Tim Kaines großer Fehler

Gestern, am 4. Oktober 2016, fand die TV-Debatte zwischen den beiden Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten statt: Tim Kaine (Clinton) und Mike Pence (Trump).

Am 3. März 2015 hielt Benjamin Netanjahu eine Rede vor dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika. 58 Mitglieder des Kongresses boykottierten die Rede, neben Bernie Sanders und Elizabeth Warren auch Tim Kaine!

Der Unwille, zuzuhören, wenn es um Israel geht und das Liebäugeln mit Gruppierungen, die aus Hass und Missgunst den jüdischen Staat zu schwächen suchen, dürfte zu den größten Schwächen des Teams um Hillary Clinton gehören.

Es beunruhigt mich, wenn Demokraten offen und stolz zeigen, nicht mal mehr zuhören zu wollen. Dabei war die Rede erwartungsgemäß gut. Tapfer im Nirgendwo hat sie damals übersetzt:

Meine Freunde, ich bin tief geehrt von der Möglichkeit, ein drittes Mal vor dem wichtigsten gesetzgebenden Organ in der Welt zu sprechen, dem US-Kongress. Ich bedanke mich bei allen, die heute hier sind. Ich weiß, dass meine Rede Gegenstand zahlreicher Kontroversen ist. Ich bedauere zutiefst, dass einige meine Anwesenheit politisch sehen. Das war nie meine Absicht.

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, bei den Demokraten und Republikaner, für Ihre gemeinsame Unterstützung für Israel, Jahr für Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt. Ich weiß, dass, egal, auf welcher Seite des Hauses Sie sitzen, Sie zu Israel stehen. Die bemerkenswerte Allianz zwischen Israel und den Vereinigten Staaten war stets mehr als Politik. Sie muss mehr als Politik bleiben!

Amerika und Israel teilen ein gemeinsames Schicksal, das Schicksal der gelobten Länder, die Freiheit zu schätzen wissen und Hoffnung bieten. Israel ist dankbar für die Unterstützung Amerikas und ihrer Menschen, sowie der amerikanischen Präsidenten von Harry Truman bis Barack Obama. Wir sind froh über alles, was Präsident Obama für Israel getan hat. Manches von dem ist allgemein bekannt, wie die Stärkung der Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen und der Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse und der Widerstand gegen antiisraelische Resolutionen der Vereinten Nationen. Manches jedoch, was der Präsident für Israel getan hat, ist weniger bekannt.

Ich rief Obama im Jahr 2010 an, als wir unter dem Waldbrand in Carmel litten. Er entschied sich sofort, dringend nötige Hilfe zu senden. Im Jahr 2011, als sich unsere Botschaft in Kairo im Belagerungszustand befand, war es wieder Obama, der im entscheidenden Moment die nötige Hilfe schickte. Ich erinnere auch an seine Unterstützung für mehr Abfangraketen während unserer Operation im letzten Sommer, als wir uns gegen die Terroristen der Hamas wehren mussten. In jedem dieser Momente rief ich den Präsidenten an, und er war da!

Einiges von dem, was der Präsident für Israel getan hat, wird vielleicht nie bekannt werden, weil es einige der sensibelsten und strategischsten Frage berührt, die zwischen einem amerikanischen Präsidenten und einem israelischen Premierminister entstehen. Aber ich weiß von diesen Taten und ich werde Präsident Obama immer dankbar sein für seine Unterstützung.

Israel ist dem amerikanischen Kongress in vielerlei Hinsicht dankbar für seine Unterstützung, vor allem aber für die großzügige Militärhilfe und für die Raketenabwehr, einschließlich den Iron Dome. Im vergangenen Sommer bewahrte der Iron Dome Millionen Israelis vor dem Tod tausender Raketen, abgefeuert von den Terroristen der Hamas. Die Kuppel dieses Kongresses hat geholfen, die Kuppel der israelischen Verteidigung zu bauen. Wir danken Amerika dafür. Vielen Dank für alles, was Sie für Israel getan haben!

Meine Freunde, ich bin heute hierher gekommen, weil ich als Ministerpräsident von Israel eine tiefe Verpflichtung fühle, mit Ihnen über ein Thema zu sprechen, das das Überleben meines Landes und die Zukunft meines Volkes gefährden kann: Irans Streben nach Atomwaffen.

Wir sind ein altes Volk. In unserer fast 4.000 Jahre alten Geschichte haben viele immer wieder versucht, das jüdische Volk zu vernichten. Morgen Abend feiern wir das jüdische Fest Purim, bei dem wir aus dem Buch Esther lesen werden. Wir werden von einem mächtigen persischen Statthalter namens Haman lesen, der das jüdische Volk vor rund 2.500 Jahren vernichten wollte. Aber eine mutige jüdische Frau, Königin Esther, machte den mörderischen Plan öffentlich und erstritt für das jüdische Volk das Recht, sich gegen seine Feinde zu verteidigen. Der Vernichtungsplan wurde vereitelt und unser Volk wurde gerettet.

Heute steht das jüdische Volk erneut vor einem Versuch eines persischen Herrschers, uns zu vernichten. Irans oberster Führer Ayatollah Khamenei speit den ältesten Hass heraus. Er spuckt den ältesten Judenhass mit neuester Technologie. Er twittert, dass Israel vernichtet werden muss. Er twittert! Er zwitschert! Wissen Sie, im Iran ist das Internet nicht gerade kostenlos. Dennoch zwitschert er im Internet auf Englisch, dass Israel zerstört werden muss.

Für diejenigen, die glauben, dass der Iran nur dem jüdischen Staat droht, nicht aber dem jüdischen Volk, hören Sie, was Hassan Nasrallah, der Führer der Hisbollah und Chefterrorist des Irans so sagt. Er sagt: „Wenn sich alle Juden in Israel versammeln, wird es uns die Mühe ersparen, sie einzeln auf der ganzen Welt zu jagen!“

Das iranische Regime ist jedoch nicht nur ein Problem der Juden, so wenig wie das NS-Regime nur ein Problem der Juden war. Die sechs Millionen Juden, die von den Nazis ermordet wurden, sind nur ein Bruchteil der 60 Millionen Menschen, die im Zweiten Weltkrieg getötet wurden. So stellt auch das iranische Regime eine große Gefahr dar, nicht nur für Israel, sondern auch für den Frieden auf der ganzen Welt. Um zu verstehen, wie gefährlich der Iran sein wird, wenn er im Besitz von Atomwaffen ist, müssen wir voll und ganz das Wesen des Regimes verstehen.

