Bitte alle mitmachen!

Wenn mein Blog Tapfer im Nirgendwo das schafft, bin ich der stolzeste Mann Kölns. Bitte helft mir, meine Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Teilt dies und schreibt der Stadt eine kurze Nachricht. Darum geht es:

In Köln wird ein neues Museum gebaut, in dem die zweitausend Jahre alte Geschichte der Stadt präsentiert werden soll. Das neue Museum wird unter anderem die Ausgrabungen des Jüdischen Viertels beleuchten, das sich exakt an dem Ort des heutigen Museums befand. Für das Museum wird ein Name gesucht. Bis zum 15. September 2016 können Vorschläge gemacht werden, entweder mit Mail, Brief oder Postkarte:

LVR
„Museumsname gesucht“
Ottoplatz 2
50667 Köln

oder an das

Bürgerbüro der Stadt Köln
Stichwort „Museumsname gesucht“
Laurenzplatz 4
50667 Köln
Mail: museumsname-gesucht@lvr.de

Da in Köln zwei Museen nach zwei berühmten Kölner Persönlichkeiten benannt sind, nämlich das Walraff-Richartz-Museum und das Rautenstrauch-Joest-Museum, kommt für das Museum, das an dem Ort steht, wo Jahrhunderte lang das jüdische Leben in Köln stattfand, nur dieser Name in Frage:

Bodenheimer-Wolffsohn-Museum

Bitte unterstützt mich in der Forderung, dem Museum diesen Namen zu geben!

Begründung:

Die jüdische Gemeinde ist die älteste Gemeinde Kölns! Die älteste Schrift, die jüdisches Leben in Köln dokumentiert, ist ein Dekret Kaiser Konstantins aus dem Jahre 321. „Warum ist es am Rhein so schön?“ Juden wissen es länger als Christen. Sie tranken ihren Wein auf die Schönheit des Rheins bereits, bevor es Christen taten.

An dem Kölner Rathausturm befindet sich heute die Statue eines der bekanntesten Juden Kölns: Max Isidor Bodenheimer.

Max Bodenheimerwar war Jurist und Vorreiter der zionistischen Bewegung. Ende des 19. Jahrhundert, fast zwei Jahrtausende nachdem die ersten Juden nach Köln gezogen waren, entwickelte er eine Idee, die Realität werden sollte. Bodenheimer schlug vor, da Juden viel zu oft in Europa verfolgt worden waren, das jüdische Land, das vor knapp zwei Jahrtausenden zerstört worden war, wieder am Originalort entstehen zu lassen. Über ein halbes Jahrhundert später wurde diese Idee Realität.

Nicht nur der moderne Staat Israel hat seine Wurzeln in Köln, auch die Fahne Israels wurde 1897 von einem Mann entworfen, der in Köln lebte und zwar von dem Kaufmann David Wolffsohn. Er arbeitete eng mit Bodenheimer zusammen. Daher kommt für das Museum, das an dem Ort steht, wo Juden lebten bis sie erstmals im 15. Jahrhundert vertrieben wurden, nur dieser Name in Frage:

Bodenheimer-Wolffsohn-Museum

Da das Museum auf dem Bereich des ehemaligen jüdischen Viertels steht, sollte der Name des Museums genau diesen Umstand widerspiegeln. Wem Bodenheimer-Wolffsohn-Museum jedoch nicht gefällt, folgende Namen gehen natürlich auch:

Jüdisches Museum Köln
Museum der Jüdischen Kultur

Bitte schreibt einen dieser Namen an die Verantwortlichen.

Danke!

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8 Antworten zu Bitte alle mitmachen!

  1. O.Paul schreibt:

    Konstantin- Museum

  2. kunstschaffende schreibt:

    Meine Mail ist abgesandt! Ich wünsche viel Erfolg mit der Aktion!

    Antje Barbara Schnabel

  3. kunstschaffende schreibt:

    Das ist eine sehr gute Initiative!❤👌👍

  4. caruso schreibt:

    Wird gemacht!
    lg
    caruso

  5. sandra schreibt:

    hab ich doch schon längst…. auch ne Antwort bekommen. Aber nix konkretes…

  6. Antje Aging schreibt:

    Hoffentlich, hoffentlich. (Dabei wäre es vielleicht nicht verkehrt zu vermerken, wer die Idee in dieser Form hat entstehen lassen bzw. ergänzt und formuliert, oder?..)

  7. Adolf Breitmeier schreibt:

    Ich habe eine Postkart4e geschickt (das heißt, sie ist frankiert und wird morgen eingeworfen.

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