Heute: Christlicher Israelhass in Niederdollendorf!

Die evangelische Kirche in Nordrhein-Westfalen unterstützt eine Kampagne des Hasses gegen Juden.

In Niederdollendorf findet heute, am 6. Oktober 2016 um 20 Uhr, im großen Saal des evangelischen Gemeindehauses auf der Friederichstraße 29 eine Veranstaltung unter dem Titel „Was will BDS?“ mit Martin Breidert statt.

Martin Breidert ist evangelischer Pfarrer und ein glühender Unterstützer der BDS-Kampagne. Ziel der BDS-Kampagne ist es, den Nahostkonflikt nicht durch Dialog, Verständigung und Aussöhnung zu lösen, sondern durch den radikalen Boykott der israelischen Seite. Egal wieviele Raketen die palästinensische Seite wirft und wie sehr dort Menschen verfolgt und ermordet werden, die BDS-Kampagne schlägt sich kompromisslos und ausnahmslos auf die Seite der Gegner Israels und erklärt damit, nicht an einem Frieden mit Israel interessiert zu sein.

Frieden kann man nur im Dialog und im Gespräch schließen, nicht aber mit jenen, die man boykottiert. BDS verweigert den Dialog mit Israel und fordert stattdessen den Boykott. Dabei ist ein Dialog möglich, wie Millionen Muslime beweisen.

Es gibt knapp 1,694,000 Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind die Nachbarn, Arbeitskollegen, Lehrerinnen, Anwälte, Richterinnen, Abgeordneten, Polizisten, Feuerwehrmänner, Soldatinnen, Köche, Sexualpartner und vieles, vieles mehr von Juden. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Sie leben miteinander, nicht nur weil sie miteinander leben wollen, sondern weil sie miteinander leben müssen. Sie teilen sich die selbe Heimat. Sie sind in Treue verbunden mit den Bäumen, Flüssen, Bergen, Meeren, Seen, Städten, Dörfern und Wüsten ihrer Heimat, die sie oft in ihre Gebete einschließen. Sie sind eine Familie! Manche sind entfernte Verwandte, andere wiederum frisch nah Vertraute. 1,694,000 Muslime sagen Ja zu Juden und reichen die Hand zum Frieden. Sie boykottieren nicht!

All diese 1,694,000 Muslime werden allerdings von einer weltweit agierenden Kampagne des Hasses diskriminiert: BDS! Der Name BDS steht für „Boycott, Divestment and Sanctions“. BDS wendet sich gegen ganz Israel und kulturell gegen alles, was israelisch ist. Alle 1,694,000 Muslime, die in Frieden, Nachbarschaft, Gleichberechtigigung, Toleranz und Respekt mit Juden leben, sind Israelis und somit Ziel der Diskrimierung von BDS. Die Kampagne fordert dazu auf, diese Muslime zu boykottieren und zu bestrafen (sanktionieren), sowie jede Form der Unterstützung mit diesen Muslimen zu kappen (Divestment).

BDS fordert dazu auf, Muslime, die friedlich mit Juden zusammenleben, so zu behandeln, wie Juden von Judenhassern behandelt werden. Jegliche Form der Anerkennung hat zu unterbleiben! Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärte am 28. Februar 2010:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt (…) Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen.“

BDS richtet sich ganz bewusst nicht gegen diesen Mann und seine Partei. BDS richtet sich auch nicht gegen Wiam Wahhab und seine Partei. Wahab war ein libanesischer Minister und erklärte am 4. Juli 2010 auf Al-Jadid/New TV:

„Ich unterstütze Deutschland in der Politik und Brasilien im Sport. Ich mag die Art wie Brasilien Fußball spielt, aber ich mag die Deutschen, weil sie die Juden hassen und sie verbrannt haben.“

Der Libanon gehört zu den Ländern, die ein Reiseverbot gegen mich, Gerd Buurmann, ausgesprochen haben, nur weil ich es gewagt habe, das Land Israel zu bereisen. Neben dem Libanon, behalten es sich Syrien, Kuwait, Jemen, Libyen, Saudi-Arabien und der Iran vor, keine Menschen ins Land zu lassen, wenn sie Juden sind oder freiwillig in Israel waren. Viele diese Länder erklären stolz, das Volk der Juden gänzlich aus ihren Ländern vertrieben zu haben. Sie sind stolz auf ihren Völkermord. Diese Länder verfolgen ebenfalls Homosexuelle. Im Iran, im Jemen und Saudi-Arabien werden Homosesuelle sogar getötet. In Saudi-Arabien dürfen Frauen keine Autos fahren und nicht unverschleiert und ohne Erlaubnis eines Mannes das Haus verlassen. Diese Länder betreiben Apartheid der übelsten Sorte. Gegen all diese Länder richtet sich BDS nicht!

BDS richtet sich gegen das Land, das beschlossen hat, staatliche Krankenhäuser mit Gebetsräumen für alle Religionen ausstatten zu lassen, nachdem ein Muslim erfolgreich beim Obersten Justizgerichtshof des Landes geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv im Freien beten musste. Juden im Gaza-Streifen, in Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien und Libyen haben keinen eigenen Gebetsraum in Krankenhäusern, sie haben nicht mal eine Aufenthaltserlaubnis dort. In diesen Regionen ist es verboten, Jude zu sein. Die Länder sind allesamt „judenrein“!

BDS richtet sich ausschließlich gegen das Land, in dem die damals 19-jährige Araberin aus der nördlichen Hafenstadt Akko, Lina Mahul, die israelische Ausgabe von „The Voice“ gewann. BDS richtet sich aber nicht gegen das Gebiet, in dem Mohammed Assaf die arabische Version von DSDS (Arab Idol) mit einem Lied gewann, in dem er hoffnungsfroh über das Ende Israels sang.

Im israelischen Fernsehen wurde vor einiger Zeit ein Test mit versteckter Kamera unternommen, um zu schauen, wie die Menschen in Israel auf Diskriminierung reagieren. Ein Tankstellenverkäufer, weigerte sich, Araber zu bedienen. Die Gäste reagierten wie folgt:

Gegen diese Menschen richtet sich BDS und somit gegen das einzige Land im Nahen Osten, in dem 1,694,000 Muslime sicher in einer Demokratie leben, die es ihnen erlaubt, schwul oder lesbisch zu sein. Sie haben die gleichen Rechte, wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger des Landes, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Hautfarbe. Jeder fünfte Israeli ist ein Moslem und 77 Prozent dieser Muslime geben laut einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School an, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen, als in Israel! Es gibt kaum ein anderes Land auf der Welt, das von Muslimen so geschätzt wird.

Gegen diese Muslime richtet sich BDS! Israel ist das einzige Land im ganzen Nahen Osten, in dem das Volk seine Regierung wählen und vor allem abwählen kann. Die israelische Regierung ist somit die einzige auch von Muslimen und Arabern demokratisch gewählte Vertretung eines Landes im Nahes Osten. Gegen diese Demokratie hetzt BDS. Mahmud Abbas wurde zwar 2005 Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, aber seine Legislaturperiode endete am 9. Januar 2009. Seitdem hält er sich ohne Legitimation an der Macht. BDS schweigt dazu! Jordanien ist eine Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetz. Alle Palästinenser, die nicht dem Islam angehören, sind in Jordanien Bürger zweiter Klasse sind. BDS schweigt! In Syrien sind alle Palästinenser entrechtet und werden in Lager gesperrt. Im Januar 2014 kesselt die syrische Armee Palästinenser in einem Lager ein und lies sie dort verhungern. BDS schweigt!

