Maritim Hotel Düsseldorf erteilt Martin Lejeune Hausverbot

Heute, am 30. November 2016, lädt die Organisation Ansaar International zu einer Pressekonferenz um 12 Uhr in das Maritim Hotel Düsseldorf ein. Moderiert werden sollte die Konferenz eigentlich von dem deutschen Journalisten und Islamkonvertiten Martin Lejeune. Nachdem er jedoch via Facebook erklärt hatte, dass er daran zweifeln muss, ob es den Holocaust gegeben hat und er zudem den Wunsch artikuliert hatte, Juden mögen den Flammentod sterben, hat das Maritim Hotel ihm Hausverbot erteilt.​ Eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung postete Martin Lejeune diese Nachricht:

In dem Video gibt sich Martin Lejeune ahnungslos. Er faselt etwas davon, er werde als Journalist verfolgt und man versuche ihn „mundtot zu machen“ und „zum Schweigen zu bringen“, weil er gegen die PKK sei und für die Demokratie stünde. Ich frage mich, ob er wirklich so blöd ist, wie er tut? Mit der PKK hat sein Rauswurf wenig zu tun. Vielmehr hat das Hausverbot damit zu tun, dass dem Martim Hotel heute dieses Statement von Martin Leujeune zugeschickt wurde:

„Jetzt mal ein Punkt. Wir hatten ja diesen Holocaust. Da sollen ja sechs Millionen Menschen, sechs Millionen Juden umgebracht worden sein, auf schrecklichste Art und Weise. Jetzt frage ich mich aber, warum sind die Juden und die Israelis jetzt so unmenschlich mit den Palästinensern, die sie, wie ich es alles gerade aufgeführt habe, in die Gefängnisse stecken, denen sie das Wasser wegnehmen, denen sie die Häuser wegnehmen, ihr Land? Wenn wirklich sechs Millionen Juden umgekommen sein sollen, dann darf ich doch annehmen, dass die, die das Leid erfahren haben sollen, doch etwas menschlicher umgehen mit den Palästinensern. Das sehe ich aber leider nicht. Und wenn es so ist, wie es leider gerade geschieht, dass die Juden so unmenschlich sind zu den Palästinensern, dann müssen bei mir zumindest leider Zweifel entstehen, ob die Juden wirklich so ein Unglück erlebt haben, weil sonst müssten sie sich wirklich mehr einfühlen und mehr Empathie zeigen für die Palästinenser. Und daher auch meine Hoffnung, dass das große Feuer in Israel die Palästinenser, also die Christen und die Muslimen, verschont. Und ich kann mir leider im Augenblick nicht wünschen, dass die Juden von diesem Feuer verschont werden, weil sie so unmenschlich umgehen mit den Palästinensern.“

Martin Lejeune erklärt die Brände in Israel zu einer „Strafe Gottes“. Er zweifelt den Holocaust an und wünscht Juden den Feuertod. Feuer gehörte schon immer zu den Lieblingswaffen der Nazis. Im November 2016 feiert Martin Lejeune das Feuer, das Israel heimsuchte, so, wie Nazis einst die Brände im November 1938 feierten. Laut Facebook verstößt das alles zwar nicht gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook, aber das Maritim Hotel sieht das anders und zeigt, dass Lejeunes Aussagen gegen die Gemeinschaftsstandars des Hotels verstoßen. Tapfer im Nirgendwo gefällt das!

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26 Antworten zu Maritim Hotel Düsseldorf erteilt Martin Lejeune Hausverbot

  1. Nossen schreibt:

    Hoffentlich gibt es viele solcher Maritim gleichen Einrichtungen, z.B. in München dringend nötig.

  2. Praecox schreibt:

    Noch so ein Narziß…

    Etwas Realsatire aus der Wikipedia zu ML:

    „Der Öffentlichkeit wurde Lejeune außerdem bekannt durch seine Rolle in der Toilettenaffäre.“

  3. Kanalratte schreibt:

    Ich verstehe dieses häufig gebrachte Argument nicht, daß sich Juden, deren Volk in Europa grausam ermordet und nahezu vernichtet wurde, heute besonders moralisch und gerecht zeigen müssen. Es ist mir auch nicht verständlich, wie Menschen auf so etwas kommen. Warum muß man mehr Gerechtigkeitssinn verspüren, wenn bspw. ein Familienmitglied ermordet wird und der Täter/ die Täter vielleicht gar nicht bestraft werden (wie im Falle vieler Nazis). Ist es dann nicht eher so, daß man dann im Zweifel realistischer auf die Welt blickt und eher dazu bereit ist, solchen Tätern mit Gewalt zuvorzukommen? Haben Opfer von versuchten Vergewaltigungen nicht eher ein Pfefferspray in der Tasche, als gutgläubige Menschen denen das noch nicht passiert ist?

