„Vergesst Broder und Buurmann nicht!“

Am 1. Dezember 2016 ging diese Aussage online:

„Vergesst Broder nicht! Aber widersprecht ihm (und Gerd Buurmann), kritisiert ihn und sagt ihm ins Gesicht, dass es nicht nur lächerlich, sondern sogar verdachterregend ist, wenn einer immer so tut, als könne er kein Wässerchen trüben und erst recht, wenn ein Kollektiv so tut!! Die Juden wollen bei jeder Hochzeit die Braut sein und bei jedem Begräbnis die Leiche. Es kann doch nicht sein, dass auch nur die leiseste Kritik an Juden oder an jüdischer Kultur oder sogar nur die Ansicht, es gebe „typisch jüdische“ Denkmuster, ständig als Antisemitismus geschmäht und abgestempelt wird.“

Sie kommt von diesem Mann. Ich lass das mal unkommentiert stehen.

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40 Antworten zu „Vergesst Broder und Buurmann nicht!“

  1. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    bin erst später hier dazu gekommen und habe die Kommentare nur überflogen.
    Zunächst danke für die Information über eine Welt, die mir sehr fremd ist.
    Es ist schon erstaunlich in welches „Gewand“ sich der Judenhass kleidet und auf die Informatoren über Israel eindrischt.
    Dazu schreibe ich: Gerd, was tut es einer Eiche wenn sich eine Sau an ihr schubbert?

    Beim überblättern der Kommentare und beim Blick auf die entsprechenden Bewertungen ist mir aufgefallen, dass sich eine ganze Rotte von Säuen in Deinem Blog rumgetrieben hat.

    Mach Dir nichts draus. Die sabbern ein wenig rum, wühlen im „Erdreich“ ohne etwas Verwertbares zu finden und trollen sich wieder davon.

    Lass Dich bitte davon nicht beirren.

    Herzlich, Paul

  2. caruso schreibt:

    Bevor ich es wieder vergesse: Natürlich werde ich weder Gerd noch Broder je vergessen!
    Wie auch könnte ich das? Nur aus ganz anderen Gründen als jener Schmierfink (oder wie das heißt)
    da oben es wollte.
    lg
    caruso

  3. skl schreibt:

    „Die Juden wollen bei jeder Hochzeit die Braut sein und bei jedem Begräbnis die Leiche.“

    Eigentlich wollen nur Antisemiten, dass Juden die Leichen sind. Nämlich deshalb, weil man dann so schön um sie trauern kann (Karmaausgleich für die viele „Israelkritik“). Nun bauen die Juden aber Mauern und eiserne Kuppeln. Das geht so nicht. Sonst bleiben den Antisemiten nämlich die Opfer zum trauern aus und sie können keine virtuellen Kerzen mehr aufstellen, auf die sie notfalls zeigen können, wenn man ihnen Antisemitismus vorwirft.

  4. A.S. schreibt:

    Nettes kleines Beispiel wie man der AfD Sachen unterschiebt, die sie nicht gesagt hat. Einfach einen „antisemitischen Dunstkreis“ behaupten, zwei Namen von Nobodys, die man über Umweg „neue Rechte“ als Nazis abstempelt, dabei ignorieren dass die beiden Nobodys nicht mal AfD-Mitglieder sind, und schon hat man die letzten Zweifel an der eigenen Seriösität ausgeräumt…..
    Da sprechen offensichtlich Ressentiments aus dir heraus. Vielleicht zu recht, vielleicht zu unrecht, aber auf jeden Fall steht dein Urteil über die AfD unabhängig von Fakten fest.

  5. Lusru schreibt:

    Mein lieber Gerd Buurman, das:
    „Seid gut zueinander!“
    haben wohl die bisherigen Kommentatoren entweder nicht gelesen, oder nicht ernst genommen, oder sie lehnen das schlicht ab.
    Auch „Zeitdokumente“, leider in die entgegengesetzte Richtung.