BDS richtet sich ausschließlich gegen Israel und somit gegen die dort lebenden Muslime, die in Frieden mit Juden leben. Leider hat diese Kampagne viele prominente Unterstützer, wie beispielsweise Slavoj Žižek, Roger Waters, Alice Walker, Judith Butler, Naomi Klein, Laurie Penny, Ilan Pappe und Jill Stein. Die Liste zeigt, Judenhass ist eine über die Jahrtausende gewachsene Krankheit. Sie ist so ansteckend und gefährlich, dass nicht mal Intelligenz davor schützt. Sogar Juden können davon befallen werden.

Judenhass ist eine besondere Form der Diskrimierung und lässt sich auf diese einfache Formel reduzieren: „Ein Judenhasser kritisiert an Juden Dinge, die er bei Nicht-Juden durchgehen lässt.“ Das ist genau der Hass von BDS.

BDS schweigt zu sämtlichen barbarischen Unmenschlichkeiten der Welt, kritisiert aber Israel, weil das Land nicht perfekt ist. Der Judenhass, wie er sich in BDS manifestiert, ist die Verweigerung des Existenzrechts für Juden, wenn sie nicht perfekt sind. Juden müssen übermenschlich sein, um existieren zu dürfen. Für den Rest der Menschheit reicht es, menschlich zu sein. Ein israelischer Politiker wird bereits verteufelt, wenn er kein Heiliger ist. Ein arabischer Politiker jedoch wird schon zum Heiligen erklärt, wenn er kein Teufel ist. Das ist die Kampagne des Hasses, die seit Jahrhunderten gegen Juden gefahren wird, und BDS ist ein modernes Kind dieses alten Hasses.

Dieser Hass gibt Milliarden aus, um Juden zu finden, die nicht perfekt sind, nur um dann rufen zu können: Seht her, die Juden! Unzählige Journalisten, Korrespondenten, europäische und amerikanische Organisationen sind in Israel unterwegs, nur um Bilder zu schießen, Filme zu fangen und Geschichten zu sammeln, die zeigen, dass Juden nicht perfekt sind. Diese Bilder, Filme und Geschichten werden dann nicht selten von staatlich geförderten und unterstützten Medien von der ARD bis zur BBC in kurzen Abständen abgefeuert, so dass dann die Mehrheit glaubt, Israel sei die größte Gefahr für den Weltfrieden und im Großen und Ganzen auch nicht besser als seine judenhassenden Nachbarn

Aber Israel ist besser! Israel ist das einzige Land, das trotz eines fast siebzig Jahre anhaltenden Krieges, den die Gegener in der Absicht führen, das ganze Land vollkommen auszulöschen, an sämtlichen Grundprinzipien einer demokratisch verfassten Gesellschaft festgehalten hat. Das ist einmalig in der Geschichte. Israel ist zwar nicht perfekt, aber es gibt kein Land, das es bei vergleichbarer Gefahr besser macht. BDS reicht das nicht. Nur ein perfekter Jude ist ein guter Jude und nur die Guten dürfen bleiben! Das ist die Kampagne des Hasses, für die BDS steht.

Sehr geehrte Damen und Herren des evangelischen Gemeindehauses Niederdollendorf,

Sie unterstützen BDS. Warum?

Erkären Sie mir nicht die Fehler, die Israel macht. Ich bin darüber vollkommen im Bilde. Erklären Sie mir, warum Sie gegenüber Juden nicht nur viel kritischer sind, sondern unnachgiebig. Warum unterstützen Sie eine Organisation, die nur Juden boykottiert, sanktioniert und bestraft, wenn sie nicht perfekt sind, aber zu sämtlichen barbarischen Unmenschlichkeiten schweigt, die von Nicht-Juden begangen werden? Warum unterziehen Sie Juden einer Sonderbehandlung?

Sie unterstützen eine Organisation, die nicht zum Boykott jener Menschen aufruft, die Juden vernichten wollen, aber zum Boykott jener Menschen, die sich gegen diese Vernichtungsphantasien wehren. Darf ich Sie daran erinnern, dass die Brutalität, wie wir sie heute von Abdallah Jarbu hören, damals von Martin Luther gepredigt wurde? Ich dachte, die evangelische Kirche habe sich von diesem Judenhass gelöst. In seiner Abhandlung „Über die Jüden und ihre Lügen“ erklärte Martin Luther:

„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.“

In seinem „Handbuch über die Judenfrage“ forderte er:

„Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich …“

So sprechen heute unzählige Vertreter der Hamas und der Fatah. Die Hamas fordert in Artikel 7 ihrer Gründungscharta sogar die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes weltweit! Diese Hamas wird von BDS ausdrücklich nicht boykottiert. BDS schickt stattdessen sogar Solidaritätsschiffe in Richtung Gaza. Im Wissen um die Verfehlungen Luthers bietet Ihre Gemeinde nun einen Raum an, um eine Kampagne zu unterstützen, die einseitig gegen den jüdischen Staat agitiert und jene Organisationen unterstütz, die heute so brutal über Juden reden wie einst Martin Luther. Ich finde das im höchsten Maße schändlich!

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52 Antworten zu Heute: Christlicher Israelhass in Niederdollendorf!

  1. Ralf Weber schreibt:

    Für mich sind solche Aktionen undenkbar. Das was den Juden in unserem Land vor gut 70 Jahren angetan wurde, das wurde unserem liebevollen Gott selber angetan. Er war dort selbst im größten Leid gegenwärtig. Für uns ist das, was in unserem Land geschah klarer Antrieb den Überlebenden und deren Verwandten und Nachkommen eindeutig beizustehen, auch gerade in ihrem Land Israel.

    Das Problem ist, dass unser Gott uns Menschen diese Erde anvertraut hat und wir dafür verantwortlich sind, was hier geschieht. Eines Tages fordert er dazu Rechenschaft Angesicht zu Angesicht von jedem und bietet uns jetzt die Wiederversöhnung an. Das Böse kam daher in diese Welt, da sich die Menschen von ihm im Mißtrauen von ihm abwandten und sich stattdessen dem Bösen zuwandten. Zur gewährten Freiheit gehören auch die Folgen der Freiheit.

    Wir aber haben die Gewissheit, dass unser gemeinsamer Gott sich denen zeigt, die sich ehrlich suchend an ihn wenden. Und wir warten gemeinsam darauf, dass er eine neue Welt ohne Leid schaffen wird.

    Jesus (hebräisch Jeschua) war ein Jude sowie auch Abraham, Isaak, Jakob, Moses und die biblischen Propheten. Dazu seine Jünger, Apostel und auch die erste Gemeinde. Die komplette Bibel wurde von Juden geschrieben (abgesehen vom Lukas). Jesus selbst ist in Person der in der Schrift vorhergesagte jüdische Messias aus dem Stamme Davids. Wer dem vertraut und zu ihm gehört, der ist vor unserem liebevollen Gott gerechtfertigt.

    Die Juden sind das in alle Ewigkeit von unserem Gott erwählte Volk seines Eigentums. Dazu Johannesevangelium 4:22: „Jesus: Denn das Heil kommt von den Juden.“ Sehr zu lesen empfehle ich hierzu auch den Römerbrief Kapitel 9-11.

    Jesus starb wegen der Schuld aller Menschen durch eine römische Hinrichtung. Ja, die bestimmende jüdische Führung wollte auch wie die anderen Nationen sein mit einem im weltlichen Sinn starken Herrscher. Aber diesen Weg hat die römisch geleitete christliche Kirche auch gewählt, als sie sich mit dem römischen Reich „vermählte“, für das in der Offenbarung des Johannes der Begriff „Babylon“ verwendet wird. Mit allen schrecklichen Konsequenzen. Wir haben deswegen kein Recht zu Vorhaltungen gegenüber unseren älteren Brüdern und Schwestern, den Juden.

