Tochter aus Elysium – Sie ist wieder da!

Sehr geehrte Damen und Herren der Beethoven Academy,

am 5. November 2016 findet um 11 Uhr im Bonner Prälat-Schleich-Haus als Auftaktveranstaltung des Festivals „Elysium“ der Beethoven Acadamy ein Gespräch mit Irena Wachendorff statt. Sie spricht unter anderem mit dem künstlerischen Leiter des Festivals, dem Schirmherrn und dem Intendanten der Beethoven Academy.

Weiß die Beethoven Academy, wen sie dort das Gespräch leiten lässt?

Irena Wachendorff ist in den letzten Jahren als glühende Kritikerin des Staates Israels in Erscheinung getreten. Das wäre an sich kein Problem, denn Kritik ist gut und spornt an, besser zu werden, aber Irena Wachendorff gibt Sätze wie diese von sich:

„Gäbe man der Hamas die Chance ohne Gesichtsverlust einschwenken zu können, Sie würde es tun! Es ist eine Mär, dass die arabische/palästinensische Bevölkerung den “totalen Krieg” will. Diese Menschen sind zermürbt, traumatisiert, arbeitslos, chancenlos. Bleibt das israelische Regime weiterhin so hart, dann bleibt nur der Weg der Verzweiflung! Ich habe sehr viel Misstrauen erlebt, da ich als Jüdin in diese Gebiete ging und habe so viel Öffnung erlebt, als ich Hilfe anbot.“

Sie sind sich gewiss darüber im Klaren, dass die Hamas laut Artikel 7 ihrer Gründungscharta die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes weltweit als Bedingung eines Friedens fordert und somit den Staat Israel vernichten will. Der stellvertretende Minister für religiöse Stiftungen der Hamas, Abdallah Jarbu, erklärt:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

Sie wissen sicher auch, dass im gesamten Gazastreifen keine Juden leben dürfen und dass seit 2010 über 7500 Raketen und Granaten vom Gazastreifen auf Israel abgefeuert wurden. Sie wissen bestimmt auch, dass die Kinder im Gazastreifen zum Hass auf Juden erzogen werden und dass jeder, der sich weigert, Juden zu hassen, verfolgt wird. Es wird Ihnen auch bekannt sein, dass die Hamas die eigene Bevölkerung als Geisel nimmt und ihre Massenvernichtungswaffen in Schulen und Hospitälern versteckt. Am 9. Oktober 2015 erklärte der Sprecher der Hamas, Mushir Al-Masri, vor einer jubelnden Menge: „Das Messer ist unsere Wahl! Das Messer symbolisiert die Schlacht um die Westbank und um Jerusalem.“

Die Fatah stimmte in diesen Chor des Judenmords ein. Mahmud Abbas erklärte: „Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der um Jerusalems Willen vergossen wurde. Dieses Blut ist rein, es ist pures Blut, vergossen für Allah und für seinen Willen. Jeder Märtyrer wird einen Platz im Paradies finden und jeder Verwundete von Allah belohnt werden.“

Am 9. Oktober 2015 hielt der Kleriker Muhammed Salah „Abu Rajab“ folgende Predigt in der Al-Abrar Moschee in Rafah: „Meine Brüder in der West-Bank: Stecht zu! Unsere erste Phase soll lauten: Stecht die Juden ab! Sie haben keine Chance! Die zweite Phase soll lauten: Wir werden die Juden nicht mehr vertreiben! Wir werden sie allesamt abstechen und abschlachten!“

Was Irena Wachendorff als „Mär“ bezeichnet, ist mehrfach dokumentierter, offener, reiner, mörderischer Judenhass, von der Hamas finanziert, gestärkt und exekutiert. Warum also setzt sich ausgerechnet eine Jüdin für diese mörderische Hamas ein, die bei Großveranstaltungen ganz bewusst den Hitlergruß macht? Die Antwort darauf hat die Journalistin Jennifer Nathalie Pyka im Juni 2012 gegeben:

Irena Wachendorff hat sich die Biographie einer jüdischen Tochter einer Holocaustüberlebenden erfunden, um so besser Israel kritisieren zu können.