  6. Katharina Seehuber schreibt:

    Logik der Kleinschreiber: Gäbe es die AfD nicht, so wäre der Autor der inkriminierten Zeilen ein braver, den Juden wohlgesonnener Bürger. Die AfD trägt die Schuld am Antisemitismus, der nun sichtbar wird, ein leider üblicher Topos, der dem Individuum die Verantwortung für sein Denken und Tun nimmt – irgendeine Struktur wird sich schon finden, die den Menschen schlecht macht (Rousseau und die Antiaufklärung lassen grüßen).
    Aber vielleicht ist es ganz anders? Der Antisemitismus wurde vielleicht hoffähig, weil so viele neue Antisemiten ins Land kamen, die kein Hehl aus ihrer Gesinnung machen, und für die die selbstgeschaffene Notwendigkeit der Begrüßungsonkels, diese Gruppe im hellen Glanz erstrahlen zu lassen, den Mund verbietet, auf diese Abscheulichkeit der Willkommenen hinzuweisen? Damit wird salonfähig, weil von den sonst sich antirassistisch Gebenden unwidersprochen, was bisher nur gärte. Die Antirassisten des Wortes als Förderer des platten Rassismus der Gesinnung – welche Ironie. Und weil das nicht sein darf, fegt man den Antisemitismus der Moslems, der Linken, der Konservativen, der Progressiven flugs unter den Teppich der AfD – und alles wird gut, natürlich postfaktisch, kontrafaktisch.
    Doch wen interessieren solche Feinheiten schon in Zeiten des gut und böse. Da braucht man eben Sündenböcke, nicht nur am Jom Kippur.

    • Heimchen am Herd schreibt:

      Es ist ein Genuss Deine Kommentare zu lesen, liebe Katharina!

    • Praecox schreibt:

      Katharina Seehuber schreibt:
      Dezember 2, 2016 um 5:08 pm
      „Logik der Kleinschreiber“

      Sie beginnt ihren Kommentar direkt ad personam und beschwert sich dann:

      Katharina Seehuber schreibt:
      Dezember 2, 2016 um 7:44 pm
      „ad grundsätzlich) Ad personam und denunziatorisch geht immer einfach. Es legt aber schlecht Zeugnis ab über den, der solche Mittel aus dem Giftschrank der Rhetorik nötig hat.“

      Ein Fall für Praecox. 😈

      Sind Sie eventuell die Frau des A.Bundy oder haben Sie das Wort „denunziatorisch“ bei dem nur aufgeschnappt? Beides ist möglich und würde auch trefflich erklären, weshalb Sie den halben Bücherschrank Ihres Vaters herbeibitten müssen, um Ihrem Kommentieren den Anschein des Denkens zu verleihen. Wollen Sie wissen, was Kant über die Judem sagte?

      • Heimchen am Herd schreibt:

        „Ein Fall für Praecox. 😈 “

        Na, dann zeig mal, was Du drauf hast, lieber Praecox! 😉

      • Katharina Seehuber schreibt:

        Ich wußte nicht dass „Kleinschreiber“ ad personam geht. Ich dachte, es ginge gegen eine Marotte, aber seis drum, Wichtiger ist, dass Sie zwar nicht wissen, was ein Denunziant ist (z.B. jemand, der anderen üble Gesinnung oder „Dreck“ nachsagt , AfD-Wählern zum Beispiel, ohne diejenigen überhaupt zu kennen – kollektives Denunzieren könnte man das nennen), aber offenbar dafür genau, wie falsch er verwendet wird. Aber in diesem intellektuellen Stil geht es weiter: Glauben Sie wirklich, jemand bräuchte Anleihen, um einen solchen Begriff korrekt zu verwenden?
        Dann wissen Sie auch über den Bücherschrank meines Vaters Bescheid, alle Achtung, ohne allerdings denn Sinn dieses vorgeblichen Wissens nachvollziehen zu können.. Zwar besaß dieser, einfacher Arbeiter, Sie verstehen, keinen Bücherschrank, denn er hatte fast keine, aber Sie setzen in Ihrer trefflichen Replik gleich noch drauf, dass Kant, Hegel und Thomas Mann den halben Bücherschrank ausmachten…..Wobei ich nicht mal behauptete, viel von diesen Autoren gelesen zu haben (schließen Sie in Ihrer Manier der gedanklichen Ejaculatio praecox daraus was Sie wollen) und Sie dennoch glauben, ich wolle mich damit des Denkens entledigen: alle Achtung für soviel Vorurteil, Fremdwissen, und auch im Giftschrank kennen Sie sich auch: den red herring des Kantschen Verhältnisses zu Juden durch die Kommentarspalten zu ziehen, wo es um die sprachliche Einfachheit oder Kompliziertheit von Kommentaren und die Frage, ob sich die Klarheit des Denkens in der Schlichtheit der Sprache spiegele – auch hier Chapeau, Sie beherrschen die Manöver.
        Konstatiere: „ein Fall für Praecox“ war etwas zu selbstverliebt, pardon.

