Im Schwarzwald wird nicht nur der Müll getrennt

Am 30. Oktober 2016 berichtete Tapfer im Nirgendwo von einem Ferienhof im Schwarzwald, der in einer Mail erklärte, keine Israelis mehr aufnehmen zu wollen. Was ich bei der Recherche entdeckte, ist unglaublich!

Wer hätte es gedacht. Nach Berlin ist der Schwarzwald das Haupturlaubsziel für Israelis, die Deutschland besuchen. In den letzten Jahren haben sich die Übernachtungszahlen von Gästen aus Israel fast jedes Jahr mehr als verdoppelt. Nach den Schweizern sind Israelis im Hochschwarzwald die am stärksten vertretene Gästegruppe. Im Jahr 2015 gingen allein 140.000 Übernachtungen auf Kosten von Israelis.

Das konnte nicht ohne Konsequenzen bleiben, denn Schwarzwälder und Israelis haben, wie drücke ich mich möglichst geschickt aus, um nicht in den Ruf des Antischwarzwaldismus zu gelangen, nun, sie haben unterschiedliche Prioritäten.

In einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erklären einige schwarzwäldnerische Anbieter, dass Israelis nicht den Ansprüchen deutscher Gründlichkeit und Sauberkeit genügten. Sie beklagen besonders, Israelis würden den Müll nicht trennen, die Lichter nicht ausschalten, wenn sie die Wohnung verlassen und die Heizung nicht herunterdrehen.

Bei solchen Taten fällt dem Schwarzwälder sn sich schon mal die Kirsche von der Torte. Wenn der gründliche Saubermann aus dem Schwarzwald was kann, dann Müll trennen und Energie sparen. Selektieren und sparen, mehr verlangt der Schwarzwälder nicht!

Andere Anbieter klagen darüber, nach der Abreise von Israelis sei das Geschirr nicht gespült und überall läge Müll herum. Als das in einem Fall kritisiert wurde, sollen Israelis ihren deutschen Gastgeber als “Nazi” beschimpft haben, so jedenfalls berichtet es die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Vermieterin, die erklärte, Israelis würden zehnmal so viel Müll produzieren wie andere Gäste. Eine Schwarzwälderin berichtet sogar:

„Die dreckige Pfanne stand noch in der Spüle, Eierschalen lagen herum und Milch lief aus einer nicht ganz leeren Milchtüte auf den Boden.“

So ein Verbrechen hat es in Deutschland noch nie gegeben. Es ist daher kein Wunder, dass die Vermieterin seitdem jede Mail aus Israel löscht, die bei ihr eingeht.

Um weitere internationale Verwicklungen zu vermeiden, fand von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH am 29. April 2014 ein Impulsvortrag für Gastgeber zum Thema „Israelis im Hochschwarzwald“ statt, mit wichtigen Tipps und Empfehlungen für den Umgang mit israelischen Gästen. Tapfer im Nirgendwo präsentiert die Höhepunkte aus diesem Vortrag:

„Die Mehrheit der Israelis sind jüdisch, aber jeder 5. ist arabisch/palästinensisch und auch sie sind potentielle Gäste im Schwarzwald. Ein Automatismus der Annahme, der israelische Gast sei jüdisch, läuft Gefahr, die Beziehung zu den Anreisenden Gästen im ersten Moment schon auf ein falsches Geleise zu stellen.“

„Familien in Israel haben zumeist mehr Kinder als in Europa gewohnt. Drei, vielfach aber auch vier oder sogar 5 Kinder sind keine Ausnahmen. Das „klassische“ europäische Familienbild sollte also erweitert werden. Ebenfalls eigen ist der dynamische Umgang mit Smartphones, Tablets und Laptops, die Bevorzugung der Kreditkarte als Zahlungsmittel und ein starkes soziales Netzwerk.“

„Mülltrennung zum Beispiel, ist in Israel von praktisch keiner wirklichen Bedeutung. Das Bewusstsein für Energie- und Resourcen-Sparen tritt total hinter die grundlegenden existenziellen Konflikte zurück. Ebenso wird die Beachtung von Ruhezeiten nicht als wichtig angesehen.“