Die Menschen im Iran sind sehr talentierte Leute. Sie sind die Erben einer der weltweit größten Zivilisation. Im Jahr 1979 jedoch wurde die Zivilisation von religiösen Eiferern gekapert, die der Zivilisation sofort eine dunkle und brutale Diktatur auferlegten. In diesem Jahr entwarfen religiöse Eiferer eine neue Verfassung für den Iran. Die Revolutionsgarden wurden nicht nur angewiesen, Irans Grenzen zu schützen, sondern auch die ideologische Mission des Dschihads zu erfüllen. Der Gründer des Regimes, Ayatollah Khomeini, ermahnte seine Anhänger: „Exportiert die Revolution in die ganze Welt!“

Ich stehe hier in Washington, DC und der Unterschied zu dem Iran ist riesig. Amerikas Gründungsdokument verspricht Leben, Freiheit und das Streben nach Glück. Irans Gründungsdokument jedoch verpflichtet zum Tod, zur Tyrannei und zur Verfolgung durch die Dschihad. Und immer wenn Staaten im Nahen Osten zusammenbrechen, springt der Iran in die Leere und propagiert seinen Hass.

Irans Schläger sind in Gaza, seine Lakaien im Libanon, seine Revolutionsgarden auf den Golanhöhen. Israel ist umklammert von drei Tentakeln des Terrors. Unterstützt vom Iran schlachtet Assad die Syrer ab. Unterstützt vom Iran randalieren schiitische Milizen durch den Irak. Unterstützt vom Iran streben Houthis die Kontrolle über den Jemen an und bedrohen so die strategische Meerenge an der Mündung zum Roten Meer. Zusammen mit der Straße von Hormuz könnte der Iran einen zweiten Drossel-Punkt der weltweiten Ölversorgung erlangen.

Erst letzte Woche wurde in der Nähe von Hormuz während einer militärischen Übung die Sprengung eines US-Flugzeugträger geprobt. Diese Übung fand in der vergangenen Woche statt, während es bereits die Atomgespräche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten von Amerika gab. In den letzten 36 Jahre waren die iranischen Angriffe auf die Vereinigten Staaten jedoch alles andere als Übungen. Die Ziele waren nur zu real.

Der Iran nahm in Teheran dutzende Amerikaner als Geiseln und ermordet hunderte von amerikanischen Soldaten und war für die Tötung und Verstümmelung tausender amerikanischer Soldaten und Soldatinnen im Irak und in Afghanistan verantwortlich. Jenseits des Nahen Osten greift der Iran Amerika und seine Verbündeten über sein globales Terrornetzwerk an. Der Iran sprengte das jüdische Gemeindezentrum und die israelische Botschaft in Buenos Aires in die Luft. Der Iran half Al Qaida, US-Botschaften in Afrika zu bombardieren und versuchte sogar, den saudischen Botschafter zu ermorden, hier in Washington, DC!

Im Nahen Osten, herrscht der Iran mittlerweile über vier arabische Hauptstädte: Bagdad, Damaskus, Beirut und Sanaa. Wenn der iranischen Aggression nichts entgegengesetzt wird, werden sicherlich noch mehr Städte fallen. In einer Zeit, in der viele hoffen, dass der Iran der Staatengemeinschaft beitritt, ist der Iran beschäftigt, die Staaten zu zerschlagen. Wir müssen alle zusammenstehen, um den iranischen Marsch der Eroberung, der Unterwerfung und des Terrors zu stoppen.

Vor zwei Jahren wurde uns gesagt, wir sollten Präsident Rouhani und seinem Außenminister Zarif eine Chance zur Veränderung und Mäßigung des Irans geben. Veränderungen. Mäßigungen. Rouhanis Regierung hängt Homosexuelle, verfolgt Christen, steckt Journalisten in Gefängnisse und hält mehr Gefangene als jemals zuvor. Letztes Jahr hat der selbe Zarif, der die westlichen Diplomaten so verzückt hatte, einen Kranz am Grab von Imad Mughniyeh abgelegt. Imad Mughniyeh ist ein terroristischer Drahtzieher, der mehr amerikanisches Blut vergossen hat als jeder andere Terrorist neben Osama bin Laden. Ich möchte sehen, wie ihn jemand fragt, was er sich dabei gedacht hat.

Irans Regime ist so radikal wie eh und je. Seine Schreie „Tod für Amerika“, das Amerika, das er als „großen Satan“ bezeichnet, sind so laut wie eh und je.

Das sollte nicht überraschend, denn die Ideologie des iranischen Revolutionsregimes ist tief im militanten Islam verwurzelt. Das ist der Grund, warum dieses Regime immer ein Feind der Vereinigten Staaten sein wird. Lassen Sie sich nicht täuschen: Der Kampf zwischen dem Iran und ISIS macht den Iran nicht zu einem Freund Amerikas.

Iran und ISIS sind im Wettbewerb um die Krone des militanten Islams. Eine Seite nennt sich „Islamische Republik“, die andere Seite nennt sich selbst „Islamischer Staat“. Beide jedoch wollen ein militantes islamisches Reich zunächst in der Region und dann auf der ganzen Welt errichten. Sie streiten sich lediglich darum, wer der Herrscher dieses Reiches sein wird.

In diesem tödlichen „Game of Thrones“ gibt es keinen Platz für Amerika oder Israel, kein Frieden für Christen, Juden oder Muslime, die das islamistische mittelalterliche Glaubensbekenntnis nicht teilen, keine Rechte für Frauen, keine Freiheit für alle. Wenn es um den Iran und ISIS geht, dann gilt: Der Feind Deines Feindes ist Dein Feind!