Irena Wachendorff trat lange Zeit als jüdische Lyrikerin auf, die Mitglied und Vorbeterin in der Kölner Reform-Gemeinde Gescher la Massoret gewesen sein soll und während des Libanonkrieges 1982 in der israelischen Armee gedient haben soll. Ihr Vater soll ein ganz besonders frommer Jude gewesen sein und ihre Mutter soll ein Vernichtungslager der Nazis überlebt haben. Irena Wachendorff erklärte einst, dass sie stets an den Holocaust denken müsse, wenn sie ihre pflegebedürftige Mutter wäscht und die tätowierte Nummer auf dem Arm sieht.

Jennifer Nathalie Pyka fand jedoch im Jahr 2012 heraus, dass der Kölner Reform-Gemeinde Gescher la Massoret Frau Wachendorff nicht als Mitglied bekannt war, sondern nur als Abonnentin des Gemeindeblattes. Von ihrem Engagement als Vorbeterin wusste dort ebenfalls niemand etwas, nicht einmal der Rabbiner. In der israelischen Armee hatte sie laut Pyka auch nie gedient. Jennifer Nathalie Pyka recherchierte zudem in der Yad Vashen Datenbank, in der vier der sechs Millionen jüdischen Shoah-Opfer gelistet sind. Dort gab es hinsichtlich des Mädchennamens der Mutter, deren gesamte Familie angeblich umgekommen sein soll, keinen einzigen Treffer. Als Pyka bei der Mutter nachfragte, sagte sie: „Auschwitz? Nein, ich nicht.“

Mit dieser mütterlichen Aussage konfrontiert erklärte Irena Wachendorff, dass sie sich nicht wirklich daran erinnern könne, in welchem Vernichtungslager die Mutter war und die Nummer auf dem Arm sähe eigentlich auch nur so aus, als könnte es vielleicht etwas sein, das so ähnlich aussieht wie eine Nummer. Allerdings hatte die Mutter noch etwas gesagt: „Aber mein Mann war in Auschwitz.“

Jennifer Nathalie Pyka recherchierte daher weiter und fand heraus, dass Irena Wachendorffs Vater Leiter des Pflanzenschutzamtes der Landwirtschaftskammer Rheinland war. Im Mai 2009 wurde er auf dem Bad Godesberger Burgfriedhof im Rahmen einer Trauerfeier der evangelischen Marienfosterkirche in einer Urne beigesetzt. Für einen angeblichen frommen Juden eine sehr erstaunliche Angelegenheit, da weder die Verbrennung der sterblichen Überreste noch eine christliche Trauerfeier zum Repertoire einer jüdischen Beerdigung gehören. Jennifer Nathalie Pyka fand schließlich heraus, dass ihr Vater kein frommer Jude war, sondern ein Wehrmachtsoffizier.

Sowohl Wehrmachtsoffiziere als auch Juden waren in Vernichtungslagern, aber die Beethoven Academy weiß hoffentlich, dass es jeweils andere Gründe dafür gab.

Irena Wachendorff hat sich zur Tochter von Holocaustüberlebenden gemacht, um so ihre Lyrik und ihre Kritik an Israel besser verkaufen zu können. Bei dieser Instrumentalisierung des Leids Anderer zur Vermarktung der eigenen Persönlichkeit nahm sie zudem die Förderung der Holocaustleugnung in Kauf, denn sie erzählte ihre Geschichte sogar in Schulen. Die Schülerinnen und Schüler, die ihr dort zuhörten, wissen heute, dass dieser Holocaust eine Lüge ist und wenn dieser Holocaust erfunden ist, so können sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler heute fragen, warum sollen dann nicht auch die anderen Holocaustgeschichten frei erfunden sein? Irena Wachendorff hat mit ihrer privaten Lüge der großen Lüge Vorschub geleistet. Am 5. November 2016 wird sie nun für die Beethoven Academy in Erscheinung treten.

