ich aber anmerken: Leider haben Sie mit Punkt zwei nicht ganz Unrecht. Ich persönlich halte solchen Leuten, und auch Ihnen entgegen, daß es völlig unerheblich ist, welcher Religionsgemeinschaft ein Verbrecher entstammt.
          Ich vermute, die Ganoven dieser Erde verteilen sich ziemlich gleichmäßig auf die verschiedenen Religionen. Mit einer traurigen Ausnahme. Und die stellt nicht das Judentum dar.

        • Katharina Seehuber schreibt:

          Das ist nun eine besonders perfide Form des Antisemitismus: Juden zu verzwecken, um anderen Antisemitismus zu bescheinigen, nur weil er jemanden angreift, der zufällig Jude ist und dennoch ein Schurke sein kann.
          Wenn Herr Broder recht hat, dass man den Antisemiten daran erkennt, dass er an Juden andere Maßstäbe anlegt als an andere, so ist auch die Maßstabsmanipulation, die den Vorwurf der Unmoral an einen Menschen, der zufällig auch Jude ist,zum Antisemitismus erklärt, selbst ein Zeichen von (gut kaschiertem) Antisemitismus.
          In jedem Fall wird der Jude zum Mittel zum Zwecke, und das ist: perfide!

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Kappes.
            Befassen Sie sich einmal mit der Rolle, die Soros im Denken osteuropäischer Rechter spielt. Auch die glauben, mit deutlich antisemitischen Beitönen, dass er „aus Bosheit die ganze Welt in eine Hölle verwandeln will.“ Orban zum Beispiel machte ihn für die Flüchtlingskrise verantwortlich, Ziel sei eine Schwächung der Nationalstaaten. Vielleicht hat cc darauf anspielen wollen, vielleicht suchte er nur nach einem Beispiel für einen Kommunisten. Ich weiß es nicht, gebe aber die Versuche auf, das krause Denken dieser Leute nachvollziehen zu wollen.

          • Katharina Seehuber schreibt:

            Selber Kappes, lieber ex
            Unschwer zu erkennen, dass ich auf Ihren konkreten Anwurf gegen den Kommentatoren einging – ob andere antisemitische Gründe gegen Soros vorbringen, ist bedeutungslos für Ihre Benutzung des Antisemitismusvorwurf gegen ceterum censeo, der Soros sicher nicht angreift, weil er Jude ist, wogegen Sie gezielt deswegen Antisemitismus unterstellen. Vielleicht ist Soros ein Schurke, trotzdem er Jude ist?
            In jedem Fall haben Sie seine Religion, völlig unnötig und durchsichtig, ins Spiel gebracht, und das ist Verzweckung, Benutzung des Judeseins für private Zwecke.

          • HM schreibt:

            Ich denke, werte K.Seehuber, dass Sie auf dem richtigen Dampfer sind.

          • bevanite schreibt:

            Der angebliche „Kommunist“ George Soros hat übrigens im Demokratisierungsprozess vieler Länder Osteuropas solide Arbeit geleistet und Organisationen wie das „National Endowment for Democracy“ unterstützt. Viele Bürgerrechtsbewegungen konnten mit der finanziellen Unterstützung von Soros rechnen. Warum ihn das zu einem „Schurken“ oder „Ganoven“ macht, ist mir da nicht ganz klar.

            Und wer sich in seiner Argumentation stets auf bestimmte geheime Machenschaften, die krakenartig alles kontrollieren, beruft und dabei zufälligerweise immer Juden als Drahtzieher sieht, muss sich nicht wundern, wenn ihm struktureller Antisemitismus unterstellt wird. Das ist dann einfach offensichtlich.

          • HM schreibt:

            bevanite schreibt:
            „Der angebliche „Kommunist“ George Soros hat übrigens im Demokratisierungsprozess vieler Länder Osteuropas solide Arbeit geleistet und Organisationen wie das „National Endowment for Democracy“ unterstützt. Viele Bürgerrechtsbewegungen konnten mit der finanziellen Unterstützung von Soros rechnen. Warum ihn das zu einem „Schurken“ oder „Ganoven“ macht, ist mir da nicht ganz klar.“

            Ihre Meinung über Soros mag ja positiv sein.Aber gegenteilige Ansichten als offensichtlich antisemitisch zu benennen, empfinde ich nun als …kurios!
            Und Krakenbilder hat, wenn ich nicht was überlesen habe, auch keiner gezeichnet.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Noch einmal: warum Soros? Warum soll ausgerechnet der „die Welt in eine Hölle verwandeln“? (by the way: ist sie das nicht schon längst?)
            Diese merkwürdige und völlig unbewiesene Behauptung zeugt von einer wahnhaften Fixierung, die hinter allen Übeln den einen „Schurken“ sucht, der die Verantwortung trägt und auf geheimnisvolle Art und Weise den Lauf der Welt kontrolliert. Mag cc selbst auch kein Antisemit sein, so präsentiert er doch Elemente verschwörungstheoretischen Denkens, das bei den Pegidisten virulent ist und geheimnisvolle Hintermänner als Urheber der Flüchtlingsströme am Werk sieht. Wer den Mut hat, in eine Kloake einzutauchen, schaue bei „pi“ vom 11.10,2015 nach und lese dort – wohlgemerkt: nicht im Kommentarbereich – folgende Spekulation: „Man hat den Eindruck, Herr Soros ist immer dabei, wenn Deutschland kaputtgemacht werden soll! Wenn ihn die Geschichte nach wie vor beschäftigt, ist das seine Sache, aber er soll seine Motive offenlegen!“

          • HM schreibt:

            Thomas ex Gotha schreibt:
            September 5, 2016 um 8:48 pm

            Noch einmal: warum Soros? Warum soll ausgerechnet der „die Welt in eine Hölle verwandeln“

            Ob es gleich die Hölle sein muss ? Wahrscheinlich nicht!
            Aber dass Herr Soros die ihm zur Verfügung stehende Finanzmacht benutzt um auch Dinge zu manipulieren, die ihm in gar keinem Fall zustehen liegt auf der Hand.
            Vielleicht ist Ihnen sein Vorgehen , vor Jahr und Tag, gegen das englische Pfund bekannt.
            Bei dem er, als nicht Brite und als nicht gewählter Politiker, beschloss, das Pfund sei zu hoch bewertet und es ihm auch gelang durch den Eisatz irrwitziger Geldmengen eine Abwertung herbeizuführen.
            Vielleicht sind Ihnen die Folgen eines solchen Eingriffs in eine Volkswirtschaft bekannt.
            Und anerkennenswert finde ich solch eine Tat nicht.

          • Anonymous schreibt:

            Besser hätte ich es nicht sagen können, Chapeau!

          • Anonymous schreibt:

            (mein Lob war an Frau Seehuber gerichtet)

      • Bergstein schreibt:

        Ich habe für dieses Phänomen andere Erklärungen.

        Erstens ist der Sozialismus (sowie seine beiden Tochterideologien, Kommunismus und Sozialdemokratie) recht primitiv. Im grundegenommen geht es um Gleichmacherei. Das primitive Ideologien zum Teil sehr kluge Menschen anziehen, ist im Übrigen auch nicht unlogisch. Ein wenig intelligenter oder gebildeter Mensch wird weder eine einfachere noch eine komplizierte Weltanschauung begreifen. Ein klügerer Mensch ist in der Lage die klassische Linke Theorie innerhalb von wenigen Stunden zu begreifen, was ihm häufig sehr schmeichelt.

        Zweite Erklärung hat was mit Schönheit zu tun. Es ist kein Geheimnis, dass es eher Menschen aus künstlerischem und geisteswissenschaftlichen Bereich sind, die linken Theorien nacheifern. Der Grund dafür ist einfach, Sozialismus ist als Theorie sehr schön, symmetrisch und widerspruchsfrei. Dies wird zwar dadurch erreicht, dass große Teile der Realität ausgeblendet werden, dies ändert jedoch nichts an der Schönheit der Theorie.