Der Unterschied besteht darin, dass ISIS mit Fleischermesser bewaffnet ist, mit erbeuteten Waffen und YouTube, während der Iran schon bald mit Interkontinentalraketen und Atomwaffen bewaffnet sein könnte. Wir müssen dies immer bedenken und ich sage es noch einmal: Die größte Gefahr, in der sich unsere Welt momentan befindet, ist eine Ehe des militanten Islams mit Atomwaffen. ISIS besiegen, indem man zulässt, dass der Iran an Atomwaffen kommt, würde bedeuten, den Kampf zu gewinnen, aber den Krieg zu verlieren. Wir dürfen das nicht zulassen!

Aber genau das, meine Freunde, kann passieren, wenn das Abkommen, das derzeit verhandelt wird, von dem Iran angenommen wird. Dieses Abkommen wird nicht verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickeln wird, sondern wird sogar garantieren, dass der Iran genau diese Waffen erhält, und zwar viele. Lassen Sie mich erklären, warum.

Während eine endgültige Einigung noch nicht unterzeichnet worden ist, sind bestimmte Elemente des möglichen Vertrags bereits jetzt eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse. Sie brauchen keine Geheimdienste und keine geheimen Informationen, um dies zu wissen. Sie brauchen es nur auf Google suchen. Sollte es keine dramatischen Veränderungen geben, wissen wir sicher, dass jeder Vertrag mit dem Iran zwei große Zugeständnisse umfassen wird. Das erste große Zugeständnis soll den Iran mit einer weitreichenden nuklearen Infrastruktur versehen, die eine kurze Ausbruchszeit der Bombe zur Folge hat. Die Ausbruchszeit ist die Zeit, die es braucht, um genug waffenfähiges Uran oder Plutonium für eine Atombombe anzuhäufen.

Mit dem Abkommen würde keine einzige Atomanlage abgerissen werden. Tausende von Zentrifugen zur Urananreicherung würden in Betrieb gelassen werden. Weitere tausend Anlagen würden vorübergehend abgeschaltet, aber nicht zerstört werden. Und weil das iranische Atomprogramm weitestgehend intakt gelassen werden soll, wird die iranische Ausbruchszeit sehr kurz sein, etwa ein Jahr nach US-Einschätzung, noch kürzer nach Israels Einschätzung. Wenn Irans Arbeit an fortgeschrittenen Zentrifugen nicht verhindert wird, wenn die schnelleren und immer schnelleren Zentrifugen nicht angehalten werden, wird die Ausbruchszeit noch kürzer sein, viel kürzer.

Zwar sollen dem iranische Atomprogramm gewisse Auflagen und Einschränkungen auferlegt werden und die iranischen Einhaltung dieser Beschränkungen sollen von internationalen Inspektoren überwacht werden, aber hier ist das Problem: Sehen Sie, Inspektoren dokumentieren Verletzungen nur, sie verhindern sie nicht!

Die Inspektoren wussten auch, dass Nordkorea nach der Bombe trachtete. Sie konnten es aber nicht verhindern. Nordkorea schaltete die Kameras aus, schmiss die Inspektoren raus und innerhalb weniger Jahre wurde die Bombe fertig. Jetzt werden wir gewarnt, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre Nordkorea ein ganzes Arsenal von hundert Atombomben haben kann. Wie Nordkorea, so hat auch der Iran allen internationale Inspektoren getrotzt. Mindestens drei Mal hat der Iran dies getan: 2005, 2006 und 2010. Wie Nordkorea hat der Iran die Türen eingetreten und die Kameras abgeschaltet.

Ich weiß, dass ich Ihnen nichts neues erzähle, der Iran trotzt nicht nur den Inspektoren, sondern spielt auch eine ziemlich gutes Spiel des Versteckens und Betrügens. Die Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen (IAEA) sagte gestern wieder einmal, dass sich der Iran immer noch weigert, Klarheit über sein militärisches Atomprogramm zu schaffen. Der Iran wurde ebenfalls überführt, zweimal überführt, nicht einmal, sondern zweimal, geheime Nuklearanlagen in Natanz und Qom zu betreiben, Einrichtungen, von denen die Inspektoren nicht einmal wussten, dass sie existieren. Sogar jetzt kann der Iran im Besitz versteckter kerntechnischer Anlagen sein, von denen wir nichts wissen, weder die USA, noch Israel. Wie der ehemalige Leiter der Inspektionen der IAEA einst im Jahr 2013 sagte: „Wenn es heute keine nicht deklarierten Installationen im Iran gibt, dann wäre es das erste Mal seit 20 Jahren, dass das so ist.“

Der Iran hat immer wieder bewiesen, dass ihm nicht vertraut werden kann. Und daher ist schon das erste große Zugeständnis ein Anlass zu großer Sorge. Es überlässt den Iran eine große nukleare Infrastruktur und stützt sich lediglich auf die Inspektoren, einen Ausbruch zu verhindern. Das Zugeständnis schafft eine echte Gefahr, dass der Iran die Bombe durch eine Verletzung des Abkommens erhalten kann.

Aber das zweite große Zugeständnis schafft eine noch größere Gefahr, dass der Iran die Bombe erhalten. Ein mögliches Abkommen würde bedeuten, dass praktisch alle Beschränkungen für das iranische Atomprogramm automatisch in etwa einem Jahrzehnt verfallen. Jetzt kann ein Jahrzehnt eine lange Zeit in der Politik sein, aber es ist ein Wimpernschlag nur im Leben einer Nation. Es ist ein Wimpernschlag im Leben unserer Kinder. Wir alle sind dafür verantwortlich zu prüfen, was passiert, wenn das iranische Atomprogramm nahezu unbeschränkt ist und alle Sanktionen aufgehoben werden. Der Iran ist dann frei, eine riesige nukleare Kapazität zu erstellen. Der Iran ist dann in der Lage, viele, viele Atombomben zu bauen.

Irans oberster Führer sagt das sogar ganz offen. Er sagt, der Iran plane, 190.000 Zentrifugen zu errichten, nicht 6000 oder nur die 19.000, die der Iran heute schon betreibt, sondern zehn mal so viele. 190.000 Zentrifugen zur Anreicherung von Uran. Mit dieser enormen Kapazität könnte der Iran ein ganzes Atomarsenal erstellen und dies zu einer Angelegenheit von wenigen Wochen machen, sobald der Vertrag mit dem Iran entschieden ist.