All das würde mich nicht allzusehr beunruhigen, denn auch Menschen, die einen Fehler gemacht haben, sollen eine neue Chance bekommen, allerdings sollten sie bei dieser neuen Chance nicht mit der Thematik in Berührung kommen, mit der sie so viel Unheil angerichtet haben. Genau dies aber scheint jetzt der Fall zu sein!

Wer die Internetseite der Beethoven Academy aufruft, sieht ein Foto, auf dem die verantwortlichen Herren der Akademie mit einem jungen Mann posieren, der einen Palästinenserschal trägt. Nun kann es sich bei dem Schal um ein reines modisches Accessoire handeln, aber da sich der Träger selbst als Palästinenser bezeichnet, möchte ich fragen, wie er zu all den Aussagen steht, die von offizieller Seite der palästinensischen Organisationen zu hören sind. Professor Nils Mönkemeyer ist künstlerischer Leiter des neu gegründeten Kammermusikfestival Elysium und erklärt:

„Musik ist für alle da, sie kann alle Grenzen überschreiten, sie entfaltet immer ihre Wirkung, unabhängig von den Hintergründen und Lebensumständen von uns Hörern, uns Musikern. Und sie kann unser Leben, zumindest für einen Augenblick, besser machen. Jedem Einzelnen will das Festival einen kleinen Moment des Elysiums schenken. Denn Elysium – das ist die Insel der Seligen mit ihren paradiesischen, rosengeschmückten Wiesen.“

Sehr geehrter Herr Mönkemeyer,

sämtliche bisher vorgestellten Verfassungen und Chartas von palästinensischer Seite machen klar, dass ein mögliches Palästina weder Religionsfreiheit, Kunstfreiheit noch Persönlichkeitsfreiheit garantieren wird. Es ist unstrittig, dass es Juden, Christen und Muslimen in einem möglichen Palästina schlechter gehen wird, als den Juden, Christen und Muslimen in Israel. Auch Homosexuellen und kritischen Geistern wird es in allen bisher vorgestellten Möglichkeiten eines Palästinas deutlich schlechter gehen als den Homosexuellen und kritischen Geistern in Israel. Im Gazastreifen werden sie hingerichtet, auch heute. In Israel machen sie Karriere, auch heute!

Wenn Sie mit Ihrem Festival jedem Einzelnen einen kleinen Moment des Elysiums schenken wollen, wie stehen Sie dann zu der noch heute stattfindenden Verfolgung und Vernichtung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Religion, wie wir sie von der Hamas und der Fatah kennen?

Mit Irena Wachendorff haben Sie eine glühende Kriterin Israels eingeladen. Israel ist ein Land, das Fehler macht, wie alle Länder der Welt, aber Israel ist unstrittig demokratischer, pluralistischer, aufgeklärtert und offener als alle Länder im Nahen Osten und nicht wenige Länder in Europa. Israel ist zudem ein Land, dass besonders in Israel selbst kritisiert wird. In den palästinensischen Gebieten wird man jedoch verfolgt und ermordet, wenn man die palästinensischen Herrschaften kritisiert.

Da Irena Wachendorff bei Ihnen auftritt und Symbole Palästinas auf Ihrer Internetseite präsentiert werden, möchte ich fragen, wer wird aus Gründen der Ausgewogenheit beim Festival „Elysium“ dafür sorgen, dass die menschenverachtenden palästinenischen Regierungen, die allesamt nicht demokratisch legitimiert sind, mindestens mit der gleichen Vehemenz kritisiert werden, wie Ihr Gast Irena Wachendorff über Israel spricht?

Mit elysischen Grüßen,
Gerd Buurmann

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32 Antworten zu Tochter aus Elysium – Sie ist wieder da!