        Es geht schließlich um die Art und Weise wie man die Welt sieht. Ein Nichtlinker sieht die Welt wie einen Film, ein Linker wie eine Diashow. Das hat zur Folge, dass er zwar die einzelnen Bilder zwar wesentlich klarer sieht, doch ist leider nicht die Realität, die nunmal eher verschwommen ist. Deshalb gibt es für die Linken auch keine Zeit. Im Film ist völlig klar wo ein Anfang und wo ein Ende ist und was (zumindest in der Regel) Ursache und was die Folge ist. Bei einer Diashow ist die Rehenfolge willkürlich.

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Wo ist eigentlich praecox abgeblieben? Ich vermisse ihn sehr!

      https://www.youtube.com/watch?v=nbCIg3UbjNg !

  10. ManfredM schreibt:

    Schon Zyniker Ambrose Bierce wusste, dass die Politik ein Interessenkampf ist, der sich als ein Wettstreit von Prinzipien ausgibt… Mithin also die Führung öffentlicher Angelegenheiten zu privatem Vorteil. Es ist kaum anzunehmen, dass sich mit der Wahl der AfD Wesentliches ändern würde… Nicht nur, weil die gesinnungsethisch agierenden „Blockparteien“ weiterhin von 75% der „intelligenten“ Bevölkerungsmehrheit gewählt werden, alles Leute, die im Nachkriegsdeutschland geboren und sozialisiert wurden, die nicht die geringste Vorstellungskraft davon haben, wie schnell ein zum größten Teil blühendes Staatswesen von einer intellektuell und moralisch minderbemittelten Politikerkaste heruntergewirtschaftet werden kann und somit naiv und strohdumm unseren „Montblanc-Besessenen“ Freibriefe austeilen. Die AfD zeigt sich zwar nomen est omen als tatsächlich einzige Alternative, wird aber bei Anschau der Personen genauso wenig wählbar sein, wie die Konkurrenz der Altparteien. Durch ihre Existenz liefert sie darüber hinaus sogar noch die Legitimiation, dass in unserem Staat ein Restbestand demokratischer Spielregeln eingehalten wird. Insofern müssten CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE usw. vor Dankbarkeit der AfD gegenüber Kniefälle begehen, denn nur so können noch länger die Trauerspiele eine Fortsetzung finden und das Volk mehrheitlich im Tiefschlaf gehalten werden.

  11. Thomas ex Gotha schreibt:

    Die Frage ist natürlich müßig, und sie wäre es noch mehr, wenn die AfD eine offen faschistische Partei wäre (denn Faschisten wählen faschistische Parteien, weil es sie eben gibt), aber auch so fällt die Erklärung nicht sonderlich schwer: Sie liefert eine bequeme Reaktion auf die Krisen des Kapitalismus, die 2008 einsetzten, indem sie für diese Krisen gezielt deren Opfer verantwortlich macht: An der Eurokrise waren die faulen Griechen Schuld und an der Flüchtlingskrise die feigen Syrer, die es einfach nicht übers Herz bringen, sich töten zu lassen und stattdessen lieber das friedliche Deutschland heimsuchen.
    Das sind die Erklärungen, mit denen sich der deutsche Mittelstandsmob gerne zufrieden gibt, schließlich bewahren sie ihn davor, sich genauer mit den Ursachen dieser Krise zu befassen. Und so wie ihn das kreuzdumme Buch eines rechten Sozialdemokraten davon überzeugte, dass die Bevölkerung dieses Landes falsch zusammengesetzt sei, so überzeugt ihn eben die AfD mit ihrem Mix aus Neoliberalismus, Xenophobie und Wahnvorstellung. Was ist daran rätselhaft?

    • bevanite schreibt:

      Quasi der Aufstand der Hausbesitzer. Sehe das im Großen und Ganzen ähnlich.

    • A.S. schreibt:

      …… liefert eine bequeme Reaktion auf die Krisen des Kapitalismus, die 2008 einsetzten, indem sie für diese Krisen gezielt deren Opfer verantwortlich macht: An der Eurokrise waren die Banken Schuld und an den Infegrationsmisserfolgen die rassistischen Rechten, die es einfach nicht übers Herz bringen, Willkommenskultur zu leben und stattdessen lieber Spracherwerb und eine Bringschuld einfordern.
      Das sind die Erklärungen, mit denen sich der deutsche Mittelstandsmob gerne zufrieden gibt, schließlich bewahren sie ihn davor, sich genauer mit den Ursachen dieser Krise zu befassen. Und so wie ihn das kreuzdumme Geschwätz linker Grüner davon überzeugte, dass die ursprüngliche Bevölkerung dieses Landes falsch zusammengesetzt sei, so überzeugt ihn eben die Vorurteilssammlung über die AfD mit ihrem Mix aus Neoliberalismus, Xenophobie und Wahnvorstellung. Was ist daran rätselhaft?

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @Morbus ex Gotha schreibt: „Die Frage ist natürlich müßig, und sie wäre es noch mehr, wenn die AfD eine offen faschistische Partei wäre (denn Faschisten wählen faschistische Parteien, weil es sie eben gibt), …“

      Womit bewiesen wäre, dass der „deutsche Mittelstandsmob“ eben nicht faschistisch ist, sonst hätte die NPD bei der Bundestagswahl 2013 wohl einen höheren Stimmenanteil verbucht als 1,3 %.
      Sie sind ein Dummschwätzer, Herr ex Gotha!

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Da bin ich doch lieber ein Dummschwätzer als einer, der öffentlich demonstriert, dass er keine Ahnung vom Konjunktiv hat und dessen einziges Talent darin besteht, offene Türen einzurennen.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @Morbus ex Gotha

          Oooch, mein armer, kleiner Dorfschulmeister! Offensichtlich stehen Sie mal wieder auf völlig verlorenem Posten, da Sie hinter meinen Rechtschreibefehlern Schutz suchen.
          Leider ist dieser Schutz in Ihrem Falle ziemlich trügerisch, angesichts Ihrer eigenen orthographischen Fehlleistungen, die ich Ihnen an anderer Stelle bereits nachweisen durfte.
          Ansonsten sind solche Erbsenzählereien nur für hilflose Kleingeister wichtig, die den eigentlichen Themen nicht gewachsen sind.

          • M.S. schreibt:

            Oooch, Malignes Tumor, Thomas monierte nicht Ihre „Rechtschreibefehler“, sondern Ihre Unkenntnis des Konjunktivs. Neben Bundy noch einer, der simpelste Latinismen nicht versteht…

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @M.S.

            Worin offenbart sich denn der Konjunktiv, wenn nicht innerhalb der Rechtschreibung? Ansonsten, kleines Hündchen, lassen Sie doch mal sehen, was Sie mir thematisch entgegensetzen können.