    • caruso schreibt:

      Danke, lieber Kanalrate, (4.29 pm) Du hast so recht, daß man kaum rechter haben kann! Vielleicht denken manche(?) Leute, daß Babij Jar, Auschwitz u.ä.m. Besserungsanstalten waren. Und erwarten die wohltuende Wirkung dieser Institutionen. Anders ist diese vom Dir beschriebene Idiotie kaum zu erklären. Oder?
      lg
      caruso

  4. Tourix schreibt:

    Journalist???
    Ist der Begriff nicht irgendwie geschützt, oder hat der Begriff nicht zumindest eine gewisse Definition?
    Dann mal das hier lesen:
    http://www.metropolico.org/2016/07/06/wenn-qualitaetsjournalismus-zum-islam-konvertiert/
    Der Typ ist genauso wenig ein Journalist wie eine Kuh fliegen kann.

  5. k.knerzje schreibt:

    Ich möchte mich nicht mit diesem Herrn(?) gemein machen. Trotzdem frage ich mich wo bleibt die hier so oft angemahnte Verhaltensweise nach der ich die geäußerte Meinung verachte, aber mein Leben dafür geben werde das sie geäußert werden darf.
    Nachdem was ich über diesen Herrn(?) gelesen habe ist es wohl ein Dreck…. Ich bin aber ebenso ein Gegner des für Juden verboten als auch des für Holocaustleugner verboten

    • abusheitan schreibt:

      In Deutschland ist Leugnung des Holocaust ein Straftatbestand, in USA nicht.

    • Kanalratte schreibt:

      Der Straftatbestand „Holocaustleugnung“ ist deshalb kontraproduktiv, weil er oftmals Leuten, die sich mit Geschichte gar nicht auskennen und rein aus ideologischen Gründen die Meinung vertreten es hätte den ns. Judenmord nicht gegeben, häufig auch in Kombination mit anderen Geistesverwirrungen (Reichsflugscheiben fliegen um Neuschwabenland, 9/11 bla bla), eine breite Bühne bietet. Das bedeutet, daß Leute, trotz dessen daß sie jeder 14-jährige Schüler in Geschichte widerlegen kann, eine öffentliche Plattform bekommen und durch Medien überregional bekannt werden. Ich denke da an diese alte Nazi-Frau, deren Interviews vor Geschichtsunwissen nur so strotzen, und sie alleine durch diesen Paragrafen dennoch von Neo-Nazis und anderen Personen für ihre vermeintliche Courage gerühmt wird, Dinge zu sagen, die verboten sind. Der Straftatbestand Holocaustleugnung, der zum Schutz der Opfer und Nachkommen eingeführt wurde, führt dazu das insbesondere ideologisch verwirrte Menschen glauben, eine Wahrheit um den Holocaust müsse verschleiert werden. Wenn dieser Straftatbestand viellicht für die Nachkriegszeit sinnvoll war, ist er heute überflüssig.

      Und eine thematische Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der Geschichte gibt es leider auch nur dort wo es auch Holocaustleugner geben kann. In Deutschland wird aufgrund des Straftatbestandes i.d.R. gar nicht über den Holocaust gesprochen. Deshalb finden Diskussionen zum Thema im Prinzip nur auf zensurfreien amerikanischen Plattformen wie YouTube statt.

  6. unbesorgt schreibt:

    Unbesorgt gefällt das auch! Die Veranstaltung und ihr Moderatorenjournalistenhilfsdarsteller wären im Hotel Ramadan sowieso besser aufgehoben gewesen.

  7. Supernili schreibt:

    Du bist kein Journalist. Insider Informationen, hahahahaha Du Clown 😀
    Keine Sau interessiert sich für Dich. Schwirr ab.

    Hut ab Maritim. Endlich mal Leute mit Charakter. Danke

  8. Gunter Ganter schreibt:

    Warum wird einem solchen Cretin eigentlich eine derartige Publicity ermöglicht? Dann können wir ja auch Herrn Mahler eine tägliche PK aus dem Knast zugestehen.
    Unklug.

  9. sebastian schreibt:

    Die letzten Zuckungen der Judenteufel.

    Die Sache mit dem Holo nimmt euch keiner mehr.

    Hängt die Verbrecher-Juden

  10. MARCEL SADIQ schreibt:

    nur warum lässt man eine salafistische Spendenorganisation zu, die nicht nur den abgetauchten Abou Nagie finanziell unterstützt hat, sondern auch Hamas und seit neuestem auch Boko Haram in Nordnigeria finanziell unterstützt. Wieso lässt das Maritim eine Organisation auftreten, die vom Verfassungsschutz kontrolliert wird?

  11. caruso schreibt:

    Der „Herr“ Journalist ist ein D***skerl, und das Hotel Maritim in Düsseldorf ganz
    prima!
    lg
    caruso

  12. abusheitan schreibt:

    Werden wir demnächst einen aufschrei# erleben, dass die kritischen Journalisten die neuen Juden sind? 🙂

  13. abusheitan schreibt:

    In einer Rede von 300 Wörtern gefühlt 350 mal das Wort Journalist zu gebrauchen zeugt von der großen journalistischen Begabung dieses journalistischsten aller Journalisten. 🙂

  14. Heimchen am Herd schreibt:

    „Maritim Hotel Düsseldorf erteilt Martin Lejeune Hausverbot“

    Danke, lieber Gott !

  15. kunstschaffende schreibt:

    Mir gefällt das auch!

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