  1. Kanalratte schreibt:

    Kostümjuden wie Lea Rosh, Irena Wachendorff, Reuven Cabelman und dieser Neo-Nazi dessen Namen mir gerade nicht einfällt haben alle gemeinsam, daß sie augenscheinlich nur zum Judentum konvertierten um „als jüdische Kronzeugen“ Israel kritisieren bzw. im Falle Lea Rosh sich selbst verwirklichen zu können.

    • Kanalratte schreibt:

      *scheinbar zum Judentum konvertierten trifft es besser

    • M.S. schreibt:

      @Kanalratte: Rosh ist nicht konvertiert. Was hat eigentlich der TiNeigene Kostümjude „Eitan Einoch“ zum Thema zu sagen, der qua Schmückens mit einem besonders „koscheren“ Nick und einem davidsternübersäten Niqab ganz offensichtlich den Anschein erwecken möchte, Jude zu sein? Wohl mit gewissem Erfolg: Der Blogger „echsenwut“ bezeichnet ihn auf seiner Seite als jüdischen Extremisten.

  2. A.Bundy schreibt:

    Na da schau, die Frau Wehrmachtsdorff ist wieder da.
    Gegen derartig Bekloppte scheint immer noch kein Kraut gewachsen zu sein.

  3. Sophist X schreibt:

    Da hat der Buurmann der unappetitlichen Wiedergängerin möglicherweise das Comeback etwas verhagelt. So ein Spielverderber. Gut gemacht.

  4. anti3anti schreibt:

    Beethoven war kein Antisemit, sondern ein Israelkritiker. Deshalb lädt er gerne Kostümjuden ein. Außerdem war Beethoven Jude, der vorher Bettelofen hieß. Unklar bleibt, ob der Name vom „beten“ oder „betteln“ kommt, was beides jüdisch ist.
    Irena Waschenistdoof wird diese Fragen und in Verbindung mit der aktuellen Palästinenserfrage klären.
    Aus dem Narrativ: Die Goje, die keine Juden lieben kann.

  5. Bruno Becker schreibt:

    Lieber Herr Buurmann, Veranstaltungen, zu denen die Veranstalter so ein bekanntermassen durchgeknalltes Stück einladen, als hätte die Kuh überhaupt irgendetwas Relevantes zu irgendwas zu sagen, geschweige denn zu Beethoven, seiner Musik und schon gar nicht zu Israel, solche Veranstalter tun das bewusst. Und mit einer klaren Intention, die hier, auf Ihrem Blog lobenswerter Weise immer wieder aufgegriffen und angeprangert wird. Die haben kein Interesse an „Ausgewogenheit“. Man kann diese Scheiss-Antisemiten nur noch anspucken.

  6. limbischessystem schreibt:

    Wieder ein Indiz dafür, daß wie im real-existierenden Irrsinn und Antisemitismus leben. Lobenswert, wie Sie immer wieder und immer noch Kraft und Energie haben, dagegenzuhalten. Denn der Irrsinn zeichnet sich ja durch seine enorme paranoide Energie aus, die dem inhärenten Wiederholungszwang geschuldet ist. Dagegen anzukommen, frißt Ressourcen um Ressourcen. Ihre Site ist ein großes Zeichen des Widerstands von Vernunft und Humanität, denn Zeiten, in denen der Irrsinn herrscht, sind selbstredend Zeiten des Inhumanen. Und die Spitze des Inhumanen ist der Antisemitismus. Und die Spitze der Antisemitismus sehe ich in dieser Verlogenheit der sog. Kostümjuden, die Megalügner. Grrrr….

  7. Markus Leuthel schreibt:

    Eigentlich paßt Frau Wachendorff ja viel besser auf die Karl-May-Festspiele.

    • Bruno Becker schreibt:

      Top! Schon lange nicht mehr so gelacht!