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            „hilflose Kleingeister (…), die den eigentlichen Themen nicht gewachsen sind“, „kleines Hündchen“ – er schimpft schon wieder, was er aber immer tut, wenn er nicht weiß, worum es geht. Klären wir ihn also auf:
            – Ich schreibe. „wenn die AfD eine offen faschistische Partei wäre“ – was aber (Konjunktiv! Möglichkeitsform!!) besagt, dass sie dies (noch) nicht ist,
            – GG schreibt: „Womit bewiesen wäre, dass der „deutsche Mittelstandsmob“ eben nicht faschistisch ist, sonst hätte die NPD bei der Bundestagswahl 2013 wohl einen höheren Stimmenanteil verbucht als 1,3 %.“ – Er stimmt mir also zu, behauptet aber mit dem üblichen Schaum vorm Mund, er habe mich so eben widerlegt. Völlig absurd und nachgerade peinlich für ihn, was ihn aber nicht von einer weiteren Beleidigung bewahrt: „Sie sind ein Dummschwätzer, Herr ex Gotha!“
            Man schüttelt den Kopf und fragt sich, was diesen Troll wohl antreiben mag, dass er so munter von Blamage zu Blamage marschiert.
            Denn selbst auf freundliche Hinweise zum Konjunktiv (Möglichkeitsform!!! siehe oben) reagiert er mit der größtmöglichen Empörung („Offensichtlich stehen Sie mal wieder auf völlig verlorenem Posten, da Sie hinter meinen Rechtschreibefehlern Schutz suchen.“) und lässt sich auch nicht davon beirren, dass man ihm zu erklären versucht, welchen falschen Dampfer er da bestiegen hat: „Worin offenbart sich denn der Konjunktiv, wenn nicht innerhalb der Rechtschreibung?“ Aber bevor man nun irgendwelche heiligen Bücher nach der Offenbarung des Konjunktivs durchforscht, sollte man vielleicht eher davon ausgehen, dass ihn das Wahlergebnis der AfD an die Hausbar getrieben hat, wo er sich zur Feier des Tages kräftig bedient hat.
            Es ist ihm wohl nicht bekommen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Morbus ex Gotha

            Angesichts Ihrer Leseschwächen überrascht es natürlich nicht, dass Ihnen sogar der Sinn Ihres eigenes Geschreibsel verborgen bleibt, der allerdings auch keiner Rede wert ist.

            @Morbus ex Gotha: „– Ich schreibe. „wenn die AfD eine OFFEN faschistische Partei wäre“ – was aber (Konjunktiv! Möglichkeitsform!!) besagt, dass sie dies (noch) nicht ist, …“

            Womit Sie die Richtigkeit meines Kommentars bestätigen, denn Sie schließen ja nicht aus, dass die AfD eine HEIMLICH faschistische Partei sein könnte.
            Außerdem, wieso bringen Sie AfD überhaupt in Verbindung zum Faschismus, wenn Ihr geschätzter „Konjunktiv!“ doch besagt, „dass sie dies (noch) nicht ist“?

          • Thomas ex Gotha schreibt:

            Haben Sie es schon mal mit Alka-Seltzer versucht?
            Soll helfen!

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Morbus ex Gotha: „Haben Sie es schon mal mit Alka-Seltzer versucht? Soll helfen!“

            Wenn es hilft, will ich es Ihnen nicht wegtrinken.

    • Bergstein schreibt:

      Ich erlaube mir Ihre Argumenation zusammen zu fassen. Erstens, an allem ist der Kapitalismus schuld. Zweitens, wer nicht Ihrer Meinung ist, ist ein Faschist oder zumindest Mittelstandsmob, der den Punkt 1 nicht versteht. Drittens, ein Buch, dass zu 90 % aus Statistiken besteht, die bisher von keinem Kritiker als falsch entlarvt worden sind, ist dumm. Dann ist natürlich nichts rätselhaft.

      • Thomas ex Gotha schreibt:

        Nö.
        „Erstens, an allem ist der Kapitalismus schuld“: Der Kapitalismus mag zwar mittelbar an vielem schuld sein, es geht aber um die AfD und darum, welche Begründungen diese Partei für seine Krisen liefert.
        „Zweitens, wer nicht Ihrer Meinung ist, ist ein Faschist oder zumindest Mittelstandsmob“: Mittelstandsmob war meine – polemische – Bezeichnung für all die Denkfaulen, die sich mit diesen Begründungen abspeisen lassen.
        „Drittens, ein Buch, dass zu 90 % aus Statistiken besteht, die bisher von keinem Kritiker als falsch entlarvt worden sind, ist dumm.“ Das habe ich nie behauptet. Ich habe geschrieben, dass es kreuzdumm ist, allein schon, weil selbst 99% Statistiken nichts daran ändern würden, dass das 1% Schlussfolgerung falsch ist.

    • American Viewer schreibt:

      Der Kapitalismus ist schuld. Wie kreativ…

  12. Nordland schreibt:

    Ich wähle die AfD aus politischen Gründen. Ich möchte ein Ende der ungesteuerten Zuwanderung. Das ist gegenwärtig mit Abstand das wichtigste, was wir in Westeuropa derzeit brauchen. Schon vor der Flüchtlingswelle war Westeuropa von einer nicht bewältigten Migration betroffen. In diese schon von einer gescheiterten Integration belasteten Gesellschaft wandern jetzt weiterhin nahezu unbegrenzt Menschen aus aller Welt ein.

    Um es kurz zu machen: Wir brauchen einen grundlegenden Paradigmenwechsel. Niemand kann ernsthaft an der Willkommenskultur festhalten. Wir müssen uns stattdessen trauen, eine Abgrenzungs- und Abschottungskultur zu entwickeln. Das Stichwort lautet: Remigration. Man sollte sich darum kümmern, wie möglichst viele Einwanderer wieder zurückkehren, anstatt noch weitere Zuwanderung zu verwalten und auf die Illusion zu setzen, die vielen Menschen intergieren zu können.

    Hierzu sollten wir die nationalen Grenzen wieder sichern. Das Asylsystem gehört reformiert. Schutz vor Krieg und Verfolgung soll es nicht mehr geben, indem wir Menschen in unsere Systeme lassen. Der Schutz lässt sich auch außerhalb unserer Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssysteme, bestenfalls sogar außerhalb unserer Staatsgrenzen gewährleisten. Und wer behauptet, das sei unmenschlich, der unterschlägt, dass wir auch bisher nur denjenigen geholfen haben, die es zu uns geschafft haben. Das hungernde Kind in Afrika oder die zurückgelassene Ehefrau haben den Teddybärenwerfer doch auch bisher nicht interessiert. Diesen vermeintlichen Helfern ging es doch ohnehin nur darum, ihr eigenes Image als angeblich moralisch höherstehend zur Schau zu stellen.

    Zudem brauchen wir eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam. Es muss offen ausgesprochen werden, dass der Islam nicht nur eine auf das private Seelenheil ausgerichtete Religion ist. Der Islam greift offen – und zwar sowohl mittels seiner theoretischen Grundlagen als auch durch einen Großteil seiner Anhänger weltweit – auf unsere Demokratie zu.

    Angesichts der drohenden Destabilisierung unserer Sozialsysteme und des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch die ungesteuerte Zuwanderung und angesichts der bislang fehlenden Auseinandersetzung mit dem Islam sollte man sich eher fragen, ob wir es uns noch weiter leisten können, nicht AfD zu wählen. Herr Buurmann, darf ich Sie bitten, doch einmal auf DIESE Frage zu antworten.

    • M.S. schreibt:

      „Worin offenbart sich denn der Konjunktiv, wenn nicht innerhalb der Rechtschreibung? „. Schon wieder falsch, @GG – der Konjunktiv „offenbart“ sich in der Grammatik, mitnichten in der (Achtung, noch’n Fremdwort!) Orthographie. Um noch eins draufzusetzen, behauptet mein Lieblingstroll nun, TexG habe die Richtigkeit seines Kommentars bestätigt, nachdem er Thomas kurz zuvor ob dieser von ihm selbst postulierten Übereinstimmung einen Dummschwätzer schimpfte. Es ist zum Piepen! Womit möchte er sich wohl als nächstes blamieren?

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @M.S.: „Schon wieder falsch, @GG – der Konjunktiv „offenbart“ sich in der Grammatik, mitnichten in der (Achtung, noch’n Fremdwort!) Orthographie.“

        Nach fast einem Tag haben Sie das herausgefunden? Meine aufrichtige Gratulation, kleiner Geistesriese!

        @M.S.: „Es ist zum Piepen!“

        Stimmt! Piepen ist wohl simpel genug, um Ihre Denkversuche passend auszudrücken.