Mein langjähriger Freund und Staatssekretär, John Kerry, bestätigte letzte Woche, dass der Iran das Recht auf eine massive Zentrifugenkapazität erhält, wenn das Abkommen unterzeichnet wird. Nun möchte ich Sie bitten, darüber nachzudenken: Der wichtigste Unterstützer des globalen Terrorismus‘ könnte binnen Wochen in den ausreichenden Besitz von angereichertem Uran für ein ganzes Arsenal an Kernwaffen kommen und dies mit voller internationaler Legitimität. Und übrigens, wenn das iranische Programm für Interkontinentalraketen nicht Teil der Atomgespräche ist, und bisher weigert sich der Iran, es es auf den Verhandlungstisch zu legen, nun, dann wird der Iran die Mittel haben, um sein Kernwaffenarsenal in alle zugänglichen Ecken der Erde zu feuern, einschließlich auf alle Gebiete der Vereinigten Staaten.

Sie sehen also, meine Freunde, das Abkommen beinhaltet zwei große Zugeständnisse. Erstens, der Iran wird mit einem großen Atomprogramm versehen und zweitens, die Beschränkungen für das Programm werden in etwa einem Jahrzehnt aufgehoben. Das ist der Grund, warum das Atomgespräch mit dem Iran so schlecht ist. Die Atomgespräche verhindern nicht Irans Weg zur Bombe, sie pflastert Irans Weg zur Bombe.

Warum sollte jemand einen solchen Vertrag schließen wollen? Weil er hofft, dass sich der Iran in den kommenden Jahren zum Besseren verändert, oder weil er glaubt, dass die Alternative zu diesem Vertrag noch viel schlimmer wäre?

Nun, ich bin anderer Meinung. Ich glaube nicht, dass sich das iranische Regime nach diesem Abkommen radikal bessern wird. Dieses Regime ist seit 36 Jahren an der Macht, und sein unersättlicher Appetit auf Aggression wächst mit jedem Jahr. Dieser Vertrag wird den Appetit Irans nur befeuern.

Glaubt wirklich jemand, der Iran wird weniger aggressiv, wenn die Sanktionen aufgehoben werden und die Wirtschaft gestärkt wird? Wenn der Iran bereits vier Länder verschlungen hat, obwohl es Sanktionen gibt, wie viele Länder wird der Iran erst verschlingen, wenn die Sanktionen aufgehoben wurden? Glaubt wirklich jemand, der Iran wird weniger Terrorismus fördern, wenn das Regime auf Bergen von Geld sitzt? Warum soll sich das iranische Regime zum Besseren bekehren, wenn es das Beste aus beiden Welt genießen kann: Aggression im Ausland, Wohlstand zu Hause?

Das ist eine Frage, die sich jeder in unserer Region stellt. Israels Nachbarn, Irans Nachbarn wissen, dass der Iran nur noch aggressiver wird und noch intensiver den Terrorismus unterstützt, wenn seine Wirtschaft entfesselt und ein klarer Weg zur Bombe geebnet wird. Viele dieser Nachbarn sagen sogar, dass sie von diesem Rennen motiviert werden, ebenfalls nach Atomwaffen zu streben. Ein Atomvertrag wird den Iran nicht bessern. Er wird den Nahen Osten zum Schlechteren ändern. Ein Abkommen, das die Verbreitung von Atomwaffen verhindern soll, wird stattdessen ein nukleares Wettrüsten im gefährlichsten Teil des Planeten entfachen. Dieses Abkommen wird kein Abschied von Waffen sein, sondern ein Abschied von Rüstungskontrollen. Der Nahen Osten wird bald von nuklearen Stolperdrähten durchzogen sein und ein nukleares Pulverfass werden, in dem kleine Scharmützel große Kriege auslösen.

Wenn jemand meint, wenn jemand denkt, dieses Abkommen wird das Problem lösen, denken Sie nochmal. Wenn wir diesen Weg gehen, bekommen wir einen viel gefährlicheren Iran, einen Nahen Osten mit Atombomben und einen Countdown zu einem potentiellen nuklearen Alptraum.

Meine Damen und Herren, ich bin heute hierher gekommen, um Ihnen zu sagen, wir sollten nicht die Sicherheit der Welt für die Hoffnung verwetten, dass sich der Iran bessert. Wir dürfen nicht mit unserer Zukunft und der Zukunft unserer Kinder spielen. Wir müssen darauf bestehen, dass jegliche Beschränkungen des iranischen Atomprogramms nicht aufgehoben werden, so lange der Iran seine Aggression in der Region und in der Welt fortsetzt.

Bevor diese Beschränkungen aufgehoben werden, muss die Welt verlangen, dass der Iran drei Dinge tut. Erstens, die Aggression gegen seine Nachbarn im Nahen Osten beenden; zweitens, die Unterstützung des Terrorismus‘ auf der ganzen Welt beenden; und drittens damit aufhören, mein Land, Israel, den einzig jüdischen Staat vernichten zu wollen.

Wenn die Weltmächte nicht bereit sind, darauf zu bestehen, dass der Iran sein Verhalten ändert, bevor ein Abkommen unterzeichnet wird, sollten sie zumindest darauf bestehen, dass der Iran sein Verhalten ändert, bevor der Vertrag ausläuft. Wenn der Iran sein Verhalten ändert, werden die Beschränkungen aufgehoben. Wenn der Iran sein Verhalten nicht ändert, werden die Beschränkungen nicht aufgehoben. Wenn der Iran wie ein normales Land behandelt werden möchte, soll es sich wie ein normales Land benehmen!

Meine Freunde, was ist mit dem Argument, dass es keine Alternative zu diesem Abkommen gibt, dass das iranische Atomwissen nicht ausradiert werden kann, dass sein Atomprogramm so weit fortgeschritten ist, dass es das Beste ist, das Unvermeidliche zu vertagen, was im Wesentlichen genau das ist, was der vorgeschlagene Vertrag tut?

Nun, Atomwissen ohne Atominfrastruktur bringt nicht viel. Ein Rennfahrer ohne Auto, kann nicht fahren. Ein Pilot ohne Flugzeug, kann nicht fliegen. Ohne tausend Zentrifugen, ohne Tonnen angereichertes Uran und ohne Schwerwasseranlagen, kann der Iran keine Atomwaffen herstellen.

