Abbas und Netanjahu geben sich die Hand!

Am 30. September 2016 reichten sich Benjamin Netanjahu und Mahmud Abbas die Hände.

Sie taten dies im Rahmen der feierlichen Beisetzung des ehemaligen israelischen Staatschefs Shimon Peres auf dem Herzlberg in Jerusalem. Im Jahr 1994 erhielt Shimon Peres zusammen mit Jitzchak Rabin und Jassir Arafat den Friedensnobelpreis. Über seinen Tod hinaus ermöglicht Shimon Peres nun eine neue, zaghafte friedliche Annäherung.

Lieber Mahmud Abbas,

vielen Dank für Ihren ersten Schritt. Seien Sie noch mutiger! Gehen Sie weiter auf dem Weg des Friedens. Die Hand des israelischen Volkes ist weit ausgestreckt. Nehmen Sie die Hand an. In der Unabhängigkeitserklärung heißt es:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

Das ist die Hand des israelischen Volkes. Es ist die Hand von Juden, Muslimen, Christen und Atheisten, die Hand von Männern und Frauen, die Hand von Schwulen, Lesben und Heteros, die Hand von Menschen, die sich nach Frieden sehnen. Bitte bleiben Sie dieser Hand gewogen.

In Benjamin Netanjahu finden Sie einen Mann, der Ihre Hand gerne annimmt, um gemeinsam den Weg des Friedens zu gehen. Hier einige Einladungen von Benjamin Netanjahu:

Präsident Abbas, ich weiß, es ist nicht einfach. Ich weiß, es ist schwer. Aber wir schulden es unseren Völkern, es nochmal zu versuchen, es immer wieder zu versuchen, denn gemeinsam, wenn wir tatsächlich verhandeln und damit aufhören, darüber zu verhandeln, ob wir überhaupt verhandeln sollen, wenn wir uns tatsächlich hinsetzen und versuchen, diesen Konflikt zwischen uns zu lösen, uns einander anerkennen und einen palästinensischen Staat nicht als Sprungbrett für eine weitere islamistische Diktatur im Nahen Osten verwenden, sondern als ein Land, das in Frieden neben dem jüdischen Staat leben möchte, wenn wir das tatsächlich tun, dann können wir bemerkenswerte Dinge für unsere Völker erreichen.“

Präsident Abbas, ich lade Sie herzlich ein, in der Knesset in Jerusalem zum israelischen Volk zu sprechen. Ich spreche im Gegenzug gerne zum palästinensischen Parlament in Ramallah.“

Frieden beginnt mit Respekt. Wenn Eltern das Leben ihrer eigenen Kinder nicht respektieren, wie sollen sie das Leben ihrer Nachbarn respektieren können? Wir müssen alle Kinder lieben! Kinder sollten niemals zu Gewalt und Hass aufgefordert werden. Schließen Sie sich meiner Forderung an, alle Kinder zum Frieden zu erziehen.“

Unschuldigen und armen Palästinensern wurde lebenswichtige Hilfe, die verschiedenste Länder auf der ganzen Welt gespendet hatten, verweigert. Die Hamas nutzt diese gestohlenen Mittel nun, um eine Kriegsmaschine aufzubauen, die Juden ermorden soll. Das palästinensische Volk hat Besseres verdient! Darum bekunde ich heute mein tiefes Mitgefühl mit den unschuldigen Palästinensern und mit den Ländern, die es gut gemeint haben und großzügig finanzielle Mittel gespendet haben, um ihnen zu helfen.“

Ich habe stets Shimon Peres grenzenlosen Optimismus bewundert. Mich erfüllt die selbe Hoffnung. Ich bin voller Hoffnung, weil Israel in der Lage ist, sich selbst gegen jede Bedrohung zu verteidigen. Ich bin voller Hoffnung, weil die Tapferkeit unserer kämpfenden Männer und Frauen unübertroffen ist. Ich bin voller Hoffnung, weil ich die Kräfte der Zivilisation kenne, die letztlich immer über die Kräfte des Terrors triumphieren. Ich bin voller Hoffnung, denn im Zeitalter der Innovation, floriert Israel, die Nation der Innovation, wie nie zuvor. Ich bin voller Hoffnung, weil Israel unermüdlich daran arbeitet, die Situation all ihrer Bürger zu verbessern, für Juden, Muslime, Christen, Drusen, für alle gleich. Und ich bin voller Hoffnung, da ich trotz aller Neinsager glaube, dass wir in Israel einen dauerhaften Frieden mit allen unseren Nachbarn schmieden können.“

Lieber Mahmud Abbas,

nehmen Sie die Einladung an. Vertrauen Sie dem israelischen Volk. Das Volk träumt davon, gemeinsam mit Ihnen in Frieden zu leben. Wenn Sie wollen, ist es nicht nur ein Traum.

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18 Antworten zu Abbas und Netanjahu geben sich die Hand!

  1. Couponschneider schreibt:

    Ich trau Abbas nicht. Er macht nur das notwendigste, um keine schlechte Presse im Westen zu provozieren. Hitler sprang 1936 sprang auch über seinen Schatten und ließ Juden und „Neger“ an Olympia teilnehmen und sogar gewinnen. In der Not frisst der Teufel Fliegen.

  2. Ralf Weber schreibt:

    Auch hier treffendes Zitat von Daniel Shayesteh (iranischer Christ):
    „Die Freiheit, die ihr im Westen habt, kommt nicht von euren Wissenschaftlern und Politikern. Eure Freiheit kommt aus diesem Buch, der Bibel“

    • A.S. schreibt:

      Nö.
      Das Christentum ist nur im Vergleich mit dem Islam freiheitsliebend. Die Freiheit verdanken wir Ketzern, die sich mit der Kirchenmacht angelegt haben.