„Die israelische Gesellschaft ist mediterran, nahöstlich. Man lebt den Alltag nach außen gekehrt und findet das so völlig ok.“

„Israelis lieben klare Ansagen: das Wichtigste zuerst. Weiteres und Allgemeines danach.“

„Vergessen Sie nie: Israelis sind gewohnt zu verhandeln. Um das zu ermöglichen, bedingt es das Setzen von Prioritäten und das Vorbereitet sein auf mögliches Anbieten von Alternativen. Im Härtefall: es gilt das deutsche Recht und das internationale/europäische Reiserecht.“

„Israelis sind im Normalfall gesprächig, oft auch neugierig mehr und persönliches zu erfahren. Sie sind im Gegenzug auch zumeist sehr offen und erzählen aus ihrem eigenen Leben und Alltag. Direkte Worte sind der einfachste Weg, direkte und offene Gespräche sind auch der Alltag in Israel. Das wirkt für deutsche Ohren manchmal unhöflich, ist aber einfach eine andere als die gewohnte Art des Austauschs und der Normen.“

„Vermeiden sollten Sie:
– Preisdiskussionen
– Gespräche über die Vergangenheit
– Negative Äußerungen über Kinder“

Ich sag mal so, bei so viel schwarzwäldnerischer Vorbereitung auf den Israeli kann ja nicht mehr viel schief gehen. Vorbereitung ist einfach alles. 

EINS ZWEI DREI!

Dieser Beitrag wurde unter Deutschland veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

28 Antworten zu Im Schwarzwald wird nicht nur der Müll getrennt

  1. Anonymous schreibt:

    Hier mal ein Einblick in das, was man mit Saudis in Europa so erleben kann: https://www.jihadwatch.org/2016/11/hugh-fitzgerald-a-saudi-princess-in-paris#comments

    Da wirken die Unangepasstheiten der israelischen Gäste doch recht unbedeutend!

    UND TROTZDEM–

    Mein Standpunkt zum Thema ist zu dem des Bloggers konträr.

    In einer freien Gesellschaft ist auch der Unternehmer frei, mit wem er Geschäfte machen will. (Ausnahme: notwendige Waren und Dienstleistungen, die man nicht problemlos anderswo bekommt.)

    Deswegen: Wenn ein Bäcker in den USA dafür verknackt wird, dass er keine Hochzeitstorte für ein schwules Paar backen will, dann ist das falsch.

    Wenn ein Hotel im Schwarzwald keine Gäste aus Israel / Saudi / Grönland will, dann ist das zu akzeptieren.

    gez. Anonymous (das Original)

  2. Praecox schreibt:

    Herr Buurmann! Jetzt nehmen Sie doch mal diese Beiträge über die armen Schwarzwälder raus. Es handelt sich offensichtlich um ein Missverständnis!

  3. Ulf Renner schreibt:

    Alles nur ein Mißverständnis? Shitstorm: Gäste aus Israel abgelehnt: Ferienhof im Schwarzwald in der Kritik http://www.stern.de/reise/deutschland/schwarzwald–pension-lehnt-gaeste-aus-israel-ab-und-erntet-shitstorm-7127084.html

    • American Viewer schreibt:

      Ich glaube auch, dass es ein simples Missverständnis und kein Antisemitismus war. Die Mutter hat ganz offensichtlich einen deutschen Text geschrieben, das Ganze in einen Übersetzer kopiert und dann verschickt. So weit ich das beurteilen kann, ist die Geschichte stimmig und glaubwürdig. Man lese sich nur mal den Text der Mutter durch, das passt genau.

    • American Viewer schreibt:

      die SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier aus Nordrhein-Westfalen verbreitete es weiter: „Ich bin entsetzt, fassungslos und empört!“

      Was für ein Klischee. Man könnte es nicht dümmer erfinden. Warum sagt sie nicht gleich, sie sei dumm, dumm und doppelt dumm?