Das iranische Atomprogramm kann ohne weiteres wieder hinter den derzeitigen Vorschlag zurückgesetzt werden, indem man schlicht auf ein besseres Angebot besteht und den Druck auf die größte Schwäche des Regimes erhöht, insbesondere angesichts des jüngsten Zusammenbruchs des Ölpreises. Wenn der Iran droht, den Handlungstisch zu verlassen, und das geschieht oft auf einem persischen Basar, dann ist es nur ein Bluff. Der Iran wird an den Tisch zurückkehren, denn es braucht das Abkommen mehr als Amerika. Durch das Aufrechterhalten des Drucks auf den Iran und auf all diejenigen, die Geschäfte mit dem Iran machen, haben Sie sogar die Macht, dafür zu sorgen, dass der Iran das Abkommen noch mehr braucht.

Meine Freunde, seit über einem Jahr, bekommen wir gesagt, kein Vertrag ist besser als ein schlechter Vertrag. Nun, das hier ist ein schlechter Vertrag. Es ist sogar ein sehr schlechter Vertrag. Wir sind besser dran ohne ihn. Die Alternative zu diesem schlechten Vertrag ist ein sehr viel besserer Vertrag!

Ein besserer Vertrag, der den Iran nicht mit einer weitreichenden nuklearen Infrastruktur versieht und so eine kurze Ausbruchszeit ermöglicht. Ein besseres Angebot, das die Beschränkungen für das iranische Atomprogramm aufrecht erhält, bis die iranischen Aggression endet. Ein besseres Abkommen, das dem Iran keinen so leichten Weg zur Bombe pflastert. Ein besseres Abkommen, das Israel und seine Nachbarn vielleicht nicht mögen werden, aber mit dem wir leben können, leben, im wörtlichen Sinne! Kein Land hat ein größeres Interesse an ein gutes und friedliches Abkommen zur Klärung dieses Problems als Israel.

Meine Damen und Herren, die Geschichte hat uns an eine schicksalhafte Kreuzung platziert. Wir müssen jetzt zwischen zwei Wegen wählen. Ein Weg führt zu einem schlechten Vertrag, der bestenfalls die atomaren Ambitionenen des Iran für eine Weile beschneiden wird, aber dennoch unweigerlich zu einem nuklear bewaffneten Iran führen wird, dessen ungezügelte Aggression unweigerlich zum Krieg führen wird; der zweite Weg jedoch, ist er auch schwierig, kann zu einem viel besseren Vertrag führen, der einen nuklear bewaffneten Iran, einen nuklearen Nahen Osten und die schrecklichen Folgen für die gesamte Menschheit verhindern kann.

Sie müssen nicht Robert Frost gelesen haben, es reicht, das Leben zu leben, um zu wissen, dass der schwierige Weg ist in der Regel derjenige ist, der weniger betreten ist, aber er wird den Unterschied für die Zukunft meines Landes machen, für die Sicherheit im Nahen Osten und für den Frieden der Welt, der Frieden, nach dem wir uns alle so sehr sehnen.

Meine Freunde, es ist nicht leicht, sich dem Iran entgegenzustellen. Es ist nie leicht, sich gegen ein dunkles und mörderisches Regime zu stellen. Unter uns ist heute ein Überlebender des Holocausts und Nobelpreisträger Elie Wiesel. Elie, Dein Leben und Deine Arbeit inspiriert und verleiht Bedeutung den Worten: „Nie wieder!“

Ich wünschte, ich könnte Dir versprechen, Elie, dass die Lehren aus der Geschichte gezogen wurden. Ich kann die Welt jedoch nur bitten, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und die Zukunft für die Gegenwart zu opfern. Ich kann bitten, dass die Aggressionen nicht ignorieren werden, in der Hoffnung, sich so einen trügerischen Frieden zu schaffen. Aber es gibt etwas, dass ich Dir garantieren kann: Die Zeiten, da das jüdische Volk passiv blieb angesichts seiner völkermörderischen Feinde, diese Zeiten sind vorbei!

Wir sind nicht mehr machtlos unter den Nationen verstreut, unfähig, uns zu verteidigen. Wir haben unsere Souveränität in unserer alten Heimat wieder hergestellt. Und die Soldaten, die unsere Heimat verteidigen, tun dies mit grenzenlosem Mut. Zum ersten Mal in hundert Generationen, sind wir, das jüdische Volk, wieder in der Lage, uns selbst zu verteidigen. Aus diesem Grund kann ich Dir als Ministerpräsident von Israel noch etwas versprechen: Auch wenn Israel allein stehen muss, Israel wird stehen!

Aber ich weiß, dass Israel nicht allein steht. Ich weiß, dass Amerika mit Israel steht. Ich weiß, Sie stehen mit Israel. Sie stehen mit Israel, weil Sie wissen, dass die Geschichte Israels nicht nur die Geschichte des jüdischen Volkes ist, sondern die Geschichte der menschlichen Seele, die sich immer wieder geweigert hat, dem Schrecken der Geschichte zu erliegen.

Von hier aus, wo ich gerade stehe, fällt mein Blick auf die Galerie mir gegenüber. Ich sehe ein Bild von Moses, der auf uns alle hier in dieser Kammer blickt.

Moses führte unser Volk aus der Sklaverei zu den Toren des verheißenen Landes. Bevor das Volk Israel das Land Israel betrat, gab Moses uns eine Nachricht, die unsere Entschlossenheit für Tausende von Jahren stählen sollte: „Seid stark und entschlossen! Habt keine Angst und verzweifelt nicht.“

Meine Freunde, mögen Israel und Amerika stets zusammenstehen, immer, stark und entschlossen. Mögen wir weder Angst haben, noch die Herausforderungen der Zukunft fürchten. Blicken wir in die Zukunft mit Zuversicht, Kraft und Hoffnung.

Gott segne den Staat Israel und Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika.

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74 Antworten zu Tim Kaines großer Fehler

  1. M.S. schreibt:

    Heimchen am Herd schreibt:
    Oktober 5, 2016 um 4:27 pm
    „Ich setze immer auf den Sieger!“

    Konveniert dieses Zitat als plausible Begründung meiner haltlosen Unterstellung, @GG?