      • Markus Leuthel schreibt:

        Tu mir leid, ich konnte nicht anders. 😀 Gestern zwecks Textstilistik-Studie ein Kapitel aus Karl Mays „Weihnacht“ gelesen. Dieses 2. Kapitel heißt „Der Prayer-man“. Das ist so saukomisch und gleichzeitig so dermaßen naiv, daß ich die ganze Zeit über nur grinsen konnte. May hatte eine ziemlich lebhafte Fantasie, ein ordentliches Stück an originellem Witz, ein Erzählonkel-Talent hart an der Grenze zum Wahn, und er war ein echter Kostüm-Shatterhand. Oder Shattermouth.
        Die Geschichte wirkt in dem Zusammenhang zu hier wirklich saukomisch, denn das gestrige Lesen nimmt ein Motiv dessen vorweg, was Frau Wachendorff demnächst vorhat, ohne daß sie tatsächlich darf. LOL

        Let’s call it „a nice coincidence“…

  8. Ulf Renner schreibt:

    Diese Kostümjüdin richtet sich selbst; jedenfalls unter denen, die Bescheid wissen. Doch man sollte die Sache nicht unterschätzen: Das antisemitische Gift wirkt leider, und was von Wachendorff zu halten ist, werden wohl nur wenige wissen. Die meisten halten die perfide Maskerade für echt und die Parolen für wahr.
    Langsam, aber sicher nimmt der Hass gegen Juden und Israel besorgniserregende Ausmaße an. Ein tagesaktuelles Beispiel s. hier: Universität Göttingen: Antisemiten rein, Kritiker raus http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/universitaet-goettingen-antisemiten-rein-kritiker-raus/
    Die Reihe solcher und ähnlicher Vorgänge ließe sich leider mühelos fortsetzen. Die Tatsache, dass die „Beethoven Academy“ (welch hochtrabender Name!) eine wie die Wachendorff einlädt, dürfte kein Zufall, sondern volle Absicht sein.

    • Markus Leuthel schreibt:

      Dabei war Beethoven selbst Humanist und Individualist, was ihn dummerweise für etwas überkandidelte Veranstaltungen im Klassik-Bereich grundsätzlich interessant macht. Mit Beethovens überragender Persönlichkeit und Lebensleistung schmückt man sich halt ganz allgemein gerne, mitunter auch völlig konsequenzenlos.

      Was aber auf die „Beethoven Academy“ nicht notwendigerweise zutreffen muß, denn die scheint sich wirklich aus regressiv-linkem und Ressentiment-geladenem Gehabe rauszuhalten, und Kunst interkulturell fördern zu wollen. Dagegen kann kein vernünftiger Mensch was haben… oder doch? Ist es nu echt, ist es Tünche?
      So ein Konzert wie das Folgende würde ich mir z.B. gerne anhören… der Pianist Karim Said (mit jordanischen Wurzeln), der mit Vorliebe Schönberg spielt, und der auch mit Daniel Barenboim gearbeitet hat:
      http://www.beethovenacademy.org/basisprogramm/

      Die Frau Wachendorff (die mit dem Karl-May-Syndrom) gehört da nach meinem bescheidenen (LOL) Dafürhalten jedenfalls nicht wirklich hin… weswegen ich Gerds Brief (siehe oben) schon sinnvoll und angemessen finde.

      Und… Besorgnisse: absolut, ja.
      Das mit der U Göttingen ist ein echtes Trauerspiel. Denen ist wohl nichts mehr peinlich.

    • Bruno Becker schreibt:

      …was von Wachendorff zu halten ist, werden wohl nur wenige wissen.

      Wieso? Jeder Idiot weiss, was hinter der bizarren Neurose des Kostümjudentums steckt. Folglich weiss auch jeder Depp, was von dieser Trulla zu halten ist.

  9. Paul schreibt:

    Meine Schlussfolgerung, nachdem ich mich ein wenig mit dem Thema beschäftigt habe:
    Irena Wachendorff passt zu der Beethoven Academy wie der Arsch auf den Eimer.