    • huhuguck schreibt:

      zitat aus dem stern:
      die Wohnungen im Haupthaus wegen Sprachbarrieren deutschsprachigen Gästen vorbehalten sind und das separate Haus für ausländische Gäste ausgebucht
      ernstgemeinte frageb:
      1) was soll das heissen? 2) warum?
      wenn ich das richtige verstehe: blond haare & blauen augten haupthaus & der spreu ausserhalb = also noch schlimmer als im anfang der diskussionen = diskriminierung neto?

  4. Phosphoenolpyruvat schreibt:

    umgekehrt schätzen viele israelis das leben in deutschland-speziell in berlin. ein leben frei von gesellschaftlichen/religiösen konventionen

  5. Bruno Becker schreibt:

    Familien in Israel haben zumeist mehr Kinder als in Europa.

    Und die werden auch noch ordentlich ausgebildet, was ja den Erfolg Israels sichert.

    Mülltrennung zum Beispiel, ist in Israel von praktisch keiner wirklichen Bedeutung.

    Wie bei mir.

    Man lebt den Alltag nach außen gekehrt und findet das so völlig ok.

    Sympathisch.

    Israelis lieben klare Ansagen: das Wichtigste zuerst.

    Sehr vernünftig.

    Israelis sind im Normalfall gesprächig, oft auch neugierig…

    Neugier ist eine Eigenschaft intelligenter Spezien.

    Israelis sind gewohnt zu verhandeln.

    …während sich der deutsche Hinterwäldler bei jeder Gelegenheit über den Tisch ziehen lässt.

  6. Doris schreibt:

    Wie stellen sich die Anbieter zu Saudis, die mit 4 verschleierten Frauen kommen oder Araber aus dem Mittelmeerraum? Sind die an Muelltrennung gewohnt? Vielleicht kann man auch mit z/B. Griechen oder Albaniern vergleichen, sofern diese die Deutschen Ferienwohnungen zahlen koenne.

  7. Sophist X schreibt:

    Wenn sich jemand oder bestimmte Jemande nicht benehmen, sollte man ohne Ansehen von Hautfarbe, Religion oder Herkunft Konsequenzen ziehen können. Alles andere wäre ja Diskriminierung. Ich mein, davon ausgehend, dass die Berichte stimmen.

    P.S. Wieso machen Schweizer im Schwarzwald Urlaub? Wegen der Berge?

  8. Silvo au Chat schreibt:

    Offenkundig ist im Schwarzwald gerade „Saisonbeginn“ (Elisabeth Langgässer).

  9. Heimchen am Herd schreibt:

    Die Deutschen sind nun einmal sehr sauber und ordentlich. Was ist daran schlecht?
    Als Gast hat man sich immer den Gegebenheiten eines Landes anzupassen.
    Das gilt für alle Besucher, auch für Israelis. Um Ärger vorzubeugen, sollte man sich
    vor der Reise über das Gastland informieren und sich an die Regeln halten, das dürfte
    doch nicht so schwer sein, oder?

    • Eliyah schreibt:

      Der Kunde ist König zählt wohl nix, oder?

      • Heimchen am Herd schreibt:

        Auf solche Kundschaft, die sich nicht benehmen kann,
        würde ich auch verzichten!

        • Eliyah schreibt:

          Wie gut, dass Sie nicht im Dienstleistungsgewerbe tätig sind. Oder sind Sie es doch?

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Das Dienstleistungsgewerbe kennt seine Pappenheimer.
            Und sie brauchen sich nicht alles bieten lassen, Gott
            sei Dank!

        • huhuguck schreibt:

          Heimchen am Herd OMG – eins weiss ich bestimmt – Sie waeren bei einem Israelbesuch ueberrascht, wenn Sie mit unseren standarten sehr wahrscheinlich nicht mit halten koennen.
          ich erinnere mich in oslo an einen bus mit deutschen touristen ohne kinder, die waren so laut, dass mein mann & ich sofort wieder ausgestiegen sind….