  2. ceterum censeo schreibt:

    Gott stehe uns bei, falls diese Frau gewinnt! „WELTFÜHRER“! Klingt doch passend.Und dann soll sich noch mal einer wagen, sie zu beschimpfen!!!

    http://www.barenakedislam.com/2016/10/05/so-not-a-surprise-hillary-clinton-confirms-that-her-favorite-world-leader-is-german-chancellor-angela-merkel/

  3. ceterum censeo schreibt:

    Ach was, der wird seinen „größten“ Fehler einsehen und dann ist alles wieder gut. Frau Clinton rules!

  4. Heimchen am Herd schreibt:

    „Meine Freunde, mögen Israel und Amerika stets zusammenstehen, immer, stark und entschlossen. Mögen wir weder Angst haben, noch die Herausforderungen der Zukunft fürchten. Blicken wir in die Zukunft mit Zuversicht, Kraft und Hoffnung.

    Gott segne den Staat Israel und Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika.“

    AMEN

  5. Katharina Seehuber schreibt:

    Es ist immer das gleiche Spiel mit den Meistern der Doppelstandards: was für sie gilt, gilt noch lange nicht für andere!
    So darf man vollmoralisch und vom hohen Roß fordern, dass Israel, Netanjahu usf das Gespräch mit Abbas oder Hamas suchen sollen, gleichgültig, was diese wollen, sagen, oder ob sie gar Israel von der Landkarte wischen wollen – auch mit dem Iran ist zu sprechen, was natürlich nur geht, wenn man fordert, diesen Konsorten zuzuhören.
    Aber selber ist man nicht bereit, das gleiche zu tun: zuzuhören ! Denn quod licet jovi (den hochmoralischen Heuchlern von der guten Fraktion) non licet bovi (das sind alle anderen).
    Die sich die Ohren verstopfen fordern Hörgeräte für jene, denen sie nicht zuhören wollen. Eine moralische Farce.

  6. Heimchen am Herd schreibt:

    How Rich Is Donald Trump?

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Reich und erfolgreich zu sein ist keine Schande!
      Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren!

    • besucher schreibt:

      Geschmackstechnisch passt er super nach Russland.
      Das „erfolgreich“ lassen wir mal dezent unter den Tisch fallen.

      • ZetaOri schreibt:

        @besucher Oktober 5, 2016 um 5:11 pm

        „[,,,] Das „erfolgreich“ lassen wir mal dezent unter den Tisch fallen.“

        Das verstehe ich jetzt aber nicht. Hast du nicht gestern noch behauptet, er sei sogar in der Landwirtschaft äußerst erfolgreich gewesen?

        • besucher schreibt:

          Ja, bei den Frauen, die ihm ein Saatfeld sind.

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 9, 2016 um 12:05 am

            Nee, sucher, ganz falsch. Erinnerst dich nicht mehr? Juvenile Demenz?
            Hier:
            Oktober 5, 2016 um 4:43 pm
            Eher hat wohl eher das Geld seines Vaters in den Sand gesetzt.

            Und dann? Hat er ein wenig gegossen und gedüngt?
            Und dann von ein paar zig Mio, die er in den Wüstenboden gesteckt hat, ein paar Mrd. geerntet? Muss er doch wohl ein hervorragender Agrar-Ökonom sein, gell?
            Das schaffen unsere Bio-Bauern ja nichtmal auf extrem fruchtbarem Mutterboden, trotz beim ersten Frühjahrs-Vollmond geernteter und am Mittwoch nach „Gaia“ ausgebrachter Brennessel-Jauche.
            Erinnert etwas an Israel, nicht? Die haben auch mit ’nem Mini-Völkchen aus ’nem unterentwickelten Agrargebiet innert kürzester Zeit eines der innovativsten Gemeinwesen geschaffen.

          • besucher schreibt:

            Du wärst bei der 100 Euro-Frage beim Jauch gescheitert.

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 10, 2016 um 3:22 pm

            „Du wärst bei der 100 Euro-Frage beim Jauch gescheitert.“

            Geh davon aus, dass ich 100€ schneller verdiene als du sie zählen kannst, selbst wenn ich nichts anderes tue als beim Günni zuzuschauen.

          • besucher schreibt:

            Als Callboy für Ü70erinnen?

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 10, 2016 um 10:47 pm

            „Als Callboy für Ü70erinnen?“

            Nee, dazu bin ich viel zu introvertiert. Aber wenn du Bedarf hast, würde ich mich trotzdem gerne bemühen, dir ein paar Kontakte zu vermitteln.Nur so 500 m von hier ist eine ganz exklusive Senioren-Residenz, da könnte ich mal nachfragen. Habe da schon öfter ein paar ganz reizende ältere Damen ein- und ausgehen sehen. So der Typ, … wie meinte Hannes Wader noch ? : …
            „Das Haar in allen Farben, aber unterm Nabel grau.“
            (Letzteres kann ich natürlich nicht garantieren, da müsstest du dann schon selber nachsehen.)

          • besucher schreibt:

            gähhnn…

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 11, 2016 um 12:47 pm

            „gähhnn…“

            Jetzt schon müde?
            Hat die nette Ü70-Dame mit den blauen Löckchen dich geschafft?

    • besucher schreibt:

      Falls Trump nicht gewinnen sollte war es eh Wahlbetrug.

    • besucher schreibt:

      Beim Heimchen hätte The Donald mit Sicherheit leichtes Spiel:
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/us-wahl-donald-trump-video-sexismus

      • ZetaOri schreibt:

        @besucher Oktober 9, 2016 um 12:04 am

        Ach komm, suchi, nu sei nicht so futterneidisch!
        Zumindest weißt du jetzt, warum’s bei dir nicht klappt. Ist doch auch was wert.

        • besucher schreibt:

          Beim Donald hat es nicht geklappt… nicht jede erliegt seinem Hooligan-Charme.

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 10, 2016 um 3:23 pm

            „Beim Donald hat es nicht geklappt… „

            Woher weißt du? Weil er dir kein Video davon gezeigt hat?
            Du Möchtegern-Spanner!