  2. DuDu schreibt:

    echsenwut schreibt:
    Wer Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache oder Herkunft wegen herabwürdigt, verfolgt und angreift, setzt sein Menschsein zumindest aufs Spiel.

    echsenwut schreibt:
    Vermutlich sind Sie „indigener Bio-Deutscher“, die haben exakt dies Stigma global sowieso weg. Oberlehrerhaft, besserwisserisch, fanatisch, dialoglos, humorlos … kurz: langweilig. Geschenkt.

    echsenhass, sie sind vermutlich „Koran-Gläubiger“, die haben exakt dies Stigma global sowieso weg. Fanatisch, fanatisch, fanatisch, fanatisch…kurz: langweilig. Geschenkt.

  3. Hans schreibt:

    „Die einschlägigen UN-Resolutionen bzw. Chartas haben das palästinensische Staatsgebiet genau umrissen.“

    Die Mutter aller Resolutionen ist UN-Resolution 181, die zur Gründung zweier Staaten führen sollten (der eine arabisch,der andere jüdisch). Die Araber haben die Resolution abgelehnt und einen Krieg vom Zaun gebrochen, den sie verloren haben. Damit hat sich die Sache erledigt. Es gibt seit 1948 einen jüdischen Staat – Israel – und, wie von den Arabern gewünscht & gewollt, keinen arabischen Staat.

    Zur gleichen Zeit war der Gazastreifen von Ägypten besetzt und das Westjordanland (aka Westbank, aka Judäa & Samaria) wurde von Jordanien kontrolliert. In Folge der weiteren von den Arabern zu verantwortenden Kriege, gewann Israel den Gazastreifen, das Westjordanland und seine heutige Hauptstadt Jerusalem.

    Den Gazastreifen hat Israel inzwischen wieder geräumt, er untersteht z. Z. der Regierung der Hamas. Das Westjordanland wird, je nach Gebiet in verschiedenen Abstufungen der Souveränität von der von der PA (PLO, Fatah, etc.) regiert, auf das Jordanien zwischenzeitlich verzichtet hat, ist daher umstrittenes Gebiet , dessen endgültiger Status in einem (Friedens-)Vertrag zwischen Israel und der arabischen Seite geklärt werden muss.

    Bis zu diesem Vertrag, der nach der Deklaration von Oslo schon lange unter Dach und Fach sein könnte, hat jeder Jude das Recht sich in Palästina niederzulassen, so wie es auch die Balfour-Erklärung von 1917 vorsieht.

  4. Heimchen am Herd schreibt:

    echsenwut schreibt:
    Oktober 7, 2016 um 3:57 pm

    „Ich habe vom Islam nur Antworten erhalten, die mir sonst niemals irgendjemand auf meine Fragen gegeben hatte. Ich WURDE von NIEMANDEM überzeugt / missioniert / überrumpelt oder sonst etwas.“

    WAS hat der Islam, was das Christentum und das Judentum nicht haben, Echsenwut?
    Das interessiert mich wirklich!

    I AM. 365 Names of God wmv

    *
    Tehilim, תהילים, SALMOS: 16, 32, 41, 42, 59, 77, 90, 105,137 e 150 Tradução.

    Ich bin gespannt auf die Antwort, Echsenwut!

    • ceterum censeo schreibt:

      Was gibt einem der Islam für Antworten?
      Woll’n mal sehen:
      Hey Kumpel, Du bist der Allergrößte nach Allah und Mohammed auf der ganzen Welt!
      Alle die nicht haargenau dasselbe glauben, müssen Dir zu Füßen liegen. Du kannst Sie ausrauben, umbringen (Du mußt das sogar, wenn sie Atheisten sind.), bumsen und natürlich ihren Respekt fordern.
      Übrigens brauchst Du nicht in die Wüste auszuwandern, denn Dein Götze befiehlt Dir, in Deutschland zu bleiben, um es durch Deinen freiwillig auf Dich genommenen Götzendienst ebenfalls in eine trostlose Wüste zu verwandeln. Die obengenannten Nichtsnutze übernehmen übrigens Kost und Logis für Dich und Deine rechtgläubigen Kumpels. (Psst, wer für Euren Spaß sorgen wird, wenn Ihr mal die ganze Welt unterworfen habt und endlich unter Euch seid, darüber macht Euch jetzt mal noch keine Sorgen!)
      Also Heimchen, welche richtige Religion hat solche klasse Antworten für simple Gemüter?

      • Heimchen am Herd schreibt:

        „Also Heimchen, welche richtige Religion hat solche klasse Antworten für simple Gemüter?“

        Ich weiß die Antwort, ceterum censeo, aber ich hätte sie gerne von Echsenwut
        gehört. Doch von ihm kommt nur eisiges Schweigen!
        Dabei hat er sich doch gerade über unser Schweigen echauffiert!

        „Es ist einigermaßen faszinierend, wieder einmal zu erleben, wie die gesamte Kommentatorenschaft hier plötzlich in eisiges Schweigen verfällt.“

        Nu, Echesenwut…ich warte auf eine Antwort!

  5. gerd4president schreibt:

    @echsenwut: KIeiner Scherz vorweg, ich kaufe ein „H“! (-;

    Ansonsten sollen sich ruhig alle mit ihren
    potentiellen „Halsabschneidern“ solidarisieren, es kommt wie in der Danone-Werbung: Früher oder später kriegen sie Euch! … (Siehe hier: http://www.achgut.com/artikel/fundstueck_christen_ueber_bord oder hier: http://www.metropolico.org/2016/10/06/is-ruft-fluechtlinge-auf-jugendliche-unglaeubigen-zu-toeten/ oder hier: http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/ein-spiegel-korrespondent-beansprucht-deutschland-fuer-migranten/)

    Mancher Groschen wird dort wohl noch rutschen müssen … Heute beanspruchen sie Israel und morgen die ganze Welt …

    Egal, was sind schon Argumente, wenn man die Chance bekommen darf, den wahren Charakter seiner Idole am eigenen Leib verspüren zu dürfen? Viel Glück auf dem Weg!

    Ich halte es da lieber mit denen, die das Leben lieben und achten, andere mögen sich mit denen anfreunden, welche den Tod lieben und transportieren. Steter Tropfen höhlt den Stein! Ich bin also parteiisch und stehe zu Israel, eine andere Logik erschließt sich mir nicht! In Israel gab es noch nie Freudenfeuer und Autokorsos, wenn bedauerliche Menschenopfer auf der Gegenseite zu beklagen waren!

  6. Heimchen am Herd schreibt:

    Israel – Small but Outstanding

    Ein herrliches Land und ein liebenswertes Volk!