        @M.S.: „Um noch eins draufzusetzen, behauptet mein Lieblingstroll nun, TexG habe die Richtigkeit seines Kommentars bestätigt, …“

        Wenn sich Ihr Lieblingstroll getäuscht hat, sind Sie doch hoffentlich imstande seine Fehler klar aufzuzeigen; womöglich sogar mit eigenen Worten.

        @M.S.: „Womit möchte er sich wohl als nächstes blamieren?“

        Vielleicht indem er Sie und Ihren geistigen Vortänzer ernst nimmt.
        Ist Ihnen übrigens mal aufgefallen, M. S., dass Sie noch nicht einmal eine eigene Sprache besitzen? Ihre gesamte Ansprache kennzeichnet Sie als belangloses Abziehbild Ihres exgothischen Vormundes. Nun ja, zu Ihrem Glück sind Sie ja Linker, weshalb Ihnen das Fehlen eigenständigen Denkens wohl keine Phantomschmerzen verursachen wird.
        Übrigens hat „er“ sie gefragt, ob Sie ihm thematisch etwas entgegensetzen können.
        Haben Sie irgendetwas in der Birne, was Sie zum Thema beitragen könnten, oder reduzieren sich Ihre geistigen Möglichkeiten auf meine orthographischen bzw. grammatikalischen Schwächen? Letzteres wäre ja auch nicht schlimm.
        Kleine Probleme beschäftigen eben kleine Gehirne.
        Bleiben Sie mir gewogen M. S.!

  13. ceterum censeo schreibt:

    http://www.pi-news.net/2016/09/gruene-verlangen-bis-zu-vier-eltern-pro-kind/

    Warum fragt niemand ernsthaft : „Warum Solche?“
    Unsere Gesellschaft entspricht mittlerweile vollends E.A. Poes „Das System des Doktor Teer und Professor Feder“! Die Verrückten und Dekadenten haben das Klinikpersonal überwältigt und die Macht in der Anstalt an sich gerissen.
    Allein um der gefährlichen Irren wieder Herr zu werden, bevor sie vielleicht noch das ganze Irrenhaus in Brand stecken, bedarf es dringenster Abwahl der Blockparteien.
    Wobei ich befürchte, zu einer Bundestagswahl wird es vielleicht gar nicht mehr kommen.
    Danke übrigens für den vorurteilsfreien Artikel!

    • Eitan Einoch schreibt:

      Wobei ich befürchte, zu einer Bundestagswahl wird es vielleicht gar nicht mehr kommen.

      Das ist auch meine Befürchtung. Zumindest wenn das Merkelregime tatsächlich befürchtet, bei der nächsten Bundestagswahl nicht nur Prozente verlieren und daher neu koalieren (Schwarz-grün) zu müssen, sondern tatsächlich abgewählt zu werden, wird es garantiert einen Weg finden, die Bundestagswahl auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Vielleicht passiert bis dahin ja ein Terroranschlag oder das Stromnetz kollabiert, sodass man den Notstand ausrufen wird. Zutrauen würde ich es dieser verkommenen Clique allemal.

      • ceterum censeo schreibt:

        Irgend so etwas. Die gehen niemals freiwillig.
        Hinterm Teich dasselbe. Mal sehen, wann und wie sie Trump kaltmachen.

      • Minus schreibt:

        Echt jetzt?? Auf Grundlage solch paranoider Wahnvorstellungen soll diskutiert werden!?
        Na gut, das geht auch anders herum: Man könnte der AfD nämlich ebenso zutrauen, etwa vier Wochen nach (der glücklicherweise nie stattfindenden) Machtübernahme das Reichstagsgebäude anzünden, um es politischen Gegnern in die Schuhe zu schieben. Passende Listen für die erste Verhaftungswelle lägen sicher schon in den Schubladen.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Natürlich, die Regierung gibt momentan auch nur rein zufällig Ratschläge dazu heraus, wie man sich im Falle eines handfesten Notstands Vorräte anlegt…
          Wieder ein Nazivergleich, wie wunderbar! Fällt euch Steinewerfern keine neue Schallplatte mehr ein?

          • Minus schreibt:

            … sprach der geistige Brandstifter!

            Nazivergleich? Nur in deinem Kopf …

          • Eitan Einoch schreibt:

            Geistiger Brandstifter? Das ist zuviel der Ehre.
            Aber lieber ein geistiger Brandstifter als ein physischer Brandstifter. Letzteres überlasse ich gern dir und deinen Antifafreunden.

          • Minus schreibt:

            Heil doch bei deinen SA-Freunden.

        • A.S. schreibt:

          Man kann vieles unterstellen wenn der Tag lang ist. Wenn man aber halbwegs seriös sein will sollte man sich anschauen wer sich bisher wie verhalten hat. Und die AfD hat noch nie versucht politischen Gegnern mit zweifelhaften Tricks das Wort zu entziehen und an deren Arbeit zu hindern. Umgekehrt gibt es massenhaft derartige Versuche, die mindestens indirekt von den Altparteien gedeckt werden.
          Wenn man also zweifelhafte Machenschaften unterstellt, dann bitte denen die schon jetzt damit arbeiten (lassen), also CDU/SPD/Grüne/Linke.

    • riepichiep schreibt:

      Vielleicht mal eine nette Idee für die nächste Wahl. Bei allen Parteien zu fragen: „Warum xyz?“ …

  14. Eitan Einoch schreibt:

    Ich entscheide immer im letzten Moment, wem ich meine Stimme gebe. Aber sollte die AfD nächstes Jahr tatsächlich die einzige ernstzunehmende Opposition und Alternative zum linksgrünchristsozialistischen Parteiensyndikat bleiben, werde ich wohl die Zähne zusammenbeißen und ihr meine Stimme geben, obwohl mich Teile der Partei (Putinversteher, NPD-Sympathisanten) regelrecht anwidern. Aber ich sehe die AfD gegenüber der schrittweisen DDRisierung und Schariaisierung der Bundesrepublik durch die FDJ-Kanzlerin mittlerweile als kleineres Übel an. Es ist bedauerlich, dass es keine andere Opposition gibt.

  15. Minus schreibt:

    … ich mich ungerecht behandelt fühle und Abstiegsängste habe.
    … ich die Widersprüche und Pluralität einer Gesellschaft nicht aushalte.
    … ich mich in der konformistischen Rebellion der autoritären Charaktere gut aufgehoben fühle.
    … diese Partei mich in meiner weinerlichen Aggressivität sehr gut widerspiegelt.
    … mir diese naiven Gutmenschen ständig widersprechen, obwohl ich doch Recht habe.
    … wir wieder Politik für Deutsche zuerst brauchen.
    … weil ich gar nicht genau wissen will, was passieren würde, wenn die AfD Mehrheiten erringt.

    • Eitan Einoch schreibt:

      … ich die Widersprüche und Pluralität einer Gesellschaft nicht aushalte.
      … ich mich in der konformistischen Rebellion der autoritären Charaktere gut aufgehoben fühle.
      … diese Partei mich in meiner weinerlichen Aggressivität sehr gut widerspiegelt.
      … mir diese naiven Gutmenschen ständig widersprechen, obwohl ich doch Recht habe.

      Klingt nach einer hervorragenden Beschreibung linksgrüner Moralsozialisten.

      … wir wieder Politik für Deutsche zuerst brauchen.

      Das ist eine Selbstberständlichkeit – zumindest so lange alle politische Macht vom DEUTSCHEN Volke ausgeht, dem DEUTSCHEN Volke als Staatssouverän dient und so lange DEUTSCHE Regierungen ihren Amtseid auf das DEUTSCHE Volk leisten.

      • Hotodog schreibt:

        Toll, wie Sie das Deutsche brüllend wichtig groß schreiben. Das weckt Vertrauen und zeugt von geistiger und emotionaler Reife. Mehr davon!