          • besucher schreibt:

            Hat er doch selber gesagt. Die Verheiratete wollte nicht. Gedächtnisstörungen?

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 10, 2016 um 10:49 pm

            „Hat er doch selber gesagt. …“

            Ach, du hältst ihn ja doch für vertrauenswürdig. Wenn das kein Fortschritt ist!

          • besucher schreibt:

            in dem Fall ja… warum sollte das eine Lüge sein?

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 11, 2016 um 12:49 pm

            „in dem Fall ja… „

            Hmmm, nach welchen Kriterien entscheidest du das jeweils?
            Passend zum Weltbild?

            „… warum sollte das eine Lüge sein?“

            Warum nicht, bei ’nem ’notorischen Lügner‘?

  7. Heimchen am Herd schreibt:

    „So stellt auch das iranische Regime eine große Gefahr dar, nicht nur für Israel, sondern auch für den Frieden auf der ganzen Welt. Um zu verstehen, wie gefährlich der Iran sein wird, wenn er im Besitz von Atomwaffen ist, müssen wir voll und ganz das Wesen des Regimes verstehen.“

    In der Tat, so ist es!

    Unser Wirtschaftsminister Gabriel ist auch so eine naive Person!

    „Mit der Kultur des Irans nicht ganz vertraut“

    Unfassbare Naivität eines bildungsfernen Gutmenschen: Sigmar Gabriel buhlt in Teheran um die Gunst der Steiniger und glaubt im Ernst, ihnen mit einer Handvoll Dollars den tief im Islam verwurzelten Hass auf Juden und Israel abkaufen zu können. Dahinter steht dieselbe Ignoranz, die glaubt, islamischen Terror durch soziale Ungerechtigkeit erklären zu können. Die Iraner setzen den deutschen Vizekanzler vor die Tür und erklären zutreffend, dass er offenbar mit der Kultur des Irans nicht ganz vertraut sei. Stimmt, denn die basiert auf der Religion des Hasses und lässt sich diesen nicht abkaufen. Ob Gabriel es eingesehen hat? Statt der abgesagten Wirtschaftsverhandlungen gab es immerhin einen Museumsbesuch.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/iran-sigmar-gabriel-treffen-ali-laridschani-absage

    • caruso schreibt:

      Das grundlegende Problem ist, daß der Westen nicht versteht oder nicht verstehen will, daß nicht alle Menschen so denken wie wir. Man sagt zwar die gleichen Worte, die aber – je nach dem, wer sie sagt, es Westler oder ein Nahostler – etwas anderes bedeuten. Das erste Mal bemerkte ich diese gewollte oder ungewollte Unfähigkeit während der Balkan- Kriege. Und der Westen versteht auch nicht, daß man mit religiösen Fanatikern keinen sinnvollen Dialog führen kann. Denn diese sind auf ihre Art sehr schlau und können westliche Gesprächspartner viiiiiiiiiiiiel leichter über den Tisch ziehen als umgekehrt. Letztes
      Beispiel das Atomdeal. Außer eventuelle Geschäfte hat der Westen nichts gewonnen, u,U.
      aber viel verloren. Nur werden jene, die uns das eingebrockt haben, nicht mehr auf ihren Sesseln sitzen. Und wir werden die bittere Suppe auslöffeln müssen. – Bin kein gläubiger Mensch, aber vielleicht geschieht ein Wunder.
      lg
      caruso

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Du bist eine sehr weise Frau, liebe Caruso!
        Genauso sieht es aus. Der Westen fühlt sich überlegen, dabei wird er von
        den listigen Menschen, die dem Islam angehören, aufs Kreuz gelegt!

  8. Heimchen am Herd schreibt:

    Sogar die deutsche Presse sah Pence als klaren Sieger der Debatte.Umfragen in Amerika ebenfalls,mit 48 zu 42%. Gute Nachrichten!

    • bevanite schreibt:

      Das heißt, Sie unterstützen den Kandidaten, der stärker auf den mächtigsten Verbündeten Assads und der Islamischen Republik Iran zugehen will und in seinem Umfeld zweifelhafte Unterstützer der antisemitischen „alt-Right“-Bewegung hat? Verdammt dünnes Eis.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Ich setze immer auf den Sieger! 😉

        • besucher schreibt:

          In Ihrer Filterblase sind Sie immer die Siegerin 😉

        • M.S. schreibt:

          Das @Heimchen hätte auch 1933 auf den „Sieger“ gesetzt, gell?

          • besucher schreibt:

            Die letzte Hoffnung ist halt immer ein wahrer Führer und „der wahre Führer ist immer auch Richter“ Carl Schmitt

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            M.S.

            Können Sie diese Unterstellung plausibel begründen, oder bleibt es bei Ihrem üblichen Deppengeschwätz?

          • besucher schreibt:

            dieses ständige Rufen nach dem starken Mann der aufräumt ist doch nicht zu übersehen und zu überlesen, oder?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @besucher

            Wenn Ihre Geschichtskenntnisse nicht so unterentwickelt wären, wüssten Sie womöglich, dass auch Kommunisten den „starken Mann“ verehrten. (Stalin, Mao u.s.w.)

          • besucher schreibt:

            Interessant, ein whataboutism als Antwort.
            Wie kommen Sie eigentlich immer darauf dass ich Kommunist bin? Passt besser ins Freund-Feind-Schema in ihrem Kopf? Womit wir wieder bei Carl Schmitt wären.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @besucher: „Interessant, ein whataboutism als Antwort.“

            Sie sollten keine Fremdwörter verwenden, solange Sie deren Bedeutung nicht verstehen. Es ging um die Sehnsucht nach dem starken Mann, die Sie in Ihrem kläglichen Unwissen offenbar explizit den Nazis zuschreiben, was eindeutig nicht der Fall ist. Im Übrigen, da ich braune und rote Menschenhasser als ein und denselben Auswurf betrachte, benötige ich keinen „whataboutism“.

            @besucher: „Wie kommen Sie eigentlich immer darauf dass ich Kommunist bin?“

            Außerhalb Ihrer Phantasie habe ich nirgendwo behauptet, dass Sie Kommunist sind. Lesen Sie doch einfach, was ich tatsächlich geschrieben habe, sofern Sie dazu imstande sind.