          • Heimchen am Herd schreibt:

            Ich würde niemals zusammen mit anderen Deutschen verreisen,
            das wird immer peinlich! Am meisten nervt mich, wenn die Deutschen
            morgens um sechs aufstehen und ein Badehandtuch auf die Liegen
            legen, damit die Liegen besetzt sind und sich dann noch zwei Stunden
            aufs Ohr legen! Einfach furchtbar!

            Sie sehen, die Deutschen haben ganz andere Prioritäten! 😉

          • Hotdog schreibt:

            @HaH
            Bitte sprechen Sie nicht für die Deutschen!
            Bitte sprechen Sie nur für sich selber. Das ist peinlich genug.

      • HM schreibt:

        Eliyah schreibt:
        Der Kunde ist König zählt wohl nix, oder?

        Diesen Satz konsequent umzusetzen bedeutete bereit zu sein sich genauso konsequent zu verbiegen und bereit zu sein jedwede Kröte zu schlucken, wenn es am Ende bloß in der Kasse klingelt.

    • Bruno Becker schreibt:

      Die Deutschen sind nun einmal sehr sauber und ordentlich.

      Und die Israelis nicht, oder was?

  10. Markus Leuthel schreibt:

    Sollte ich mal was im Schwartenwald zu erledigen haben, gebe ich mich als Deutscher aus, der noch nie in einem anderen Land zu Gast war. Auch in keinem anderen Wald.
    Meine Gästewünsche sind bescheiden, mein Verhalten stets umgänglich.
    In meiner E-Mail an die Herberge könnte dann stehen:

    *Bitte beachten Sie meine persönlichen Reise- und Buchungsbedingungen (jederzeitige Änderungen vorbehalten):

    Keine un- oder verschämten Fragen über mein Privatleben oder Ihre Vergangenheit durch Sie oder Ihr Personal
    Keine direkten oder indirekten, verschwitzt-ängstlichen Fragen über meine Reisefahrzeuge
    meine Umgangsformen sind polyglott-mediterran-urban (bei Echauffierung: Marsianisch)
    Meine Amtssprache ist Neu-Hebräisch (mit Berlinisch-Bayerischem Akzent)
    die Prioritäten für meinem Aufenthalt werden von meinen uniformierten Sekretärinnen gesetzt
    Ich kann nur bei Ihnen gegen Geld übernachten, sofern Sie eine ordnungsgemäß installierte Mülltrennungsanlage besitzen. Diese muß Tag und Nacht vom Gästezimmer aus zu hören sein, da ich mich sonst nicht sicher fühle. 1 Mal pro Minute muß es „wump-o-wump“ machen, aber nur ich darf es hören können
    Der Pool hat alle 30 Minuten durch einen Mitarbeiter des Berliner Tropeninstitutes gewartet zu werden, auch während der Wintermonate
    der Weg ins Zimmer hat mit südamerikanischen und nahöstlichen Palmen gesäumt zu sein
    Mir müssen ohne Aufforderung zu jedem 1., 3. und 5. Frühstück 15 Eier gereicht werden, meine Sekretärinnen haben ihre eigenen Kontingentanforderungen
    Ich will ständig wissen, wie Sie Ihre Zimmerpreise berechnet haben, und wie das Ihrer Meinung nach bezüglich des aktuellen DAX-Status zu rechtfertigen ist. Meine 12 Sekkretärinnen werden Ihre Antworten laufend auf großen Schiefertafeln mithilfe harter Tafelkreide aufzeichnen
    Ich benötige 15 Pfannen mit extralangem Henkel (ich bin Synchron-Hobbyeierkoch)
    Die Zimmerküche braucht 8 Herde, 14 Spülmaschinen, 1 Fernsehkamera, 1 Sirene
    Ich schlafe und sitze aus gesundheitlichen Gründen auf einem unüblich großen Laptop, dieser sendet / empfängt ständig per Satellit, wird gerollt und hängt am eigenen Mobilkraftwerk
    Ich bringe keine Kinder mit. Was meine 12 Sekretärinnen tun, entzieht sich meiner Kenntnis
    Aus obigem Grund müssen in allen angrenzenden Gästezimmern Israelis wohnen, mit mindestens 3 bis 5 Kindern – je mehr, desto länger und lieber bleibe ich
    Schweizer dürfen ebenfalls anwesend sein, nur Jochen nicht
    ich habe einen Hund namens Delano Churchill, genannt „Stalin“. Der ist alliiert (den müßte ich erst noch kaufen, und vielleicht nenne ich ihn auch Willie „Palmach“ Bingo)
    meine Anreise erfolgt in 13 voll bestückten, blauweißen Weltkriegspanzern aus britischer Produktion
    1 Roter Teppich bis ins Zimmer bei Anreise und Abreise (Liegezeit: 6 Stunden)
    Mehrmaliges Abspielen der Marseillaise bei Anreise und Abreise
    1 temporäres Tonstudio mit Steinway-Konzertflügel (24-stündlich nutzbar)
    Ihre Bezahlung erfolgt nach Abfahrt direkt über eine führende Bad-Bank in Frankfurt
    Ich bin grundsätzlich mit „Ja, Ihre Exzellenz – unser Gast!“ anzusprechen (Achtung: ich HÖRE sogar den Bindestrich!)
    Während meines Aufenthaltes ist ein Schild vor der Herberge anzubringen mit der Aufschrift:
    „Alliiertes Besatzungskommando Schwartenwald*
    Das korrekte Salutieren werden Sie in einem preiswerten Schnellkurs bei mir erlernen
    Am Welt-Charlie-Chaplin-Tag muß in jedem Zimmer der Film „The Great Dictator“ ausliegen
    An anderen Tagen muß der Film „Eins, Zwei, Drei“ von Billy Wilder ausliegen