        • Praecox schreibt:

          Das glaube ich auch, dass Sie nicht viel von diesen Autoren gelesen haben. Aber es kommt immee gut rüber, vor allem, wenn man aus dem Arbeitermillieu stamnt.

        • Praecox schreibt:

          „den red herring des Kantschen Verhältnisses zu Juden durch die Kommentarspalten zu ziehen, wo es um die sprachliche Einfachheit oder Kompliziertheit von Kommentaren und die Frage, ob sich die Klarheit des Denkens in der Schlichtheit der Sprache spiegele“

          Darum geht es nur Ihnen.

        • Katharina Seehuber schreibt:

          Lieber Praecox, diese Art der Anwürfe ist schlicht öde. Ihnen geht es nur um Herabsertzung – weshalb mir nun verständlich ist, warum Sie von „Denunziantentum“ nichts wissen wollen – es ist Ihr Vorgehensmuster! Projektion also.
          „Logik der Kleinschreiber“ will ich Ihnen nun nicht erläutern – wenn Sie es nicht verstehen, ist das Ihr Problem, nicht meines. Eben auch eine Frage der Diskurs-Logik.
          Nun wissen Sie aber schon wieder eine Menge über micht, wahrscheinlich auch über aller anderen hier: ich hätte die besagten Autoren nicht gelesen, obwohl ich nichts davon schrieb, nur davon, dies nicht behauptet zu haben. Ich bezweifele nicht Ihre Lesekompetenz, aber sehr wohl die Aufrichtigkeit der Argumentation. Wie es euch gefällt, so scheint Ihr Motto (ob ich nun Shakespeare gelesen habe? Die nächste denkerische Ejaculatio praecox kommt bestimmt…). Ob und wieviel ich von den Autoren gelesen habe – Sie wissen nichts, urteilen aber mit Wollust, oberflächlich, aber selbstgefällig. Und wenn ich nun doch…?
          Zur AfD: auch hier nach Belieben. Die Passage „..der autor kommt ganz offensichtlich aus dem antisemitischen dunstkreis der afd.“ ist Ihnen nicht entgangen, nur ignorieren Sie es geflissentlich, dass dies de facto „kollektives Denunzieren“ ist.
          Und ja, ich stamme aus dem Arbeitermilieu, bin sogar der erste Ausreißer. Das war schwer genug, und man erlebt viele Anfeindungen aus eben diesem Milieu, dem man dadurch entfremdet wird. Dass dies Ihnen Anlass zur erneuten Denunziation ist, im Sinne „wenn so einer von Kant, Hegel und Mann spricht, wo will der doch nur renommieren, anderes ist diesen Emporkömmlingen ja nicht zuzutrauen“, ist eigentlich recht traurig, und auch recht tief unten auf der Niveau-Skala.
          Auch mit Ihnen ist diskursorisch (und logisch) nicht viel Staat zu machen. Sie verteidigen sich, soviel Psychologie darf sein, gegen jemanden, den Sie als Gefährdung einer vermeintlichen intellektuellen Blog-Hoheit einschätzen. Die Masche der Herabsetzung ist aber ausgelaugt, lieber Praecox. Man wird nicht größer, wenn man anderer herabzieht. Unter Umständen sinkt man nur tiefer in den Schlamm.

        • Praecox schreibt:

          Frau Seehuber hat leider immer noch verstanden,

          Frau Seehuber hat leider immer noch NICHT verstanden,

        • Katharina Seehuber schreibt:

          Lieber Praecox, es wird albern. ich wiederhole kurz Ihre Einlassung, nur auf wenige gehe ich ein, es ist sinnlos mit Leichtgewichten zu diskutieren, die sich für Schwergewicht halten:
          „Katharina Seehuber schreibt: Dezember 2, 2016 um 11:35 pm
          „Ihnen geht es nur um Herabsetzung – weshalb mir nun verständlich ist, warum Sie von „Denunziantentum“ nichts wissen wollen…Wer einer solchen Definition von Denunziation folgt….“
          Hier wird nichts definiert, schon gar nicht „Denunziantentum“, sondern eine Erklärung gegeben, warum der Herabsetzer nichts von Denunziation hören will; der Denunziant will durchaus sich selbst erhöhen, lieb Kind bei Gleichgesinnten werden, weshalb durchaus auch Herabsetzung ein Aspekt dieser ehrenwerten Tätigkeit ist. Wenn Sie allerdings nicht fähig sind, eine Folgerung von einer Definition zu unterscheiden, und auf falschen Prämissen Urteile gründen, so wird nur deutlich, wie sehr Sie sich und Ihre Kompetenz überschätzen.
          Der Rest Ihrer Einlassung ist camouflierte Rechtfertigung, wieder garniert mit den üblichen pseudo-telepathischen Wissensvortäuschungen. Geradezu grotesk Ihre Behauptung, nur ich hätte mich entfremdet….. Ich vermute inzwischen dahinter nicht mehr intellektuelles Versagen, sondern Methode. Sie wissen nicht, um welches Milieu es sich handelt, und ob und wofür es typisch ist; Sie wissen nicht, ob man diesem Milieu überhaupt noch angehören wollte, und ob die Entfremdung positiv oder negativ bewertet wird, Sie kennen die Art der Anfeindung und deren Bedeutung nicht, aber Sie schreiben munter drauf los, ohne Ahnung, ohne Hemmung, unwissend, aber selbstgewiß. Das ist dumm, pardon.
          Sie beharren weiter auf dem „Urteil“ (eher Wunsch), man wolle mit der Erwähnung von deutschen Schriftstellern renommieren – erbärmlich, lieber praecox. Wie tief ist die Bildungsfeindschaft, wenn die Erwähnung von solchen Menschen, in einem ganz anderen Zusammenhang, solch beleidigte und abwehrende Reaktionen auslöst? Jetzt will ich mal renommieren, damit Sie sehen, was das sein könnte: ja, ich habe Kant gelesen. Ich habe Hegel gelesen. Ich saß in etlichen Vorlesungen, die deren Philosophie zum Thema hatte, schrieb Arbeiten über sie. Ich lese gerade Thomas Mann, und viele andere mehr. Aber ist das Renommieren? Wie ist es um Leute bestellt, die dergleichen als so aussergewöhnlich einschätzen, dass sie dies mit Anwürfen bedenken, in die tiefste Schlammgrube des ad hominem greifen, nur, um ein Paar erbärmliche Diskurspunkte zu sammeln? Wie eng ist es eigentlich überhaupt zu glauben, dass solche Eifersüchtelei zu Punkten führen kann?
          Über den Rest Schweigen. Ernüchtert, aber eine Erfahrung reicher.

    • Praecox schreibt:

      Katharina Seehuber schreibt:
      Dezember 2, 2016 um 5:08 pm

      „Gäbe es die AfD nicht, so wäre der Autor der inkriminierten Zeilen ein braver, den Juden wohlgesonnener Bürger. Die AfD trägt die Schuld am Antisemitismus, der nun sichtbar wird, ein leider üblicher Topos, der dem Individuum die Verantwortung für sein Denken und Tun nimmt – irgendeine Struktur wird sich schon finden, die den Menschen schlecht macht (Rousseau und die Antiaufklärung lassen grüßen).
      Aber vielleicht ist es ganz anders? Der Antisemitismus wurde vielleicht hoffähig, weil so viele neue Antisemiten ins Land kamen, die kein Hehl aus ihrer Gesinnung machen, und für die die selbstgeschaffene Notwendigkeit der Begrüßungsonkels, diese Gruppe im hellen Glanz erstrahlen zu lassen, den Mund verbietet, auf diese Abscheulichkeit der Willkommenen hinzuweisen?“

      Frau Seehuber ist zweifelsohne eloquent. Da fällt der Schmarrn nicht gleich auf, den sie verzapft.

      Aber bitte, Frau Seehuber! Bei nächsten Urnengang wählen Sie nur Individuen und keine Partei, schon gar nicht die AfD.
      Ach, und Antisemitismus ist tatsächlich hoffähig, wie Sie schwadronieren? Und Schuld daran seien Zuwanderer?

      Damit Sie niemand falsch versteht, Frau Seehuber: Sie behaupten also, DER Antisemitismus sei in Deutschland mehrheitsfähig und die Zuwanderer seien daran schuld?

      Man kann Zuwanderern wirklich für alles die Schuld geben, jetzt auch schon für den Antisemitismus der Autochthonen.

      Das ist alles sowas von absurd, das tut weh. Und Sie klagen allen Ernstes Sübdenbockdenken an? Mit – hört, hört! – Jom Kippur als, ja als was eigentlich???