        • Eitan Einoch schreibt:

          Schon mal daran gedacht, dass es die Großschreibung lediglich der Hervorhebung dient?

        • Lusru schreibt:

          @Hotdog
          Auch so ein Konstrukteursprodukt von Leuten, die Mit dem Bandmass und der Wasserwaage Sprachforschung betreiben wollen:
          Nein, GROSSSCHREIBUNG brüllt nicht, sie ist eine absolut leise Hervorhebung, die sofort zum WESENTLICHEN führt und spart ganze Sätze zur Erklärung derselben ein. GROSSSCHREIBUNG ist nichts anderes, als eine Zeichensetzung und kein moralisches Fehlverhalten, etwa wie der Veggietag oder das dritte Klo in Schulen, wo schon die erstzen beiden Toiletten fragwürdig gewartet werden.
          Immer wieder gibt es einige Nichtstuer, die ihre Zeit damit verschwenden, neue Erzählungen zu nheuen Sichtweisen zu kreieren (NARRATIVE), in der Hoffnung „steter Tropfen höhlt den Stein“ und schafft neue gesellschaftliche VErständnisse,obwohl das wiedermal niemand braucht.
          Also: DEUTSCH grossgeschrieben ist weder Politik, noch Nazi, noch rechtsradikal, sondern schlicht ein Begriff zu einer Nationalität, ohne solcher keine Sportveranstaltung, keine NATO, kein Welthandel und jkeine Wissenschaft usw. stattfinden kann (der Begriff ist gemeint, gelle?)

          Übrigens: In welcher Klippschule lernte man, dass GROSSSCHREIBUNGEN Brüllerei sein soll??? Gab es dort Fleisch in der Kantine?

    • Eitan Einoch schreibt:

      In der Eidesformel des deutschen Bundespräsidenten, Bundeskanzlers und der Bundesminister heißt es: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden (…)“ Des DEUTSCHEN Volkes! So lange das so ist, ist eine „Politik für Deutsche zuerst“ nicht nur legitim – sie ist verfassungsmäßige Normalität und eine Selbstberständlichkeit.

      • A.S. schreibt:

        Wozu sonst sollte ein Staat gut sein, wenn nicht für seine Bürger? Alleine dafür ist er da!
        Aber versuch erst gar nicht das Links-Grün-Besoffenen zu erklären. Die haben sich derartig in den Wahnsinn verabschiedet, dass sie solche eine Selbstverständlichkeit nur noch als Satanswerk sehen können. Es geht nur noch darum diese Wahnsinnigen von der Macht zu entfernen.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Linksgrünen Moralsozialisten ist die Existenz des deutschen Volkes zuwider. Deswegen der Wunsch nach mehr Immigranten. Deutschland und das deutsche Volk gehören abgeschafft. Das gilt nicht nur für das deutsche Volk. Auch das jüdische Volk soll verschwinden. Deswegen haben so viele linksgrüne Moralsozialisten ein Problem mit dem Zionismus und Israels Existenzrecht. Allein schon wer das Wort „Volk“ in den Mund nimmt, ist ein Nationalist, was in etwa gleichbedeutend mit Fascho und Nazi ist. Nur sogenannte unterdrückte Völker wie die Palästinenser sind in ihren Augen schützenswert. Das ist das ganze Geheimnis.

  16. Falscher Hase schreibt:

    Ich wähle die AfD, weil ich freiheitlich und liberal bin!

    • bevanite schreibt:

      Diese Worte haben in den letzten Jahren komische Bedeutungsveränderungen erfahren. „Liberal“ will doch heute irgendwie jeder sein („links“ und „rechts“ werden mit Autonomen bzw. Neonazis assoiziert, also steht man am liebsten in der Mitte). „Freiheitlich“ scheint heute zu bedeuten, dass man die Mauer hochzieht und niemanden mehr ins Land lässt, man sich einer „Ehe für alle“ verweigert und den Arbeitgebern alle Macht lässt.

  17. bevanite schreibt:

    Bemerkenswert, dass einige Zuschriften „gegen Islamisierung“ sind, aber gleichzeitig enorme Probleme mit „Gender Mainstreaming“ haben. Das beißt sich ein wenig. Sind sich Ayman Mazyek und Beatrix von Storch in puncto „Frühsexualisierung“ nicht sogar weitgehend einig?

    Respekt immerhin an Robin Löhnert, der sich tatsächlich – im Gegensatz zu den mir bekannten gegen ihre eigenen Interessen wählenden AfD-Protestwählern – wirklich inhaltlich mit den Positionen der AfD auseinandergesetzt hat. Für mich wären das allerdings Gründe, nicht AfD zu wählen, obwohl ich im Internet schon öfters als „Scheißliberaler“ beschimpft wurde. Strange world, innit?

    • A.S. schreibt:

      Und „gegen Rechts“ beißt sich, nach bevanite Logik, mit „gegen Kernkraft“? Schließlich sind sich Roth und Frank Franz (NPD-Vorsitzender) in Punkto Strahlenschutz weitgehend einig.

      • A.Bundy schreibt:

        Dem Gehetze dieses linksdrehenden Denunzianten mit Logik begegnen, ist wie Perlen vor die Säue werfen.

        • Thomas ex Gotha schreibt:

          Dummerchen, Dummerchen, Dummerchen.
          Wie oft ist ihm schon erklärt worden, dass der Begriff „Denunziant“, den er so ergiebig in die Welt trompetet, komplett falsch ist? Aber unverdrossen verwendet er ihn weiter, so als sei es das einzige Fremdwort, das er verstehe. Und selbst das ist ja ein Trugschluss.

        • M.S. schreibt:

          Jedweder Versuch, diesem Troll die Bedeutung des Femdwortes „Denunziant“ näherzubringen, ist wie Perlen vor die Säue werfen. Auch der immer wieder von ihm strapazierte Schimpf „linksdrehend“ nutzt sich mit der Zeit ab, ebenso wie seine regelmäßigen und stets vergeblichen Versuche, hier Platzverweise zu erteilen (daher versuch’s nicht mal, @Bundy)).

          • M.S. schreibt:

            Sorry, @Thomas, ich schrieb meinen Kommentar, bevor ich Ihren fast gleichlautenden las.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @M.S.: „Jedweder Versuch, diesem Troll die Bedeutung des Femdwortes „Denunziant“ näherzubringen, ist wie Perlen vor die Säue werfen.“

            Lediglich dann, wenn dieser Versuch von einer Sau vorgenommen wird, statt von einer Perle.

  18. Bruno Becker schreibt:

    Ich bin erstaunt über die Frage. Sie sind doch ein kluger Mann und wissen doch ganz genau, was für ein Irrsinn läuft. Der weitaus häufigste Grund, die AfD zu wählen, ist, dass man die anderen Hackfressen einfach nicht mehr sehen kann. Dazu kann man getrost auch einen Volker Beck zählen, der ganz offensichtlich nicht nur seine Stricher mit Drogen bezahlt, sondern sie auch selber nimmt; siehe hier: http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna , erster Eintrag vom 3.Sept. Habe die Pressemeldung zwar noch nicht gefunden, aber auch keine Zweifel an der Richtigkeit.

    • bevanite schreibt:

      Wenn man „die anderen Hackfressen einfach nicht mehr sehen kann“, kann man doch auch die Tierschutzpartei, die Grauen Panther, ÖDP, Die Partei oder APPD wählen. Warum also die AfD? Und was diese moralische „Der nimmt aber Drogen!“-Debatte bezüglich Volker Beck soll, erschließt sich mir auch nicht. Ernst Jünger, Säulenheiliger der AfD-Jünger (ha!), nahm schließlich auch LSD.