    Das meint Paul

  10. Paul schreibt:

    Noch etwas:
    Beethoven kann sich nicht mehr wehren.
    Gegen die missbräuchliche Benutzung seines Namens und Werkes kann er nichts unternehmen.

    Die „Academy“ schreibt in der verlinkten Homepage:
    „„Seid umschlungen, Millionen“ – Schiller’s Ode an die Freude, mit der Beethoven seine letzte Symphonie beschließt, mahnt uns zu einer globalisierten Mitmenschlichkeit, zu universellem Denken und zum Eintreten für die Völkerverständigung.

    Die Beethoven Academy stellt den Beethoven dieser Ideale in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und macht sie zu ihren Leitlinien.“

    Armer Beethoven. Auch dagegen kannst Du Dich nicht wehren.

    Herzlich, Paul

    Wer mehr über die Ode wissen möchte hat hier die Gelegenheit dazu:
    http://www.friedrich-schiller-archiv.de/inhaltsangaben/an-die-freude-schiller-interpretation-inhaltsangabe/
    Das hat mich überrascht:
    „Doch unzufrieden mit dem Lied, das seiner (Schillers) zweiten lyrischen Schaffensperiode zuzurechnen ist, schloss er es zeitweise gänzlich aus dem Kanon seiner Werke aus und bearbeitete es mehrfach. Berühmtheit erlangte die Ode »An die Freude« durch die musikalische Bearbeitung von Ludwig van Beethoven, der sie im 4. Satz seiner 9. Sinfonie verarbeitete.“

    Die Vertonung hat die Ode erst bedeutend gemacht, die Ursprünglich wohl für eine Freimaurerloge geschrieben wurde. Deshalb werden wohl auch nur die Brüder angesprochen.*
    Die Vereinnahmung, ist das nicht schon Missbrauch, für obskure Zwecke ist vollständig.

    Herzlich, Paul

    *Ziff.6 des Links: „Idee der Ode“:
    „Geschrieben hat Schiller die Ode aber explizit für Männer. Das Gedicht war wohl für die Freimaurerloge in Dresden gedacht. So spricht er zwar im Allgemeinen von den von der Freude umschlungenen Millionen und der Freude, die alle Wesen durchdringt, fordert aber explizit nur „Brüder“ auf, sich an dem Bund zu beteiligen.“

    • Markus Leuthel schreibt:

      Richtig. Beethoven kann sich nicht mehr wehren.
      Und zum Thema „unpolitische Klassikwelt / Musiker“: das hat meist seinen Grund in der immer noch stark „bürgerlich-elitären“ Rezeptionsweise, folgende Erwartungshaltung gilt hier: „ich bezahlen, du liefern“.
      Musiker als öffentliche Personen versuchen oft, es zu vermeiden, es sich mit der eigenen Kundschaft zu verderben.
      Pianist András Schiff wendet sich ein Stück weit gegen diese Haltung:
      http://www.profil.at/home/interview-warum-klaviere-saerge-162850
      Letztlich muß jeder einen Weg finden, mit dem er / sie am Besten leben kann.
      Ich sehe die Dinge eher so wie Schiff… man sollte schon sagen, was man denkt, um vor sich selbst bestehen zu können (und mit dem angemessenen Taktgefühl).

      • Paul schreibt:

        Dem kann ich zustimmen.
        Jeder Mensch hat das Recht der freien Meinungsäußerung auch der prominente Künstler.
        Allerdings hat diese Meinungsäußerung für mich nicht mehr Gewicht als die Meinung meines Nachbarn. Die Öffentlichkeit, befeuert durch die Medien, neigt dazu diese Meinung des Promis zu überhöhen. Dadurch bekommt sie ein Gewicht das ihr nicht zusteht.
        Was ich hier schreibe ist genau so bedeutend oder besser unbedeutend, wie das Geschreibsel eines prominenten Nichtfachmanns.