  7. echsenwut schreibt:

    Um das Problem zu verstehen müssen wir uns vorstellen, dass sich eine ganze Reihe Leute aus Deutschland auf den Weg machen und in Frankreich Siedlungen errichten. Sie sind nämlich der Meinung, dass dort, wo immer auch ein Deutscher seinen Fuß hinsetzt, das jeweilige Gebiet zu seinem Eigentum fällt. Dafür bauen sie auch Straßen zwischen ihren Siedlungen, deren Benutzung Franzosen verboten ist. Sie vertreiben mit Waffengewalt Franzosen von ihren Feldern, brennen ihre Obstbäume nieder und pinseln nachts an die Wände ihrer Dörfer: „Franzosen ins Gas!“. Da sie nun langsam aber sicher bestehende Strukturen in Frankreich vernichtet haben und Arbeitslosigkeit entstanden ist, bauen sie Produktionsstandorte in Frankreich, die ihre gesamten Steuern natürlich in Deutschland errichten. Proteste von Franzosen werden als „Terror“ empfunden; deutsches Militär schützt die Siedlungen und auch deutsche Siedler, die in Rotten in benachbarte, französische Dörfer einfallen und die Menschen dort drangsalieren, angreifen, ihre Häuser niederbrennen. Proteste der französischen Arbeiter werden als „Frechheit“ empfunden und schon mal vom deutschen Militär mit brutaler Niederschlagung bedroht.
    Franzosen sind kaum noch in der Lage dazu, ein paar Kilometer mit ihrem Auto durch Frankreich zu fahren, ohne von deutschen Soldaten an „Checkpoints“ durchsucht, überprüft und möglicherweise zurückgewiesen zu werden.
    Deutsche Propaganda behauptet stereotyp, dass die Franzosen froh wären (oder doch sein müssten), weil Deutschland ihnen Arbeit, Sicherheit und Kultur bringen würde, obschon es den Zusammenbruch der klassischen Einkommensstruktur in Frankreich selbst herbeigeführt hatte.
    Franzosen gründen daraufhin eine „BDS“-Bewegung, die von Deutschland bizarrerweise als „aggressive Christenfeindlichkeit“ gebrandmarkt wird. Natürlich versucht die rechtsradikale und rassistische Regierung Deutschlands alle objektiven Gründe für die entstehende Kritik an der Niederwerfung Frankreichs zu ersticken und stellt sich den Vorwürfen niemals, bestehende UN-Resolutionen gegen die illegale Besetzung Frankreichs seit Jahrzehnten zu brechen.
    Jetzt dürfte etwas klarer werden, dass „BDS“ natürlich gar nichts mit „Antisemitismus“ zu tun hat.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @echsenwut: „Um das Problem zu verstehen müssen wir uns vorstellen, dass sich eine ganze Reihe Leute aus Deutschland auf den Weg machen und in Frankreich Siedlungen errichten.“

      Im Gegensatz zu Frankreich ist das Westjordanland kein festgelegtes Staatsgebiet, womit sich der Rest Ihres Kommentars bereits erübrigt.

      • echsenwut schreibt:

        Das ist objektiv falsch. Die einschlägigen UN-Resolutionen bzw. Chartas haben das palästinensische Staatsgebiet genau umrissen. Demzufolge beklagt sich die UN nunmehr seit Jahrzehnten über … so wörtlich: „illegale“ Siedlungserrichtungen.

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          @echsenwut
          Falsch! Im Westjordanland befinden sich lediglich palästinensischen Autonomiegebiete, die mit dem Staat Palästina nicht identisch sind.
          Weitere Ausführungen erspare ich mir und verweise auf den Kommentar von @Hans, der die historischen Fakten richtig beschreibt.

          • echsenwut schreibt:

            Also ich würde ja eher den dokumentierten UN-Chartas und Resolutionen folgen als den Auffassungen eines „Hans“. Versuchen Sie doch mal, sich mit authentischen Quellen zu versorgen, statt von Gehörtem von jemandem, der mal von jemandem gehört hat, wie von jemandem zu hören war…….
            Sie werden in den originalen Dokumenten zeichnerisch wie textlich fixierte Grenzen auffinden.

    • ZetaOri schreibt:

      Um das Problem von Echsenwut zu verstehen müssen wir uns vorstellen, dass Echsen definitobgemäß keine Wut empfinden können. da es sich dabei um eine Emotion handelt, die dem Frustrations- / Aggressions-Schema folgt und dem Menschen vorbehalten ist. (Und sich auch da erst im Verlauf der Entwicklung das Kleinkindes herausbildet.)
      Echsen können höchstens artspezifische (sprich: ererbte, Angriffs- / Verteidigungs-Modus) oder auch andressierte (sprich: konditionierte) Verhaltensweisen zeigen, die rein äußerlich dem Erscheinungsbild menschlicher Wut ähneln. Neurophysiologisch besteht da ein qualitativer Unterschied.

      • echsenwut schreibt:

        😀
        Sie sind der Erste, der den Witz hinter meinem blog-Namen versteht. Glückwunsch!
        Ich KANN nämlich tatsächlich keine Wut gegen Menschen empfinden, die Menschen sind. Und das betrifft alles, was unter dem Begriff „homo sapiens sapiens“ über die Erdkugel stolpert.

        • ZetaOri schreibt:

          @echsenwut Oktober 7, 2016 um 12:55 pm

          „Sie sind der Erste, der den Witz …“

          Ich halte das, mit Verlaub, nicht für einen Witz, sondern für den Versuch, ein Attribut zu okkupieren, das ihnen nicht zusteht.

          „Ich KANN nämlich tatsächlich keine Wut gegen Menschen empfinden, …“

          Ich sagte es. Was aber natürlich, wie man hier sieht, nicht das Zurschaustellen andressierter Verhaltensweisen ausschließt, die rein äußerlich dem Erscheinungsbild menschlicher Wut ähneln. Auch das sagte ich.

          „was unter dem Begriff „homo sapiens sapiens“ …“

          Nur als Anmerkung: Das zweite ’sapiens‘ ist redundant, seitdem man dem Neandertaler das erste geklaut hat. Der rezente Mensch gilt seitdem als erste und einzige ’sapiens‘-Art. HIER wäre für die Attributierung ‚weise‘, ‚verständig‘, tatsächlich der Begriff „Witz“ angemessen.

          • echsenwut schreibt:

            Ich hätte mir denken müssen, dass Sie keinen Witz verstehen – und wenn wir ausgerechnet HIER in DIESEM blog über „Okkupation“ reden wollen, hätten wir sehr viel wertvollere Ansätze zu finden, nicht wahr … ?
            Verharren Sie ruhig in Ihrer recht feindseligen Humorlosigkeit. Vermutlich sind Sie „indigener Bio-Deutscher“, die haben exakt dies Stigma global sowieso weg. Oberlehrerhaft, besserwisserisch, fanatisch, dialoglos, humorlos … kurz: langweilig.
            Geschenkt.

          • ZetaOri schreibt:

            Was in Beziehung auf Echsen für ‚Wut‘ gilt, gilt natürlich gleichfalls für Humor: Sie sind dazu nicht fähig.
            Auch nicht zum Erkennen desselben, da fehlt schlicht die erforderliche neuronale Ausstattung.
            Ich setze mich auch nicht mit ’nem Krokodil in den Biergarten und erzähle ihm Witze.

          • Clas Lehmann schreibt:

            Ich halte das zweite sapiens nicht für redundant, sondern für perfide, indem es eine Unterart sapiens postuliert, die die Menschen umfasst, die Menschen sind, auf die die wütige Echse keine Wut empfinden kann, und die von anderen Menschen abgegrenzt sei… Die anderen werden sich dann wundern, wenn sie es bemerken.

        • Dante schreibt:

          Ich KANN nämlich tatsächlich keine Wut gegen Menschen empfinden, die Menschen sind.…

          Das ist erstens nicht plausibel, denn wenn jemand nicht auf Menschen wütend sein kann, auf wen denn dann? Allein von Menschen ist so etwas wie böse Absichten bekannt.
          Zweitens klingt dieses »die Menschen sind«, wenn es nicht tautologisch gemeint ist, wie eine Einschränkung der Aussage. Ein Nationalsozialist oder auch der Hamas-Exvizeminister Abdallah Jarbu beispielsweise (also jemand aus den Kreisen, die von BDS unterstützt werden) klammert beispielsweise Juden hier aus.