      • Katharina Seehuber schreibt:

        Lieber Praecox, schon wieder ergossen, bevor nachgedacht?
        a) „Schmarrn“ ist kein Argument, es ist eine Platitüde.
        b) Welche Partei wählbar ist, entscheidet der Wähler selbst. Und er tut dies aus verschiedensten Erwägungen, ob ideologisch oder aus demokratie-theoretischen Gründen, aus Wissen oder Unwissen. Und die Konkurrenten unter den Parteien schmutzen um sich. Wer sich davon leiten läßt, zeigt zwar keine Reife, aber auch seine Stimme zählt.
        c) „Damit Sie niemand falsch versteht, Frau Seehuber: Sie behaupten also, DER Antisemitismus sei in Deutschland mehrheitsfähig und die Zuwanderer seien daran schuld?“ – Nun lasse ich mal fünfe gerade sein und nenne das schlicht „dumm“.
        Sie verwechseln „hoffähig“ und „mehrheitsfähig“, Sie verwechseln das Katalysatorentum des importierten skrupellosen Antisemitismus mit Ursachen des Antisemitismus, Sie erkennen den Unterschied nicht, wenn ich schreibe, dass die Willkommenskultur für diese erneute Hoffähigkeit des Antisemitismus Verantwortung trägt qua selbstauferlegtem Verteidigungsnotstand der Willkommenskulturalisten, der zur Beschweigung dieses Phänomens und damit zu seiner Aufwertung führt (denn was keinen Widerspruch erfährt, kann so schlimm nicht sein und erfährt die Adelung des Sagbaren) all das verstehen Sie nicht, klagen aber, dass man behaupte, die Zuwanderer seien für authochtonen Antisemitismus verantwortlich: Ganz langsam zum mitdenken, lieber Praecox: sie bringen ihn mit, leben ihn naiv aus, aber verantworltich an seiner Hoffähigwerdung sind die Schweigenden, die es zulassen , dass auf deutschen Straßen „Juden ins Gas“ skandiert wird, all die Dehms, Högers, Melzers und wie sie alle heißen, und die ungezählten Mitläufer, die die eigene moralische Erhöhung über die Erdniedrigung der Andersdenkenden unterfüttern.
        Also, lieber Praecox: wer so wenig mitdenkt und nachdenkt, bei allem den kürzesten Denkweg wählt und die Logik malträtiert, und lieber den Knüppel schwingt, sollte seine selbst zugeordnete diskursive Kompetenz lieber nicht so spiegelsüchtig zur Schau stellen.

        • Praecox schreibt:

          Langer Rede kurzer Sinn: am Antisemitismus sind nicht die Antisemiten schuld, sondern die anderen Antisemiten.

          Der Gipfel der Projektion ist erreicht, wenn die Projizierende anderen die Projektion anlastet.

        • Praecox schreibt:

          So ganz demokratie-theoretisch, Seehuberin: hoffähig in einer Demokratie ist was? Definition fehlt.

        • Katharina Seehuber schreibt:

          Lieber Praecox, zu schlechter Letzt, denn mit Ihnen ist sowohl logisch wie inhaltlich nicht viel los: „am Antisemitismus sind nicht die Antisemiten schuld, sondern die anderen Antisemiten.“ – dümmer gehts immer noch, aber das ist schon recht weit unten. Wenn Sie logische Argumente nicht verstehen, müssen Sie das nicht auch noch öffentlich demonstrieren. Holzschnitte sind ganz schön, an ihrem Ort, aber im Denken, pardon, nicht. Wenn diese Zeilen Ihr Resumee sind: gute Nacht. Und dies im doppelten Sinne.
          Ich bemühe mich also nicht weiter, Ihnen zu erklären, was mein Text besagt. Wer es nicht verstehen will, soll glücklich mit seinen Vorurteilen bleiben.

      • M.S. schreibt:

        @Praecox, Dezember 3, 2016 um 4:02 pm: Brillant!

    • Praecox schreibt:

      „Es gibt Niveaus, unterhalb denen eine Diskussion sinnlos und selbstbeschädigend wird“

      Das letzte Adjektiv bzw. Ihre Furcht davor, dürfte Hauptmotivation Ihres Glaubens an die eigene rationale und moralische Satisfaktionsfähigkeit sein. Der Sinn, der bin ich selbst, alle anderen sind Kleinschreiber.