      • A.S. schreibt:

        Bei der Tierschutzpartei, den Grauen Panther, der ÖDP, Die Partei oder bei der APPD wären die Stimmen einfach weggeschmissen. Die Stimme für die AfD hat eine Wirkung.

      • Bruno Becker schreibt:

        Tierschutzverein, Graue Panther etc. unterscheiden sich nicht wesentlich vom Mainstream, gehören also dazu. Und ein moralisches „der nimmt Drogen“ gibt es nicht, sondern nur ein „der ist ein Heuchler“. Ernst Jünger hat zumindest keine Stricher mit LSD bezahlt. Die AfD füllt eine konservative Lücke, die bis in die 80er Jahre die CDU/CSU füllte. Genaugenommen ist da die AfD sogar noch liberaler. Zumindest wurde das Parteiprogramm von CDU bzw.CSU nicht von einer Frau, geschweige denn von einer homosexuellen, federführend gestaltet.

    • M.S. schreibt:

      „Lediglich dann, wenn dieser Versuch von einer Sau vorgenommen wird, statt von einer Perle“. Einfachste Metaphern versteht diese Perle des zu rettenden Abendlandes freilich auch nicht. Und nein, @GG: Metaphern offenbaren sich NICHT innerhalb der Rechtschreibung.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @M.S.: „Einfachste Metaphern versteht diese Perle des zu rettenden Abendlandes freilich auch nicht.“

        Es wird Sie vermutlich nicht trösten, aber ob Metaphern verstanden werden, hängt vordringlich von der Intelligenz des Erklärenden ab.

  19. kunstschaffende schreibt:

    Mit diesem Statements bin ich ganz bei Ihnen Frau Seehuber!

  20. guinness44 schreibt:

    Keine Ahnung warum so viele die AfD wählen. Die, die ich kenne und die offen darüber sprechen sind meistens selbst ernannte Konservative, die allerdings die Grenzen von 1937 durchaus als Deutschland bezeichnen. Viele fühlen sich direkt oder indirekt benachteiligt und an allem ist Merkel schuld. Habe leider noch keinen Putinversteher getroffen. Das würde mich wirklich interessieren, wie da die Logik ist.

  21. limbischessystem schreibt:

    „Ich wähle AfD, weil …“
    … Besenstiele zur Wahl nicht aufgestellt werden, die ich viel lieber wählte, in welchen Stil auch immer.

  22. A.S. schreibt:

    Ich weiß noch nicht was ich 2017 wählen werde, bzw. ob ich überhaupt wählen werde.
    Aber falls es die AfD wird, könnte ich die Gründe schon jetzt nennen: Merkel, Maas, Gabriel, von der Leyen, Nahles, de Maiziere, Roth, Künast, Trittin, Kipping, Stegner, Kauder, Hofreiter.
    Begriffe wie Pack, Dunkendeutschland, Schande und Nazis in Nadelstreifen, aber letztlich deren 19 Punkte nach und nach zum Gesetz machen.
    Ständige Aufforderungen den „Rechtspopulisten“ mit den besseren Argumenten zu begegnen, dann aber nur Behauptungen und Beleidigungen zu bringen. Vor Angstmachern zu warnen und gleichzeitig Angst vor dem Rechtsrutsch zu schüren.
    Dazu kommen Gender-Mainstreaming, Bruch der Mastricht- und Dublinverträge, Atomausstieg mit anschließender Rücknahme der Rücknahme, die Integration für gescheitert erklären (Merkel zur Schröderzeit) als Vorspiel der Grenzöffnung, Rente erst mit 67, dann mit 63 Jahren und jetzt vmtl. wieder rauf, jedes Finanzdritteweltland in den Euro aufnehmen das später als Fehler bezeichnen und brüllen „weiter so“.
    Volksentscheide verweigern mit der Begründung, das Volk hätte nicht die nötige Weitsicht und könnte vmtl. das Renteneintrittsalter mal rauf und dann wieder runter setzen, oder verantwortungslos die Atommeiler an- oder abschalten je nach Stimmungslage, europäische Verträge brechen wenn es gerade passt, ohne Weitsicht Polizeistellen streichen, vielleicht die Bundeswehr und die Infrastruktur verfallen lassen und sogar undemokratische Länder und die EU holen wollen. Vielleicht hätte das unreife Volk sogar noch den Wunsch, anderen Ländern, z.B. den Ungarn, vorzuschreiben wer in ihrem Land Siedlungsrecht hat.

    So, das reicht soweit. Die AfD ist die einzige Chance dieses unfähige Pack, dass die etablierten Parteien CDU/SPD/Grüne/Linke/FDP, übernommen hat, loszuwerden.

  23. A.Forbes schreibt:

    Ein sehr kluger Mensch hat mal richtig festgestellt, dass in jeder großen Gruppe (Bevölkerung, Partei, Sportverein …) Arschlöcher die Mehrheit stellen. Die AfD hat lediglich auf ihre Minderheit verzichtet.
    Und eine CSU gibt es außerhalb Bayerns nicht.

    • Lusru schreibt:

      @A.Forbes,
      Dann schmeissen Sie Ihren grossen Unbekannten, den „grossen feststellenden Mann“ mal einfach in den Müll und lesen statt dessen den wahrlich „grossen“ Mann (jedenfalls was seine Beobachtungsgabe und Weitsicht betrifft), der vor Ihnen das hier „feststellte“ – etwas, was leider unumstösslich „gängig“ und letztlich die kommenden Wahlen entsprechend TRUMPolieren wird:
      „Begriffe wie Pack, Dunkendeutschland, Schande und Nazis in Nadelstreifen, aber letztlich DEREN (!) 19 Punkte nach und nach zum Gesetz machen.
      Ständige Aufforderungen den „Rechtspopulisten“ mit den besseren Argumenten zu begegnen, dann aber nur Behauptungen und Beleidigungen zu bringen. Vor Angstmachern zu warnen und gleichzeitig Angst vor dem Rechtsrutsch zu schüren….“
      Ist doch klar, jeder will was vom Wählerkuchen haben und muss dazu zuallererst den am schnellsten wachsenden schmähen, wie auch immer, hauptsache beleidigen und beschädigen, ob mit oder ohne Grund oder Treffsicherheit.
      Wie es aussieht, gehören Sie mit Ihrem Beitrag erst einmal zu denen, die nicht merken, wie durchsichtig peinlich die Gemeinten und immer mehr bisher seitwärts stehende das empfinden, noch nicht bemerkt?
      Grosse Merkelei hat fertig, nur es sagt ihr keiner (von den Anhängern, verständlicherweise), wie bei Merkel-Kuscheldiener Klinsmann: Von einem Tag auf den anderen war er weg, trotz vergangener Leistungen …
      So lange dies nur eine AfD der Bevölkerung anbietet, kann diese TRUMPeln wie sie will, solange wird der WÄHLER sie benutzen – und nicht etwa umgekehrt, wie in der albernen miserabel populisierten Konzertierten Aktion „gegen Populisten“ der angegriffenen selbstverliebten Parteien, die sich allesamt schon wieder mal alleinig in einer „führenden Rolle“ wähnen, obwohl genau solche doch durch die Demokratie des Grundgesetzes ausgeschlossen werden sollte …
      Was für ein missratener durchsichtiger Populismus „gegen Populismus“ wie man gerne gerade mal meint
      A. Forbes, schmeissen Sie Ihren „Grossen Mann“ zu seinen Brüdern, den grossen Arschlöchern, die der doch in „jeder grösseren Gruppe“ so gern mehrheitlich zu finden meint, offensichtlich weiss der ziemlich genau, von wem er dabei redet … …

  24. Eitan Einoch schreibt:

    Warum mal nicht die gegenteilige Frage stellen: Warum weiterhin Merkel wählen? Nach der „Rettung“ Griechenlands und des Euro, nach dem Wahnsinn der „Energiewende“ und nach der gesetzeswidrigen Grenzöffnung für hunderttausende Immigranten – um nur die drei irrsinnigsten Katastrophen zu nennen -, würde mich interessieren, wieso das Merkel-Parteiensyndikat immer noch so viele Wähler hat.