          • echsenwut schreibt:

            Wer Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache oder Herkunft wegen herabwürdigt, verfolgt und angreift, setzt sein Menschsein zumindest aufs Spiel. Ich bin nicht der, der hier eine Entscheidung trifft oder ein Urteil fällt – das kann nur Allah.
            Sie können das auch gern über das Grundgesetz definieren, da steht letztlich nichts anderes drin. Es ist nämlich viel islamischer, als viele glauben! 🙂
            Selbstverständlich klammere ICH grundsätzlich NIEMANDEN aus; auf eine solch niedrige Ebene begebe ich mich nicht herab.

          • Dante schreibt:

            Wer Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache oder Herkunft wegen herabwürdigt, verfolgt und angreift, setzt sein Menschsein zumindest aufs Spiel.

            Kann ich unterstreichen (»geschlechtliche Identität und Orientierung« würde ich mindestens noch hinzufügen), muss aber dazu sagen, dass dies nun gerade ebenso auf etliche sich Muslime nennende Individuen und sich islamisch nennende Staaten zurifft wie auf die NSU-Killer oder die vergewaltigenden und mordenden Hindu-Fanatiker von Gujarat, um mal vor allem Leute zu nennen, die Morde an Muslimen begehen. Natürlich gehören dazu auch die Fanatiker, die 2014 einen jungen Arabischpalästinenser lebendig verbrannt haben – die übrigens in Israel in den Knast gewandert sind und nicht etwa als »Helden« gefeiert wurden.

            Selbstverständlich klammere ICH grundsätzlich NIEMANDEN aus;…

            Das freut mich, aber es ist auch wichtig, niemanden im Ausklammern von Menschen aus der Menschheit zu unterstützen oder ihre Unterstützer zu verteidigen. Die eigenen Hände in Unschuld zu waschen, nützt nur dem eigenen Imić, aber niemandem sonst.

      • Dante schreibt:

        Die Behauptung, dass es sich bei Verhaltensweisen anderer als menschlicher Wesen generell nur um eine Art Automatismus handle, beruht nicht auf Wissen, sondern allein auf dem Glauben, etwas zu wissen. Einem vermutlich interessengeleiteten Glauben, denn wenn ich überzeugt bin, dass Tiere zwar beispielsweise Verhaltensweisen zeigen, die wir beim Menschen aus Ausdruck von Schmerz oder Angst kennen, dieses aber gar nicht subjektiv empfinden, kann ich mit bestem Gewissen der Welt nach Belieben mit ihnen verfahren. Wenn ich aber ehrlich bin, kann ich niemals sicher sein, dass ich da wirklich Recht habe.
        Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs, aber das Herz des Bösen ist grausam.

        • ZetaOri schreibt:

          @Dante Oktober 7, 2016 um 3:44 pm

          „Die Behauptung, dass es sich bei Verhaltensweisen anderer als menschlicher Wesen generell nur um eine Art Automatismus handle, …“

          Wenn ein (egal ob biologisches, elektronisches, chemisches, mechanisches, …) System unter gleichen Bedingungen auf den / die gleiche(n) Reiz / Information stets in gleicher (im Rahmen zufälliger Streuungen) Art reagiert, nennt man das gemeinhin ‚Automatismus‘, nicht? Die Frage ist überhaupt nicht, ob das für ’nichtmenschliche‘ Systeme zutrifft, sondern ob es auch für den Trockennasen-Affen namens homo sapiens zutrifft. Aktuelle Experimente und Studien verleihen dem eine starke Evidenz.

          „… beruht nicht auf Wissen, sondern allein auf dem Glauben, etwas zu wissen.“

          Ist Ihnen schon einmal der Begriff Dunning-Kruger-Effekt untergekommen?
          Ich wandele den zentralen Leitsatz mal ein wenig ab:
          Das Wissen, das ihnen hier fehlt, ist genau das Wissen, das sie für die Entscheidung benötigten, ob eine Aussage auf ‚Wissen‘ oder auf ‚Glauben‘ beruht.

          „Einem vermutlich interessengeleiteten Glauben, denn wenn ich überzeugt bin, dass …, …“

          Ah, Sie belieben zu spekulieren? Schaun mer mal:

          Ein Sadist benötigt für sein destruktiv-aggressives Verhalten keine Entschuldigung.
          Empathie und ethisches Verhalten benötigen keine metaphysische Begründung.
          Natürlich empfinden Tiere mit entsprechender Sensorik Schmerz als Reaktion auf ein Trauma und kennen basale Affekte wie Angst als Vermeidungs- / Flucht-Verhalten: Das sind starke evolutionäre Vorteile. Aber glauben Sie wirklich, dass selbst hochentwickelte Säugetiere eine Form von Angst entwickeln könnten, die sie prophylaktisch vom Besuch einer BDS-Info-Veranstaltung abhielte? Andererseits verdankt homo sapiens seine Existenz vielleicht einem frühen Primaten mit ausgeprägter ererbter oder erlernter Angst vor weißen Haien?
          Wie ‚menschenähnlich‘ ‚Empfindungen‘, Affekte, gar Emotionen (auch ’nichtmenschliche‘ Primaten kennen z.B. so etwas wie ‚Trauer‘) von Tieren sind, hängt davon ab, wie menschenähnlich ihr Nervensystem ist, ein JA / NEIN gibt es da nicht. Der typische Mensch-Tier-Dualismus speist sich vorzüglich aus wörtlich rezipierten idiotischen Schöpfungsmythen: Gerade Theisten empfinden es als unerträgliche narzistische Kränkung, keinem separaten Schöpfungsakt zu entstammen. (Wie auch die oben schon erwähnte Determiniertheit menschlichen Handelns: Ohne ihren postulierten ‚freien Willen‘ bricht ihr ganzes Konstrukt zusammen.)

          Übrigens ist mein ‚Vieh‘ definitionsgemäß unschuldig: Es ist zu gezielter destruktiver Aggression nicht fähig.
          Für mich Grund genug, es nicht ‚unbarmherzig‘ zu behandeln.

    • A.Bundy schreibt:

      Echsenpups, du oller Judenhasser, schlängel dich ganz schnell wieder zurück unter’n Stein!

      • echsenwut schreibt:

        Warum?
        Peinigen Sie etwa meine Beiträge? Störe ich vielleicht Ihre festgefassten und festgefahrenen Ansichten? Sind Sie nicht in der Lage zu argumentieren? Oder wollen Sie provozieren, dass ich mich Ihnen gegenüber ähnlich äußere, damit Sie einen „ausgeflippten Muselmanen“ vorzeigen können?
        Sorry …. Fehlanzeige.
        Gewöhnen Sie sich besser an mich.

    • echsenwut schreibt:

      Es ist einigermaßen faszinierend, wieder einmal zu erleben, wie die gesamte Kommentatorenschaft hier plötzlich in eisiges Schweigen verfällt. Man muss dazu annehmen, dass befürchtet wird, dass ich jeden Aspekt meines Textes natürlich sattsam mit Beispielen aus der israelisch-palästinensischen Gegenwart geradezu mit haufenweise Material belegen kann. Wer also einen davon offen bezweifelt läuft Gefahr, dass ich ihm sehr viel objektiv belastbare Unterlagen hierzu liefern kann – und das will offenbar niemand hier.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        „Es ist einigermaßen faszinierend, wieder einmal zu erleben, wie die gesamte Kommentatorenschaft hier plötzlich in eisiges Schweigen verfällt.“

        Vielleicht liegt es daran, dass man sich nicht mit einem deutschen Islamkonvertiten
        und Judenhasser unterhalten möchte?!