  7. Sophist X schreibt:

    Herr Buurmann erregt keinerlei Verdacht mehr, bei ihm ist alles offensichtlich in Wort und Tat manifestiert. Semantik ist ein wildes Schaf.

    dass auch nur die leiseste Kritik … an jüdischer Kultur

    Was wäre denn leise Kritik an der jüdischen Kultur? „Ich finde Menoras hässlich“?

  8. Heimchen am Herd schreibt:

    „Löschen Sie lieber mal Ihre Einträge zu Döbeln und der Schwarzwaldfamilie, @Gerd Buurmann.“

    Macht er nicht, er ist ein Dickkopf! 😉

  9. Bruno Becker schreibt:

    ….und das Ganze ohne Klarnamen, einfach so dahergeplappert, in irgendeinem Blog, den ausser der bettlägerigen Mutter -und auch die nur aus Langeweile- eh‘ niemand liest, nicht einmal ein Hauch von Nichts.

    Schwamm drüber und ins Nirwana des Vergessens.

  10. klartext schreibt:

    Man muss nicht jeden Idioten dadurch aufwerten, dass man ihn zitiert oder sonst auf ihn eingeht. Aufmerksamkeit und Aufwertung ist genau das, was solche Leute wollen. Am besten: Nicht einmal ignorieren!

  11. Philipp schreibt:

    Aha…Über „typisch jüdische Denkmuster“ schwadronieren, dann aber wie eine Mimose jammern, wenn „typisch antisemitische Denkmuster“ auf’s Tapet gebracht werden…

    • fritz schreibt:

      Er meint eben diese typische juedische Art. Jemand wie Friedmann zelebriert doch ständig „den Juden“. Oder diese widerliche Kahane.

      Typische Judenfressen. Widerlich, eklig. Ich als Deutscher bekomme beim Anblick von Juden schon Augenkrebs. Ganz ganz schlimm.

      Auch diese Arroganz sich als Opfer zu stilisieren obwohl sie die Täter sind, diese widerlichen dreckigen Sitten wie Schächtung, Genitalverstuemmelung, Ritualmorde…usw.

      Verachten aber das was uns heilig ist.

      Juden sind nunmal der Abschaum der Menschheit.

      Deal with it.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Ich lasse das mal stehen als Zeitdokument

        • Dante schreibt:

          Wir wissen auch ohne diese »Zeitdokumente«, dass es pathologische Judenhasser/jüdische »Selbst«hasser vom Schlage eines Arthur Trebitsch gibt, die sogenannten Trebitches.

          • caruso schreibt:

            Und wenn fritz beim Anblick von Juden Augenkrebs bekommt, dann soll er halt erblinden.
            Mit „besten“ Grüßen an fritz&co
            caruso

        • Roger Letsch schreibt:

          Du scheinst in letzter Zeit diese Art von hirnlosen „Zeitdokumenten“ magisch anzuziehen, Gerd.

      • Philipp schreibt:

        Juden das Schächten und „den Ritualmord“ in einem Satz vorzuwerfen, kann auch nur einem grenzdebilen Antisemiten einfallen. Also was jetzt? Einerseits Schächten Juden (nebenbei betäubte) Tiere, damit sie nicht versehentlich auch nur einen Tropfen Blut zu sich zu nehmen, andererseits sollen sie Nichtjuden „ihres Blutes wegen“ ermorden…

        Immer wieder süß, diese Diskrepanzen, die selbst einem Grundschüler auffallen müssten…aber bring einer antisemitischen Schmeißfliege mal logisches Denken bei…

      • A.S. schreibt:

        100% Zustimmung, auch in der Wortwahl…….

      • ceterum censeo schreibt:

        Ob Kahane Jüdin ist, oder nicht, ist mir völlig Wurst. Sie ist in jedem Falle eine üble Denunziantin, wie sie in kommunistischen oder faschistischen Regimen, zu dem sich unser Staat mittlerweile entwickelt hat, unter ihren Steinen hervorzukriechen pflegen. Auf einer Stufe mit niederen Lebensformen oder antisemitischen Pippilutschern wie Dir.
        Damit Du auf bessere Gedanken kommst, schau Dir mal die hübschen Mädels der IDF im Netz an. Aber vielleicht stehst Du ja eher auf Burkaweiber?

  12. unbesorgt schreibt:

    Verdachterregend…wie putzig!

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