    Bitte schreibt:
    „Ich wähle weiterhin Merkel, weil…“

    • bevanite schreibt:

      Jetzt hast Du ausgerechnet die zweieinhalb (Griechenland-Rettung war es ja nun nicht gerade) akzeptablen Dinge genannt, die Merkel noch wählbar machen würde (Mindestlohn ging eher auf Nahles‘ Konto). Kleiner Reminder: Es gibt neben CDU und AfD (oder Meck Pomm-Wahlhelfer NPD) auch noch ein paar andere Parteien auf dem Wahlzettel.

  25. kunstschaffende schreibt:

    Ich bin noch unschlüssig und Frage mich ständig, kann ich überhaupt noch irgendeine Partei wählen!
    Denn Parteien, die zulassen was in unserem Land geschieht, sind allesamt untragbar!
    Und dass die AFD immer größeren Zulauf erfährt, haben ganz alleine die Altparteien zu verantworten!
    Außer der AFD gibt es keine Alternative und die, die es sein könnten sind zu klein und chancenlos.
    Garnicht zur Wahl zu gehen, kann auch keine Lösung sein. Es ist schlichtweg ein Dilemma!

    Ich habe noch Zeit für meine Entscheidung, dass ist das einzig Positive!

  26. Heimchen am Herd schreibt:

    Ich bin konservativ und habe jahrelang die CDU gewählt!
    Seit Angela Merkel aus der CDU eine linksgrüne Partei gemacht hat, ist sie für mich
    unwählbar geworden!

    Die AfD steht genau für das, was ich in der heutigen CDU vermisse! Angela Merkel
    ist schuld daran, dass so viele ehemalige CDU-Wähler die AfD wählen werden!

    Ich frage Sie Herr Buurmann, was ist das für eine Demokratie, wo man nur noch
    anonym zu sagen wagt, dass man die AfD wählt??

    • Hessenhenker schreibt:

      Ich habe den OB-Kandidaten von SPD, CDU, GRÜNE und LINKE mehrmals auf dem Wahlpodium gesagt, wenn ihre Parteien meinem Schatz kein Besuchsrecht geben wollen, dann wähle ich eben AfD.
      Sie empfanden die Drohung als empörend, nicht das Verhalten ihrer eigenen Scheißparteien.

      • knerzje schreibt:

        Wir erleben zur zeit eine Invasion durch eine Kultur die der unseren absolut entgegen steht und die etablierten Parteien klatschen dazu. Invasionen sind für die überrannten Völker tödlich. Noch können wir uns dessen erwehren – aber nicht mehr lange. Ich will nicht das meine Enkel verblöden und zum Islam gepresst werden

        • bevanite schreibt:

          Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Enkel verblöden, dann wählen Sie nicht AfD.

          • Hessenhenker schreibt:

            Alleine schon, weil meine thailändische Verlobte in „meinem“ Land hier nicht einmal ein Besuchsvisum bekommt, werden meine Enkel nie in Deutschland leben.
            Schon bald werden die südostasiatischen Schüler wie die in Süd-Korea und Japan 1000 % gebildeter sein als die Schüler hierzulande.
            Wer nicht verblöden will, soll also . . . Auswandern?

          • Eitan Einoch schreibt:

            Dass deine Verlobte nicht nach Deutschland darf hat zwei Gründe: a) sie ist nicht muslimisch, b) sie kommt nicht aus dem Nahen Osten.

          • Eitan Einoch schreibt:

            Dass deine Verlobte nicht nach Deutschland darf hat zwei Gründe: a) sie ist nicht muslimisch, b) sie kommt nicht aus dem Nahen Osten.

          • ceterum censeo schreibt:

            Die asiatischen Kinder sind schon lange viel gebildeter. Unsere ? Siehe grüne Jugend etc.

          • Tourix schreibt:

            Seit wann gibt es mit Thailänder hier Probleme ?
            Ein Freund hat hier auch regelmäßig seine thailändische Freundin zu Besuch.

  27. Hessenhenker schreibt:

    Die SPD fürchtet, daß alle Menschen, die von der SPD verarscht werden,
    automatisch AfD-Wähler sind.

    Deshalb haben mir schon mehrere SPD-Talente argwöhnisch gesagt,
    wenn ich etwa AfD wähle „bloß“ weil die SPD es unterstützt daß der SPD-Außenminister meinem Schatz kein Besuchsvisum gibt, dann hätte ich aber „keinen moralischen Kompaß“.

    Meine Gegenfrage nach dem moralischen Kompaß bei der SPD wird immer empört aufgenommen:
    DAS sei nun mal Demokratie.

  28. Katharina Seehuber schreibt:

    Ich wähle AfD aus demokratie-theoretischern Gründen.
    Die Entwicklung in Deutschland, die nur noch Parteien kennt .- ob CDU, SPD, FDP, Gründe oder Linke, die in Grundfragen übereinstimmen (Islam, Kernenergie, Energiewende, Migration, Gender, political correctness, Meinungszensur, Multikulturalismus, EU, Euro, USA uvm – natürlich cum grano salis, aber eben nicht in der Grundrichtung) ist für ein pluralistisches, dem Wandel offenes, meinungsbuntes, der Streitkultur als Lebenselixier des Fortschritts und der Demokratie schlechthin verpflichtetes Gemeinwesen nicht nur abträglich, sondern birgt die Gefahr des letztlichen Scheiterns in sich.
    Es braucht die Korrektur, den Stachel, den Widerspruch, die Unsicherheit der Mächtigen. Wer sollte dies leisten wenn nicht eine neue Partei, wenn die, die sich Elite nennen, den Widerspruch nicht mehr ertragen?
    Wir erleben gegenwärtig eine tiefe Spaltung der Gesellschaft: da sind die „Eliten“, die sich dem gemeinen Volk überlegen fühlen, weil sie gar nicht mehr die Fühlung zum ungebildeten, dumpfen, unwissenden Volk (siehe Diskussion nach dem Brexit-Votum) suchen – ob in Politik oder Medien, die Verachtung der „einfachen“, „besorgten“ Bürger ist allgegenwärtig, die Zuordnung einfach, besorgt selbst Zeichen dieser Verachtung. Was vom „Volk“ kommt, ist per se verdächtig, Zeugnis der Unverständnisses für „komplexe Zusammenhänge“, die sich eben nur noch den Eliten entfalten, somit durchschaubar werden.
    Dieser Verachtung von oben entspricht – nun, auch schon Verachtung inzwischen, aber zumindest tiefstem Mißtrauen von unten (die Einteilung oben/unten entspringt der Wahrnehmung dieser Schichtung in Medien und Politik), dem Gefühl des Ausgeliefertseins, der Einflußlosigkeit, Infantilisierung, nur noch selektiv Informiertseins, Objekt pädagogischer Anmaßung zu sein.
    Und diese Kluft vertieft sich von Tag zu Tag. Geschlossen werden kann sie nicht direkt vom Bürger – er ist und fühlt sich auch als Objekt der Macht. Es braucht ein Korrektiv aus dem System heraus – eine aufbrechende Partei. Es gibt keine Alternative zur Alternative für Deutschland, die diese Wirkung erzielen kann, und die Wahlentscheidung ist umso leichter, als die Verteufelung und Fehlfärbung dieser Partei selbst ein Symptom der Pädagogisierung und Verachtung der Etablierten in Medien und Politik ist.
    Die AfD ist eine demokratische Partei, die die Etablierten herausfordert. Genau das braucht die Demokratie jetzt.
    Zur Abwahl bleibt genug Möglichkeit, sollte sie versagen oder scheitern. Die Grünen wurden einst nicht anders gehandelt. Nur war damals der Grund für deren Aufkommen nicht demokratie-theoretischer Natur, sondern eben der Umgang mit der Natur. Dass diese Partei inzwischen zum Problem geworden ist, muß kein Omen für die AfD sein. Geben wir ihr und damit der Neufindung der Demokratie eine Chance.