    Sitzen machen!

    I.A. meiner 12 Sekretärinnen,
    Meine Exzellenz*

  11. skl schreibt:

    Vielleicht der übliche Kulturschock, wenn Partyvolk aus Tel Aviv Urlaub bei Hinterwäldlern macht? Ich will nichts falsches über Schwaben sagen, aber ich habe da so einige gesehen, die ihren Rasen mit der Nagelschere auf gleiche Höhe trimmen.

  12. unbesorgt schreibt:

    Mich würde mal interessieren, ob es solche „Handlungsanweisungen“ auch für Deutsche gibt, die nach Israel fahren. Oder nach Spanien oder Griechenland…

    • Eliyah schreibt:

      Aber natürlich! Deutsche sind für Israelis ohne Bedienungsanleitung nicht handlebar. Die unterschiedliche Bandbreite der maximalen Empörung ist schon so riesig, dass Israelis nie merken, wann ein Deutscher wirklich sauer ist.

      • unbesorgt schreibt:

        Ja, die meisten von uns sind minimal pigmentiert und maximal empört. Besonders, wenn die Welt einfach nicht einsehen will, dass wir keine unerträglichen Klugscheißer sind, sondern wirklich alles besser wissen. 😉

  13. klartext77 schreibt:

    Was wären wir alle nur ohne unsere Vorurteile, Klischees, Verallgemeinerungen und die daraus entstehenden Tritte in Fettnäpfchen? Wobei man den Ärger der FeWo-Vermieter über Dreck und Lärm schon nachvollziehen kann, wenn denn die Klagen und Beschwerden zutreffen. Und wahr ist auch, dass angeblich typisch deutsche Tugenden wie Ordnung, Gründlichkeit, Sauberkeit, Ruhe und Disziplin im Nahen und Mittleren Osten vielfach weitaus geringeren Stellenwert haben als hierzulande. In arabischen Ländern ist das noch deutlicher als in Israel. Kommen Israelis und Araber als Touristen nach D und Europa, sind Mißverständnisse und Konflikte fast vorprogrammiert. Habe ich immer wieder selbst erlebt. Wichtig ist halt, wie man damit umgeht – von beiden Seiten.

  14. Eliyah schreibt:

    Wo sie recht haben… Passt doch alles, was sie über Israelis sagen 😀

Seid gut zueinander!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s