        Wieso sind sie zum Islam konvertiert? Ging es ihnen hier zu gut?
        Warum leben Sie nicht in Ägypten, das Sie doch so lieben?

        Zu feige für den letzten Schritt? Oder ist es in Deutschland doch schöner
        zu leben? Seien Sie einmal ehrlich!

        • echsenwut schreibt:

          „Vielleicht liegt es daran, dass man sich nicht mit einem deutschen Islamkonvertiten
          und Judenhasser unterhalten möchte?!“

          Das ist natürlich sehr gut möglich! ALLE Fanatiker bleiben zu gern unter sich, weil alle äußeren Einflüsse ihr mühsam zusammengezimmertes Weltbild aus den Angeln heben könnte. Dies Schweigen ist Angst.

          „Wieso sind sie zum Islam konvertiert? Ging es ihnen hier zu gut?“

          Sie wollen nur eine verletzende Frage stellen und werden an einer echten und wahren Antwort überhaupt nicht interessiert sein. Ich gebe sie Ihnen trotzdem: nein, es ging mir hier nicht zu gut. Ich habe vom Islam nur Antworten erhalten, die mir sonst niemals irgendjemand auf meine Fragen gegeben hatte. Ich WURDE von NIEMANDEM überzeugt / missioniert / überrumpelt oder sonst etwas.

          „Warum leben Sie nicht in Ägypten, das Sie doch so lieben?“

          Warum sollte ich? Oder müssen neuerdings alle Spaghettiesser nach Italien, Kaffeetrinker nach Brasilien und Fischesser nach Island umziehen? Müssen jetzt alle Christen nach Rom (das gäbe ja ein feines Gedrängel!)?

          „Zu feige für den letzten Schritt? Oder ist es in Deutschland doch schöner
          zu leben? Seien Sie einmal ehrlich!“

          Ich bin nicht „feige“; meine Auswanderung ist geplant, auch wenn es nicht Ägypten wird. Meine Frau und ich lernen bereits die benötigte Fremdsprache und in 5 Jahren ist es soweit.
          Aber auch das haben Sie natürlich nur zynisch gemeint und entlarven mit Ihrer Fragerei sich selbst in Ihrer Vorstellungs- und Ahnungslosigkeit (Sie haben eben nie oder immer nur äußerst flach nachgedacht.):
          Der Islam ist eine GLOBALE Religion und geht ALLE Menschen ÜBERALL auf der Welt an. Als Muslim kann ich überall leben und gerade und genau dort, wo sich zuviele Ihres Schlages aufhalten, sind Muslime dringend notwendig. Natürlich verstehen Islamophobe wie Sie dies nicht, weil sie plakativen, trivialen und aggressiven „Weisheiten“ vertrauen und kein eigenes Wissen besitzen. Sie haben eben keine Ahnung vom Islam und können, werden mir deshalb auch nicht folgen können.

          • Heimchen am Herd schreibt:

            „Das ist natürlich sehr gut möglich! ALLE Fanatiker bleiben zu gern unter sich, weil alle äußeren Einflüsse ihr mühsam zusammengezimmertes Weltbild aus den Angeln heben könnte. Dies Schweigen ist Angst.“

            Die größten Fanatiker sind doch wohl die Moslems! Ich kenne keine andere
            Religion als den Islam, der so fanatisch ist!

            „Sie wollen nur eine verletzende Frage stellen und werden an einer echten und wahren Antwort überhaupt nicht interessiert sein. Ich gebe sie Ihnen trotzdem: nein, es ging mir hier nicht zu gut. Ich habe vom Islam nur Antworten erhalten, die mir sonst niemals irgendjemand auf meine Fragen gegeben hatte. Ich WURDE von NIEMANDEM überzeugt / missioniert / überrumpelt oder sonst etwas.“

            Wieso finden Sie meine Frage, warum sie zum Islam konvertiert sind verletzend?
            Sind Fragen zur Konversation Tabu?

            Es interessiert mich als Christin!

            „Ich WURDE von NIEMANDEM überzeugt / missioniert / überrumpelt oder sonst etwas.“

            Ja und? Was war nun der Grund???

            „Ich bin nicht „feige“; meine Auswanderung ist geplant, auch wenn es nicht Ägypten wird. Meine Frau und ich lernen bereits die benötigte Fremdsprache und in 5 Jahren ist es soweit.“

            Verraten Sie mir auch wohin Sie auswandern, oder ist es ein Staatsgeheimnis?

            „Aber auch das haben Sie natürlich nur zynisch gemeint und entlarven mit Ihrer Fragerei sich selbst in Ihrer Vorstellungs- und Ahnungslosigkeit (Sie haben eben nie oder immer nur äußerst flach nachgedacht.):“

            Sie kennen mich doch überhaupt nicht, wieso unterstellen Sie mir Vorstellungs-
            und Ahnungslosigkeit??

            Sie haben bestimmt schon viel schlechte Erfahrungen gemacht, aber das
            berechtigt Sie noch lange nicht, alle Menschen über einen Kamm zu schären!

            „Der Islam ist eine GLOBALE Religion und geht ALLE Menschen ÜBERALL auf der Welt an. Als Muslim kann ich überall leben und gerade und genau dort, wo sich zuviele Ihres Schlages aufhalten, sind Muslime dringend notwendig. “

            Diese Aussage empfinde ich als ein Bedrohung! Warum müssen die Moslems
            uns „Ungläubigen“ immer drohen?? Das machen die Christen und Juden
            doch auch nicht! Warum also immer die Moslems??

            „Natürlich verstehen Islamophobe wie Sie dies nicht, weil sie plakativen, trivialen und aggressiven „Weisheiten“ vertrauen und kein eigenes Wissen besitzen. Sie haben eben keine Ahnung vom Islam und können, werden mir deshalb auch nicht folgen können.“

            Es zeugt schon von einer gewissen Arroganz und Überheblichkeit, solch einen
            Satz von sich zu geben!

            Halten Sie mal inne und lesen Sie nochmal, was Sie geschrieben haben!

            SO…kommen wir niemals zusammen! Aber das wollen Sie ja auch gar nicht!

          • bevanite schreibt:

            @Heimchen am Herd:

            Die größten Fanatiker sind doch wohl die Moslems! Ich kenne keine andere
            Religion als den Islam, der so fanatisch ist!

            Weiter oben lobten Sie noch das „liebenswerte Volk“ Israels. Dass davon 20 Prozent der Bevölkerung Moslems sind, ist Ihnen hoffentlich klar?

            Darüber hinaus ist es reichlich gewagt, den Mitdiskutanten bezüglich seines Glaubens zu diskreditieren (wobei der sicher auch wieder nur eine Vermutung ist, was?).

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Meine liebe bevanite, als Atheistin solltest Du Dich hier lieber raushalten,
            wenn sich Gläubige unterhalten! Meinst Du nicht auch?

          • Dante schreibt:

            Meine liebe bevanite, als Atheistin solltest Du Dich hier lieber raushalten, wenn sich Gläubige unterhalten! Meinst Du nicht auch?

            Ich weiß es nicht, aber ich jedenfalls meine ganz entschieden nicht, dass man Atheisten so behandeln sollte wie es Erwachsene vor allem früher mit Kindern gemacht haben.