    • bevanite schreibt:

      Die Entwicklung in Deutschland, die nur noch Parteien kennt .- ob CDU, SPD, FDP, Gründe oder Linke, die in Grundfragen übereinstimmen (Islam, Kernenergie, Energiewende, Migration, Gender, political correctness, Meinungszensur, Multikulturalismus, EU, Euro, USA uvm – natürlich cum grano salis, aber eben nicht in der Grundrichtung) …

      Ich sehe zwischen CDU und Grünen bezüglich „Gender“ ungefähr so viel Übereinstimmung wie zwischen FDP und Linke bezüglich TTIP oder Mindestlohn – nämlich gar keine.

  29. anti3anti schreibt:

    https://numeri249.wordpress.com/2016/09/03/unser-feind-und-islamist-von-dem-wir-abhaengig-sind/
    Unser Feind und Islamist, von dem wir abhängig sind

    Falls sich der Wahlbürger nicht am Unglück Deutschlands beteiligen will, sollte er zumindest in Zukunft darauf verzichten, die CDU und die AKP zu wählen, bis sich diese vom Merklerismus, bzw. vom Faschismus erholt haben werden. Falls er sich für einen Konservativen hält, empfiehlt es sich, die FDP anzukreuzen. Die Wahl der AfD ist nur dann ethisch vertretbar, wenn ansonsten die CDU gewählt werden würde.

  30. Peter Pöpl schreibt:

    … weil das Führungspersonal qualifiziert ist, also auch arbeiten kennt und nicht nur Politik, weil das Führungspersonal auf mich authentisch wirkt, weil das Parteiprogramm wertekonservatives ist, weil das Führungspersonal tolerant mit anderen Meinungen umgeht ohne Andersdenkende pauschal zu verurteilen, weil alle anderen Parteien unter der Gürtellinie versuchen die AfD zu diskreditieren, weil ich für eine Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit bin, weil ich unsere christlich-Jüdische Kultur erhalten möchte, eil ich keine Kinderehen möchte, weil ich keine Sharia in meinem Lebensumfeld möchte, weil ich Ehrlichkeit und Anstand in der Politik bisher vermisse, weil ich …

    • bevanite schreibt:

      „christlich-jüdische Kultur“ mit Wolfgang Gedeon?

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        @bevanite

        Vielleicht hat sich Wolfgang Gedeon von den israelfeindlichen Worten Claudia Roths inspirieren lassen:
        „Wir verurteilen auf das Schärfste den blutigen Einsatz gegen die Friedensaktivisten, die der notleidenden Bevölkerung in Gaza helfen und auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen wollten. (…)
        Die völkerrechtswidrige Blockade von Gaza, die von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zu Recht verurteilt wurde, ist umgehend aufzuheben. Sie wird jeden Tag mehr zu einer humanitären Katastrophe für die anderthalb Millionen Bewohner des Gaza-Streifens. Sie stürzt Menschen in Verzweiflung und schafft ein politisches Pulverfass. (…)
        Die internationale Gemeinschaft und insbesondere die EU und die USA müssen jetzt neue Friedensinitiativen ergreifen und den politischen Druck aufbauen, der nötig ist, um der ideologisch verbrämten Gaza-Politik der Hardliner in Israels Militär und Regierung ein Ende zu setzen. Die Blockade von Gaza war und bleibt eine politische Sackgasse. Sie spricht jeder Vorstellung von Humanität Hohn.“
        Zu finden hier:
        http://www.gruene-muslime.de/aktuell.html

        • bevanite schreibt:

          Ich sehe schon noch einen gewissen Unterschied zwischen der Kritik an einem militärischen Einsatz und dem Versuch, die „Protokolle der Weisen von Zion“ salonfähig zu machen. Zumindest dieser Unterschied sollte auch Ihnen trotz allem Grünen-Hass klar sein, oder nicht?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @bevanite

            Wer dem bedrängten jüdischen Volk das Recht auf Selbstverteidigung abspricht, ist ein Judenfeind, ungeachtet irgendwelcher zweitrangigen Nuancen! Somit ist jeder ein Dummkopf oder ein Lügner, der zwischen Gedeons oder Roths Aussagen krampfhaft nach Unterschieden sucht.
            Außerdem hasse ich die Grünen nicht. Geistige Minderwertigkeit erzeugt meine Verachtung, nicht meinen Hass.

      • A.S. schreibt:

        Du hast schon mitbekommen, dass die Fraktion sich gespalten hat wegen Gedeon? Und das der Bundesvorstand sich geschlossen auf die Seite von Meuthen gestellt hat?
        Die AfD hat auf diesen Fall reagiert und damit kann man den nicht mehr vorwerfen wenn man auch nur einen Funken Anstand im Leib hat.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @A.S.: „Du hast schon mitbekommen, dass die Fraktion sich gespalten hat wegen Gedeon?“

          Natürlich hat unser @bevanite das nicht mitbekommen, sonst hätte er ja auch mitbekommen müssen, dass sich die Fraktion der Grünen nicht gespalten hat, trotz C. Roths israelfeindlicher Äußerungen.

        • bevanite schreibt:

          Höh? Die Abgeordneten, die zu Meuthen hielten, bilden doch faktisch eine eigene Partei-Fraktion mit dem Namen „Alternative für Baden-Württemberg“. Petry meinte, dass nur die verbliebenen AfD-Abgeordneten ihren Segen hätten.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @bevanite

            Eiern Sie doch nicht herum! Gab es bei den Grünen Auseinandersetzungen wegen C. Roths israelfeindlicher Äußerungen? Ja oder nein?

          • bevanite schreibt:

            Gab es bei den Grünen Auseinandersetzungen wegen C. Roths israelfeindlicher Äußerungen?

            Ob jetzt Roths Äußerungen innerparteilich intensiv debattiert wurden, weiß ich nicht, ich habe kein Parteibuch und stecke daher nicht drin. Aber da die Grünen auch israelfreundliche Politiker wie Joschka Fischer, Cem Özdemir, Marieluise Beck oder Ilka Schröder in ihren Reihen haben/hatten, gehe ich davon aus, dass dort ein Meinungspluralismus zum Thema Nahostkonflikt vorhanden ist. Äußerungen wie weiter oben von Ihnen zitiert finden Sie in allen Parteien in allen europäischen Ländern. Da müssen Sie nicht die Grünen herauspicken. Ich gehe da im Detail auch nicht mit, sehe aber schon einen gewaltigen Unterschied etwa zu Gedeon. Wo wir aber bei israelfeindlichen Äußerungen sind: 2002 haben die Grünen Jamal Karsli genau deswegen aus der Partei ausgeschlossen (Unterschlupf fand er bei der FDP).

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @bevanite: „Ob jetzt Roths Äußerungen innerparteilich intensiv debattiert wurden, weiß ich nicht, …“

            Dafür wissen Sie aber, dass die AfD über Gedeons Äußerungen öffentlich debattiert hat.
            Erregt zuviel Ehrlichkeit womöglich Ihr Misstrauen?

            @bevanite: „2002 haben die Grünen Jamal Karsli genau deswegen aus der Partei ausgeschlossen … .“

            Da Sie wie üblich keine prüfbaren Zitate benennen (Sie werden wohl Ihre Gründe haben), weiß ich nicht, ob diese Vorgänge vergleichbar sind.

      • Minus schreibt:

        Oder auch Martin „Tätervolk“ Hohmann, für die AfD im Fuldaer Kreistag sitzend.

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