        Herzlich, Paul

        • Markus Leuthel schreibt:

          Das kann schnell zur Falle werden, sobald jemand in einem Arbeitsfeld viel erreicht hat. Man erwartet dann – autoritätshörig, wie „man“ halt so ist – daß derjenige ebenso kompetent in beliebigen, anderen Feldern zu sein hätte. Motto: „Werter Herr Einstein, gell, sie werden uns ERWARTENDEN doch sicher auch gleich noch was Wichtiges und Epochales über Holsteinische Schluchzkühe (die mit den rosagrünen Flecken) sagen können, ja, nein, nicht wahr, ja, nicht wahr, doch?“

  11. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    vielen Dank für Deinen Brief an die „Academy“.
    Bin gespannt, was sie antworten werden.

    Bei dieser Gelegenheit: Nicht jeder noch so gute und bedeutende Musiker hat eine adäquate politische Bildung. Leider erhält seine politische Aktivität durch seine musikalische Kompetenz und Bekanntheit einen Stellenwert, der ihr sachlich nicht zusteht.
    Barenboim ist mir leider in diesem Zusammenhang auch schon negativ aufgefallen.

    Herzlich, Paul

    • Markus Leuthel schreibt:

      Barenboim erscheint mir als jemand, der fest daran glaubt, daß man mit Musik alles, was in der Welt an Konflikten wirksam ist, heilen kann.

      • Paul schreibt:

        Genau deshalb ist er mir negativ aufgefallen.
        Gutes wollen und Gutes tun sind, nein nicht die zwei Seiten einer Medaille, sondern zwei unterschiedliche Medaillen.
        Ich unterstelle Barenboim, dass er Gutes bewirken will.

        Herzlich, Paul

        • Markus Leuthel schreibt:

          Ja, natürlich. Allerdings ist das mit den zwei Medaillen eine Binsenweisheit. Barenboim hat nämlich auch ganz real einiges Gute bewirkt (kreativer und sozialer Impact in der Musikwelt). Und er ist vielleicht auch einfach nicht der Typ für nach außen gerichtete, politische Statements und „Aktionen“, wie man sie von Anderen wiederum erwarten würde. Eigentlich ist ja schon von sich aus was dran, sobald jemand mit Musik alle und alles gesund machen will, nicht? Sowas ist ebenfalls konkretes Handeln, oder führt in konkretes Handeln, ohne aber irgendwie ständig „erklärt“ (oder gerechtfertigt) werden zu müssen (Musik als nonverbale Kommunikation). Und wer will in dieser schwer greifbaren Musikwelt letztlich bewerten, was „jederzeit gutes Handeln“ ist? Worauf zu beziehen? Auf welchen Handlungsebenen, für wen, und für wen vielleicht auch nicht?

  12. Philipp schreibt:

    Blöde Frage…Ist Ihre Mutter Jüdin? Fände es nämlich „etwas bizarr“, dass eine mutmaßlich deutsche Jüdin, die die Shoa in irgendeiner Form miterlebt haben dürfte, einen Deutschen heiratet, der in Auschwitz Dienst tat…

  13. Eliyah schreibt:

    Die Frau hat es als Kostümjüdin in mein Buch geschafft. Dass die überhaupt noch von irgend jemandem ernst genommen wird, finde ich erstaunlich.

    https://die13blumen.wordpress.com/wie-werde-ich-jude/

  14. unbesorgt schreibt:

    Hätte man Hitler damals die Chance gegeben, sich ohne Gesichtsverlust…weiter komme ich mit diesem Gedanken aber nie, weil ich lachend unter dem Tisch liege.
    Außerdem dachte ich, Frau Wachendorff hätte längst gemeinsam mit Herrn zu Guttenberg einen „Verein zur Bemitleidung der enttarnten Betrüger durch Internet-Aufmerksamkeit“ gegründet und wäre anschließend nach Nordkorea ausgewandert, wo niemand ihre Lügen überprüfen kann. So kann man sich irren!

Seid gut zueinander!

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