          • echsenwut schreibt:

            @ Heimchen:

            „Die größten Fanatiker sind doch wohl die Moslems! “

            Ist das so? Wir reden von ein paar Hunderttausend fanatisierter Muslime – bei einer Gesamtzahl von 1,5 Milliarden auf der Welt lassen sich da andere politische oder spirituelle Glaubensbekenntnisse finden, die weitaus gefährlicher sind.

            „Wieso finden Sie meine Frage, warum sie zum Islam konvertiert sind verletzend?
            Sind Fragen zur Konversation Tabu?“

            Nein, das sind sie natürlich nicht. Wenn die Frage allerdings in einem Kontext wie dem Ihren gestellt wird, dann hat sie eine bestimmte Aussage. Jemandem, der mich interessiert und respektvoll nach meinen Beweggründen fragt, werde ich eine Antwort geben – wenn auch nicht auf einem Podium wie diesem.

            „Ja und? Was war nun der Grund???“

            Überzeugung (wenn ich mich da wiederholen darf). Ich habe mich durch tausend Informationen und Eindrücke „vor Ort“ selbst davon überzeugt und Fragen durch den Islam beantwortet bekommen, die mir sonst niemand beantworten konnte.

            „Verraten Sie mir auch wohin Sie auswandern, oder ist es ein Staatsgeheimnis?“

            Staatsgeheimnis. 🙂
            Es wäre ja ganz egal, welchen Ort ich hier auch immer angäbe – es bräche natürlich immer ein Heulen aus. Kein Ort kann es jedem Menschen recht machen. Wir haben uns einen ausgesucht, an dem wir in Frieden leben können und den wir bereits kennen.

            „SO…kommen wir niemals zusammen! Aber das wollen Sie ja auch gar nicht!“

            Nein, natürlich nicht. Sie werden schon von Ihrem hohen Ross herunterklettern und dem Islam, Muslimen und auch mir den erforderlichen Respekt erweisen müssen (nicht zu verwechseln mit Demut, die finde ich zwischen Menschen furchtbar). Schreiben Sie mir und fragen Sie mich höflich – dann bekommen Sie selbstverständlich auch aufrichtige Antworten. Eigentlich ist das doch sehr einfach und verlangt nur eine normale Erziehung und gute Kinderstube.

      • Dante schreibt:

        Nein, es braucht einfach Zeit, wenn man nicht einfach lospoltern und schimpfen will, sondern sich halbwegs differenziert mit den Aussagen auseinandersetzen. Im Grunde genommen hat Gerd ja jede Menge Material gesammelt, das eine andere Sprache spricht als Ihr Kommentar von eben.
        Dass es den normalen Arabischpalästinensern (also denen, die nicht Fatah-, HaSSmas oder ähnliche Funktionäre sind) schlecht geht, bezweifle ich gar nicht, aber ich bezweifle sehr stark, dass Israels Handeln dafür der Hauptgrund ist.

        • echsenwut schreibt:

          Sie haben nicht unrecht – viele Muslime in Palästina haben entsetzliche Fehler gemacht, für die sich die restlichen 1,5 Milliarden Muslime beinahe aufrichtig schämen müssen. Auch mich trennen Welten von einer Hamas und großen Teilen der Fatah.
          Die Wurzeln für das Übel liegen weitaus tiefer als nur in den Reaktionen oder Aktionen der tagesaktuellen, israelischen Regierung. Sie sind m.E. im Beginn des letzten Jahrhunderts und vor- wie überwiegend in London zu suchen. Wäre damals mit weitaus mehr Augenmaß und erheblich weniger Ahnungslosigkeit und Intoleranz vorgegangen worden – Hunderttausende könnten heute noch leben und es hätte ein bejubelter Vorzeigestaat werden können, auf den die Moderne stolz hatte sein können.

          • Dante schreibt:

            Die Wurzeln für das Übel liegen weitaus tiefer als nur in den Reaktionen oder Aktionen der tagesaktuellen, israelischen Regierung.

            Würde freilich die israelische Regierung mit den Maßstäben gemessen, mit denen z.B. Russland gemessen wird, würde kaum ein Hahn nach ihren Maßnahmen krähen, und selbst wenn es auf arabischpalästinensischer Seite das Zehnfache an Ziviltoten gäbe.
            Sie sind m.E. im Beginn des letzten Jahrhunderts und vor- wie überwiegend in London zu suchen.
            Auch. Übrigens nicht deshalb, weil London nicht Juden den Zugang nach Palästina versperrt hat, sondern weil es Leute wie al-Husseini als Mufti eingesetzt und das Faisal-Weizmann-Abkommen verhindert hat.

          • gerd4president schreibt:

            Guter Mensch,

            der Konflikt hat seine Wurzeln im Hause Abrahams. D.h. weder Sie noch ich tragen irgendeine Schuld daran, wir sind nur verantwortlich für unsere heutigen Taten! Im übertragenen Sinne ist es wie im wahren Leben, und man möchte fragen: Warum können sich Brüder nicht vertragen, warum streiten sie eifersüchtig um die Liebe des Vaters?

            Auf die heutige Zeit transformiert hat Vieles mit waschechtem Revanchismus zu tun und mit dem Fakt, einen vor vielen Jahrzehnten entstandenen Status Quo um nichts in der Welt anerkennen zu wollen … Doch dabei besteht immer die Gefahr, sich zu verkämpfen!

            Zum Glück war die Weisheit der Europäer nach dem 2. Weltkrieg größer als die sicherlich auch verständliche Weißglut vieler unschuldig Betroffener, ob verlorengegangener Heimat und Bindung. Mitteleuropa, u.a. Polen, Deutschland, Tschechien, die Slowakei und Ukraine haben gezeigt, dass man seine Kinder nicht im Hass auf die Anderen erziehen muss, sondern anerkennen kann, was sich eh nicht zurückdrehen oder ändern lässt und nach Vorne schauen darf! Wie hat sich nicht alles prächtig entwickelt, Trümmerfrauen haben in die Hände gespuckt und das Leben wieder aufgebaut.

            Wäre das nicht auch eine Option für die 1948-er arabischen Kriegsparteien gewesen, in Frieden mit ihrem Nachbarn zu leben, anstatt über Israel herzufallen, wovon sie bis heute nicht ablassen?! Viel zuviel wurde dabei verspielt! Man wollte nicht nur das halbe Königreich ganz, in Wahrheit war es viel mehr(!), sondern unbedingt das ganze Königreich allein haben! Doch ist das Leben kein Ponnyhof und auch kein Märchen aus 1001 Nacht. Viele Jahre und Kriege später haben sie nichts gewonnen und nichts erschaffen, nur viel unnötiges Blut vergossen und Perspektiven für mehrere nachgewachse Generationen verspielt … Die EU, Weltbank und die UN dürfen dafür das Portemonnaie aufhalten …

            Ich bin froh, dass uns das hier in Europa erspart blieb, dass keine Raketen aus Deutschland nach Polen oder aus Polen in die Ukraine flogen, dass wir nicht weiter verlorengegangenen Häusern in Breslau oder Lemberg nachhängen, dass wir sowohl das Kriegsbeil als auch die alten Schlüssel vergraben haben. Hier und heute findet das Leben statt, nicht im Gestern und Vorgestern!

  8. ZetaOri schreibt:

    Fast könnte man versucht sein zu grinsen, das solche Propaganda-Veranstaltungen jetzt in Käffern wie ‚Niederdollendof‘ stattfinden müssen. Vielleicht sind sie dann nächste Woche 5 km weiter östlich in ‚Heisterbacherrott‘, danach in Kleinniederhintertupflingen um letztlich in der Wüstung Totenhausen zu versacken.
    Andererseits dürfte aber auch gesteigertes Interesse an diesem Hetz-Event bei einer Klientel bestehen, die sich direkt auf der anderen Rhein-Seite in erheblicher Dichte knubbelt. Ob die Fähre Bad Godesberg-Niederdollendorf heute Abend stark frequentiert wurde?