          • ZetaOri schreibt:

            @Gutartiges Geschwulst Oktober 6, 2016 um 3:40 pm

            „Außerhalb Ihrer Phantasie habe ich nirgendwo behauptet, dass Sie Kommunist sind.“

            Nun ja, er hat wohl ‚mangelnde Geschichtskenntnis‘ mit ‚Kommunist sein‘ übersetzt.
            Ob er da instinktiv eine tiefere Wahrheit erkannt hat?

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @ZetaOri: „Ob er da instinktiv eine tiefere Wahrheit erkannt hat?“

            Mir kommt es eher wie ein Zufallstreffer vor.

          • ZetaOri schreibt:

            @Gutartiges Geschwulst Oktober 6, 2016 um 5:14 pm

            „Mir kommt es eher wie ein Zufallstreffer vor.“

            Doch, das ist bei der Kommentar-Schrotflinte (wenn nur die Richtung stimmt, wird man schon irgendwas treffen) durchaus denkbar. Dann war der Treffer aber auf jeden Fall nicht nur zufällig sondern auch ungewollt. ;o)

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Ich möchte mich bei Gutartiges Geschwulst
            und ZetaOri für die Unterstützung bedanken!

            Ferner möchte ich M.S. und besucher raten,
            sich ein schönes Hobby zuzulegen, denn
            andere Kommentatoren zu verunglimpfen
            und zu diskreditieren ist einfach nur krank!

            Haben Sie sonst nichts zu tun?
            Finden Sie sonst nirgendwo Anerkennung?

            Dann tun Sie mir sehr, sehr leid!

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @Heimchen am Herd: „Ferner möchte ich M.S. und besucher raten, sich ein schönes Hobby zuzulegen, …“

            Leicht gesagt, aber welchen Hobby wäre einfach genug? Bierdeckel sammeln?
            Na ja, könnte gehen.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            welches

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Gutartiges Geschwulst
            „Leicht gesagt, aber welches Hobby wäre einfach genug? Bierdeckel sammeln?
            Na ja, könnte gehen.“

            Da die beiden Herren ja etwas gegen starke Männer haben, schlage ich
            als Hobby stricken vor. Das beruhigt die Nerven und sie brauchen keine
            Angst zu haben, als starke Männer verdächtigt zu werden! 😉

          • ZetaOri schreibt:

            @Gutartiges Geschwulst Oktober 6, 2016 um 8:23 pm

            „… Hobby wäre einfach genug? Bierdeckel sammeln?“

            Plattitüden bügeln, damit sie noch platter werden.
            (Dann kann man sie höher aufeinander stapeln, bevor sie umfallen.)

          • besucher schreibt:

            @M.S.

            Diese Fijiuren sind einfach zu dämlich mal ihre eigenen Standpunkte zu hinterfragen. Da ist nämlich nur heiße Luft. Islam und Linkssein steht als Synonym für Volksfeindschaft und ihrem Trump lecken sie die Eier bis sie wund werden.

          • Gutartiges Geschwulst schreibt:

            @besucher: „… und ihrem Trump lecken sie die Eier bis sie wund werden.“

            Haben Sie, sofern es mich betrifft, Anhaltspunkte für diese Behauptung oder bleibt es bei Ihrem üblichen Deppengeschwätz?

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 9, 2016 um 12:13 am

            „Diese Fijiuren sind einfach zu dämlich mal ihre eigenen Standpunkte zu hinterfragen“

            Na, dann erklär und doch bitte, wie das geht. Du machst das ja sicher drölfzig mal am Tag, nicht?

          • besucher schreibt:

            warum sollte ich das tun? Find es doch selbst heraus.

          • besucher schreibt:

            Worin ist Trump denn stark? Leute beleidigen? Das Geld seines Vaters in den Sand zu setzen? Schnappatmung zu kriegen? Werdet doch mal konkret.

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 10, 2016 um 3:27 pm

            „warum sollte ich das tun?“

            Na, vielleicht als Beleg, dass du überhaupt weißt, wovon du redest?

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 10, 2016 um 3:28 pm

            „Worin ist Trump denn stark? Leute beleidigen?“

            Tja, da hast du tatsächlich noch ’ne Menge aufzuholen. Wollen alleine genügt nicht.

          • besucher schreibt:

            Du weißt ja nicht mal was Du überhaupt denkst, ich befürchte das ist vergebliche Liebesmüh.

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 10, 2016 um 10:53 pm

            „Du weißt ja nicht mal was Du überhaupt denkst, …“

            Brauche ich doch nicht. Dafür habe ich so begabte Telepathen wie dich, die erzählen mir das schon.

          • besucher schreibt:

            Dann telepathier ich Dir jetzt: „Schnüffel mal ne Runde Klebstoff. Das tut Dir gut. Aber nur Dir.“

          • ZetaOri schreibt:

            @besucher Oktober 11, 2016 um 12:52 pm

            „… Aber nur Dir.“

            Oh, hattu Kater?
            Vielleicht war dein Pattex gesten Abend nur etwas überlagert?

            So, und nu streng dich mal ein wenig an, ich gebe hier doch nicht aus Jux und Dollerei Nachhilfe im Kakao-Einschenken für Anfänger, ’n büschen mitarbeiten musst du schon.

      • besucher schreibt:

        https://en.wikipedia.org/wiki/Mike_Pence#Science

        Ach der Pence… der muss die ganzen Religiösen bei Laune halten, der bellt nur.

        • bevanite schreibt:

          Mit diesen Ansichten ist er für Verhandlungen mit den Mullahs ja geradezu prädestiniert. 😉

        • ZetaOri schreibt:

          @besucher Oktober 5, 2016 um 4:29 pm

          Ach, nun ja, mit explizit kreationistischen Standpunkten ist einem auch in good old germany die Erfolgsleiter nicht verbaut.
          In der Politik kann man damit problemlos Kultusministerin werden, und, man höre und staune: Selbst in den Naturwissenschaften ist da locker eine Professur, sogar im Text drin.
          (Letzteres finde ich übrigens wesentlich bedenklicher: Kreationisten in Forschung und Lehre pflanzen sich dort auch fort!)

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