  3. Charly schreibt:

    Und das schreibt ausgerechnet Netanjahu.
    Ist das Hohn?
    Oder eher Hohn und Spott?

      • Charly schreibt:

        Lieb gesagt, kommt aber bei mir nicht an.
        Warum nicht?
        Bibi ist ein Hardliner, einer, der an der Hetzkampagne gegen Rabin mitwirkte, der dann ermordet wurde, einer, der irreale Aengste schuert um Politik zu machen, einer, dem man nicht vertrauen darf.
        Ich gestehe jedem zu dass er sich aendert, aelter wird, weicher wird, nachdenklicher. Aber dazu gehoert auch die Einsicht in die eignen Fehler und Irrtuemer, von denn lese ich aber nichts.
        Interessiert mich im Grunde auch nicht. Ich mag seine Politik nicht. Ich mag keine kampfstarke, Waffenstarrende Militaerpolitik, die sich auf Gewehrlaeufe stuetzt. Ich mag keine Hetze. Ich mag keine Menschenverachtung, egal von wem und welcher Seite. Und Bibi ist stark darin. Darum glaube ich es ihm nicht.
        Aber es wird ihn nicht kuemmern ob ich ihn glaube oder nicht.
        Saludos.

        • A.S. schreibt:

          „Ich mag keine kampfstarke, Waffenstarrende Militaerpolitik, die sich auf Gewehrlaeufe stuetzt. Ich mag keine Hetze. Ich mag keine Menschenverachtung, egal von wem und welcher Seite.“
          Aha. Und dann gegen Netanjahu hetzen. Und nur gegen Netanjahu, ohne ein einziges Wort zu verlieren warum „Bibi“ ein starkes Militär braucht. Kleiner Tipp: Es hat was mit den Ängsten zu tun die du fälschlicherweise irreal nennst. Aber wahrscheinlich hast du noch nie etwas von der Hamas gehört …..

        • huhuguck schreibt:

          was fuer ein kaese – einfach nur ‚mal so dahingeschrieben ohne wirklich die hintergruende zu kennen, dabei gibt’s genuegend bzw unendliche information um sich ein bisschen schlauer zumachen

        • ceterum censeo schreibt:

          Ich wünschte mir, daß täglich Raketen auf Sie abgefeuert würden. Daß Sie jederzeit hinterrücks erstochen, zerhackt, gesprengt oder überfahren werden können, dafür haben ja Relativierer Ihresgleichen hierzulande schon gesorgt.
          Wenn es Ihren eigenen Popo demnächst trifft, können Sie weiter über Hardliner faseln.

          „Waffenstarrende Militaerpolitik, die sich auf Gewehrläufe ….“ 🙂

  4. Eitan Einoch schreibt:

    Selbst wenn er wollte, Abbas kann gar nicht Frieden mit Israel schließen. Er wäre dann sofort erledigt, würde weggeputscht, fiele einem Attentat zum Opfer und würde von Hamas beerbt. Gegen Hamas ist Abbas und Fatah sogar noch das kleinere Übel.

    • A.S. schreibt:

      Warum sollte Abbas Frieden wollen? Der lebt recht gut von der Situation. EU-Knete, luxuriöses Jetsetterleben als Staatsmann mitsamt garantiertem Opferbonus und einem Nachbarn den man für alle Missstände im Land verantwortlich machen kann, was will der mehr. Sobald Frieden „ausbricht“ wäre er plötzlich verantwortlich für die Zustände in „seinem“ Land.
      Abbas kann vom Frieden nur albträumen.

  5. caruso schreibt:

    Wäre Abbas ein „normaler“ Mensch, dann wäre es vielleicht realistisch an einen Wandel
    zu hoffen. Aber er ist seit Jahrzehnten so vollgefressen mit Haß… vielleicht auch mit Glaben
    an die eigenen Lügen.. ja, es geschehen manchmal (sehr selten) Wunder, aber in diesem Fall
    fällt es mir sehr schwer, daran zu glauben. Irrte ich, um so besser.
    lg
    caruso

  6. Kwezi schreibt:

    Da hat Bibi mal voll in die Sch****e gegriffen.

  7. Sophist X schreibt:

    Ich vermute, dass Nichtpräsident Abbas hinterher freiwillig zum korankonformen Auspeitschen antrat.

    • Markus Leuthel schreibt:

      Wieso? Ist doch gar nicht nötig. Der Herr Abbas wirkt doch in seinen Medienauftritten oft eher wie eine wandelnde Selbstauspeitschung, so ein Bissel wie in den Monty-Python-Sketchen. Und dann will er immer gleich zurück ins Bett. Motto des aufgeklärten Flagellanten: „Er will zwar irgendwie, aber er traut sich trotzdem immer wieder“.

      Merke: „Selbst der beste Zauberer kann Brot nicht in Brot verwandeln“. 😉

      — Monty Python’s Flying Circus —
      “Déjà Vu” / “The Buzz Aldrin Show”

  8. huhuguck schreibt:

    beim oslo-reinfall wurden auch haende geschuettelt – na und ? so what?
    einem shoah-verleugner glauben, dass ein haendeschuetteln ein neuer anfang waere…fuer mich sehr naiv….er war nur fuer obama’s kuesschen gekommen

Seid gut zueinander!

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