  9. caruso schreibt:

    Man kann leider die viele Jahrhunderte dauernde Seelenvergiftung durch die Kirchen nicht so leicht abschütteln. Dazu sind 70 Jahre viel zu wenig, noch dazu wenn Kirchen – Ökumenische Kirchenrat oder wie sie alle heißen – das Gift weiterhin verspritzen. Judenfeindlichkeit ist keine Erfindung der Kirchen, es gab sie schon früher. Aber die Kirche hat sie übernommen, verstärkt vor allem mit der Anklage von Gottesmord. Die Folge, ob beabsichtigt oder nicht: Wer Gott mordet, der ist zu allen Missetaten fähig. Die reformierten Kirchen haben dann fortgesetzt was die katholische begann. Ich schrieb „begann“, obwohl das so nicht stimmt. Was aber stimmt, ist, daß nichts so eine Wirkung hat als das, was in den heiligen Büchern steht. Und jedes Zeitalter hat etwas Neues hinzugefügt, ohne die alten Sachen wegzulassen. Ob man dieses Gift je aus den Menschen herausbekommt?
    Bin leider kein Prophet. Aber auch wenn, es wird viele Jahrhunderte brauchen. – So, statt an meinem „Roman“ weiterzuschreiben, muß ich schlafen. Es ist spät und ich bin alt.
    Euch allen eine gute Nacht und lg
    caruso

  10. ceterum censeo schreibt:

    Die Pfaffen sind doch sowieso schon halbe Moslems, insonderheit die evangelischen. In den Kirchen, die in naher Zukunft nicht geschliffen, sondern umgewidmet werden, dürfen sie sicher so eine Art Meßdiener für den Imam spielen, falls es im Satansglauben sowas in der Richtung gibt.
    Wenn nicht, dann Lustsklaven, falls noch brauchbar.

  11. Dante schreibt:

    Lieber Gerd, kannst Du uns auch über die Veranstaltung selbst und den Inhalt des dort Behaupteten informieren?

    BDS WILL KEINEN FRIEDEN!

    Das hängt davon ab, was man unter »Frieden« versteht. Wenn man in seinem Begriff »Frieden« das einschließt, was etwa nach einem deutschen Sieg im 2. Weltkrieg entsatanden wäre (das zusätzliche »a« ist zufällig hineingeraten, passt aber ganz gut) oder aber auch die Verhältnisse in der UdSSR vor und nach dem 2. Weltkrieg, so kann man BDS durchaus eine gewisse »Friedens«liebe unterstellen.

    • Ulf Renner schreibt:

      Die Inhalte dieser Veranstaltungen sind doch klar, da immer die selben: Israel böse („Apartheid“, „Besatzung“), Palästinenser gut („unterdrückt“, „diskriminiert“, im „Befreiungskampf“). Man lese und höre nach, was BDS von sich gibt; das Netz ist voll mit dem Propaganda-Müll. Das größte Problem daran ist, dass die juden- und israelfeindliche Gehirnwäsche bei vielen Leuten wirkt; nicht nur in Deutschland (was schlimm genug wäre), sondern weltweit.

      • Dante schreibt:

        Die generelle Stoßrichtung ist mit klar. Ich würde gern die Details wissen. Falls da jemand hingeht, der bereit ist, sich das anzutun, ohne Anhänger zu sein, eventuell auch Gerd selbst, könnte er auch kritische Fragen stellen wie:

        BDS behauptet meines Wissens, gegen Menschenrechtsverletzungen zu sein. Was sagt BDS zum Vorgehen der Hamas, gegen Juden und gegen ihre politischen Gegner?
        BDS behauptet m.E., gegen Rassismus zu sein. Was sagt BDS zur Ermordung jüdischer Zivilisten aus nur dem einen Grund, nämlich weil sie Juden sind, nicht nur in den »besetzten Gebieten«, sondern weltweit?
        Wenn BDS behauptet, ein Palästina mit gleichen Rechten für alle zu wollen, glauben diese Leute wirklich, dass es ein solches geben würde, wenn es Israel nicht gäbe?
        Last but not least: Kann man solche Fragen überhaupt stellen?

        Ich tu‘ das übrigens nicht, ich kann weder Krav-Maga (für den Notfall) noch habe ich so starke Nerven.

        • Dante schreibt:

          Dem letzten Satz möchte ich hinzufügen, dass ich weniger Angst hätte, in einem Becken mit weißen Haien zu tauchen, als eine BDS-Veranstaltung zu besuchen, ohne mich als Sympathisant zu tarnen.

          • Ulf Renner schreibt:

            BDS kümmert sich vorbildlich um alle Palästinenser: https://twitter.com/taurus1369/status/784066500890099713
            Das mit den kritischen Fragen hat man schon oft versucht; v. a. im Ausland. Meist wurden die Leute niedergebrüllt, teilweise auch körperlich attackiert. Meinungsfreiheit nach Art moderner Nazis.

          • Dante schreibt:

            Meist wurden die Leute niedergebrüllt, teilweise auch körperlich attackiert.

            Wie gesagt, lasst mich lieber mit weißen Haien tauchen.
            Die Frage ist allerdings, ob man sich ein solch selbstentlarvendes Vorgehen auch bei einer Kirchengemeinde leisten würde. Insbesondere würde mich aber auch interessieren, wie Leute reagieren, die selbst beteuern, für die Menschenrechte einzutreten. Ebenfalls wäre interesant, wie man auf jemanden reagieren würde, der die von mir genannten Fragen unter der Maßgabe stellt, selbst ein Sympatisant der BDS-Bewegung zu sein, der sich aber Sorgen um deren Image mache und sie auch nicht Nazis überlassen wolle.

          • bevanite schreibt:

            Das ist etwas arm. Trauen Sie sich etwa nicht, offen zu Ihren Positionen zu stehen? Versuchen Sie es doch einfach mal. Sie werden merken, dass es in den Kreisen oftmals eklatante Lücken im historischen Wissen gibt und die Leute ganz erstaunt reagieren, wenn man ihnen erzählt, dass etwa Palästinenser im Libanon und in Jordanien ganz anders als in Israel jahrzehntelange in Lagern lebten.

          • Dante schreibt:

            Sie werden merken, dass es in den Kreisen oftmals eklatante Lücken im historischen Wissen gibt und die Leute ganz erstaunt reagieren, wenn man ihnen erzählt, dass etwa Palästinenser im Libanon und in Jordanien ganz anders als in Israel jahrzehntelange in Lagern lebten.

            Die meine ich nicht, ich meine die, die das nicht interessiert oder die der Meinung sind, Libanon oder Jordanien könne ja nicht anders und der Böse sei – dast schon definitionsgemäß – nur Israel, einfach weil es Israel ist. Und die werden garantiert zugegen sein. Wenn die mich nicht direkt angreifen, werden sie meinen Blutdruck so in excelsa treiben und meinen Magen so zur Säureproduktion anregen, dass ich so viel Bullrichsalz oder Omep gar nicht mitnehmen kann.

  12. Ulf Renner schreibt:

    Hass gegen Juden und Israel-Feindschaft iIn christlich-deutscher Tradition. Die Pfaffen bleiben sich treu. Auch schön: Palästinensische Terroristen als Europas neue Ehrenbürger
    http://www.audiatur-online.ch/2016/10/06/europas-neue-ehrenbuerger-terroristen/

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